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DE894115C - Verfahren zur Herstellung von absolut wasserfreien Schwermetall- und Erdalkalisalzen der ª‡-AEthylhexensaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von absolut wasserfreien Schwermetall- und Erdalkalisalzen der ª‡-AEthylhexensaeure

Info

Publication number
DE894115C
DE894115C DEB16310A DEB0016310A DE894115C DE 894115 C DE894115 C DE 894115C DE B16310 A DEB16310 A DE B16310A DE B0016310 A DEB0016310 A DE B0016310A DE 894115 C DE894115 C DE 894115C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
alkaline earth
metal
heavy metal
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB16310A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dr Reisener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BORCHERS AG GEBR
Original Assignee
BORCHERS AG GEBR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BORCHERS AG GEBR filed Critical BORCHERS AG GEBR
Priority to DEB16310A priority Critical patent/DE894115C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE894115C publication Critical patent/DE894115C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/43Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change of the physical state, e.g. crystallisation
    • C07C51/44Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change of the physical state, e.g. crystallisation by distillation
    • C07C51/46Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by change of the physical state, e.g. crystallisation by distillation by azeotropic distillation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von absolut wasserfreien Schwermetall-und Erdalkalisalzen der a-Äthylhexensäure In .der Firnis-, Lack- und ölfarbenfabrikation werden zur Zeit Trockenstoffe angewendet, die aus Schwermetall-, Erdmetall- und Erdalkaliinetallsalzen der Naphthiensäuren, Harzsäuren und I-,einölfettsäuren bestehen. Störend wirkt bei den N.aphtenuten der spezifische Eigengeruch der N,aphthensäuren, der ihre Anwendung trotz des hohen Metallgehaltes, der guten Lagerbeständigkeit und hohen Löslichkeit in Ölen und flüchtigen Lösungsmitteln in mancher Hinsicht einschränkt. Resinate und Linoleate oxydieren verhältnismäßig stark am der Luft, wodurch ihre Löslichkeit in Ölen und üblichen Lösungsmitteln beeinträchtigt wird. Teilweise scheiden sie beim Stehen an der Luft aus der Lösung wieder aus oder überziehen sich mit einer dicken Linoxynschicht, wodurch ihre Anwendung beeinträchtigt wird. Da :die Verwendung hochwertiger Naphthensäuren nicht immer gegeben ist und die minderwertigen Säuren in ihren Salzen zu geringe Metallgehalte und andere Nachteile aufweisen, wurden Versuche zur Herstellung von Trocknern mit den gleichen guten Eigenschaften. wie bei den Naphthenaten angestellt.
  • Es ist bekannt, daß :die Schwermetall- und Erdalkalimetallsalze der gesättigten Fettsäuren mit normaler und gerader Kette in Leinöl und Testbenzin schwer löslich sind, sich entweder nach dem Stehen wieder abscheiden oder aber stark quellen und geleeartige Verdickungen bilden. Die Salze von Säuren mit verzweigter Kette zeichnen. sich durch große Löslichkeit ,in den oben beschriebenen Lösungsmitteln aus.
  • Es wurde nun gefunden, daß Metallverbindungen der a-Äthylh-exensäure als Trockenstoffe mit hohem Metallgehalt, größter Löslichkeit und höchster Beständigkeit ohne jeden Eigengeruch hergestellt werden können.
  • Die a-Äthylhexensäure ist wasserklar und weist eine Säurezahl von 38o bis 396 auf. Ihr Siedepunkt liegt zwischen 22o und 225°. Die aus ihr hergestellten Trockenstoffe enthalten als Metalle vorzugsweise Kobalt, Mangan, Blei, .Zink und Aluminium neben Kupfer, Eisen, Quecksilber sowie Magnesium .und .die Erdalkalimetalle. Die genannten Metallsalze können einzeln oder in Verbindung mit einem anderen oder mehreren .der aufgeführten Metallverbindungen als Trockenstoffe Verwendung finden.
  • Die Herstellung der Trockenstoffe aus a-Äthylhexensäure erfolgt nach folgendem Verfahren: Die freie a-Äthylhexensäure wird zunächst mit der berechneten Menge Alkalilauge bei 4o bis 5o° verseift. Die klare Seifenlösung wird mit äquivalenten wäßrigen Lösungen von Metallsalz oder Metallsalzgemischen des Kobalts, Mangans, Bleis, Zinks, Aluminiums bzw. der Erdalkalimetalle, die in Form :der Nitrate, Chloride, Sulfate und Acetate verwendet werden, gefällt. Die gefällten Niederschläge werden bis zur Entfernung des verwendeten Metallanions mit Wasser ,gewaschen, -das Wasser wird abgesaugt und durch einen kurzen .Schmelzprozeß bei 13o° von .dem anhaftenden Wasser befreit. Die Schmelze kann dann unmittelbar .in Versandgefäße .abgefüllt werden. Noch hellere Produkte erhält man, wenn die aus wäßriger Lösung gefällten Metallseifen in Xylol oder Chlorbenzol gedöst werden. Nach Lösen der Metallverbindung in einem der organischen Lösungsmittel wird .die wäßrige Schicht von aderorganischen Lösungsmittelschicht abgetrennt. Die wäßrige Schicht wird verworfen. Die organische Lösung der Metallseife wird nun der Destillation unterworfen, wobei das Lösungsmittel mit etwa noch vorhandenen geringen Wasseranteilen ab-destilliert wird. In .der Destillationsblase bleibt die klare Metallverbindung der a-ÄthylheXerrsäure zurück. Sie kann in geschmolzenem Zustand in die Versandgefäße abgefüllt werden.
