DE905377C - Fernsehempfaenger nach dem Differenztraegerverfahren mit Verstaerkungsregelschaltung - Google Patents
Fernsehempfaenger nach dem Differenztraegerverfahren mit VerstaerkungsregelschaltungInfo
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- DE905377C DE905377C DES24292A DES0024292A DE905377C DE 905377 C DE905377 C DE 905377C DE S24292 A DES24292 A DE S24292A DE S0024292 A DES0024292 A DE S0024292A DE 905377 C DE905377 C DE 905377C
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Description
- Fernsehempfänger nach dem Differenzträgerverfahren mit Verstärkungsregelschaltung Bei den bekannten; Fernsehempfängern nach dein Differenzträgerverfahren werden die Bi.ldfrequenzspannungen und die Tonfrequenzspannu,ngen im Hoch- und Zwischen:frequenziteil des Empfängers gemeinsam verstärkt. Der Empfängerteil bis zum Bildgleichrichter isst also für beide Signale gemeinsam. Bei dien im Anschluß daran vorgenommenen Demodulation entsteht einerseits das Videos-ignal, d. h. die Büdmodulation, und andererseits dieDifferenzträgerfrequenz zwischen, dem Bildträger und dem Tonträger. Die Differenzträgerfrequenz ist mit dem Bildsignal amplitudenmoduliert und mit dem Tonsignal frequenzmoduliert. Die Amplitudenmodulation mit den Bildsignalen isst für die Tonwiedergabe unerwünscht und wird durch einen vor dem Frequenzdemodulator liegenden Begrenzer beseitigt. An Stelle der Begrenzerschaltung kann auch ein besonderer Frequenzdennodulator verwendet werden, der für Ampl@itudenmod.ulabion sehr unempfindlich isst, z. B. eine sogenannter Rabiodetekbor. Man kann; außerdem die Amplitudenmadulatnon das Differenzträgers dadurch klein halten:, da.B hei der Derno,dulation der Zwischenfrequenz im Bildgleichrichter der Pegel des Tonzwischenfrequenzeignals klein gegenüber dem Bildzwischen£requenzträgier gehalten wird. Das letztere wird in an sich bekannter Weise durch besondere Sperren, sogernannte Fallen, erreicht, die in Farm von Sperrkreisen im gemeinsamen Zwischenfrequen:zverstärker liegen und auf den Tonzwischenfrequenzträger abgestimmt sind. Damit wird, im Zwischenfreque=venstärker ein bestimmtes Verstärkungsverhältnis zwischen dem Bildzwischenfrequenzträger und dem Tonzwischenfrequenzträger in der Weise eingestellt, daß der Tonzwischenfrequenzträger in seiner Amplitude auf einen bestimmten Teilbetrag des; Bildzwischenfrequenzbrägers herabgesetzt wird. Hinaber denn Bildgleichrichter wird dann weiter durch eine Gabelschaltung dafür gesorgt, .daß das die Bildmo-dulation und das die Gleichlaufimpulise enthaltende Videosignal keine störenden Anteile des Differenzträgers mehr enthält, da solche die Bildwiedergabe und die Synchronisierung beeinflusis,en können.
