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DE904444C - Elektronenroehre fuer sehr kurze elektrische Wellen - Google Patents

Elektronenroehre fuer sehr kurze elektrische Wellen

Info

Publication number
DE904444C
DE904444C DES14913D DES0014913D DE904444C DE 904444 C DE904444 C DE 904444C DE S14913 D DES14913 D DE S14913D DE S0014913 D DES0014913 D DE S0014913D DE 904444 C DE904444 C DE 904444C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube according
sintering
wall parts
waves
insulating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES14913D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinrich Kniepkamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES14913D priority Critical patent/DE904444C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE904444C publication Critical patent/DE904444C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/02Tubes with a single discharge path
    • H01J21/06Tubes with a single discharge path having electrostatic control means only
    • H01J21/065Devices for short wave tubes

Landscapes

  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Elektronenröhre für sehr kurze elektrische Wellen Brei derWahl der Baustoffe fürElektronenröhren, die für den Betrieb mit sehr kurzen elektrischen Wellen bestimmt sind, treten wesentliche Gesichtspunkte auf, welche bei Röhren für lange Wellen weniger .ins Gewicht fallen. Es handelt sich zunächst darum, einen Werkstoff zu finden, welcher verhältnismäßig kleine Verluste bewirkt. Als solcher wäre am besten ein keramisches Material geeignet, welches bei geeigneter Zusammensetzung nur einen sehr kleinen Verlustwinkel hat. Die besondere Form der Röhren, d. h. der Zusammenbau der Elektroden mit der isolierenden Wandung, macht im Gebiet der Zentimeterwellen die Anwendung der- Keramik schwierig. Es handelt sich bei Zentimeterwellenröhren vielfach darum, die Gefäßwand gleichzeitig zur Halterung .und Distanzierung der ;Elektroden zu verwenden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Elektroden scheibenförmig ausgebildet sind oder scheibenförmige Fortsätze haben, welche .allseitig durch die isolierende Wandung an die Außenseite des Gefäßes treten und zum Anschluß von Hohlraumschwingkreisen dienen. Bei solchen Röhren dient die Gefäßwand nicht nur zum vakuumdichten Ab:schluß, sondern auch gleichzeitig zur Distanzierung der Elektroden. :Bei den hohen Anforderungen, die hierbei vielfach an die Genauigkeit der Elektrodenabstände gestellt werden, gestaltet sich die Verwendung eines keramischen Materials, das ja sehr schwer bearbeitbar ist, durchaus nicht einfach. Gerade die Keramikmassen mit kleinem Verlustwinkel sind sehr hart und kaum bearbeitbar. Dazu kommt noch, daß die Verbindung der Keramikteile mit dem Metall einigermaßen schwierig ist und vor allem dann kompliziert wird, wenn man eine Weichlotung vornehmen will. Eine Hartlötverbindung"die an und für sich mit-ziemlich großer Sicherheit herzustellen ist, erfordert Vakuum- oder Schutzgasöfen, die bei sehr hohen Temperaturen betrieben werden. Will man mit einfacheren Öfen, beispielsweise mit Chrom-Nickel-Hefzern, auskommen und die Herstellung der vakuumdichten Verbindung gleichzeitig einfach gestalten, muß man nach neuen Wegen suchen, um den Herstellungsgang zu vereinfachen und gleichzeitig eine sichere Distanzierung der Elektroden und eine einfache Herstellung der Isolierteile zu ermöglichen. Die Erfindung gibt einen hierfür geeigneten Weg an.
  • iErfindungsgemäß werden als isolierende Wandun.gsteile für Elektronenröhren für sehr kurze elektrische Wellen; insbesondere Zentimeterwellen, Isolierkörper verwendet, die aus einer pulverförmigen Glasmasse bestehen, welche zusammen mit einem geeigneten Mittel in die gewünschte Form gepreßt und durch Sintern verfestigt ist. Die Her-Stellung dieser Wandungsteile erfolgt in der Weise, daß das Glas gepulvert, sodann mit einem Bindemittel, z. B:. Polyvinylalkohol, gemischt und die sich so ergebende Masse zu dem gewünschten Körper :gepreßt wird. Sodann wird der Körper auf eine Temperatur von vorzugsweise 40o bis 6oö° C erhitzt, wobei er sich verfestigt. Der wesentliche Vorteil dieser Herstellungsart besteht nun darin, daß :der Körper bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen hergestellt wind, so @daß außerdem der Schwund sehr kleingehalten wird und eine mechanische Nachbearbeitung es Körpers auf genaues Maß ohne weiteres möglich ist. Man ist ferner auch in der Lage, bei einer niedrigen