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DE864918C - Verfahren zur Gewinnung von Kupfer - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Kupfer

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Publication number
DE864918C
DE864918C DEC1134A DEC0001134A DE864918C DE 864918 C DE864918 C DE 864918C DE C1134 A DEC1134 A DE C1134A DE C0001134 A DEC0001134 A DE C0001134A DE 864918 C DE864918 C DE 864918C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copper
iron
solution
mixture
treatment liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC1134A
Other languages
English (en)
Inventor
Patrick John Mcgauley
Edward Sherrill Roberts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chemical Construction Corp
Original Assignee
Chemical Construction Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemical Construction Corp filed Critical Chemical Construction Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE864918C publication Critical patent/DE864918C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B15/00Obtaining copper
    • C22B15/0063Hydrometallurgy
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Kupfer Die Erfindung betrifft Verfahren, bei denen kupferhaltige Mischungen, besonders Mischungen kupferhaltiger und eisenhaltiger Mineralien, behandelt werden, um das darin befindliche Kupfer zu Kupfersulfat umzuwandeln, und danach -las Kupfer aus seiner Sulfatlösung ausgefällt wird.
  • Im besonderen betrifft die vorliegende Erfindung die Behandlung derartiger kupferhaltiger Mischungen, um eine Anreicherung des Kupfersul'fids durch Austausch anderer Metalle mit Kupfer zu erzielen. Im besonderen wird beim Ausfällen des pulverförmigen Kupfers nur ein Teil des als Kupfersulfat vorhandenen Kupfers ausgefällt und in ausreichender Reinheit gewonnen. Das noch in der Lösung befindliche Kupfer wird dazu verwendet, andere Metalle, wie Eisen, durch die Austauschreaktion zu eliminieren.
  • Die bekannten Löseoperationen sind nicht universell genug. Sie sind entweder auf die Behandlung von oxydischen Kupfermineralien beschränkt, oder sie eignen sich nur für Sulfiderze. Einige sind noch unwirksam und/oder erfordern ausgedehnte Apparaturen. Manche verlieren ihre Wirksamkeit bei Anwesenheit vonEisensalzen oder anderenMetallen im Erz, die unedler als Kupfer sind. Keine ist für die Behandlung von Material geeignet, das nicht nur oxydiertes Kupfer und Kupfersulfid, sondern auch Eisensulfid enthält.
  • Außer dem Problem der Trennung des Kupfers aus dem Gang durch Auslösen verbleibt noch die Aufgabe, das Kupfer auf chemischem Weg aus der Lösung zu gewinnen. Auch hier lassen sich mit den bekannten Verfahren nicht alle Schwierigkeiten erfolgreich überwinden. Zum Beispiel weisen die Verfahren unter anderem Stufen auf, die sich für eine kontinuierliche Produktion nicht gut eignen oder die notwendig auf die Gewinnung begrenzter Mengen Erz beschränkt sind. Andere erzeugen das Metall in einer für eine industrielle Verwendung ungeeigneten Form, manche Verfahren eignen sich nur zur Reinigung von vorher auf andere Weise gewonnenen Kupfer.
  • Die Gewinnung reinen Kupfers ist besonders schwierig. Für die Industrie verkäufliches Kupfermetall muß dem sogenannten Elektrolytstandard entsprechen. Der ;Kupfergehalt des Metalls plus einer Kleinigkeit Silber muß 9.9a9 °/o oder höher sein. Die bekannten chemischen Verfahren können Kupfer von solcher Reinheit nicht erzeugest oder sind bei diesem Reinheitsgrad wegen zu geringer Kupferausbeute unwirtschaftlich.
  • Deshalb besteht ein wachsendes-Interesse für ein Verfahren, das den Beschränkungen und Schwierigkeiten der früheren Versuche beim chemischen Auslangen und: R.üblen nicht ausgesetzt ist. Die Erfindung befaßt sich deshalb damit, den Kupfergehalt in den Ausgangsmaterialien -wirtschaftlich. anzureichern, das Konzentrat in eine Kupfersalzlösung umzuwandeln und aus dieser das Kupfer auf chemischen Weg auszufällen.
  • Das wesentliche Merkmal des neuen Verfahrens besteht in der Anwendung einer Austauschreaktion, bei der sich ein mit Kupfersulfid angereicherter Preßkuchen bildet, das _Ferrosulfat enthaltende Filtrat entfernt und der Preßknchen einer Behandlung unterworfen. wird, wobei das Kupfer in ihm sich in eine Kupfersulfatlösung umwandelt, aus der alsdann metallisches Kupfer gewonnen wird.
