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DE894123C - Zwei-Richtungsverstaerker fuer in beiden Richtungen verschiedene Frequenzbaender mit je einem einseitig wirkenden Verstaerker fuer beide Richtungen - Google Patents

Zwei-Richtungsverstaerker fuer in beiden Richtungen verschiedene Frequenzbaender mit je einem einseitig wirkenden Verstaerker fuer beide Richtungen

Info

Publication number
DE894123C
DE894123C DEA5741D DEA0005741D DE894123C DE 894123 C DE894123 C DE 894123C DE A5741 D DEA5741 D DE A5741D DE A0005741 D DEA0005741 D DE A0005741D DE 894123 C DE894123 C DE 894123C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
unidirectional
input
switch
directions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA5741D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr-Ing Piloty
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA5741D priority Critical patent/DE894123C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE894123C publication Critical patent/DE894123C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/50Circuits using different frequencies for the two directions of communication
    • H04B1/52Hybrid arrangements, i.e. arrangements for transition from single-path two-direction transmission to single-direction transmission on each of two paths or vice versa

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Zwei-Richtungsverstärker für in beiden Richtungen verschiedene Frequenzbänder mit je einem einseitig wirkenden Verstärker für beide Richtungen In der Trägerstromtelefonie werden fast immer die Sprechströme der ;beiden Verkehrsrichtungen entweder ;auf getrennten Leitungen übertragen oder, wenn auf adergleichen Leitung, dann jedenfalls in verschiedenen Frequenzlaggen. Bei Übertragungssystemen der letztgenannten. Art, welche die Erfindung vorwiegend .im Auge hat, benötigt man an den Endgeräten und an: den Verstärkerpunkten Einrichtungen zur Trennung :der Sprechströme der beiden Verkehrsrichtungen in ähnlicher Weise wie auf dem Gebiet der Niederfrequen.ztelefonie auf Zweidrahtleitungen. So zeigt Fig. z in schematischer einpoligerDarstellung einenZwei-Richtungsverstärker, bestehend .aus zwei ,in der Pfeilrichtung verstärkenden Ein-Richtungsverstärkern V1 und V2 und zwei Gabel- oder Weichenschaltungen W1 und W2. Die letzteren haben die Aufgabe, einerseits die Sprechströme -der beiden Verkehrsrichtungen auf dem jeweils richtigen. Weg, für die Richtung von links nach rechts auf der oberen Hälfte, für die andere Richtung auf der unteren Hälfte der Schaltung, über die den Richtungen zugeordneten Verstärker zu leiten und andererseits im Zuge des: vor beiden Verstärkern und beiden Weichen gebildeten Rückkopplungsweges, d. h. jeweils in der Richtung: Ausgang,des einen Verstärkers bzw. Eingang des anderen Verstärkers, eine möglichst ,hohe Dämpfung zu liefern, so daß sich die Verstärker nicht selbst erregen können. Die Endschaltungen lassen sich, wie Fig.2 für die linke Endschaltung zeigt, als Sonderfall mit nur einer Weiche auffassen. Sendeverstärker Vi und Empfangsverstärker T12 werden ,hier über die Weiche W so zusammengeschaltet, daß der Ausgang von V1 nicht auf den Eingang von T12 wirken, kann. Der Einfachheit halber ist im folgenden nur von'Zwei-Richtungsverstärkern nach Fig. i die Rede. Alle; folgenden Darlegungen, .insbesondere @dieweiteruntenangegebenen Erfindungsgedanken, erstrecken sich .aber auch ausdrücklich auf die Endschaltungen nach Fig. 2.
  • In den bekannten Zwei-Richtungsverstärkern der zweidrähtig betriebenen Niederfrequenz-Fernsprechanlagen beruht die Sperrurig in der jeweils verbotenen Richtung, .in der Weiche W1 der Fig. i z. B. 4n der Richtung von unten nach oben, auf der brückenähnlichen Differentialwirkung der sogenannten Gabelschaltung. Das :dabei ausgenutzte Kriterium ist die Energierichtung. Der Weiche W1 in Fig. i von links her zugeleitete Energie wird in irgendeinem Verhältnis, meist je zur Hälfte, :auf den Eingang,des Verstärkers V1 und den Ausgang des Verstärkers Tl2 verteilt, wobei der ,letztere Anteil als Verlust zu betrachten ist. Aus dem Verstärker T12 herauskommen?de Energie :dagegen wird zur einen Hälfte nach links in @dieLeitung geschickt, zur anderen Hälfte in einem nicht gezeichneten Widerstand, der sogenanmten Leitungsnachbildung; vernichtet.
