DE3148227A1 - Rueckgewinnung von kupfer aus arsenhaltigen schlacken - Google Patents
Rueckgewinnung von kupfer aus arsenhaltigen schlackenInfo
- Publication number
- DE3148227A1 DE3148227A1 DE19813148227 DE3148227A DE3148227A1 DE 3148227 A1 DE3148227 A1 DE 3148227A1 DE 19813148227 DE19813148227 DE 19813148227 DE 3148227 A DE3148227 A DE 3148227A DE 3148227 A1 DE3148227 A1 DE 3148227A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- copper
- arsenate
- arsenic
- raffinate
- slag
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B15/00—Obtaining copper
- C22B15/0063—Hydrometallurgy
- C22B15/0065—Leaching or slurrying
- C22B15/0078—Leaching or slurrying with ammoniacal solutions, e.g. ammonium hydroxide
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B15/00—Obtaining copper
- C22B15/0063—Hydrometallurgy
- C22B15/0084—Treating solutions
- C22B15/0089—Treating solutions by chemical methods
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B30/00—Obtaining antimony, arsenic or bismuth
- C22B30/04—Obtaining arsenic
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P10/00—Technologies related to metal processing
- Y02P10/20—Recycling
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
- Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
Description
D ie Erfindung bezieht sich auf die Rückgewinnung von Kupfer aus Arsenschlacken, insbesondere auf das Extrahieren
und die Rückgewinnung von Kupfer und Arsen aus Schlacken, die wesentliche Arsengehalte aufweisen und
von der Verhüttung blei- oder zinkhaltiger oxidischer Materialien im Hochofen herrühren.
Hohe Arsengehalte in der Beschickung bestimmter Blei/Zink-Hochöfen
führen zu einem hohen Arsengehalt in der Kupferschlacke, die aus dem Rohblei gewonnen wird. Beispielsweise
enthielten Schlacken, von zwei nordamerikanischen Hüttenwerken 7,9 und 10,9 % Arsen (Trockengewicht). Die
Verarbeitung dieser Arsenschlacken mittels pyrometallurgischer Verfahren führt im allgemeinen zu Umwelt- und
Gesundheitsproblemen sowie zu Verarbeitungsschwierigkeiten aufgrund von Speissbildung. Es besteht daher ein
Bedürfnis nach einer hydrometallurgischen Methode, bei der das Arsen in der Anlage in einer sicher deponierbaren
Form (z.B. Eisen-(III)-Arsenat) als Abfall oder zum Ver-
20 kauf entfernt werden kann.
Es ist bekannt, wässrige ammoniakalische Sulfat/ Carbonat-Gemische
zu verwenden, um Kupfer aus Schlacken zu extrahieren oder auszulaugen, die von Rohblei abgetrennt
worden sind, das in einem Zink/Blei-Hochofen gebildet wird (siehe beispielsweise britische Patentschrift
1 379 281). Für den Fall, daß der Anteil des Schwefels in einer derartigen Schlacke beträchtlich ist, ist es.
ferner bekannt, eine Extrahierlösung zu verwenden, die hauptsächlich aus Ammoniumsulfat und Ammoniumhydroxid
besteht, und zwar im wesentlichen in Abwesenheit von Carbonationen (siehe britische Patentschrift 1 490 813).
·. 3U8227
Das Problem des Extrahierens von Kupfer aus Schlacken mit
hohem Arsengehalt ist jedoch erst kürzlich untersucht worden, wobei eine der Hauptschwierigkeiten, die mit diesem
Problem zusammenhängt,darin besteht, nicht nur eine kupferhaltige
Lösung zu bilden, die für eine anscHießende Kupferrückgewinnung geeignet ist (als Kupferkathode oder ein
Kupfersalz), sondern außerdem ein Arsenprodukt zu erzeugen, das in einer inerten und sicher deponierbaren Form vorliegt
oder geeignet ist^ zu einem verkäuflichen Produkt
weiterverarbeitet zu werden. Vorzugsweise sollte das Arsenprodukt kommerziell verkäuflich sein, beispielsweise als
Pigment, keramische Glasur, Farbe, Beize oder Holzschutzmittel, jedoch ist dies nur an wenigen Stellen der Erde
möglich.