- Diel Erfindung bezieht; sich auf die Verstärkungsregelung, insbesondere die automanische Verstärkungsregelung, bei Farn:sehempfängern mit dieser bekannten Schaltung nach dem Differenztr'ägerverfahren. Man kann die selbsttätige Vertstärkungsregelung bei Ferns!ehempfänigiern in: der Weiisie vornehmen, daß man vom Pegel der Synichroniiisiierimpulse eineGleichspannung .ableitet und mitdieser bestimmte Regelverstärkerröhren des Hoch- oder Zwischenfrequenzversitärkerteileis regelt!. Der Pegel dien Synchroinisiieri:mp,ulse wird hierdurch unabhängig von der Größe, der Antenneinspannung. Bei einer siolchen Schaltung hängt aber diel Größe der Differenzträgerspannung noch vom Verhältnis der Feldstärke dies. Bil-dsiignals zum Tonis,ignal am Empfangsort ab. Dieses Verhältnis ist von den jeweiligen frequenzabhängügen Ausbreitungsbedingungen, von der Form der Sender- und Emp.fangsan:tenne und vom Verhältnis der Leisitungen des Bildseinders: und dein Tonsenders: abhängig. Die bekannten Fernsehempfänger wurden bisher so dimensioniert, daß bei einem vorgegebenen Feld stärkeverhältnis des Bildsignals zum Tonsignal bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Die erste Bedingung besteht darein, daß im gemeinsamen Versitärkerteil der Tonträger gegenübeir dem Bildträger in ausreichendem Maße abgesenkt wird. Ferner soll der Differeiniz@träger nach dem Bildgleichrichter im Bildkanal durch ausreichende Siebmittel von Störungen des Tonkanals gesäubert werden. Außerdenn soll die Verstärkung des D,ifferemizträg6rkanals so hoch sein, daß voir dem Frequenzdemodulato.r einte ausreichende Amplitudenbegrenzunig die Ausschaltung der Amplitudenmodu.lationsicherstellt. Wenn nun das Feildstä.rkeverhältnis zwiisichen Bildsignal und Tonsignal von den für den Empfänger vorausgesetzten Werten abweicht, so können bestimmteiStörungen auftreten. Eine Störung erster Art besteht darin, ,daß der Tonträgerpegel gegenüber dem Bi#ldträgerpegel größer .als vorausgesetzt wird. Dann durchbricht das. Differenzträgemsignal die Sperre zum vor dem Bildrohr liegenden Amplitudensiienb; und die Bildwiedergabe wird beeinträchtigt. Einte Störung zweiter Art kann; auftreten, wenn der Tonträgerpegel gegenüber denn Bildträgerpegel kleiner als. angenommen wird. Dann reicht das Differeinzträgersignal nicht mehr bis an die Ansprechschweille der Amplitud'enbegrenzung vor dem Frequenzdemodulator, und die restliche Ampliitudenmodulatiioni wird nicht in ausreichendem Maße unterdrückt. Der Tonempfang wird infolgedessen durch die Bildsignale beeinträchtigt, was. such praktiisich als Brummsitöru!ng äußert.
- Gemäß der Erfindung werden die geschilderten Nachteile durch eine zweckmäßig automatisch arbeitende Regelschaltung vermieden:, bei, dien von der absoluten Größe des entstehenden. Differenzträgers eine Regelspannung abgeleitet wird, mi-t deren Hilfe das Verstärkungsverhältnis. des Bildträgeres und dies Tonträgers, im, gemeinsamen Empfängerteil verändert wird" insbesondere durch Reageln der Tonträgerversitärkung im gemeinsamen Empfängerteiil. Dies gesichieiht vorzugsweise dle-rart, däß diie Sperrtiefe der im gemeinsamen Zwischenfrequenzverstärker liegeedlen Sperre für dein Tonträger (Falle) in Abhängigkeit von der Reigelspannung automatlisch verändert: wird. Der Empfänger wird hierfür so, ausgelegt, äaß die Sperrtiefe der Differenzträgerfalle im Videokanal einen für alle praktisch möglichen Fälle ausreichenden Wert hat. Ferner wird erfindungsgemäß zweckmäßig auch noch der Abso@lu:tpegel der Bil:dzwischenfreiquenzspannung am Bildgleichrichter durch eine zusätzliche automatische Verstärk ungsregelschaItu.ng des gemeinsamen Verstärkerteiles nahezu konstant gehalten.
- Die Regelspannung für die Schaltung nach der Erfindung kann beim praktischen Aufbau des Gerätes z. B.. vorn einer Begrenzerstu.fe des Differrienzträgerkanalisi abgezweigt werden. Fernteer kann für die Gewinnung der Regelgleichspannung eine eigens hierfür bestimmte Diode verwendet werden. Man kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die Regelgleiichspannung auch dem Frequ:en.zdemoid'ulator, z. B. aus, der Summeinspannun:g eines kait;iodeitektoirs, ableiten, der als Frequenzdemadulator im D iffere!nztiräg erkan a1 liegt.
