DE1067377B - Bolzensetzgerat - Google Patents
BolzensetzgeratInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
- B25C1/08—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
- B25C1/10—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
- B25C1/12—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting directly on the bolt
- B25C1/123—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge acting directly on the bolt trigger operated
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Description
DEUTSCHES
Bekannte Bolzensetzgeräte, die zum Einschießen von Bolzen oder Nägeln in Bauwerksteile oder andere
feste Körper dienen, waren vielfach sehr komplizierte Vorrichtungen mit zahlreichen Einzelteilen, so daß
bei der Zerlegung solcher Geräte eine größere Anzahl von Schrauben oder anderen Befestigungsmitteln gelöst
werden mußte. Dadurch wurde das Reinigen der Geräte sehr erschwert und setzte viel Übung und Erfahrung
im Zerlegen und Wiederzusammenbau der Geräte voraus. Häufig wurde schon durch fehlerhaftes
Zusammensetzen ein Versagen des Gerätes verursacht. Dies soll durch die Erfindung vermieden werden.
Die Erfindung geht aus von einem bekannten Bolzensetzgerät, bei dem zur Beachtung der Sicherheitsvorschrift,
daß der, Schuß nur beim Andrücken der Laufmündung an die Beschußfläche ausgelöst
werden kann, vor der Schußauslösung ein Zurückschieben des Laufes zusammen mit dem Verschlußstück
in das mit einem Handgriff versehene Gehäuse unter Zusammendrückung einer sowohl zum Vorholen
des Laufes als auch zur Dämpfung des Rückstoßes dienenden Feder bis in die durch einen starren Anschlag
bestimmte Schußbereitschaftsstellung erforderlich ist, in der ein im Verschlußstück querbeweglich
angeordneter, mit einer Schulterfläche den Schlagbolzen gegen die Wirkung der gespannten Schlagbolzenfeder
zurückhaltender Auslöseschieber der Druckstelle eines Abzugshebels gegenüberliegt.
Die Erfindungsaufgabe, ein Bolzensetzgerät dieser Art so auszubilden, daß es bei sehr einfachem Aufbau
schnell und mühelos zerlegt und wieder zusammengesetzt werden kann, ist dadurch gelöst, daß die
Laufvorhol- und Rückstoßdämpfungsfeder zwischen der Rückseite des Verschlußstückes und dem mit dem
Gehäuse starr verbundenen Gehäuseboden eingespannt ist und daß ein als Anschlag zur Begrenzung der Vorlaufbewegung
des Verschlußstückes und Laufes dienender, aus einem entsprechend bemessenen Längsschlitz
des Gehäuses herausragender Nocken des Auslöseschiebers durch diesen Längsschlitz in das Gehäuse
soweit eindrückbar ist, daß der Auslöseschieber zusammen mit dem Verschlußstück, die Laufvorhol-
und Rückstoßdämpfungsfeder sowie der Schlagbolzen mit seiner Führung und Feder aus dem Gehäuse nach
vorn herausnehmbar sind.
Um das Zerlegen des Gerätes ohne Zuhilfenahme eines Montagewerkzeuges zu ermöglichen, ist in weiterer
Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß zum Eindrücken des Nockens des Auslöseschiebers zwecks
Herausnahme des Verschlußstückes und der hinter diesem befindlichen Teile der Abzugshebel verwendbar
ist, der dazu mit einem abgewinkelten Führungsschlitz auf seiner Schwenkachse gelagert und gegen
die Wirkung der Abzugsfeder gegenüber der Schwenk-Bolzensetzgerät
Anmelder:
Walter Sdiulz,
Mettmann (RhId.), Schwarzbachstr. 32
Walter Schulz, Mettmann (RhId.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
achse in seiner Schwenkebene in zwei Richtungen verschiebbar ist. In diesem Falle dient also der Ab-
ao zugshebel zugleich als Montagewerkzeug.
Bei bekannten Bolzensetzgeräten war in der Regel ein Anschlag vorgesehen, der die Bewegung des Laufes
im Gehäuse nach hinten begrenzt. War dieser Anschlag mit dem Handgriff des Bolzensetzgerätes starr
verbunden, so hatte dies die Folge, daß sich der Rückstoß auf die Hand der Bedienungsperson auswirkte.
Es wurde deshalb im Gehäuse eine Rückstoßdämpfungsfeder eingeschaltet. Diese mußte aber notwendig
härter sein als die Laufvorholfeder, gegen deren Wirkung
der Lauf vor der Schußauslösung in das Gehäuse zurückgedrückt wurde, da andernfalls die Rückstoßdämpfungsfeder
zusammengedrückt worden wäre, ehe der Lauf genügend weit, d. h. bis in die Schußbereitschaftsstellung
zurückgedrückt war. Diese somit verhältnismäßig harten Rückstoßdämpfungsfedern der
bekannten Bolzensetzgeräte hatten zur Folge, daß sich der Rückstoß doch wieder verhältnismäßig stark auf
die Hand auswirkte.
