DE888135C - Elektronenroehre - Google Patents
ElektronenroehreInfo
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- DE888135C DE888135C DET2240D DET0002240D DE888135C DE 888135 C DE888135 C DE 888135C DE T2240 D DET2240 D DE T2240D DE T0002240 D DET0002240 D DE T0002240D DE 888135 C DE888135 C DE 888135C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J19/00—Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
- H01J19/28—Non-electron-emitting electrodes; Screens
- H01J19/32—Anodes
- H01J19/34—Anodes forming part of the envelope
-
- H—ELECTRICITY
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- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
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- H01J2893/0002—Construction arrangements of electrode systems
- H01J2893/0003—Anodes forming part of vessel walls
Landscapes
- Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)
Description
- Elektronenröhre Die Erfindung bezieht sich aud Entladungsröhren zur Erzeugung, Verstärkung, Gleichrichtung und Umformung von Wechselströmen, und zwar insbesondere auf :die Art der Elektro,denzuführungen und ihre vakuumdichte Verbindung mit der Gefäßwandunngg.
- Bei den bisher bekannten Röhren dieser Art waren die Elektrodenzuführungen in. aus Glas bestehende Isolierkörper eingeschmiolzen, .die einerseits eine verhältnismäßig große Zerbrechlichkeit der Röhre; andererseits' ein langwieriges und kompliziertes Herstellungsverfahren besonders in dien Fällen bedingten, in denen. das Röhrengefäß selbst nicht aus Glas, sondern aus Metall bestarid. Ein. weiterer Nachteil bestand darin, daß beim Betrieb mit hohen Frequenzen dielektrische Verluste im Glase auftraten, die unter Umständen zu einer Beschädigung der Röhre führen konnten. Schließlich führte die bisher!,-"-e Herstellungstechnik zu großen räumlichen Abständen. der einzelnen Zuführungen voneinander und vorn Elektrodengefäß, die aus elektrischen Gründen, insbesondere beim Betrieb auf kurzen Wellen, sehr @unerwünscht waren.
- Erfindungsgemäß werden alle diese Nachteile dadurch beseitigt, daß das Vakuumgefäß aus einem Metallzylinder besteht, ,der durch einen aus keramischem Werkstoff bestehenden Deckel abgeschlossen wird, welcher Elektroden trägt und mit Hilfe von an sich bekannten Zwischengläsern s@owohl mit den Elektrodendurchführungen als auch mit dem Metallzylinder vakuumdicht verbunden ist.
- Die Eigenschaften keramischer Stoffe erlauben ein ganz anderes Herstiellungsver£ahren, als es bei der Verwendung von Glas als Isoliermittel möglich ist. Die näheren Einzelheiten -dieses Verfahrens sollen an Hand,der Abb. i erläutert werden. Dort bedeutet i @dire metallische Gefäßwand, die ileichzeitig als Anode der Entladungsröhre dient. Die Kathode dieser Röhre ist mit z, .das Gitter mit 3 bezeichnet. Die Elektrodenzuiührungen ¢, 5 und 6 sind mit Hilfe von Zwischengläsern i i, i z; 13 in einen keramischen Isolierkörper 7 eingeschmolzen., der :gleichzeitig :als Deckel des Anodengefäßes i dient. Der Körper ?enthält ferner ein Glasrohr 8 (Abb. i), das zur späteren Evakuierung der Röhre vorgesehen: ist. Es Ist zweckmäßig, den P.umpstutzen 8 gegen mechanische Beschädigungen besonders zu schützen, -'indem man ietwa gemäß Abb. i das Gefäß i über den Deckel 7 hinaus verlängert und die dadurch gebildete Mulde mit einer Isoliermasse vergießt; die Elektrodienzuführungen werden in diesem Fall -in vorteilhafter Weise mit Isolierröhrchen umgeben, so :d@aß sie mit der Vergußmasse nicht in unmittelbarer Berührung stehen. Eine andere Lösung besteht darin, daß in dem, Deckel ? -eine Vertiefung vorgesehen ist, in der sich er Pumpstutzen 8 befindet, und :nur diese vergossen wird.
- ,Die Verschmelzung des Dieckels 7 mit dem Gefäß i erfolgt nun einfach in der Weise, daß der das Elektrodensystem tragende Deckel- in das konisch :ausgebildete (Abb. i) oder mit !einem Absatz versehene (Abb. z) obere Ende 9 des Gefäßes eingep:aßt und in einem Glühoffen einer geeignet hohen, Temperatur au sges!etzt wird. Zur Verschmelzung des Deckels mit =dem Gefäß wird dabei ebenso wie bei der Eiasc.hmelzung der Elektroden ein als Bindemittel dienendes Zwischenglas i q vorgesehen.
