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DE908124C - Maschine zum Herstellen von Reissverschluessen - Google Patents

Maschine zum Herstellen von Reissverschluessen

Info

Publication number
DE908124C
DE908124C DEK2100A DEK0002100A DE908124C DE 908124 C DE908124 C DE 908124C DE K2100 A DEK2100 A DE K2100A DE K0002100 A DEK0002100 A DE K0002100A DE 908124 C DE908124 C DE 908124C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
piece
base plate
switching
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK2100A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1621095U (de
Inventor
Kurt Schatte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOSMOS GES fur INTERNATIONALE
Original Assignee
KOSMOS GES fur INTERNATIONALE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOSMOS GES fur INTERNATIONALE filed Critical KOSMOS GES fur INTERNATIONALE
Priority to DEK2100A priority Critical patent/DE908124C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE908124C publication Critical patent/DE908124C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
    • B21D53/50Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples metal slide-fastener parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners (AREA)

Description

  • Maschine zum Herstellen von Reißverschlüssen Es sind Reißverschlüsse bekannt, deren Verschlußglieder U-förmige Gestalt und ungleich lange Schenkel besitzen, wobei der längere Schenkel im überragenden Teil den Kupplungsvorsprung und die Kupplungsvertiefung trägt (vgl. Fig. 4). Das mit der Kante zwischen den Schenkeln des Gliedes festgeklemmte Tragband ist um den kürzeren Schenkel des Gliedes herumgebogen. Dadurch werden die beiden Tragbänder des Verschlusses beim Vereinigen der beiden Gliederreihen zwischen den Gliedern festgeklemmt. Die beiden Tragbänder verdecken auf diese Weise die beiden Reihen der Verschlußglieder einseitig vollkommen.
  • Die Herstellung solcher Reißverschlüsse stößt auf erhebliche Schwierigkeiten, da sie sich wegen ihrer von der üblichen Form der Verschlußglieder vollkommen abweichenden Gestaltung in den gebräuchlichen Maschinen zur mechanischen Herstellung von Reißverschlüssen nicht verarbeiten lassen.
  • Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zur vollmechanischen Herstellung dieser hier in Betracht kommenden Reißverschlüsse. Bei ihr wird für die Herstellung der Verschlußglieder Draht verwendet. Die Maschine gemäß der Erfindung weist auf einer Grundplatte eine Führungsleiste mit einem in Längsrichtung verlaufenden Führungskanal für den von Rollen geförderten endlosen Draht, welcher jeweils auf eine bestimmte Länge über die Führungsleiste hinaus vorgeschoben wird, sowie eine Anzahl um das Mündungsende der Leiste unter Belassung eines kleinen freien Raumes herumgruppierte Stempel bzw. Schieber auf.' Diese Stempel bzw. Schieber haben die verschiedensten Aufgaben zu erfüllen. Ein Ober- und ein Unter-Stempel dienen dazu, das Drahtstück auf eine gewisse Länge unmittelbar an dem Führungsstück flachzudrücken und mit dem Kupplungsvorsprung bzw. der Kupplungsvertiefung zu versehen. Von den weiteren, sämtlich auf der Grundplatte geführten und in bezug auf den freien Raum vor- und zurückbeweglichen Stempeln bzw. Schiebern fällt dein einen die Aufgabe zu, das Drahtstück abzuscheren und an einen in der Grundplatte zurückziehbar angeordneten Dorn heranzubringen, an welchem das Drahtstück nur mit dem geprägten Teil anliegt. Zwei weitere, in senkrechter Richtung zueinander bewegliche Schieber biegen das über den Dorn vorstehende Ende des vom Abscher stempel am Dorn festgehaltenen Drahtstückes um den Dorn herum. Ein vierter Schieber überführt das nach Zurückziehen des Dorns in die Grundplatte von dem Abscherschieber vor ihn gebrachte Drahtstück auf das in senkrechter Richtung durch die Grundplatte geführte, in bestimmten Zeitabständen ruckweise vorwärts geschaltete Tragband, auf welchem das Glied durch Zusammendrücken der Schenkel durch einen fünften Schieber festgeklemmt wird. Bei der Überführung des Reißverschlußgliiedes auf das Band wird das Glied in einem Kanal geführt, dessen eine Seite von der einen Außenwand der Führungsleiste gebildet wird.
