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DE1089523B - Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Ampullen od. ae. Gegenstaenden aus Glas - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Ampullen od. ae. Gegenstaenden aus Glas

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Publication number
DE1089523B
DE1089523B DED22661A DED0022661A DE1089523B DE 1089523 B DE1089523 B DE 1089523B DE D22661 A DED22661 A DE D22661A DE D0022661 A DED0022661 A DE D0022661A DE 1089523 B DE1089523 B DE 1089523B
Authority
DE
Germany
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ampoule
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arm
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Application number
DED22661A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Jakob Dichter
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Individual
Original Assignee
Individual
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Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/04Re-forming tubes or rods
    • C03B23/11Reshaping by drawing without blowing, in combination with separating, e.g. for making ampoules
    • C03B23/112Apparatus for conveying the tubes or rods in a curved path around a vertical axis through one or more forming stations
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/04Re-forming tubes or rods
    • C03B23/09Reshaping the ends, e.g. as grooves, threads or mouths
    • C03B23/095Reshaping the ends, e.g. as grooves, threads or mouths by rolling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung wird angewendet bei dem bekannten Verfahren zur Herstellung von Ampullen oder ähnlichen Gegenständen aus Glas, die vorwiegend in fortlaufenden Arbeitsverfahren von für mehrere Gegenstände bemessenem Glasrohr angefertigt und vom Vorratsrohr durch Abschmelzen abgetrennt werden. Dieses Abschmelzen erfolgt meistens unter Bildung zweier Böden, von denen der eine an dar Ampulle verbleibt, während der andere durch einen im Ampulleninnern, erzeugten Überdruck und Erhitzen zum Aufplatzen gebracht wird.
Wenn das Abschmelzen ohne Bodenbildung, also nur mittels Durchschmelzen erfolgt, bildet sich ebenso wie beim Aufplatzen eine nach innen ragende, ringförmige Wulst, die die öffnung verengt. Die hierbei entstandene, meist trichterförmige öffnung hat den Vorteil, daß beim Öffnen durch die Flamme keine Splitter entstehen und daß die Füllnadel leicht eingeführt werden kann.
Vor dem Füllen werden die Ampullen nach dem Einführen einer Spritzdüse durch Einspritzen von Wasser gewaschen, wobei die öffnung der Ampulle nach unten gerichtet ist, so· daß das Waschwasser frei ausfließt und Schmutzteile mitführt.
Die beim Aufplatzen oder Durchschmelzen entstandene und nach innen ragende Ringwulst bildet hierbei ein Hindernis, weil die Öffnung verengt wird, so daß Schmutzteile sich festsetzen, die beim Füllen der Ampulle mit nach oben gerichteter Öffnung in das Ampulleninnere zurückfallen.
Beim Aufplatzen des Bodens am trichterförmigen Ende ist die Öffnung verschieden groß, und oft kommt es vor, daß sie nicht kreisrund ist und durch unvollkommenes Aufplatzen sich Unzuträglichkeiten beim Einführen der Nadel ergeben.
Die Ampullen werden heute meist nicht einzeln gewaschen, sondern in einen mit vielen Bohrungen, versehenen Rahmen gesetzt und gruppenweise in die Waschmaschine gebracht. Die Bohrungen in dem • Rahmen müssen für die Aufnahme enger sein als der Köirperdurchmesser der Ampulle. Besonders bei kleinen, Ampullen, etwa für 1 ecm Inhalt, bei denen der Spießdurchmesser weit ist, bleibt für die Öffnung an dem trichterförmigen Ende wenig Spielraum für die beim Abschmelzen und Aufplatzen unvermeidlichen Ungenauigkeiten.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile beseitigt und weitere Vorteile dadurch erzielt werden., daß der nach innen gerichtete Wulstrand auf einen vorgeschriebenen Durchmesser bzw. bis zum glattwandigen Verlauf des trichterförmigen Ampullenendes aufgeweitet wird und gegebenenfalls auch der äußere Durchmesser des Ampullenendes. reguliert wird.
