DE2122402A1 - Steinfangmulde für Mähdrescher - Google Patents
Steinfangmulde für MähdrescherInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/10—Feeders
- A01F12/16—Safety devices
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- Environmental Sciences (AREA)
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Description
Pat. 3260 Dr/bk Gebr. Olaas, 4834 Harsewinkel 21 2240?
Me Erfindung betrifft eine Steinfängmulde für Mähdie scher
mit einem herausnehmbaren Auffangbehälter:
Bei einer bekannten Steinfangmulde dieser Art ist der Auffangbehälter
in einer Schwalbenschwanzführung gehalten und
quer zur Fahrtrichtung des Mähdreschers aus dem Mähdreschergestell herausziehbar und in dieses einschiebbar, wozu in M
diesem eine entsprechend große seitliche Öffnung vorhanden sein muß (kanadische Patentschrift 467 475).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steinfangmulde der eingangs genannten Art zu schaffen, die sowohl
von der Fertigung und der Wartung des Mähdreschers als auch von der Muldenentleerung her besonders günstig ist.
Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß der Auffangbehälter
in Fahrtrichtung des Mähdreschers nach vorne ausbaubar und von vorne in das Mähdreschergestell einsetzbar
ist. Hierdurch wird eine einfache Handhabung erreicht. M
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Auffangbehälter
mittels einer am Mähdreschergestell befestigten in Fahrtrichtung gesehen hinteren Abstützung und einer vorderen
Abstützung im Mähdreschergestell befestigbar und die vordere Abstützung als Riege!einrichtung ausgebildet
ist. Dies ermöglicht einen besonders einfachen Ein- und Ausbau.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstands schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Teil eines selbstfahrenden Mähdreschers im Schnitt und -.«,-«'
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Pig. 2 einen Auffangbehälter in Schrägansicht.
Der Mähdrescher v/eist an seinem vorderen Ende einen Schrägförderer
1 auf, mittels welchem das Erntegut der Drescheinrichtung zugeführt wird. Mit seinem hinteren Ende ist der
Schrägförderer 1 an eine senkrechte Wand 2 des Mähdrescher- ' gestells angeschlossen. Der Mähdrescher weist ferner eine
Dreschtrommel 3'und einen Dreschkorb 4 auf, der so angeordnet
ist, daß zwischen seiner vorderen Begrenzung und der Wand 2 über die gesamte Breite des Bereichs, in welchem
Erntegut den Dreschorganen zugeführt wird, ein verhältnismäßig breiter Spalt 5 vorhanden ist. Durch diesen können
Steine und sonstige fremdkörper nach unten fallen, so daß die Dreschorgane durch sie nicht gefährdet werden.
Unterhalb des vorderen Teils des Dreschkorbs 4 ist an den beiden senkrechten Seitenwänden 6 des Mähdreschergestells
an den Innenseiten je eine schmale Leiste 7 angebracht. Die
beiden Leisten 7 bilden jeweils die Schenkel eines zum vorderen Ende des Mähdreschers hin offenen spitzen Winkels. Sie dienen
als hintere Abstützung für einen Auffangbehälter 8, der bis auf die Einfüllöffnung als aus Blechen zusammengebauter geschlossener
Kasten ausgebildet ist. Der Auffangbehälter 8 ist so ausgebildet, daß er mit den seitlichen Endteilen seiner
Rückwand 9 und seines Bodens 10 eng an den Leisten 7 anliegt, wodurch ein genauer und fester Sitz des Auffangbehälters 8
gewährleistet ist. Die Oberkante der Rückwand 9 schließt an die Vorderkante des Dreschkorbs 4 an.
Die Vorderwand 11 des Auffangbehälters 8 legt sich mit ihrer Oberkante von vorn gegen die senkrechte Wand 2. üie trägt
an ihrer Außenseite in ihren beiden seitlichen Endbereichen jeweils zwei senkrecht zu ihr angeordnete Führungsbleche 12,
in denen jeweils eine Führungsbohrung vorgesehen ist. In diesen Führungsbohrungen sind Riegelbolzen 13, die sich quer
zur Fahrtrichtung des Mähdreschers erstrecken, in Achsrichtung verschiebbar gelagert, über jeden der beiden Riegelbolzen
ist zwischen den Führungsblechen 12 eine Riegelfeder 14 geschoben, die sich einerseits an dem innen liegenden Führungn-
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_ 3 —
blech 12 und andererseits an einem am Riegelbolzen 13 befindlichen
Bund abstützt und den Riegelbolzen 13 so weit nach außen schiebt, daß der Bund an dem äußeren Führungsblech
anliegt. In dieser Stellung ragt der Riegelbolzen 13 seitlich über die Seitenwand 15 des Auffangbehälters 8 hinaus
und in eine in der Seitenwand 6 des Mähdreschergestells vorhandene Aufnahmebohrung hinein. Die inneren Enden der Riegelbolzen
13 sind in dem Bereich zwischen den beiden inneren Führungsblechen 12 jeweils mit einem Handgriff 16 versehen.