Bei dem bekannten Bolzensetzgerät, von dem die Erfindung ausgeht, ist eine einzige Feder sowohl zum
Vorholen des Laufes als auch zur Dämpfung des Rückstoßes vorgesehen, wobei als Anschlag zur Begrenzung
der Axialverschiebung des Gehäuses gegenüber dem Lauf eine am vorderen Ende des Gehäuses
angebrachte Schutzkappe dient, deren Stirnfläche sich an die Beschußfläche anlegt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der das Zurückschieben des Laufes begrenzende,
die Schußbereitschaftsstellung bestimmende starre Anschlag durch den in einem Hohlraum die Schlagbolzenfeder
aufnehmenden Schlagbolzen gebildet, der . sich in der Spannstellung mit seinem hinteren Ende
gegen den Gehäuseboden abstützt, jedoch bei der Auslösung als Anschlag unwirksam wird und somit ein
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Zurückschieben des LiiülSsLinit. dem Verschlußstück
unter der Treibgaswirkung über die Schußbereitschaftsstellung hinaus ermöglicht. In diesem Fall
kann ein besonders einfacher Aufbau des Gerätes mit hur wenig Einzelteilen dadurch erreicht werden, daß
eine- zur Führung des Schlagbolzens dienende, mit
einem an ihrem vorderen Ende nach innen vorspringenden Rand die Vorbewegung des Schlagbolzens begrenzende
Hülse an ihrem ,hinteren Ende einen Flansch aufweist, der durch die L,aufvorhol- und Rückstoßdämpfungsfeder
gegen den Gehäuseboden gedrückt wird. Somit ist es nicht erforderlich, die Führung des
Schlagbolzens durch Schrauben oder andere Befestigungsmittel im Gehäuse zu befestigen. Vielmehr wird
die Schlagbolzenführung nur durch den Druck der Laufvorhol- und Rückstoßdämpfungsfeder am Laufboden
festgehalten und Kahn, wenn das Verschlußstück und die Laufvorhol—und Rückstoßdämpfungsfeder
aus dem Gehäuse gezogen werden, ebenfalls nach vorn herausgenommen werden.
Ein AusführungsbeispieJ;;der Erfindung ist in der
Zeichnung im Längsschnitt dargestellt.
Der Lauf 1 des Bolzensetzgerätes ist in das Verschlußstück
2 mittels des, Gewindes 3 eingeschraubt. Zum Laden des Gerätes wird der Lauf aus dem Verschlußstück
herausgeschraubt, der Bolzen und die Kartusche von hinten in den Lauf eingeführt und dann
der Lauf wieder in das Verschluß stück 2 eingeschraubt. Um das Eiri- Und Ausschrauben des
Laufes zu erleichtern, ist dieser bei 4 verstärkt, und die Verstärkung ist gekordelt. Der Schlagbolzen 5 ist
als eine Hülse ausgebildet, die in ihrem Inneren die Schlagbolzenfeder 6 aufnimmt und in der Schlagbolzenführungshülse
22 geführt ist. Diese Schlagbolzenführungshülse liegt mit ihrem Flansch 23 am Boden 7 α des Gehäuses 7 an und wird durch die
Feder 18, die sowohl als Laufvorholfeder als auch als Rückstoßdämpfungsfeder dient, gegen den Gehäuseboden
gedrückt. Ein in den Boden Ta des Gehäuses 7 eingesetzter Stift 8 dient zur Führung der Schlagbolzenfeder
6. In einer Quefbohrung 9 des Verschlußstückes 2 ist in an sich bekannter Weise ein Auslöseschieber
10 quer zur Laufachse gegen die Wirkung der Feder 11 verschiebbar angeordnet. Dieser Auslöseschieber
hat eine Bohrung in Richtung der Schlagbolzenachse, durch die der Schlagbolzen 5 hindurchtreten
kann, wenn der Auslöseschieber 10 gegen die Wirkung der Feder 11 eingedrückt wird. Liegt der
Auslöseschieber aber unter der Einwirkung der Feder 11 an dem etwas schwächer gehaltenen vorderen Teil
des Schlagbolzens an, so kann der rückwärtige, stärkere Teil des Schlagbolzens nicht durch die Bohrung
des Auslöseschiebers hindurchtreten, weil sich die Schulter 12 des Schlagbolzens gegen den Absatz
13 des Auslöseschiebers legt.
