DE9004524U1 - Verteilerkasten - Google Patents
VerteilerkastenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B6/00—Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
- G02B6/44—Mechanical structures for providing tensile strength and external protection for fibres, e.g. optical transmission cables
- G02B6/4439—Auxiliary devices
- G02B6/444—Systems or boxes with surplus lengths
- G02B6/4441—Boxes
- G02B6/4446—Cable boxes, e.g. splicing boxes with two or more multi fibre cables
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Mechanical Coupling Of Light Guides (AREA)
- Light Guides In General And Applications Therefor (AREA)
Description
ft ft · · ·
und
&zgr;) Lichtwellöcleiter, bis ??m eine Vielzahl vor Lichtwellenleiter
üuvr Eingänge in ^as Innere des /«rteiierkastens geführt und
üb«r Ausgänge au« diesem herausgeführt, sind.
Die übertragung von Daten erfolgt heutzutage zunehmend über
sogenannte Lichtwellenleiter. Hierzu sind Verteilerkästen in Schrankform entwickelt worden, bei denen auf der Eingangsseite
über eine Vielzahl von Eingängen eine entsprechende Anzahl von Lichtwellenleiter in den Innenraum eingeführt und auf diese
Weise gesammelt werden. Auf der gegenüberliegenden Sfite des Verteilerkastens münden die Lichtwellenleiter in Kupplungen, in
die von außen Lichtwellenleiterabschnitte, die entsprechend passende Kupplungen aufweisen, eingesteckt werden können. Die
S anderen Enden der Lichtwellenleiterabschnitte können dann über
Kupplungen mit einem Gerät zur Verarbeitung der optischen Signale verbunden werden.
Solche Verteilerkästen sind sehr !icstenaufwendig, und zwar
insbesondere wegen der Kupplungen an den Ausgängen. Diese Kupplungen verursachen wegen ihrer Vielzahl einen
beträchtlichen Anteil der Kosten. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verteilerkasten der eingangs genannten
Art so zu gestalten, daß er wesentlich kostengünstiger hergestellt werden kann.
Lichtwellenleiter im Innenraum des Verteilerkastens um eine
oder mehrere Umlenkrollen geführt ist, wobei die bzw. wenigstens eine davon im wesentlichen quer zur kürzesten
Verbindungslinie zwischen Bin- und Ausgang und unabhängig von den zu anderen Lichtwellenleitern gehörenden Umlenkrollen
beweglich geführt ist., und ds3 r:3 " lchtwellenleiter wenigstens
so lange ausgebildet sind, daß sie in der Stellung der "lenkrollen, in der die Lichtwellenleiter den größten Weg
zwischen Ein- und Ausgang einnehmen, über die Ausgänge nach außen überstehen.
"S Nach der Erfindung ist in dem Verteilerkasten für jeden
Lichtwellenleiter eine Speichereinrichtung vorgesehen, die je nach Größe eine entsprechende Länge des Lichtwellenleiters
aufnehmen kann. Soll der jeweilige Lichtwellenleiter mit einem Gerät verbunden werden, kann er aus dem Verteilerkasten über
den Ausgang herausgezogen werden. Dabei sorgen Umlenkrollen für eine saubere Führung der Lichtwellenleiter. Bei dera
erfindungsgemäßen Verteilerkasten gibt es keine Aufteilung der
Lichtwellenleiter mehr zwischen Verteilerkasten und dem jeweiligen Gerät, das mit dem Lichtwellenleiter verbunden
weiden soll. Entsprechend fallen Kupplungen am Ausgang des Verteilerkastens weg. Hierdurch wird eine erhebliche
Kosteneinsparung trotz des zusätzlichen Aufwandes für dit
■' Umlenkrollen erreicht.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die beweglichen
Umlenkrollen jeweils beidseits in Führungsnuten lose geführt sind. Dies kann beispielsweise durch Einfassen der Achsen der
Umlenkrollen in die FUhrungsnutdn geschehen. Vorteile weist
jedoch eine Lösung auf, bei der die FUhrungsnuten derart paarweise gegenüberstehen, daß sie die Ualenkrollen am Umfang
einfassen. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Lichtwellenleiter in diesen Führungsnuten laufen zu lassen, go dan sie
voneinander getrennt sauber geführt sind.
Lichtwe llenleiter zwischen Eingang und Ausgang mehr*»»«
beweglicIi^ Umlenkrollen nebeneinander anzuordnen und parallel
beweglich zu führen, um größet.e Längen an Lichtwe 1 lern ; i cer im
Verteilerkasten unterbringen zu können.