  • Nach beiden Verfahren wurden Metallsalze mit hohem Metallgehalt in fast theoretischer Ausbeute gewonnen: z. B. das Bleisalz der a-Äthylhexensäure mit etwa 40% Pb, das Kobaltsalz mit 16 bis 17% Co und -das Mangansalz mit 14,5 bis 15 % Mn.
  • Die nach den beschriebenen Verfahren erhaltenen Metallsalze sind als Trockenstoffe geeignet. Sie sind in trocknenden und halbtrocknerLden Ölen, wie Leinöl, Holzöl, Sojabohnenöl sowie in den gebräuchlichen flüchtigen organischen Lösungsmitteln wie Lackbenzin, Terpentinöl, Benzol, Toluol, Xylol, Methylenchlorid, Trichloräthylen und ähnlichen Lösungsmitteln, schon bei Raumtemperatur oder gering erhöhter Temperatur löslich. Sie bilden völlig homogene, beständige Lösungen.
  • Beispiel i 5o Gewichtsteile a-Äthylhexensäure wurden mit 13,5 Gewichtsteilen Natriumhydroxyd, die in 3oo Gewichtsteilen Wasser gelöst waren, bei 70° verseift. Zu gleicher Zeit wurden 49 Gewichtsteile Kobaltnitrat (Co [N0312 - 6 H2 O) in ioo Gewichtsteilen Wasser bei 8o° gelöst. Beide Lösungen liefen in einem geschlossenen Kessel, in dem sich 2oo Gewichtsmeile Xylolbefanden, unter Rühren zusammen. Nach beendeter Fällung wurde noch eine Stünde gerührt. Dann wurde bei ruhendem Rührwerk die wäßrige Schicht abgezogen und die Xylolschicht noch dreimal mit Wasser gewaschen. Das Waschwasser wurde ebenfalls abgezogen.
  • Die gewaschene Xylolschicht, die nur noch wenig Wasser enthielt, wurde nun destilliert. Mit dem übergehenden Xylol gingen die restlichen Wasseranteile mit über.
  • Zurück blieben 6o Gewichtsteile a-äthylhexensaures Kobalt mit einem Co:-Gehalt von 16,6°/o, die versandfertig verpackt werden konnten.
  • Beispiel e Zu 50 Gewichtsteilen a-Äthylhexensäure"die mit 13,5 Gewichtsteilen Natriumhydroxyd wie im Beispiel i verseift wurden., wurde eine Lösung von 54,2 Gewichtsteilen Bleinitrat .in 2oo Gewichtsteilen Wasser gegeben. Die Fälltemperatur lag bei 70°. Das ausgeschiedene Blei-äthylhexenat wurde mit Wasser gewaschen und in Xylol gelöst. Nach Verdampfen des Xylols, wobei das anhaftende Wasser mit -übergeht, wurden 8o Gewichtsteile Bleisalz mit 39,8% Pb erhalten.
  • Beispiel 3 Zu foo Gewichtsteilen a-Äthylhexensäure, .die mit 27 Gewichtsteilen Natriumhydroxyd wie im Beispiel i verseift wurden, wurde eine Lösung von 54,2 Gewichtsteilen Bleinitrat .und 48,5 Gewichtsteilen Mangannitrat in 3oo Gewichtsteilen Wasser in einem geschlossenen Rührgefäß, in - dem sich 3oo Gewichtsteile Chlorbenzol befanden, bei 70° zulaufengeelassen. Das ausgefällteBlei-Mangan-Salz der a-Äthylhexensäure löste sich in Chlorbenzol auf. Die wäßrige Schicht wurde abgezogen, die Chlorbenzolschicht mit Wasser gewaschen und das Waschwasser jeweils abgezogen. Dann wurde das Chlorbenzol abgedampft.
  • Erhalten wurden als Destillationsrückstand 145 Gewichtsteile Blei-Mangan-Salz der a-Äthylhexensäure mit einem Gehalt von 2ö,10/° Pb und 8,o 0/a, Mn.
  • Die mit den verschiedenen Metallverbindungen, insbesondere .den Blei-, Mangan- und Kobaltsalzen der a-Äthylhexensäure.durchgeführten Trockenversuche ergaben hohes Trockenvermögen dieser Verbindungen mit trocknenden und halbtrocknenden Ölen,, und zwar bei Anwendung einer einzelnen Metallverbindung allein oder in Mischung mit einer zweiten oder mehreren, wobei die Metallgehalte der Mischungen je nach Öl und Verwendungsart abgestimmt werden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von absolut wasserfreien Schwermetall- und Erdalkalisalzen der a-Äthylhexensäure,dadurch gekennzeichnet, daß man die durch Fällung der Allcali-a-äthylhexenate mit Schwermetall- oder Erdalkalimetallsalzen in wäßriger Lösung gewonnenen :Metallseifen der a-Äthylhexensäure -in Xylol, Chlorbenzol oder ähnlichen organischen Lösungsmitteln, .die mit Wasser ein azeotropes Gemisch bilden, während der Fällung löst und anschließend das Lösungsmittel verdampft, woben noch anhaftendes Wasser mit dem Lösungsmittel als azeotropes Gemisch verdampft.
DEB16310A 1951-08-17 1951-08-17 Verfahren zur Herstellung von absolut wasserfreien Schwermetall- und Erdalkalisalzen der ª‡-AEthylhexensaeure Expired DE894115C (de)

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