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DE899473C - Unverlierbarer Tubenverschluss - Google Patents

Unverlierbarer Tubenverschluss

Info

Publication number
DE899473C
DE899473C DEN3743A DEN0003743A DE899473C DE 899473 C DE899473 C DE 899473C DE N3743 A DEN3743 A DE N3743A DE N0003743 A DEN0003743 A DE N0003743A DE 899473 C DE899473 C DE 899473C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
mouthpiece
stopper
plug
closure according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN3743A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Neudeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN3743A priority Critical patent/DE899473C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE899473C publication Critical patent/DE899473C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/06Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages
    • B65D47/061Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages with telescopic, retractable or reversible spouts, tubes or nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Unverlierbarer Tubenverschluß Die Erfindung betrifft einen im Mundstück der Tube längs verschiebbaren, unverlierbaren Tubenverschluß, der aus einem elastischen hohlen Stopfen mit einer seitlichen Austrittsöffnung und als Verschluß dienendem Oberteil besteht und gegen ein vollständiges Herausziehen durch einen Anschlag gesichert ist. Bekannt sind Tubenverschlüsse mit Schraubkappensicherung, die ein in die Tube raglendes rohrartiges Ansatzstück mit einer unteren Eintritts- und einer seitlichen Austrittsöffnung aufweisen, wobei das herausziehbare Ansatzstück im Tubenmundstück abgedichtet ist. Bei einem derartigen Tubenverschluß ergibt sich der Nachteil, daß beim Schließen der Tube Reste des Tubeninhalts in das Gewinde der Verschlußkappe geraten. Andere Tubenverschlüsse mit ventilartigen Verschlußstücken sind ebenfalls noch mit Schraubkappen aus gestattet, um eine zuverlässige Abdichtung des Mundstücks zu erreichen. Bekannte selbsttätige Tubenverschlüsse haben selbstschließende Ventile, die durch Drehung einer Schraubkappe freigegeben werden. Bei diesen Tubenverschlüssen ist zwar eine Verschmutzung des Gewindes durch den Tubeninhalt zweckmäßig verhindert, die Bauart ist aber teuer und erfüllt daher nicht ihren Zweck. Ferner ist ein Tubenverschluß mit einer Gummikappe bekannt, deren Öffnung durch eine drehbare Ringkappe geschlossen wird. Ein derartiger Tubenverschluß ergibt jedoch bei flüssigen Pasten od. dgl. keine zuverlässige Abdichtung zwischen Ringkappe und Gummischeibe. Ein anderer, aus nur einem Stück hergestellter Tubenverschluß besteht aus einer elastischen Kappe aus Kautschuk od. dgl., wobei die Kappe über den wie eine Olive geformten Hals gestülpt wird. Mit dieser Kappe ist zwar in einfacher Weise eine gute Abdichtung der Tube zu erzielen, jedoch besteht der Nachteil, daß d Gummikappe leicht verlorengehen kann.
  • Der Tubenverschluß gemäß der Erfindung zeichnet sich durch seine einfache und zweckentsprechende Gestaltung aus, denn er besteht aus einem einzigen Teil, der z. B. durch Spritzguß hergestellt werden kann und keine weitere Bearbeitung erfordert. In ebenso einfacher Weise wird die Verbindung des Verschlußstopfens mit der Tube dadurch hergestellt, daß der federnde Unterteil des Stopfens vor Ingebrauchnahme.der Tube in das Mundstück eingedrückt und durch einen Anschlag darin festgehalten wird, so daß der Verschluß während des Gebrauches der Tube nicht verlorengehen kann. Der Stopfen wird vorzugsweise aus Polyäthylen hergestellt, weil dieser Kunststoff einerseits sehr gute elastische Eigenschaften aufweist und anderers!eits kocht'erst und gegen chemische Stoffe widerstandsfest ist. Das Polyäthylen hat ferner eine sehr glatte Oberfläche mit ganz geringer Haftfähigkeit; diese Eigenschaft ist für den Erfindungsgegenstand sehr wichtig, weil dadurch das Anhaften von Resten des Tubeninhalts, wie Zahnkreme, Schuhpaste, Rasierkreme usw., volliständig verhindert wird.