Durch die Erfindung wird ein Verfahren bereitgestellt, um Kupfer und Arsen aus Kupferschlacke, die Kupferarsenid
enthält und von geschmolzenen Rohblei abgetrennt worden ist, auszulaugen oder zu extrahieren, wobei die
Schlacke in fein verteilter Form mit einer wässrigen ammoniakalisehen Lösung unter oxidierenden Bedingungen
extrahiert wird, die Arsenat als vorherrschendes Anion enthält, um einen Extrakt zu erhalten, das Kupfer aus
dem Extrakt entfernt wird, um ein Raffinat zu erhalten, und das Raffinat zu dem Extrahierschritt im Kreislauf
zurückgeführt wird , wobei ein Teil des Raffinats aus dem Kreislauf entnommen und eine im wesentlichen unlösliche
Arsenverbindung direkt oder indirekt aus dem entnommenen
Teil des Raffinats ausgefällt wird, um Arsen
30 aus dem Kreislauf zu entfernen.
Vorzugsweise enthält die wässrige ammoniakalisehe Extrahierlösung
außerdem Sulfationen und/oder Carbonationen.
-""■ "
" ·:" 3U8227
Die Extrahierlösung sollte vorzugsweise wenigstens 50 Mol-%
Arsenationen enthalten, bezogen auf sämtliche in der Extrahierlösung vorhandene Anionen. Besonders bevorzugt ist
ein Molverhältnis des Arsenate zu allen übrigen in der Extrahierlösung vorhandenen Anionen von wenigstens 2:1.
Vorzugsweise wird das Kupfer aus dem Extrakt mit Hilfe eines kupferspezifischen organischen Lösungsmittels extrahiert,
beispielsweise einem aromatischen Hydroxyoxim. wie das, das von der Firma Henkel unter dem Warenzeichen
LIX vertrieben wird, um ein Raffinat zu bilden, das dem Extrahierreaktor im Kreislauf wieder zugeführt wird.
Stattdessen kann das Kupfer als Oxid durch Abkochen von Ammoniak ausgefällt werden,beispielsweise durch Dampfeinleitung.
Vorzugsweise enthält die Extrahierlösung etwa 40 Gramm/Liter (jl· 10 %) Ammoniak (als Ammoniumhy dr oxyd) zusätzlich zu
jenem Ammoniak, das mit Sulfat- und anderen Anionen als dem Arsenat umgesetzt ist. Dadurch wird die maximale
Löslichkeit des Arsenations sichergestellt, wenn Kupfer aus dem Extrakt mit dem vorstehend erwähnten organischen
Lösungsmittel entfernt worden ist. Höhere oder niedrigere Konzentrationen an freiem Ammoniak können in Abhängigkeit
von der ArSenatkonzentration dazu führen, daß sich
Ammoniumarsenat-Kristalle in dem Raffinat abscheiden.
Vorzugsweise wird der Anteil des aus dem Kreislauf entnommenen Raffinats auf ein Minimum herabgesetzt, um die
Heizkosten, die mit der Rückgewinnung des darin enthaltenen Ammoniaks verbunden sind, zu verringern. Dieser
Anteil hängt von der Menge des Arsens ab, das pro Zyklus
extrahiert wird, und/oder von der Konzentration des Arsens
in der Extrahierlösung, d.h. die Menge an neu extrahiertem
Arsen muß derjenigen entsprechen, die dem System entnommen worden ist. Werden beispielsweise 4,4 bis 5,9
Gramm/Liter extrahiert , so sind 7,8 bis 11,3 Volumen-% entnommenes Raffinat der nachstehenden typischen Konzentration
erforderlich
AsO4 36,6 - 53, 8 g/l (als As) 10 SO4 15,5 bis 33,1 g/l (als SO4)
NH3 46-61 g/l (Gesamt-NH3)
Die maximale Arsenkonzentration hängt in der Praxis teilweise von der Sulfatkonzentration ab. Da das Sulfat
von der Oxidation des Schwefels in der Schlacke herrührt, wird seine Konzentration in dem Extrakt und deshalb seine
Wirkung auf die Arsenatlöslichkeit von Schlacke zu Schlacke verschieden sein. Es wurde jedoch festgestellt,
daß es möglich ist. Lösungen zu verwenden, die bis zu 61 Gramm/Liter Arsen (in Form von Arsenat) und 66 Gramm/
Liter SO4 bei Raumtemperatur enthalten.