Durch einen Schlitz 14 im Gehäuse 7 tritt ein an dem Auslöseschieber angebrachter, als Betätigungsteil
dienender Nocken 15 hindurch. Der Abzugshebel 16 ist um einen Bolzen 17 schwenkbar. Ist der Lauf entgegen
der Wirkung der Schlagbolzenfeder 6 und der Laufvorholfeder 18 durch Aufsetzen der Laufmündung
auf die Fläche, in die der Bolzen eingeschossen werden soll, in das Gehäuse 7 zurückgedrückt, so befindet
sich der Nocken 15 an der gestrichelt eingezeichneten Stelle.
Das Abschießen des Bolzens spielt sich folgendermaßen
ab: Der in üblicher Weise an dem Lauf angebrachte Schutzschild 28' wird durch Zurückziehen der
Hülse 19 entgegen der Wirkung der Feder 20 zurückgezogen, so daß der Laui^flach yorn heraustritt und
mit seiner Mündung genau auf die Stelle, in die der Bolzen eingeschossen werden soll, aufgesetzt werden
kann. In dieser Stellung ist es unmöglich, den Schuß auszulösen, da der Schlagbolzen das Zündhütchen
nicht erreichen kann, weil sein rückwärtiger Bund 21 an dem eingezogenen Rand 22 α der Schlagbolzenführungshülse
22 anliegt. Wird nun durch Druck auf den Handgriff 24 die Laufmündung fest gegen die Unterlage
gedrückt, so werden dadurch der Lauf 1 und mit ihm das Verschlußstück 2 relativ in das Gehäuse 7 zurückgedrückt.
Gleichzeitig mit dem Verschlußstück bewegt sich auch der Auslöseschieber 10 relativ rückwärts.
Da der Schlagbolzen, wie erwähnt, mit seiner Schulter 12 gegen den Rand 13 des Auslöseschiebers
*5 anliegt, wird dabei auch der Schlagbolzen unter Spannung
der Schlagbolzenfeder 6 zurückgedrückt. Zur Begrenzung dieser Bewegung dient der Schlagbolzen
selbst, dessen hinteres Ende 21 schließlich gegen den Boden la des Gehäuses 7 stößt. Sobald diese Anschlagstellung
erreicht ist, befindet sich der Nocken 15 in der gestrichelt gezeichneten Stellung gegenüber der
Nase 25 des Abzugshebels 16. Dieser steht unter der Einwirkung der Abzugsfeder 26, die ihn um den
Bolzen 17 links herum zu drehen sucht. Wird der Ab-
a5 zugshebel 16 durch einen Fingerdruck auf seine Vorderfläche
um den Bolzen 17 rechts herum gedreht, so drückt die Nase 25 den Nocken 15 zurück. Der Auslöseschieber
10 wird dadurch entgegen der Spannung der Feder 11 nach innen gedrückt, und die Schulter 12
des Schlagbolzens kann an der Kante 13 des Auslöseschiebers vorbeigleiten. Der Schlagbolzen schnellt
unter der Einwirkung der zusammengedrückten Schlagbolzenfeder 6 nach vorn. In dem Augenblick, in
welchem die Schulter 12 nicht mehr gegen die Kante 13 drückt, ist aber auch der die Bewegung des Laufes
nach hinten begrenzende Anschlag beseitigt. Der Rückstoß des Schusses, der Lauf und Verschluß zurückwirft,
wirkt sich somit, da die starre Verbindung von Gehäuse und Lauf aufgehoben ist, nicht mehr auf die
Hand aus, sondern wird von der jetzt als Rückstoßdämpfungsfeder wirkenden Laufvorholfeder 18 weich
aufgefangen.
Der Nocken 15 und der Abzugshebel 16 haben bei der dargestellten Ausführungsform noch eine weitere
Aufgabe. Die öffnung, durch die der Bolzen 17 durch den Abzugshebel tritt, ist, wie dargestellt, kein rundes,
sondern ein winkliges Langloch. Die Feder 26 sucht den Abzug nicht nur in der Richtung des Pfeiles a
linksherum zu drehen, sondern sie weist auch noch eine zusätzliche Spannung auf, die ihn in der Richtung
des Pfeiles b nach links drückt. Wird der Abzugshebel 16 in Richtung des Pfeiles c nach rechts bewegt,
so tritt der Bolzen 17 in den zweiten Schenkel des winkligen Langloches ein, und der Abzugshebel 16
kann jetzt nach oben gedrückt werden, so daß der Nocken 15 bei dieser Betätigung des Abzugshebels in
der Stellung, in der sich der Lauf in seiner vorderen Endlage befindet, nach innen gedrückt wird. Ein
Schuß kann dabei, selbst wenn das Gerät geladen ist, nicht ausgelöst werden, da der Schlagbolzen bei dieser
Stellung des Laufes das Zündhütchen nicht erreichen kann, weil er durch den Bund 21 festgehalten ist. Es
kann aber jetzt das Verschlußstück 2 aus dem Gehäuse 7 nach vorn herausgezogen werden. Nachdem das Verschlußstück
2 mit dem Auslöseschieber 10 herausgezogen ist, kann auch der Schlagbolzen 5 mit der
Schlagbolzenfeder 6 und der Schlagbolzenführungshülse 22 herausgenommen werden. Es ist also möglich,
das Gerät vollständig zu zerlegen, ohne dabei eine Schraube lösen oder ein Werkzeug benutzen zu müssen.
