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DE876323C - Vorrichtung zum Eintreiben eines Dornes od. dgl. in Waende od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Eintreiben eines Dornes od. dgl. in Waende od. dgl.

Info

Publication number
DE876323C
DE876323C DEP4696A DE0004696A DE876323C DE 876323 C DE876323 C DE 876323C DE P4696 A DEP4696 A DE P4696A DE 0004696 A DE0004696 A DE 0004696A DE 876323 C DE876323 C DE 876323C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
tool
tool part
needle holder
mandrel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP4696A
Other languages
English (en)
Inventor
Benjamin Bales Bullwinkle
Virginius Robert Erickson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POWDER POWER TOOL CORP
Original Assignee
POWDER POWER TOOL CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POWDER POWER TOOL CORP filed Critical POWDER POWER TOOL CORP
Application granted granted Critical
Publication of DE876323C publication Critical patent/DE876323C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/14Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by boring or drilling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Eintreiben eines Dornes od. dgl. in Wände od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf Werkzeuge zum Eintreiben eines. Dornes od. dgl. in Wände, beispielsweise Betonwände, und in Stahlbauteile mittels einer Sprengladung, insbesondere auf ein Werkzeug der vorgenannten Art, welches eine sichere Bedienung besonders dann gewährleistet, wenn es in Ecken oder bei dicht benachbarten Wänden, verwendet wird.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen; in einer Ablenkvorrichtung, welche vorgesehen ist, um mit der Fläche zusammenzuwirken, in welche der Dorn eingetrieben werden soll, wobei die Ablenkvorrichtung in solcher Weise einstellbar ist, daß sie eine optimale Einstellung des Werkzeugs in bezug auf die vorgenannte Fläche erlaubt, so daß es gegen Wände und in Ecken zur Anwendung kommen kann, wobei die Sicherung durch die Ablenkvorrichtung, die in Wirkverbindung mit der Oberfläche im Zeitpunkt des Abfeuerns, des Dornes in dieF'läche hinein isst, stets aufrechterhalten wird. Das, Werkzeug weist außerdem eine Staubablenkvorrichtung am Tauf auf, wodurch das Einblasen von Staub, zurück in, das Werkzeuginnere vermieden wird.. Im .einzelnen betrachtet ist die Zündvorrichtung nach dem Auseinandernehmen des Werkzeugs in zwei Hälften, positiv gegen Zündbetätigung der Zwndnadelfeder gesichert, und sie wird selbsttätig enitsichert, wenn, die Hälften wieder zusammengebaut werden, um die Zündung zu ermögliichen.
  • Das Werkzeug ist erfindungsgemäß weiterhin derart aufgebaut, daß zwei unwirksame Hälfte vorhanden sind, wenn das. Werkzeug zwecks Ladens auseinandergenommen ist; wobei in diesem Werkzeugzustand die Teile der Zündvorrichtung des Werkzeugs, positiv gegen. unbeabsichtigtes Spanner oder gegen eine sonstige Bieldienungsbeweggu:ng gesichert werden, durch welche die Zündvorrichtung in Zündbereitschaftsstellung zu bringen ist.
  • Die vorstehenden sowie weitere Eigentümlichkeiten der Erfindung sollen nwnmehn ausführlicher an Hand der Zeichnung erläutert werden, und zwar zeigen Fig. i a und i b zusammengesetzt einen Längsschnitt durch das Werkzeug; wobei, die Werkzeugteile in; ihrer Normalstellung vor Betätigen des Werkzeugs dargestellt sind, Füg. 2 einen Schnitt ähnlich demjenigen nach Fiig. i a, welcher den hinteren Werkzeugteil wiedergbt, wobei der lündnadelhalfier gegen riicl-,-#värti:ge Bewegung zum Spannen der Zündnadelfeder gesichert ist, Fig. 3 eine Vorderansicht des Ablenkers, wobei gewisse Teile zwecks Verdebtlichung weggebrochen dargestellt sind, Fig. 4 einen Schnitt mach der Schnittlinisea 4-4 in Fig: i a, während Fig. 5 eine Ansicht ähnlich derjenigen nach Füg. i b wiedergibt, wodurch die relative Stellung der Teile zu der Zeit gezeugt wird, wenn; der Lauf und die Ablenkvorrichtung mit der Fläche in Bierühruang gebiraeht sind, in welche -ein Dorn eingetrieben werden soll.
