DE1503162C - Schlagvorrichtung mit in einem zylindrischen Gehäuse geführtem Schlaghammer - Google Patents
Schlagvorrichtung mit in einem zylindrischen Gehäuse geführtem SchlaghammerInfo
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- DE1503162C DE1503162C DE1503162C DE 1503162 C DE1503162 C DE 1503162C DE 1503162 C DE1503162 C DE 1503162C
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- housing
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schlagvorrichtung mit einem in einem zylindrischen Gehäuse längsbeweglich
geführten Schlaghammer, der mittels eines Antriebs periodisch jeweils entgegen der Wirkung einer
Schraubenfeder in dem während des Schlagbetriebs normalerweise im wesentlichen senkrecht stehenden
Gehäuse aufwärts bewegt und in seiner oberen Endstellung freigegeben wird, so daß er unter der
Wirkung der gespannten Schraubenfeder abwärts gegen einen im unteren Teil des Gehäuses beweglich
angeordneten Amboß getrieben wird, der einen am unteren Ende aus dem Gehäuse herausragenden, als
Werkzeugträger dienenden Schaft aufweist und den Schlag des Schlaghammers mittels des Schafts auf
das Schlagwerkzeug überträgt.
Bei einer derartigen Schlagvorrichtung treten erhebliche Belastungen durch rückprallende Stöße auf,
die die Schraubenfeder stark beanspruchen, so daß die Feder sehr schnell beschädigt wird.
. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugründe, eine Schlagvorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine rasche Beschädigung oder Zerstörung der Schraubenfeder möglichst verhindert wird.
. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugründe, eine Schlagvorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß eine rasche Beschädigung oder Zerstörung der Schraubenfeder möglichst verhindert wird.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß zwischen der Schraubenfeder und dem Schlaghammer
einerseits sowie zwischen der Schraubenfeder und der die Schraubenfeder abstützenden oberen Abschlußwand
des Gehäuses andererseits jeweils eine sloßdämpfende, elastische Scheibe angeordnet ist.
Hierdurch wird die Wirkung des nach jedem Schlag auftretenden Rückstoßes des Schlaghammers auf die
Schraubenfeder gedämpft. Durch diese Dämpfung des Rückstoßes wird die Lebensdauer der Schraubenfeder
und damit die Betriebseinsatzdauer der Schlagvorrichtung verlängert.
Eine Schlagvorrichtung nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert.
Die Schlagvorrichtung weist ein Gehäuse 10 auf, das an seinem oberen Ende eine obere Abschlußwand
10 α trägt, die mittels Schraubenbolzen 11 an
einem Antriebsgehäuse 12 befestigt ist. Am unteren Ende des Gehäuses 10 ist eine Abschlußplatte 13 angeschweißt,
die eine Mittelöffnung hat, durch die hindurch sich ein Schaft 14 erstreckt, der als Werk- 45"
zeugträger ausgebildet ist. Der Schaft 14 trägt an seinem oberen Ende einen Amboß 14 α. Die Schlagvorrichtung
ist an einem Träger 53 angeordnet und wird vom Träger 53 aus betätigt.
Innerhalb des Gehäuses 10 ist ein Schlaghammer 18 angeordnet, der am unteren Ende einer Antriebsstange 19 befestigt ist. Die Antriebsstange 19 ist von
einer Schraubenfeder 23 umgeben, die sich einerseits gegen die Rückseite des Schlaghammers 18 abstützt
und andererseits an der oberen Abschlußwand 10 a des Gehäuses 10 anliegt.
Die Antriebsstange 19 steht mit einem Antrieb innerhalb des Antriebsgehäuses 12 in Verbindung.
Durch den Antrieb wird die Antriebsstange 19 periodisch nach oben bewegt, so daß der Schlaghammer
18 entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 23 aufwärts bewegt wird, wobei die Schraubenfeder
23 gespannt wird. In einer oberen Endstellung der Antriebsstange 19 bzw. des Schlaghammers 18
wird die Antriebsstange 19 freigegeben, so daß der Schlaghammer 18 unter der Wirkung der gespannten
Schraubenfeder 23 abwärts gegen den Amboß 14 a schlägt, der den Schlag' auf ein Schlagwerkzeug überträgt.
Zur Dämpfung des Aufpralls des Ambosses 14 a auf die Abschlußplatte 13 des unteren Endes des Gehäuses
10 ist eine elastische Scheibe 17 vorgesehen, die den Schaft 14 umgibt und an der Abschlußplatte
13 des Gehäuses 10 anliegt.
Nach dem Aufprall des Schlaghammers 18 gegen den Amboß 14 α prallt der Schlaghammer 18 zurück
und überträgt dabei erhebliche Stöße auf die Schraubenfeder 23.
Bei der Schlagvorrichtung ist zwischen der Schraubenfeder 23 und dem Schlaghammer 18 einerseits
sowie zwischen der Schraubenfeder 23 und der die Schraubenfeder 23 abstützenden oberen Abschlußwand
10 α des Gehäuses 10 andererseits je1 weils eine stoßdämpfende, elastische Scheibe 23 b
angeordnet. Zusätzlich kann jedes Ende der Schraubenfeder 23 an einer Scheibe 23 a anliegen,
die aus einem harten, verschleißfesten Kunststoff bestehen kann und mit der stoßdämpfenden, elastischen
Scheibe 23 b verbunden ist. Wenn im Schlagbetrieb der Schlaghammer 18 zurückprallt, so wird dessen
Rückprall auf die Schraubenfeder 23 durch die beiden stoßdämpfenden, elastischen Scheiben 23 b
gedämpft.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schlagvorrichtung mit einem in einem zylindrischen Gehäuse längsbewegfich geführten Schlaghammer, der mittels eines Antriebs periodisch jeweils entgegen der Wirkung einer Schraubenfeder in dem während des Schlagbetriebs normalerweise im wesentlichen senkrecht stehenden Gehäuse aufwärts bewegt und in seiner oberen Endstellung freigegeben wird, so daß er unter der Wirkung der gespannten Schraubenfeder abwärts gegen einen im unteren Teil des Gehäuses beweglich angeordneten Amboß getrieben wird, der einen am unteren Ende aus dem Gehäuse herausragenden, als Werkzeugträger dienenden Schaft aufweist und den Schlag des Schlaghammers mittels des Schafts auf das Schlagwerkzeug überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schraubenfeder (23) und dem Schlaghammer (18) einerseits sowie zwischen der Schraubenfeder (23) und der die Schraubenfeder (23) abstützenden oberen Abschlußwand (10 α) des Gehäuses (10) andererseits jeweils eine stoßdämpfende, elastische Scheibe (23 b) angeordnet ist. -
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