  • In den Verstärkern der Trägerstromanlagen mit Richtungstrennung durch verschiedene Frequenzen steht ein weiteres Kriterium zur Verfügung, nämlich die verschiedene Frequenzlage der Sprechströme beider Verkehrsrichtungen. Dies erleichtert an sich:die Aufgabe der Trennung beider Verkehrsrichtungen. Andererseits wird diese erschwert durch die weitaus höheren Ansprüche der Trägerfrequenzverstärker an die Sperrgüte der Weichen in,der verbotenen Richtung, Ansprüche, die von,den üblichen Gabelschaltungen wegen -der unvermeidlichen Nachbildungsfehler nicht befriedigt werden können. Aus :diesem Grunde hat man .auch .bisher bei Trägerstromverstärkern mit hohen Verstärkungsziffern ausschließlich das Frequenzkriterium zur herangezogen und die Weichen als Frequenizweiahen so .ausigeführt,.als ob sie ein - Frequenzgemisch einer Verkehrsrichtung zu zerlegen hätten, die Weiche W" der Fig. i beispielsweise so, daß Ströme der Frequenzen Verkehrsrichtung links -- rechts, die von links ankommen, praktisch nur dem Eingang des Verstärkers V1 zu- geführt werden, während Ströme der Frequenzen der anderen, Verkehrsrichtung, wenn sie ebenfalls von: links kämen, was sie aber nicht tun, dem Ausgang des Verstärkers T12 zugeführt werden. Das Schema eines nach diesen :Grundsätzen aufgebauten Verstärkers zeigt Fig. 3, ,in welcher beispielsweise angenommen ist, @daß die von links nach rechts zu übertragenden Ströme niedrigere Frequenzen enthalten .als ,die von rechts nach ,links zu übertragenden. Das von. links ankommende Niederfrequenzband wird durch die linke Weiche, welche aus einem Tiefpaß TPi und einem Hochpaß HP, 1-besteht, dem Eingang :des Ein-Richtungsverstärkers h1 zugeführt und .nach Verstärkung im Verstärker T11 über den Tiefpaßteil TP2 der rechten Weiche an,die rechte Leitung abgegeben. Umgekehrt läuft das von rechts ankommende Hochfrequenzband,der Reihe nach über den Hochpaßteil HP2 .der rechten Weiche, :den Verstärkex l12 und den Hoahpaßteil HP, der linken Weiche zur links angeschlossenen Leitung. Im Rückkopplungsweg liegen außer den beiden Verstärkern die beiden Tiefpässe und die beiden Hochpässe. Macht man deren Sperrdämpfungen hinreichend groß, so kann offenbar Selbsterregung für beliebige Frequenzen verhindert werden. Niedrige Frequenzen unterdrücken die Hochpässe, hohe Frequenzen die Tiefpässe.
  • Eine .solche Verstärkeranordnung hat zwei schwerwiegende Nachteile. Erstens erfordert sie einen erheblichen Aufwand an Schaltelementen in den beiden Weichen lediglich zu dem Zweck, die Summendämpfung im Rückkopplungsweg ausreichend hoch zu machen, während doch .dasi hier nicht ausgenutzte Kriterium der Verschiedenheit der beiden-Energierichtungen; wie das Beispiel :der in der Niederfrequenztelefonie benutzten Gabelschaltungen: zeigt, eine Sperrung in der verbotenen Richtung allein schon durch die Differentialwirkung solcher Gabelschaltungen ohne alle Siebmittel, wenn auch nicht in- praktisch ausreichendem Maße, bewirken kann.