Um Unfälle zu verhüten, ist der Abstand zwischen dem Gehäuse 7 und der Hülse 19 so gewählt, daß der
Lauf nur dann tief genug bis in die Schußbereitschaftslage zurückgedrückt werden kann, wenn sich
die Hülse 19 in ihrer hintersten Stellung oder doch mindestens nahezu in ihrer hintersten Stellung befindet.
Ein Federring 27, der in einer Eindrehung des verstärkten Teiles des Laufes liegt, verhindert das
Abnehmen der Hülse 19, die ihrerseits wiederum untrennbar mit dem Schutzschild 28 verbunden ist.
Claims (4)
1. Bolzensetzger,ät, bei dem vor der Schußauslösung ein Zurückschieben des Laufes zusammen
mit dem Verschlußstück in das mit einem Handgriff versehene Gehäuse unter Zusammendrückung einer
sowohl zum Vorholen des Laufes als auch zur Dämpfung des Rückstoßes dienenden Feder bis in
die durch einen starren Anschlag bestimmte Schußbereitschaftsstellung erforderlich ist, in der ein im
Verschluß stück quer beweglich angeordneter, mit einer Schulterfläche den Schlagbolzen gegen die
Wirkung der gespannten Schlagbolzenfeder zurückhaltender Auslöseschieber der Druckstelle
eines Abzugshebels gegenüberliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufvorhol- und Rückstoßdämpfungsfeder
(18) zwischen der Rückseite des Verschlußstückes (2) und dem mit dem Gehäuse (7) starr verbundenen Gehäuseboden (7 a) eingespannt
ist und daß ein als Anschlag zur Begrenzung der Vorlaufbewegung des Verschlußstückes
und Laufes dienender, aus einem entsprechend bemessenen Längsschlitz (14) des Gehäuses herausragender
Nocken (15) des Auslöseschiebers (10) durch diesen Längsschlitz in das Gehäuse so weit
eindrückbar ist, daß der Auslöseschieber zusammen mit dem Verschlußstück, die Laufvorhol-
und Rückstoßdämpfungsfeder sowie der Schlagbolzen mit seiner Führung und Feder aus dem
Gehäuse nach vorn herausnehmbar sind.
2. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Eindrücken des Nockens
(15) des Auslöseschiebers (10) zwecks Herausnahme des Verschlußstückes (2) und der hinter
diesem befindlichen Teile der Abzugshebel (16) verwendbar ist, der dazu mit einem abgewinkelten
Führungsschlitz auf seiner Schwenkachse (17) gelagert und gegen die Wirkung der Abzugsfeder
(26) gegenüber der Schwenkachse in seiner Schwenkebene in zwei Richtungen verschiebbar ist.
3. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Zurückschieben
des Laufes begrenzende, die Schußbereitschaftsstellung bestimmende starre Anschlag durch den
in einem Hohlraum die Schlagbolzenfeder (6) aufnehmenden Schlagbolzen (5) gebildet ist, der sich
in der Spannstellung mit seinem hinteren Ende (21) gegen den Gehäuseboden (7 a) abstützt, jedoch
bei der Auslösung als Anschlag unwirksam wird und somit ein Zurückschieben des Laufes mit
dem Verschlußstück unter der Treibgaswirkung über die Schußbereitschaftsstellung hinaus ermöglicht.
4. Bolzensetzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Führung des Schlagbolzens
dienende, mit einem an ihrem vorderen Ende nach innen vorspringenden Rand (22 α) die
Vorbewegung des Schlagbolzens begrenzende Hülse (22) an ihrem hinteren Ende einen Flansch
(23) aufweist, der durch die Laufvorhol- und Rückstoßdämpfungsfeder (18) gegen den Gehäuseboden
(7a) gedrückt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 876 323;
deutsche Patentanmeldungen B 2849 V/37 d (bekanntgemacht am 21.12. 1950), B 12024 V/37d (bekanntgemacht
am 5.4.1951), H 8876 V/37 d (bekanntgemacht am 30. 10.1952) ;
österreichische Patentschrift Nr. 177 383;
USA.-Patentschrift Nr. 2 576 473.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©909 638/54 10.$»
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