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DE2439311A1 - Filtereinrichtung fuer die reinigung von fluessigkeiten - Google Patents

Filtereinrichtung fuer die reinigung von fluessigkeiten

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Publication number
DE2439311A1
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DE
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DE2439311A
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DE2439311B2 (de
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Inventor
Werner Stausberg
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STAUSBERG
Original Assignee
STAUSBERG
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Publication date
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Priority to DK370275A priority patent/DK146903C/da
Priority to CH1068975A priority patent/CH594436A5/xx
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/39Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01D35/18Heating or cooling the filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D37/00Processes of filtration
    • B01D37/04Controlling the filtration

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)
  • Water Treatment By Sorption (AREA)

Description

Anmelder: Hans Stausberg, Werner Stausberg; Morsbach
Alfred Maxton sr. Alfred Maxton jr. Jürgen Langmaack
Dlplom-Ingenleur·
5 Köln 51
Pferdmengesstraße 50
Unser Zeichen: 133 pg
Tag: 15.8.1974
Bezeichnung: Filtereinrichtung für die Reinigung von Flüssigkeiten
Die Erfindung betrifft eine Filtereinrichtung für die Reinigung von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser für Schwimmbäder, die einen Behälter mit Zulauf für die zu filtrierende Flüssigkeif .-*■ aufweist, in den wenigstens teilweise hohl ausgebildete Filterplatten eingesetzt sind, deren Innenraum mit einer Pumpe in Verbindung steht.
An eine Filtereinrichtung in der Größenordnung, wie sie beispielsweise für Schwimmbäder zur Filtrierung des Wassers eingesetzt werden, müssen vielfältige Anforderungen gestellt werden. Ausgehend von der aus hygienischen Gründen hohen Anforderung an die Filterleistung sowohl hinsichtlich der Reinheit des filtrierten Wassers als auch hinsichtlich der Durchsatzleistung müssen derartige Filtere inrichtungen einfach zu warten, Insbesondere zu reinigen und
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im Hinblick auf ihre Wirksamkeit einfach zu kontrollieren sein. Hierzu gehört außerdem, daß praktisch ohne Betriebsunterbrechung einzelne, funktionsuntüchtig gewordene Filterelemente ausgewechselt werden können. Soweit derartige Filtereinrichtungen für den Betrieb im Zusammenhang mit Schwimmbäder eingesetzt werden, müssen sie ferner so eingerichtet sein, daß die allfällige Erneuerung der Filterhilfsschicht in einfacher Weise durchgeführt werden kann.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Filtereinrichtung der eingangs bezeichneten Art zu schaffen, die den vorstehend aufgeführten Anforderungen genügt. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Behälter durch eine mit Durchtrittsöffnungen versehene Trennwand in eine Einlaufkammer und eine Kammer zur Aufnahme der Filterplatten (Filterkammer) unterteilt ist, daß der Behälterboden von der Einlaufkammer her in Richtung auf die Filterkammer abfallend geneigt ist und daß an der tiefsten Stelle eine quer zur Bodenneigung verlaufende Rinne angeordnet ist, die in eine verschließbare Abzugsöffnung in der Behälterseitenwand mündet. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß einmal durch die Abtrennung der Filterkammer von der Einlaufkammer die in die Einlaufkammer einströmende, turbulente Flüssigkeitsströmung beruhigt wird und so die starken Turbulenzen von der Filterkammer ferngehalten werden. Die auf den Filterplatten üblicherweise aufgebrachte Filterhilfsschicht wird bei dieser Betriebsweise nicht beeinträchtigt. Die Beruhigung der einlaufenden Flüssigkeitsströmung wird noch dadurch verstärkt, daß der Behälterboden in Richtung auf die Filterkammer abfallend geneigt ist, so daß sich außerdem eine
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=■ - .-■■■ - 3 -
erhebliche Querschnittserweiterung in Bezug auf die von der Einlaufkammer zur Filterkammer strömende Flüssigkeit ergibt, so daß die Strömungsgeschwindigkeit verlangsamt wird und so eine weitere Beruhigung der Flüssigkeitsströmung in der Filterkammer erreicht wird. Gleichzeitig werden jedoch trotz der geringen Strömungsgeschwindigkeit im Bereich der Einlaufkammer und im Bereich der Filterkammer sedimentierende Fremdstoffe einschließlich der beim Spülen der Filterplatten abzutragenden Filterhilfsschicht in die an der tiefsten Stelle quer zur Bodenneigung verlaufende Rinne weitgehend eingespült, so daß durch mechanische oder hydromechanische Einwirkung die abgesetzten Feststoffe aus dem Behälter ausgetragen werden können.
In AEgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß am Behälterboden wenigstens eine, etwa parallel zur Rinne verlaufende Düsenreihe angeordnet ist, deren Düsenmündungen auf die Rinne gerichtet sind. Mit Hilfe einer derartigen Düseneinrichtung läßt sich der Reinigungsvorgang noch.wesentlich verbessern, insbesondere dann, wenn jeweils eine verbrauchte Filterhilfsschicht von den Filterplatten abgespült worden ist. Durch die Zugabe von zBätzlicher, vorzugsweise mit hoher Geschwindigkeit durch die Düsen eingeführte Flüssigkeit lassen sich die recht erheblichen Mengen des FilterhilfsSchichtmaterials in die Austragsrinne spülen, aus der.sie dann über die öffnung in der Seitenwandung entfernt werden können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen; ' daß im Bereich des Rinnenbodens wenigstens an der der Abzugsöffnung gegenüberliegenden Seitenwand mindestens eine Spüldüse an-
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geordnet ist, deren Mündung auf die Abzugsöffnung gerichtet ist. Mit Hilfe einer derartigen zusätzlichen Spüldüse kann auf den mechanischen Austrag der sich in der Rinne ansammelnde Feststoffteilchen verzichtet werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in der Einlaufkammer ein Wärmeaustauscher angeordnet ist, der mit einem Heizungssystem verbunden ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß beim Einsatz einer derartigen Filtereinrichtung für ein Schwimmbad die Beheizung des Wassers wesentlich vereinfacht werden kann, wobei der Wirkungsgrad des Wärmeaustauschers infolge der hohen Turbulenz des Wassers in der Einlaufkammer aufgrund der verbesserten Wärmeübergangsverhältnisse wesentlich verbessert wird. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß eine Kesselsteinbildung im Wärmeaustauscher vermieden wird, da der Wärmeaustauscher beispielsweise mit Wärmeträgeroel betrieben werden kann. Die Nachteile, die bei den bisher üblichen Beheizungssystemen auftraten, bei denen ein Teil des Schwimmbadwassers durch Wärmeaustauscher geführt wurde, die unmittel-
werden bar mit der Brennkammer in Verbindung standen, vermieden. Dadadurch, daß bei dieser erfLndungsgemäßen Ausgestaltung die Verwendung von Wärmeträgermedien hoher spezifischer Wärmekapazität verwendet werden können, können mit kleinsten Baugrößen große Heizleistungen zur Erwärmung des Schwimmbadwassers aufgebracht werden. Anstelle der vorstehend beschriebenen Wärmeaustauschereinrichtung kann selbstverständlich die Heizspirale eines elektrisch betriebenen Heizaggregates unmittelbar in die Einlaufkammer eingehängt werden.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß im Bodenbereich des Behälters, vorzugsweise mit Abstand vom Boden, wenigstens ein Querträger zum Abstützen der. Filterplatten vorgesehen ist. Durch diese Anordnung ist gewährleistet, daß die FiI-terplattenunterkanten gegenüber dem Bodenbereich eine genügende "Bodenfreiheit" aufweisen, so daß im Zusammenwirken mit den Durchtrittsöffnungen in der Trennwand zur Einlaufkammer einerseits und dem geneigt verlaufenden Boden andererseits für eine gleichmäßige und ruhige Umströmung der Filterplatten Sorge ge-
ist
tragen. Ferner ist mit einfachen Mitteln eine genaue Justierung der einzelnen, vorzugsweise lösbar mit der Filtereinrichtung verbundenen Filterplatten in ihrem Abstand zueinander durch entsprechende Abstandhalter auf dem Querträger in einfacher Weise durchführbar, so daß ein Auswechseln beschädigter oder funktionsuntüchtiger Filterplatten möglich ist.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung und insbesondere zur Verwendung bei -einer Filtereinrichtung der vorstehend bezeichneten Art ist vorgesehen, daß die Filterplatten senkrecht und mit Abstand nebeneinander im Behälter angeordnet sind und daß an jeder Filterplatte ein in den Innenraum mündender Absaugstutzen im oberen Bereich vorgesehen ist, der mit der Pumpe in Verbindung steht. Diese Anordnung hat den. Vorteil, daß trotz des beim Absaugen der durch die Filterschicht in den Innenraum der Filterplatte eintretenden Flüssigkeit entstehenden Druckdifferenz gegenüber dem Umgebungsdruck die hier-
durch bewirkte Ausscheidung von in der Flüssigkeit gelösten
in Bezug
Gasen keine Nachteile auf den Filtervorgang hat, da innerhalb des Filterplatteninnenraumes keine Gasansammlungen sich bilden können.