  • Wie aus dem Fig. i a und i b hervorgeht, besteht dasi Werkzeug aus: einem zylindrischen Gehünsie io aus Gußwerkstoff mit ein--in Endstuck oder Hand-griff i i am rückwäirtigen Ende desselben, während das; verdickte Mittelstück des Gehäuses, io einen unmittelbaren Handgriff zu einem nachfolgend aüsfÜhrlicherbeschriebenenZweckbildet. Innerhalb des Gehäusefis isst ein Z ndsteuernücken 13 von im allgemeinen zylindrischer Gestalt und ein Züm.dnadelhalter 14 für eine Zündnadel i6 vorgesehen. Der Zündinadelhälter 14 hat einen, Schr aubansatz an sbinem Voirderende und ist mit diesem an einem Lauf 17 in solcher Weise: befestigt, daß dazwischen ein herausnehmbarer Pafronenhalter 18 sitzt, der in einer erweiterten Mittelbohrung des Laufs geführt ist.- Ein Futterstück ig sitzt im Endbeil der erweiterten Mittelbohrung im Lauf und häilt einen mit cinein Führungskop,F versehern Dorn 21, der vom Lauf in eine Wand hineingetrieben -werden soll. Eine Patrone mit einer Sprengladung ist bei z2 im Patronenhalter dargestellt. Um den Lauf herum ist eine Laufführung 23 vorgesehen, wobei zwischen: dieser und einem Sprengring 24 eine Lauffeder 26 gehaltem wird'., Eine Ablenk- oder Schutzvorrichtung 27 ist rings um die Mündung sdes Laufs vorgesehen und wird von einem Führungsrohr 2.8 gehalten, mit welchem eine Feder 29 .in Verbindung steht, welche sich an ihrem anderen Ende gegen eine der Laufführung 223 abstützt. Ein Gehäuserohr 31 umschließt die Feder 29 und die zugehörigen Teile und- ist am Gehäuse io in s päter erläuterter Weise befestigt. Eine Stanbablenkkappe 32 aus nachgiebigem Werkstoff wird vom Lauf 17 an seinem äußeren Ende so gehalten, daß sie in eine Mittelaussparung 33 der Schutzvorrichtung 27 in später zu beschreibender Weise zurückgedrückt werden kann.
  • Wie insbesondere aus Fig. i a hervorgeht, sitzt drehbar am Gehäuse io, wie bereits erwähnt, der Griff i i, in welchem eine Endplatte 35 und ein Führungsrohr 36 vorgesehen sind, welches eine Ringfläche hat, die mit dem Gehäuse io zusammenwirkt, und dessen Ende seinerseits mit einer Ringfläche am Gehäuse io zusammenwirkt. Der Griff i i wird am Gehäuse iö mittels einer Schraube 37 gehalten, die vom Nockenzylinder 13 gehalten wird, dessen Kopfteil in einer entsprechenden Aussparung im Führungsrohr 36 sitzt und durch einen Umfangsschlitz 38 (Fig. i a und .4) des Nockenzylinders 13 hindurchführt, so daß .der Griff i i und das Gehäuse io begrenzte Drehbewegungen relativ zueinander ausführen können. Innerhalb des ausgesparten Endes des Gehäuses io ist eine Führungsplatte 41 vorgesehen, die von einem Sprengring 42 gehalten wird, wobei die Platte 41 das hintere Endstück der Zündnadel 16 aufnimmt, an welcher dort ein Haltering 43 sitzt. Eine Zündnadeifeder 44 sitzt zwischen der Führungsplatte 41 und einem Sprengring 46. Das vordere Ende der Zündnadel 16 sitzt gleitbar in einer Bohrung des Zündnadelhalters 14, wobei die Zündnadel 16 mit einer ringförmigen Nut 47 zum Aufnehmen eines Abzuges 48 versehen ist, welcher in der Nut unter dem Einfluß einer entsprechend bemessenen Feder sitzt.
