DE2501653C3 - Schaltungsanordnung zum logarithmischen Verstärken - Google Patents
Schaltungsanordnung zum logarithmischen VerstärkenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum logarithmischen Verstärken insbesondere
amplitudenmodulierter Trägersignale der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Gattung.
Derartige Schaltungsanordnungen sind bereits bekannt (Electronic Engineering, 1968, Seiten 404—406,
und Siemens-Zeitschrift, 1967, Seite 921). Bei der bekannten Schaltungsanordnung dient eine Zener-Diode
als Regelanordnung bzw. wird mit Hilfe einer Diode eines Silizium-Planar-Transistors logarithmierL
Darüber hinaus ist es bekannt (DE-AS 12 64 511), einen Detektor zwischen den Ausgang eines Gleichspannungsverstärkers
und einen zur Steuerung desselben dienenden Kompensationskreis zu schalten; dabei
dient der Gleichspannungsverstärker zur Driftkompensation. Außerdem ist es bekannt (US-PS 34 54 892),
einen in einen Rückkoppelkreis eingeschalteten Detektor zur Stabilisierung des Betriebspunktes zu verwenden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Gattung
dahingehend zu verbessern, daß sie auch ohne Verwendung von Zener-Dioden logarithmisch gut
verstärkt; die logarithmische Betriebsweise soll insbesondere über einen großen Betriebsbereich möglich
sein.
Die Lösung dieser Aufgabe ist vor allem bei solchen Einrichtungen wichtig, bei denen elektrische Signale
verstärkt, gespeichert und anschließend in Video-Informationen
umgewandelt werden, um in einem Sichtgerät zur Darstellung zu gelangen. Dies ist vor allem
bedeutungsvoll bei der bildlichen Darstellung akustischer Signale; diese werden durch akustische Wandler
in elektrische Signale umgewandelt und dann einer solchen Schaltungsanordnung zugeführt.
Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 gekennzeichnet und in Unteransprüchen sind weitere Ausbildungen
derselben beansprucht.
Mit Hilfe der Erfindung kann nicht nur einfach logarithmisch verstärkt werden, obwohl sogar nur ein Verstärker mit im wesentlichen linearer Abhängigkeit der db-Spannungsverstärkung von einer Steuerspannung verwendet werden kann, sondern ist die logarithmische Betriebsweise sogar über einen größeren Bereich von Eingangssignalen hinaus möglich als bei der linearen Betriebsweise, die nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ebenfalls durchführbar ist, ohne daß ein großer Aufwand zum Umschalten von der einen in die andere Betriebsweise erforderlich ist.
Mit Hilfe der Erfindung kann nicht nur einfach logarithmisch verstärkt werden, obwohl sogar nur ein Verstärker mit im wesentlichen linearer Abhängigkeit der db-Spannungsverstärkung von einer Steuerspannung verwendet werden kann, sondern ist die logarithmische Betriebsweise sogar über einen größeren Bereich von Eingangssignalen hinaus möglich als bei der linearen Betriebsweise, die nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ebenfalls durchführbar ist, ohne daß ein großer Aufwand zum Umschalten von der einen in die andere Betriebsweise erforderlich ist.
Bei einer besonderen Ausbildung ist es darüber hinaus möglich, die Energiezufuhr nur im Bedarfsfall einzuschalten,
wodurch schneller eine Temperaturstabilisierung ermöglicht wird und Energie eingespart werden
kann.
Ein Vorteil der Erfindung besteht auch darin, daß die Umschaltung von der logarithrnischen in die lineare
Betriebsweise unter minimaler Änderung des Verstärkungsgrades beim Eingangssignalpegel 0 möglich ist. Zu
25 Ol
diesem Zweck wird in den Rückkoppelkreis ein Schalter
eingeschaltet, der vorzugsweise aus einem Schalttransistor
besteht Dem Signalpegel- bzw. Hüllkurvendetektor wird hierbei als Vorspannung eine Gleichspannung
zugeführt, die im wesentlichen dem Kennwert der -. Verstärkungssteuerspannung entspricht
Falls — wie oben erwähnt — eine Zwischenspeicherung von Signalen erwünscht wird, empfiehlt es sich, als
Signalspeichereinrichtung einen Kondensator zu verwenden, der als Analog-Spitzensignaldetektor- and iu
-Speichereinrichtung dient, so daß er eine Signalspitze aus dem Hüllkurvendetektor speichert, wenn eine den
Kondensator steuernde Empfängergattereinrichtung durch einen ihr zugelieferten Empfängergatterimpuls
angesteuert wird. Am Ende des Empfängergatterimpul- ι =>
ses wird die Signalspeichereinrichtung von dem Signalpegeldetektor getrennt und wird infolgedessen
gegenüber Änderungen des Ausgangssignals aus diesem unempfindlich. Während dieser Zeitspanne wird die
Energiezufuhr zu den Verstärkern sämtiicher Empfängersignalkanäle
abgeschaltet, so daß die Wärmeentwicklung vermindert und die hiermit verbundenen
Probleme gemildert werden. Das Ausgangssignal aus der Signalspeichereinrichtung wird anschließend durch
eine Ausgabegattereinrichtung einer Nutzungsschaltung, beispielsweise einer Kathodenstrahlenröhre, zugeführt.