Verfahren und Vorrichtung
zum Erzeugen von Ampullen
od. ä. Gegenständen aus Glas
Anmelder:
Dr.-Ing. e.h. Jakob Dichter,
Berlin-Schöneberg, Sachsendamm 93
Dr.-Ing. e. h. Jakob Dichter, Berlm-Sdiöneberg,
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung besteht darin, daß nach dem Abschmelzen und Aufplatzen des Ampullenendes während der ununterbrochenen Bewegung der Ampulle um die Mittelachse der Maschine in die erzeugte öffnung ein domförmiges Werkzeug eingeführt wird, das, während es längs einer Strecke am Umlauf der Ampulle teilnimmt, durch eine axiale Bewegung zwischen, Werkzeug und Ampullenöffnung diese im erforderlichen Maße aufweitet und sodann in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
Wenn die Bewegung zwischen Werkzeug und Ampullenhalsöffnung nur axial erfolgt, so stößt die Ringwulst, besonders wenn aus irgendeinem Grunde -die Öffnung beim Aufplatzen unvollkommen erfolgte, oft gegen das Werkzeug, was leicht zur Erzeugung von Fehlstücken führt.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird nach der Erfindung ein domförmiges Werkzeug von geringerem Durchmesser als die endgültige öffnung eingeführt und diesem Werkzeug eine Bewegung quer zur Ampullenachse erteilt. Dadurch wird die Ringwulst von innen nach außen bewegt und eine mit dem Trichterrand fast glattwandig verlaufende öffnung erzeugt.
Damit der äußere Durchmesser des trichterförmigen Ampullenendes für das Einsetzen in den. Lochrahmen möglichst gleichmäßig ist, wird ein weiteres Werkzeug neben dem do'rnförmigen Werkzeug einstellbar angeordnet, so> daß beim seitlichen Bewegen des Dornwerkzeuges und Aufweiten der Ringwulst gleichzeitig, oder auch getrennt hiervon, das weitere Werkzeug gegen den Rand geführt wird und dessen äußeren Durchmesser begrenzt.
009 608/90
Zur Durchführung der Erfindung werden an sich bekannte Konstruktionselemente in neuartiger Kombination verwendet.
Es ist bereits bekannt, bei der Herstellung von Ampullen aus Glasröhren in fortlaufendem Arbeits- S gang in einer um eine Mittelachse kreisenden Maschine einen Brenner, der eine bestimmte Zeit lang auf einen Teil des Glasrohres gerichtet sein, soll, auf einer Strecke am Umlauf teilnehmen zu lassen und dann in seine Ausgangsstellung zurückzuführen.
Gemäß der Erfindung wird eine derartige Bewegungsvorrichtung benutzt zur Lösung einer anderen Aufgabe, nämlich während des Umlaufs der Maschine zwischen zwei Arbeitsstationen die Normierung und Glättung des Ampullentrichters durchzuführen.
Es ist ferner eine Vorrichtung zum Anformen von Hälsen an Glasrohren oder Glasgefäßen bekanntgeworden, bei der ein Dorn von innen gegen das Halsende bewegt wird und Formwerkzeuge außen am Halsende angreifen. ao
Bei dieser Vorrichtung befindet das Werkstück sich aber in einem ortsfesten Halter, während es gemäß der Erfindung eine Bewegung durchführt, so daß hier eine Kombination mit der vorstehend erwähnten, am Umlauf teilnehmenden Einrichtung erforderlich wird.
Die Erfindung wird dargestellt an einer bekannten Ampullenmaschine, bei der mehrere aus je zwei einander gegenüberstehenden Haltevorrichtungen gebildete Arbeitseinheiten um eine Mittelachse fortlaufend kreisen und bei der die Vorrichtung, gemäß der Erfindung durch Flansche der Spannvorrichtungen längs einer Strecke mitgenommen, innerhalb dieser Strecke die Formung ausführt und wieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt, um für die nachfolgende Arbeitseinheit bereitzustehen.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Einrichtung;
Fig. 2 zeigt den Grundriß;
Fig. 3 ist die Vorderansicht eines unteren Futters in Arbeitsstellung;
Fig. 4 ist eine Teilansicht für den Futterumlauf eines Ampullenautomaten;
Fig. 5 stellt den Grundriß der Gesamteinrichtung dar;
Fig. 6 bis 8 zeigen eine andere Einrichtung zum Heben und Senken des Auffüllerwerkzeuges.
Die axiale Bewegung der Haltevorrichtungen zum Ausziehen der Spieße und für das Abschmelzen vom Vorratsrohr unter Bodenbildung wird in bekannter Weise gesteuert von einer Kurvenbahn 28, die mit Rollen versehene Stützstangen 27, die mit der unteren Haltevorrichtung in Verbindung stehen, hebt und senkt.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis S erfolgt die axiale Bewegung zwischen Ampullenkörper 11 und dörnförmigem Werkzeug 15 mittels des ah der Kurvenbähn 28 angeordneten Kurvenstückes 29, durch das über die Stützstange 27 die untere Haltevorrichtung 1'2 und damit der Ampullenkörper 11 in den Arbeitsbereich des Werkzeuges 15 gebracht wird.