  • Der Zündnadelhalter 14 (Fig. i a) ist mit einer Schraube 51 versehen, die in einer eingefrästen Nut 52 im Innern der Bohrung des Gehäuses io sitzt und bei 53 eine Schraubverbindung mit dem Lauf 17 aufweist, wobei die Schraube 51 zum Verhindern der Drehung des Zündnadelhalters 14 dient, während der Lauf 17 mit dem Halter in Verbindung ist.
  • Wie bereits ausgeführt, wird das Werkzeug in die Arbeitsstellung dadurch gebracht, daß der Lauf 17 gegen die Fläche gepreßt wird, gegen welche der Dorn 2i abgefeuert werden soll, und zwar derart, daß der Züridnadelhalter 14 so weit nachgibt, bis das obere Ende des Abzuges 48 von der Nase 54 im Steuernocken 13 aufgenommen wird, zu welcher Zeit eine Rolle 56 an dem Zündnadelhalter 14 in Lageübereinstimmung mit einem vergrößerten Teil am rückwärtigen Ende einer Steuernut 57 im Steuernockenzylinder 13 kommt. Durch diese Bedienungsbewegung wird eine relative Drehung des Griffes ii und des Gehäuses io zu dem Zwecke ermöglicht, daß der Abzug 48 die Zündnadel 16 zum Zusammenwirken mit dem Dorn 21 freigibt.
  • Zwecks Verhinderung des Spaniens bzw. Ansprechens der Zündnadel 16 und der Rückbewegung des Zündnadelhalters 14, wenn die beiden Hälften des Werkzeugs getrennt sind, ist der Zuundnadelhalter 14 mit einer Verriegelungsöffnung oder Nut 61 versehen, die mit einer Nase 62 an einem Sperrhebel 63 zusammenwirkt, der bei 64 im Gehäuse io gelagert ist und in Eingriff durch eine Druckfeder 66 zu bringen gesucht wird. Der Hebel 63 sitzt in einer Aussparung im -Gehäuse io, welche eine Abdeckplatte 67 aufweist. Der Hebel 63 wird normalerweise, wie aus Fig. i a hervorgeht, in einer unwirksamen Stellung gehalten, und zwar durch die Kante einer Haltemutter 68, welche in Schraubverbindung mit dem Gehäuserohr 31 ist und sich gegen das Ende der Laufführung 23 anlegt. Aus Fig. i a .geht hervor, daß die Rückhaltemutter 68 sich gegen eine Fläche einer kreisförmigen Innenrippe 69 des Gehäuses io im zusammengebauten Zustand der Teile legt. Die andere Fläche der Rippe 69 stellt einen Anschlag für den Zündnadelhalter i-. in seiner vorderen Stellung dar.