  • Wenn durch diese Austauschreaktion ein angereichertes kupferhaltiges Gemenge mit wesentlich höherem Kupfergehalt aks: in .den behandelten Materialien gewonnen wird, führt man die weitere Verfahrensweise wie folgt aus: Das angereicherte Gemenge wird in Gegenwart von überschüssiger Schwefelsäure oxydiert, wobei das Kupfer in Kupfersulfat umgewandelt wird, und diese. Lösung entweder direkt oder nach einer Reinigung durch Umkristallisieren und Wiederauflösen des Salzes mit Kohlenstoffmonoxyd behandelt, um einen Teil des darin befindlichen Kupfers auszufällen.
  • Wenn dies hier auch etwas ausführlich dargestellt wurde, so ist das Verfahren im großen und ganzen doch einfach. Das Verfahren besteht aus einer Reihe von Stufen, von denen einige neu sind. Jede dieser Verfahrensstufen muß sehr sorgfältig durchgeführt werden.
  • Das Verfahren läßt sich mit seinen wesentlichen Merkmalen wohl am besten in Verbindung mit der Zeichnung. verständlich machen. Diese bilden ein vereinfachtes Flußbild, das die grundlegenden einzelnen Operationsstufen der Erfindung zeigt.
  • Fig. i ist ein Flußbild, das die allgemeine Verfahrensweise zeigt, und . Fig.2 ist ein zusätzliches Flußbild, das eine brauchbare Abänderung zeigt, bei der das Ausgangsmaterial vor dem eigentlichen Verfahren von Fig. i einer Vorbehandlung unterworfen wird.
  • Wie aus Fig. i ersichtlich ist, wird das durch das Verfahren nach der Erfindung behandelte Material als Konzentrat oder Erzkonzentrat bezeichnet. Wenn es auch durchaus möglich ist, das Verfahren direkt auf bergmännisch gewonnene Erze anzuwenden, so ist es doch besser, das. Kupfererz vorher anzureichern. Diese Erzanreicherung ist eine Wissenschaft für sich, mit der sich dieseErfindung nicht besonders befaßt.
  • Aus dem Flußbild ist zu ersehen, daß die erste Stufe des Verfahrens als Austausch von Kupfersulfid bezeichnet wird. Diese Stufe bildet eins der neuen Kennzeichen dieser Erfindung. Sie ist äußerst vielseitig und kann verschiedene Arbeitsbedingungen umfassen und den Erfordernissen verschiedener Erze entsprechen. Ihre Vielseitigkeit wird weiter unten ausführlich erörtert.
  • Wie in Fig. i gezeigt ist, wird sie zusammen mit den später folgenden Stufen der Erfindung verwendet.
  • Bei der Ausführung der Operation werden mehrere verschiedene Materialien dem Austauschtank, zugeführt. Eines von diesen bildet das Erzkonzentrat. Ein anderes ist eine saure wäßrige Lösung mit freiem Kupferionen. Wie aus Fig. i hervorgeht, wird zusätzliche Säure in Form schwefelsaurer Ferrisulfatlösung zugegeben. Wenn die Operation einmal im Gang ist, werden diese Lösungen durch den Kreislauf ergänzt. Bei F'ig. i wird angenommen, daß die Operation in normaler kontinuierlicher Arbeitsweise durchgeführt wird.
  • Es muß bemet'kt werden, daß die Kupferionen als Lösung in den Tank eingebracht werden und außerdem eine Lösung, die aus Schwefelsäure und Ferrisulfat besteht. Das so zugeführte Eisen nimmt an der tatsächlichen Umsetzung nicht teil, läuft jedoch durch den Arbeitsvorgang und wird schließlich aus dem System entfernt. Diese beiden Lösungen müssen nicht unbedingt getrennt zugeführt werden. Sie können auch in einer gemeinsamen Lösung vorliegen. Die Kupferionen lassen sich durch Lösen von Kupfersulfat oder durch Auslaugen eines Kupferoxyd enthaltenden Minerals mit Schwefelsäure- erhalten. Schwefelsäure kann bei Beginn der Operation direkt als wäßrige Schwefelsäure zugeführt werden.
