DE8515788U1 - Feuchtwerk für eine Offset-Rotationsdruckmaschine - Google Patents
Feuchtwerk für eine Offset-RotationsdruckmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F7/00—Rotary lithographic machines
- B41F7/20—Details
- B41F7/24—Damping devices
- B41F7/32—Ducts, containers, or like supply devices for liquids
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Rotary Presses (AREA)
Description
Feuchtwerk für eine Offset-Rotationsdruckmaschine
Die Neuerung betrifft für ein Feuchtwerk für eine Offset-Rotationsdruckmaschine gemäß dem Oberbegriff
des Schutzanspruchs 1.
^ Feuchtwerke mit Wasserkästen in Offsets'- - Rotationsdruckmaschinen sind in verschiedenen Bauarten
! bekannt. Die US-PS 30 45 592 zeigt einen Wasserkasten mit
&igr; einem Wehr zur Regulierung eines Feuchtflussigkeitsstandes.
S Das Wehr ist mit Ausnehmungen, die ein Leerlaufen des
.Wasserkastens ermöglichen, ausgerüstet.
Es ist aber auch bekannt, daß Duktorwalzen Papierabrieb in den Wasserkasten fördern. Dieser Papierabrieb setzt sich am
Boden des Wasserkastens als Schlamm ab. Um diesen Schlamm zu entfernen, muß der Wasserkasten zum Reinigen ausgebaut
werden. Hierzu müssen in nachteiliger Weise Zu- und Ablaufschläuche demontiert werden, was zu längeren
Maschinenstillstandzeiten führt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde» ein Feuchtwerk mit
einem Wasserkasten für eine Offset-Rotationsdruckmaschine
zu schaffen, bei dem der Wasserkasten ohne ein Lösen von Schläuchen oder Rohren aus der Maschine herausgenommen
werden kann.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Schutzanspruchs 1 gelöst.
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Die mit der Neuerung etfzielbaren Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß kurze prozeß-, produktions-, oder ma- | schinenbedingte Stillstände zur Reinigung des Wasserkastens I
genutzt werden können. Da der Wasserkasten mit erfindungsgemäß gestalteten Wehren ausgestattet ist, hat die Oberflächenspannung
der Feuchtriüssigkeit keinen Einfluß auf
die gleichmäßige Strömung der Feuchtflüssigkeit im Wasserkasten. Dies führt zu einem gleichmäßigen Überlaufen der
Wehre und damit zu einem gleichmäßigen Ablaufen der Feuchtflüssigkeit aus dem Wasserkasten.
In besonders vorteilhafter Weise kann ein Luftstau in der Abflußleitung und ein dadurch verursachtes überlaufen des
Wasserkastens auf einfache Weise vermieden werden.
Eine Ausführung der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des aufgeschnittenen Wasserkastens des Feuchtwerkes,
Fig. 2 eine Draufsicht des Wasserkastens nach Fig. 1.
Ein Wasserkasten 1 einer Offset-Rotationsdruckmaschine besteht aus einer Vorderwand 2, einer linken Seitenwand
3, einer Rückwand 4r einer rechten Seitenwand 6 und einem
Boden 7. Die Wände 2, 3, 4 und 6 haben alle eine gleiche Höhe k bezogen auf den Boden 7. Die Wände 2, 3 und 6 stehen
senkrecht auf dem Boden 7. Ein Öffnungswinkel /3 zwischen der Rückwand 4 und dem Boden 7 beträgt z.B. 135°. In einer
linken vorderen Ecke 8, die durch die Wände 2 und 3 gebildet
teer
I
III
1987-04-07 Pi*6Q4dE
wird ^ weiöt der Wasserkasten 1 im Boden 7 ein kreisrundes
Loch 9 auf. Bin Ablaufstutzen 11, der mit einer Innenfläche
12 des Bodens 7 bündig abschließt, ist in das Loch 9 eingeschweißt. Der Ablaufstutzen 11 besteht aus einem ca. 15mm
langen Rohrstück 20 &khgr; 1. Parallel zu der Vorderwand 2 ist in einem Abstand a zur Vorderwand 2 ein, sich über eine gesamte
Länge des Wasserkastens 1 erstreckendes, senkrechtes Auislaufwehr
13 angebracht.