Wenn die Signalspeichereinrichtung während der Ausgabe nicht gelöscht wird, wird der Ausgabegattereinrichtung
und einer Entladegattereinrichtung an deren Ausgang ein Löschgattersignal zugeführt, wodurch
die Signalspeichereinrichtung entladen wird :ind das System für den nächsten Betriebszyklus bereitgemacht
wird. Vorzugsweise ist der dB-Spannungsverstärkungsgrad der Verstärkereinrichtung über einen Bereich
von an die Verstärkungssteuerungseingangsklemme desselben angelegten Spannungen im wesentlichen
in linearer Abhängigkeit veränderlich.
Für den linearen Betrieb wird an diese Verstärkungssteuerungs-Eingangsklemme
der Verstärkereinrichtung ein im wesentlichen unveränderliches Potential ange- <io
legt. Die logarithmische Betriebsweise des Verstärkers wird herbeigeführt, indem der Ausgang aus dem
Signalpegeldetektor mit der Verstärkungssteuerungs-Eingangsklemme
über eine geeignete log.-lin.-Schalteinrichtung
verbunden wird, so daß das Ausgangssignal aus dem Verstärker im wesentlichen in logarithmischer
Abhängigkeit vom Eingangssignal veränderlich ist. Am Eingang des Signalpegeldetektors wird eine Gleichspannung
als Vorspannpotential angelegt, duich das das Ausgangssignal aus dem Signalpegeldetektor auf einen
vorherbestimmten, dem Wert Null des Eingangssignals am Empfänger zugeordneten Pegel eingestellt wird.
Dieses Gleichspannungs-Vorspannungspotential wird derart ausgewählt, daß dafür gesorgt ist, daß der
Spannungsabfall über die log.-lin.-SchalteinricIitung im
wesentlichen Null ist, so daß der Verstärkungsgrad der Verstärkereinrichtung beim Pegel Null des Eingangssignals
an der Verstärkereinrichtung beim Umschalten zwischen der linearen und der logarithmischen Betriebsweise
im wesentlichen unverändert bleibt. Wäre diese Gleichstrom-Vorspannung nicht vorhanden, würde das
Ausgangssignal des Signalpegeldetektors beim Umschalten zwischen den Betriebsweisen eine wesentliche
Änderung erfahren, und dies würde bei jedem Umschalten von einer auf die andere Betriebsweise eine
Neueinstellung von Hand notwendig machen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 ist ein Block- und Schaltschema eines Signalverstärkungs-, -feststellungs- und -Speichersystems
gemäß der Erfindung;
Fig.2 ist ein Wellenformendiagramm zur Erläuterung
der Betriebsweise des Systems gemäß Fig. 1:
F i g. 3 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung des Spannungsverstärkungsgrades in dB in Abhängigkeit
vom Verstärkungs-Steuerungspotential für einen Verstärker innerhalb des Systems gemäß F i g. 1; und
F i g. 4 ist ein Diagramm zur Veranschaulichung des Gleichstrom-Ausgangssignals des Signalpegeldetektors
in Abhängigkeit vom Wechselstromeingangssignal für die lineare und die logarithmische Betriebsweise des
Verstärkers.
Fig. 1 zeigt eine Verstärkereinrichtung 10, der über
Klemmen 12, 14 ein Wechselstrom-Eingangssignal geliefert wird. Die dargestellte Verstärkereinrichtung ist
vom Gegentakt- oder Differential-, Gegentakteingangs- oder Gegentaktausgangstyp. Wie aus dem folgenden
noch hervorgeht, könnnen gewisse Eintaktverstärker und kombinierte Ein- und Zweitaktverstärker (single
and double ended amplifier) verwendet werden, obwohl die Erfindung natürlich nicht auf die dargestellten
besonderen Gegentaktverstärker-Ein- und -Ausgangsanordnungen beschränkt ist.
Wie oben in der Beschreibungseinleitung bereits bemerkt, kann das dargestellte Signalverarbeitungssystem
in einem Kanal einer Anordnung mit mehreren Kanälen verwendet werden, in der mehrere gleiche
Signalverarbeitungssysteme enthalten sind, beispielsweise bei einer akustischen Kamera. In einem solchen
Falle kann das Eingangssignal ein amplitudenmoduliertes Signal im Frequenzbereich von etwa 1 bis 10 MHz
sein, dessen Amplitude mit der Größe der auf das Wandlerelement einfallenden Schallenergie veränderlich
ist. Typischerweise würde das Eingangssigna! von einem Vorverstärker erhalten werden, der räumlich in
der Nähe des Wandlerelementes angeordnet ist und dessen Ausgang mit den Eingangsklemmen 12 und 14
verbindet. Auch hier sind die Angaben über Verwendung des Systems und Betriebsfrequenzbereich lediglich
beispielhaft und nicht beschränkend aufzufassen.