Zweckmäßigerweise sind die beweglichen Umlenkrollen vertikal
geführt, und zwar vorzugsweise unterhalb der von den Ein- und Ausgängen gebildeten Ebene. Dies hat den Vorteil, daß die
'Jsisnhroiisn 3I5 beschwerende Gewicht** dienen it^nnon. hho hh_a
Lichtwellenleiter gespannt und damit sauber geführt halten. Dabei ist es von Vorteil, wenn zur Begrenzung des
Bewegungsbereichs obenseitig jeweils eine Stützrolle vorgesehen ist.
Schließlich sieht die Erfindung vor, daß die Ausgänge mit Klemmeinrichtungen zum Festklemmen der Lichtwellenleiter
vorgesehen sind, wobei diese Klemmeinrichtungen vorzugsweise gegen die Ausziehrichtung wirken.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher veranschaulicht. Sie zeigt in einem
Vertikslschnitt einen Verteilerkasten !1) in Teildurstellyng-Der
Verteilerkasten (1) hat ein Gehäuse (2), das als geschlossener Kasten ausgebildet ist. Das Gehäuse (2) hat eine
Eingangsseite (3) und eine Ausgangsseite (4).
Auf der Eingangsseite (3) sind horizontal nebeneinander - senkrecht zur Zeichnungsebene - eine Vielzahl von
Durchbrüchen (5) vorgesehen, über die Lichtwellenleiter {5) in
den Innenraum des Gehäuses (2) eingeführt werden. Für jeden Lichtwellenleiter (6) ist eine eigene Speichereinrichtung (7)
vorgesehen. Diese weist im oberen Bereich ein Halteblech (8) auf, an der zwei vertikale Führungsprofile (9, 10) aufgehängt
sind, welche innenseitig vertikale Führungsnuten (11, 12) aufweisen. In den Führungsnuten {11, 12) wird eine Umlenkrolle
(13) geführt, wobei die Umlenkrolle (13) mit ihrem Umfang in die Führungsnuten (11, 12) lose einfaßt. Sie kann sich in den
.4
Führungsnuten (11, 12) auf- und abbewegen und dabei auch drehen.
(14) am oberen Ende des Führungsprofils (9) in die
Speichereinrichtung (7) eingeführt. Der Lichtwellenleiter (6) verläuft dann senkrecht innerhalb der Führungsnut (11) nach
unten und liegt dann untenseitig am Umfang der Umlenkrolle (13)
an. Er verläuft dann innerhalb der Führungsnut (12) des FUhrungsprofils (10) wieder nach oben und tritt dann über eine
am oberen Ende des FUhrungsprofils (10) angebrachte Rundung
(15) aus der Speichereinrichtung (7) heraus. Das Gewicht der Umlenkrolle (13) sorgt dafür, daß der Lichtwellenleiter (6)
gestreckt gehalten wird und damit innerhalb der Führungsnuten $ (11, 12) verbleibt. Der Lichtwellenleiter (6) verläuft nach der
Rundung (15) horizontal zur Ausgangsseite (4) des Gehäuses (2) /,:
und wird dort über eine Rundung (16) durch einen Ausgang (17) ; nach außen geführt. 1
vorgesehen, das in einem Block (19) innerhalb des Gehäuses (2) |
eingespannt ist und den Lichtwellenleiter (6) mit Vorspannung |
gegen die Rundung (16) drückt. Hierdurch wird der Lichtwellenleiter (6) zwischen Klemnif ederblatt (18) und Rundung
(16) eingeklemmt. Das freie Ende des Klemrafederblattes (18) ist
verdickt ausgebildet und ragt über eine öffnung (20) nach außen. Auf diese Heise kann das Klemmfederblatt (18) von außen
angehoben und damit die Verklemmung des Lichtwellenleiters (6) aufgehoben werden.
Die vorbeschriebene Speichereinrichtung (7) ist in einer der Anzahl der Lichtwellenleiter (6) entsprechenden Anzahl
nebeneinander, d. h. senkrecht zur Zeichnungsebene gesehen hintereinander angeordnet. Sofern ein bestimmter
Lichtwellenleiter (6) an ein hier nicht näher dargestelltes Gerät angeschlossen werden soll, wird er am Ausgang (17) nach
Hochheben des Klemmfederblattes (18) in der gewünschten Länge
herausgezogen. Dabei wird die Umlenkrolle (13) entsprechend der
ausgezogenen Länge des Lichtwellenleiters (6) angehoben, und zwar bis maximal in die oben gestrichelt gezeichnete t-jsition.
Dort kommt sie an zwei Stützrollen (21, 22) zur Anlage. Ist genügend Länge Lichtwellenleiter (6) aus dem Gehäuee (2)
herausgezogen worden, wird das Klemmfederblatt (18) wieder sich selbst überlassen, so daß es den Lichtwellenleiter (6)
einklemmt. Wird der Lichtwellenleiter (6) nicht mehr benötigt, kann er in das Gehäuse (2) nach Anheben des Klemrafederblattes
(8) zurückbewegt werden, wobei das Gewicht der Umlenkrolle (13) für ein selbsttätiges Einholen des Lichtwellenleiters (6)
sorgt, bis sie wieder ihre unterste Position erreicht hat.
Claims (9)
1. Verteilerkasten für Lichtwellenleiter, bei dem eine Vielzahl von Lichtwellenleiter über Eingänge in das Innere
des Verteilerkastens geführt und übei Ausgänge aus diesem herausgeführt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lichtwellenleiter (6) im Innenraum des Verteilerkastens (1) um eine oder mehrere
Umlenkrollen (13) geführt ist, wobei die Umlenkrolle (13) bzw. wenigstens eine davon im wesentlichen quer zur
kürzesten Verbindungslinie zwischen Ein- und Ausgang (6, 17) und unabhängig von den zu anderen Lichtwellenleitern
gehörenden Umlenkrollen beweglich geführt .1st, und daß die Lichtwellenleiter (6) wenigstens so lang ausgebildet sind,
daß sie in der Stellung der Umlenkrollen (13), in der die Lichtwellenleiter (6) den größten Weg zwischen Ein- unu
Ausgang (5, 17) einnehmen, über die Ausgänge (17) nach außen überstehen.
2. Verteilerkasten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Umlenkrollen (13) jeweils beidseits in Führungsnuten (11, 12) lose
geführt sind.
3. Verteilerkasten nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnuten (11, 12) derart paarweise gegenüberstehen, daß sie die Umlenkrollen
(13) am Umfang einfassen.
&igr; &igr; ■ ■ · ·
4. Verteilerkasten nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtwellenleiter (6) in den Führungsnuten (11, 12) verlaufen.
5. Verteilerkasten nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Eingang (5) und Ausgang (17) für jeweils einen Lichtwellenleiter (6) mehrere
bewegliche Umlenkrollen (13) nebeneinander angeordnet und parallel geführt sind.
6. Verteilerkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Umlenkrollen (13) vertikal geführt sind.
7. Verteilerkasten nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (13) unterhalb des von den Ein- und Ausgängen (5, 17) gebildeten Ebene
vertikal geführt sind.
8. Verteilerkasten nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung des Bewegungsbereichs obenseitig jeweils eine oder mehrere
Stützrollen (21, 22) vorgesehen ist bzw. sind.
9. Verteilerkasten nach einem der Ansprüche l bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge (17) mit Klemmeinrichtungen (18) zum Festklemmen der
Lichtwellenleiter (6) vorgesehen sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9004524U DE9004524U1 (de) | 1990-04-21 | 1990-04-21 | Verteilerkasten |
| DE4112681A DE4112681C2 (de) | 1990-04-21 | 1991-04-18 | Verteilerkasten |
| DE9105942U DE9105942U1 (de) | 1990-04-21 | 1991-04-18 | Verteilerkasten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9004524U DE9004524U1 (de) | 1990-04-21 | 1990-04-21 | Verteilerkasten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9004524U1 true DE9004524U1 (de) | 1990-06-28 |
Family
ID=6853086
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9004524U Expired - Lifetime DE9004524U1 (de) | 1990-04-21 | 1990-04-21 | Verteilerkasten |
| DE4112681A Expired - Fee Related DE4112681C2 (de) | 1990-04-21 | 1991-04-18 | Verteilerkasten |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4112681A Expired - Fee Related DE4112681C2 (de) | 1990-04-21 | 1991-04-18 | Verteilerkasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE9004524U1 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3841607C2 (de) * | 1988-12-08 | 1996-05-23 | Siemens Ag | Kassette für Überlängen von Lichtwellenleitern im Spleißstellenbereich |
| US4911662A (en) * | 1988-12-20 | 1990-03-27 | Northern Telecom Limited | Distribution frame for telecommunications cable |
| DE4010935A1 (de) * | 1990-04-05 | 1991-10-10 | Kabelmetal Electro Gmbh | Kassette zum ablegen von spleissverbindungen |
-
1990
- 1990-04-21 DE DE9004524U patent/DE9004524U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1991
- 1991-04-18 DE DE4112681A patent/DE4112681C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4112681C2 (de) | 1994-05-26 |
| DE4112681A1 (de) | 1991-10-24 |
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