  • Auf jeden Fall wird das Konzentrat im Austauschtank durch eine besondere Lösung oder im Kreislauf mit Kupferionen und in saurer Lösung behandelt. Dadurch wird Eisensulfid in den festen Ausgangsstoffen mit Kupfersulfid ausgetauscht, das aus der Kupferlösung ausfällt. Gleichzeitig wird der Schwefel im Eisensulfid gegen die Sulfationen der gelösten Kupfersalze ausgetauscht. Auf diese Weise wird das Eisensulfid vom festen Ausgangsmaterial in lösliches Ferrosulfat umgewandelt.
  • Wenn es auch wesentlich ist, alles Kupfer aus der Lösung der Kupfersalze im Austauschtank abzuscheiden, hängt das Ergebnis nicht von irgendeinem Kupfer-Eisen-Verhältnis in der Flüssigkeit ab. Es ist lediglich von Bedeutung, daß so viel Eisen zu dem Ausgangsmaterial gegeben wird, daß es mindestens dem in der Lösung befindlichen Kupfer äquivalent ist. Die Erfahrung hat gelehrt, daß die wäßrige sch-,vefelsaure Ferrisulfatlösung zu Beginn etwa 5 bis 15'/o Schwefelsäure enthalten sollte und wechselnde Mengen an löslichem Eisensulfat enthalten kann. Da aber Ferrisulfat zu Ferrosulfat reduziert werden muß, bevor ein wirksamer Austausch sich vollziehen kann, ist es wünschenswert, den Gehalt an F errisulfat niedrig zu halten, obwohl es sich nicht vermeiden läßt, daß etwas davon vorhanden ist, wie aus den Erörterungen weiter unten zu ersehen ist. Bei der üblichen Arbeitsweise kann der Gehalt an Ferrisulfat etwa 2 bis 15 % betragen. Derartige Lösungen werden leicht im Kreislauf aus den nachfolgenden Verfahrensstufen erhalten.
  • Am Schluß der Austauschreaktion sind die Materialien in Form eines Gemenges vorhanden. Dieses Gemenge wird aus dem Tank herausgeholt und, wie in Fig. i gezeigt, filtriert. Auf dem Filter wird ein Kupfersulfidpreßkuchen erhalten, in dem der Kupfersulfidgehalt viel höher und der Eisensulfidgelialt viel niedriger als in dem ursprünglichen Konzentrat ist.
  • Das erhaltene Filtrat wird aus dem Kreislauf herausgenommen. Dieses bildet den Hauptteil des Abfalls. Die aus dem Umlauf herausgenommene Flüssigkeit ist in bezug auf den Kupfergehalt wertlos. Sie enthält jedoch neben Ferro- und Ferrisulfaten allerhand verschiedene gelöste Salze. Unter diesen befinden sich Zink-, Nickel-, Kobaltsalze usw. Das .Filtrat ist deshalb nicht ohne Wert und bildet tatsächlich keinenAbfall. Es wird zuweiterer Verarbeitung fortgeleitet. Da es keinen Teil des vorliegenden F lußbildes bildet, ist es nicht mit eingezeichnet.
  • Der Kupfersulfidpreßkuchen wird nun direkt dem Oxydationstank zugeführt. Dort wird der Preßkuchen mit Schwefelsäure und schwefelsaurer Ferrisulfatlösung behandelt. Das Ferrisulfat wird durch den Kreislauf erhalten. Bei Beginn der Operation kann es besonders gelöst und dem Verfahren zugeleitet werden.
  • Die Oxydation wird in der Wärme und unter Druck ausgeführt. In den meisten Fällen beträgt die Temperatur etwa ioo bis etwa 325° C. Am besten wird die Arbeitstemperatur so tief wie möglich gehalten, je nach den Eigenschaften des zu be-, handelnden Erzes. Der Druck hängt entweder davon ab, ob das oxydierende Gas aus Sauerstoff, Luft oder aus mit Sauerstoff angereicherter Luft besteht. Wenn Sauerstoff verwendet wird, kann der Druck bei den höchsten Temperaturen auf 2!5 bis 35 at steigen. ,Bei Verwendung von Luft kann der Druck bei diesen Temperaturen 35 bis 53 at betragen.