Sintertemperatur ohne besondere Maßnahmen leitende bzw. lötfähige Oberflächenscheiben auf dem Glaskörper anzubringen. Zu diesem Zweck braucht man bloß auf den vorgepreßten Körper einen Überzug aus Metallpulver in einer geeigneten, z. B. alkoholischen ,Aufschlämmung aufzubringen und den Metallüberzug ,gleichzeitig mit dem Sintern des Isolierkörpers in seine Oberfläche einzubrennen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß man gleichzeitig mit dem S:intervorgang auch irgendwelche Stromzuführungen oder zur Halterung von Elektroden dienende Metallteile in den Glaskörper einschmelzen kann. Es gelingt also ohne weiteres, sehr genaue Distanzstücke herzustellen, durch welche der gewünschte Elektrodenabstand festgelegt wird, und diese mit den Elektroden zu verlöten. Weder die Anwendung besonders hoher Temperaturen noch irgendwelche schwierige mechanische Bearbeitung ist hierzu notwendig.
  • Als Beispiel ist in Fig: i eine Triode für Zentimeterwellen gewählt, die also eine Kathode i; ein Gitter 2 und eine Anöde 3 besitzt. Das Gitter ist auf einer Scheibe 4 aufgelötet, während die Anode mit einer Scheibe 5 verbunden ist. Auch (die Kathode wird von einer Scheibe 6 getragen. :Diese drei Scheiben durchsetzen die Gefäßwand und :dienen zum Anschluß von Hohlraumschwingkreisen. Die Gefäßwand aus Sintergläs besteht aus mehreren Teilen 7, 8, 9 und io. Diese isolierendenWandungsteile sind in :der bereits beschriebenen Weise mit lötfähigen Überzügen 11, 12 usf. versehen, mit deren Hilfe sie an die Scheiben angelötet sind. Als Abschluß des Rohres an der Unterseite kann eine metallische Kappe 13 dienen, durch welche mittels Glasverschmelzungen 14, 15 die beiden -Kathodenzuführungen vakuumdicht hindurchgeführt sind. Die einfache Möglichkeit, das Sinterglas mit leitfähigen Überzügen zu versehen, kann man .auch :dazu verwenden, solche Überzüge als Elektroden auszubilden. So kann man z. -B. gemäß Fig. 2 auf :den Keramikteil 8 einen keramischen Anschlußteil aufsetzen, der einen Überzug 17 trägt. Dieser wird an der Stoßstelle zwischen den Teilen 8 und 16 mit ,dem entsprechenden Überzug 18 des Wandungsteilen 8 verlötet. Der Überzug i7 dient gleichzeitig als Anode. Um den Anschluß der äußeren Schaltelemente zu ermöglichen, kann man,den Überzug 17 an die Außenseite des Glaskörpers 16 fortsetzen. Ein besonderer Vorteil :dieser neuen Technik besteht darin, daß man dem Glaskörper ohne jede Schwierigkei:t die gewünschte Form geben und ihn zur höheren Genauigkeit in einfacher Weise nachbearbeiten kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenröhre für sehr furze elektrische Wellen, insbesondere Zentimeterwellen, dadurch gekennzeichnet, :daß die isolierenden Wändungsteile aus einer pulverförmigen Glasmasse hergestellt sind, welche nach Mischung mit einem geeigneten Bindemittel und Pressen in eine Form durch Sintern verfestigt ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung einer Röhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgepreßten Wandungsteile bei einer Temperatur von 40o bis 6ooa C gesintert werden.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung einer Röhre nach Anspruch i und 2, :dadurch gekennzeichnet, ,daß die isolierenden Wandungsteile mit lötfähigen Überzügen versehen. und untereinander bzw. mit den Elektrodendurchführungen leicht verlötet werden.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung einer Röhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung .der lötfähigen Überzüge auf den vorgepreßten Körper ein Metallpulver, beispielsweise in geeigneter Aufschlämmung, aufgebracht und gleichzeitig mit :dem Sintern des Isolierkörpers in einen festhaftenden Metalfüberzug umgewandelt wird.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung einer Röhre nach den Ansprüchen 2; 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit :dem Sintern des Glaskörpers in . diesen Stromzuführungen oder Halterungsteile eingeschmolzen werden.
DES14913D 1944-09-24 1944-09-24 Elektronenroehre fuer sehr kurze elektrische Wellen Expired DE904444C (de)

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DE904444C true DE904444C (de) 1954-02-18

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2103537B1 (de) * 1971-01-15 1971-12-23 Lindner H Gmbh Zylinderschneckentrieb

Cited By (3)

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DE2103537B1 (de) * 1971-01-15 1971-12-23 Lindner H Gmbh Zylinderschneckentrieb
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