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DE900863C - Verkuerzbarer Schirm - Google Patents

Verkuerzbarer Schirm

Info

Publication number
DE900863C
DE900863C DER6524A DER0006524A DE900863C DE 900863 C DE900863 C DE 900863C DE R6524 A DER6524 A DE R6524A DE R0006524 A DER0006524 A DE R0006524A DE 900863 C DE900863 C DE 900863C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
retaining spring
umbrella
floor
main
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER6524A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rosenkaimer GmbH
Original Assignee
Rosenkaimer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rosenkaimer GmbH filed Critical Rosenkaimer GmbH
Priority to DER6524A priority Critical patent/DE900863C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE900863C publication Critical patent/DE900863C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B19/00Special folding or telescoping of umbrellas
    • A45B19/06Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic ribs

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

  • Verkürzbarer Schirm Die Erfindung bezieht sich auf einen verkürzbaren Schirm mit ineinanderschiebbaren Stock- und Dachstangenteilen, insbesondere auf einen solchen Schirm, bei dem der Unterstock in den Oberstock einschiebbar ist.
  • Es sind verkürzbare Schirme bekannt, die ineinanderschebbare Stock- und Dachstangenteile aufweisen und bei denen die an den Hauptstreben angelenkten Hilfsstreben mit den anderen Enden frei, vorzugsweise an einem Hilfsschieber angelenkt, am Stock verschiebbar sind. Bei diesen Schirmen sind die Stockteile in auseinandergezogener Stellung dadurch zueinander gesperrt, daß eine von dem Griffende mittels eines Druckknopfes auslösbare Sperrfeder in eine entsprechende Ausnenmung am unteren Ende des Oberstockes eingreift. Dieselbe Sperrfeder dient zur Sicherung der Stockteile im zusammengeschobenen Zustand, indem sie in eine Ausnehmung am oberen Ende des Oberstockes dicht unterhalb der Krone einfällt.
  • Bei den verkürzbaren Schirmen der genannten Art ist es das Ziel, einen Schirm zu erhalten, der im ausgezogenen Zustand eine größtmögliche Länge aufweist und im zusammengeschobenen Zustand so kurz wie nur irgend möglich ausfällt. Dies ist bei Schirmen, die lediglich aus zwei ineinanderseniebbaren Stockteilen bestehen, nur dann möglich, wenn die beiden Stockteile, d. h. Oberstock und Unterstock, die gleiche Länge aufweisen und völlig ineinandergeschoben werden können, so daß ein Stockteil das andere im zusammengeschobenen Zustand vollkommen überdeckt. Bei den bisherigen Schirmen dieser Art ist dies nicht der Fall. Vielmehr muß der Oberstock gegenüber dem Unterstock kürzer sein, damit beim Beginn des Ausziehens des Schirmas die Schieberhaltefed@er gleich in die Ausnenmung des Hauptschiebers eingreifen kann. Beim Herausziehen des Oberstockes wird dadurch der Hauptschieber zusammen mit den daran angelenkten Hauptstreben und mit den an diesem angelenkten oberen Dachstangenteilen zurückgehalten. Im zusammengeschobenen Zustand liegt die Schieberhaltefeder innerhalb des übergeschobenen Oberstockes. Zwar kann bei der bisherigen Bauart der Hauptschieber mit dem unteren Ende gegen den Boden des Griffes stoßen, der Oberstock bleibt jedoch in einer bestimmten Entfernung zurück, nämlich um die Schlitzlänge im Unterstock, die für die Haltefeder des Hauptschiebers vorgesehen ist. Auf diese Weise kann das Ziel der Verkürzung des Schirmes im zusammengeschobenen Zustand auf das Minimum nicht erreicht werden.
  • Die Erfindung hat einen verkürzbaren Schirm mit ineinanderschiebbaren Stock- und Dachstangenteilen zum Gegenstand, bei dem diese Nachteile beseitigt sind. Für die Möglichkeit des Verkürzens des Schirmes auf eine geringstmögliche Länge wird erfindungsgemäß der Oberstock am unteren Ende mit einem Längsschlitz versehen und der Hauptschieber mit einer weiteren Raste oberhalb des Strebenanlenkpunktes ausgerüstet. Auf diese Weise ist es möglich, die ineinanderschiebbaren Stockteile, wenn sie gleiche Länge aufweisen, völlig übereinanderschieben zu können. Durch den Längsschlitz des Oberstockes, der bei verkürztem Schirm mit seinem unteren Ende über die Schieberhaltefeder hinaus verschiebbar ist, kann die Haltefeder zum Einlösen in die zweite Raste des Hauptschiebers hindurchtreten. Der Schl'it'z ist so lang, daß der Oberstock bis zum Griffboden geschoben werden kann, ohne daß dabei die vorstehende Schieberhaltefeder heruntergedrückt wird. Die beiden Rasten werden am Hauptschieber zweckmäßig so verteilt, daß die eine Raste oberhalb des Anlenkpunktes der Hauptstreben angeordnet ist, während die andere Raste wie üblich unterhalb desselben liegt. Im ausgezogenen Zustand werden Oberstock und Unterstock vorzugsweise durch eine selbsttätig wirkende Kugelraste in ihrer gegenseitigen Lage gesichert.
  • Es ist an sich bekannt, bei zwei ineinanderschiebbaren Rohrteilen von Schirmen in dem äußeren Rohrteil einen Schlitz vorzusehen, damit eine Feder des inneren Rohrteiles nach außen durchtreten kann und die beiden Teile - gegeneinander verschoben werden können. Hierbei handelt es sich aber um einen verkürzbaren Schirm mit mehr als zwei ineinanderschiebbaren Rohrteilen, wobei der Aufbau des Schirmgestelles ein sonst ganz anderer ist. Bei der Erfindung hingegen werden nur zwei ineinander verschiebbare Rohrteile bzw. Stockteile benutzt, wobei das untere Stockteil unmittelbar mit dem Griffboden verbunden ist.