  • Zur Verhinderung einer relativen Drehbewegung der Teile hat das Gehäuserohr 3i (Fig. i a) eine Aussparung, in welcher der Kopfteil einer Führungsschraube 7, sitzt, die von der Laufführung 17 gehalten wird, wobei die Laufführung außerdem ein zweites Führungsstück 72 trägt, das in einer Längsnut 73 im Lauf geführt wird und die relative Stellung der Teile während der Rückwärtsbewegung des Laufs, um das Werkzeug in die Feuerstellung zu bringen, aufrechterhält. Am vorderen Ende des Gehäuserohres oder Schildes 31 (Fig. i b ) ist eine _Muffe 76 vorgesehen, die mit Preßsitz gehalten wird und mit dem Flanschende 77 des Führungsrolire,s 28 zuisammenwi.rkt, welches .in dem Haltering 6 geführt wird. Der Flansch 77 hat vorzugsweise eine runde Form und sitzt im Gehäuserohr 31. Wie bereits erwähnt, ist die Schutzvorrichtung von besonderer Bauart, um das Werkzeug bequem zwischen benachbarten Wänden oder in Ecken benutzen zu können, und zu diesem Zweck ist die Ablenk- oder Schutzvorrichtung (Fig. i b und 3) mit einem äußeren oder Hauptteil von im allgemeinen rechtwinkligem Querschnitt versehen, der aus einer Metallplatte 81 besteht, auf welcher eine Gummischicht 82 über eine Mehrzahl von Schrauben 83 befestigt ist. Sowohl die Platte 81 als auch die Schicht 82 sind mit einer exzentrisch vorgesehenen Aussparung zur Aufnahme eines Mittelteils 84 versehen, der über drei Schrauben 85 mit einer Schwenkplatte 86 von etwas größerem Durchmesser verbunden ist. Die Platte 86 wird drehbar an der Platte 81 über ein Paar von Bogenhaltern und Führungsringen 87 gehalten. Die Schwenk- und Führungsplatte 86 für den einstellbaren Mittelteil des Ablenkschildes ist mit einer exzentrisch vorgesehenen Haltebohrung 88 versehen, mittels welcher sie; auf das Ende des Führungs,rohre,s@ 2,8 gepreßt wird. Wie aus den Fig. i b und 5 hervorg'ellt, ist der Mittelteil 84 bis 86 so in bezug auf den äußeren Teil Bi, 82 angeordnet, daß die Aussparung 88 der Mittelplatte 86 in einer konzentrischen Stellung in bezug auf die äußere Platte 81 gehalten wird (wie in gestrichelten Linien in Fig.3 gezeigt ist). In vollausgezogenen Linien in Fig. 3 ist dargestellt, daß die Platte 86 in solcher Weise gedreht worden ist, daß die Öffnung 88 und dementsprechend der Lauf 17 die äußerste Stellung in bezug auf die Ablenk- und Schutzvorrichtung einnehmen, so daß das Werkzeug dicht an eine Wand heran zwecks L ösens des Schusses gebracht werden kann. Wie bereits erwähnt, ist der Mittelteil 84 der Ablenk- oder Schutzvorrichtung mit einer Ausnehmung oder Aussparung bei 33 versehen, um den Lauf passieren zu lassen und Spiel für die kappenförmige Ablenkkappe 32 aus gummiähnlichem Werksitoff zu-schaffen. Der Ablenkumgsiring oder die Ablenkkappe 32 (Fig. 1 b) sitzt in einer ringförmigen Nut 89 in der Nähe des Endes des Laufs, zu dem Zweck, das Lippenstück der Ablenkkappe 3-2 dicht an den Punkt heranzubringen, an welchem der Dorn 21 mit der Oberfläche in Berührung kommt, in welche er hineingetrieben werden soll. Die Ablenkkappe 32 verhindert, daß Staub unmittelbaren Zugang zu den Gleitflächen des Laufs 17 und des Führungsrohres 28 hat.
  • Die Wirkungsweise des Werkzeugs ist kurz wie folgt: Das Werkzeug wird dadurch geladen, daß die vordere Hälfte von der hinteren Hälfte abgenommen wird. Die hintere Hälfte ist in Fig. 2 dargestellt, wobei die Sperre 63 in der Arbeitsstellung in bezug auf den Zündnadelhalter 1,4 ist, so daß keine ungewollte Rückwärtsbewegung des Halters 1d. stattfinden kann, während das Werkzeug auseinandergenommen oder aus den beiden Hälften später zusammengebaut wird. In der vorderen Hälfte des Werkzeugs sitzen, wie aus Fig. i a zu ersehen ist, der Dorn 2i und die Patrone 22, und die beiden Hälften des Werkzeugs weirden dann zusammengebaut, wobei während dieses Zusammenbaus die Führungskante der Rückhaltemutter 68 mit einer geneigten Fläche am Hebel 63 unmittelbar hinter dem Lagerpunkt 6q., wie aus Fig. i a zu ersehen ist, zusammenwirkt, wodurch der Hebel 63 in die Freigabestellung bewegt wird. Infolgedessen ist dann das Werkzeug geladen und bereit, in Feuerstellung gebracht zu werden.
