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DE1268189B - Fernsehempfaenger mit selbsttaetiger AEnderung der Durchlasskurve - Google Patents

Fernsehempfaenger mit selbsttaetiger AEnderung der Durchlasskurve

Info

Publication number
DE1268189B
DE1268189B DE19591268189 DE1268189A DE1268189B DE 1268189 B DE1268189 B DE 1268189B DE 19591268189 DE19591268189 DE 19591268189 DE 1268189 A DE1268189 A DE 1268189A DE 1268189 B DE1268189 B DE 1268189B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound carrier
neighboring sound
diode
change
input signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19591268189
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Mehlhorn
Dipl-Ing Karl Eisele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DE19591268189 priority Critical patent/DE1268189B/de
Publication of DE1268189B publication Critical patent/DE1268189B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/4446IF amplifier circuits specially adapted for B&W TV

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

  • Fernsehempfänger mit selbsttätiger Änderung der Durchlaßkurve Die Erfindung bezieht sich auf einen Fernsehempfänger mit einer Schaltungsanordnung zur Änderung der Bandbreite in Abhängigkeit von der Stärke des empfangenen Signals.
  • Bei bekannten Anordnungen dieser Art wird eine Verschiebung der Durchlaßcharakteristik, insbesondere der Nyquistflanke gegenüber dem Bildträger, bewirkt, um eine Bevorzugung oder Benachteiligung der hohen Frequenzen zu erreichen, oder es wird eine Bandbreitenänderung im Bereich der hohen Videofrequenzen vorgenommen.
  • Untersuchungen, die zur Erfindung geführt haben, haben erkennen lassen, daß für den Empfang eines schwachen Senders insbesondere eine gute Selektivität des unteren Endes der Nyquistflanke gegenüber dem Nachbartonträger, gegebenenfalls auch gegenüber dem Nachbarbildträger erforderlich ist, während andererseits für den Empfang eines starken Senders, z. B. des Ortssenders, ein der Gaußschen Fehlerkurve ähnlicher, also etwa glockenförmiger Verlauf der Durchlaßkurve anzustreben ist, weil dann insbesondere die gegebenenfalls durch die Sendenorm festgelegten Laufzeitverzerrungen besonders niedrig bzw. leicht zu reduzieren sind, wodurch eine optimale Wiedergabegüte erreicht wird.
  • Bei einer Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art wird eine derartige günstige selbsttätige Verformung der Durchlaßcharakteristik in Abhängigkeit von der Stärke des Eingangssignals erreicht, wenn gemäß der Erfindung die Sperrtiefe der auf den Nachbar-Tonträger abgestimmten Falle geändert wird, derart, daß bei Empfang eines schwach einfallenden Senders eine gute Selektivität des unteren Endes der Nyquistflanke gegenüber dem Nachbar-Tonträger erhalten wird und wenn bei Empfang eines stark einfallenden Senders, z. B. des Ortssenders, ein etwa glockenförmiger Verlauf der Durchlaßkurve erhalten wird.
  • Der Vollständigkeit halber sei bemerkt, daß eine Schaltungsanordnung zur Verbesserung der Bildwiedergabe von Fernsehempfängern, insbesondere Fernseh-Ballempfängern bekannt ist, bei der für einen optimalen Empfang eine Abweichung von der Normkurve eingestellt werden kann, insbesondere, um beim Empfang unterschiedlicher Fernsehsender eine Anpassung an die wegen unvermeidlicher Toleranzen unterschiedliche Vorentzerrung zu ermöglichen. Dabei werden vorzugsweise die Resonanzfrequenzen einzelner Filterkreise verändert, und es wird auch auf die Möglichkeit der Änderung der Bedämpfung der betreffenden Kreise hingewiesen. Nach der Erfindung wird in einem normalen, betriebsmäßig auf verschiedene Sender einstellbaren Fernsehempfänger die Änderung der Durchlaßkurve in Abhängigkeit von der Stärke des empfangenen Signals selbsttätig vorgenommen, dadurch, daß die Sperrtiefe der auf den Nachbar-Tonträger abgestimmten Falle selbsttätig, also elektronisch und ohne besondere Einstellung von Hand, verändert wird. Dadurch wird, ohne daß der Benutzer Feststellungen zu treffen und Maßnahmen auszuführen hat, der Empfänger jeweils weitgehend optimal eingestellt.
  • Die Dämpfung eines auf den Nachbar-Tonträger abgestimmten Schwingungskreises (Sperrkreis oder Saugkreis) kann in Abhängigkeit von der Steuergröße zur selbsttätigen Verstärkungsregelung geändert werden. Diese Dämpfungsänderung läßt sich mittels einer dem Schwingkreis parallelliegenden gesteuerten Diode erzielen, die bei kleinen Eingangssignalen gesperrt, bei größeren Eingangssignalen jedoch leitend ist.