  • Durch die Ausbildung gemäß der Erfindung kann der Schirm im zusammengeschobenen Zustand kürzer werden als die bisherigen Schirme bei gleichen Abmessungen der Dachstangenlängen. Der zusammengeschobene Schirm erreicht hierbei die denkbar geringste Länge. Die Dachstangen schieben sich ebenfalls weiter ineinander, als es bisher der Fall ist. Dies hat den Vorteil, daß der Schirm durch eine einfache Handhabung, die den Stoffbezug wesentlich schont, geöffnet werden kann. Beim Ausziehen umfaßt nämlich eine Hand nur den Griff, nicht die auf dem Handgriff liegenden Dach-Stangen, und die andere Hand nur die Schirmkrone, ebenfalls ohne Dachstangen: Diese Handhabung gewährleistet ein einwandfreies Öffnen unter Schonung des Bezuges. Gemäß der Erfindung kann die Schieberhaltefeder in dem Unterstock von vornherein verhältnismäßig weit entfernt von dem unteren Stockende und bequem erreichbar angeordnet werden, da man für das Zusammenschieben auf das Minimum nichts an Länge einbüßt. Das Gestell ist andererseits auch für kurz geschnittene Bezüge geeignet bzw. für Bezüge, die später stark einlaufen. ,Die Anordnung einer unteren Raste im Hauptschieber für die Schieberhaltefeder hat eine größere Spreizstellung der Dachstangen im entspannten Zustand zur Folge, was bei nassen Schirmen vielfach erwünscht ist und außerdem -das Öffnen des Schirmes von dieser Ausgangsstellung erleichtert. Andererseits wird durch die obere Raste am Hauptschieber ein sattes Anliegen der Dachstangen am Griff für das Zusammenschieben des Schirmes erreicht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i den verkürzbaren Schirm gemäß der Erfindung im ausgezogenen, aber nicht aufgespannten Zustand, Fig. z eine Zwischenstellung, Fig.3 den Schirm im völlig zusammengeschobenen Zustand.
  • Der Schirm besteht aus einem Oberstock i mit der Krone 2, an dem die oberen Dachstangenteile 3 in bekannter Weise angelenkt sind. Der in den Oberstock i einschiebbare Unterstock q, ist am unteren Ende mit einem Griff 5 versehen. An dem Hauptschieber 6 befinden sich die Anlenkstellen für die Hauptstreben 81, mit deren anderen Enden die unteren Dachstangen 9 gelenkig verbunden sind; sie können in die oberen Dachstangen 3 eingeschoben werden. An den Hauptstreben $ greifen Hilfsstreben io an, deren Enden an einem Hilfsschieber i i angelenkt und am Stock i frei verschiebbar sind. Durch die untere Schieberhaltefeder 12 wird; der Hauptschieber 6 in bekannter Weise festgelegt.
  • Der Hauptschieber weist nicht nur die an seiner Hülse 6 befindliche untere Rast i-3. zum Einfallen der Schieberhaltefeder i2, sondern nach der Erfindung vorzugsweise oberhalb der Anlenkstelle 7 eine Verlängerung 1q. auf, die mit einer weiteren Raste 15 für die Schieberhältefeder 12 versehen ist. Weiterhin ist der Oberstock mit einem Längsschlitz 16 versehen, der in der Ebene der Schieberhaltefeder i2 vorgesehen ist, so daß beim Zusammenschieben der Stockteile i und q.- die Schieberhaltefeder 12 durch den Schlitz 16 hindwrchtreten kann. Der Schlitz 16 weist hierbei eine solche Länge auf, daß nicht nur ein Durchtreten der Haltefeder 1.2. ermöglicht ist, sondern der Oberstock i auf dem Unterstock so weit verschoben werden kann, daß der Oberstock sich völlig mit dem Unterstock deckt, ohne daß die Haltefeder 2 aus der zweiten Raste 15 in den Unterstock gedrückt wird.
  • Die Wirkungsweise des verkürzbaren Schirmes gemäß der Erfindung ist wie folgt: Von der in Fig. i dargestellten Stellung, bei der die Stockteile im auseinandergezogenen Zustand gezeigt sind, wird zunächst der Unterstock 4 mit dem Griff 5 ,eingeschoben, und zwar so weit, diaß die Schieberhalltefeder 12 in der oberen Raste 15 der Hauptschieberverlängerun.g 14 einfallen kann (Fig. 2). Danach werden die beiden Stockteile i und q. weiter zusammengeschoben. Hierbei wird die Schieberhaltefeder i !5i durch das untere Ende des Oberstockes i zunächst zurückgedrückt, kann jedoch durch den Schlitz 16 wieder hinaustreten, so daß der Hauptschieber durch die Schieberhaltefeder 12 in seiner Lage gesichert bleibt. Der Oberstock i wird endlich so weit eingeschoben, bis die Unterkante des Oberstockes in dem Griffboden zur Anlage kommt, wobei das untere Ende des Oberstockes i mit dem Hauptschieber 6 bündig geht. Auf diese Weise ist der Schirm auf die kürzeste Länge zusammengeschoben.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann auch in der Weise getroffen werden, daß sie an dem Hilfsschieber, an dem die Hilfsstreben angelenkt sind, vorgesehen wird. In diesem Falle wäre eine weitere Hilfsschieberhaltefeder erforderlich. Der Schlitz unten am Oberstock müßte dann oben am Oberstock, und zwar unter der Schirmkrone, angebracht werden. Die zusätzliche Hilfsschieberhaltefeder wäre etwas unterhalb der Kugelraste im Unterstock vorzusehen. Die Hilfsschieberhülse kann hierbei doppelseitig, ähnlich wie die Hauptschie-berhülse, ausgebildet sein. Die Haltefeder für den Hauptschieber verbleibt hierbei. Bei einer solchen Ausführung ist die Möglichkeit gegeben, dieselbe Wirkung zu erreichen, insbesondere den Schirm auf ein sehr kurzes Gestell zusammenzuschieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verkürzbarer Schirm mit Stock- und Dachstangenteilen, die je aus zwei ineinanderschiebbaren Teilen bestehen, mit an den Hauptstreben angelenkten Hilfsstreben, die mit den anderen Enden frei verschiebbar sind, und insbesondere mit einschiebbarem Unterstock, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberstock (i) am unteren Ende mit einem Längsschlitz (16) zum Durchtritt der unteren Schieberhaltefeder (12) und der Hauptschieber (6) oberhalb des StTebenanlenkpunktes (7) mit einer oberen Raste (15) versehen ist.
  2. 2. Schirm nach Anspruch i:, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsschlitz (16) im Oberstock (i) so lang ist, daß der über die untere Schieberhaltefeder (12) übergeschobene Oberstock (i) weiterhin bis zum Griffboden einschiebbar ist, ohne die Schie berhaltefeder mit dem Hauptschieber (6) außer Eingriff zu bringen.
  3. 3. Schirm nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberstock (i) dieselbe Länge wie der Unterstock (q.) aufweist. q. Schirm nach Anspruch i@ dadurch gekennzeichnet, d.aß an Stelle des Eingriffes der unteren Schieberhaltefeder (12) mit dem Hauptschieber (6) ein entsprechender Eingriff am Hilfsschieber (i i) vorgesehen ist, der doppelseitig ausgebildet sein kann, und d:aß eine Hilfsschieberhaltefeder am oberen Teil des Unterstockes und der Schlitz im Oberstock dicht unterhalb der Schirmkrone angeordnet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 694 ß#,5, 555 io3, 53!5. o96 schweizerische Patentschriften Nr. 25817&, 259 6i9.
DER6524A 1951-08-12 1951-08-12 Verkuerzbarer Schirm Expired DE900863C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER6524A DE900863C (de) 1951-08-12 1951-08-12 Verkuerzbarer Schirm