  • Wenn die Oxydation beginnt, bereitet es keine Schwierigkeit, diese Bedingungen einzuhalten. Die Reaktion ist im Gegenteil in hohem Maß exotherm, und es macht sich erforderlich, den Dampf aus dem Tank herauszulassen, um unter der Höchsttemperatur und dem Höchstdruck zu bleiben. Jedoch entsteht kein besonderer Schaden, wenn diese Temperaturen und dieser Druck überschritten werden. Aber da eine Notwendigkeit hierfür nicht vorliegt, würde eine derartige Arbeitsweise unwirtschaftlich und auch in der üblichen Apparatur schwer durchführbar sein. Das oxydierte Produkt,- soweit es die vorliegende Erfindung betrifft, setzt sich hauptsächlich aus einer Lösung von Kupfer- und Eisensulfaten zusammen. Gewöhnlich ist außerdem eine beträchtliche Menge Gangart vorhanden. Um diese zu entfernen, wird das Gemenge gewöhnlich filtriert. Wie in Fig. i. gezeigt ist, wird das Filtrat oder die Sulfatlösung zu weiterer Verarbeitung weitergeleitet, um das Kupfer auf irgendeine geeignete Weise zu gewinnen. Der Filterkuchen; oder die Gangart wird aus dem System entfernt.
  • Diese filtrierte Sulfatlösung besitzt eine verhältnismäßig hohe Temperatur, gewöhnlich etwa ioo bis iio° C, und muß deshalb gekühlt werden. Sie ist, wenn sie abgekühlt ist, mit Kupfersulfat übersättigt. Das sich ergebende Gemisch wird deshalb zu einem Kupfersulfatseparator gebracht, in welchem die Kupfersulfatkristalle gesammelt und die Mutterlauge, die aus wäßriger schwefelsaurer Ferrisulfatlösung besteht, zurückgeleitet wird. Es stehen gewisse Apparateausführungen zur Verfügung, bei denen das Kühlen und die Ansammlung der Kristalle gleichzeitig ausgeführt werden können. Wenn derartige Apparate verwendet werden, können die beiden Stufen, wie in Fig. i gezeigt, zu einer einzigen Operation vereinigt werden.
  • Vor der Weiterführung der Behandlung mit Kupfersulfat empfiehlt es sichvielleicht anzuführen, wie die restliche Mutterlauge dem Kreislauf wieder zugeführt wird. Reines Kupfersulfat kann aus Lösungen von Kupfer- und Eisensulfat nur kristallisiert werden, wenn das Verhältnis Kupfer zu Eisen größer als i ist. Es bildet einen wesentlichen Punkt der Austauschreaktion, dieses Verhältnis in günstigem Sinn zu verändern. Wenn sich jedoch irgendwie Eisen in dem System befindet, werden immer beträchtliche Mengen dieser Flüssigkeit nach der Kristallisation vorhanden sein. Diese Flüssigkeit besteht aus schwefelsaurer Ferrisulfatlösung mit einem Säuregehalt, wie er ungefähr bei der Kupferaustauschreaktion verwendet wird. Sie wird deshalb für diesen Zweck zurückgeleitet. Jedoch ist folgendes zu bemerken. Während bei der Oxydationsstufe aus den Eisensulfiden Schwefelsäure entsteht, tritt infolge Entweichens von Dampf ein Wasserverlust ein. Dieses muß ersetzt werden. Deshalb wird überschüssige Mutterlauge, die nicht für die Austauschoperation gebraucht wird, zu dem Oxydationstank wieder zurückgeleitet. Ein überschuß an Ferrisulfat hat keine besondere Wirkung auf die allgemeine Kapazität.
  • Die aus dem Separator gewonnenen Kristalle werden gelöst. Hierbei ist zu bemerken, daß die Lösung, die den Oxydationstank verläßt, eine verhältnismäßig hohe Temperatur und einen hohen Gehalt an Kupfersulfat besitzt, so daß sie schnell übersättigt ist. Deshalb muß sie meist verdünnt werden, um ein Auskristallisieren in den folgenden Apparaturen zu vermeiden, ehe die Temperatur bis zum Siedepunkt bei Atmosphärendruck gesunken ist. Dieses Wasser wird gewöhnlich beim Herausleiten des Gemenges aus dem Oxydationstank zugefügt, um ein Erstarren im Reduzierventil zu verhüten. Es kann direkt dem Tank zugefügt werden. Dort besteht ein ausreichender Löslichkeitsunterschied zwischen dem Siedepunkt bei Atmosphärendruck und Temperaturen, die schnell im Kühler erhalten werden, so daß eine ausreichende Kristallabscheidung gewährleistet wird.
