DE4010935A1 - Kassette zum ablegen von spleissverbindungen - Google Patents
Kassette zum ablegen von spleissverbindungenInfo
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- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
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- G02B6/44—Mechanical structures for providing tensile strength and external protection for fibres, e.g. optical transmission cables
- G02B6/4439—Auxiliary devices
- G02B6/444—Systems or boxes with surplus lengths
- G02B6/4453—Cassettes
- G02B6/4454—Cassettes with splices
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kassette zum Ablegen von
Spleißverbindungen zwischen Bändchen mit
Lichtwellenleitern, wobei eine Überlänge der
Bändchen in der Kassette vorhanden ist.
Für den Aufbau eines Glasfaser-Ortsnetzes sind
Lichtwellenleiterkabel mit Glasfasern in Bandstruktur
sinnvoll, die die für Ortsnetzkabel erforderlichen
Packungsdichten von Glasfasern gewährleisten, damit
letztendlich jedem Fernsprechteilnehmer eine Glasfaser
zugeordnet werden kann. Diese Kabel schaffen gleichzeitig
die Vorraussetzungen für die Mehrfachverbindungstechnik.
Die im Fernnetz angewandte Methode der schlaufenförmigen
Ablage der Einzelverbindung nach Herstellung der
Verbindung kann bei Bändchenkabel wegen des rechteckigen
Querschnitts der Bänder nicht angewendet werden.
Ein für Bändchenkabel geeignetes Ablagesystem sieht vor,
daß die Faserbänder vor dem Verbinden mit ausreichender
Überlänge in eine Kassette eingelegt werden. Zum
Verbinden werden die Vorratslängen aus der
Ablagevorrichtung herausgezogen und nach dem Verbinden
wieder zurückgeschoben. Die hierfür geeignete Kassette
besteht aus einer Grundplatte mit zwei zylindrischen
Speicherkammern für die Aufnahme der Vorratslängen der zu
verbindenden Faserbänder. Die Faserbänder werden
flachliegend durch Einführungskanäle geführt und laufen
nach einer 90°-Drehung hochkant in die jeweiligen
Speicherkammern ein. Mehrere Lagen Faserband werden in
jede Speicherkammer eingelegt und die Enden der
Faserbänder über einen Auslauf aus der Speicherkammer
herausgeführt. Nach Entlastung springen die eingelegten
Windungen der Faserbänder durch die Eigenspannung auf und
legen sich an die Außenwandungen der Speicherkammern an.
Die Verbindungsstelle wird in einem Bereich zwischen den
Speicherkammern abgelegt. Ein Herausnehmen der Kassette
aus der Kabelgarnitur ist nicht möglich ohne daß
zusätzliche ungeschützte Bandlängen außerhalb der
Kassette in der Kabelgarnitur vorgesehen werden müssen.
Wenn die Speicherräume durch eine Trennwand in eine
innere und eine äußere Zone unterteilt werden, kann auch
dieser Nachteil überwunden werden (EP-A-02 81 196).
Der Nachteil bei dieser Konstruktion besteht darin, daß
das Zurückschieben des Faserbandes nach dem Verbinden
sorgfältig durchgeführt werden muß und bei unsachgemäßer
Vorgehensweise zu einem Knicken und damit zu einer
Zerstörung der Fasern führen kann. Ein weiterer Nachteil
besteht darin, daß sich diese Konstruktion nicht für die
Aufnahme ungeschnittener Bänder eignet. Der
Einlegevorgang in die sog. Zweikammerkassette ist
aufwendig, die getrennten Speicherräume müssen jeweils
mit Bandvorräten für die Entnahme der Kassette aus der
Muffe und des Spleißes aus der Kassette gefüllt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt von daher die Aufgabe
zugrunde, das Herausziehen des Bändchens sowie das
Zurückführen der Überlänge in die Kassette möglichst
schonend durchführen zu können. Darüberhinaus soll die
Kassette auch durchlaufende, ungeschnittene Bänder
aufnehmen können.
Diese Aufgabe wird bei einer Kassette der eingangs
erwähnten Art dadurch gelöst, daß innerhalb der
Spleißkassette zumindest ein in Form einer Spule
vorliegender Bandspeicher angeordnet ist und daß die
Überlänge des Bändchens in Schlaufenform auf der Spule
angeordnet ist.