  • Die Dämpfungsänderung kann auch mittels einer in Reihe mit dem Schwingungskreis liegenden gesteuerten Diode erfolgen, die bei kleinem Eingangssignal geöffnet ist, bei größerem Eingangssignal jedoch gesperrt wird.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung F i g. 1 und 2 beispielsweise näher erläutert, die einen Teil des Zwischenfrequenzverstärkers zusammen mit einer Videostufe und der Anordnung zur Gewinnung einer Spannung zur selbsttätigen Verstärkungsregelung zeigt.
  • Die den Eingangsschwingungen entsprechenden, gegebenenfalls vorverstärkten und in der Frequenz umgesetzten, Signale werden einer Induktivität 1 zugeführt, die mit einer Induktivität 2 gekoppelt ist, die durch einen Kondensator 3, der wenigstens zum Teil durch die Schaltkapazitäten gebildet sein kann, abgestimmt ist. Das eine Ende des Schwingungskreises 2, 3 ist über einen Kondensator 4 geerdet und mit der Regelspannungsquelle verbunden, während das andere Ende am Gitter einer Röhre 5 liegt, die vorzugsweise in nicht näher dargestellter Weise als Pentode ausgebildet und geschaltet ist. In ihrem Kathodenzweig gegenüber Erde liegt ein gegebenenfalls entkoppelter Widerstand 6. Im Anodenkreis der Röhre 5 ist eine Spule 7 eingeschaltet, deren der Anode abgewandtes Ende über einen Kondensator 8 an Erde und über einen Widerstand 9 am positiven Pol der Speisequelle liegt.
  • Mit der Induktivität 7 ist eine gegebenenfalls abgestimmte Spule 11 verbunden, die zwischen Erde und dem Gitter einer Röhre 12 eingeschaltet ist, die ebenfalls eine Pentode sein kann; im Kathodenzweig der Röhre 12 liegt zur Vorspannungserzeugung ein von einemKondensator13 überbrückterWiderstand14.
  • In den Anodenkreis der Röhre 12 ist eine Induktivität 15 eingeschaltet, die mit einer Induktivität 16 gekoppelt ist, die durch einen Kondensator 17 abgestimmt sein kann. Die Induktivität 16 ist einerseits mit der geerdeten Kathode einer Videoverstärkerröhre 18 verbunden, die zweckmäßig in Pentodenschaltung arbeitet. Das andere Ende der Induktivität 16 steht in Verbindung mit der Kathode einer Diode 19, deren Anode mit dem Steuergitter der Röhre 18 und mit einem einem Widerstand 20 a parallelliegenden Ausgleichskondensator 20 gegen Erde verbunden ist. An die Anode der Röhre 18 ist die Kathode einer Bildröhre 21 angeschlossen, in der ein Elektronenstrahl in nicht näher dargestellter Weise derart abgelenkt wird, daß das wiederzugebende Bild entsteht. Über eine zur Anhebung der hohen Frequenzen dienende Induktivität 22 und einen Arbeitswiderstand 23 von z. B. 3,3 kOhm ist die Anode der Röhre 18 mit dem positiven Pol der Speisequelle verbunden.
  • Zwischen dem Gitter der Röhre 12 und Erde ist die Reihenschaltung eines Kondensators 25 und einer Induktivität 26, der eine Kapazität 27 parallel liegt, angeordnet. Die Schaltelemente 25, 26, 27 wirken als Falle für den Nachbar-Tonträger und bewirken somit bei dieser Frequenz eine starke Dämpfung. Die Durchlaßcharakteristik des bisher beschriebenen Empfängers zeigt F i g. 2 durch die ausgezogene Kurve.
  • Durch den gewählten Dämpfungsmaßstab ist die in der Amplitude etwa lineare Nyquistflanke logarithmisch verformt. Es ist jedoch erkennbar, daß am eigenen Tonträger TT eine stärkere Dämpfung auftritt als bei dem auf der Mitte der Nyquistflanke liegenden eigenen Bildträger BT und daß der Nachbar-Tonträger NT besonders stark geschwächt ist. Dies ist auch wichtig für den Empfang in einem Frequenzbereich, z. B. dem UEF-Bereich, in dem die Kanalbreite größer ist und daher der Nachbar-Tonträger einen größeren Abstand vom Bildträger aufweist.