  • Darauf werden die aus dem Separator erhaltenen Kupfersulfatkristalle gelöst und die Lösung zwecks Gewinnung des Kupfers einem Reduktionstank zugeleitet. In diesem Tank wird die Lösung mit Kupfermetall behandelt und mit einem reduzierenden Gas gesättigt. Dadurch werden so gut wie alle Kupferionen von der Cupriform in die Cuproform übergeführt.
  • Gewöhnlich wird metallisches Kupfer bei :dieser Umsetzung verwendet. Es kann :Kupfer von niedrigem Gehalt, z. B. Zementkupfer oder ähnliches sein, oder es kann Abfallkupfer sein, das vorher für andere Zwecke verwendet wurde. Da jedoch letzten Endes kein Verlust an Metall eintritt, ist es .durchaus möglich, das erzeugte Kupfer auf Grund der Wirtschaftlichkeit des vorliegenden Verfahrens zu verwenden. Bei der normalen Durchführung wird in dieser Art verfahren.
  • Das durch die Reduktion entstandene Gemenge wird filtriert. Lediglich das Filtrat wird der nächsten Operation zugeleitet. Der Rückstand oder Preßkuchen kann beträchtliche Mengen nicht umgesetzten Metalls enthalten. Falls dies zutrifft, kann alles oder Teile davon dem Reduktionstank wieder zugeleitet werden. Dies ist als eine Möglichkeit in Fig. i gezeigt: Gewöhnlich wird die Haupt--masse dieses Preßkuchens als zusätzliches Ausgangsmaterial demAustauschtankwieder zugeleitet.
  • Während der Reduktion .der Cupriform des Kupfers zur Cuproform wird Kohlenmonoxyd durch -die Lösung so lange geleitet, bis die Lösung mit dem Gas vollständig gesättigt ist. Um seine Absorption zu ermöglichen, sollte die Temperatur so niedrig wie möglich gehalten werden. Wie aus dem Flußbild zu ersehen ist, stellt die Erzielung derartiger Temperaturen. keine Schwierigkeit dar.
  • Die mit dem reduzierenden Gas gesättigte Lösung wird dann zu dem kontinuierlichen Autoklav geleitet, in dem sie zwecks Fällung eines Teils des Kupfermetalls behandelt wird. Am besten läßt man das reduzierende Gas bei etwa 7 bis io at und im Überschuß in dem Autoklav einwirken und führt die Umsetzung bei etwa :2oo bis 2P7'5°' C durch. Etwas höhere Temperaturen und Drücke können je nach Erfordernis angewendet werden.
  • An dieser Stelle können auch Änderungen an dem üblichen Verlauf vorgenommen werden. Wir wollen jetzt das den Oxydationstank verlassende Material betrachten. Bei der Behandlung des Ausgangsmaterials ist derGehalt anGangart.gering. Wenn dies zutrifft, kann das Filtrieren umgangen werden, da das Filter, das :der Reduktion folgt, diese entfernt.
  • In derartigen Fällen sollte der Betrag an metallischem Kupfer, das die Reduktionsstufe verläßt, niedrig gehalten werden, und wenn sich keine wesentlichen Mengen Kupfer darin befinden, !kann es weggetan werden und braucht nicht der Austauschoperation wieder zugeleitet werden. Die Lösung, die den Oxydationstank, verläßt, -@vird in diesem Fall direkt dem Kühler zugeleitet.
  • Bei der .Behandlung einiger Stoffe kann bei sorgfältigem Arbeiten eine verhältnismäßig reine Kupfersulfatlösung aus dem Oxydationstank gewonnen werden. In diesem Fäll stehen zwei Möglichkeiten offen. Erstens kann die Lösung aus dem Oxydationstank .direkt der Reduktion zugeleitet werden. Das erforderliche Kuhlen kann entweder durch Verdünnen im Oxydationstank beim Reduzierventil oder durch Zufügen von genügend Wasser zum Reduktionstank bewerkstelligt werden. Der zweite Weg besteht darin, die Lösung durch den Kühler zu leiten und das entstandene Gemenge dem Lösetank zuzuführen, in welchen zur vollständigen Lösung der Kupfersalze genügend Wasser zugefügt wird. Bei dieser Gelegenheit kann die Lösung dekantiert werden, wobei geringe Mengen Gangart imTank zurückbleiben"die beseitigtwerden können.