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Etwa entstehende Gasblasen werden mit der abgesaugten Flüssigkeit aus dem Filterplatteninnenraum abgezogen, so daß eine Beaufschlagung der vollen Filterfläche garantiert ist.
In Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der Absaugstutzen jeder Filterplatte vorzugsweise in den oberen Bereich einer Druckausgleichskammer mündet, die über eine Absaugleitung mit der Pumpe in Verbindung steht. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß einmal in der Druckausgleichskammer die infolge der Druckdifferenz aus der Flüssigkeit ausperlenden gelösten Gase sich ansammeln können und auf diese Weise nicht mehr weiter transportiert werden und somit nicht mehr zu einer Schaumbildung im Einlaufbereich beispielsweise eines Schwimmbeckens führen können. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß trotz eines relativ kleinen Querschnittes der zur Pumpe führenden Absaugleitung mit Hilfe der Druckausgleichskammer an jedem Absaugstutzen der angeschlossenen Filterplatten praktisch der gleiche Unterdruck anliegt und so alle Filterplatten praktisch gleichmäßig beaufschlagt werden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Absaugleitung im unteren Bereich der Druckausgleichskammer angeschlossen ist. Hierdurch wird die Gasblasenausscheidung aus der Flüssigkeit infolge des anliegenden Unterdruckes weiterhin begünstigt, und gleichzeitig erreicht, daß praktisch überhaupt keine Blasenbildung am Einlauf im nachgeschalteten Schwimmbecken eintritt. Zur Förderung des Druckausgleichs zwischen dem Anschluß der Absaugleitung einerseits und der Einmündung
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der öbenliegenden Absaugstutzen der Filterplatten andererseits ist es weiterhin vorteilhaft, wenn die Druckausgleichskammer im unteren Bereich wenigstens teilweise geneigte und auf den Anschluß der Absaugleitung zulaufende Wände aufweist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Druckausgleichskammer im Bereich der Einmündung der Absaugstuten der Filterplatten mit einem Beobachtungsfenster versehen ist. Hierdurch ist in einfacher Weise eine Kontrolle der Wirksamkeit jeder einzelnen Filterplatte möglich, da aufgrund des Strömungsbildes sehr leicht zu erkennen ist, wenn eine oder mehrere Filterplatten nicht mehr oder nur in geringem Maße am Filtervorgang beteiligt sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Filterplatten aus einem umlaufenden Rohrrahmen mit wenigstens einem Absaugstutzen besteh», der mit einer vorzugsweise doppelseitig mit Rillen versehenen Stützfläche ausgefüllt und beidseitig mit Filtergewebe bespannt ist und daß der Rohrrahmen jeweils in den an die Stützfläche angrenzenden Bereichen mit Ansaugöffnungen versehen ist. Hierbei ist es gemäß einer weiteren Ausgestaltung besonders vorteilhaft, wenn die Stützfläche
mit aus nebeneinanderliegenden Profilstäben vorzugsweise rhomUschem Querschnitt gebildet wird. Eine derartige Filterplatte ist einfach herzustellen, da die Profilstäbe bei entsprechender Formgebung der Stabenden in den Rohrrahmen eingeschoben werden können, wobei infolge der Verformungen des Rohrrahmens infolge des auf den Filterflächen wirkenden Druckes die Stäbe fest mit dem Rohrrahmen verspannt werden. Durch die Anordnung der Viel-
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zahl von Absaugöffnungen im Rohrrahmen, die unterhalb des Filtergewebes und einer darauf befindlichen Filterhilfsschicht liegen, ist weiterhin eine gleichmäßige Beaufschlagung der gesamten Filterfläche beim Filtervorgang gewährleistet.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Fi*g. 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine Filtereinrichtung für ein Schwimmbad
Fig. 2 eine schematische Aufsicht ' .