Die wässrige entnommene Raffinatlösung wird vorzugsweise
erwärmt, besonders bevorzugt gekocht, und :-.zwar in Gegenwart einer Base, wie gebrannter Kalk, Magnesiumoxid
oder Natriumhydroxyd, um den Ammoniak auszutreiben und
um lösliches Kalziumarsenat, Magnesiumarsenat oder eine
Natriumarsenatlösung zu bilden. Wenn Natriumarsenat gebildet
wird, kann dasselbe mit einem Eisen-(III)-Salz,
z. B. Eisen-(III)-Sulfat bei einem pH-Wert von 3 bis 6 umgesetzt werden, um ein unlösliches Eisen-(III)-Arsenat
zu bilden, das z.B. als Abfall deponiert werden kann.
Stattdessen kann das Arsen aus dem entnommenen Raffinat
als unlösliches Arsensulfid ausgefällt werden, z.B. mit.
Hilfe von Schwefelwasserstoff.
Der Extrahierschritt sollte vorzugsweise unter Bewegung und in Gegenwart eines oxidierenden Gases, wie Luft oder
Sauerstoff, durchgeführt werden.
Die Extrahiertemperatur beträgt zweckmäßigerweise 20 bis
1000C, wobei eine Temperatur zwischen 40 und 600C bevorzugt
wird. Das Verfahren wird normalerweise bei Atmosphärendruck durchgeführt, jedoch kann es auch in
einem Kessel unter Druck durchgeführt werden.
Das kupferhaltige organische Lösungsmittel kann mit Schwefelsäure gewaschen werden, worauf die wässrige
Säurelösung einer Elektrolyse unterworfen wird oder gereinigt und einer Kristallisation unterworfen wird, um
Kathodenkupfer oder Kupfersulfat zu bilden.
Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung beispielsweise beschrieben, die schematisch
ein Fließdiagramm zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Verfahren wird arsenhaltige Kupferschlacke, die von einem pyrometallurgischen
Rohblei abgetrennt worden ist, über eine Leitung 1 einem Extrahierreaktor 2 zugeführt,
dem gleichfalls über eine Leitung 3 Luft zugeführt wird. In dem Reaktor 2 wird die Schlacke in fein verteilter
Form extrahiert oder ausgelaugt, und zwar mit einer wässrigen ammoniakalischen Lösung, die Arsenat als
vorherrschendes Anion' enthält, und die dem Reaktor über
3H8227
eine Leitung 4 zugeführt wird, um einen Extrakt zu ergeben.
Der Extrakt wird von dem Reaktor 2 über eine Leitung 5 abgezogen und einer Misch/Absitz-Einrichtung 6 zugeführt,
wo er einer Extraktion mit einem kupferselektiven organischen Lösungsmittel unterworfen wird, das mit
Schwefelsäure gewaschen und gereinigt wird, um wässriges Kupfersulfat zu ergeben.
Die restlichen Feststoffe werden aus dem Reaktor 2 durch Filtration entfernt und über eine Leitung 7 verworfen.
Ein Filter (nicht dargestellt) ist in der Leitung 7 vorgesehen, wobei das Waschwasser dieses Filters
der Leitung 5 zugeführt wird.
Das wässrige Kupfersulfat, das in der Misch/Absitz-Einrichtung 6 gebildet wird, wird daraus über eine Leitung
entfernt und einem weiteren Kessel 9, der als Tanklager bezeichnet wird, zugeführt. Das Kupfer wird aus dem
Kupfersulfat in dem Tanklager 9 gewonnen und daraus über eine Leitung 10 abgelassen, während die Waschsäure
(Schwefelsäure) im Kreislauf von dem Tanklager 9 über eine Leitung 11 der Misch/Absitz-Einrichtung 6 zugeführt
wird.