  • Im Hauptverfahren wird nunmehr :die filtrierte, gesättigte und reduzierte Kupferlösung in denAutoklav geleitet. Wie oben bemerkt, können einzelne Operationen in diesem Verfahren sehr von Bedeutung sein, je nach der Art, wie sie ausgeführt werden. Die vorteilhaftesten Temperaturen und Drücke wurden oben festgelegt. Die genauen Bedingungen, innerhalb dieser Grenzen hängen von der Behandlungszeit ab. Diese drei Faktoren werden so ausbalanciert, daß nur ein Teil des verfügbaren Kupfers ausfällt. Dies ist aus verschiedenen Gründen von Bedeutung.
  • Wie oben bemerkt wurde, muß das erhaltene Kupfer einen Kupfergehalt von ,99,9% oder höher aufweisen. Es ist ein besonderer Vorteil dieser Erfindung, daß es durchaus möglich ist, das Kupferpulver in einer Reinheit von 99,94 bis g.9;99 0/0 kontinuierlich zu erzeugen.
  • Um dies zu erzielen, ist es erforderlich, lediglich einen Teil des vorhandenen Kupfers im Autoklav auszufällen. Der erforderliche Reinheitsgrad wird nur erhalten, wenn das Kupfer unter bestimmten Bedingungen gefällt wird. Mit dem Fällen muß aufgehört werden, wenn der Niederschlag einen geringeren Reinheitsgrad aufweist. Die Erfahrung hat gelehrt, daß die günstigste Arbeitsweise gewöhnlich im Fällen von 6o bis 700/0 :des theoretisch vorhandenen Kupfers aus der Lösung, die in den Autoklav kommt, besteht. Natürlich kann auch eine geringere Menge gefällt werden; es ist jedoch nicht sehr wirtschaftlich, wenn man so verfährt. In einzelnen Fällen kann man über 7:o% hinausgehen.
  • Die zurückbleibende Lösung, .die nicht ausgefälltes:Kupfer enthält, wird dem Kreislauf wieder zugeführt. Gewöhnlich wird sie der Austauschoperation zugeleitet. Dies ist, wie oben bemerkt wurde, eine neue Arbeitsweise dieser Erfindung. Der Umfang des Austausches wird in gewissem Maß durch den Eisensulfidgehalt im Zufuhrmaterial bestimmt.
  • Die meisten Erzkonzentrate, die eine Behandlung durch dieses Verfahren erfordern, enthalten mehr als genug Eisen, um das Kupfer, das dem Austausch wieder zugeführt wird, auszunutzen. Sofern der Eisengehalt niedrig ist, wird die Menge des Zufuhrmaterials einfach heraufgesetzt. Wenn der Eisengehalt so niedrig ist, daß dies die Apparatur überlasten würde, so erfordert ein derartiges Erz keine Behandlung nach der vorliegenden Erfindung. Solche Erze kommen vor, werden aber immer seltener.
  • Einige Erze enthalten Eisen in einem solchen Überschuß, daß sie ohne die Austauschoperation dieser Erfindung behandelt werden können, aber nicht genügend, daß bei den erwünschten Rohstoffmengen alles Kupfer gebraucht wird, das nicht in dem Autoklav ausgefällt werden soll. Für diesen Zweck ist eine besondere Stromlinie in der Zeichnung aufgezeigt. Die überschüssige Kupferlösung wird in diesem Fall direkt zum Oxydationstank zurückgeleitet.
  • Aus dem vorstehenden ist zu ersehen, daß die Austauschoperation in ihren Möglichkeiten sehr vielseitig ist. In dem allgemeinen Verfahren der Fig. i kann sie jedes Erzkonzentrat, das gemischte Sulfide von Eisen und Kupfer enthält, und ebenso eventuell vorhandene oxydische Kupfermineralien behandeln. Das Verhältnis Eisen zu Kupfer im Ausgangsmaterial, das nach dem Verfahren der Fig. i behandelt werden kann, liegt zwischen einem Verhältnis, das zu hoch ist, um ohne Austauschoperation behandelt werden zu können, und einem Verhältnis Eisen zu Kupfer, das etwas höher als erforderlich ist, um alles Kupfer in der Lösung, die aus dem Autoklav zurückgeleitet werden soll, zu fällen. Dies, umfaßt einen ziemlich weiten Bereich.
