DE2021735A1 - Vorrichtung zum Vorbrechen von grobstueckigen,stabfoermigen Materialien,insbesondere von Kohleelektroden - Google Patents
Vorrichtung zum Vorbrechen von grobstueckigen,stabfoermigen Materialien,insbesondere von KohleelektrodenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
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Description
Anlage zum-Batentgesuch der : ·
KlÖckner-Humboldt-Deutz H 70/17
Aktiengesellschaft ; : . ■
vom 28. April 1970 ■■ . Str/Sch
Vorrichtung zum Vorbrechen von grobstückigen^
stabförmigen Materialien, insbesondere von Kohleelektroden
Die Erfindung "bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Vorbrechen von grobstückigen, stabförmigen Materialien, insbe-
.sondere von Kohleelektroden* ·
Die Zerkleinerung von grobstückigen, insbesondere von stabförmigen Materialien, hat man bisher in an sich bekannten
S-robkreisel- oder Prallbreehern entsprechend großer Dimensionen
vorgenommen. Hierbei können, wie die !Praxis gezeigt hat,-bei
der G-utzufuhr in den Brecher bereits erhebliche Schwierigkeiten auftreten, insbesondere dann, wenn die stabförmigen
Materialien, wie beispielsweise Kohleelektroden, Längen von. .,1500mm und mehr aufweisen. Hinzu kommt, daß derart lang ausgebild
et e Mat eriali en s ehr sperrig sind und nur s chwer von
den Brechwerkzeugen erfaßt und zerkleinert werden können/Die
Brecherdurchsatzleistung ist daher sehr gering und der Einsatz von derartigen Brechanlagen zur Zerkleinerung von stabförmigen
Materialien invielen Fällen unwirtschaftlich.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu
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schaffen, die eine kontinuierliche Vorzerkleinerung von stabförmige]!
Materialien, insbesondere von Kohleelektroden, auf sine für den nachgeschalteten Brecher günstige Größe ermöglicht,
ohne daß dabei Feingut anfällt. Diese Aufgabe wird durch einen Brecher gelöst, der aus zwei mit verhältnismäßig
großem Abstand parallel zueinander angeordneten, gegenläufi- . gen Walzen besteht, auf denen Brechelemente, vorzugsweise Scheiben
gleicher oder ungleicher Größe vorgesehen sind. Mit Hilfe dieser Brechvorrichtung können je nach Anzahl und Anordnung
der Brechelemente auf den Walzen das stabförmige Gut einmal oder mehrere Male quer zur Längsachse in solche Stücke zerteilt werden, daß sie in einem verhältnismäßig kleinen Prallbrecher
leicht auf die gewünschte Korngröße zerkleinert werden können. Die Brechvorrichtung gemäß der Erfindung kann
hierbei zweckmäßig direkt über dem Einlauf eines Prallbrechers
angeordnet sein, so daß hierdurch jegliche Förderaggregate
zur Beschickung des Prallbrechers fortfallen. Da ferner das Vorbrechen der stabförmigen Materialien mit der B&ßchvorrichtung
gemäß der Erfindung nur durch überhöhte Druck- oder Biegebeanspruchung erfolgt, fällt beim Brechvorgang kein unerwünschtes
Feinkorn an.
Bs ist zwar aus der deutschen Patentschrift 1 260 281 ein
Durchlauf-Brecher für grobstückige Kohle bekannt, bei dem
auf der einen Seite eines Kettenförderers Brechwalzen mit un-
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gleich größten Scheiben senkrecht angeordnet Bind. Auf der
den Walzen gegenüber liegenden Seite befindet sich hierbei
eine hydraulisch abgestützte Widerlagerplatte. Diese bekannte
Brechvorrichtung ist jedoch nicht geeignet, um damit stabförmiges Gut, insbesondere Kohleelektroden, vorzubrechen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Scheiben auf
der einen Walze gegenüber den Scheiben auf der anderen Walze
versetzt angeordnet. Durch diese Anordnung der Scheiben auf
den Walzen wird das Einzugsvermögen und das Brechen der stabförmigen
Materialien begünstigt.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich auB
der nachfolgenden Erläuterung, der in der Zeichnung schematisch dargestellten Vorrichtung zum Vorbrechen von grobstückigem
Gut gemäß der Erfindung.