Ih dem Doppellager 1, welches auf einem festen Tragring 2 des Ampullenautomaten befestigt ist, befindet sich der schwenkbare Arm 3 mit einer Führung 4, in welcher sich der Schieber 5 bewegt. Dieser trägt eine Gabel <ä, an welcher zwei Rollen 7 und 7' sitzen. Letztere liegen zu einer bestimmten Zeit am Flansch 8 des drehbaren Haltefutters 9 an. Dieses hält ein Glasrohr ΙΟ fest, von welchem vorher die Ampulle 11 durch das untere Futter 12 abgezogen wurde. Beide Haltefutter 9 und 12 drehen sich mit gleicher Geschwindigkeit und beschreiben einen Umlauf mit noch anderen Haltefutferii um die feste Mittelachse des Ampullenautomaten. Im Schieber 5 ist der Hilfsschieber 13 gelagert, welcher einen verstellbaren Arm 14 mit dem Werkzeug 15 und mit dem Foormteil 15' trägt.
Der Schieber 5 wird durch die Feder 22 so· weit aus der Führung 4 des schwenkbaren Armes 3 herausgezogen, bis die Halteschraube 23 zur Anlage kommt, was in den Stellungen A und B, den Kreuzungspunkten der Werkzeug- und der Haltefutterbahn, der Fall ist. In A kommen die Rollen 7 und 7' beim Einlaufen des Futters 9 mit dem Flansch 8 in Berührung. In B wird die Einrichtung durch die Zugfeder 24 gegen den festen Anschlag 25 zurückgezogen. Das Sperrlager 26 dient dazu, die Einrichtung zu stützen. Es läßt außerdem eine Höheneinstellung zu, welche nicht dargestellt ist.
Der Hilfsschieber 13 wird durch die Feder 21 aus dem Schieber 5 so weit herausgeschoben, wie es das Kurvenstück 16 zuläßt, das zwischen einer am Hilfsschieber 13 gelagerten Rolle 19' und einer am Schieber 5 gelagerten Rolle 20 liegt und dessen den Abstand beider Rollen bestimmende Breite nach seinem Ende hin abnimmt. Das Kurvenstück 16 ist in einem am Doppellager 1 befestigten Zapfen 17 drehbar gelagert und so angeordnet, daß bei der Bewegung des vom Flansch 8 des Haltefutters 9 mitgenommenen Schwenkarmes 3, 4 mit den Schiebern 5 und 13 dieser sich auf das keilförmig verjüngte Ende des Kurvenstückes 16 hin bewegt, so daß der Hilfsschieber 13 sich um den Betrag der Verjüngung aus dem Schieber 5 herausschiebt und dadurch das Werkzeug 5 von der Ampullenachse entfernt und das Werkzeug 15' der Ampullenachse nähert. Die Lage der Rolle 19' am Hilfsschieber 13 wird durch die Stellschraube 18 und das Schiebestück 19 bestimmt.
Ist also ein Futterpaar 9 und 12 beim Umlauf in die Stellung A gekommen, so* wird durch das Rollenpaa,r 7 und 7f die schwenkbare Einrichtung mitgenommen. Sie folgt dem Kreislauf des Futters und bleibt durch Federzug mit ihm verbunden; dabei geht der Hilfsschieber 13 mit dem Werkzeug 15, beeinflußt durch die Keilform des Kurvenstückes 16, nach vorn und weitet das bereits geöffnete Ampullenende auf. Dies wird erreicht, weil zu gleicher Zeit das untere Futter 12 mit der Ampulle 11 um ein geringes Maß gegen das Werkzeug gehoben wird, indem die Rollenstütze 27 von der Laufbahn. 28 auf das Kurvenstück 29 läuft.
In die Stellung B angelangt, wird das Futter 12 niit der Ampulle 11 wieder gesenkt, und das Rollenpaar 7 und 7' geht vom Futterflansch '8 ab. Die Einrichtung schwingt, durch Federzug bedingt^ wieder in die Aufnahmestellung A zurück, und der Arbeitsvorgang beginnt von neuem.