  • Der Tubeninhalt tritt nach dem Herausziehen des hohlen Stopfens bis zu seinem Anschlag aus einer seitlichen Öffnung aus, deren Weite den Eigenschaften des Tubenfüllstoffes angepaßt wird und z. B. 2 bis 4 mm betragen kann. Auf diese Weise können Einheitstuben mit gleichem Mundstück für die verschiedenartigen Füllstoffe verwendet werden.
  • Durch Hineindrücken des Stopfens wird der austretende Tubeninhalt am Mundstück abgequetscht.
  • Der Stopfen hält infolge seiner nach oben zunehmenden Wandstärke so fest, daß die Tube nur durch Ziehen an dem Verschlußknopf wieder geöffnet werden kann. Um die richtige Lage des Stopfens vor der Entleerung der Tube (auch bei Dunkelheit) erkennen zu können, ist an dem Verschlußknopf eine seitlich vorspringende Nase genau oberhalb der Austrittsöffnung angebracht. Um den erfindungsgemäßen Tubenverschluß auch für vorhandene Tuben mit Schraubmundstück verwenden zu können, wird auf die Tube ein besonderes Aufsatzmundstück geschraubt, in das dann der Stopfen eingesetzt wird.
  • Der Tubenverschluß gemäß der Erfindung ist sehr billig herzustellen und durch einfaches Hineindrücken in das Tubenmundstück zu befestigen. Das bei den bekannten Tubenverschlüssen erforderliche Schneiden der Gewinde fällt also fort; ein weiterer Vorteil dieses mit der Tube fest verbundenen Tubenverschlusses ist der, daß die sonst übliche Schraubkappe, die leicht verlorengeht, nicht vorhanden ist. Eine Verstopfung des Verschlusses ist nicht zu befürchten, da der Tubenfüllstoff an der seitlichen Öffnung glatt abgequetscht wird und an dem aus Polyäthylen bestehenden Stopfen nicht haftet.
  • Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 den Verschluß und ,den Tubenoberteil, letzteren im Längsschnitt, bei herausgezogenem Stopfen, in vergrößertem Maßstab, Fig. 2 den Verschluß, teilweise im Längsschnitt, bei geschlossener Tube, in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 eine Draufsicht tauf den Verschluß, in vergrößerem Maßstab, Fig. 4 eine mit dem Verschluß gemäß der Erfindung versehene Tube, in natürlicher Größe, Fig. 5 eine für Tuben miit Schraubmundstück geeignete Ausführung des Tubenverschlusses, in vergrößertem Maßstab, Fig. 6 eine mit einem derartigen Verschluß versehene Tube, in natürlicher Größe, Fig. 7 eine andere Ausführung des Tubenverschlusses bei verlängertem Mundstück der Tube, in vergrößertem Maßstab.
  • Deraus einem Stück bestehende hohle Verschlußstopfen I ist unten offen und oben durch den zum Herausziehen des Stopfens dienenden Knopf abgeschlossen. Der untere Teil des Stopfens enthält einen Längsschlitz 2 und einen kegeligen Ansatz, der nach oben in einen als Anschlag dienenden Bund 3 ausläuft. Der aus einem hochelastischen Kunststoff, wie Polyäthylen, bestehende Stopfen läßt sich daher in die Tubenöffnung eindrücken und nur so weit wieder herausziehlen, bis der Bund 3 an einer Ringfläche 4 des Tubenmundstücks anliegt. Nach dem Herausziehen des Stopfens tritt der Tubenfüllstoff beim Zusammendrücken aus der seitlichen Öffnung 6 aus. Durch das Hineinschieben des Stopfens wird der noch aus der Öffnung austretende Füllstoff an der Tubenmündung abgestreift und die Mündung durch den unteren Knopfrand zusätzlich abgeschlossen. Eine zuverlässige Abdichtung des geschlossenen Stopfens ist dadurch gewährleistet, daß die Wandstärke des hohlen Stopfens nach oben allmählich so- viel zunimmt, daß der Stopfen mit strammem Paßsitz in der Tubenöffnung festsitzt. Durch Zusammendrücken der Tube kann der Stopfen nicht hochgeschoben werden, sondern nur durch Ziehen an dem Knopf. An dem Vers chluß knopf ist eine seitlich vorragende Nase 5 angebracht, die sich genau oberhalb der seitlichen Austrittsöffnung 6 befindet und dadurch die richtige Lage des Verschlusses vor der Benutzung der Tube, selbst bei Dunkelheit, erkennen läßt.
  • Tuben, die mit einem derartigen Verschluß versehen werden sollen, haben also ein glattes Mundstück ohne Gewinde, wobei lediglich die Ringfläche 4 am unteren Ende des Mundstücks für die Anlage des Bundes 3 am Stopfen vorzusehen ist.
  • Der erfindungsgemäßeTubenverschluß ist aber auch für die üblichen mit Schraubmundstück versehenen Tuben zu verwenden, wie Fig. 5 und 6 zeigen. In diesem Fall wird ein Aufsatzmundstück 7 aus Polystyrol oder einem ähnlichen unelastischen Kunststoff auf die Tube aufgeschraubt. In dieses mit einer in einem Anschlag' endenden Ausweitung versehene Aufsatzstück wird der federnde Stopfen I in der schon beschriebenen Weise eingesetzt. Bei manchen Tubenfüllstoffen bereitet die Abdichtung in dem Gewinde des Tubenmundstücks Schwierigkeiten. In diesem Fall wird das auf die Tube aufgeschraubte Aufsatzstück 7 nach der Erfindung aus Polyäthylen hergestellt, weil dieser Kunststoff auf dem aus Aluminium bestehenden Tubenmundstück besonders gut abdichtet. Der Stopfen wird dann aus einem anderen genügend elastischen Kunststoff, wie Acetylcellulose, hergestellt, weil erfindungsgemäß eine gute Abdichtung nur bei Verwendung von Polyäthylen zusammen mit einem andersartigen Kunststoff mit rauherer Oberfläche zu erzielen ist.
  • Ein Vorteil der Ausführung gemäß Fig. 5 und 6 ist der, daß der Tubenverschluß gemäß der Erfindung für verschiedenartige Tubengrößen bzw. Gewindearten Verwendung finden kann, ohne die Abmessungen des Stopfens selbst verändern zu miissen. Es ändert sich dann je nach der Tubengröße lediglich der untere Außendurchmesser und das Innengewinde des Aufsatzstücks 7. Auf diese Weise ist eine vielseitige Anwendung eines einheitlichen Tubenverschlusses nach der Erfindung möglich.
  • Fig. 7 zeigt eine besonders zweckmäßige Ausführung eines Tubenverschlusses nach der Erfindung, wobei ein Ausdrücken der Tube bis auf den letzten Rest möglich ist. Bei der Ausführung gemäß Fig. I blis 4 ragt nämlich der Unterteil des Stopfens I in die Tube hinein, so daß die Tube nicht bis an das Mundstück zusammengedrückt oder -gerollt werden kann. Durch eine Verlängerung des Mundstücks um knapp 10 mm unter Verlegung des Anschlages 4" in den oberen Teil des Mundstücks bleibt der Stopfen auch bei geschlossener Tube vollständig im Inneren des Mundstücks, so daß sich die Tube zwecks restloser Entleerung bis an das Mundstück zusammendrücken läßt. Für die Reihenfertigung von Tuben verschiedener gängiger Größen (mit z. B.
  • 22, 25, 30 und 35 mm D.urchmesser) ergibt sich auch bei dieser Ausführung der wesentliche Vorteil, daß alle Tuben den gleichen Tubenoberteil und denselben Verschlußstopfen erhalten können. Die Menge dles austretenden Tubeninhalts wird dann in einfacher Weise durch die Weite der seitlichen Auslaßöffnung in dem Stopfen von Fall zu Fall geregelt. Ein weiterer Vorzug dieser Ausführung ist noch dadurch gegeben, daß der Stopfen durch den in der Eindrehung des Mundstücks gleitenden Bund 3 eine zusätzliche Führung hat, obwohl der Bund in dem Mundstück etwas Spiel haben soll, damit die Luft beim Verschieben des Stopfens durchtreten kann.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Unverlierbarer Tubenverschluß, bestehend aus einem in dem Tubenmundstück längs verschiebbaren, hohlen Stopfen, der unten offen und oben abgeschlossen ist und eine seitliche Austrittsöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterteil des aus einem elastischen Werkstoff bestehenden Stopfens (I) einen Längsschlitz (2) und einen ringförmig vorspringenden Bund (3) enthält, der beim Herausziehen des Stopfens an einer Ringfläche (4) des Tubenmundstücks anliegt, und daß der Oberteil des Stopfens einen vorspringenden Rand aufweist, der beim Hineindrücken des Stopfens auf dem Tubenmundstück aufliegt.
  2. 2. Tubenverschluß nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des aus einem elastischen Werkstoff bestehenden Stopfens (I) von unten nach oben schwach zunimmt.
  3. 3. Tubenverschluß nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennz;eichnet, daß an dem als Knopf oder Kappe ausgebildeten Oberteil des Stopfens eine seitlich vorspringende Nase (5) oberhalb der seitlichenAustrittsöffnung (6) vorgesehen ist.
  4. 4. Tubenverschluß nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Werkstoff ein elastischer, kochfester und chemisch widerstandsfester Kunststoff mit geringer Haftfähigkeit, wie Polyäthylen, verwendet wird.
  5. 5. Tubenverschluß nach Anspruch I zur Verwendung auf Tuben mit Schraubmundstück, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufsatzmundstück (7) aus nicht elastischem Kunststoff. wie Polystyrol, auf die Tube aufgeschraubt wird, das eine obere Öffnung für die Führung des Stopfens enthält und dessen unterer Teil so aufgeweitet ist, daß eine Ringfläche (') als Anschlag für den Bund (3) des elastischen Stopfens (I) gebildet wird.
  6. 6. Tubenverschluß nach den Ansprüchen I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die Tube aufgeschraubte Aufsatzmundstück (7) aus Polyäthylen und der Stopfen (I) aus einem anderen Kunststoff mit rauherer Oberfläche, wie Acetylcellulose, besteht.
  7. 7. Tubenverschluß nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Tubenmundstück so lang wie der rohrartige Teil des Stopfens (I) gemacht wird und in seinem unteren Teil aufgeweitet ist, so daß eine Ringfläche (4") als Anschlag für den Bund (3) des Stopfens gebildet wird.
DEN3743A 1951-04-08 1951-04-08 Unverlierbarer Tubenverschluss Expired DE899473C (de)

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DEN3743A DE899473C (de) 1951-04-08 1951-04-08 Unverlierbarer Tubenverschluss

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DE899473C true DE899473C (de) 1953-12-10

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DEN3743A Expired DE899473C (de) 1951-04-08 1951-04-08 Unverlierbarer Tubenverschluss

Country Status (1)

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DE (1) DE899473C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3305145A (en) * 1964-03-11 1967-02-21 Metal Box Co Ltd Dispensing containers
US5048705A (en) * 1989-03-03 1991-09-17 Lynd Properties, Inc. Bottle and drinking tube assembly

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3305145A (en) * 1964-03-11 1967-02-21 Metal Box Co Ltd Dispensing containers
US5048705A (en) * 1989-03-03 1991-09-17 Lynd Properties, Inc. Bottle and drinking tube assembly

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