üin unterhalb des Dreschkorbs 4 angeordneter IPörderboden
legt sich mit einer Dichtleiste 18 aus Gummi gegen die Unterseite des Bodens 10 des Auffangbehälters 8. Die unteren M
Schenkel der Leisten 7 und damit der Boden 10 sind derart geneigt angeordnet, daß der Schluß der Dichtleiste 18 mit
dem Boden 10 über die vom 3?örderboden 17 ausgeführten Rüttelbewegungen,·
bei denen er u.a. die strichpunktiert gezeichnete Stellung einnimmt, erhalten bleibt. Die Rückwand 9 und der
Boden 10 bilden einen dichten Abschluß zwischen der Torderkante defl Dresehkorbs 4 und der Vorderkante des IFörderbodens
Bin eingebauter Auffangbehälter 8 kann in einfacher Weise unterhalb des Schrägförderers 1 in Fahrtrichtung nach vorn
aus dem Mähdreschergestell herausgenommen werden. Hia?zu ist es lediglich erforderlich, die beiden Handgriffe entgegen
der von den beiden Riegelfedern 14 ausgeübten Kraft gegen- ti einander zu bewegen, so daß die Riegelbolzen 13 aus den Aufnahmebohrungen
in den Seitenwänden des Mähdreschergestells herausgezogen werden, und anschließend den Auffangbehälter
an den Handgriffen 16 aus dem Mähdreschergestell herauszuziehen.
Die längen Schenkel der Handgriffe 16 legen sich dabei gegen die Yorderwand 11 des Auffangbehälters 8 und verhindern
dadurch, daß dieser um die Achsen der Riegelbolzen kippt. Zum Einbau eines Auffangbehälters 8werden ebenfalls
die Handgriffe 16 gegeneinander bewegt, so daß die Riegelbolzen 13 nicht an den Seiten des Auffangbehälters 8 über
dessen keitenwände 15 hinausragen, und anschließend der
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Auffangbehälter 8 so weit in das Mähdreschergestell eingeschoben, daß seine Rückwand 9 und sein .Boden 10 an den
Leisten 7 anliegen. Beim Entlasten der Handgriffe 16 werden · die Riegelbolzen 13 durch die Riegelfedern 14 in die Aufnahme
bohrungen in den Seitenwänden des Mähdreschergestells geschoben, womit'der Einbau beendet ist.
Die erfindungsgemäße Steinfangmulde bietet den "Vorteil,
daß beim Entleeren keine Kornverluste entstehen und daß der ausgebaute Auffangbehälter leicht und restlos zu reinigen
ist. Ein weiterer .Torteil ist, daß bei ausgebautem Auffangbehälter
der Dreschkorb und der Förderboden gut zugänglich und demzufolge leicht zu reinigen sind.
In Abweichung von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Riegeleinrichtung· beispielsweise so ausgebildet sein,
daß Riegelbolzen am Mähdreschergestell gela.gert sind und mit ihren Enden vor einen eingebauten Auffangbehälter greifen
können. Dabei können diese Riegelbolzen beispielsweise von den Außenseiten des Mähdreschergestells betätigba.r sein.
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Claims (8)
1./ Steinfangmulde für Mähdrescher mit einem herausnehmbaren
'*—' Auffangbehälter, dadurch gekennzeichn
e t , daß der Auffangbehälter'(8) in fahrtrichtung
des Mähdreschers nsch vorne ausbaubar und von vorne
einsetzbar ist.
2. Steinfangmulde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß der Auffangbehälter (8) mittels einer am Mähdreschergestell befestigten in Fahrtrichtung
gesehen hinteren Abstützung und einer vorderen Abstützung im Mähdreschergestell befestigbar und die
vordere Abstützung als Riegeleinrichtung ausgebildet ist. -
3. Steinfangmulde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet
, daß als Riegeleinrichtung zwei a,m Auffangbehälter (8) quer zur Fahrtrichtung verschiebbar
gelagerte, sich in dieser Richtung erstreckende Riegelbolzen (13) und zwei im Mähdreschergestell vorhandene
Aufnahmebohrungen vorgesehen sind.
4. Steinfangmulde nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch sich am Auffangbehälter (8) abstützende
und die Riegelbolzen (13) im Sinne eines Verriegeins beaufschlagende Riegelfedern (14).
5. öteinfcngmulde nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet , daß jeder Riegelbolzen (13)
mit einem Handgriff (16) versehen ist.
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6. Steinfangmulde nach einem der .Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
hintere Abstützung durch an den Seiten des Ilähdreschergestells
angeordnete Leisten (7) gebildet ist.
7· Steinfangmulde nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Auffangbehälter (8) bis a.uf die Jäinfüll öffnung als geschlossener
Kasten ausgebildet ist.
8. ateinfangmulde nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter (8) die Abdichtung zwischen dem vorderen
Ende des Dreschkorbs (4) und dem i'örderboden (17) bildet,
209847/0418
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE19712122402 DE2122402C3 (de) | 1971-05-06 | 1971-05-06 | Steinfangmulde für Mähdrescher |
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Publications (3)
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| DE2122402C3 DE2122402C3 (de) | 1973-12-20 |
Family
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Family Applications (1)
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