DE868204C - Strickverfahren - Google Patents
StrickverfahrenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B1/00—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
- D04B1/10—Patterned fabrics or articles
-
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- D04B1/12—Patterned fabrics or articles characterised by thread material
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Description
- Strickverfahren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung glatter Strumpfware, die vorzugsweise durch schräg verlaufende Linien kontrastierender Farben verziert ist und deren Maschen mit benachbarten Maschen verstrickt sind.
- Das erfindungsgemäße Verfahren besteht in folgenden Stufen: Es werden zwei aufeinanderfolgende Maschenreihen aus einem Grundfaden gearbeitet, und in jeder Maschenreihe wird der Grundfaden über einen Zwischenraum flottgelegt, der wenigstens gleich einem Maschenstäbchen ist, und dann wird in jedem dieser eine Flottung enthaltenden Maschenstäbchen ein Deckfaden verarbeitet, wobei der Deckfaden in der einen Maschenreihe anschließend an die Bildung der Flottung und in der anderen Maschenreihe vor der Bildung der Flottung verstrickt wird.
- Erfindungsgemäß wird das Maschenstäbchen, in dem derDeckfaden verarbeitet wird, um wenigstens ein Maschenstäbchen gegenüber dem Deckfaden versetzt, der in einer benachbarten Maschenreihe verarbeitet wurde. Dabei erfolgt das Verarbeiten desGrundfadens und desDeckfadens in der gleichen Maschenreihe nacheinander in entgegengesetzten Richtungen.
- Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachstehend mit Bezug auf .die Zeichnung beschrieben, in der ein Schnitt der gemäß dem Verfahren der Erfindung gestrickten Ware schematisch dargestellt ist.
- Mit Bezug auf die Zeichnung sei angenommen, daß die erste Maschenreihe i von links nach rechts gestrickt worden ist. Die Maschenreihe besteht aus einer Gruppe von glattgestrickten Maschen eines Grundfadens einer einzigen Farbe. Die Maschenreihe ä wird in der entgegengesetzten Richtung gearbeitet, d. h. von rechts nach links, und besteht ebenfalls aus einer Gruppe von ähnlichen Maschen des gleichen Fadens, der durch die Maschen der ersten Maschenreihe in jedem Maschenstäbchen außer dem Maschen.stäbchen 8 hindurchgearbeitet worden ist. Über dem Maschenstäbchen 8 liegt der Faden flott, wie bei 14 dargestellt.
- Das Arbeiten mit dem Grundfaden wird nun unterbrochen, und ein zweiter Faden, der hier mit Deckfaden bezeichnet wird, wird von links nach rechts in das Maschenstäbchen 8, wie bei 15 dargestellt, eingearbeitet, indem der Faden durch die in Maschenreihe i liegende Masche des zugehörigen Maschenstäbchens hindurchgestrickt wird. Der zweite Faden oder Deckfaden wird von rechts nach links auch durch die Grundfadenmascbe 16 der Maschenreihe 2 gearbeitet, wie bei 17 dargestellt.
- Das Arbeiten mit dem Deckfaden wird nun unterbrochen, und Maschenreihe 3 wird hergestellt, indem oder Grundfaden von links nach rechts auf allen Maschen der Maschenreihe 2 gearbeitet wird, einschließlich der Masche 15 des Deckfadens, jedoch mit der Ausnahme, daß der Faden über der Masche des Deckfadens, wie .bei 18 -dargestellt, flottet, an dieser Stelle also nicht verstrickt wird: Die Strickrichtung wird nun wieder umgekehrt, und die Maschenreihe q. wird von rechts nach links mit dem Grundfaden auf allen Maschen der Maschenreihe 3 gearbeitet, mit Ausnahme von Maschenstäbchen 1o, über das der Faden, wie bei 1g dargestellt, flottgelegt wird. Die Fäden werden nun wieder gewechselt, so dA der Deckfaden arbeitet, und es wird von links nach rechts gestrickt. Die Masche 2o -wird durch Masche 21 des Maschenstäbchens io der Maschenreihe q. gezogen, und nach Umkehr der Arbeitsrichtung wird Masche 22 durch Masche 23 der Maschenreihe q. gezogen. Die Fäden werden dann wieder zum Grundfaden gewechselt, und die Maschenreihe 5 wird fertiggestellt, indem auf allen Maschen der Maschenreihe q. von links nach rechts gestrickt wird, mitAusnahme des Maschenstäbchens i i, in dem die Deckfadenmasche 22 liegt, hinter der der Faden bei 24 flottet. Die nächste Maschenreihe 6 wind ebenfalls aus Grundfaden von rechts nach links auf allen Maschen der Maschenreihe 5 gestrickt, mit der Ausnahme von Maschenstäbchen 12, über das der Grundfaden flottliegt. Dann wird dasArbeiten mit demGrundfaden unterbrochen und der Deckfaden in dem Maschenstäbchen 12 der Maschenreihe 6, wie bei 25 dargestellt, verstrickt. Ebenso wird der Deckfaden im Maschenstähchen 13 durch die Grundfadenmasche26,der Masc'henreihed hindurchgezogen. Diese Maschine liegt in Maschenreihe 7, sobald die Folge -wiederholt wird, wie es erforderlich ist, um die gewünschte Länge des Schrägstreifens oder der durch den Deckfaden gebildeten Linie zu erhalten.