  • Einen weiteren Punkt der Erfindung bildet die besondere Gestaltung der Vorrichtung zum absatzweisen Vorschub des Tragbandes, auf «-elches die Verschlußglieder aufgeklemmt werden. Das Besondere besteht darin, daß nach dem Aufsetz; n einer größeren Zahl von Verschlußgliedern das Band einmal um einen Betrag vorwärts bewegt wird, welcher das Mehrfache derjenigen Strecke beträgt, um welche das Band normalerweise geschaltet wird. Dadurch wird erreicht, daß das Band streckenweise mit Verschlußgliedern besetzt wird, zwischen welchen Strecken jeweils ein größerer Abstand besteht. Diese Art der Schaltung des Bandes ist erforderlich, weil das endlose Band in Teilstrecken zerlegt wird, deren Enden auf einen oder mehrere Zentimeter Länge nicht finit Reißverschlußgliedern besetzt sein dürfen. Mit Rücksicht darauf, daß die vom endlosen Band abzutrennenden Teilstücke je nach Bedarf in ihrer Länge schwanken, ist die Einrichtung zum Schalten so gestaltet, daß die Möglichkeit besteht, den Zeitpunkt, zu welchem ein Fortschalten des Bandes um ein größeres Stück stattfindet, weitgehend zu ändern.
  • In der Zeichnung ist die Maschine gemäß der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungforni dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Draufsicht, Fig. 2 eine Ansicht der Vorrichtung zum Schalten des Bandes, Fig. 3 eine Draufsicht auf Fig. 2, Fig. 4. einen Querschnitt des mit der Maschine herzustellenden Reißverschlusses.
  • Auf einer Grundplatte ioo ist eine in geeigneter Weise, z. B. durch eine Riemenscheibe 17, angetriebene Hauptwelle ioi in waagerechter Riclitung verlaufend gelagert. Diese Welle trägt am einen Ende eine Einzugsrolle 13, welche zusammen mit einer weiteren, nicht dargestellten Rolle den zu verarbeitenden Draht iS absatzweise einzieht. Die beiden Rollen fördern den Draht in ein mit einer entsprechenden Bohrung versehenes, als Leiste ausgebildetes Führungsstück rot. Die Bohrung des Führungsstückes rot ist so gehalten, daß der zweckmäßig wie üblich vor dem Einzug ausgerichtete Draht in ihr mit geringer Reibung bewegt werden kann. In gewisser Entfernung von dem den Einzugsscheiben 13 gegenüberliegenden Ende des Führungsstückes io2 ist ein Anschlag 103 vorgesehen, gegen welchen das Ende des geförderten Drahtes i8 trifft.
  • Zwischen dem Führungsstück 102 und dem Anschlag 103 ist ein in der Zeichnung nicht dargestellter, senkrecht zur Grundplatte ioo beweglicher Stempel vorgesehen, welcher mit einem in der Grundplatte ioo geführten Unterstempel zusammenarbeitet. Die beiden Stempel pressen zu gegebener Zeit ein unmittelbar an dem Führungsstück 102 gelegenes Stück des Drahtes flach und versehen es auf 'der einen Seite mit einer Erhöhung und auf der anderen Seite mit einer entsprechenden Vertiefung i5o.