  • Zu dieser Zeit wird die Ablenkkappe 32 in die gewünschte Stellung gebracht. Wenn der Dorn 21 frei von einer benachbarten Wand eingebracht werden soll, sind die Teile so angeordnet, wie aus Fig. i b ersichtlich ist, so daß der Lauf die Mittelstellung in bezug auf die Ablenkkappe 32 einnimmt. Das Mündungsende des Laufs 17 wird in Berührung mit der Fläche gebracht und daraufhin ein Druck auf das Werkzeug in solcher Weise ausgeübt, daß der Lauf 17, der Zündnadelhalter 1q. und die zugehörigen Teile sich relativ zu den übrigen Teilen des Werkzeugs so weit zurückbewegen, bis eine relative Stellung der Ablenkkappe 32 und des -Xündungsendes des Laufs 17 erreicht ist, wie sie in vollausgezogenen Linien in Fig. 5 dargestellt ist. In dieser Stellung wirkt die Ablenkkappe 32 mit der Oberfläche der Wand oder des Teils, in; welchen der Dorn 2i eingetrieben werden soll, in solcher Weise zusammen, daß die Bedienungsperson gegen wegfliegende Teilchen beim Abfeuern geschützt wird, wobei außerdem ein im wesentlichen rechtwinkliges Aufsetzen des Werkzeugs auf die Wand gewährleistet wird, in welche der Dorn 21 eingetrieben werden soll. Wenn die Teile vollständig so weit zusammengepreßt worden sind, daß der Abzug 48 mit der Nase 54 des Steuernockens 13 zusammenwirkt, bewirkt die das Gehäuse io und den Endgriff i i haltende.. Bedienungsperson eine relative Drehung zwischen Steuernocken 13 und Zündnadelhalter 14, so daß der Abzug 48 freigegeben wird und die Zündnadel 16 nach vorn schnellt, um die Patrone 22 anzuschlagen und dadurch den Abfeuerungsvorgang zu bewirken.
  • Soll .ein Dorn 2z dicht an. ener.Oberfläche eingetrieben werden, die rechtwinklig zu der Fläche verläuft, in welche er eingetrieben werden soll; so wird die Ablenkkappe 32. in die durch Fig. 3 wiedergegebene Stellung bewegt, so daß die Aussparung 88 ihre äußerste Stellung oder auch eine Zwischenstellung in bezug auf die Ablenkkappe 32, als Ganzes betrachtet, einnimmt.
  • Außerdem sei vermerkt, daß während des Abfenerns die Staubablenkkappe 32 ein unmittelbares Ausblasen von Staub oder Betonteilchen gegen die kreisförmige Linie des Gleitkontaktes des Laufs innerhalb des Führungsrohres 28 verhindert, wodurch vermieden wird, daß die vorgenannten Teilchen zwischen die sich bewegenden Werkzeugteile gelangen.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel kann in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne daß der Erfindungsbereich verlassen wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Eintreiben eines Dornes od. dgl. in Wände od. dgl., dadurch Bekennzeichnet, daß eine nachgiebige Ablenkvorrichtung (27) mit einem Lauf (i7) am vorderen Werkzeugteil (28, 31) in Flächenberührung um das Mündungsende des Laufs (i7) mit einer Fläche steht; in welche ein Dorn (2i) eingetrieben werden soll, wobei die Ablenkvorrichtung (27) aus einem Hauptkörper (8i, 82) besteht, der einen exzentrischen Sitz und einen Mittelteil (8q., 86) aufweist, der drehbar im Exzentersitz gehalten ist und eine exzentrisch vorgesehene Aussparung (88) zur Aufnahme des Laufs (i7) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lauf (i7) an der Fläche, in welche der Dorn einzutreiben ist, anliegt und eine Staubablenkkappe (32) an seinem Mündungsende aufweist, damit der Lauf (i7) in einer exzentrisch vorgesehenen Aussparung (33) im Mittelteil (8q:, 86) in die Zündstellung verstellbar ist.