Die Entfernung des Kupfers aus der Extraktlösung in der
Misch/Absitz-Einrichtung 6 führt zu einem Raffinat, das von der Misch/Absitz-Einrichtung 6 über eine Leitung 12
zu dem Reaktor 2 im Kreislauf geführt wird.
In diesen Unterlagen ist die Bezeichnung "Raffinat" so zu verstehen, wie sie beschrieben ist, d.h. als eine
Flüssigkeit, die nach der Entfernung des Kupfers aus der Extraktlösung gebildet wird, die durch Extrahieren einer
arsenhaltigen Kupferschlacke mit einer wässrigen
ammoniakalischen Lösung gebildet wird, die Arsenat als vorherrschendes Anion enthält.
Darüberhinaus wird ein Teil des Raffinats, das über die
Leitung 12 abgelassen wird, über eine Leitung 13 einer Destillieranlage 14 zugeführt, in die über eine Leitung
Natriumhydroxyd gegeben wird. In der Destilliereinrichtung 14 wird die entnommene Raffinatlösung zusammen mit
Natriumhydroxyd erwärmt, um den Ammoniak abzudampfen,
der über eine Leitung 16 entfernt wird. Dieser Ammoniak wird von Wasser absorbiert, das über eine Leitung 17 zugeführt
wird, und über eine Leitung 18 im Kreislauf geführt, um mit dem Raffinat vereinigt zu werden, das über
die Leitung 12 im Kreislauf geführt wird, um die Extrahierlösung zu bilden, die in den Reaktor über die Leitung
4 zugeführt wird.
Natriumarsenat wird von der Destilliereinrichtung 14 über
eine Leitung 19 abgezogen und mit Eisen-(III)-Sulfat behandelt, um unlösliches Eisen-(III)-Arsenat auszufällen
.
Die nachstehenden experimentellen Ergebnisse veranschauliehen
das Extrahieren von arsenhaltiger Kupferschlacke mit einer Ammoniumarsenatlösung, die die erste Stufe des
vorstehend beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahrens bildet.
Arsenhaltige Kupferschlacke folgender Zusammensetzung
(Gew.-%)
| Pb | Cu | As | Zn | Fe | S | Ag |
| 42,1 | 31,7 | 10,9 | Iv 5 | 2,5 | 3,8 | 0,47 |
: ■ ■ 3U8227
wurde mit einem Liter einer Ammoniumarsenatlösung extrahiert
oder ausgelaugt, die ursprünglich kein Kupfer enthielt, und zwar unter Sauerstoff bei Atmosjiiärendruck und
bei 50 bis 600C sechs Stunden lang, wobei eine Rührgeschwindigkeit
von 1590 Umdrehungen pro Minute zur Anwendung kam.
Die Schlacke wurde zunächst in einer Schlägermühle gemahlen, wobei sich folgende Teilchengrößenverteilung
ergab:
Summe
100
■ 15 +295-425 1,038 99,994
98,956 95,669 83,482 66,036 20
Es wurden drei Extrahierdurchgänge mit dieser gemahlenen Schlacke durchgeführt, wobei die in der nachstehenden
Tabelle I angegebenen Ergebnisse erhalten wurden. Die in Klammern in der Tabelle angegebenen Bezugsziffern entsprechen
denjenigen der Leitungen in der baigefügten Zeichnung.
