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DE1665656C - Anschlag für hin- und hergehend bewegliche Maschinenteile - Google Patents

Anschlag für hin- und hergehend bewegliche Maschinenteile

Info

Publication number
DE1665656C
DE1665656C DE19661665656 DE1665656A DE1665656C DE 1665656 C DE1665656 C DE 1665656C DE 19661665656 DE19661665656 DE 19661665656 DE 1665656 A DE1665656 A DE 1665656A DE 1665656 C DE1665656 C DE 1665656C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
spring
movement
machine parts
machine part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661665656
Other languages
English (en)
Other versions
DE1665656A1 (de
DE1665656B2 (de
Inventor
Wolfgang 1000 Berlin Konczal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Publication of DE1665656A1 publication Critical patent/DE1665656A1/de
Publication of DE1665656B2 publication Critical patent/DE1665656B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1665656C publication Critical patent/DE1665656C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Die Erfindung betrifft einen Anschlag für hin- und hergehend bewegliche Maschinenteile. Solche Anschlage werden insbesondere für das bewegliche Schaltstück eines Hochspannungsschalters oder seiner Antriebsteile benötigt, weil dort ein bestimmter Hub genau einzuhalten ist. Die Begrenzung des Hubes durch feste Anschläge ergibt jedoch Stöße wegen der Massenkräfte. Man hat deshalb dem Anschlag Federn vorgeschaltet. Bei hin- und hergehend beweglichen Teilen hat man den beiden Endpunkten der Bewegung je einen Anschlag mit einer eigenen Feder zugeordnet.
Gegenüber dem Bekannten ist die Erfindung dadurch ausgezeichnet, daß der Anschlag beweglich angeordnet ist und durch die Feder derart in einer Mittelstellung gehalten wird, daß die Feder vom Anschlag je nach der Bewegungsrichtung des Maschinenteils entgegengesetzt beansprucht wird. Man kommt auf diese Weise mit einer einzigen Feder aus.
Die Beweglichkeit des Anschlages wird zweckmäßig an die Bewegung des Maschinenteiles angepaßt, dessen Weg vom Anschlag begrenzt werden soll. Vorzugsweise ist der Anschlag schwenkbar gelagert. Dies kann bei Maschinenteilen, die um eine Welle drehbar sind, mit Vorteil so ausgeführt werden, daß der Anschlag an der Welle schwenkbar gelagert ist. Dadurch ergibt sich eine einfache Anordnung, die weitgehend unabhängig vom Schwenkwinkel des Maschinenteiles ist, wie später näher erläutert wird.
Bei der Erfindung wird vorzugsweise eine Biegefeder verwendet, die vom Anschlag nach entgegengesetzten Seiten ausgelenkt wird. Mit Biegefeder ist hierbei ein Stab gemeint, der an dem dem Anschlag abgekehlten Ende fest eingespannt ist und an seinem anderen Ende durch die Bewegungen des Anschlages beiseite gedrückt wird. Die Feder kann Veispielsweise an dem Anschlag gelenkig befestigt sein, so daß zwischen ihr und dem Anschlag keine Stöße auftreten.
Die Bewegung des Anschlages kann ihrerseits begrenzt sein, um eine maximale Auslenkung des Maschinenteiles vorzugeben. Die Begrenzung kann einstellbar sein. Bei elektrischen Sc'ialtera ist es zweckmäßig, die Federkraft so zu bemessen, daß der Anschlag durch die Antriebskraft bis an die starre Begrenzung geführt wird, damit eine definierte Endlage vorhanden ist. Außerdem kann man hierdurch Schwingungen in den Endlagen vermeiden. Der elastische Anschlag nach der Erfindung wirkt dann überwiegend als Stoßdämpfer.
In der Zeichnung >st ein Ausführungsbeispiel der Erfindung vereinfacht dargestellt.
Der bewegliche Maschinenteil ist eine Kurbel 1, die an einer Welle 2 sitzt und zum Betätigen der Schere eines Hochspannungstrennschalters dient. Solche Scherentrennschalter sind beispielsweise in der Betriebsanleitung B 193 der Siemens-Schuckertwerke AG vom Jahre 1958 beschrieben. Die Welle 2 ist dabei einem drehbaren Isolator zugeordnet, der parallel zu dem die Schere tragenden Stützisolator verläuft.
Die Kurbel 1 führt einen Schwenkwinkel von 180° aus. Sie wird dazu von einem doppeltwirkenden Druckluftantrieb in Bewegung gesetzt, der am erdseitigen Ende des erwähnten Isolators angreift. Diese Bewegung muß genau eingehalten werden. Deshalb sind in beiden Endlagen der Kurbeln Anschläge vorgesehen.
Bei der Erfindung sind die Anschläge Nocken 3 und 4 eines an der Welle 2 schwenkbar gelagerten Anschlages 5. Die Kurbel 1 schlägt bei der einen Bewegungsrichtung gegen den Nocken 3, bei der anderen Bewegungsrichtung mit der anderen Seite gegen den Nocken 4. In beiden Fällen wird der Anschlag 5 um die Welle 2 geschwenkt. Dieser Schwenkung wirkt jedoch eine Biegefeder 8 entgegen. Dies ist ein einseitig eingespannter Stahlstab, der in einer Führung 9 gefaßt ist und mit einer Klemme 10 festgehalten wird.
An dem seiner Einspannung gegenüberliegenden Ende trägt der Stahlstab einen Klotz 12, der mit dem Anschlag über einen Zapfen 13 verbunden ist. Dadurch hält die Biegefeder 8 den Anschlag S in einer Mittelstellung. Am Ende der Bewegung der Kurbel 1 in der einen Richtung, z. B. am Ende des Einschaltvorganges, wird der Stahlstab beim Auftreffen der Kurbel 1 auf den Nocken 4 in Richtung der strichpunktierten Linie 14 verformt. Am Ende der Gegenbewegung, die die Kurbel 1 zum Ausschalten des Trennschalters ausführt, wird der Anschlag 5 von der Kurbel 1 über den Nocken 3 ausgelenkt. Der Stahlstab wird dann in Richtung der gestrichelten Linie 15 verformt. Die Verformung führt durch die Verformungsarbeit zu einem sanften Abbremsen der mit der Kurbel 1 in Verbindung stehenden Massen.
Am Ende des zulässigen Hubes stößt der Klotz 12 je nach seiner Bewegungsrichtung gegen eine der Schrauben 17 oder 18, die in feststehenden Maschi-
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nenteilen 19 und 20 einstellbar eingeschraubt sind. Beim Ausfübrungsbeispiel ist der Anschlag 5 in Die Einstellung ist mit Kontermuttern 21 und 22 ge- der Mittelstellung gezeichnet Die Kurbel t steht mit sichert. keinem der Nocken 3 und 4 in Berührung. Dies Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausfüh- kommt bei dem als Apwendungsfall der Erfindung rungsform beschränkt Man kann durch eine Verän- 5 geschilderten Scherentrennschalter nur während des derung der Lage der Nocken 3 und 4 zueinander den Schaltvorganges vor. In den Endstellungen des Schal-Anschlag 5 für beliebige andere Schwenkwinkel ver- ters, d. h. in der Ein- oder Aasschaltstellung, drückt wenden. Zum Beispiel kann man statt der mit dem die Kurbel 1 unter der Wirkung des nicht dargestell-Anschlag5 verschweißten Nocken3,4 Stellschrau- ten Antriebes und/oder des Eigengewichtes der ben ähnlich den Schrauben 17,18 anordnen. Außer- io Schere den Anschlag 5 über den Nocken 3 oder 4 so dem kann die Erfindung auch für geradlinig bewegte weit aus der Mittelstellung heraus, daß der Klotz 12 Teile von Nutzen sein. Man kann sich dies als Ab- entweder an der Schraube 17 oder 18 anliegt Dawandlung des Auiführungsbeispieles so vorstellen, durch wird eine definierte Endstellung geschaffen, die daß die Nocken 3 und 4 mit ihren wirksamen Flächen ohne nennenswerte Prellungen oder Schwingungen gegeneinander gerichtet sind und der geradlinig be- 15 erreicht wird.
wegte Maschinenteil einen zwischen die Nocken grei- Unter Umständen ist es nicht notwendig, die Biege-
femlen Fortsatz aufweist Hierbei kann die Exzentri- feder 8 spielfrei mit dem Anschlag 5 zu koppeln. Für
zität der Nocken in bezug auf den Schwenkpunkt des diesen Fall kann man auf die gelenkige Verbindung
Anschlages, der beim Ausführungsbeispiel von der durch den Zapfen 13 verzi ,/.ten und die Biegefeder 8 Welle 2 gebildet wird, auf die Elastizität der Biegefe- ao in einer so großen Bohrung nr Klotz 12 führen, daß
der 8 so abgestimmt sein, daß die gewünschte Dämp- für die Verkantung' bei den seitlichen Auslenkungen
fungscharakteristik erhalten wird. des Stahlstabes genügend Raum vorhanden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Anschlag für hin- und hergehend bewegliche Maschinenteile, insbesondere das bewegliche S Schaltstück eines Hochspannungsschalters oder seine Antriebsteile, mit einer Feder zur stoßfreien Aufnahme von Massenkräften, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (5) beweglich angeordnet ist und durch die Feder (8) derart in einer Mittelstellung gehalten wird, daß die Feder (8) vom Anschlag (S) je nach der Bewegungsrichtung des Maschinenteiles (1) entgegengesetzt beansprucht wird.
2. Anschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (S) schwenkbar gelagert ist.
3. Ar . "hlag nach Anspruch 2 für einen um eine Welle drehbaren Maschinenteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (5) an der Welle (2) schwenkbar gelagert ist.
4. Anschlag nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (8) eine Biegefeder ist, die vom Anschlag (S) nach entgegengesetzten Seiten ausgelenkt wird.
5. Anschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Anschlages (5) starr begrenzt ist.
6. Anschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenz .ng (17, 18) einstellbar ist.
DE19661665656 1966-06-16 1966-06-16 Anschlag für hin- und hergehend bewegliche Maschinenteile Expired DE1665656C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0104371 1966-06-16
DES0104371 1966-06-16

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1665656A1 DE1665656A1 (de) 1971-03-25
DE1665656B2 DE1665656B2 (de) 1972-06-15
DE1665656C true DE1665656C (de) 1973-01-11

Family

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