  • Zweitens bereitet es Schwierigkeiten, die meist mit Rücksicht auf möglichst reflexionsfreien Leitungsabschluß geforderte Frequenzunabhängigkelt des Eingangswiderstandes .des ganzen. Verstärkers gleichzeitig mit ausreichender ',Sperrwirkung im Rückkopplungsweg für alle Frequenzen zu erreichen. Mann kann zwar in bekannter Weise die Weichen so ausführen, daß ihr leitungsscentig gemessener Eingangswiderstand ein frequenzun:abhängriger Ohmscher Widerstand ist, falls auch die Ein.- und Küsgangswiderstände :der Ein-Richtungsverstärker solche Widerstände darstellen, was bei solchen Verstärkern ja praktisch leicht erreicht werden kann. Bei einer solchen Weiche gibt es aber notwendigerweise immer eine Frequenz, bei der die leitungsseitig zugeführte Leistung je zur Hälfte auf die beiden Ausgänge verteilt wird. Dem entspricht eine Dämpfung von 1/z in 2 = 0,35 Neper in jeder Richtung. Ini,der verbotenen Richtung besitzt die Weiche bei dieser Freqüenz ungefähr eine Dämpfung von nur in 2 = o,7 Nep.er. Für diese und die benachbarten Frequenzen in der Übergangszone zwischen :den beiden Ve.rkeih:rsrichtungen müssen daher zusätzliche Sperrmittel in den Verstärker eingebaut werden, und zwar ins Innere der Verstärker zwischen je zwei Röhren, weil sonst entweder der Eingangs- oder der Ausgangsverstärker frequenzabhänmig würde. Dies bedeutet einen lästigen Eingriff .in ,den Verstärkerbau. Ohne ihn könnten immer dieselben Breitbandverstärker als Ein-Richtungsverstärker verwendet Nverden, unabhängig von der besonderen Frequenztrennun:gs.aufg,abe. Eine Änderung der letzteren würde nur den 'Austausch eines Weichensatzes durch einen anderen notwendig machen.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun -eine Verstärkeranordnung, welche die beiden ;genannten Nacht2ile vermeidet. Erfindungsgemäß wird ,dies dadurch erreicht, :daß beide Trennungskriterien herangezogen werden, nämlich das der Verschiedenheit der beiden Energienichtungen und,das .der Verschiedenheit :der beiden Frequenzbänder, indem .auf jeder Seite des Zwei-Richtungsverstärkers der Eingang des einen. Ein-Richtungsverstärkers, der Ausgang des. anderen Ein-Richtungsverstärkers, die zugehörige Leitung und- ein Hilfswiderstand :durch eine an: .sich bekannte achtpolige Weichenschaltung nach Art einer Doppelbrückenweiche oder einer :dazu äquivalenten Weichenschaltung so miteinander verbunden sind, @daß die beiden Eingangswiderstände des ganzen Zwei-Richtungsverstärkers angenähert frequenzunabhängige Ohmsche Widerstände sind, daß die ankommenide Nachrichtenleistung einer jeden Verkehrsrichtung mit geringen Verlusten dem Eingang .dies zugehörigen Verstärkers zugeführt und nach Verstärkung .mit geringen Verlusten an die abgehende Leitung abgegeben: wird und @daß schließlich beide Weichenschaltungen im Zuge des Rückkopplungsweges, @d. h. in der Richtung vom Ausgang .des einen EinrRichtungsverstärkers zum Eingang des anderen Ein-Richtungsverstärkers für alle Frequenzen u,n(durchläs.sig sind. Hilfsmittel dazu sind die an sich bekannten Doppelbrückenweichen, von denen eine Ausführungsform in Fig. q. gezeichnet ist. Sie besteht aus, zwei zueinander widerstandsreziproken Filtern (also mit gleichem Durchlaß- und Sperrbereich), z. B. zwei