DE1089523B - Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Ampullen od. ae. Gegenstaenden aus Glas - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Ampullen od. ae. Gegenstaenden aus GlasInfo
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- C03B23/04—Re-forming tubes or rods
- C03B23/11—Reshaping by drawing without blowing, in combination with separating, e.g. for making ampoules
- C03B23/112—Apparatus for conveying the tubes or rods in a curved path around a vertical axis through one or more forming stations
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung wird angewendet bei dem bekannten Verfahren zur Herstellung von Ampullen oder ähnlichen
Gegenständen aus Glas, die vorwiegend in fortlaufenden Arbeitsverfahren von für mehrere Gegenstände
bemessenem Glasrohr angefertigt und vom Vorratsrohr durch Abschmelzen abgetrennt werden.
Dieses Abschmelzen erfolgt meistens unter Bildung zweier Böden, von denen der eine an dar Ampulle verbleibt,
während der andere durch einen im Ampulleninnern, erzeugten Überdruck und Erhitzen zum Aufplatzen
gebracht wird.
Wenn das Abschmelzen ohne Bodenbildung, also nur mittels Durchschmelzen erfolgt, bildet sich ebenso
wie beim Aufplatzen eine nach innen ragende, ringförmige Wulst, die die öffnung verengt. Die hierbei
entstandene, meist trichterförmige öffnung hat den Vorteil, daß beim Öffnen durch die Flamme keine
Splitter entstehen und daß die Füllnadel leicht eingeführt
werden kann.
Vor dem Füllen werden die Ampullen nach dem Einführen einer Spritzdüse durch Einspritzen von
Wasser gewaschen, wobei die öffnung der Ampulle nach unten gerichtet ist, so· daß das Waschwasser frei
ausfließt und Schmutzteile mitführt.
Die beim Aufplatzen oder Durchschmelzen entstandene und nach innen ragende Ringwulst bildet
hierbei ein Hindernis, weil die Öffnung verengt wird, so daß Schmutzteile sich festsetzen, die beim Füllen
der Ampulle mit nach oben gerichteter Öffnung in das Ampulleninnere zurückfallen.
Beim Aufplatzen des Bodens am trichterförmigen Ende ist die Öffnung verschieden groß, und oft kommt
es vor, daß sie nicht kreisrund ist und durch unvollkommenes Aufplatzen sich Unzuträglichkeiten beim
Einführen der Nadel ergeben.
Die Ampullen werden heute meist nicht einzeln gewaschen, sondern in einen mit vielen Bohrungen, versehenen
Rahmen gesetzt und gruppenweise in die Waschmaschine gebracht. Die Bohrungen in dem
• Rahmen müssen für die Aufnahme enger sein als der
Köirperdurchmesser der Ampulle. Besonders bei kleinen, Ampullen, etwa für 1 ecm Inhalt, bei denen
der Spießdurchmesser weit ist, bleibt für die Öffnung an dem trichterförmigen Ende wenig Spielraum für
die beim Abschmelzen und Aufplatzen unvermeidlichen Ungenauigkeiten.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt und weitere Vorteile dadurch erzielt werden., daß der
nach innen gerichtete Wulstrand auf einen vorgeschriebenen Durchmesser bzw. bis zum glattwandigen
Verlauf des trichterförmigen Ampullenendes aufgeweitet wird und gegebenenfalls auch der
äußere Durchmesser des Ampullenendes. reguliert wird.
Verfahren und Vorrichtung
zum Erzeugen von Ampullen
od. ä. Gegenständen aus Glas
zum Erzeugen von Ampullen
od. ä. Gegenständen aus Glas
Anmelder:
Dr.-Ing. e.h. Jakob Dichter,
Berlin-Schöneberg, Sachsendamm 93
Berlin-Schöneberg, Sachsendamm 93
Dr.-Ing. e. h. Jakob Dichter, Berlm-Sdiöneberg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung besteht darin, daß nach dem Abschmelzen und Aufplatzen des Ampullenendes während
der ununterbrochenen Bewegung der Ampulle um die Mittelachse der Maschine in die erzeugte öffnung
ein domförmiges Werkzeug eingeführt wird, das, während es längs einer Strecke am Umlauf der
Ampulle teilnimmt, durch eine axiale Bewegung zwischen, Werkzeug und Ampullenöffnung diese im
erforderlichen Maße aufweitet und sodann in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
Wenn die Bewegung zwischen Werkzeug und Ampullenhalsöffnung nur axial erfolgt, so stößt die
Ringwulst, besonders wenn aus irgendeinem Grunde -die Öffnung beim Aufplatzen unvollkommen erfolgte,
oft gegen das Werkzeug, was leicht zur Erzeugung von Fehlstücken führt.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird nach der Erfindung ein domförmiges Werkzeug von geringerem
Durchmesser als die endgültige öffnung eingeführt und diesem Werkzeug eine Bewegung quer zur
Ampullenachse erteilt. Dadurch wird die Ringwulst von innen nach außen bewegt und eine mit dem
Trichterrand fast glattwandig verlaufende öffnung erzeugt.