Die dargestellte Verstärkereinrichtung 10 weist einen ersten und zweiten Differentialverstärker 20 bzw. 22 in
integrierter Schaltung auf, die von gleicher Ausbildung sein können. Einzelheiten der Verstärkerschaltungen
und ihrer Betriebseigenschaften, die zum Verständnis der Erfindung nicht unbedingt erforderlich sind, können
der Veröffentlichung Linear Integrated Circuits Data Book (1. Auflage Dezember 1971) von Motorola
entnommen werden, auf die hier ausdrücklich hingewiesen wird. Für die vorliegenden Zwecke genügt es, zu
bemerken, daß die Differentialverstärker 20 und 22 je ein Paar Eingangsklemmen 4 und !>, ein Paar
Ausgangsklemmen 1 und 8, eine Verstärkungssteuerungsklemme 3 und Energiezufuhrklemmen 2, 3 und 7
aufweisen. Die Klemmen 3 und 7 der beiden Verstärker sind mit Erdpotential verbunden, und die Klemmen 2
sind über geeignete Filterschaltungen mit der +10V-Klemme
einer gattergesteuerten Empfängerenergiezufuhr 24 verbunden.
Der Verstärkungsgrad der Verstärker 20 und 22 wird durch ein an die Klemmen 5 angelegtes Gleichstrompotent'al
eingestellt, und bei den dargestellten Anordnungen wirken die Verstärker 20 und 22 als Verstärker mit
veränderlicher bzw. unveränderlicher Verstärkung. Zu diesem Zweck ist die Verstärkungs-Steuerungsklemme
5 des Verstärkers 20 über eine Trennschaltuns 26 an
25 Ol 653
eine Hauptverstärkungssteuerungsschaltung 27 angeschlossen,
mit deren Hilfe an den Verstärker ein gesteuertes veränderliches Gleichstrompotential zur
Verstärkungsregelung des Verstärkers angelegt werden kann. Bei der logarithmischen Betriebsweise wird der
Verstärkungssleuerungsklemme 5 von einem Signalpegeldetektor 32 über eine Leitung 30 eine zweite
Komponente einer variablen Verstärkungssteuerung·". spannung zugeführt. Bei dem dargestellten Verstärker
20 ändert sich die Eingangsimpedanz der Verstärkungssteuerung bei unterschiedlichen Verstärkern in einem
weiten Bereich, und die Trennschaltung 26 dient dazu, die Spannungsquellen der Verstärkungssteuerung von
jenen zu trennen. Die Verstärkungsregelungsklemme 5 ist beim Verstärker 22 mit dem Erdpotential über einen
Widerstand 34 verbunden, der in eine Spannungsiciierschaltung zum Anlegen eines unveränderlichen Verstärkungssteuerungspotentials
an die Klemme 5 geschaltet ist.
Das Eingangssignal an den Klemmen 12 und 14 gelangt über die Kondensatoren 16 und 18 zu den
Eingangsklemmen 4 und 6 des Differentialverstärkers 20, und das Ausgangssignal des Gegentaktverstärkers
aus den Klemmen 1 und 8 wird parallel zu abgestimmten Kreisen entwickelt in denen Induktionsspulen 36 und
Nebenschlußkondensatoren 38 liegen. Die Ausgangsklemmen 1 ι nd 8 sind über die Induktionsspulen 36 mit
der -HOV-Klemme des gattergesteuerten Netzgerätes
und über die Kondensatoren 38 mit Erdpotential verbunden. Der Ausgang des Verstärkers 20 ist über
Kondensatoren 40 mit den Eingangsklemmen 4 und 6 des Verstärkers 22 verbunden, zwischen die für den
Breitbandbetrieb der Koppelungsschaltung ein Widerstand 41 geschaltet ist.
Wie oben bemerkt, arbeitet der Verstärker 22 mit konstantem Verstärkungsgrad, da die Verstärkungssteuerungsklemme
3 desselben mit dem Widerstand 34 verbunden ist, der in einer Spannungsteilerschaltung
zwischen der gattergesteuerten +10V-Zuleitung und dem Erdpotential enthalten ist Der Ausgang des
Gegentaktverstärkers 22 ist durch eine angestimmte Koppelungsschaltung, ähnlich der oben für die Verbindung
zwischen den Verstärkern 20 und 22 beschriebenen über Kondensatoren verbunden. Diese Koppelungsschaltung
weist kurz ausgedrückt abgestimmte Induktionsspulen und Kondensatoren 42 bzw. 44,
Koppelungskondensatoren 46 und einen Lastwiderstand 48 mit Mittelabgriff auf. Die Induktionsspulen 42
sind mit der gattergesteuerten -flOV-Zuleitung über
RC-Filtereinrichtungen verbunden, und die einen Klemmen der Abstimmkondensatoren 44 sind mit
Erdpotentia! verbunden. Der Mittelabgriff des Widerstandes
48 ist über eine RC-Filtereinrichtung mit einem Gleichstrom-Vorspannpotential von +4,6V aus dem
gattergesteuerten Empfängernetzgerät 24 mit noch zu beschreibender Funktion verbunden. Es ist zu bemerken,
daß das Netzgerät 24 durch Einwirkung eines Empfängergattersteuersignals 84 an der Steuerklemme
25 an- und ausgesteuert wird, wodurch die Ausgänge des Netzgerätes für +10 V und + 4,6 V gleichzeitig an- bzw.
ausgesteuert werden.