  • Nach der Erfindung ist der Induktivität 26 über einen Trennkondensator 28 eine mit der Kathode geerdete Diode 29 parallel geschaltet. über einen Vorwiderstand 30 wird der Anode der Diode 29 eine Spannung zugeführt, die einem Spannungsteiler 31, 32 entnommen wird, der einerseits an einer Quelle negativer Vorspannung und andererseits an dem der Anode der Röhre 5 zugewandten Ende des Widerstandes 9 angeschlossen ist. Durch die Bemessung der Schaltelemente und der Vorspannungsquelle ist die Diode 29 normalerweise gesperrt. Bei größer werdendem Eingangssignal wird die dem Gitter der Röhre 5 über den Schwingkreis 2, 3 zugeführte Spannung zur selbsttätigen Verstärkungsregelung stärker negativ. Dadurch steigt die Anodenspannung der Röhre 5 an, bis bei einem bestimmten bei einem Ortssender möglichen Wert die Diode 29 leitend wird. Deren Innenwiderstand ist dann parallel zur Induktivität 26 geschaltet und dämpft den aus den.-Elementen 25, 26 und 27 gebildeten Reihenresonanzkreis derart, daß er weniger resonanzscharf wird und eine wesentlich geringere Unterdrückung des Nachbar-Tonträgers bewirkt. Man erhält dann eine Veränderung der Durchlaßcharakteristik in der Nähe des Nachbar-Tonträgers, wie sie in F i g. 2 gestrichelt dargestellt ist. Bei Empfang eines Ortssenders wird somit der Nachbar-Tonträger wesentlich weniger geschwächt. Es kann jedoch vorkommen, daß dabei auch der Nachbarsender stark einfällt; in diesem Fall ist es zweckmäßig, dafür zu sorgen, daß die Änderung der Sperrtiefe durch Steuerung der Diode 29 verhindert wird, wenn der Nachbar-Tonträger einen gewissen Mindeswert überschreitet. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, daß die Grundvorspannung der Diode 29, z. B. -durch ein zwischen einer Kathode und Erde wirksames Schaltelement, in Abhängigkeit von der Stärke des Nachbar-Tonträgers geändert wird. Ein starker Nachbar-Tonträger würde dann eine erhöhte Sperrspannung für die Diode 29 bewirken, so daß sie erst dann leitend würde, wenn der empfangene Sender ein wesentlich stärkeres Eingangssignal liefert.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Fernsehempfänger mit einer Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Änderung der Durchlaßkurve in Abhängigkeit von der Stärke des empfangenen Signals, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Sperrtiefe der auf den Nachbar-Tonträger abgestimmten Falle (25; 26, 27) geändert wird, derart, daß bei Empfang eines schwach einfallenden Senders eine gute Selektivität des unteren Endes der Nyquistflanke gegenüber dem Nachbar-Tonträger erhalten wird und daß bei Empfang eines stark einfallenden Senders, z. B. des Ortssenders, ein etwa gIockenförmiger Verlauf der Durchlaßkurve erhalten wird.
  2. 2. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung eines auf den Nachbar-Tonträger abgestimmten Schwingkreises in Abhängigkeit von der Steuergröße zur selbsttätigen Verstärkungsregelung geändert wird:
  3. 3. Fernsehempfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsänderung mittels einer dem Schwingkreis parallelliegenden gesteuerten Diode (29) erfolgt; die bei kleinen Eingangssignalen gesperrt ist, bei größeren Eingangssignalen jedoch leitend wird.
  4. 4. Fernsehempfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsänderung mittels einer in Reihe mit dem Schwingkreis liegenden gesteuerten Diode erfolgt, die bei kleinen Eingangssignalen geöffnet ist, bei größeren Eingangssignalen jedoch gesperrt wird.
  5. 5. Fernsehempfänger nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Diode steuernde Spannung dem Ausgangskreis eines Verstärkerelements (5) entnommen wird, dessen Eingang die Steuergröße zur Signalverstärkungsregelung zugeführt wird.
  6. 6. Fernsehempfänger nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Sperrtiefe verhindert ist, wenn die Stärke des Nachbar-Tonträgers einen gewissen Schwellwert überschreitet.
  7. 7. Fernsehempfänger nach den Ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von der Stärke des Nachbar-Tonträgers die Vorspannung der gesteuerten Dämpfungsdiode geändert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 905 377; deutsche Auslegeschrift Nr. 1035 201; britische Patentschrift Nr. 753 030; USA.-Patentschriften Nr. 2 573 248, 2579 345, 2901535.
DE19591268189 1959-12-02 1959-12-02 Fernsehempfaenger mit selbsttaetiger AEnderung der Durchlasskurve Pending DE1268189B (de)

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Citations (6)

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DE905377C (de) * 1951-08-05 1954-03-01 Siemens Ag Fernsehempfaenger nach dem Differenztraegerverfahren mit Verstaerkungsregelschaltung
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US2901535A (en) * 1954-11-08 1959-08-25 Rca Corp Frequency selective signal attenuating circuit

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