Es zeigen: -
Es zeigen: -
Pig. 1 einen Längsschnitt in horizon- /
taler Richtung durch die Vorbrechvorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig.. 2 einen Querschnitt durch die Vorbrechvorrichtung
gemäß der Erfindung,
Fig. 3 eine polygone Ausbildung der auf
den Walzen angeordneten Scheiben,
.. ■■·■..■■ ;. ■ ■- - 4 _
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Pig. 4 u. 5 weitere Ausbildungsformen der auf den Walzen angeordneten
Scheiben gemäß der Erfindung.
Wie Fig. 1 zeigt, besteht die Vorbrechvorrichtung gemäß der Erfindung aus einem Gehäuse 1, in dem Walzen 2, 3 mit Abstand
parallel zueinander gelagert sind. Auf diesen Walzen sind Scheiben 4, 5 und 6, 7 ungleicher Größe vorgesehen. Die an
den Enden der Walze 2 angeordneten Scheiben 4 sind hierbei gleich groß aber größer ausgebildet als die mit Abstand dazwischen
befindlichen Scheiben 5. Bei den auf der Walze 3 angeordneten Scheiben ist die in der Mitte auf der Walze befestigte
Scheibe 7 größer ausgebildet als die mit Abstand zu beiden Seiten auf der Walze befindlichen gleich großen Scheiben 6.
Me Scheiben 4 und 5 auf der Walze 2 sind gegenüber den Scheiben 6 und 7 auf der Walze 3 versetzt angeordnet, so daß die
Scheiben der einen Walze in die Zwischenräume der anderen Walze weisen und umgekehrt. In dem zwischen den Scheiben der Walzen
befindlichen Brechspalt ist eine in der Mitte durchgebrochene Kohleelektrode 8 gestrichelt dargestellt.
Für den Antrieb der Walzen 2 und 3 ist außerhalb des Gehäuses 1 ein Motor 9 vorgesehen, der über eine Kupplung 10 und Getriebe
11 an der Walze 2 angreift. Ferner sind auf den Walzen
2, 3 außerhalb des Gehäuses 1 gleichgroße Zahnräder 12 und befestigt, durch die die Walze 3 im Betrieb in eine zur WaI-
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ze 2 gegenläufige Umdrehung versetzt wird.
Im Betrieb wird der Vorbrechvorrichtung gemäß der Erfindung
das stabförmige Gut, so z.B. die Kohleelektroden, über eine
in Pig. 2 dargestellte Rutsche 14- den Brechwalzen 2, 3 von"
oben aufgegeben. Die auf den Brechwalzen 2 und 3 angeordneten Scheiben 6 und 7 sind hierbei vorteilhaft polygonförmig
(dreiecksförmig) ausgebildet und auf den Walzen in Umdrehungs—
richtung gegeneinander so versetzt angeordnet, daß zwischen '
ihnen ein größtmöglicher Einzugswinkel für das zu brechende, stabförmige G-ut gebildet wird. Bas stabförmige Gut wird dabei,
wie Fig. 3 zeigt, mit Sicherheit in den zwischen den Scheiben befindlichen Spalt eingezogen und gebrochen. In den meisten
Fällen genügt es, wenn das stabförmige Gut, so z.B. die Kohleelektroden, entsprechend dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1,
einmal in der Mitte durchgebrochen werden. Der besondere Vorteil der yorbrechVorrichtung gemäß der Erfindung besteht darin, daß beim Vorbrechen kein Feingut anfällt und das gebrochene
Gut unmittelbar einem dem Vorbrecher nachgeachalteten
Prallbrecher aufgegeben werden kann, in dem die eigentliche Zerkleinerung bei voller Auslastung des Brechers erfolgt. Das
Brechen der stabförmige^ Elektrode 8 erfolgt, wie Fig. 1 zeigt,'
durch überhöhte Biegebeanspruchung der Elektrode. Die Scheibe 7 auf der Ifäle 3 ist hierbei vorteilhaft an der Peripherie
keilförmig auegebildet, wodurch die Brechwirkung begünstigt ·
wird. Der eigentliche Brechvorgang wird gemäß diesem AusfÜh-
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rungsbeispiel durch die Scheiben 4 und 7 vollzogen. Dabei
dient die auf der Walze 3 angeordnete Scheibe 7 als Brechscheibe,
während die auf der Walze 3 angeordneten Scheiben 4
sin Widerlager bilden. Durch die übrigen auf den Walzen 2 und 3 angeordneten Scheiben 5 und 6 soll verhindert werden,
daß die Elektrode 8 ungebrochen durch den zwischen den Scheiben befindlichen Spalt hindurchtreten kann.