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DER6524A DE900863C (de) 1951-08-12 1951-08-12 Verkuerzbarer Schirm

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DE900863C true DE900863C (de) 1954-01-04

Family

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DER6524A Expired DE900863C (de) 1951-08-12 1951-08-12 Verkuerzbarer Schirm

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DE (1) DE900863C (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE535096C (de) * 1929-08-03 1931-10-05 Hans Haupt Verkuerzbarer Schirm
DE555103C (de) * 1927-02-05 1932-07-18 Hans Haupt Schirmschieberverriegelung
DE694875C (de) * 1935-10-18 1940-08-09 Hans Haupt Verriegelungsvorrichtung fuer den Schieber von verkuerzbaren Schirmgestellen mit fernrohrartig zusammenschiebbaren Schirmstoecken
CH258478A (it) * 1941-01-11 1948-11-30 Faini Enrico Ombrello accorciabile.
CH259619A (fr) * 1942-12-28 1949-01-31 Giuseppe E Fratello Redaelli S Parapluie pliant.

Patent Citations (5)

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CH258478A (it) * 1941-01-11 1948-11-30 Faini Enrico Ombrello accorciabile.
CH259619A (fr) * 1942-12-28 1949-01-31 Giuseppe E Fratello Redaelli S Parapluie pliant.

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