Damit der äußere Durchmesser des trichterförmigen Ampullenendes für das Einsetzen in den. Lochrahmen
möglichst gleichmäßig ist, wird ein weiteres Werkzeug neben dem do'rnförmigen Werkzeug einstellbar
angeordnet, so> daß beim seitlichen Bewegen des Dornwerkzeuges und Aufweiten der Ringwulst gleichzeitig,
oder auch getrennt hiervon, das weitere Werkzeug gegen den Rand geführt wird und dessen äußeren
Durchmesser begrenzt.
009 608/90
Zur Durchführung der Erfindung werden an sich bekannte Konstruktionselemente in neuartiger Kombination
verwendet.
Es ist bereits bekannt, bei der Herstellung von Ampullen aus Glasröhren in fortlaufendem Arbeits- S
gang in einer um eine Mittelachse kreisenden Maschine einen Brenner, der eine bestimmte Zeit lang auf einen
Teil des Glasrohres gerichtet sein, soll, auf einer Strecke am Umlauf teilnehmen zu lassen und dann in
seine Ausgangsstellung zurückzuführen.
Gemäß der Erfindung wird eine derartige Bewegungsvorrichtung
benutzt zur Lösung einer anderen Aufgabe, nämlich während des Umlaufs der Maschine
zwischen zwei Arbeitsstationen die Normierung und Glättung des Ampullentrichters durchzuführen.
Es ist ferner eine Vorrichtung zum Anformen von Hälsen an Glasrohren oder Glasgefäßen bekanntgeworden,
bei der ein Dorn von innen gegen das Halsende bewegt wird und Formwerkzeuge außen am
Halsende angreifen. ao
Bei dieser Vorrichtung befindet das Werkstück sich aber in einem ortsfesten Halter, während es gemäß der
Erfindung eine Bewegung durchführt, so daß hier eine Kombination mit der vorstehend erwähnten, am Umlauf
teilnehmenden Einrichtung erforderlich wird.
Die Erfindung wird dargestellt an einer bekannten Ampullenmaschine, bei der mehrere aus je zwei einander
gegenüberstehenden Haltevorrichtungen gebildete Arbeitseinheiten um eine Mittelachse fortlaufend
kreisen und bei der die Vorrichtung, gemäß der Erfindung durch Flansche der Spannvorrichtungen
längs einer Strecke mitgenommen, innerhalb dieser
Strecke die Formung ausführt und wieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt, um für die nachfolgende
Arbeitseinheit bereitzustehen.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Einrichtung;
Fig. 2 zeigt den Grundriß;
Fig. 3 ist die Vorderansicht eines unteren Futters in Arbeitsstellung;
Fig. 4 ist eine Teilansicht für den Futterumlauf eines Ampullenautomaten;
Fig. 5 stellt den Grundriß der Gesamteinrichtung dar;
Fig. 6 bis 8 zeigen eine andere Einrichtung zum Heben und Senken des Auffüllerwerkzeuges.
Die axiale Bewegung der Haltevorrichtungen zum Ausziehen der Spieße und für das Abschmelzen vom
Vorratsrohr unter Bodenbildung wird in bekannter Weise gesteuert von einer Kurvenbahn 28, die mit
Rollen versehene Stützstangen 27, die mit der unteren Haltevorrichtung in Verbindung stehen, hebt und
senkt.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis S erfolgt
die axiale Bewegung zwischen Ampullenkörper 11 und dörnförmigem Werkzeug 15 mittels des ah der
Kurvenbähn 28 angeordneten Kurvenstückes 29, durch das über die Stützstange 27 die untere Haltevorrichtung
1'2 und damit der Ampullenkörper 11 in den Arbeitsbereich des Werkzeuges 15 gebracht wird.