Tiefpässen TPa und TPv in Verbindung mit zwei D.ifferentialübertragern. Jedoch sind auch andere äquivalente Schaltungen bekannt. Bei richtiger Auslegung der Teilfilter hat eine Doppelbrückenweiche die in Fig.5 schematisch dargestellten Eigenschaften. Speist man eines der vier Klemmenpaare mit einer Stromquelle .und beschaltet die drei anderen Klemmenpaare mit drei untereinander gleichen, in Fig. 5 durch kleine Rechtecke dargestellten Ohmschen Widerständen, so werden die dem Durchlaßbereich der verwendeten Filter zugehörigen Frequenzen vorzugsweise dem durch den ausgezogenen Pfeil angezeigten Klemmenpaar 'zugeleitet, die dem Sperrbereich der Filter zugehörigen Frequenzen dem durch den gestrichelt gezeichneten Pfeil angezeigten Klemmenpaar. Sind die Filter, wie in Fig. q. .beispielsweise Tiefpässe, so zeigt der ausgezogene Pfeil den Weg der Niederfrequenz, der gestrichelte den der Hochfrequenz an. Das der Stromquelle gegenüberliegende vierte Klemmenpaar bleibt strom- und spannungslos, und zwar bei vollkommener Ausführung .der Filter und bei .drei genau übereinstimmenden Ohmschen Abschlußwiderstän den in aller Strenge, unabhängig vom Grad der Filter, also unabhängig von der Anzahl ihrer Schaltelemente, solange sie nur als zueinander widerstands,reziproke angesehen werden können Wenn man ein Niederfrequenzband von einem Hochfrequenzband trennen will, ,sind,dtie zu verwendenden Filter entweder Tiefpässe oder Hochpässe. Eine Vertauschung von Tiefpässen mit Hochpässen, allgemeiner von einer Art Filter mit der konjugierten Art, läuft, wie Fi:g. 5 erkennen läßt, nur darauf hinaus, das gleichzeitig die Klemmenpaare r und 3, a und ¢ miteinander vertauscht werden, im übrigen bleibt ;die Wirkungsweise ungeändert.
  • InF'ig. 6 ist schematisch dargestellt, wie zwei Ein-Richtungsverstärker Vi und V2 mit zwei passend bemessenen Doppelbrückenweichen W1 und W2 sowie zwei Ohmschen Widerständen R1 und R2 gemäß der Erfindung zusammengeschaltet werden. In ihr ist auch der Weg,des von links ankommenden. Frequenzbandes (.ausgezogener Pfeil) angedeutet. Im Gegensatz zur gewöhnlichen, in: ,der Niederfrequenztelefonie benutzten Gabelschaltung, wo in jeder Gabel die Hälfte der Leistung verlorengeht, wird jedes Frequenzband in beiden Weichen mit nur geringfügigen, vom Grad der verwendeten Filter abhängigen Verlusten auf den für es vorgesehenen Weg geführt. An beiden Eingängen,des Zwei-R ichtungsverstäTkers ist der Eingangswiderstand ein frequenzunabhün:giger 0h,m.scher Widerstand und trotzdem sperren beide Weichen in: der verbotenen Richtung, also W1 in Richtung von unten nach oben, W2 in der Richtung von oben nach unten, alle Frequenzen vollkommen, solange nur die Widerstände R1 und R2 mit den Eingangswiderständen :der zugehörigen Leitungen übereinstimmen.. Damit ist der zweite Nachteil der Einrichtung -nach Fig. 3 vermieden. Der erstgenannte Nachteil besteht hier aus :dem Grunde nicht mehr, weil die Sperrwirkung in den verbotenen Richtungen unabhängig vom Grad der Filter erfolgt, so &ß diese nur so bemessen zu werden brauchen, daß ein genügend hoher Anteil deir ankommenden Leistung auf den richtigen Weg gebracht wird. Hierzu ;genügt aber ein verhältnismäßig bescheidener Aufwand.