- Es ist offensichtlich, daß der Deckstreifen in der entgegengesetzten Schrägrichtung gestrickt werden kann, um Kreuze, Rauten, Winkel und andere zierende Formen zu bilden, und daß der Deckfaden beim Herstellen von Strümpfen Verwendung finden kann, in denen der Deckfaden einen schmalen Streifen bildet, indem in jeder Schrägrichtung die übliche Kombination aus Rautenmustern geteilt wird. Andererseits kann der Deckfaden verwendet werden, um andereMuster innerhalb solcherRauten zu bilden.
- Obwohl der vorstehend beschriebeneDeckstreifen aus einer in jeder Maschenreihe vorhandenen einzigen Masche besteht, die von der entsprechenden Masche der vorhergehenden Maschenreihe über ein einziges Maschenstäbchen versetzt ist, können breitere Streifen dadurch erhalten werden, daß -in jedem Fall zwei oder mehr aufeinanderfolgende Maschen des Deckfadens verarbeitet und beide Maschen in der oben beschriebenen Weise versetzt werden. In diesem Fall würde der Grundfaden natürlich hinter den beiden Deckfadenmaschen oder hinter mehreren Deckfadenmaschen flotten. Gewünschtenfalls kann der Versatz auch über mehr als ein Maschenstäbchen erfolgen, so daß auf diese Weise die Schräglage des Deckstreifens geändert oder verändert wird.
- Die Bezugnahme auf eine Strick .maschenreihe bezieht sich durchaus nicht auf eine vollständige Maschenreihe, wie beispielsweise bei einem rundgestrickten Strumpf, sondern bezieht sich auf jeden Teil einer Ware.
- Wenn auch die Erfindung bei glattgestrickter Ware dargestellt und beschrieben ist, bei der in jeder Maschenreihe eine einzige Masche eines zweiten Fadens verarbeitet ist, wo jede dieser Maschen von den hervorgehenden gleichen Maschen versetzt sind, so daß aus einzelnen Maschen bestehende Versatzmuster geschaffen werden, ist selbstverständlich, daß aus zwei Maschenreihen bestehende Versatzmuster dadurch hergestellt werden können, daß zwei gleicheMaschenreihen aus Grundfaden gearbeitet werden, von denen jede Maschenreihe eine Flottung in dem gleichen Maschenstäbchen oder den gleichen Maschenstäbchen hat, dann. in diesen Maschenstäbchen der zweite Faden oder der Deckfaden verstrickt wird und dann das Verfahren wiederholt wird, mit der Ausnahme, daß die Flottung in jeder der beiden nächsten Maschenreihen des Grundfadens von der entsprechenden Flottung in jeder der beiden vorhergehenden Maschenreihen versetzt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Strickverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß zwei aufeinanderfolgende Maschenreihen aus einem Grundfaden gearbeitet werden und in jeder Maschenreibe der Grundfaden über einen Zwischenraum flottgelegt wird, der wenigstens gleich einem Maschenstäbchen ist, und daß in jedem dieser eine Flottung enthaltenden Maschenstäbchen ein Deckfaden verarbeitet wird, wobei der Deckfaden in der einen Maschenreihe anschließend an die Bildung der Flottung und in der anderen Maschenreihe vor der Bildung der Flottung verstrickt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschenstäbchen, in dem der Deckfaden verarbeitet wird, um wenigstens ein Masc'henstäbchen gegenüber dem Deckfaden versetzt ist, der in einer benachbarten Maschenreihe verarbeitet wurde.
- 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundfaden und der Deckfaden in der gleichen Maschenreihe nacheinander in ,entgegengesetzten Richtungen verarbeitet werden. q.. Verfahren zum Stricken eines Musters aus einem Deckfaden in eine aus Grundfaden bestehende Ware, dadurch gekennzeichnet, daß in einer bestimmten Maschenreihe eine Anzahl Maschen aus Grundfaden gearbeitet werden, wobei dieser Grundfaden über wenigstens ein Maschenstäbchen dieser Maschenreihe, in der dieses Muster aus Deckfaden eingearbeitet werden soll, flottgelegt wird, daß in diesen die Flottung enthaltenden Maschenstäbchen Maschen aus Deckfaden gearbeitet werden, daß in einer neben dieser bestimmten Maschenreihe liegenden Maschenreihe Maschen dieses Deckfadens in bestimmten Maschenstäbchen dem Muster entsprechend gestrickt werden und daß in dieser benachbarten Maschenreihe, mit Ausnahme dieser bestimmten Maschenstäbchen, Maschen aus Grundfaden gearbeitet werden.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Also Published As
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