  3. 3. Vömrichtwng nach Artspruch i oder 2, .dadurch gekennzeichnet, däß der Mittelteil (8q., 86) drehbar beweglich in bezug auf den Hauptteil (8i, 82) zwecks relativer Veränderung der Stellung des Laufs (i7) zum Umfang der Ablenkvorrichtung (27) ist; wobei in der einen Stellung der Lauf (i7) im wesentlichen den Mittelpunkt in bezug auf die Ablenkvorrichtung (27) einnimmt und in der anderen Stellung der Lauf (17) sich in der Nähe der Kante der Ablenkvorrichtung befindet:
  4. 4. Vorrichtung nach- einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch einen hinteren Werkzeugteil (in) mit einem Zündnadelhalter (1q.), der gleitbar darin vorgesehen ist; durch einen vorderen Werkzeugteil (28, 31), der abnehmbar am hinteren Werkzeugteil (io) befestigt ist, und durch ein Sperrelement (63), welches der hintere Werkzeugteil (io) hält und welches unter der Steuereinwirkung des vorderen Werkzeugteils (28, 3z) steht, indem es im zusammengebauten Zustand des Werkzeugs den Zündnadelhalter (1q.) unwirksam macht und nach Abnahme des vorderen Werkzeugteils (28, 31) in Sperrverbindung mit dem Zündnadelhalter (i¢), -um den letzteren unwirksam zu halten, tritt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündnadelhalter (14) zum Aufnehmen einer Sperre mit einer Aussparung (61.) zwecks Eindringens einer Nase (6z) . des Sperrgliedes (63) nach der Abnahme des vorderen Werkzeugteils (28, 3i) versehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abzug (q:8) im hinteren Werkzeugteil (io) vorgesehen ist, der durch Drehung beim Zurückgehen des Zündnadelhalters (1q.) in feuerbereiter Arbeitsstellung des Werkzeugs aus seiner unwirksamen in eine wirksame Stellung versetzbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündnadelhalter (14) zum Laden des Werkzeugs beweglich ist und gegen relative Bewegung mit einem benachbarten ortsfesten Teil (io) verriegelbar ist, wobei ein Ansatzstück (68) am vorderen Werkzeugteil die Verriegelung unwirksam macht, wenn die Werkzeugteile (zo, 28, 31) miteinander verbunden werden.
DEP4696A 1949-12-02 1950-12-02 Vorrichtung zum Eintreiben eines Dornes od. dgl. in Waende od. dgl. Expired DE876323C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US876323XA 1949-12-02 1949-12-02

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP4696A Expired DE876323C (de) 1949-12-02 1950-12-02 Vorrichtung zum Eintreiben eines Dornes od. dgl. in Waende od. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE876323C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028947B (de) * 1955-08-23 1958-04-24 Walter Schulz Bolzensetzgeraet mit einer den Lauf umgebenden, mindestens zweiteiligen platten- oder kasten- oder glockenfoermigen Schutzkappe
DE1095217B (de) * 1951-09-01 1960-12-15 Ramset Fasteners Inc Bolzenschiessgeraet
DE1139440B (de) * 1953-12-02 1962-11-08 Bossong Werk G M B H Bolzensetzgeraet
DE1145109B (de) * 1951-04-30 1963-03-07 Rudolf Dietz Dr Ing Bolzensetzgeraet zum Einschiessen von Befestigungsbolzen in Bauteile
DE1182156B (de) * 1957-12-04 1964-11-19 Sarmi S A Societe D Applic De Vorrichtung zur Sicherung von Bolzensetzpistolen gegen Benutzung ohne Splitterschutzschild

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