  • Es muß bemerkt werden, daß die endgültige Erzeugung von reinem Kupferpulver nicht nur die teilweise Fällung von Kupfer betrifft, sondern besonderseine gewisse Menge Kupfer für die Reduktion verwendet. Da hierdurch andere Verfahren, die eine Kupferionenlösung zur Rückleitung erzeugen, ersetzt werden können, ist diese Art der Behandlung sehr zu empfehlen. Wenn auch nur ein Teil des vorhandenen Kupfers im Autoklav gefällt wird, besitzt das allgemeine Verfahren,eine fast iooo/oige Wirksamkeit. Die wieder in den Kreislauf geführten Kupferionen stellen eine kontinuierlich zirkulierende Menge dar. Das gefällte Kupfer über die bei der Reduktion zugefügte Kupfermenge entspricht fast einer iooo/oigen Wiedergewinnung des zugeführten Kupfers.
  • Es ist leicht möglich, durch eine Abänderung des Flußbildes von Fig. i das Verfahren auf eine Behandlung von Erzen abzustellen, die einen wesentlich höheren Eisengehalt besitzen. Eine derartige Verfahrensweise ist kurz in Big. 2, dargestellt. Das in Fig. 2 gezeigte Verfahren unterscheidet sich wesentlich von dem der Fig, i, und zwar durch eine vorhergehende Oxydation.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt ist, wird das Konzentrat nicht direkt dem Austausch wie in Fig. i zugeleitet. Besser wird ein Teil des Zuftihrmaterials vorher einem Oxydationstank zugeleitet. In diesem Tank wirddie gleicheArbeitsweisewie indemOxydationstank bei dem Verfahren von F'ig. i ausgeführt. Das oxydierte, aus diesem Tank erhaltene Gemenge wird durch ein geeignetes Vorfilter, am besten von kontinuierlicher Art, geleitet; der Preßkuchen aus diesem Filter wird verworfen. Das Filtrat von diesem Vorfilter,, das i Mol gelösten Kupfers pro Mol Kupfer im Zufuhrmaterial für die Voroxydation enthält, wird dazu verwendet, zusätzliche Mengen von Ausgangsmaterial im Austauschtank zu behandeln. DieAustauschoperation ist die gleiche wie in Fig. ii. Als Ergebnis wird ein Gemenge erhalten, das das Kupfersulfid des Konzentrats für den Austausch enthält plus Kupfersulfid in Mengen, die dem Kupfer in dem Vorfiltrat und der zurückgeleiteten Autoklavflüssigkeit entsprechen.
  • Nach der Filtration besitzt der Preßkuchen einen Eisengehalt, der infolge des löslichen Ferrosulfats, das dem in Lösung befindlichen Kupfer äquivalent ist und in der Voroxydation zu Ferrisulfat umgewandelt wird, geringer als der Gehalt im Zufuhrmaterial ist. Somit ist das Verhältnis Kupfer zu Eisen beim Oxydationstank im Vergleich zum Zufuhrkonzentrat sehr hoch. Das Filtrat, das Ferrosulfat und andere gemischte Ionen enthält, wird wie bei Fig. i einer weiteren Behandlung zugeleitet. Der Oxydationstank, in den der Kupfersulfidpreßkuchen eingefüllt wird, entspricht genau dem Oxydationstank von Fig. r. Er wird unter den gleichen Bedingungen verarbeitet, und es wird auf gleiche Weise eine Sulfatlösung hergestellt. Um die Gleichartigkeit in demVorgang zuveranschaulichen, wird in Fig. 2 der Beginn der Behandlung dieses oxydierten Gemenges gezeigt. Es wird filtriert, damit die Gangart entfernt, das Filtrat gekühlt und dem Kupferseparator zugeleitet. Die Mutterlauge davon wird dem Kreislauf wieder zugeführt. Da in diesem Flußbild zwei Oxydationsreaktionen ausgeführt werden, wird die Mutterlauge den beiden Tanks je nach Erfordernis zugeleitet. Zunächst wird der Hauptoxydationstarik aufgefüllt und der Überschuß für den Voroxydationstank verwendet. Das Kupfersulfat aus dem Separator wird darauf gelöst und die Behandlung wie in F'ig. i angegeben fortgesetzt.