Durch die Spule, auf welche das Bändchen bzw. Faserband
bifilar auf- und abwickelbar ist, kann ein nahezu
beliebig großer Vorrat an Bändchen in der Kassette
gespeichert werden. Das Auf- und Abwickeln geschieht
äußerst schonend.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist
einer der Spulenflansche lösbar auf dem Spulenkern
befestigt. Diese Maßnahme erlaubt ein besonders einfaches
und schnelles Anlegen eines Bandvorrates auf der Spule.
Zweckmäßigerweise ist auf einer Durchmesserlinie der
Spule beiderseits des Spulenkerns je ein Zapfen
angeordnet und sind die Zapfen durch Bohrungen in beiden
Spulenflanschen hindurchgeführt. Zumindest einer der
Zapfen ist lösbar in den Bohrungen angeordnet. Die Zapfen
ermöglichen ein bifilares Wickeln der Bändchen. Dadurch,
daß einer der Zapfen lösbar ist, können durch
Herausziehen des Zapfens die aufgewickelten Lagen
entspannt werden.
In zumindest eine der einander zugekehrten Flächen der
Spulenflansche ist eine Ausnehmung eingebracht, in die
eine Spleißverbindung einlegbar und festlegbar ist. Eine
Spleißverbindung kann so auf besonders einfache Weise auf
der Spule frei von Zugkräften untergebracht werden.
Vorteilhaft ist, daß in beide der einander zugekehrten
Flächen Ausnehmungen eingebracht sind.
Es kann eine Vielzahl von Spulen in einer Kassette
untergebracht werden. Hierzu weist die Kassette eine
entsprechende Anzahl von Schlitzen auf, in denen die
Spulen aufgenommen und gelagert sind.
Wesentlich für die Erfindung ist, daß beim Auf- oder
Abwickeln des Bändchens keine Torsion des Bändchens
auftritt.
Die Erfindung ist anhand des in den Fig. 1 und 2
schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
Mit 1 ist eine Kassette bezeichnet, in welcher eine
Überlänge bzw. auch eine Spleißverbindung eines
Bändchens 2 untergebracht ist. Das Bändchen 2 besteht,
wie an sich bekannt, aus mehreren in einer Ebene
liegenden nicht näher dargestellten Glasfasern, die von
in Längsrichtung der Fasern verlaufenden
Kunststoffbändern eingehüllt bzw. in einer
Kunststoffschicht eingebettet sind. In die Kassette 1
sind mehrere Schlitze 1a eingebracht, in welchen Spulen 3
gelagert sind, auf welche die Bändchen 2 aufgewickelt
sind. Die Spulen 3 bestehen aus zwei Spulenflanschen 3a
und 3b und einem Spulenkern 8. Die Spulenflansche 3a und
3b bilden zwischen sich eine Einlegenut 5 für das
Bändchen 2. Mit 4 sind zwei Zapfen bezeichnet, die durch
Bohrungen 9 in den Spulenflanschen 3a und 3b
hindurchgeführt sind. Die Spulenflansche 3a und 3b weisen
jeweils eine Ausnehmung 6 auf, welche der Aufnahme einer
Spleißverbindung 10 des Bändchens 2 dient. Die Kassette 1
ist mit einem Deckel 7 verschließbar.
Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Funktionsweise
der Kassette unter Zuhilfenahme der Fig. 1 und 2
erläutert werden.
Zunächst wird die Kassette 1 durch Entfernen des Deckels
7 mit einem geeigneten nicht dargestellten Werkzeug
geöffnet. Eine Spule 3 wird dann aus der Kassette
entnommen und dabei das Bändchen 2 in der benötigen
Länge herausgezogen. Nach dem öffnen der Spule 3 durch
Entfernen eines der Spulenflansche 3a und 3b wird einer
der Zapfen 4 herausgedrückt. Das Bändchen 2 wird dann
ausgerichtet und, wenn ein Spleiß notwendig ist, wird
dieser möglichst in der Mitte des Bandvorrats eingefügt
und die Spleißverbindung 10 in die dafür vorgesehene
Ausnehmung 6 eingelegt.