Der Signalpegeldetektor 3Z dem das verstärkte Gegentaktsignal aus der Verstärkereinrichtung 10
zugeführt wird, weist einen Zweiweggleichrichter mit Gleichrichtertransistoren 50 und einen Tiefpaßfilter mit
einem RC-Kreis mit Widerstand 52 und Kondensator 54 zum Glätten des gleichgerichteten Signals auf. Die
Transistoren 50 sind in Kollektorschaltung geschaltet
ihre Emitterelektroden sind zusammengeschaltet und über einen Lastwiderstand 56 mit Erdpotential verbunden,
und ihre Kollektorelektroden sind direkt mit der +10V-Klemme des gattergesteuerten Netzgerätes 24
verbunden. Bei Fehlen eines Eingangssignals zum Detektor 32 aus der Verstärkereinrichtung 10 sind die
Transistoren 50 durch das Gleichstrom-Vorspannpotential an den Basiselektroden der Transistoren, das diesen
aus dem gattergesteuerten Netzgerät über die Widerstände 47 und 48 zugeliefert wird, in Vorwärtsrichtung
vorgespannt, so daß die an den Klemmen des Lastwiderstandes 56 entwickelte Spannung annähernd
gleich dem Basispotential von beispielsweise +3,8 V ist. Wenn dem Detektor ein Gegentaktsignal aus der
Verstärkereinrichtung 10 zugeliefert wird, sind die Transistoren 50 abwechselnd leitend, und das Ausgangssignal
aus dem Transisiorgleichrichter enthält als eine Komponente das Gleichstrom-Vorspannpotential und
als weitere Komponente das Signal aus dem Zweiweggleichrichter. Die gleichgerichtete Signalkomponente
wird von dem Tiefpaßfilter mit dem Widerstand 52 und dem Kondensator 54 gefiltert, und das aus dem
gleichgerichteten Wechselstrom- und dem Gleichstrom-Vorspannsignal
bestehende zusammengesetzte Signal wird der Signalspeichereinrichtung 60 über die Empfängersignal-Gattereinrichtung
62 zugeführt wenn die Gattereinrichtung leitend ist. Je nach dem Wert der verwendeten Komponenten kann der Signalpegeldetektor
32 ein Ausgangssignal liefern, das vom Spitzen-Durchschnitts-, Effektivwert oder einem sonstigen Wert
des zugelieferten Signals abhängt.
Die Signalspeichereinrichtung kann einfach aus einem Kondensator bestehen, der auf die Signalspitze
aus dem Signalpegeldetektor 32 geladen wird, während die Empfängersignalgattereinrichtung 62 leitend ist. Die
Gattereinrichtung 62 weist einen Reihenschlußgattertransistor 64, durch den das festgestellte Signal dem
Kondensator 60 zugeführt wird, wenn die Gattereinrichtung leitend ist sowie einen Nebenschlußgattertransistor
66 auf, durch den das festgestellte Signal im wesentlichen zum Erdpotential abgeleitet wird, wenn
die Gattereinrichtung nichtleitend ist Der Nebenschlußgattertransistor 66, der in Emitterschaltung
geschaltet ist erhält an der Basiselektrode ein Empfängergattersteuersignal, das sich zwischen beispielsweise
+ 5 und - 2 V bewegt Der Transistor 66 wird bei Zufuhr des positiven Gattersteuenmpulses der
Vorwärtsvorspannung zur Sättigung getrieben, wodurch das Ausgangssignal des Detektors in wirksamer
Weise zur Erde abgeleitet wird. Während des negativen Gattersteuerimpulses wird der Transistor 66 nicht-leitend,
und das Ausgangssignal des Detektors 32 erscheint
an der Basiselektrode des Reihenschlußgattertransistors 64, so daß dieser leitend wird. Wenn der
Emitter-Basis-Übergang des Reihenschlußtransistors 64 in Vorwärtsrichtung vorgespannt ist ist der Spannungsabfall
an diesem Transistor nur gering, und der Signalspeicherkondensator 60 wird im wesentlichen auf
die Ausgangsspannung des Detektors aufgeladen. Wenn die Ausgangsspannung des Detektors unter die Ladung
am Kondensator 60 absinkt wird der Reihenschlußgattertransistor 64 durch das Sperrpotential am
Emitter-Basis-Obergang abgeschaltet und der Signalspeicherkondensatpr
behält seine Spitzensignalladung. Es ist also ersichtlich, daß die analoge Ladung des
Signalspeicherkondensators 60 dem maximalen Eingangssignal des Systems an den Eingangsklemmen 12
und 14 entspricht wenn das Empfängernetzgerät 24
angesteuert ist, und daß die Signalgattereinrichtung zur gleichen Zeit leitend ist und das verstärkte und
festgestellte Signal aus dem Signalpegeldetektor 32 in den Speicherkondensator 60 eingelassen wird.