  • Um den Verstärker auch dann selbsterregungsfrei zu :machen, wenn die Betriebswiderstände der angeschlossenen Leistungen nicht im ganzen Frequenzbereich mit ihren Sollwerten, für welche die Doppelbrückenweiche ausgelegt rist, übereinstimmen, müssen einige besondere Maßnahmen getroffen werden. Nach dem Bisherigen konnte man statt eines Filterpaares auch unter geeigneter Vertauschung der Klemmenpaare ein Paar zum ersten konjungierten Filter benutzen. Es ist nun zweckmäßig, die Filter so zu wählen, daß sie :dasjenige Frequenzband, welches die betrachtete Doppelbrückenweiche von dex Leitung auf den Eingang des einen Ein-Richtungsverstärkers: übertragen soll, vorzugsweise durchlassen;dasjenige Frequenzband aber, welches die Weiche vom Ausgang des anderen Ein-Richtungsverstärkers auf die Leitung übertragen soll, vorzugsweise sperren. So ist in Fig. 7 eine dieser Forderung entsprechende Verstärkerschaltung für :den Fall gezeichnet, daß der obere Ein-Richtungsverstärker fein Niederfrequenzband, der untere ein-Hochfrequenzband verstärken .soll. Demgemäß stind die Filter der Linken Weiche, welche niederfrequente Leistung von :der linken Leitung auf .den Eingang des oberen Verstärkers übertragen soll-en, Tiefpässe und umgekehrt die Ader rechten Weiche Hochpässe.
  • Die Sperrung @in der- verbotenen Richtung, also etwa in der linken Weiche vom Klemmenpaar 2 zum Klemmenpaar 4, beruht nämlich im Durchlaßbereich der Filter wesentlich auf dem richtigen Abgleich der Widerstände, @in ihrem Sperrbereich dagegen zum Teil .auch auf ihren Sperreigenschaften, die praktisch auch dann erhalten bleiben, wenn der Widerstandsabgleich z. B. .durch Fehlanpassung der Leitung gestört wird. Der - Verstärker V2 liefert aber Hochfrequenz, die so auch bei gestörtem Abgleich vom Eingang des Verstärkers mindestens nach Maßgabe der Filterdämpfung ferngehalten wird. Analog wirken die Hochp:äs,se der rechten.Weiche.
  • _ Soll der--Verstärk-er für hohe Verstärkungsgrade ausgelegt- werden und kann nicht mit guter Leitungsanpassung @gerechnet werden, so müßten die Teilfilter der Weichere für hohe Dämpfungen ausgelegt werden, Jamit keine Selbsterregung auftreten kann. Dies wäre unwirtschaftlich, weil die Filter in jeder Weiche doppelt auftreten. Es ist dann nach der weiteren Erfindung besser, vor dem Eingang, nach dem Ausgang, oder dm Innern der Ein-Richtungsverstärker Zusatzfilter anzuordnen, welche das von diesem zu verstärkende Frequenzband Üurchlassen, das komplementäre jedoch sperren, und zwar .mit der :unter Umständen. hohen Zusatzdämpfung, welche ,die Sicherheit gegen Selbsterregung erfordert. Es ist technisch aus -den oben angeführten Gründen besonders erwünscht, wenn diese Zusatzfilter auch außerhalb der Ein-Richtungsverstärker angeordnet werden: können. Es ist ein besonderer Vorteil der Erfindung, daß dies hier ohne besondere Störungen möglich ist, im-Gegensatz etwa zu einer Anordnung, welche an Stelle der hier benutzten Doppelbrückenweichen einfache Gabelschaltungen vorsehen würde. Bei der letzteren Anordnung würde sich der Frequenzgang des Eingangswiderstandes üblicher Filter stark ,im Eingangswiderstand,des ganzen Verstärkers :bemerkbar machen. Bei der Anordnung nach der Erfindung aber ist dies nicht der Fall, wenn die Zusatzfilter, wie leicht ohne wesentlichen Mehraufwand in bekannter Weise erreicht werden kann, so ausgelegt sind, daß ihr Eingangswiderstand wenigstens im Durchlaßbereich einen frequenzunabhängigen Ohmschen -Widerstand annähert. Im Sperrbereich ist ihr Eingangswiderstand aber wegen. der Abriegelung :durch die Weichen ohne Einfluß auf die Eingangswiderstände des ganzen Verstärkers, und zwar gleichgültig, ob die Zusatzfilter vor oder hinter den Ein-Richtungsverstärkern angeordnet sind.