  • In Höhe des Endes des Führungsstückes 102 ist seitlich von diesem auf der Grundplatte ioo ein Schieber i in senkrechter Richtung zum Führungsstück io2 beweglich angeordnet, welcher an der Stirnfläche des Führungsstückes io2 geführt ist. Dieser Schieber i dient dazu, das über das Führungsstück vorstehende Drahtende abzuscheren und gegen einen Dorn 14 zu drücken. Dieser ist in der Grundplatte ioo in senkrechter Richtung verschiebbar und kann vollständig in sie zurückgezogen werden. Er erstreckt sich von dem Führungsstück io2 nur über ungdähr die halbe Länge des aus dem Führungsstück vorstehenden Drahtendes. Ein unmittelbar neben dem Abscherschieber i parallel zu diesem angeordneter Schieber 2 dient dazu, das über den Dorn 14 vorragende Ende des Drahtstückes rechtwinklig abzubiegen. Schließlich ist noch ein dem Führungsstück io2 gegenüberliegender und mit ihm in gleicher Richtung verlaufender Schieber 3 vorgesehen. Mit diesem wird das Drahtstück dann weiter derart an den Dorn 14 herangehogen, daß das von der vorhergehenden Prägun" nicht mit erfaßte Teilstück des Drahtendes eine U-förmige Form erhält.
  • Wie bereits erwähnt, kann der Dorn 14 in die Grundplatte ioo zurückgezogen werden. Dieses Zurückziehen erfolgt dann, wenn das aus dem Führungsstück io2 vorstehende Drahtende in U-Form gebogen ist.
  • Der Afischerschieber i wird nun so gesteuert. daß er nach dem Zurückziehen des Dorns i- in die Grundplatte ioo und nach der Zurückbewegung des die Biegung des Drahtes vollendenden Schiebers 3 das geformte Drahtstück, welches jetzt die Form eines Verschlußgliedes für den in Betracht kommenden Reißverschluß besitzt, weiterverschiebt bis zu einem Anschlag io4. Dieser steht in einer solchen Entfernung von dem Führungsstück 102, daß zwischen dem Anschlag io.4 und dem Führungsstück rot eine Kanal io5 von einer Breite verbleibt, welche dem Durchmesser der Krümmung des gebogenen Drahtstückes entspricht.
  • Parallel zu dem die Biegung des Drahtstückes vollendenden Schiebers 3 ist nun unmittelbar neben dem Schieber 3 ein weiterer Schieber d vorgesehen. Dieser dient dazu, das von dem Abscherschieber i an den Anschlag ioq. herangebrachte, die Form eines Verschlußgliedes besitzende Drahtstück in den Kanal io5 in Richtung der Führungsleiste io2 zu schieben. Am Ende des Kanals io#q ist das Tragband 16, in senkrechter Richtung zur Grundplatte ioo verlaufend, derart vorbeigeführt, daß die mit einem Wulst versehene Kante des Bandes 16 dem Kanal io5 zugekehrt ist. Bei dem Verschieben des Verschlußgliedes 15 in dem Kanal 105 wird das Verschlußglied 15 auf die Wulstkante des Bandes 16 aufgeschoben. Eine Bandführung 116 verhütet dabei ein Zurückdrücken und Ausweichen des Bandes.
  • An derjenigen Stelle, an welcher das Verschlußglied 15 auf die Wulstkante des Bandes 16 aufgeschoben worden ist, befindet sich nun seitlich des Führungsstückes 102 ein senkrecht zu dieser beweglicher Schieber 5. Dieser klemmt bei seiner Bewegung auf das Führungsstück 102 zu die beiden die Wulstkante des Tragbandes 16 umfassenden Schenkel des Verschlußgliedes 15 zusammen.
  • Das Tragband 16 wird durch eine später beschriebene Einrichtung ruckweise geschaltet, und zwar jeweils um den Abstand, in welchem auf dem fertigen Reißverschluß die Verschlußglieder des einen Bandes zueinander stehen müssen.
  • Zur Betätigung der verschiedenen Schieber dienen beispielsweise Nockenscheiben. Die beiden Nockenscheiben 6 und 7 für den Abscherschieber sowie den die erste Biegung des Drahtes durchführenden Schieber 2 sitzen auf einer Welle io6, welche über Kegelradgetriebe mit der Hauptwelle ioi in Verbindung steht. Die Nockenscheibe 8 für den die Biegung des Drahtes vollendenden Schieber 3 und die Nockenscheihe 9 für den das Verschlußglied 15 in den Kanal io5 überführenden Schieber ,4 sitzen auf einer Welle 107, welche von der Welle io6 aus über Kegelräder angetrieben wird. Die den Anpreßschieber 5 betätigende Nockenscheibe io sitzt auf einer von der Welle 107 über Kegelräder angetriebenen Welle io8. Sämtliche Wellen drehen sich mit gleicher Umdrehungszahl. An den Schiebern angreifende Federn halten diese in ständiger Berührung mit dem Umfang der zugehörigen Nockenscheibe. Auf der Welle 107 ist eine weitere Nockenscheibe 12 vorgesehen. Diese dient dazu, über ein Gestänge den nicht dargestellten Ober- und Unterstempel zum Prägen des Drahtes zu betätigen. Schließlich ist auf der Welle io8 noch eine Nockenscheibe i i vorgesehen, welche über ein Gestänge den Dorn 14. in die Grundplatte ioo zurückzieht oder über diese vorschiebt.
  • Zur Förderung des Tragbandes 16, auf dessen Wulstkante die Glieder 15 in gleichen Abständen voneinander zu befestigen sind, dienen zwei Rollen 20 und gor. Diese sind mit ihren Wellen in einem Lagerböckchen iog derart gelagert, daß die Rolle toi federnd gegen die Rollego gedrückt wird. Die Welle der Rolle 20 trägt ein Schaltzahnrad 21, In dieses greift eine Schaltklinke i io ein, welche an einem Schlitten 22 in radialer Richtung zum Schaltzahnrad 21 federnd nachgiebig angebracht ist. Der Schlitten 22 wird von einer auf der Welle io8 sitzenden Nockenscheibe i i i beeinflußt. Bei jeder Drehung der Welle io8 wird der Schlitten 22 einmal hin und her bewegt. Bei der Bewegung in der einen Richtung nimmt die Schaltklinke i io das Schaltzahnrad 21 mit, während bei der Rückbewegung die Klinke i io frei über das Schaltzahnrad 21 zurückgleitet. Um bei der Rückbewegung der Klinke i io eine ungewollte Mitnahme des Schaltzahnrades 21 zu verhüten, ist eine in das Schaltzahnrad 21 eingreifende, hierfür übliche Sperrklinke 23 vorgesehen. Das Maß der jeweiligen Drehung des Schaltzahnrades 21 und damit der Förderrolle 2o für das Band 16 ist so bemessen, daß das Band jeweils um eine Länge gefördert wird, welche dem Abstand zweier Verschlußglieder auf einem Band des fertigen Reißverschlusses entspricht.
  • In das Schaltzahnrad 21 greift außerdem noch eine Schaltklinke 29 ein, welche an einem lose auf der Welle der Förderrolle 20 angeordneten Arm 112 angebracht ist. Das freie Ende des Armes 112 ist an ein Gleitstück 27 angelenkt, welches auf einem an der Grundplatte ioo drehbar gelagerten, parallel zu ihr verlaufenden Schaltzahnrad 25 aufliegt. Dieses Schaltzahnrad 25 wird bei jeder Betätigung des Schlittens 22 durch eine weiter an diesem sitzende Klinke 24 geschaltet. Auf der nach oben gekehrten Fläche des Schaltzahnrades 25 sind Stifte 26 angebracht. Diese treffen bei einer Drehung des Schaltzahnrades 25 auf das diesem aufliegende Gleitstück 27 auf und treten dabei in eine schlitzartige Aussparung 28 des Gleitstückes 27 ein. Durch das Eintreten eines Stiftes 26 in die schlitzartige Aussparung 28 des Gleitstückes 27 wird das Gleitstück 27 mit dem Schaltzahnrad 25 gekuppelt, so daß es bei dessen Weiterdrehung mitgenommen wird. Bei dieser Mitnahme wird auch der mit dem Gleitstück 27 gelenkig verbundene Arm 112 ausgeschwenkt, dessen Schaltklinke 29 dabei lose auf dem Umfang des Schaltzahnrades 21 gleitet. Durch das Ausschwenken des Armes 112 wird eine an ihm angreifende Feder 30 gespannt. Wenn bei Weiterdrehen des Schaltzahnrades 25 der in der Aussparung 28 gefangene Stift 26 wieder aus der Aussparung 28 austritt und so die Kupplung des Gleitstückes 27 mit dem Schaltzahnrad 25 unterbrochen wird, kommt die Spannung der Feder 30 zur Wirkung. Sie zieht dann den Arm 112 schlagartig in seine Ausgangsstellung zurück, wobei die Schaltklinke 29 das Schaltzahnrad 21 mitnimmt. Dadurch wird, wie bereits erwähnt, das Tragband 16 gefördert.
  • Die dem Schaltzahnrad 21 durch die Schaltklinke 29 erteilte Drehung ist vielfach größer als die Drehung, welche dem Schaltzahnrad durch die Schaltklinke i io erteilt wird. Infolgedessen wird das Tragband 16 bei einer Drehung des Schaltzahnrades 21 durch die Schaltklinke 29 auch um ein viel größeres Stück gefördert, als dem Abstand zweier Verschlußglieder auf dem Band des fertigen Reißverschlusses entspricht. Das bedeutet, daß das Reißverschlußband immer nur streckenweise mit Verschlußgliedern besetzt wird, wobei zwischen den verschiedenen Strecken ein größerer Zwischenraum verbleibt. Diese Arbeitsweise ist erforderlich, weil jedes von dem besetzten Band abzuschneidende Teilstück an beiden Enden ein Stück Band aufweisen muß, welches nicht mit Verschlußgliedern besetzt ist. Zweckmäßig sind die Stifte 26 auf dem Schaltzahnrad 25 auswechselbar angeordnet und das Schaltzahnrad 25 mit einer größeren Zahl von Löchern zur Befestigung der Stifte 26 versehen. Man hat es somit in der Hand, auf dem Schaltzahnrad 25 einen oder mehrere Stifte 26 anzuordnen, wobei beim Anbringen mehrerer Stifte diese gleich weit voneinander entfernt sein müssen. Je nachdem, wieviel Stifte auf dem Schaltzahnrad 25 angeordnet sind, wird während einer Drehung des Schaltzahnrades 25 das Schaltzahnrad 2i ein- oder mehreremal durch die Schaltklinke 29 ein größeres Stück geschaltet. Damit kann die Länge der jeweils mit Verschlußgliedern zu besetzenden Strecken des Reißverschlußbandes je nach Bedarf geändert werden. Selbstverständlich muß die Größe des Schaltzahnrades 25 zu der Größe des Schaltzahnrades 2i entsprechend gewählt werden, je nachdem, wie groß jeweils die mit Verschlußgliedern zu besetzende Strecke des Reißverschlußbandes sein soll. Das auf der Zeichnung angegebene Verhältnis der Schaltscheiben 21 und 25 zueinander ist nur ein Beispiel. In der Praxis wird das Schaltzahnrad 25 wesentlich größer gehalten werden müssen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Herstellen von Reißverschlüssen mit Verschlußgliedern, welche aus einem U-förmigen Drahtstück mit ungleich langen Schenkeln bestehen, von dem der längere Schenkel in dem überragenden Teil flachgedrückt und hier mit einer Prägung versehen ist, gekennzeichnet durch ein auf einer Grundplatte (ioo) angebrachtes Führungsstück (io2) für einen vonRollen(13) absatzweise geförderten endlosen Draht (18), welcher jeweils auf eine bestimmte Länge über das Führungsstück (io2) hinaus vorgeschoben wird, sowie durch eine Anzahl um das Mündungsende des Führungsstückes (1o2) unter Belassung eines kleinen freien Raumes herumgruppierte Stempel bzw. Schieber und einen im freien Raum unmittelbar neben der Mündung der Führungsleiste (1o2) vorgesehenen, in die Grundplatte zurückziehbarenDorn (1,I), wobei cinUnter-und ein Oberstempel zum Flachdrücken eines unmittelbar an der Führungsleiste gelegenen Teiles des Drahtstückes und zum Prägen einer Vertiefung und Erhöhung in dem flachgedrückten Teile des Drahtstückes dienen, während von den anderen, auf der Grundplatte beweglichen Schiebern der eine das über die Führungsleiste vorstehende Drahtende abschert und an den Dorn (14)andrückt, zwei weitere, in senkrechter Richtung zueinander bewegliche Schieber (2 bzw. 3) den nichtgeprägten Teil des nur mit dem geprägten Teil-am Dorn (1d.) anliegenden Drahtstückes in U-Form um den Dorn herumbiegen, ein vierter Schieber das nach dem Zurückziehen des Dorns (14) in die Grundplatte vom Abscherstempel (i) vor ihn gebrachte U-förmige Drahtstück auf das in senkrechter Richtung durch die Grundplatte hindurchgeführte, zeitweise in Absätzen geschaltete Tragband (16) für die Reißverschlußglieder aufschiebt und ein fünfter Schieber (5) die beiden das Tragband umfassenden Schenkel eines Verschlußgliedes zusammendrückt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das geformte Drahtstück bei seiner Überführung auf das Tragband (16 ;) durch den Schieber (d.) in einem Kanal (105) geführt wird, dessen eine Seitenkante vom Führungsstück (io2) gebildet wird, welches gleichzeitig auch als Widerlager beim Zusammendrücken der Schenkel des auf das Tragband geschobenen Gliedes durch den Preßschieber (5) dient.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur absatzweisen Förderung des Tragbandes (16) dienenden Rollen (2o, 2oi) von einem Schaltzahngetriebe (21, iio) betätigt werden, dessen federnde Schaltklinke (iio) an einem auf der Grundplatte beweglichen Schieber (22) sitzt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in das Schaltzahnrad (21) für die absatzweise Förderung der Bandwalzen (2o, 2oi) eine zweite, an einem lose auf der Welle des Schaltzahnrades (21) angeordneten Arm (112) sitzende Schaltklinke (29) eingreift, welche so gesteuert wird, daß sie die Bandförderwalzen (20,20 1) nach einer größeren Zahl von Einzelschaltungen durch die Schaltklinke (i io) unter dem Einfluß einer Feder (30) um einen Betrag fortschaltet, welcher das Mehrfache von dem beträgt, um welches die Bandförderrollen durch die Schaltklinke (i io) geschaltet werden.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis :4, dadurch gekennzeichnet, daß das Überführen des Schaltarmes (112) in die Ausgangsstellung für das Schalten unter Spannung der Feder (3o) durch ein weiteres Schaltzahnrad (25) erfolgt, welches durch eine gleichfalls vom Schieber (22) getragene Schaltklinke (2q.) betätigt wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm (112) mit seinem freien Ende an ein auf dem der Grundplatte (ioo) parallelen Schaltzahnrad (25) liegendes Gleitstück (27) angelenkt ist, welches voll einem auf der Oberseite des Schaltzahnrades (25) angebrachten, in eine Rast des Gleit- Stückes (27) zum Eingriff gelangenden Stift (26) auf eine bestimmte Weglänge verschoben wird.
  7. 7. Maschine nach Anspruch r his 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltzahnrad (25) mit einer größeren Zahl von gleichmäßig auf einem Kreis angeordneten Löchern versehen ist, welche zum wahlweisen Einstechen eines oder mehrerer Mitnehmerstifte (26) dienen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 120 753, 540 o64.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164725B (de) * 1960-03-09 1964-03-05 Karl Friedrich Naegele Verfahren zur Herstellung eines Reissverschlusses mit einseitig abgewinkeltem Bandaustritt aus den Verschlussgliedern

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE120753C (de) *
DE540064C (de) * 1929-12-17 1931-12-10 Carl Cohen Vorrichtung zur Herstellung von Reissverschluessen

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