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Maschine, insbesondere zur Straßenunterhaltung, z. B. Eisbeseitigung
Die Erfindung betrifft eine Maschine, die insbesondere: zur Straßenunterhaltung,
und. zwar z. B. zur Eisbeseitigung dient.
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Es sind Maschinen zum Abtragen einer Bodenoberflächenschicht bekannt,
mit welch, wenn, sie z. B. als Straßenunterhaltun gsmaschinen ausgebildet sind,
weiche und harte Straßendecken geräumt werden können. Solche Maschinen. haben einen
quer zur Fahrtrichtung sich erstreckenden, Umlaufkörper, auf dem frei nach außen
ragende, flegelartige Schlagteile angeordnet sind. Handelt es sich dabei besonders
um eine Schneeräurnungsmaschine, so erfüllen diese Schlagteile nur dann ihren Zweck,
wenn die Straßendecke vereist ist und, die Eisschicht vor der eigentlichen Räumung
mit diesen Schlagteilen aufgebrochen oder zerstückelt werden muß. Die eigentliche
Räumung der aufgebrochenen Eisschicht erfolgt dann durch andere bekannte Mittel,
die die Form von. sahra@ubenlinienförrnig verlaufenden, Transportschnecken bildenden
Räumschienen aufweisen können.
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Durch die Erfindung soll nun eine Maschine der obigenArt geschaffen
werden, bei der aber die nach außen ragenden Schlagteile in einer anderen Form und
Anordnung als bisher bekannt bei vereisten Straßendecken sowohl die Zerstückelungsarbeit
als auchi die Riilumungsarbeit zu übernehmen imstande sind.
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Diese verbesserte Maschine kennzeichnet sich erfindungsgemäß dadurch,
daß die auf dem waagerechten Umlaufkörper nach außen ragenden, auf die zu beseitigende
Schicht einzeln; einwirkenden Schlagteile-, hammerartig ausgebildet sind und zugleich
zur zur Förderung des aufgelockerten Materials
dienen, derart, daß
ihre eng zueinander liegenden Stirnseiten oder Köpfe auf mindestens einer Schraubenlinie
liegen und somit in ihrer Gesamtheit als Förderschnecke dienen:.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus. nachfolgender
Beschreibung und den Patentansprüchen.
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In den Zeichnungen sind zwei als Sahreeräumungs- oder Eisbeseitigungsmaschinen
verwendbare Ausführungsbeispiele. des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es
zeigt Fig. i die Zerstückelungs- und; Räumvorrichtung am Vorderteil des ersten Ausführungsbeispiels
in Seitenansicht und, vereinfachter Darstellung, Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig.
i von vorn gesehen, ebenfalls in vereinfachter Darstellung, Fig. 3 die vollständige
Vorrichtung nach Fig. i und 2 als Abwicklung des, gedachten Mantels des vom den
Schlagteilen beschriebenen Zylinders, Fig. q. eine Fig. 2 entsprechende Ansicht
von.
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vorn, des zweiten Ausführungsbeispiels, Fig. 5 eine Fig. 3 entsprechende
Abwicklung der Räumvorrichtungdes zweitenAusführungsbeispiels, Fig.6 einen Schnitt
nach der Linie VI-VI in Fig. 5.
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Die Maschine nach Fig. z bis 3 hat eine in ihrer Gesamtheit mit 2o
bezeichnete Zerstückelungs- und Räumvorrichtung für Eis und Schnee, die einen rohrförmigen,
quer zur Fahrtrichtung der Maschine verlaufenden Umlaufkörper 21 aufweist, der an
seinen beiden Enden drehbar auf nach vorn ragenden Trägern ig der Maschine gelagert
ist. Auf jeder Querhälfte dieses Umlaufkörpers 2i sind hammerartige, frei nach außen
ragende Schlagteile 22, 22a mit ihrem inneren Stielende befestigt, und zwar sind
diese Schlagteile so angeordnet, daß sie auf jeder Querhälfte des Umlaufkörpers
21 in Schraubenflächen liegende Reihen bilden, wobei die Reihen auf der einen Querhälfte
gegenläufig zu den Reihen auf der andern Querhälfte verlaufen. Die Hammerköpfe 2za
sind so lang, daß sie eng ineinander auf den erwähnten Schraubenlinien liegen. In
Fig. i ist nur ein Schlagteil 22, 22a der vier Reihen der einen Querhälfte des Umlaufkörpers
2 1 gezeigt, während in Fig. 2 je eine der vier Reihen der einen und der andern
Querhälfte des Umlaufkörpers 21 gezeigt ist. Fig. 3 zeigt das Gesamtbild der Hammerköpfe22a
als Abwicklung des gedachten Mantels des von ihnen beschriebenen Zylinders. Wie
am besten aus dieser Figur ersichtlich ist, weisen die Hammerköpfe an ihren einander
zugekehrten Enden entgegengesetzt angeordnete überlappungsteile auf, mittels welcher
sie sich im Betrieb, falls die Stiele 22 der Schlagteile leicht federnd nachgeben
müssen, gegenseitig abstützen.
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Der Umlaufkörper 2i mit den darauf angeordneten Schlagteilen 22, 229
wird mittels eines hier nicht gezeigten Antriebs, in Umlauf versetzt. Bei der Fortbewegung
der Maschine (durch den Antrieb der Laufräder) hämmern die Schlagteile 22, 22a einzeln
schrägkantig auf die Schneedecke und zerstückeln dieselbe" falls sie vereist ist.
In; ihrer Gesamtheit aber wirken die spiralig angeordneten Hammerköpfe 22,1 ads
Transportschnecken., die den Schnee von den Enden der Schmeeräumungsvorrichtung
2o nach deren Mitte hin, befördern, um ihn dort unter Mitwirkung eines gebogenen
Auffangbleches 23 mit zentraler Abzugsöffnung 23"
einem von einem Gehäuse
2¢ umgebenen. Schleuderrad zuzuführen, das ihn durch eine seitwärts ausmündende
Auswurföffnung 24.9 wegschleudert.
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Die Schlagteile könnten auch anders auf dem Umlaufkörper angeordnet
sein als oben angegeben ist, und zwar so, daß die Hammerköpfe nur eine über die
ganze Länge des Umlaufkörpers sich erstreckende schraubenlinienförmige Reihe bilden
oder aber auch mehrere solche Reihen, die parallel zueinander- verlaufen.
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Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. q., 5 und 6 sind die hammerartigen
Schlagteile 22, 229 in doppelwandigen,, schraubenflächenförmig gewundenen Führungsteilen
25 geführt, die auf die beiden. Querhälften des. Umlaufkörpers 26 aufgeschweißt
sind. Die Hammerstiele 22 sind mit ihren Enden, auf Zapfen; 27 (Fig. 6) drehbar
gelagert und ragen durch einen vom betreffenden Führungsteil 25 gebildeten schraubenlinienförmigen
Führungsschlitz hindurch.. Zwischen zwei benachbarten Hammerstielen ist innerhalb
der Führungsteile 25 je eine Pufferfeder 2$ (Fig. 5 und 6) angeordnet, soi daß sich
die Schlagteile gegenseitig federnd abstützen.
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Im übrigen ist die Arbeitsweise dieser zweitem Maschine ähnlich wie
im Zusammenhang mit den Fig. i bis 3 beschrieben wurde.