Das von dem Kondensator 60 gespeicherte Analogsignal wird dann einer Nutzungseinrichtung 70,
beispielsweise einer Kathodenstrahlröhre, über eine Ausgabegattereinrichtung 72 zugeführt, die unter der
Steuerung durch eine Kommutatorschaltung (nicht dargestellt), stehen kann, so daß mehrere solche
Signalspeicherkondensatoren nacheinander mit der Kathodenstrahlröhre verbunden werden und dieser ein
zusammengesetztes Signal zuliefern. Für die angestrebte Funktionsweise weist die Ausgabegattereinrichtung
72 einen Feldeffekttransistor (FET) 74 auf, der durch eine Transistorschalteinrichtung 76 an- bzw. abschaltbar
ist. Das Ausgangssignal aus der Signalspeichereinheit 60 wird der Kathode oder Quelle des FETs zugeliefert, und
die Nutzungsschaltung 70 ist mit der Anode (Senke) des FETs verbunden. Das Gitter des FETs ist direkt mit der
Kollektorelektrode des Schalttransistors 76 verbunden, dem über einen Lastwiderstand 78 ein Betriebspotential
von +11 V zugeführt wird.
Der Schalttransistor 76 befindet sich normalerweise wegen einer an seiner Basiselektrode angelegten
Spannung von +5V im Sättigungszustand, so daß der Kollektor des Transistors 76 und das Gitter des FETs 74
sich im wesentlichen auf Erdpotential befinden. Infolgedessen ist der Gitter-Kathode-Übergang des
FETs durch das in dem Signalspeicherkondensator 60 gespeicherte Signal von positivem Potential in Sperrichtung
vorgespannt Unter diesen Bedingungen behält der Kondensator 60 seine Ladung, und der Nutzungsschaltung
70 wird von jenem kein Signal zugeliefert Bei Einwirkung eines negativen Ausgabeimpulses auf die
Schalteinrichtung 72 wird der Transistor 76 abgeschaltet und das Potential an dessen Kollektor und am Gitter
oder Tor C des FETs 74 steigt gegen die Lieferspannung
von +ItV an. Der Übergang zwischen Kathode S
und Gitter G des FETs ist daher in Vorwärtsrichtung vorgespannt der FET ist leitend und läßt das im
Kondensator 60 gespeicherte .Analogsigna! zur Nutzungsschaltung
70 durch.
Wenn der Signalspeicherkondensator 60 während der Ausgabe nicht entladen wird, kann er nach der Ausgabe
durch einen Entladungsschalttransistor 80 entladen werden, der zwischen dem Ausgang aus dem FET 74
und Erdpotential geschaltet ist Der FET 74 und der Transistorschalter 80 werden durch Anlage eines
negativen Entladeimpuises an die Basis des Transistors 76 in der Ausgabegattereinrichtung 72 bzw. eines
positiven Entiadeimpulses an die Basiselektrode des Entladeschalttransistors 80 gleichzeitig leitend, wodurch
der Kondensator 60 über den nun leitenden FET 74 und den Transistor 80 im wesentlichen mit Erdpotential
verbunden wird. Wenn die Signalspeichereinrichtung bei Ende des Entladeimpulses entladen ist, befindet sich
die Schaltung in bereitem Zustand für einen weiteren Betriebszyklus.
Es folgt nun eine kurze Beschreibung der Wirkungsweise des Systems gemäß F i g. 1 unter Bezugnahme auf
das Wellenformendiagramm der Fi g. 2. Zum Zeitpunkt
TO ist der Signalspeicherkondensator 60 entladen, und
das Netzgerät 24 ist ausgeschaltet Das Netzgerät wird zum Zeitpunkt 7*1 durch einen Empfängernetzgerät-Gatterimpuls
84 angesteuert und liefert dem System Betriebs- und Vorspannungspotentiale von + 10 V und
+4,6V. Während die Empfängertätigkeit stabilisiert wird, wird der Signalspeichereinrichtung 60 kein
Ausgangssignal aus dem Signalpegeldetektor 32 geliefert, da die Empfängersignalgattersteuerspannung 88
von +5 V den Nebenschluß- oder Abzweiggattertransistor 66 anschaltet und das Ausgangssignal des
Signalpegeldetektors im wesentlichen auf Erdpotential kurzgeschlossen wird. Wenn die Empfängertätigkeit
sich beruhigt hat, wird der Empfängersignalgattersteuerimpuls 88 für die Zeitspanne von 7*2 bis 7*3 negativ und
schaltet den Nebenschlußtransistor 66 ab, und das Ausgangssignal des Signalpegeldetektors 32 wird über
den Reihenschlußgattertransistor 64 dem Signalspeicherkondensator 60 zugeliefert. Der Kondensator
60 wird auf den Höchstwert oder den Spitzenpegel der während dieser Zeitspanne am Kondensator 60
auftretenden Spannung aufgeladen und behält die Ladung, nachdem zum Zeitpunkt 7*3 die Empfängersignalgattersteuerspannung
88 auf + 3 V zurückkehrt
Nach Beendigung des Empfängergatterimpulses oder im wesentlichen gleichzeitig mit diesem wird das
Netzgerät 24 durch Beendigung des Netzgerätgatterimpulses 84 ausgesteuert, so daß die Energiezufuhr zu dem
Verstärker und dem Signalpegeldetektor gemäß der Darstellung sowie allen anderen solchen Verstärkern
und Signalpegeldetektoren beendet wird. Da während eines großen Teiles der Dauer des Betriebszyklus die
Empfängerenergie abgeschaltet ist, läßt sich eine Temperaturstabilisierung schneller herbeiführen und
die Energiestreuung vermindern. Selbst bei abgeschaltetem Netzgerät wird die Ladung am Signalspeicherkondensator
60 auf deren Spitzenwert zurückgehalten, da die Speichereinrichtung sowohl eingangs- als auch
ausgangsseitig durch den Reihenschlußgattertransistor 64 bzw. den FET 74, die sich im nicht-leitenden Zustand
befinden, isoliert ist
Zum Zeitpunkt TS wird der Ausgabegattereinrichtung
72 ein negativer Ausgabeimpuls 90 zugeliefert so daß der Transistor 76 abgeschaltet und somit der FET
74 angeschaltet wird. Die Potentialladung an der Speichervorrichtung 60 erscheint also während des
Vorhandenseins des Ausgabeimpulses in der Zeitspanne von 7*5 bis 7*6 am Eingang der Nutzungsvorrichtung 70.