Ein oberer Teil 14 des Auslaufwehrs 13 ist zur Vorderwand 2
hin in einem Winkel o6 von z.B. 45° abgewinkelt. In seinem oberen Teil 14 weist das Auslaufwehr 13 halbkreisförmige Aus
nehmungen 16 auf, die voneinander einen Abstand b haben. In einem geringen Abstand c vom Boden 7 weist das Auslaufwehr
13 eine Mehrzahl von Ablauflöchern 17 auf. Parallel zum Auslaufwehr 13 ist in einem Abstand d (ca. 8cm) vom Auslaufwehr
13 ein Einlaufwehr 18 angebracht, das sich über die gesamte Länge des Waserkastens 1 erstreckt. Das Einlaufwehr
18 steht senkrecht auf dem Boden 7, wobei ein oberer Teil 19 des Einlaufwehrs 18 zur Rückwand 4 hin in einem Winkel 06 von
z.B. 45° abgewinkelt ist. An einem oberen Teil 19 weist das Einlaufwehr 18 eine Mehrzahl von halbkreisförmigen
Ausnehmungen 21 auf, die zueinander einen Abstand e (ca. 20cm) haben. In einem geringen Abstand f vom Boden 7 des
Wasserkasten 1 weist das Eirlaufwehr 18 eine Mehrzahl
kleiner Ablauflöcher 22 auf.
Eine Höhe g des Einlaufwehrs 18 ist größer als eine Höhe h des Auslaufwehrs 13 und kleiner als die Höhe k der Wände 2, 3,
4 und 6.
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Die Wände 3 und 6 sind über den Boden 7 hinaus nach unten
hin verlängert und weisen jeweils vorne an ihrer Unterkante je eine hakenförmige Aufnahme 23, 24 auf. Mittels der Aufnahmen
23 und 24 wird der Wasserkasten. 1 an in Seitengestellen 26 und 27 der Maschine befestigten Bolzen 28, 29
eingehängt. Hinten stütze sich der wasserkasten 1 über seine nach unten verlängerten Wände 3 und 6 auf je einem
in den Seitengestellen 26 bzw. 27 befestigten Bolzen 31 bzw. 32 ab.
Ein rohrförmiger Zulauf 33 für eine Feuchtflussigkeit ist
am linken Seitengestell 26 befestigt. Eine öffnung 34 des Zulaufs 33 befindet sich über dem Wasserkasten 1 zwischen
dem Einlaufwehr 18 und der Rückwand 4. Dicht unterhalb des AblaufStutzens 11 ist koaxial zum Ablaufstutzen 11 und in
einem Abstand m von ihm ein Trichter 39 angeordnet. Der Trichter 39 ist in ein gestellfestes Ablaufrohr 36 eingesteckt.
Das Ablaufrohr 36 ist an einer gestellfesten Traverse
37 befestigt.
Der Trichter 39 ist so gestaltet, daß sein kleinster Ablaufquerschnitt
größer ist als ein größter Auslaufquerschnitt des AblaufStutzens 11.
Aus dem Zulauf 33 fließt eine Feuchtflussigkeit zwischen dem Einlaufwehr 18 und der Rückwand 4 in den Wasserkasten
1 ein. Da ein Querschnitt des Zulaufs 33 größer ist als eine Summe der Querschnitte aller Ablauflöcher 22 im Einlaufwehr 18, staut sich die Feuchtflussigkeit vor diesem
auf, bis sie die Oberkante erreicht hat. Die Feuchtflussigkeit fließt über die Ausnehmungen 21 des Einlauf-
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1987-04-07 Pio6Ö4ÖS
wehrs 18 in einen Raum zwischen dem Einlaufwehr 18 und dem
Auslaufwehr 13 ab und staut sich vor diesem bis zu dessen
Oberkante auf. Die über die Ausnehmungen 16 des Auslaufwehrs 13 abfließende Feuchtflüssigkeit läuft durch
den Ablaufstutzen 11 aus dem Wasserkasten 1 ab und wird
über den Trichter 39 ueiTi AuIäüffOnc 36 zugeführt. über aas Ablaufrohr 36 fließt die Feuchtflüssigkeit zu einer handelsüblichen Feüchtflüssigkeitsumwälzanlage und von dort über Zuleitungsrohre und Zulauf 33 wieder in den Wasserkasten
1. Wird die Zufuhr von Feuchtflüssigkeit gestoppt, fließt die Feuchtflüssigkeit über die Ablauflöcher 17 und 22 und den AblaufDtutzen 11 aus dem Wasserkasten 1 ab. Der leere Wasserkasten 1 kann bequem und ohne Zuhilfenahme von Werkzeug aus dem Feuchtwerk einer Druckmaschine entnommen werden.