Fig. 3 eine Ansicht der Druckausgleichskammer teilweise im Schnitt
Fig. 4 einen Schnitt gemäß der Linie IV - IV in Fig. 1 durch eine Filterplatte.
Die für ein Schwimmbad vorgesehene und in Flg. 1 dargestellte Filtereinrichtung weist einen offenen, rechteckigen Behälter 1 auf, der durch eine Trennwand 2 in eine Einlaufkammer 3 und eine Filterkammer 4 unterteilt ist. Die Trennwand 2 ist so angeordnet, daß im Bodenbereich ein Durchtrittsspalt 5 bleibt. Ferner weist sie im Bereich der Seitenwände eine Vielzahl von Durchtrittsöffnungen 6 auf, die über die gesamte Trennwandhöhe sich erstrecken. Der Boden 7 des Behälters 1 ist von der Einlaufkammer 3 ausgehend in Richtung auf die Filterkammer 4 abfallend
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geneigt und weist an der tiefsten Stelle eine quer zur Bodenneigung verlaufende Rinne 8 auf. Wie aus der Aufsicht gemäß Fig. 2 zu ersehen ist, weist die Rinne an einer Seite eine verschiebbare Abzugsöffnung 9 auf, während an der gegenüberliegenden Seite eine Spüldüse 10 angeordnet ist, deren Mündung in Richtung der Rinne 8 gegen die Abzugsöffnung 9 gerichtet ist.
Im Bodenbereich sind ferner zwei in etwa parallel zur Rinne 8 verlaufende Düsenreihen 11, 12 angeordnet, deren Düsenmündungen in Richtung auf die Rinne weisen. Die Düsenreihen 11, 12 sind an eine Druckwasserleitung 13 ebenso wie die Spüldüse 10 angeschlossen. Über Ventile 14, 15 lassen sich die Düsenreihen 11, 12 bzw. die Düse 10 nach Wahl mit Druckwasser beaufschlagen.
Im Bodenbereich der Filterkammer 4 sind ferner zwei Querträger 16, 17 angeordnet, auf denen Filterplatten 18 hochkant stehen. Die Querträger sind zweckmäßigerweise mit Abstandhaltern 19 versehen, die einen genauen Abstand zwischen den parallel nebeneinanderstehenden Filterplatten 18 gewährleisten.
Die Filterplatten können in bekannter Weise hohl ausgebildet sein und sind mit einem Filtertuch und einer darauf jeweils aufzubringenden Filterhilfsschicht aus Diatomit, Aktivkohle, Mischungen aus beiden Stoffen oder anderen Filterhilfsschicht-'" materialien versehen. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Filterplatten wird anhand von Fig. 4 nachfolgend beschrieben. ,. ...
Die Filterplatten 18 sind jeweils an ihrem oberen Ende mit einem Absaugstutzen 20 versehen, der in eine Druckausgleichskammer 21
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mündet. Die Verbindung zwischen der Druckausgleichskammer und den Filterplatten ist vorzugsweise lösbar ausgebildet, beispielsweise über einen Schxaibanschluß oder einen Flanschanschluß 22.
An der Druckausgleichskammer 21 ist am unteren Ende eine Saugleitung 23 angeschlossen, die zu einer Pumpe 24 führt.
Wie die schematische Darstellung der Fig. 3 erkennen läßt, weist die Druckausgleichskammer im unteren Bereich geneigte Wandungen auf, die auf den Anschluß 25 der Saugleitung 23 zulaufen. Durch diese Anordnung ist trotz des zentralen Abzuges der Flüssigkeit aus der Druckausgleichskammer praktisch eine gleiche Druckverteilung an den Einmündungen 26 der Absaugstutzen der Filterplatten erreicht.