- Gemäß einer Weiteribdld!ung der Erfindung wird eine weitere Verbesserung der Schaltung dadtuirch Erzielt, daß zusätzlich zur Regelung des Vorstärkungsverhältniisisies.eine besondere Verstü rkungsregelschaltung im Diffeireinzträgerkanal vorgesehen wird.
- Die Veränderung der Sperrtiefe der im gemeinsamen Zwischenfrequenzkanal liegeinden Fällen wird gemäß der Erfindung zweckmäßig durch. spannungsabhängige Widerstände herbeigeführt, die in Paralleil- oder Reihenschaltung im Schwingunig?skreis der Falle liegen!. Geeignete hierfür sind z. B. die soggenannten, Regelheißleiter oder ein voirgespanntes Richtleiterpaar. Eis ist auch eine gesteuerte Verstimmung des Kreisest mit Hilfe einer Reaktanzröhre möglich.
- Die Erfindung und dazugehörig-. Einzelheiten sind an Hand der Abb-ildung beispielsweise erläutert.
- In: der Abbildung ist dein nach dem Differenzträgerverfabiren: arbeitender Fernsehempfänger nach der Erfindung im Prinzip-schaltbild dargestellt. Er besteht im einzelnen aus, dem Hochfrequenzverisitärkerteil i, dem Zwis:chen;frequenzversitärkerteii z, dem Bildglieichrichter 3, der Frequenzweiche 4, dem Videoverstärker 5, der Differenzträgefrfällie 6 und der Elektronenstrahlröhre 7. An der Frequemizweiche 4 ist der Differenzträgerverstärken 8 angeschlossen, dann folgt der Amplitudenibegremzer g, der Frequenzdemodu:latoir io, der Niederfrequenzveirstärker i i und der Lautsprechen 12. Im Hochfreqwenzverstärkeriteil i und im Zwischenfrequenzverstärkerteil 2 werden :der Bildträger und der Tonträger gemeinsam verstärkt. Der Hochfrequenzversitärkerteil i emithält außerdem einen Oszi,l:lato,r- undi Miisch.te@il, der in an seich bekannter Weise geschaltet und im einzelnen nicht dargestellt ist. Im Zwischenfrequenzverstärkerteil 2 ist ferner eine an sich bekannte Falle in, Foirm des, Sperrkreises L/C vorgesehen, der auf den Tonträger abgestimmt sit und diiesien in der Ampli;tudle gegenüber dem Bildträgeir um ein be stimmteis Maß absenkt. Erfindungsgemäß wird, der Sperrkreis L/C bezüglich seiner Sperrtiefe regelbar gemacht, indem parallel zu ihm der regelbare, Widerstand 13 vorgesehen wiir,d. Wenn der Widerstand 13 verändert wird,, ändert sich mnit der Sperrtiefe der Falle das Verstärkungsverhältnis dies Bild;prägersi zum Tonträger. Die Regelspannung zur Beeinflussung dies Widerstandes 13 wird: beispielsweise dem Amplituden begrenzer 9 deis. Tonkanals entnommen und. über die Leitung 14 zugeführt. Die Regelspannung kann auch dem Frequenzdemodiulator io entnommen werden oder einem besonders. hierfür vorgesehenen, Regelgleichrichter, übeir den vom Differenzträger eiine Spannung abgezweigt wird. Der Regelwiderstand 13 wird beispielsweise als Rege 1-heißleiteir mit Heizwicklung ausgebildet, d. h. als Wiederstand mitnegativem Temperaturkoeffizlenten, und die Regelspannung wird über die Leitung 14 der Heizwicklung 15 deis. Regelheißleiters zugeiführt. Die Regeilspanniung kann auch vom F,requenzdemodulator io, z. B. Ratiodetektor, abgenommen werden[. Der Hoc:hfrequenzverstürkerteil i und, der Zwischen.frequenzverstärkerteil 2 werden zweckmäßig noch zusätzlich geregelt über den am Ausgang des Zwischenfrequenzverstärkerteiles 2 liegenden Gleichrichter 16, dessen Ausgangsspannung übeir die Leitungen 17 bestimm:ten Regelverstärkerröhren des Hochfrequenz- und Zwischenfrequenzverstärkerteiles zugeführt wird. Ferner ist es zweckmäßig, auch zusätzlich noch den Differenzträgerverstärker 8 zu regeln, ,indem ihm vom Begrenzer 9 aus über die Leitiung 18 oder von einem anderen im Tonkanal liegenden Gleichrichter, z. B. Frequenzdemod.ula:toir, eine Regelspann.ung zugeführt wird.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fernsehempfänger nach dem Differenzträgerverfahren mitVerstärkungsregelschalt:ung, dadurch gekennzeichnet, daß vom Differenzträger eine Regelspannung abgeleitet wird, m,i.t deren Hilfe das: Verstärkungsverhältnis des, Bildträgers zum Tonträger im gemeinsamen Empfängerteil verändert wird, insbesondere durch Regeln der Tonträgerverstärkung im gemeinsamen, Hoch- und/oder Zwi.schenfrequemzverstärkerteil (i, 2).
