DE2400520A1 - Verfahren und vorrichtung zum kuehlen konischer waende an luftseparatoren - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum kuehlen konischer waende an luftseparatorenInfo
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Description
"Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen
konischer Wände an LuftSeparatoren"
konischer Wände an LuftSeparatoren"
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Kühlung konischer Wände too Luftseparatoren, insbesondere
von Luftseparatoren für die Zementfabrikation·
Für die Kühlung konischer Wände an Luftseparatoren sind Vorrichtungen
gemäß Fig. 1 der Zeichnung bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist an der konischen Wand 1 des Luftseparators eine Anzahl
ihn umgebender Wasserkammern in Form tob Behältern 2, 2* vorgesehen.
In diese Behälter wird von einem Speisesammelbehälter 3
aus Wasser nach dem Boden der unteren Wasserkammer 2 eingespeist, Das Wasser steigt in der Kammer an und gelangt durch die Verbindungsrohre k zur zweiten Wasserkammer.2*, um schließlich in dem Ausströmungssammler 5 aufgenommen und von da aus über eine Leitung 6 abgeleitet zu werden.
aus Wasser nach dem Boden der unteren Wasserkammer 2 eingespeist, Das Wasser steigt in der Kammer an und gelangt durch die Verbindungsrohre k zur zweiten Wasserkammer.2*, um schließlich in dem Ausströmungssammler 5 aufgenommen und von da aus über eine Leitung 6 abgeleitet zu werden.
Die bekannte Vorrichtung weist zahlreiche Mißlichkeiten auf, zu denen Schlammansammlungen auf den Böden 7» 7* der Wasserkammern
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2, 2· ebenso wie Kesselsteinablagerungen an den Wänden dieser
Wasserkammern zählen. Eine weitere Mißlichkeit ist die sohlechte
Verteilung des Wasserdurehsatzes auf der zu kühlenden Oberfläche Tatsächlich bilden sich in den Wasserkammern Vorzugsströmungen
ZUH einen zwischen den Eintrittsstellen der vom Sammelbehälter 3
kommenden, in die Wasserkammer 2 führenden Leitungen und den Austrittsstellen der Verbindungsrohre k zur Wasserkammer 2* , zum andern
zwischen den Einlaßstellen der Verbindungsrohre k in der Wasserkammer 2* und den Auslaß, der durch die zum Ausströmungssammler 5 führende Leitung gebildet wird. Aufgrund dieser Tatsache
entstehen in den Wasserkammern 2, 2* Zonen kalter Strömungen und Zonen wärmeren Wassers, die zwei aufeinander folgende kalte
Strömungszonen trennen« Auf diese Weise wird nur eine wenig befriedigende Kühlung der konischen Wände 1 des Luftseparators erreicht.
Eine weitere Mißlichkeit ist die Unzugänglichkeit der Innenwände der Wasserkammern und vor allem der Außenseite der 'konischen Vand
1, wodurch die Kesselsteinentfernung ebenso wie die notwendige
Unterhaltung dieser Wand verhindert wird.
Ein weiterer Nachteil, und nicht der geringste, ist in dem Kraftangriff
zu sehen, dea die Wände der Wasserkammern aufgrund des
statischen Druckes ausgesetzt sind, der von der Höhe der Wassersäule herrührt· Dieser beachtliche auf die großflächigen Wände
wirkende Druck kann Verformungen und gelegentlich sogar Rißbildungen zur Folge haben. Wenn ein Riß an einem Luftseparator für
die Zementfabrikation eintritt, dann wirkt sich dies katastroph*
aus, weil große Mengen Zement verloren werden können, da es sie.
um trockenen Zement handelt, welcher entlang der Luftseparator
wände gekühlt werden soll.
Es ist Ziel vorliegender Erfindung, die verschiedenen Mängel *iur
ein neues Verfahren und eine neue Vorrichtung für die Kühlung d» kenischen Wände von LuftSeparatoren zu beheben.
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Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich hauptsächlich dadurch
aus, daß man Wasser nach einem Speisesammler leitet, daß man den Druck des Wassers auf einen bestimmten Wert innerhalb
des Sammlers einreguliert, daß man Wasser zuleitet zum Ausströmen unter konstantem Druck über eine Reihe von Spritzrohren,
die nahe der Wand angeordnet sind, daß man den Abstand jedes Wasserstrahls von der Wand so regelt, daß eine Strahlhaftung
und eine Breitenstreuung in Form eines Schleiers eintritt, daß man den Abstand zwischen den einander benachbarten Strahlen derart
einreguliert, daß die verschiedenen Schleier sich auf der Wand aneinanderfügen, um einen einzigen ununterbrochenen Schleier
zu bilden, daß man den so gebildeten Wasserschleier entlang der Wand rieseln läßt und daß man das Wasser auf einem vorbestimmten
Niveau wieder sammelt, wo seine Temperatur keine beachtenswerte Kühlung der Wand mehr bewirkt, worauf das gesammelte warme Wasser
abgeleitet wird.