In Fig. 1 und Fig. 4 (im Schnitt) ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsform für derartige Filterplatten dargestellt. Diese bestehen aus einem Rohrrahmen 27, der dicht geschlossen ist und beispielsweise an einer Kante mit einem Absaugstutzen 20 versehen ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Rohrrahmen noch mit einem Querrohr 28 versehen, das an seinen Enden mit dem Innenraum des Rohrrahmens 27 in Verbindung steht.
Zwischen den Rohren des Rohrrahmens ist nun eine vorzugsweise mit vertikal verlaufenden Rillen versehene Stützfläche 29 angeordnet. Die Stützfläche kann hierbei plattenförmig und jeweils aus einem Stück bestehen oder aber gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung aus mehreren vorzugsweise hohlen Profil-
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stäben 30 mit etwa rhoiüschem Querschnitt bestehen, die bei der Herstellung des Rohrrahmens 27 zwischen den entsprechenden Rohren dicht nebeneinanderliegend eingeschoben werden. Die Verspannung erfolgt im Betrieb durch den auf der Filterfläche lastenden Unterdruck durch eine entsprechende Verformung des Rohrrahmens.
Wie der Schnitt gemäß Fig. 4 zeigt, ist die Filterplatte mit einem Filtertuch 31 umgeben, auf das im Betrieb eine Filterhilfsschicht 32 aufgeschwemmt wird. Diese Filterhilfsschicht wird von Zeit zu Zeit je nach dem Verschmutzungsgrad des zu reinigenden Wassers abgespült und durch eine neu angeschwemmte Filterhilfsschicht ersetzt.
Das Abspülen der Filterhilfsschicht erfolgt über Düsen 33» die oberhalb der Filterplatten angeordnet sind und deren Mündungen auf die Filterflächen gerichtet sind. Die Düsen können hier beispielsweise an Zweigrohren 34 befestigt sein, die von einem Hauptrohr 35 ausgehend parallel zu den Filterplatten in etwa symmetrisch zu den Zwischenräumen oberhalb der Filterplatten angeordnet sind, wie dies in der Aufsicht gemäß Fig. 2 schematisch für zwei Filterplatten angedeutet ist (für die übrigen Filterplatten sind die mit Düsen besetzten Zweigleitungen 34 durch strichpunktierte Linien angedeutet).
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ferner noch ein an eine nicht näher dargestellte Heizeinrichtung angeschlossener, . beispielsweise in Form einer Rohrschlange ausgebildeter Wärmeaustauscher 36 in der Einlaufkammer vorgesehen.
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Die erfindungsgemäße Filtereinrichtung arbeitet nun folgendermaßen: Der oben offene Behälter 1 ist beispielsweise bis zur Höhe des Niveaupfeiles 37 mit Wasser gefüllt. In der druckseitig mit der Pumpe 24 verbundenen Ablaufleitung 38 und in der vom Schwimmbad kommenden Zulaufleitung 39 sind je ein Dreiwegeventil 40, 41 angeordnet, die über eine Verbindungsleitung 42 miteinander verbunden sind. Die beiden Ventile 40 und 41 werden nunmehr so eingestellt, daß die Pumpe die Behälterfüllung über die Leitung 42 in die Einlaufkammer 3 zurückfördert. Hierbei wird das Mittel Sirde Filterhilf sschicht im Behälter in entsprechender Menge suspendiert, das sich auf dem Filtertuch der Filterplatten ablagert. Der durch die Ventilstellung vorgegebene Kreislauf wird solange aufrecht erhalten, bis alle Filterplatten gleichmäßig mit einer Filterhilfsschicht bedeckt sind.
Dann werden die beiden Ventile 40, 41 auf Normalbetrieb umgestellt, so daß das zu reinigende, vom Schwimmbad kommende Wasser in die Einlaufkammer einlaufen kann, während über die Rohrleitung 38 von der Pumpe 24 das gefilterte Wasser wieder in das Schwimmbad zurückgedrückt wird.
Da die Pumpe 24 das Wasser aus der Druckausgleichskammer absaugt, entsteht infolge des sich bildenden Unterdruckes an den Absaugstutzen 20 einer jeden Filterplatte ein Unterdruck, so daß quer durch die Filterhilfsschicht und das Filtertuch aus dem Behälter Wasser abgesaugt wird. Das Wasser tritt zwischen dem Filtertuch und der Stützfläche 29 durch entspre-
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chende Durchtrittsöffnungen 43 im Rohrrahmen in das Innere des Rohrrahmens ein und kann so über den Ansaugstutzen 20 in die Druckausgleichskammer gelangen. (Bei der Darstellung gemäß Fig. ist die Filterplatte ohne Filtertuch und Filterhilfsschicht dargestellt).