Ih dem Doppellager 1, welches auf einem festen
Tragring 2 des Ampullenautomaten befestigt ist, befindet sich der schwenkbare Arm 3 mit einer Führung 4,
in welcher sich der Schieber 5 bewegt. Dieser trägt eine Gabel <ä, an welcher zwei Rollen 7 und 7' sitzen.
Letztere liegen zu einer bestimmten Zeit am Flansch 8 des drehbaren Haltefutters 9 an. Dieses hält ein Glasrohr
ΙΟ fest, von welchem vorher die Ampulle 11 durch
das untere Futter 12 abgezogen wurde. Beide Haltefutter 9 und 12 drehen sich mit gleicher Geschwindigkeit
und beschreiben einen Umlauf mit noch anderen
Haltefutferii um die feste Mittelachse des Ampullenautomaten.
Im Schieber 5 ist der Hilfsschieber 13 gelagert, welcher einen verstellbaren Arm 14 mit dem
Werkzeug 15 und mit dem Foormteil 15' trägt.
Der Schieber 5 wird durch die Feder 22 so· weit aus der Führung 4 des schwenkbaren Armes 3 herausgezogen,
bis die Halteschraube 23 zur Anlage kommt, was in den Stellungen A und B, den Kreuzungspunkten der Werkzeug- und der Haltefutterbahn, der
Fall ist. In A kommen die Rollen 7 und 7' beim Einlaufen des Futters 9 mit dem Flansch 8 in Berührung.
In B wird die Einrichtung durch die Zugfeder 24 gegen den festen Anschlag 25 zurückgezogen. Das
Sperrlager 26 dient dazu, die Einrichtung zu stützen. Es läßt außerdem eine Höheneinstellung zu, welche
nicht dargestellt ist.
Der Hilfsschieber 13 wird durch die Feder 21 aus dem Schieber 5 so weit herausgeschoben, wie es das
Kurvenstück 16 zuläßt, das zwischen einer am Hilfsschieber 13 gelagerten Rolle 19' und einer am
Schieber 5 gelagerten Rolle 20 liegt und dessen den Abstand beider Rollen bestimmende Breite nach seinem
Ende hin abnimmt. Das Kurvenstück 16 ist in einem am Doppellager 1 befestigten Zapfen 17 drehbar gelagert
und so angeordnet, daß bei der Bewegung des vom Flansch 8 des Haltefutters 9 mitgenommenen
Schwenkarmes 3, 4 mit den Schiebern 5 und 13 dieser sich auf das keilförmig verjüngte Ende des Kurvenstückes
16 hin bewegt, so daß der Hilfsschieber 13 sich um den Betrag der Verjüngung aus dem Schieber 5
herausschiebt und dadurch das Werkzeug 5 von der Ampullenachse entfernt und das Werkzeug 15' der
Ampullenachse nähert. Die Lage der Rolle 19' am Hilfsschieber 13 wird durch die Stellschraube 18 und
das Schiebestück 19 bestimmt.
Ist also ein Futterpaar 9 und 12 beim Umlauf in die Stellung A gekommen, so* wird durch das Rollenpaa,r
7 und 7f die schwenkbare Einrichtung mitgenommen.
Sie folgt dem Kreislauf des Futters und bleibt durch Federzug mit ihm verbunden; dabei geht
der Hilfsschieber 13 mit dem Werkzeug 15, beeinflußt
durch die Keilform des Kurvenstückes 16, nach vorn und weitet das bereits geöffnete Ampullenende auf.
Dies wird erreicht, weil zu gleicher Zeit das untere Futter 12 mit der Ampulle 11 um ein geringes Maß
gegen das Werkzeug gehoben wird, indem die Rollenstütze 27 von der Laufbahn. 28 auf das Kurvenstück
29 läuft.
In die Stellung B angelangt, wird das Futter 12 niit
der Ampulle 11 wieder gesenkt, und das Rollenpaar 7 und 7' geht vom Futterflansch '8 ab. Die Einrichtung
schwingt, durch Federzug bedingt^ wieder in die Aufnahmestellung A zurück, und der Arbeitsvorgang beginnt
von neuem.
Bei der in Fig. 6 bis 8 dargestellten Einrichtung wird die axiale Bewegung der Werkzeuge 15 und 15'
durch einen axial beweglichen Träger 30 bewerkstelligt, welcher am Arm 14 sitzt und auf der am
Halter 1 befestigten. Kurvenbahn 31 läuft.
