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DE676801C - Als Frequenzweiche dienende Kreuzgliedschaltung - Google Patents

Als Frequenzweiche dienende Kreuzgliedschaltung

Info

Publication number
DE676801C
DE676801C DEM137162D DEM0137162D DE676801C DE 676801 C DE676801 C DE 676801C DE M137162 D DEM137162 D DE M137162D DE M0137162 D DEM0137162 D DE M0137162D DE 676801 C DE676801 C DE 676801C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filters
crossover
frequencies
cross
low
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM137162D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wilhelm Cauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mix und Genest AG filed Critical Mix und Genest AG
Priority to DEM137162D priority Critical patent/DE676801C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE676801C publication Critical patent/DE676801C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/46Networks for connecting several sources or loads, working on different frequencies or frequency bands, to a common load or source

Landscapes

  • Filters And Equalizers (AREA)

Description

  • Als Frequenzweiche dienende Kreuzgliedschaltung Frequenzweichen haben die Aufgabe, ein über :einen Übertragungskanal einlaufendes Frequenzgemiisch nach Frequenzen oder Frequenzbereichen zu trennen. Die Aufgabe tritt z. B. auf in Trägerwelllensystemen mit Mehrfachausnutzung der Leitungen oder beim Drahtfunk zur Trennung der Sprachfrequenz von der übertragungs.frequenz.
  • Die einfachste Anordnung hiervon ist in AbU. i dargestellt. Ein Hochpaß- und ein Tiefpaßfilter sind mit ihren Eingangsklemmen parallel an die ankommende Leitung geschaltet. Das Tiefpaßfilter läßt nur die Frequenzen unterhalb .seiner Grenzfrequenz hindurrh, .das, Hochpaßfilter umgekehrt nur die Frequenzen, die oberhalb seiner Grenzfrequenz liegen. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß sich die beiden Filter gegenseitig beeinflussten. Die Anordnung läßt sich daher praktisch nur dann verwenden, wenn bereits, die Grenzfrequenzen der beiden Filter genügend weit auseinanderliegen.
  • Günstiger ist in dieser Beziehung die ebenfalls. bekannte Anordnung nach Abb. 2, d. h. in ihr wird der Nachteil der gegenseitigen Beeinflussung der beiden Filter in der Vornpar.allelschaltung vermieden. Die Schaltung Abb.2entsteht aus der Schaltung Abb.5, welche ihnersieits eine bekannte Sparschaltung der Kreuzgleds.chaltung der Abb. q. ist, dadurch, @daß die Zweipole 2 Z1 und 2 Z2 durch passende Vierpole hersetzt werden. In der .Schaltung Abb. 2 sind die Vierpole TP, sofern es, sich um eine Tief-Hoch-Frequ;enzweiche handelt, Tiefpässe, und zwar im allgemeinen: zueinander widerstandsreziproke Filter. Im Sperrbereich der Tiefpässe, also für hohe Frequenzen, wirken die beiden Filter im wesentlichen wie zwei widerstandsreziproke Reaktanzen (Schaltung Abb.5 mit wobei R der Widerstand des an die Sekundärwicklung des idealen übertragers Ue angeschlossenen Apparates ist), so daß dort die Schaltung Abb.2 als Reaktanzvierpol mit praktisch konstantem Wellenwiderstand ,R von links nach; rechts, durchlässig ist. Im Bereich der tiefen Frequenzen dagegen wird in der Durchlaßrichtung von links nach rechts gesperrt, da dann lein Vierpol gemäß Abb. 5 mit 2 Z1 = 2 Z2 = 2 R, d. h. eine abgeglichene Brückenschaltung, vorliegt. Diagegen gehen. die tiefen Frequenzen nach den Ausgängen der TP durch, die ihrerseits. gegebenenfalls mit Hilfe von Übertragern. in bekannter Weise parallel oder in Reihe geschaltet werden können. Ferner sind noch ähnliche Frequenzweichen bekannt, welche zu anderen Sparsc'haltungea des Kreuzgliedes der Abb.4 in derselben Beziehung stehen wie die Schaltung Abb.. 2 zur Schaltung Abb. 5.
  • Solche Anordnungen haben jedoch zwei Nachteile. Zunächst ist ein Übertrager notwendig,' der natürlich nicht absolut vollkommen sein kann. je größer jedoch :die Abweichung von dem idealen Transformator ist, um so ungünstiger ist der Ab@gleich der Brücke. Ferner müssen die beiden Tiefpaßfilter im allgemeinen verschieden (widerstandsreziprok) ausgebildet sein.