Da der Behälter 1 wegen des Saugbetriebes oben offen sein kann, kann jederzeit der Zustand der Filteroberfläche der einzelnen Filterplatten kontrolliert werden. Da außerdem der Deckel 44 als Beobachtungsfenster ausgebildet ist, kann wie die Aufsicht gemäß Fig. 2 erkennen läßt, daß Strömungsverhalten an der Einmündung eines jeden Absaugstutzens in die Druckausgleichskammer zusätzlich kontrolliert werden, so daß außer einer Kontrolle des Zustandes der Filteroberfläche gleichzeitig eine sichere Kontrolle hinsichtlich der Durchlässigkeit der Filterhilfsschicht durchgeführt werden kann.
Ergibt die Kontrolle, daß die Filterhilfsschicht erneuert werden muß, so wird über die Spüldüsen 33 die auf dem Filtertuch der Filterplatten befindliche Filterhilfsschicht gespült. Hierbei kann es zweckmäßig sein, die gesamte Spülvorrichtung auch vertikal bewegbar zwischen den Filterplatten hindurchzuführen, so daß eine nahezu vollständige Entfernung der verbrauchten Filterhilfsschicht gewährleistet ist.
Über die Spüldüsen 10, 11, 12 werden die sich auf dem Boden des Behälters ansammelnden Feststoffteilchen in die Rinne 8 und über
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den nunmehr geöffneten Auslaß 9 aus dem Behälter herausgespült.
Anschließend wird in der obenbeschriebenen Weise eine neue ' "
Filterhilfsschicht aufgebracht.
Wie die vorstehenden Ausführungen zeigen, läßt sich auch ein Schaden an einer einzelnen Filterplatte jederzeit kontrollieren. Da das ganze System wegen des Saugbetriebes nicht unter Druck steht, sondern frei zugänglich ist, kann sogar während des Betriebes eine einzelne Filterplatte in einfacher Weise ausgewechselt werden. Hierbei braucht nur die Verbindung 22,die vorzugsweise in Form einer Schraubverbindung mit Überwurfmutter ausgebildet ist, losgeschraubt zu werden und die Filterplatte herausgehoben werden. Anschließend wird eine neue Filterplatte eingesetzt, wobei durch die zusätzliche Zugabe des filterschicht bildenden Filterhilfsmittels gezielt auf die Oberfläche der neu eingesetzten Filterplatte innerhalb kürzester Zeit eine wirksame Filterhilfsschicht aufgebaut werden kann. Durch die Abstandhalter 19 auf den Querträgern 16, 17 ist eine genaue Positionierung der neu einzufügenden Filterplatten in einwandfreier Weise gewährleistet.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel zur Reinigung von Schwimmbadwasser beschränkt, sondern kann auch zur Reinigung von Trinkwasser oder auch zur Reinigung von Flüssigkeiten überhaupt verwendet werden. Hierbei kann die erfindungsgemäße Vorrichtung sowohl für die Reinigung von Flüssigkeiten eingesetzt werden, in der Feststoffteilchen suspendiert sind aLs auch zur Reinigung von Flüssigkeiten verwendet werden, in
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denen chemische Bestandteile gelöst sind. Je nach der Aufgabenstellung ist eine entsprechend zusammengesetzte Filterhilfsschicht aufzubringen. Verwendet man beispielsweise bei der Reinigung von Schwimmbadwasser zusätzlich zu der üblichen Filterhilfsschicht aus Diatomit feinkörnige Aktivkohle, so können neben der Entfernung von suspendierten Feststoffen auch dem Wasser beigegebener Chlor sowie die sich bildenden unterchlorigen Säuren und Abbaustoffe insbesondere Chloramine aus dem Wasser entfernt werden. Hierdurch ist ein einwandfreier hygienischer Zustand des filtrierten Wassers gewährleistet. Beim Einsatz für andere Flüssigkeiten müssen die Filterhilfsschichten entsprechend der Aufgabenstellung aufgebaut sein.