den Ablaufstutzen 11 aus dem Wasserkasten 1 ab und wird
über den Trichter 39 ueiTi AuIäüffOnc 36 zugeführt. über aas Ablaufrohr 36 fließt die Feuchtflüssigkeit zu einer handelsüblichen Feüchtflüssigkeitsumwälzanlage und von dort über Zuleitungsrohre und Zulauf 33 wieder in den Wasserkasten
1. Wird die Zufuhr von Feuchtflüssigkeit gestoppt, fließt die Feuchtflüssigkeit über die Ablauflöcher 17 und 22 und den AblaufDtutzen 11 aus dem Wasserkasten 1 ab. Der leere Wasserkasten 1 kann bequem und ohne Zuhilfenahme von Werkzeug aus dem Feuchtwerk einer Druckmaschine entnommen werden.
1987-04-07 P1 .604DE
| Teileliste | Wasserkasten | 26. | Seitengestell, linkes |
| 1. | Vorderwand | 27. | Seitengestell, rechtes |
| 2. | Seitenwand, linke | 28. | Bolzen |
| 3. | Rückwand | 29. | Bolzen |
| 4. | - | 30. | - |
| 5. | Seitenwand, rechte | 31. | Bolzen |
| 6. | Boden | 32. | Bolzen |
| 7. | Ecke, vordere, linke | 33. | Zulauf |
| 8. | Loch | 34. | öffnung |
| 9. | - | 35. | - |
| 10. | AbIaufstutzen | 36. | Ablaufrohr |
| 11. | Innenfläche | 37. | Traverse |
| 12. | Auslaufwehr | 38. | Öffnung, obere |
| 13. | Teil, oberer (13) | 39. | Trichter |
| 14. | - | 40. | - |
| 15. | Ausnehmungen | 41. | |
| 16. | Ablauflöcher | 42. | |
| 17. | Einlaufwehr | 43. | |
| 18. | Teil, oberer (18) | 44. | |
| 19. | - | 45. | |
| 20. | Ausnehmungen | 46. | |
| 21. | AblauJflöcher | 47. | |
| 22. | Aufnahme, linke | &Lgr;8. | |
| 23. | Aufnahme rechte | 49. | |
| 24. | _ | 50. | |
| 25. |
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Claims (2)
1. Feuchtwerk für eine Offset-Rotationsdruckmaschine mit
einem Wasserkasten (1), der einen Ablaufstutzen (11)
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß direkt unterhalb des AblaufStutzens (11) und von ihm räumlich getrennt,
ein maschinengestellfester und mit einem Feuchtwasserablaufsystem (36) verbundener Trichter (39)
vorgesehen ist, daß eine kleinste Trichteröffnung einen größeren Durchmesser aufweist als ein
Auslaufquerschnitt des AblaufStutzens (11).
2. ?euchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der WassetKasten (1) Wehre (13, 18) aufweist, daß die
Wehre (13, "&tgr;8) in ihrem oberen Teil (14, 19) mit
halbkreisförmigen Ausnehmungen (16, 21) versehen sind.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858515788 DE8515788U1 (de) | 1985-05-30 | 1985-05-30 | Feuchtwerk für eine Offset-Rotationsdruckmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858515788 DE8515788U1 (de) | 1985-05-30 | 1985-05-30 | Feuchtwerk für eine Offset-Rotationsdruckmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8515788U1 true DE8515788U1 (de) | 1987-05-21 |
Family
ID=6781606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19858515788 Expired DE8515788U1 (de) | 1985-05-30 | 1985-05-30 | Feuchtwerk für eine Offset-Rotationsdruckmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8515788U1 (de) |
-
1985
- 1985-05-30 DE DE19858515788 patent/DE8515788U1/de not_active Expired
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