Das Bändchen 2 wird dann zu einer Schlaufe geformt und
diese zwischen Spulenkern 8 und der Bohrung 9 für den
herausgenommenenen Zapfen 4 eingelegt (s. Fig. 2). Der
Zapfen 4 wird dann in die Bohrung 9 eingeführt und der
Spulenflansch 3a und 3b wieder auf die Zapfen 4
aufgesteckt. Die Spule 3 wird dann in den Schlitz 1a der
Kassette eingeschoben und solange in Pfeilrichtung
gedreht, bis die Überlänge des Bändchens 2 aufgewickelt
ist. Zum Entspannen des Bändchens 2 wird
zweckmäßigerweise der in Fig. 2 links gezeichnete
Zapfen 4 herausgezogen, wonach sich das Bändchen 2
entspannt. Falls die Bohrungen 9 zugänglich sind, kann
der Zapfen wieder eingefügt werden. Abschließend wird die
Kassette 1 mit dem Deckel 7 verschlossen.
Claims (5)
1. Kassette zum Ablegen von Spleißverbindungen
zwischen Bändchen mit Lichtwellenleitern, wobei
eine Überlänge der Bändchen in der Kassette
vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß
innerhalb der Spleißkassette (1) zumindest ein in
Form einer Spule (3) vorliegender Bandspeicher
angeordnet ist und daß die Überlänge des Bändchens
(2) in Schlaufenform auf der Spule (3) angeordnet
ist.
2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß einer der Spulenflansche (3a, 3b) lösbar auf dem
Spulenkern (8) befestigt ist.
3. Kassette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß auf einer Duchmesserlinie der
Spule (3) beiderseits des Spulenkerns (8) je ein
Zapfen (4) angeordnet ist, daß die Zapfen (4) durch
Bohrungen (9) in beiden Spulenflanschen (3a, 3b)
hindurchgeführt sind und daß zumindest ein Zapfen
(4) lösbar in den Bohrungen (9) angeordnet ist.
4. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß in zumindest eine der einander
zugekehrten Fläche der Spulenflansche (3b) eine
Ausnehmung (6) eingebracht ist, in die eine
Spleißverbindung (10) einlegbar und festlegbar ist.
5. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kassette (1) eine Mehrzahl
von Schlitzen (1a) zur Aufnahme und Lagerung der
Spulen (3) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904010935 DE4010935A1 (de) | 1990-04-05 | 1990-04-05 | Kassette zum ablegen von spleissverbindungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904010935 DE4010935A1 (de) | 1990-04-05 | 1990-04-05 | Kassette zum ablegen von spleissverbindungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4010935A1 true DE4010935A1 (de) | 1991-10-10 |
Family
ID=6403777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904010935 Withdrawn DE4010935A1 (de) | 1990-04-05 | 1990-04-05 | Kassette zum ablegen von spleissverbindungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4010935A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4112681A1 (de) * | 1990-04-21 | 1991-10-24 | Wittich Dahlhaus | Verteilerkasten |
| FR2748576A1 (fr) * | 1996-05-09 | 1997-11-14 | Crespel Daniel | Dispositif pour lover des rubans ou des micro-gaines de fibres optiques, et leurs epissures ou coupleurs de raccordement |
| EP1840609A1 (de) * | 2006-03-30 | 2007-10-03 | Tomoegawa Co., Ltd. | Glasfaserspule und Verfahren zu ihrer Herstellung |
-
1990
- 1990-04-05 DE DE19904010935 patent/DE4010935A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4112681A1 (de) * | 1990-04-21 | 1991-10-24 | Wittich Dahlhaus | Verteilerkasten |
| FR2748576A1 (fr) * | 1996-05-09 | 1997-11-14 | Crespel Daniel | Dispositif pour lover des rubans ou des micro-gaines de fibres optiques, et leurs epissures ou coupleurs de raccordement |
| EP1840609A1 (de) * | 2006-03-30 | 2007-10-03 | Tomoegawa Co., Ltd. | Glasfaserspule und Verfahren zu ihrer Herstellung |
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| DE3540473C2 (de) |
Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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