Zum Zeitpunkt 7*7 wird dann der Speicherkondensator 60 auf Erdpotential entladen, indem gleichzeitig an der
Ausgabeeinrichtung 72 ein negativer Entladungsimpuls 90.4 zum Anschalten des FETs 74 und an dem Transistor
80 ein positiver Entladungsimpuls 92 zum Ableiten des Ausgangssignals aus dem FET über den nun leitenden
Transistor 80 auf Erdpotential zur Wirkung gebracht wird. Zum Zeitpunkt 7*8 wird der Entladungsimpuls 92
beendet, und die Schaltung ist in bereitem Zustand für den nächsten Arbeitszyklus.
Im folgenden werden nun die Verstärkungssteuerschaltungen
für die Verstärkereinrichtung 10 sowie die Einrichtungen zum Umschalten zwischen der linearen
und logarithmischen Betriebsweise der Verstärkereinrichtung beschrieben. Wie in Fig. 1 gezeigt wird ein
Hauptverstärkungssteuerpotentiometer 28 verwendet das zwischen die +10 V-Klemme des Netzgerätes und
Erde geschaltet ist und dazu verwendet wird, den Verstärkungsgrad des Eingangssignals der dargestellten
Verstärkereinrichtung 10 sowie jeder weiteren möglicherweise in dem System vorhandenen Verstärkereinrichtung
von Hand auf Null einzustellen. Beispielsweise ist in der DE-OS 24 13 465 die Hauptverstärkungssteuerung
dazu verwendet, um gleichzeitig die Verstärkung von 192 ähnlichen Verstärkereinrichtungen in einem
akustischen Kamerasystem von Hand einzustellen. Das
25 Ol 653
ίο
Hauptverstärkungssteuersignal, das vom beweglichen Arm des Potentiometers 28 abgeleitet ist, wird über eine
Tiefpaßfiltereinrichtung dem Knoten zwischen Wiederständen 100 und 102 zugeführt, die eine Spannungsteilerschaltung
bilden, die zwischen die gattergesteuerte Zuleitung für die Verstärker 20 und 22 und ein
gemeinsames Erdpotenlial geschaltet sind. Dieser Knoten ist seinerseits über die Trennschaltung 26 mit
der Verstärkungssteuerungsklemme 3 des Verstärkers 20 verbunden und steuert dessen Verstärkungsgrad.
Sämtliche Verstärkereinrichtungen in dem System sind mit je einem eigenen Verstärkungs-Steuerungspotentiometer
98 ausgestattet, und auch diese sind zwischen die gattergesteuerten Zuleitungen für die Verstärker 20
und 22 und Erdpotential geschaltet. Der bewegliche Arm des Potentiometers 98 ist außerdem über eine
Tiefpaßfiltereinrichtung mit dem Knoten zwischen den Spannungsteilerwiderständen 100 und 102 verbunden.
Die Potentiometer 98 wirken als Einzeltrimmersteuerungen zum Abgleichen der Verstärkungsgrade aller
solcher Verstärkereinrichtungen, die ggf. in dem System vorhanden sind. Eine dritte veränderliche Komponente
der Verstärkungssteuerspannung kann dem Knoten zwischen den Widerständen 100 und 102 über die
Leitung 30 aus dem Signalpegeldetektor 32 zugeliefert werden, wie dies im folgenden beschrieben wird.
Verschiedene Verstärker 20 in integrierter Schaltungsanordnung haben in weiten Grenzen veränderliche
niedrige Impedanzen am Eingang zu deren Verstärkungssteuerschaltungen. Zur Verminderung der
Einflüsse solcher Impedanzschwankungen an der Quelle der Verstärkungssteuerspannung und somit zur Verminderung
von Unterschieden in der Tätigkeit der Verstärker dient die vorgesehene Trennschaltung 26.