Ansprüche
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Claims (13)

  1. Ansprüche;
    1J Filtereinrichtung für die Reinigung von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser für Schwimmbäder, die einen Behälter mit Zulauf für die zu filtrierende Flüssigkeit aufweist, in den wenigstens teilweise hohl ausgebildete Filterplatten eingesetzt sind, deren Innenraum mit einer Pumpe in Verbindung steht, dadurch gekennze ichnet, daß der Behälter
    (1) durch eine mit Durchtrittsöffnung (6) versehene Trennwand
    (2) in einer Einlaufkammer (3) und eine Kammer (4) zur Aufnahme der Filterplatten (18) (Filterkammer) unterteilt ist, daß der Behälterboden (7) von der Einlaufkammer (3) her in Richtung auf die Filterkammer (4) abfallend geneigt ist und daß an der tiefsten Stelle eine quer zur Bodenneigung verlaufende Rinne
    (8) angeordnet ist, die in eine verschließbare Abzugsöffnung
    (9) in der Behälterseitenwand mündet.
  2. 2. Filtereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Behälterboden (7) wenigstens eine etwa parallel zur Rinne (8) verlaufende Düsenreihe (11, 12) angeordnet ist, deren Düsenmündungen auf die Rinne (8) gerichtet sind.
  3. 3. Filtereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Rinnenbodens wenigstens an der der Abzugsöffnung (9) gegenüberliegenden Seitenwand mindestens eine Spüldüse (10) angeordnet ist, deren Mündung auf die Abzugsöffnung (9) gerichtet ist.
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  4. 4. Filtereinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß in der Einlaufkämmer (3) ein Wärmeaustauscher (36) angeordnet ist, der mit einem Heizungssystem verbunden ist.
  5. 5. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bodenbereich des Behälters (1) vorzugsweise mit Abstand vom Boden (7) wenigstens ein Querträger (16, 17) zum Abstützen der Filterplatten (18) vorgesehen ist.
  6. 6. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennze ichnet, daß im Bereich des oberen Endes der Filterplatten (18) auf die Filterplattenflächen gerichtete Spülflüssigkeitsdüsen (33) angeordnet sind.
  7. '7. Filtereinrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterplatten (18) senkrecht und mit Abstand nebeneinander im Behälter (1) angeordnet sind und daß an jeder Filterplatte (18) mindestens ein in den Innenraum mündender Absaugstutzen (20) im oberen Bereich vorgesehen ist, der mit der Pumpe (24) in Verbindung steht.
  8. 8. Filtereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Absaugstutzen (20) jeder Filterplatte (18) vorzugsweise in den oberen Bereich einer Druckausgleichskammer (21) mündet, die über eine Absaugleitung (23) mit der
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    Pumpe (24) in Verbindung steht.
  9. 9. Filtereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugleitung (23) im unteren Bereich der Druckausgleichskammer (21) angeschlossen ist.
  10. 10. Filtereinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckausgleichskammer im unteren Bereich wenigstens teilweise geneigte und auf den Anschluß (25) der Absaugleitung (32) zulaufende Wände aufweist.
  11. 11. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckausgleichskammer (21) im Bereich der Einmündungen (26) der Filterplatten Absaugstutzen (22) mit einem Beobachtungsfenster (44) versehen ist.
  12. 12. Filtereinrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterplatten (18) aus einem umlaufenden Rohrrahmen (27) mit wenigstens einem Absaugstutzen (20) bestehen, der mit einer vorzugsweise doppelseitig mit Rillen versehenen Stützfläche (29) ausgefüllt und beidseitig mit Filtergewebe bespannt ist, und daß der Rohrrahmen (27) jeweils in den an die Stützfläche (29) angrenzenden Bereichen mit Ansaugöffnungen (43) versehen ist.
  13. 13. Filtereinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (29) aus nebeneinanderliegenden Profilstäben (30) mit vorzugsweise rhombischem Querschnitt gebildet wird.
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    Leerse ite
DE2439311A 1974-08-16 1974-08-16 Filtereinrichtung für die Reinigung von Flüssigkeiten Granted DE2439311B2 (de)

Priority Applications (9)

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