- Erfindungsgemäß wird für den Isolierkörper ein solches keramisches Material ;gewählt, dessen dielektrischer Verlustwinkel bei Hochfrequenz kleiner als o,5 0/0o ist. Hierdurch wird es möglich, derartig konstruierte Röhren rauch noch bei kurzen und @ältrakurzen Wellen zu verwenden.
- Insbesondere, wen es sich um Röhren kleineren Formabes handelt, kann das Anodengefäß i mit Nasen io (Abb. z) -ausgestattet sein, die ein Einsetzen der Röhre nach Art des B,ajonettvers-chlusses in eine geeignete Fassung :ermöglichen.
- Eine :andere Variante besteht darin, daß der P:umpstutzen nicht, wie in Abb. i. dargestellt, aus einem Glasröhrchen besteht und in den keramischen Isolierkörper 7 eingeschmolzen wird, sondern, wie in Abb. 2 angegeben, als Metallröhrchen 15 ausgebildet und mit dem metallischen Anodengefäß beispielsweise :am unteren Ende verbunden ist.
Claims (12)
- . PATENTANSPRÜCHE: i. Elektronenröhre, insbesondere für Ultrakurzwellenbetrieb, dadurch ;gekennzeichnet, d;aß ,das Vakuumgefäß aus einem Metallzylinder besteht, der durch einen ,aus keramischem Werkstoff bestehenden Deckel :abgeschlossen wird, welcher Elektroden trägt und mit Hilfe von an sich bekannten Zwischengläsern sowohl mit den Elektroidendu.rchführungen als ;auch mit dem Metallzylinder vakuumdicht verbunden ist.
- 2. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Keramik-Glas-Metall-Verschmelzungen Sm Glühofen bei geeignet hoher Temperatur erfolgen.
- 3. Elektronenröhre nach Anspruch i, da@durdh gekennzeichnet, @daß der Metallzylinder den keramischen Deckel umfaßt. q..
- Elektronenröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, @daß der vorzugsweise plattenförmige keramische Deckel konisch in das metallische Gefäß eirigepaßt ist.
- 5. Elektronenröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der keramische, vorzugsweise plattenförmige Deckel in einem Absatz .am Ende des Metallzylinders eingepaßt ist (Abb. 2)...
- 6. Elektronenröhre nach Anspruch 3, daduxch gekennzeichnet, daß der Metallzylinder über ,den keramischen Deckel hinaus verlängert ist.
- 7. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Elektro:densystem -vom keramischen Deckel getragen wird. B.
- Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -für den Isolierkörper ein keramisches Material gewählt ist, @dessen @delektrischer Verlustwinkel bei Hochfrequenz kleiner als o, 5 %0 ist.
- 9. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der keramische Deckel den gläsernen Pumpstutzenenthält, wobei vorzugsweise eine ;gemäß Anspruch 6 vom Metallzylinder gebildete 'Mulde oder nur .eine allein den: Pump, stutzen enthaltende Vertiefung :des Deckels mit einer Vergußmasse ausgefüllt isst. . i o.
- Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Metallzylinder Nasen (io) ,angeordnet sind, die ein Einsetzen :der Röhre nach Art des Bajenettverschlusses gestatten. z i.
- Elektronenröhre nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, !daß der Metallzylinder einen metallischen Pumpstutzen enthält.
- 12. Elektronenröhre mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallzylinder ,als Anode :dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET2240D DE888135C (de) | 1933-10-08 | 1933-10-08 | Elektronenroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET2240D DE888135C (de) | 1933-10-08 | 1933-10-08 | Elektronenroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE888135C true DE888135C (de) | 1953-08-31 |
Family
ID=7543743
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET2240D Expired DE888135C (de) | 1933-10-08 | 1933-10-08 | Elektronenroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE888135C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096505B (de) * | 1958-05-26 | 1961-01-05 | Rca Corp | Elektronenroehre mit einem eine zylinderfoermige Elektrode tragenden, ringfoermigen Halteflansch, der ueber stabfoermige Leiter vom Roehrenkolben getragen wird, und mit weiteren, koaxialen, zylinderfoermigen Elektroden |
-
1933
- 1933-10-08 DE DET2240D patent/DE888135C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096505B (de) * | 1958-05-26 | 1961-01-05 | Rca Corp | Elektronenroehre mit einem eine zylinderfoermige Elektrode tragenden, ringfoermigen Halteflansch, der ueber stabfoermige Leiter vom Roehrenkolben getragen wird, und mit weiteren, koaxialen, zylinderfoermigen Elektroden |
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