  • Nun sind ferner Filter nach Abb.3 bekannt, die durch Umbildung aus den ebenfalls bekannten Filtern nach Abb. 4 mit zwei: paarweise gleichen Reaktanzen Z1 und Z2 gewonnen werden können. Z1 und Z2 in den Längswiderständen von Abb. 3 sind identisch mit Z1 und Z2 von Abb.4. Die gekreuzten Widerstände R sind gleich dem ohmisch angenommenen Widerstand des Sende- und Empfangsapparates, zwischen denen das Filter Abb.. 3 oder Abb. 4 liegt. Anordnungen nach Abb..3 haben gegenüber den @ebenfalls bekannten Brückenfiltern aus Reaktanzen, z. B. Abb. 4 und 5, -den Vorteil, daß: Übertrager oder andere Schaltelemente gespart werden, während die Betriebsdämpfung, von einer zusätzlichen, von der Frequenz unabhängigen Diämpfung abgesehen, genau mit der der Schaltungen Abb.4 und 5 übereinstimmt.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Frequenzweiche aus. zwei Längsimpiedanzen -und, zwei gekreuzten Querimpedanzen aufgebaut, wobei. die beiden Längsimpedanzen aus zwei gleichen: oder äquivalenten Filtern, z. B. Tiefpaßfiltern, bestehen. Eine solche Frequenzweiche ist in. der Abb. 6 dargestellt. Mit R sind die gekreuzten Querimpedanzen und mit P die beiden die Längsimpedanzen bildenden Tiefpaßfilter bezeichnet. Das Frequenzgemisch aus tiefen und :hohen Frequenzen wird in ,der Abb. 6 von links her zugeführt. Rechts können die hohen Frequenzen und obere und unten die tiefen Frequenzen abgenommen werden. Das eine Filter kann beispielsweisse an der Ausgangsseite @durch einen geeigneten Widerstand abgeschlossen, und am Ausgang des anderen Filters können die Frequenzen des Durchlaßbereichs des Filters (z. B. die tiefen Frequenzen) entnommen werden. Nach dem anderen freien Klemmenpaa.r werden dann die Frequenzen des, Sperrbereichs :der Filter durchgelassen. Grundsätzlich lassen sich mit der Anordnung Abh.6 beliebig gute Frequenzweichen @erzielen, wenn nur die Güte der Filter entsprechend groß ;gewählt wird. Anstatt :das eine Filter mit seinem Olunschen Widerstand abzuschließen, kann man auch die beiden Filterausgänge unter Zwischenschaltung eines Transformators; parallel oder in Reihe schalten (Abh.7 und 8). Eine Vereinigung zweier Schaltungen der Anordnung Abb. 6 führt zur Frequenzweiche Abb:. 9, deren Wirkungsweise an Hand der Abbildung ohne weiteres ersichtlich ist.
  • Die neuen Fnequenzweichen Abb.6 und 9 haben den Vorzug, daß sie ohne Verwendung von Übertragern: grundsätzlich ebenso scharfe Trennungen gestatten wie die bekannten Anordnungen. Sie werden vorzugsweise dort Anwendung finden können, wo die zusätzliiche von: der Frequenz unabhängige Dämpfung (z. B. 0,7 Neper) belanglos, ist. Alle Schaltungen der Erfindung, auch Abb.7 und 8; haben den weiteren Vorzug, daß stets zwei gleiche Filter benutzt werden können. Schließlich sei noch auf ',einten anderen Unterschied zwischen den Anordnungen Abb. z und 6 hingewiesen, der in manchen Fällen der Schaltung Abb.6 den Vorzug geben kann, nämlich, daß bei Energiezufuhr im entgegengesetzten Pfeilsinne bei Abb.6 (im Gegensatz zu Abb. z) die an den Zugängen der beiden Filter zugeführten Frequenzen, soweit sie im Durchlaßbereich der Filter liegen, nach beiden Übrigen Klemmenpaaren durdhgelassen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPReCH.E:- i. Als; Frequenzweiche dienendeKreuzgliedsc'haltung, welche aus zwei Längsimpedanzen und zwei ,gekreuztem. Querimpedanzen aufgebaut ist, dadurch ge-'kennzeichnät, daß ,die beiden Längsimpiedanzen: aus, zwei identischen oder äquivalenten. Filtern, z. B. Tiefpaßfiltern; bestehen. z. Kreuzgliedschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß der Ausgang des einen der beiden als Längsimpedanzen dienenden Filter durch einen geeigneten Widerstand abgeschlossen ist. 3. Kreuzgliedschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der beiden als Längsimpedanzen dienenden Filter parallel oder in Reihe geschaltet sind.
DEM137162D 1937-02-13 1937-02-13 Als Frequenzweiche dienende Kreuzgliedschaltung Expired DE676801C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM137162D DE676801C (de) 1937-02-13 1937-02-13 Als Frequenzweiche dienende Kreuzgliedschaltung

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DEM137162D DE676801C (de) 1937-02-13 1937-02-13 Als Frequenzweiche dienende Kreuzgliedschaltung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE676801C true DE676801C (de) 1939-06-12

Family

ID=7333748

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM137162D Expired DE676801C (de) 1937-02-13 1937-02-13 Als Frequenzweiche dienende Kreuzgliedschaltung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE676801C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742808C (de) * 1939-07-09 1943-12-11 Siemens Ag Einzelkanalsystem fuer mehrfachtraegerfrequente Nachrichtenuebertragung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742808C (de) * 1939-07-09 1943-12-11 Siemens Ag Einzelkanalsystem fuer mehrfachtraegerfrequente Nachrichtenuebertragung

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