DE879008C - Maschine zur Herstellung von Ampullen - Google Patents
Maschine zur Herstellung von AmpullenInfo
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- DE879008C DE879008C DED651D DED0000651D DE879008C DE 879008 C DE879008 C DE 879008C DE D651 D DED651 D DE D651D DE D0000651 D DED0000651 D DE D0000651D DE 879008 C DE879008 C DE 879008C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B23/00—Re-forming shaped glass
- C03B23/04—Re-forming tubes or rods
- C03B23/11—Reshaping by drawing without blowing, in combination with separating, e.g. for making ampoules
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Organic Chemistry (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
- Maschine zur Herstellung von Ampullen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Ampullen aus Ghasrohren, wobei aus einem langen Vorratsrohr, an einem Ende beginnend, nach dem anderen Ende zu, fortlaufend Ampullen erzeugt werden, indem ein fertiger Ampullerikörper unter gleiddhzeitiger Bodenbildung am Vorratsrohr von diesem abgetrennt wird.
- Durch die Erhitzung des Glasrohres nur an einzelnen Stellen, durch .die Umformung an sich, sowie durch die Klemmbacken der Haltevorrichtungen entstehen Spannungen, die beim Sterilisieren der gefüllten Ampullen Bruch und damit Verlustdes oft wertvollen Inhalts verursachen. Ein Kühlen der fertigen Ampullen ist deshalb unerläßlich. Die notwendige Kühltemperatur reicht aber fast an den Erweidhungspunkt des Glases heran, so daß, besonders bei geschlossenem Ampullenkörper, die im Innern befindliche Luft durch die Erhitzung ausgedehnt wird, wodurch Deformationen entstehen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird in den Ampullen vor dem Verschließen ein Unterdruck erzeugt, der sich aber schädlich auswirkt, weil beim Abschneiden der Ampullenspieße Splitter eingesaugt werden können. Wenn die Ampullen zum Kühlen aber offen gelassen werden, können schädliche Gase oder sonstige Verunreinigungen in das Innere gelangen. Diese Nachteile -werden -durch. die Erfindung beseitigt und außerdem wesentliche Vorteile. erzielt. ' DieErfindung besteht dArin, .daß an derMaschi.ne -zum Erzeugen der Ampullen zwischen der Arbeitsstelle, in der die fertige Ampulle unter Bodenbildung am Vorratsrohr von diesem abgetrennt' wird,- und der Arbeitsstelle, in der die verschiebbare Haltevorrichtung das für einen neuen Ampullenkörper nachgeschobene Vorratsrohr erf.aßt, eine Arbeitsstelle angeordnet ist, mit einer Heizvorrichtung, die auf das mit Boden versehene Ende des Vorratsrohres geric'h'tet ist. Durch diese w=ird das von der Bodenbildung noch heiße Glias in der erforderlichen Breite nochmals weiter erhitzt und kann, nun während der Zeit, die für die Erzeugung der Ampulle benötigt wird, langsam abkühlen. Die Gleichmäßigkeivt ,der Abkühlung, wird unterstützt durch die an anderen Stellen des Vorratsrohres ausgeführte Da sich die Hauptspannungszone nahe am Boden befindet und das Glasrohr von der .Bodenbildung her noch sehr Theiß ist, genügt eine geringe- :Zufuhr von Hitze zur Entspannung.
- Das Vorratsrohr ist am entgegengesetzten Ende offen, so daß eine Deformation ausgeschlossen ist. Besonders das lästige Umschütten in Kühlbehälter und der dadurch entstehende Bruch der dünnen Spieße wird vermieden.
- Auch der nach dem Erkalten der Ampullen .durch Auslösen der Spannurig entstehende Bruch wird verhindert.
- Die Heizvorrichtung ;kann aus einem Heizbrenner, einem beheizten Kanal 6d. dgl. bestehen, vor dem sich das um die eigene Achse drehende Rohr vorbeibewegt.
- Bei einer schrittweise um eine .Mittelachse bewegten oder ortsfest angeordneten - Erzeugungseinrichtung kann die Heizvorrichtung ortsfest angeordnet sein. Bei ununterbrochener Bewegung um eine Mittelachse ist es zur Heizmittelersparnis vorteilhaft, die Heizvorrichtung in gleicher Winkelgeschwindigkeit mit .dem GlasTahr umlaufen zu lassen, wobei die Heizvorrichtunig den gesamten Umlauf ausführen kann, oder aber nur die benötigte Strecke, und dann beschleunigt in die Ausgangsstellung zurückkehrt. Beim Erzeugen einer Einengung an dem Ampullenspieß wird erfindungsgemäß zwischen der Arbeitsstelle zum Erzeugen der Einengung und der Arbeitsstelle zum Öffnen der Haltevorrichtung zum Ausbringen der fertigen Ampullen eine weitere Arbeitsstelle mit auf die Schulter der Ampulle gerichteter Heizeinrichtung angeordnet.