  • Die Schaltung des gemäß der Erfindung kann noch vereinfacht werden, wenn die Teilfilter der Weichen in: an sich bekannter Weise allsymmetrische Filter, und zwar in .Form von Differentialbrückenfiltern, ausgeführt werden. Ein solches bekanntes Filter zeigt Eig. B. Es besteht aus einem Differentialübertrager und zwei passend ,gewählten Reaktanzen. Führt man alle Teilfilter etwa der Fig.7 nach Fig.8 aus, so erhält man eine Schaltung, wie sie in Fig. 9 a lediglich für den linken Teil der Anordnung nach Fig: 7 .dargestellt ist. In dieser Schaltung kann man die Differentialübertrager der Weichengabeln in bekannter Weise mit den Differentialübertragern der Teilfilter verschmelzen und erhält so Eig. 9 b. Auch diese Schaltung kann noch vereinfacht werden., indem statt der beiden in Fig. 9 b enthaltenen Differentialübertrager Differentialdrosseln angeordnet werden, falls die dadurch hervorgerufene Erdpotenti.alverlcnüpfung zwischen Ausgang des einen und Eingang des anderen Verstärkers nicht stört.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zwei-Richtungsverstärker für in beiden Richtungen verschiedene Frequenzbänder mit je einem einseitig wirkenden Verstärker für beide Richtungen, dadurch gekennzeichnet, daß .auf jeder Seite des Zwei-Richtungsverstärkers .der Eingang des, einen Ein-Richtungsverstärkers, der Ausgang des anderen Ein-Richtungsverstärkers, die zugehörige Leitung und ein Hilfswiderstand duTch. eine an sich bekannte achtpolige Weichenschaltung nach Art einer Doppelbrückenweiche oder einer dazu äquivalenten Weichenschaltung so miteinander verbunden sind, daß die beiden Eingangswiderstände des ganzen Zwei-Richtungsverstärkers angenähert frequenzunabhängige Ohmsahe Widerstände sind, @daß @die ankommende Nachrichtenleistung einer jeden Verkehrsrichtung mit geringen Verlusten dem Eingang des zugehörigen Verstärkers und nach Verstärkung mit geringen Verlusten an die abgehende Leitung abgegeben wird und 4aß schließlich beide Weichenschaltungen im Zuge des Rückkopplungsweges, @d. h. in, :der Richtung vom Ausgang des einen zum Eingang des anderen Ein-Richtungsverstärkers, für alle Frequenzen undurchlässig sind.
  2. 2. Zwei-Richtungsverstärker nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet"daß idie beiden zu einer Doppelbrückenweiche gehörigen zueinander widerstandsreziproken Filter dasjenige Frequenzband, welches die Weiche von der Leitung auf den Eingang des einen Ein-Richtungsverstärkers übertragen @soll, vorzugsweise durchlassen, .dasjenige Frequenzband ,aber, welches die Weiche vom Ausgang des .anderen Ein-Richtungsverstärkers auf idieLeitungübertragen soll, vorzugsweise sperren.
  3. 3. Zwei-Richtungsverstärker nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, idaß vor dem Eingang, nach dem Ausgang, oder im Innern,der Ein-Richtungsverstärker Zusatzfilter angeordnet sind, welche .das zugehörige Frequenzband @durchl:assen, :das des jeweils anderen Ein@Richtungsverstärkers .aber sperren. q..
  4. Zwei-Riehtun;gsverstärk ,r nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet"daß jeweils beide Teilfilter der beiden Doppelbrückenweiche in an sich bekannter Weise symmetrische Filter und in Gestalt einer Brückenschaltung ausgeführt sind, und @daß die Differentialübertrager der symmetrischen Filter mit den Differentialühertragern der Weiche vereinigt sind.
  5. 5. Zwei-Richtungsverstärker nach Ansprüchen i bis q., gekennzeichnet durch Differentialdrosseln .an Stelle,der Differentialübertrager.
DEA5741D 1942-08-27 1942-08-27 Zwei-Richtungsverstaerker fuer in beiden Richtungen verschiedene Frequenzbaender mit je einem einseitig wirkenden Verstaerker fuer beide Richtungen Expired DE894123C (de)

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