Diese Trennschaltung kann einfach aus einem Transistor 96 bestehen, der in einer Emitterfolgerschaltung
geschaltet ist und mit dem die Verstärkungssteuerspannung am Knoten zwischen den Widerständen 100 und
102 verbunden ist Der Lastwiderstand 106 ist mit der Verstärkungssteuerungsklemme 3 des Verstärkers 20
über einen als Diode geschalteten Transistor 104 verbunden. Die Basis- und die Kollektorelektrode des
als Diode geschalteten Transistors 104 sind zur Vorspannung in Vorwärtsrichtung, über einen Widerstand
107 mit der gattergesteuerten Zuleitung für den Verstärker 20 verbunden. Bei dieser Anordnung wird
die stark schwankende Belastung durch die Verstärkungssteuerungsschaltung des Verstärkers 20 vom
Eingang zum Netzwerk 26 hinreichend ferngehalten, so daß ihre Einwirkung auf die Eingangsimpedanz
desselben vernachlässigbar gering ist.
Wenn an der Versiarkersteuerungsklemme 5 des
"Verstärkers 2Ö ein bestimmter, mittels der Verstärkungssteuerungspotentiometer
28 und 98 eingestellter unveränderlicher Wert liegt, arbeitet die Verstärkereinrichtung
10 in einer im wesentlichen linearen Betriebsweise, so daß das Ausgangssignal aus jener im
wesentlichen in direkter linearer Beziehung zum Eingangssignal an den Klemmen 12 und 14 steht Für die
logarithmische Betriebsweise wird das Ausgangssignal aus dem Signalpegeldetektor 32 über die Leitung 30 als
veränderliche Verstärkungsregelungskomponente dem Verstärker 20 zugeführt Ein Transistorschalter 108
dient im leitenden Zustand, der durch Anlage einer positiven Steuerspannung an dessen Basiselektrode
herbeigeführt wird, dazu, den Ausgang des Signalpegeldetektors
32 mit der Verstärkungssteuerungsschaltung zu verbinden.
Fig.3 zeigt ein Diagramm 110 der Spannungsverstärkung
für den Verstärker 20 in dB in Abhängigkeit von der Verstärkersteuerspannung an der Klemme 5.
Aus dem Diagramm ist zu ersehen, daß die Änderung der Spannungsverstärkung in dB über einen weiten
Bereich von Verstärkungssteuerspannungen linear ist. In F i g. 4 ist das Gleichstrom-Ausgangssignal aus dem
Signalpegeldetektor in Abhängigkeit von dem Wechselstrom-Eingangssignal zur Verstärkereinrichtung sowohl
ίο für linearen als auch logarithmischen Betrieb aufgezeichnet.
Ohne Rückführung zur Verstärkungssteuerschaltung, d. h., wenn der Schalttransistor 108 abgeschaltet
ist, und bei einem unveränderlichen Verstärkungspegel, der mittels der handbetätigten Potentiometer
28 und 98 eingestellt ist, ändert sich das Ausgangssignal aus dem Signalpegeldetektor 32 im
wesentlichen linear entsprechend den Änderungen des Wechselstromeingangssignals bis zu einem Eingangspegel
X, von dem an eine nicht-lineare Beziehung beginnt.
Bei Rückkopplung der Verstärkungssteuerung, d. h., wenn der Schalttransistor 108 leitet, erfolgt die
Änderung des Gleichstromausgangssignals aus dem Signalpegeldetektor 32, wie dargestellt, in logarithmischer
Abhängigkeit von den Änderungen des Wechsel-Stromeingangssignals. Es ist ferner zu bemerken, daß die
logarithmische Betriebsweise nicht nur den gleichen Bereich wie die Linearbetriebsweise deckt, sondern sich
über den Wechselstrom-Eingangssignalpegel X hinaus erstreckt, an dem bei der linearen Betriebsweise die
Verzerrung beginnt Es ist also zu ersehen, daß in der logarithmischen Betriebsweise der Betrieb über einen
weiteren Bereich von Eingangssignalen möglich ist als bei der linearen Betriebsweise.
Wenn das Netzgerät angeschaltet und die Signalgattereinrichtung
62 leitend ist und das Ausgangssignal aus dem Signalpegeldetektor 32 zu der Speichereinrichtung
durchläßt hängt, wie ersichtlich, das Ausgangssignal aus dem Detektor bei Fehlen eines Wechselstromeingangssignals
an der Vers ärkereinrichtung ausschließlich von dem Gleichstrom-Vorspannpotential ab,
das von der +4,6 V-Klemme des Gattergesteuerten Empfängernetzgerätes geliefert wird. Dieses positive
Gleichstrom-Vorspannpotential wird derart gewählt, daß der Signalpegeldetektor 32 eine durch die
Gleichstromvorspannung bedingte Ausgangskomponente hat die der Verstärkungssteuerspannung auf der
Leitung 30 im wesentlichen gleich ist wenn die handbetätigten Verstärkungssteuerungspotentiometer
28 und 98 auf im wesentlichen normale Betriebspegel für die lineare Betriebsweise eingestellt sind. Wenn
beispielsweise bei der linearen Betriebsweise auf die Leitung 30 ein Verstärkungssteuerungspotential von
+ 3,5 V aufgegeben wird, um unter den Nennbedingungen des Betriebs der Nutzungsvorrichtung einen
gewünschten Ausgangssignalpegel zu liefern, würde das gattergesteuerte Gleichstrom-Vorspannpotential derart
gewählt werden, daß das Ausgangssignal aus dem Signalpegeldetektor bei fehlendem Wechselstromeingangssignal
im wesentlichen +3,5 V beträgt Infolgedessen ist, wenn kein Eingangssignal an der Verstärkereinrichtung
vorhanden ist, die Emitter-Kollektor-Spannung für den Imear-logarithmischen Umschalttransistor
108 im wesentlichen NuIL Infolgedessen kann der Transistor 108 bei Fehlen eines Wechselstromeingangssignals
am Verstärker ohne Änderung des Ausgangssignals des Pegeldetektors 32 zwischen dem leitenden
(logarithmischen) und nichtleitenden (linearen) Zustand umgeschaltet werden. Eine Notwendigkeit die Haupt-
verstärkungssteuerungspotentiometer 28 bei jedem Umschalten des Empfängers 10 zwischen der logarithmischen
und der linearen Betriebsweise wird hierdurch vermieden.