- 2. Fernisehempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrtiefe einer im gemeinsamen Empfängerteil, vorzugsweise im Zwischenfrequenzverstärkerteil (2), liegenden Sperre für den To:ntiräger, z. B. eines auf den, Tönträger abgestimmten Sperrkreises (L/C), in, Abhängigkeit von der Regelspannung automatisch verändert wird,.
- 3. Fernisehempfänger nach Anspruch i oder2, dadurch gekennzeichnet, daß der Absolutpegel der Bildzwischenfrequenzspannung am Biildgleic:hrichiter durch eine, zusätzliche auitomatische Verstärkungsregelschaltung des. gemeinsamen Verstärkerteiles nahezu konstant gehalten wird, z. B. durch einen am Ausgang des Zwischenfre:quenzverstärkerteilies (2) liegenden Regelgleichrichter' (i6), diesisen Ausgangsspannung bestimmten Regelverstärkerrährem, des Hochfrequenz- (i) und/oder Zwischenfnequemzverstärkerteiles (2) zugeführt wird.
- 4. Fernsehempifä,nger- nasch einem der Ansprüche i bi@.si 3, dadurch gekennzeichnet, dnß zusätzlich der Differeinzprägerverstärker (8) mit einer automatischen Verstärkungsregelischaltung versehen isst.
- 5. Feirnseiltempfänger nach einem der An. spräche i bis: 4, dadurch gekennzeichnet, diaß die Regeilspannung zurr Beeinflussung dies, Verstärkungsverbältnisseis. zwischen Bild, und Tontträger dem Ampditudenbegrenzer (9) :im D-ifferenziträgerkanal (Tonkanal) enitrnommen wird.
- 6. Fernisehennpfänger nach einem der Ansprüche i bis 4., dadurch gekennzeichnet), diaß die Regelspannung dein im Differenzprägeirkanal liegenden Frequenzdemodulator (io) entnommen wird, z. B. einem Ratiodetektor als Shnmmensp:aneung.
- 7. Fernsehempfänger nach einem der An. sp.rüche i bis: 6, dadurch gekennzeichnet, da,ß für die Veränderung der- Sperrtiefe der Sperre für dein Tonträger, z. B. des auf den Tonträger abgestimmten Speirrkreiiseis (L/C), ein spa.n.-nungsabhängiger Widerstand (i3) vorgesehen ist, der in Parallel- oder Rei:henschaItung am Schwingungskreis der Sperre liegt. B.
- Fernnsehempfängeir nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, d;aß als spannungsabhängiger Widerstand (i3) ein Regelheißleiter, vorzugsweise mit Heizwicklung (i5), vorgesehen ist.
- 9. Fernsehempfänger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als spannungsabhängiger Widerstand (i3) ein vorgespanntes Richtleiterpaa,r vorgesehen ,ist. io. Fernsehempfänger nach einem dien Anspräche i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstimmung der- Sperrei (L/C) mit Hilfe e.ineir Reiaktanzröbre beeiniflu:ßt wird.. Angezogene Druckschriften: P i t sch : »Lehrbuch der Funikennpfangstuchnii,k«, 1948, § 347.
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE905377C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1951
- 1951-08-05 DE DES24292A patent/DE905377C/de not_active Expired
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