- Die Erhitzung des Bodenendes kann, gleichzeitig mit dem Nachschmelzen des Bodens auf Stärke erfolgen. Zweckmäßig ist es jedoch, erst nach dem Nachschieben des Rohres zu beginnen.
- Die Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel dargestellt an, einer Maschine, bei der die Arbeitseinheiten ununterbrochen um eine Mittelac@hse kreisen. InAbb. i wird eineKühlbrennereinrichtung gezeigt, die mit den Arbeitseinheiten um eine Mittelsäule umläuft, während in .Albb.2 der Kühlbrenner nur eine Strecke am Umlauf teilnimmt und dann in die Anfangsstellung zurückgeführt wird.
- Auf der Mittelachse i befinden sich die Scheiben 2, 2', an denen die Haltevorrichtungen 3, 3' .angeordnet sind. Der Kühlbrenner q., der an jeder Arbeitseinheit angebracht ist, steht über eine Leitung mit dem Drehschieberventil 5, 5' in Verbindung, über weiches das Gasgemisch in bekannter Weise-zugeführt und gesteuert wird. Die gezeigte Anordnung stellt eine Arbeitseinheit dar, von denen mehrere gleichmäßig um die Mittelachse verteilt um diese umlaufen.
- .I@ächdem der Ampullenkörper fr von dem Vorratsrohr 7 abgeschmolzen wird, unter gleichzeitiger Bodenbildung am Vorratsrohr 7, tritt der Brenner q. in Tätigkeit, indem eine Zündflamme das über das Drehschieberventil zugeführte Gasgemisch entzündet. Der Brenner erhitzt eine dem Boden benachbarte Strecke nochmals, worauf das ganze Rohrende allmählich abkühlt.
- Während in .4bb. i für jede Arbeitseinheit ein Kühlbrenner angeordnet ist, sind in Abb. 2 für alle Arbeitseinheiten ein oder einige Brenner vorgesehen. Auf der Führungsbafhn uo ist die Führung in, an der ein oder einige Brenneni2 befestigt sind. Diese werden durchs die Kurve 13, das Gestänge -1q., PS in gleicher Geschwindigkeit wie die Arbeitseinheiten .konzentrisch zu diesen eine Strecke mitbewegt und dann unter Wirkung der Zugfeder @i6 beschleunigt in die Ausgangsstellung zurückgeführt.
- Bei ununterbrochen um eine Mittelachse sich drehenden Arbeitseinheiten haben diese beiden Anordnungen den Vorteil der gut zu bestimmenden Erhitzung ohne wesentlichen Gasv e@rlust, und ohne eine übermäßige Erhitzung der Maschinenteile herbeizuführen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: :i. Maschine zur Herstellung von Ampullen aus Glasröhren in fortlaufendem Arbeitsgange durch.Abtrennen eines fertigen Ampullenkörpers und gleichzeitige Bodenbildung für die nächste Ampulle, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Arbeitsstelle für die Bodenbildung und der Arbeitsstelle, in der eine verschiebbare Haltevorrichtung das Bodenende des nachgeschobenen Vorratsrohres erfaßt, eine Arbeitsstelle mit einer auf das mit eiriem Boden versehene Ende des Vorratsrohres gerichteten Heizvorrichtung angeordnet ist. 2. .Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Arbeitsstelle zum Erzeugen der Einengung am Spießende und der Arbeitsstelle zum Öffnen der unteren Haltevorrichtung eine auf die Schulter der Ampulle gerichtete Heizvorrichtung angeordnet ist. 3. Maschine nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtung aus einem Brenner besteht, der das Ende des Vorratsrohres während einer Strecke des Umlaufes erhitzt. Maschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizbrenner an dem Umlaufen des Vorratsroihres um die Mittelachse teilnimmt. 5. Maschine nach den Ansprüchen i bis dadurch gekennzeichnet, daß der Heizbrenner eine Strecke an dem Umlauf teilnimmt und dann beschleunigt in -die Anfangsstellung zurückgeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED651D DE879008C (de) | 1943-05-08 | 1943-05-08 | Maschine zur Herstellung von Ampullen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED651D DE879008C (de) | 1943-05-08 | 1943-05-08 | Maschine zur Herstellung von Ampullen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE879008C true DE879008C (de) | 1953-06-08 |
Family
ID=7028840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED651D Expired DE879008C (de) | 1943-05-08 | 1943-05-08 | Maschine zur Herstellung von Ampullen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE879008C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075292B (de) * | 1960-02-11 | Mamardi Mai land Teresa (Italien) | Ma schine zur Herstellung von Ampullen | |
| DE1089523B (de) * | 1956-03-29 | 1960-09-22 | Dichter E H Jakob Dr Ing | Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Ampullen od. ae. Gegenstaenden aus Glas |
-
1943
- 1943-05-08 DE DED651D patent/DE879008C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075292B (de) * | 1960-02-11 | Mamardi Mai land Teresa (Italien) | Ma schine zur Herstellung von Ampullen | |
| DE1089523B (de) * | 1956-03-29 | 1960-09-22 | Dichter E H Jakob Dr Ing | Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Ampullen od. ae. Gegenstaenden aus Glas |
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