Obwohl die Erfindung oben eingehend nur an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben ist, ist die
Möglichkeit mannigfaltiger Änderungen und Abwandlungen ohne Abweichen vom Erfindungsgedanken für
den Fachmann erkennbar. Ersichtlicherweise können andere Verstärker als solche in integrierter Schaltungsbauweise
verwendet werden. Auch liegt der Betrieb mit herkömmlichen entweder logarithmischen oder linearen
Verstärkern ohne Umschalten zwischen den beiden Betriebsweisen im Rahmen des Erfindungsgedankens;
wenn keine Umschaltmöglichkeit vorgesehen ist,
entfällt die Notwendigkeit einer Gleichstromvorspannung des Detektors 32, und diese kann fortgelassen
werden. Auch kann der Verstärker, der, wie dargestellt, entweder in logarithmischer oder linearer Betriebsweise
arbeitet, ohne nachgeschaltete Signalschalt-, -speicher- und -ausgabeeinrichtungen und, wenn erwünscht,
ohne Gattersteuerung des Netzgerätes verwendet werden. Außerdem kann ein Digitalspeicher, beispeilsweise
mit Halbleitereinrichtungen als Signalspeichereinrichtung 60 anstelle des dargestellten Kondensators
verwendet werden. Diese und andere derartige Abwandlungen und Änderungen im Rahmen des
Erfindungsgedankens sollen durch die nachfolgenden Ansprüche umfaßt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Schaltungsanordnung zum logarithmischen Verstärken amplitudenmodulierter Trägersignale
mit einem Eingangs- und Ausgangsklemmen aufweisenden Verstärker und einer in einem Rückkopplungskreis
des Verstärkers geschalteten Regelanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß für den Verstärker ein Verstärker (10) mit im
wesentlichen linearer Abhängigkeit der db-Spannungsverstärkung von einer an eine Steuerklemme
gelegten Sxeuerspannung verwendet ist, daß der Rückkopplungskreis zwischen mindestens einer der
Ausgangsklemmen (1, 8) und der Steuerklemme (5) gebildet ist, und daß als Regelanordnung ein
Hüllkurvendetektor (32) dient
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalpegel- bzw. Hüllkurvendetektor
(32) einen Gleichrichter und ein Tiefpaßfilter aufweist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichrichter einen mit
Transistoren (50) bestückten Zweiweg-Gleichrichter bildet und das Tiefpaßfilter aus einem ÄC-Kreis (52,
54) besteht.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Transistoren (50) in
Kollektorschaltung verbunden sind, indem die Emitterelektroden zusammengeschaltet sind.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Signalsteuer-Tor- bzw. -Gatterschaltung (62) den Ausgang des Signalpsgel- bzw. Hüllkurvendetektors
(32) mit dem Eingang einer Signalspeichereinrichtung (60) verbindet und daß die Gatterschaltung (62) die Verbindung im leitfähigen
Zustand herstellt, im gesperrten Zustand das Signal dagegen zum Erdpotential bzw. zur Masse im
wesentlichen ableitet.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalspeichereinrichtung
(60) einen Kondensator aufweist, der in Abhängigkeit von der Ausgangsspannung des Hüllkurvendetektors
(32) aufladbar ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gatterschaltung (62) während negativer Steuerimpulse (88) in den leitenden Zustand gelangt.
8. Torschaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 5—7, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Ausgangs-Tor- bzw. -Gatterschaltung (72) die Signalspeichereinrichtung (60) mit einer Nutzschaltung
(70), wie eine Kathodenstrahlröhre, verbindet, wenn die Signalsteuergatterschaltung (62)
sperrt.
9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 5—8, dadurch gekennzeichnet,
daß ein gattergesteuertes Netzgerät (24) zur Speisung des Verstärkers (10) und des Hüllkurvendetektors
(32) dient und eine Steuereinrichtung das Netzgerät (24) während mindestens eines Teils der
Zeitspanne abschaltet, während der die Gatterschaltung (62) nicht leitend ist.
10. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hüllkurvendetektor (32) über einen Schalter mit der Steuerklemme (5) verbindbar ist, in dessen
Ausschaltzustand eine lineare Verstärkung stattfindet.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter ein zwischen einem Sperr- und einem Durchlaßzustand
umschaltbarer Schalttransistor (i08) ist
Applications Claiming Priority (1)
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| US05/491,158 US3959732A (en) | 1974-07-22 | 1974-07-22 | Signal processing system and method |
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