| Größe (Mikron) |
Anteil |
| +425 | 0,006 |
| +295-425 | 1,038 |
| +212-295 | 3,287 |
| +125-212 | 12,187 |
| + 75-125 | 17,446 |
| -75 | 66,036 |
| Durchgang | Filtrat zu Beginn | SO4 | Filtrat zu Beginn | As | Filtrat zu Beginn | 18 | (g) | 63 | 1 | 1 | 2 | 85 94 | ) | 3 | ,50 93 | %) |
| Verwendete Schlacke iß.) Gewicht | Analyse des Waschwassers (g) | 0 | ,99 | 20 | ,2 | 63,2 | 36 1 | ,34 | 82,7 | ,48 1 | ,48 | |||||
| (Leitung 1) (b) Kupfersulfat (g) | so. | 0 | ,64 | 10 | ,0 | 20,0 | 30 1 | ,80 | 26,2 | ,49 1 | ,83 | |||||
| pH der Extrahierlösungen zu Beginn | As4 | 0 | ,20 | (% | ,1 | 9,82 | 47 2 | ,50 | 10,0 | ,74 2 | ,87 | |||||
| Kupferanalysen | Arsen in der zurückgewonnen | 20 | ,25 | 94, | ) | 1 | (g) (% | 98 99 | ,35 | (g) ( | ,21 100 | ,82 | ||||
| Filtrat (Leitung 5) | Schlacke im Filtrat und im | ,08 | 3, | 55 | 8, | 945 | ,99 | 24 | 970 | ,00 | ||||||
| Proben | Waschwasser | 1, | 20 | 0, | 9,52 | 0 | 9,20 | |||||||||
| Waschwasser | 9 | 1, | 00 | 0, | TR T | 0 | 49 8 | |||||||||
| Filterkuchen (Leitung 7) | 100. | 25 | 0, | 0 | ||||||||||||
| 979 | 00 | 9, | 1 ,22 | 26 | 1,48 | |||||||||||
| Filtratvolumen (mis) (Leitung 5) | 0 | ,77 | ||||||||||||||
| PH | 1 | 61,0 | 52,8 | |||||||||||||
| Filterkuchen Trockengewicht (g) | 45 | , ι | 57,9 | 52,7 | ||||||||||||
| (Leitung 7) | 45 | ,76 | 46,8 | 36,0 | ||||||||||||
| % Kupfer | 22 | 50,8 | 39,4 | |||||||||||||
| Analyse der Lösungen g/l | 26 | ,8 | 44,0 | 47,2 | ||||||||||||
| NH3 | 31 | ,5 | 50,5 | 53,8 | ||||||||||||
| 36 | ,3 | |||||||||||||||
| ,6 | 0,30 | 0,65 | ||||||||||||||
| 0, | ,8 | 0,76 | 0,95 | |||||||||||||
| 0, | ,6 | 65,1 | 65,9 | |||||||||||||
| 64 | ||||||||||||||||
| 35 | ||||||||||||||||
| 41 | ||||||||||||||||
| ,5 | ||||||||||||||||
,11
--- " 3U8227
Wie aus der Tabelle ersichtlich,führt das erfindungsgemäße
Extrahierverfahren unter Verwendung einer Arsenat-Extrahierflüssigkeit
zu einer Auflösung des Kupfers von fast 99% (Kupferanalyse des Filtrats und der Proben und des Waschwassers)
in Verbindung mit einer Auflösung des Arsens von 64 bis 65 %. Ein Teil des Arsens wird dem Kreislauf
nach der Kupferextraktion wie vorstehend beschrieben, erfindungsgemäß abgezogen, um eine optimale Menge Arsenat
in der Lösung zum Extrahieren neuer Schlacke zurückzulassen,
Lee
Claims (11)
1. Verfahren zum Extrahieren von Kupfer und Arsen aus
kupferarsenidhaltiger Kupferschlacke, die von geschmolzenem Rohblei abgetrennt worden ist, dadurch
gekennzeichnet , daß die Schlacke (1) in fein verteilter Form mit einer wässrigen ammoniakalischen
Lösung (4), die Arsenat als vorherrschendes Anion enthält, unter oxidierenden Bedingungen
extrahiert wird, um einen Extrakt (5) zu erhalten, daß' Kupfer aus dem Extrakt entfernt wird, um ein
Raffinat (12) zu erhalten, wobei das Raffinat dem Extrahierschritt im Kreislauf wieder zugeführt wird
und ein Teil (13) des Raffinats aus dem Kreislauf entfernt und eine im wesentlichen unlösliche Arsenverbindung
direkt oder indirekt aus dem entnommenen Teil des Raffinats ausgefällt wird, um Arsen aus dem
Kreislauf zu entfernen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet
,daß die Extrahierlösung SuIfat- und/oder Carbonationen neben Arsenat enthält.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet , daß die Extrahierlösung
wenigstens 50 Mol-% Arsenationen, bezogen auf sämtliche
vorhandenen Änionen, enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch g e k e η η zeichnet
, daß das Molverhältnis des Arsenats zu sämtlichen anderen in der Extrahierlösung vorhandenen