Claims (14)
1. Verfahren zum Erzeugen von mit Spieß versehenen, Ampullen oder ähnlichen Gegenständen
aus Glas in einer fortlaufend um eine Mittelachse kreisenden Maschine durch Abschmelzen von
einem Vorratsrohr unter Bildung zweier Böden, von denen der eine unter Erzeugung eines Überdruckes
im Ampülleninnern aufgeschmolzen wird, wobei sich eine öffnung mit nach innen ragender
Ringwulst bildet, dadurch gekennzeichnet, daß diese
Ringwulst während der ununterbrochenen Bewegung
der Ampulle um die Mittelachse der Maschine durch ein dornförmiges, längs einer Strecke
am Umlauf teilnehmendes und in seine Ausgangslage zurückkehrendes Werkzeug aufgeweitet wird,
wobei zwischen Werkzeug und Öffnung eine axiale Bewegung erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein dornförmiges Werkzeug, das
kleiner ist als die zu erzeugende Öffnung, nach der axialen Bewegung entsprechend der geforderten
Aufweitung der Öffnung quer zur Ampullenachse bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einem zweiten, den äußeren
Durchmesser des Öffnungsrandes regulierenden Werkzeug dieselbe(n) Bewegung(en) erteilt wird
(werden).
4. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
durch einen gegen die Kraft einer Feder (22) verkürzbaren, das Werkzeug (15) bzw. die Werkzeuge
(15, 15') tragenden Arm (3, 5), der um eine außerhalb der Ampullenbahn parallel zur Achse
der Ampullenmaschine angeordnete Achse (1) derart schwenkbar ist, daß er mit seiner Werkzeugbahn
die Ampullenbahn kreuzt, und der einen Mitnehmer (6, 7) von solcher Länge trägt, daß er
im ersten Bahnkreuzungspunkt (A) mit einem Teil (8) des einen Haltefutters (9) in Eingriff kommt
und im zweiten Bahnkreuzungspunkt (B) wieder von ihm abgleitet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer als Gabel (6)
ausgebildet ist, die an ihren Enden· zwei Rollen (7, 7') trägt, die einen kreisförmigen Flansch (8)
am Haltefutter (9) berühren.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine Feder (24), die den schwenkbaren
Arm (3, 5) gegen einen Anschlag (25) zurückzieht, der die Ruhelage des Armes (3, 5) im
ersten Bahnkreuzungspunkt (A) bestimmt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
schwenkbaren Arm (3, 5) ein Schieber (5) geführt ist, der den Werkzeughalter (13) trägt und durch
eine Feder (22) bis zu einem einstellbaren Anschlag (23) herausziehbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Werkzeughalter (13) einen in der Höhenlage einstellbaren, die Werkzeuge (15, 15') tragenden Arm (14) hat.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter
(13) aus einem im Schieber (5) des schwenkbaren Armes (3, 4) geführten Hilfsschieber (13) besteht,
der während der Schwenkbewegung des Armes (3, 5) durch eine Vorrichtung (16, 19', 20) entsprechend
der geforderten Aufweitung der Öffnung aus dem Schieber (5) des schwenkbaren
Armes (3, 4) herausgezogen wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Verstellen
des Hilfsschiebers (13) gebildet wird durch zwei durch eine Zugfeder (21) verbundene Anschläge
(19', 20), deren einer am Hilfsschieber (13) und deren anderer am Schieber (5) des schwenkbaren
Armes (3, 4) sitzt und zwischen denen ein Kurvenstück (16) angeordnet ist, das sich in Richtung der
Schwenkbewegung des Armes (3, 5) keilartig verjüngt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge an den beiden
Schiebern (13, 5) aus Rollen (19', 20) bestehen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag des Hilfsschiebers
(13) an einem durch eine Stellschraube (18) einstellbaren Schiebestück (19) sitzt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die
axiale Einstellung der unteren Haltefutter (12) in der Ampullenmaschine mittels der Rollenstützen
(27) regelnden Lauf bahn (28) zwischen den beiden Bahnkreuzungspunkten (A1 B) ein die Haltefutter
hebendes und senkendes Kurvenstück (29) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in einer
Führung des Hilfsschiebers (13) ein gegen die Kraft einer Feder in der Höhenlage verschiebbarer
Träger (30) für die Werkzeuge (15, 15') auf einer zwischen den Bahnkreuzungspunkten (A, B) angeordneten
Kurvenbahn (31) läuft.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 873 441, 879 008.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©009 608/90 9.60
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