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DE879407C - Bremspuffe fuer bewegte Kontaktstangen von Hochspannungsschaltern - Google Patents

Bremspuffe fuer bewegte Kontaktstangen von Hochspannungsschaltern

Info

Publication number
DE879407C
DE879407C DEA6889D DEA0006889D DE879407C DE 879407 C DE879407 C DE 879407C DE A6889 D DEA6889 D DE A6889D DE A0006889 D DEA0006889 D DE A0006889D DE 879407 C DE879407 C DE 879407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
springs
friction
brake buffer
contact rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA6889D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Boettger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA6889D priority Critical patent/DE879407C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE879407C publication Critical patent/DE879407C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/60Mechanical arrangements for preventing or damping vibration or shock

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Bei Hartgasschalterri :der Wahdbaüärt. ist es' bekannt; die bewegte Kontaktstange am Ende ihres Ausschaltweges auf einen Bremspuffer auflaufen zu lassen, der aus einem Scheibenstapel-besteht. Es ist schwierig, einen solchen Puffer so" auszubilden, daß- der Aufprall der Kontaktstange keine Erschütterungen anderer Schalterteile hervorruft: Diese sollen aber weitgehendst vermieden werden, damit nicht etwa Lockerungen in den mechanischen Verbindungen der Einzelteile des Schalters auftreten. Auch ist bei einem solchen Scheibenstapel die Gefahr eines Rückpralls der Kontaktstange nicht völlig vermieden.
  • Die Erfindung geht aus diesem Grunde. einen anderen Weg. Sie schlägt vor; 'da-ß, der Bremspuffer aus einem auf Dämpfungsfedern gelagerten Klotz besteht, der an mindestens-einer Seite durch weitere Federn gegen eine Reibungsfläche gedrückt wird. Die Energie der aufprallenden Kontaktstange wird so außer durch die Dämpfungsfedern zum großen Teil durch Reibung vernichtet. Bei dieser Anordnung werden- harte Schläge vermieden.. Außerdem wird das Schwingen -der Dänipfungsfedern verhindert. Eine gefährliche Erschütterung anderer Schalterteile und ein, Zurückprallen der Kontaktstange .kann dadurch nicht mehr auftreten, Zweckmäßig besteht der Klotz aus Hartholz oder Hartgewebe. Die Dämpfungsfedern werden im Verhältnis zu den Reibungsfedern in vorteilhafter-Weise so bemessen, daß sie den Klotz gegen die Wirkung der Reibungsfedern gerade noch in die ursprüngliche Lage zurückdrücken können.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. _ Fig. i zeigt einen Schnitt der erfindungsgemäßen Einrichtung; Fig. 2.- ist der -Schnitt A-B gemäß Fig. i. Dabei sind nur die für die Erfindung 'wesentlichen Teile des Schalters gezeichnet. - .
  • An dem Stützei i . ist. ein Gehäuse 2 befestigt, in welchem ein Klotz 3 aus Hartholz oder Hartgewebe untergebracht ist. Der Klotz ruht auf den Dämpfungsfedern 4 und wird durch die Reibungsfedern 5 gegen die Führungsschiene 6 der beweglichen Kontaktstange B und die Wand -7 des Gehäuses 2 gedrückt. über dem Klotz 3 ist eine besondere Schlagplatte io angeordnet. Der feste Schalterkontakt ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Er befindet sich an einem weiter oben liegenden Stutzer. Beim Ausschaltvorgang wird die Kontaktstange 8 in der Richtung des Pfeiles g bewegt und schlägt am Ende des Schaltweges auf die Platte io auf. Die gesamte Schlagenergie wird durch den Klotz 3 abgefangen, der sowohl durch die Federn 4 als auch durch die von den Federn 5 erzeugte Reibung- abgebremst wird. Die Reibung an den Wänden des Gehäuses 2 verhindert auch ein Schwingen des Klotzes 3. Die :gesamte Energie wird: auf-- dem zur Verfügung stehenden Dämpfungsweg i i vernichtet. Dann-,geht der Klotz 3 unter Mitnahme der Platte io uni der Schaltstange 8 in seine -ursprüngliche Stellung zurück, da die Dämpfungsfeder 4 gerade so bemessen ist; daß sie die durch die Federn 5 erzeugte Reibung überwindet. Durch entsprechende Bemessung der Federn kann man dafür sorgen, daß dieser Vorgang mit möglichst kleiner Geschwindigkeit vor sich geht. Die Höhe des Dämpf üngsweges i i kann beliebig gewählt werden. und hängt von der Stärke und Anzahl der Reibungs- und Dämpfungsfedern ab. Die Abmessungen der Anordnung werden dadurch klein gehalten,, daß .die, Federn 4. und 5 in Bohrungen 13 .und 14 .des Klotzes 3 eingelassen sind. Zweckmäßig erhält jede Reibungsfeder 5 eine Schutzkappe 1a aus verschleißfestem Werkstoff.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Bremspuffer für die bewegte Kontaktstange eines elektrischen Hochspannungsschalters, insbesondere eines Hartgasschalters der Wandbauart, . dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem auf. Dämpfungsfedern (4) gelagerten Klotz (3) besteht, der an mindestens einer Seite durch weitere Federn (5) gegen eine Reibungsfläche gedrückt wird. z. Bremspuffer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Klotz (3) durch die Reibungsfedern (5) gegen die Führungsschiene (6) der Kontaktstange (8) gedrückt wird. 3. nach Anspruch i und 2; dadurch gekennzeichnet, daß der Klotz (3) rechteckigen Querschnitt hat und in einem Gehäuse (2) an zwei Seiten gegen Reibungsflächen gedrückt wird.-4. Bremspuffer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß, die Dämpfungs- und "Reibungsfedern (4,5) in Bohrungen (i3, 14) des Klotzes (3) eingelassen sind. 5. Bremspuffer nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Klotz (3) aus Hartholz oder Hartgewebe besteht. 6. Bremspuffer nach Anspruch i bis 5; dadurch gekennzeichnet, daß über dem Klotz (3) eine besondere Platte (io) für den Aufschlag der Kontaktstange (8) vorhanden ist. 7. Bremspuffer nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsfedern (4) so stark bemessen sind, daß sie den Klotz (3) gegen die Wirkung der Reibungsfedern (5) gerade noch zurückdrücken können.
DEA6889D 1943-04-14 1943-04-14 Bremspuffe fuer bewegte Kontaktstangen von Hochspannungsschaltern Expired DE879407C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE879407C true DE879407C (de) 1953-06-11

Family

ID=6921122

Family Applications (1)

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