Anionen mindestens 2:1 beträgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Extrahierlösung
etwa 40 Gramm/Liter Ammoniak als Ammoniumhydroxid zusätzlich zu dem enthält, das mit Sulfat- und anderen
Anionen als Arsenat umgesetzt worden ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet r daß das Kupfer aus dem
Extrakt mit Hilfe eines kupferspezifischen organischen Lösungsmittels entfernt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß der entnommene Teil
des Raffinats in Gegenwart einer Base (15) erwärmt wird, um Ammoniak (16) auszutreiben und eine Arsenat Verbindung
(19) zu bilden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß die Base Natriumhydroxid ist und daß Natriumarsenat gebildet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η zeichnet , daß das gebildete Natriumarsenat
mit einem Eisen-(III)-Salz umgesetzt wird, um unlösliches Eisen-(III)-Arsenat zu bilden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß das unlösliche
Arsensulfid aus dem entnommenen Teil des Raffinats mittels Schwefelwasserstoff ausgefällt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß das Extrahieren
bei 40 bis 600C in Gegenwart eines oxidierenden Gases erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB8039261 | 1980-12-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3148227A1 true DE3148227A1 (de) | 1982-07-08 |
Family
ID=10517829
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813148227 Withdrawn DE3148227A1 (de) | 1980-12-08 | 1981-12-05 | Rueckgewinnung von kupfer aus arsenhaltigen schlacken |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4369164A (de) |
| JP (1) | JPS57140837A (de) |
| BE (1) | BE891384A (de) |
| CA (1) | CA1176062A (de) |
| DE (1) | DE3148227A1 (de) |
| ES (1) | ES8302112A1 (de) |
| FR (1) | FR2495641A1 (de) |
| YU (1) | YU287881A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FI91372C (fi) * | 1990-07-02 | 1994-06-27 | Outokumpu Oy | Menetelmä kuparin elektrolyyttisessä puhdistuksessa syntyvän kupari-arseenisakan hyödyntämiseksi puunsuoja-aineiden valmistuksessa |
| US5176802A (en) * | 1991-07-19 | 1993-01-05 | Willem P. C. Duyvesteyn | Treatment of copper sulfide concentrates |
| US5415847A (en) * | 1993-06-22 | 1995-05-16 | Gem, Inc. | Treatment of pit waste containing chromated copper arsenate |
| EP1119178B1 (de) * | 1999-12-28 | 2010-04-14 | Sony Corporation | System und Verfahren für den kommerziellen Verkehr von Bildern |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2342729B1 (de) * | 1973-08-24 | 1975-01-30 | Duisburger Kupferhuette | Verfahren zur Ausfaellung und Abtrennung von Arsen aus kupferhaltigen Loesungen |
| US3971652A (en) * | 1972-02-21 | 1976-07-27 | Metallurgical Development Company | Ammoniacal extraction of copper from metallic materials |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1399281A (en) * | 1972-02-21 | 1975-07-02 | Isc Smelting | Extraction of copper from metallic materials |
| TR17839A (tr) * | 1972-02-21 | 1976-04-13 | Isc Smelting | Bakirin metalik malzemelerden cikaril masinda islahat |
| GB1490813A (en) * | 1975-07-21 | 1977-11-02 | Isc Smelting | Leaching of copper dross |
-
1981
- 1981-12-01 CA CA000391283A patent/CA1176062A/en not_active Expired
- 1981-12-04 US US06/327,744 patent/US4369164A/en not_active Expired - Fee Related
- 1981-12-05 DE DE19813148227 patent/DE3148227A1/de not_active Withdrawn
- 1981-12-07 BE BE0/206765A patent/BE891384A/fr not_active IP Right Cessation
- 1981-12-07 ES ES507776A patent/ES8302112A1/es not_active Expired