Bei der in Fig. 6 bis 8 dargestellten Einrichtung wird die axiale Bewegung der Werkzeuge 15 und 15' durch einen axial beweglichen Träger 30 bewerkstelligt, welcher am Arm 14 sitzt und auf der am Halter 1 befestigten. Kurvenbahn 31 läuft.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Erzeugen von mit Spieß versehenen, Ampullen oder ähnlichen Gegenständen aus Glas in einer fortlaufend um eine Mittelachse kreisenden Maschine durch Abschmelzen von einem Vorratsrohr unter Bildung zweier Böden, von denen der eine unter Erzeugung eines Überdruckes im Ampülleninnern aufgeschmolzen wird, wobei sich eine öffnung mit nach innen ragender Ringwulst bildet, dadurch gekennzeichnet, daß diese
Ringwulst während der ununterbrochenen Bewegung der Ampulle um die Mittelachse der Maschine durch ein dornförmiges, längs einer Strecke am Umlauf teilnehmendes und in seine Ausgangslage zurückkehrendes Werkzeug aufgeweitet wird, wobei zwischen Werkzeug und Öffnung eine axiale Bewegung erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein dornförmiges Werkzeug, das kleiner ist als die zu erzeugende Öffnung, nach der axialen Bewegung entsprechend der geforderten Aufweitung der Öffnung quer zur Ampullenachse bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einem zweiten, den äußeren Durchmesser des Öffnungsrandes regulierenden Werkzeug dieselbe(n) Bewegung(en) erteilt wird (werden).
4. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen gegen die Kraft einer Feder (22) verkürzbaren, das Werkzeug (15) bzw. die Werkzeuge (15, 15') tragenden Arm (3, 5), der um eine außerhalb der Ampullenbahn parallel zur Achse der Ampullenmaschine angeordnete Achse (1) derart schwenkbar ist, daß er mit seiner Werkzeugbahn die Ampullenbahn kreuzt, und der einen Mitnehmer (6, 7) von solcher Länge trägt, daß er im ersten Bahnkreuzungspunkt (A) mit einem Teil (8) des einen Haltefutters (9) in Eingriff kommt und im zweiten Bahnkreuzungspunkt (B) wieder von ihm abgleitet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer als Gabel (6) ausgebildet ist, die an ihren Enden· zwei Rollen (7, 7') trägt, die einen kreisförmigen Flansch (8) am Haltefutter (9) berühren.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine Feder (24), die den schwenkbaren Arm (3, 5) gegen einen Anschlag (25) zurückzieht, der die Ruhelage des Armes (3, 5) im ersten Bahnkreuzungspunkt (A) bestimmt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem schwenkbaren Arm (3, 5) ein Schieber (5) geführt ist, der den Werkzeughalter (13) trägt und durch eine Feder (22) bis zu einem einstellbaren Anschlag (23) herausziehbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter (13) einen in der Höhenlage einstellbaren, die Werkzeuge (15, 15') tragenden Arm (14) hat.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter (13) aus einem im Schieber (5) des schwenkbaren Armes (3, 4) geführten Hilfsschieber (13) besteht, der während der Schwenkbewegung des Armes (3, 5) durch eine Vorrichtung (16, 19', 20) entsprechend der geforderten Aufweitung der Öffnung aus dem Schieber (5) des schwenkbaren Armes (3, 4) herausgezogen wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Verstellen des Hilfsschiebers (13) gebildet wird durch zwei durch eine Zugfeder (21) verbundene Anschläge (19', 20), deren einer am Hilfsschieber (13) und deren anderer am Schieber (5) des schwenkbaren Armes (3, 4) sitzt und zwischen denen ein Kurvenstück (16) angeordnet ist, das sich in Richtung der Schwenkbewegung des Armes (3, 5) keilartig verjüngt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge an den beiden Schiebern (13, 5) aus Rollen (19', 20) bestehen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag des Hilfsschiebers (13) an einem durch eine Stellschraube (18) einstellbaren Schiebestück (19) sitzt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die axiale Einstellung der unteren Haltefutter (12) in der Ampullenmaschine mittels der Rollenstützen (27) regelnden Lauf bahn (28) zwischen den beiden Bahnkreuzungspunkten (A1 B) ein die Haltefutter hebendes und senkendes Kurvenstück (29) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Führung des Hilfsschiebers (13) ein gegen die Kraft einer Feder in der Höhenlage verschiebbarer Träger (30) für die Werkzeuge (15, 15') auf einer zwischen den Bahnkreuzungspunkten (A, B) angeordneten Kurvenbahn (31) läuft.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 873 441, 879 008.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©009 608/90 9.60
DED22661A 1956-03-29 1956-03-29 Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Ampullen od. ae. Gegenstaenden aus Glas Pending DE1089523B (de)

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