Vorteilhaft sind die Polygone der Scheiben auf der einen Walze zu den Polygonen der Scheiben auf der anderen Walze - in
Uinfangrichtung der Scheiben gesehen - um einen Winkel von
etwa 40 bis 80°, vorzugsweise um einen Winkel von 60°, versetzt
angeordnet. Hierdurch wird nicht nur das zu brechende, stabförmige Material mit Sicherheit von den Scheiben mit in
den zwischen den Scheiben befindlichen Spalt eingezogen, sondern auch der zum Vorbrechen erforderliche Energieaufwand erheblich
verringert.
Wie ferner die Pig. 4 und 5 zeigen, können die Scheiben an der Peripherie auch vorteilhaft mit Nocken 15 versehen sein.
Durch diese Nocken werden ebenfalls sehr günstige Einzugsbe» dingungen für stabförmige Güter in die Vorbrechvorrichtung
gemäß der Erfindung geschaffen,
Die Vorbrechvorrichtung gemäß der Erfindung ist nicht auf
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das öbenangeführte Ausführuhgsbeispiel beschränkt. So können
beispielsweise auf den Brechwalzen mehrere Brechelemente angeordnet sein, die das "'.stabförmige Gut in mehr als zwei gleichgroße Teile zerteilt. Auch können die Brechelemente auf den
Walzen direkt gegenüber liegend angeordnet sein, wodurch das
Vorbrechen der Elektroden von den Brechelementen durch überhöhte
Druckbelastung erfolgt. Auch können die Breehelemente
bzw. Scheiben an der Peripherie mit gleichförmigen oder un- ■'·..' ■
gleichförmigen Ausnehmungen, wie beispielsweise sägeartigen m
Zacken und dgl., ausgebildet sein.
Patentansprüche'·
-8 -
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Claims (5)
- Patentansprüche/ jj
1. / Verfahren zum Vorbrechen von grobstückigen, stabförmig^ Materialien, insbesondere von Kohleelektroden, gekenn- ^ zeichnet durch zwei mit Abstand parallel zueinander angeordneten, gegenläufigen Walzen, auf denen Brechelemente, vorzugsweise Scheiben gleicher und/oder ungleicher Größe vorgesehen sind. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben auf der einen Walze gegenüber den Scheiben auf der anderen Walze versetzt angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Walze eine große Scheibe in der Mitte und zwei kleinere Scheiben mit Abstand zu beiden Sei-ten angeordnet sind, während auf der anderen Walze je eine größere Scheibe an den Enden der Walze und zwei kleinere dazwischen vorgesehen sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben an der Peripherie mit Hocken versehen sind.109848/077S
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben polygonförmig ausgebildet .sind.6» Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Polygone der Scheiben auf der einen Walze zu den Polygonen der Scheiben auf der anderen Walze - in ITmfangsrichtung der Scheiben gesehen - um einen Winkel von etwa 40 bis 80°, vorzugsweise um-einen Winkel von 60°, versetzt angeordnet sind.1-09848/07751 Λ ·,L e e r s e 11 e
Priority Applications (4)
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (3)
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- 1971-05-04 FR FR7116005A patent/FR2091172A5/fr not_active Expired
Also Published As
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| FR2091172A5 (de) | 1972-01-14 |
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