DE910180C - Verfahren zur Abdichtung von Kabeln - Google Patents
Verfahren zur Abdichtung von KabelnInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
- H02G15/013—Sealing means for cable inlets
Landscapes
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Description
- Verfahren zur Abdichtung von Kabeln Die Abdichtung normaler bleiummantelter Kabel bei der Einführung in Muffeln, Endverschlüssen od. dgl. erfolgte früher üb#licherweise durch Schmierplomben, d. h. mittels einer Lötwulst. Die Verknappung des hierfür erforderlichen Lötzinns einerseits und die Notwendigkeit der Verwendung immer dünnerer Bleimäntel andererseits führte zu Abdichtungen mit elastischem Wickelmaterial oder Gummibuchsen. Um auch an diesen Materialien zu sparen, wurden neue Abdichtungsverfahren e#ntwickelt, die zusätzlich Konstruktionsteile, wie z. B. Stopfbuchsen, verwenden, die wiederum als Sonderkonstruktionen ausgeführt werden mußten, damit die dünnen Bleimäntel und Kunststoffmänte#l nicht eingedrückt und eine Beschädigung der darunterliegenden Isolation eintreten konnte. Die Erfindung, die Sonderkonstruktionen vermeidet und die Verwendung normaler Bauteile gestattet, betrifft ein Verfahren zur Abdichtung von Kabeln mit Blei- oder Kunststoffmantel M Einführung in Gehäuse, insbesondere von Muffen und Endverschlüssen. Erfindungsgemäß wird an der Abdichtungsstelle auf dem Kabelmantel ein plastisches, schon bei mäßiger Wärme starke Klebwirkung besitzendes Material, z. B. Polyacrylsäureester, aufgebracht und das über das Kabel gestülpte Gehäuse durch eine WaJzvorrichtung ringnutenförmig, zum mindesten angenähert auf den Kabeldurchmesser verengt, derart, daß das plastische Material die Hohlräume zwischen Kabelmantel und Einführungsgehäuse vollständig ausfüllt. Dabei kann das Plastische Material auf der ganzen Länge der Abdichtungsstelle in gleichmäßiger Dicke auf den Kabelmantel aufgebracht werden. Das plastische Material kann aber auch in Form mehrerer, gleichmäßigen Abstand voneinander besitzender Bunde, auf den Kabelmantel aufgebracht werden.
- Ein Ausführungsbeispiel für den letzteren Fall ist in den Fig. i und -, der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt die Fig. i den Zustand vor, die Fig. 2 den Zustand nach dem Walzvorgang. Der Kabelmantel i wird an der Abdichtungsstelle mit mehreren, gleichmäßigen Abstand voneinander besitzenden Bunden 2 aus plastischem Material, z. B. Polyacry1säureester, versehen und darauf das Gehäuse 3, z. B. ein Muffenhals oder der Einführungsstutzen eines Endverschlusses, übe#r den Kabelrnantel hinübergeschoben. Mittels einer nicht dargestellten Walzvorrichtung wird das Gehäuse 3 zwischen den Bunden 2, fast bis auf den Kabelrnantel heruntergewalzt, so daß Ringnuten 5 entstehen. Hierdurch wird das plastische Material derart verformt, daß es den gesamten Hohlraum zwischen dem Einführungsgehäuse 3 und dem Kabelmantel ausfüllt und hierdurch einer einwandfreie Dichtung bewirkt.
- Besonders zweckmäßig ist es, durch äußere Wärmezufuhr eine zusätzliche Verklebung der plastischen Masse mit dem Kabelinantel einerseits und dem Einführungsgehäuse andererseits herbeizuführen und auf diese Weise die Güte der Ab- dichtung noch zu erhöhen.
- Zur Verbesserung der Abdichtung können außerdem noch, wie in Fig. 2 unten gezeigt, zwischen je zwei Ringnuten 5 flache Rillen 6 eingewalzt werden.
- Wie bereits erwähnt, kann das plastische Material auch in gleichmäßiger Dicke über die ganze Länge der Abdichtungsstelle auf den Kabelmantel aufgebracht werden. In diesem Falle wird durch eine geeignete, Formgebung der Walzrollen das plastische Material zusammen mit dem Einführungsgehäuse verformt und verdichtet. Auch hierbei kann eine zusätzliche Verklebung durch äußere Wärmezufuhr erfolgen.
- Eine besonders hochwertige Abdichtung läßt sich, wie Versuche ergeben haben, bei Verwendung eines plastischen Materials erzielen, in welches Einlagen aus Metall- oder Stoffgeweben eingebettet sind. Diese Gewebe verhindern nämlich während des Walzvorganges und nach diesem Vorgang ein zu starkes Abwandern des plastischen Materials längs des Bleimantels. Die Gewebeeinlagen begrenzen außerdem in erhöhtem Maße die einzelnen zwischen den Ringnuten vorhandenen Abdichtungskammern und bilden gleichzeitig eine, Polsterschicht zwischen dem Kabelmantel und dem Einführungsgehäuse.
- Da beim Verfahren nach der Erfindung die Tiefe der in das Einführungsgehäuse hineingewalzten Ringnuten 5 ohne Schwierigkeit genau begrenzt werden kann, wird somit ein Eindrücken des Kabelmantels mit Sicherheit vermieden. Das Verfahren nach der Erfindung ist daher besonders bei schwachen Bleimänteln anwendbar, um eine Beschädigung der unter dem Mantel liegenden Isolation zu verhüten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE. i. Verfahren zur Abdichtung von Kabeln mit Blei- oder Kunststoffmantel bei der Einführung in Gehäuse, insbesondere von Muffen und Endverschlüssen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Abdichtungsstelle auf dem Kabelmantel (i) ein plastisches, schon bei mäßiger Wärme starke Klebwirkung besitzendes Material, z. B. Polyacrylsäureester, aufgebracht und das über das Kabel gestülpte Gehäuse (3) durch eine Walzvorrichtung ringnutenförmig, zum mindesten angenähert auf den Kabeldurchmesser verengt wird, derart, daß das plastische Material den Hohlraum zwischen Kabelmantel und Einführungsgehäuse vollständig ausfüllt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß das plastische Material über die ganze Länge der Abdichtungsste#lle in gleichmäßiger Dicke auf den Kabelmantel aufgebracht wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das plastische Materia,1 an der Abdichtungsstelle in Form mehrerer, gleichmäßigen Abstand voneinander besitzender Bunde, (2) auf den Kabelmantel aufgebracht wird. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Wärmezufuhr eine zusätzliche Verklebung des plastischen Materials mit dem Kabelmantel und dem Einführungsgehäuse bewirkt wird. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung eines plastischen Materials, in welches Einlagen aus Metall- oder Stoffgeweben eingebettet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA6466D DE910180C (de) | 1942-09-01 | 1942-09-01 | Verfahren zur Abdichtung von Kabeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA6466D DE910180C (de) | 1942-09-01 | 1942-09-01 | Verfahren zur Abdichtung von Kabeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910180C true DE910180C (de) | 1954-04-29 |
Family
ID=6921006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA6466D Expired DE910180C (de) | 1942-09-01 | 1942-09-01 | Verfahren zur Abdichtung von Kabeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910180C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2102107A1 (en) * | 1970-08-07 | 1972-04-07 | Ericsson Telefon Ab L M | Connecting plastics cable sheaths - using ethylene/acylic acid copolymer adhesive |
-
1942
- 1942-09-01 DE DEA6466D patent/DE910180C/de not_active Expired
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