  • Es ist anzunehmen, daß die Arbeitsweise dieses Verfahrens aus der obigen Beschreibung klar hervorgeht. Sie besteht, kurz zusammengefaßt, aus einer Kombination von Stufen. Ein gemischtes Kupfererz wird mit Kupferionen in .einer Lösung und mit einer schwefelsauren Ferrisulfatlösung behandelt, die durch Austausch ein angereichertes Kupfersulfidgemenge erzeugt und den Eisensulfidgehalt herabsetzt. Der angereicherte Kupfersulfidpreßkuchen mit etwas Eisensulfid wird in Gegenwart von Schwefelsäure oxydiert. Falls erforderlich, können diese Verfahrensstufen wie in Fig. @z wiederholt werden. In jedem Fall wird die entstandene Lösung zur Gewinnung von Kupfersulfat behandelt. Eine Lösung desselben wird der Reinigung durch Kristallisation und Umlösung am besten zu Cuproionen reduziert, so,daß etwa 6o bis,@o °/o des Kupfergehaltes als Pulver ausfallen, das dem elektrolytischen Standard entspricht. Das. restliche gelöste Kupfer wird zusammen mit der Kupfersulfatmutterlange dem Austauschtank wieder zugeleitet, wo es zur Behandlung von frischem Material verwendet wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Behandlung von Mischungen, die kupferhaltige Feststoffe enthalten, von. denen mindestens ein Teil aus Kupfer- und Eisensulfiden besteht, um das Kupfer herauszulösen und darauf aus der Lösung auszufällen, dadurch gekennzeichnet, daß Eisen und Eisensalze aus dem Kreislauf durch folgende Verfahrensstufen entfernt werden: a)dieFeststoffmischung mit einer wäßrigen Behandlungs.flüs.sigkeit vermischt wird, die Schwefelsäure und Kupferionen enthält und deren Eisengehalt mindestens dem herausgelösten Kupfer äquivalent _ist; b) .die Mischung so lange behandelt wird, bis der Hauptsache nach alle Kupferionen in der Behandlungsflüssigkeit als Kupfersulfid ausgefällt sind und mindestens- ein äquivalenter B.etraganFerrosulfätsich inderLösung befindet; c) die behandelte Mischung filtriert .und das Ferrosulfat enthaltende Filtrat aus dem Kreislauf entfernt wird und d) der mit Kupfersulfid angereicherte - Filterkuchen einer Behandlung . unterworfen wird, durch die das Kupfer in lösliches Kupfersalz umgewandelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlungsflüssigkeit auch Ferrisulfat und die Feststoffteile Eisen in einer Menge enthalten, die mindestens dem gelösten Kupfer in der Behandlungsflüssigkeit äquivalent ist, und außerdem noch so viel weiteres Eisen enthält, daß das Ferrieisen der Behandlungsflüssigkeit in die Ferroform um-.gewandelt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Feststoffe vorher einer Oxydation mit Sauerstoff und/oder Luft in Gegenwart einer Ferrisulfat und einen Überschuß an Schwefelsäure enthaltenden Lösung unterworfenwird, das entstandene Gemenge filtriert, der Filterkuchen aus dem Kreislauf entfernt und das Filtrat zwecks Behandlung weiterer Ansatzmengen von Feststoffen dem Kreislauf wieder zugeführt wind. q..
  4. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Kupfersulfid angereicherte Filterkuchen einer exothermen Oxydation mit Sauerstoff und/oder Luft unterworfen-wird, wobei die unlöslichen Eisen- und Kupfersulfide im Filterkuchen zu löslichen Sulfaten oxydiert werden, so viel Dampf aus der Reaktionsmischung herausgelassen wird, daß Temperatur und Druck nicht übermäßig ansteigen, d. h. die Temperatur vorzugsweise unter etwa 325° C bleibt.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß das Gemenge nach der Oxydation abgekühlt wird, so daß ein Teil des Kupfersulfats auskristallisiert, die Kristalle von der Mutterlauge abgetrennt werden und die Mutterlauge wieder- der -Behandlungsflüssigkeit nach dem Verfahren von Anspruch i unid/oder als saure Lösung der Oxydationsstufe von Anspruch 4 zugeleitet wird.
DEC1134A 1949-06-04 1950-06-03 Verfahren zur Gewinnung von Kupfer Expired DE864918C (de)

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DEC1134A Expired DE864918C (de) 1949-06-04 1950-06-03 Verfahren zur Gewinnung von Kupfer

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AU2006212146B2 (en) * 2005-02-14 2011-04-28 Outotec Oyj Method for the treatment of copper-bearing materials

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