- 1981-12-07 FR FR8122869A patent/FR2495641A1/fr not_active Withdrawn
- 1981-12-08 JP JP19760081A patent/JPS57140837A/ja active Pending
- 1981-12-08 YU YU287881A patent/YU287881A/xx unknown
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3971652A (en) * | 1972-02-21 | 1976-07-27 | Metallurgical Development Company | Ammoniacal extraction of copper from metallic materials |
| DE2342729B1 (de) * | 1973-08-24 | 1975-01-30 | Duisburger Kupferhuette | Verfahren zur Ausfaellung und Abtrennung von Arsen aus kupferhaltigen Loesungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2495641A1 (fr) | 1982-06-11 |
| ES507776A0 (es) | 1983-01-16 |
| BE891384A (fr) | 1982-03-31 |
| YU287881A (en) | 1983-12-31 |
| US4369164A (en) | 1983-01-18 |
| CA1176062A (en) | 1984-10-16 |
| JPS57140837A (en) | 1982-08-31 |
| ES8302112A1 (es) | 1983-01-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2540641C2 (de) | Verfahren zum Laugen von zinkferrithaltigen Rückständen | |
| DE2647601C2 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Zink aus zink- und eisenhaltigen Mineralsulfiden | |
| DE69400747T2 (de) | Hydrometallurgisches Verfahren zur Gewinnung von Metallen aus komplexenErzen | |
| DE2617348C3 (de) | Hydrometallurgisches Verfahren zur Behandlung schwefelhaltiger Mineralien | |
| DE3725611A1 (de) | Verfahren zur gemeinsamen abtrennung von stoerelementen aus wertmetall-elektrolytloesungen | |
| DE2743812C2 (de) | Verfahren zur Aufarbeitung von Buntmetallhydroxidschlamm-Abfallen | |
| DE2950425A1 (de) | Verfahren zur gewinnung von nichteisen-metallen aus schwefelhaltigen mineralen auf pyritbasis, die kupfer, blei, zink, silber und gold enthaelt | |
| DE2914439A1 (de) | Verfahren zum wiedergewinnen von silber u.a. wertvollen metallen, insbesondere edelmetallen aus anodenschlamm, insbesondere kupfer- und nickel-anodenschlaemmen | |
| DE2352125A1 (de) | Verfahren zur gewinnung von nickelpulver aus unreinen nickelverbindungen | |
| DE3227240C2 (de) | ||
| DE60220705T2 (de) | Verfahren zum aufarbeiten kupfer enthaltender molybdänkonzentrate | |
| DE3145006C2 (de) | ||
| DE4112339A1 (de) | Verfahren zum herstellen von kupferarsenat | |
| DE2835694A1 (de) | Verfahren zur behandlung von thermisch aktivierten kupfer, eisen und zink enthaltenden metallsulfiden | |
| DE1952751B2 (de) | Verfahren zur hydrometallurgischen verhuettung von schwefel haltigen nickelkonzentraten | |
| DE3122921C2 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Wertmetallen aus Metall-Legierungen, dessen Hauptkomponente Eisen ist und die auch Phosphor und Arsen enthalten | |
| DE2427132B2 (de) | Verfahren zum Abtrennen und Gewinnen von Metallen aus metallhaltigen Feststoffen | |
| DE2841271A1 (de) | Verfahren zur aufarbeitung von buntmetallhydroxidschlammrueckstaenden | |
| DE2914823C2 (de) | ||
| DE2616623A1 (de) | Verfahren zur gewinnung von kupfer, silber, kobalt und zink | |
| DE1533071B1 (de) | Verfahren zur Extraktion von Blei | |
| DE3148227A1 (de) | Rueckgewinnung von kupfer aus arsenhaltigen schlacken | |
| DE60110924T2 (de) | Druckauslaugungsverfahren zur gewinnung von zink aus sulfiderzmaterialien | |
| DE3223259A1 (de) | Verfahren zur anreicherung von silber aus anodenschlamm | |
| DE2621144A1 (de) | Verfahren zur aufarbeitung von buntmetallhydroxidschlamm-abfaellen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OR8 | Request for search as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8105 | Search report available | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |