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DE4010935A1 - Kassette zum ablegen von spleissverbindungen - Google Patents

Kassette zum ablegen von spleissverbindungen

Info

Publication number
DE4010935A1
DE4010935A1 DE19904010935 DE4010935A DE4010935A1 DE 4010935 A1 DE4010935 A1 DE 4010935A1 DE 19904010935 DE19904010935 DE 19904010935 DE 4010935 A DE4010935 A DE 4010935A DE 4010935 A1 DE4010935 A1 DE 4010935A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
coil
ribbon
splice
esp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19904010935
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Wenski
Burkhard Becker
Thomas Wielgolaski
Georg Maltz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kabelmetal Electro GmbH
Original Assignee
Kabelmetal Electro GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kabelmetal Electro GmbH filed Critical Kabelmetal Electro GmbH
Priority to DE19904010935 priority Critical patent/DE4010935A1/de
Publication of DE4010935A1 publication Critical patent/DE4010935A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/44Mechanical structures for providing tensile strength and external protection for fibres, e.g. optical transmission cables
    • G02B6/4439Auxiliary devices
    • G02B6/444Systems or boxes with surplus lengths
    • G02B6/4453Cassettes
    • G02B6/4454Cassettes with splices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kassette zum Ablegen von Spleißverbindungen zwischen Bändchen mit Lichtwellenleitern, wobei eine Überlänge der Bändchen in der Kassette vorhanden ist.
Für den Aufbau eines Glasfaser-Ortsnetzes sind Lichtwellenleiterkabel mit Glasfasern in Bandstruktur sinnvoll, die die für Ortsnetzkabel erforderlichen Packungsdichten von Glasfasern gewährleisten, damit letztendlich jedem Fernsprechteilnehmer eine Glasfaser zugeordnet werden kann. Diese Kabel schaffen gleichzeitig die Vorraussetzungen für die Mehrfachverbindungstechnik.
Die im Fernnetz angewandte Methode der schlaufenförmigen Ablage der Einzelverbindung nach Herstellung der Verbindung kann bei Bändchenkabel wegen des rechteckigen Querschnitts der Bänder nicht angewendet werden.
Ein für Bändchenkabel geeignetes Ablagesystem sieht vor, daß die Faserbänder vor dem Verbinden mit ausreichender Überlänge in eine Kassette eingelegt werden. Zum Verbinden werden die Vorratslängen aus der Ablagevorrichtung herausgezogen und nach dem Verbinden wieder zurückgeschoben. Die hierfür geeignete Kassette besteht aus einer Grundplatte mit zwei zylindrischen Speicherkammern für die Aufnahme der Vorratslängen der zu verbindenden Faserbänder. Die Faserbänder werden flachliegend durch Einführungskanäle geführt und laufen nach einer 90°-Drehung hochkant in die jeweiligen Speicherkammern ein. Mehrere Lagen Faserband werden in jede Speicherkammer eingelegt und die Enden der Faserbänder über einen Auslauf aus der Speicherkammer herausgeführt. Nach Entlastung springen die eingelegten Windungen der Faserbänder durch die Eigenspannung auf und legen sich an die Außenwandungen der Speicherkammern an. Die Verbindungsstelle wird in einem Bereich zwischen den Speicherkammern abgelegt. Ein Herausnehmen der Kassette aus der Kabelgarnitur ist nicht möglich ohne daß zusätzliche ungeschützte Bandlängen außerhalb der Kassette in der Kabelgarnitur vorgesehen werden müssen. Wenn die Speicherräume durch eine Trennwand in eine innere und eine äußere Zone unterteilt werden, kann auch dieser Nachteil überwunden werden (EP-A-02 81 196).
Der Nachteil bei dieser Konstruktion besteht darin, daß das Zurückschieben des Faserbandes nach dem Verbinden sorgfältig durchgeführt werden muß und bei unsachgemäßer Vorgehensweise zu einem Knicken und damit zu einer Zerstörung der Fasern führen kann. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß sich diese Konstruktion nicht für die Aufnahme ungeschnittener Bänder eignet. Der Einlegevorgang in die sog. Zweikammerkassette ist aufwendig, die getrennten Speicherräume müssen jeweils mit Bandvorräten für die Entnahme der Kassette aus der Muffe und des Spleißes aus der Kassette gefüllt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde, das Herausziehen des Bändchens sowie das Zurückführen der Überlänge in die Kassette möglichst schonend durchführen zu können. Darüberhinaus soll die Kassette auch durchlaufende, ungeschnittene Bänder aufnehmen können.
Diese Aufgabe wird bei einer Kassette der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß innerhalb der Spleißkassette zumindest ein in Form einer Spule vorliegender Bandspeicher angeordnet ist und daß die Überlänge des Bändchens in Schlaufenform auf der Spule angeordnet ist.
Durch die Spule, auf welche das Bändchen bzw. Faserband bifilar auf- und abwickelbar ist, kann ein nahezu beliebig großer Vorrat an Bändchen in der Kassette gespeichert werden. Das Auf- und Abwickeln geschieht äußerst schonend.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist einer der Spulenflansche lösbar auf dem Spulenkern befestigt. Diese Maßnahme erlaubt ein besonders einfaches und schnelles Anlegen eines Bandvorrates auf der Spule.
Zweckmäßigerweise ist auf einer Durchmesserlinie der Spule beiderseits des Spulenkerns je ein Zapfen angeordnet und sind die Zapfen durch Bohrungen in beiden Spulenflanschen hindurchgeführt. Zumindest einer der Zapfen ist lösbar in den Bohrungen angeordnet. Die Zapfen ermöglichen ein bifilares Wickeln der Bändchen. Dadurch, daß einer der Zapfen lösbar ist, können durch Herausziehen des Zapfens die aufgewickelten Lagen entspannt werden.
In zumindest eine der einander zugekehrten Flächen der Spulenflansche ist eine Ausnehmung eingebracht, in die eine Spleißverbindung einlegbar und festlegbar ist. Eine Spleißverbindung kann so auf besonders einfache Weise auf der Spule frei von Zugkräften untergebracht werden. Vorteilhaft ist, daß in beide der einander zugekehrten Flächen Ausnehmungen eingebracht sind.
Es kann eine Vielzahl von Spulen in einer Kassette untergebracht werden. Hierzu weist die Kassette eine entsprechende Anzahl von Schlitzen auf, in denen die Spulen aufgenommen und gelagert sind.
Wesentlich für die Erfindung ist, daß beim Auf- oder Abwickeln des Bändchens keine Torsion des Bändchens auftritt.
Die Erfindung ist anhand des in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Mit 1 ist eine Kassette bezeichnet, in welcher eine Überlänge bzw. auch eine Spleißverbindung eines Bändchens 2 untergebracht ist. Das Bändchen 2 besteht, wie an sich bekannt, aus mehreren in einer Ebene liegenden nicht näher dargestellten Glasfasern, die von in Längsrichtung der Fasern verlaufenden Kunststoffbändern eingehüllt bzw. in einer Kunststoffschicht eingebettet sind. In die Kassette 1 sind mehrere Schlitze 1a eingebracht, in welchen Spulen 3 gelagert sind, auf welche die Bändchen 2 aufgewickelt sind. Die Spulen 3 bestehen aus zwei Spulenflanschen 3a und 3b und einem Spulenkern 8. Die Spulenflansche 3a und 3b bilden zwischen sich eine Einlegenut 5 für das Bändchen 2. Mit 4 sind zwei Zapfen bezeichnet, die durch Bohrungen 9 in den Spulenflanschen 3a und 3b hindurchgeführt sind. Die Spulenflansche 3a und 3b weisen jeweils eine Ausnehmung 6 auf, welche der Aufnahme einer Spleißverbindung 10 des Bändchens 2 dient. Die Kassette 1 ist mit einem Deckel 7 verschließbar.
Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Funktionsweise der Kassette unter Zuhilfenahme der Fig. 1 und 2 erläutert werden.
Zunächst wird die Kassette 1 durch Entfernen des Deckels 7 mit einem geeigneten nicht dargestellten Werkzeug geöffnet. Eine Spule 3 wird dann aus der Kassette entnommen und dabei das Bändchen 2 in der benötigen Länge herausgezogen. Nach dem öffnen der Spule 3 durch Entfernen eines der Spulenflansche 3a und 3b wird einer der Zapfen 4 herausgedrückt. Das Bändchen 2 wird dann ausgerichtet und, wenn ein Spleiß notwendig ist, wird dieser möglichst in der Mitte des Bandvorrats eingefügt und die Spleißverbindung 10 in die dafür vorgesehene Ausnehmung 6 eingelegt.
Das Bändchen 2 wird dann zu einer Schlaufe geformt und diese zwischen Spulenkern 8 und der Bohrung 9 für den herausgenommenenen Zapfen 4 eingelegt (s. Fig. 2). Der Zapfen 4 wird dann in die Bohrung 9 eingeführt und der Spulenflansch 3a und 3b wieder auf die Zapfen 4 aufgesteckt. Die Spule 3 wird dann in den Schlitz 1a der Kassette eingeschoben und solange in Pfeilrichtung gedreht, bis die Überlänge des Bändchens 2 aufgewickelt ist. Zum Entspannen des Bändchens 2 wird zweckmäßigerweise der in Fig. 2 links gezeichnete Zapfen 4 herausgezogen, wonach sich das Bändchen 2 entspannt. Falls die Bohrungen 9 zugänglich sind, kann der Zapfen wieder eingefügt werden. Abschließend wird die Kassette 1 mit dem Deckel 7 verschlossen.

Claims (5)

1. Kassette zum Ablegen von Spleißverbindungen zwischen Bändchen mit Lichtwellenleitern, wobei eine Überlänge der Bändchen in der Kassette vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Spleißkassette (1) zumindest ein in Form einer Spule (3) vorliegender Bandspeicher angeordnet ist und daß die Überlänge des Bändchens (2) in Schlaufenform auf der Spule (3) angeordnet ist.
2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Spulenflansche (3a, 3b) lösbar auf dem Spulenkern (8) befestigt ist.
3. Kassette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Duchmesserlinie der Spule (3) beiderseits des Spulenkerns (8) je ein Zapfen (4) angeordnet ist, daß die Zapfen (4) durch Bohrungen (9) in beiden Spulenflanschen (3a, 3b) hindurchgeführt sind und daß zumindest ein Zapfen (4) lösbar in den Bohrungen (9) angeordnet ist.
4. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in zumindest eine der einander zugekehrten Fläche der Spulenflansche (3b) eine Ausnehmung (6) eingebracht ist, in die eine Spleißverbindung (10) einlegbar und festlegbar ist.
5. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (1) eine Mehrzahl von Schlitzen (1a) zur Aufnahme und Lagerung der Spulen (3) aufweist.
DE19904010935 1990-04-05 1990-04-05 Kassette zum ablegen von spleissverbindungen Withdrawn DE4010935A1 (de)

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DE (1) DE4010935A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4112681A1 (de) * 1990-04-21 1991-10-24 Wittich Dahlhaus Verteilerkasten
FR2748576A1 (fr) * 1996-05-09 1997-11-14 Crespel Daniel Dispositif pour lover des rubans ou des micro-gaines de fibres optiques, et leurs epissures ou coupleurs de raccordement
EP1840609A1 (de) * 2006-03-30 2007-10-03 Tomoegawa Co., Ltd. Glasfaserspule und Verfahren zu ihrer Herstellung

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Legal Events

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