Die Erfindung sei nachstehend anhand der Zeichnungsfigur 2 erläutert,
die ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
veranschaulicht.
In der Nähe des oberen Endes 8 einer zu kühlenden konischen Wand
1 ist ein Speisesaramelbehälter 9 angeordnet, der von einer Leitung
10 aus gespeist wird, in welcher ein Ventil 11 eingebaut ist, Es ist noch ein zweiter Speisesammelbehälter 9* vorgesehen, der
über die Leitung 10', in welche ein Ventil 11* eingebaut ist,
mit Wasser gespeist wird und der für die Kühlung der unteren Hälfte der Wand bestimmt ist, wogegen die obere Wandhälfte von
dem Speisesammelbehälter 9 aus gekühlt wird.
An den Speisesammelbehälter 9, 9* ist eine Serie von Spritzrohren
12 angebracht, die mit Teleskopstutzen 13 ausgerüstet sind, so daß die Entfernung Ik9 welche das Ende eines Teleskopstutzens
13 von der zu kühlenden Wand 1 aufweist, reguliert werden kann.
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hälter 9 aus könnt, 1st ein Trog 15 vorgesehen, und zum Sammeln
des von Speisesammelbehälter 9* konnenden Wassers dient ein
Trog.15*.
Am obersten Ende der Speisesannelbehälter 9, 9* ist ein Überlaufrohr
16 vorgesehen.
Die Vorrichtung wird schließlich noch durch je eine abnehmbare Wand 17t 17' ergänzt, die an die Tröge 15i 15' anschließt.
Mittels der Zuführungsleitungen 10, 10', die von einer Hauptleitung
18 aus gespeist werden, wird Wasser nach den Speisesammelbehältern 9, 9* geleitet. Die Ventile 11, 11' werden so eingestellt,
daß die Überlaufrohre 16, die an den Speisesammelbehältern
9» 91 vorgesehen sind, einen schwachen Wasserfaden entweichen
lassen. Auf diese Weise wird in den Speisesammelbehältern 9, 9* ein verhältnismäßig schwacher Druck erzeugt. Unter der Wirkung
dieses schwachen Druckes fließt das Wasser aus den Spritzrohren 12 und den Teleskopstutzen 13 aus, wobei der austretende
Strahl vom Stutzen 13 gegenüber der Wand 1 die Entfernung Ik hat.
Die Entfernung Ik wird so einreguliert, daß der Wasserstrahl an
der Wand 1 breitflächig nach Art eines Schleiers auftritt und haftet.
Die Entfernung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Spritzrohren
12 wird so vorbestimnt, daß die von ihnen stammenden Wasserschleier sich aneinanderfügen. Auf diese Weise wird auf dem
äußeren Umfang der konischen Wand 1 ein ununterbrochener Wasserschleier gebildet, der bis in den Trog 15, bzw. 15' rinnt.
so abgeleitet, daß es sich in den Trog 15' ergießen kann, von wo
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aus das gesamte gesammelte warme Wasser über ein Entleerungsrohr
20 abgeführt wird.
Vorzugsweise wird man sich, um ein befriedigendes Fließen des Schleiers und ein gutes Haften desselben an der Wand zu erhalten,
bemühen, in den Speisesamaelbehältern 9» 91 Bedingungen zu
schaffen, die es gestatten, am Auslaß der Spritzrohre 12 und der Teleskopstutzen 13 eine laminare Strömung zu erreichen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung beseitigt tatsächlich - wie ersichtlich ist - die bei den bekannten Vorrichtungen auftretenden
und zuvor angegebenen Mängel, So werden die schlammigen Ablagerungen in den Trögen 15» 15* und die Kalkablagerungen an der
Wand 1 erheblich verringert, und zudem können sie leicht aufgrund der Tatsache beseitigt werden, daß die Wände 17» 17' abnehmbar
sind. Auch wird die Verteilung des ausgeströmten Wassers auf den zu kühlenden Oberflächen erheblich verbessert aufgrund
der Tatsache, daß das Wasser in Form eines rinnenden Tuches auf die zu kühlende Fläche gelangt und daß dieses Tuch einen ununterbrochenen
Schleier bildet. Hinzu kommt, daß. der auf die Wand des Luftseparators ausgeübte statische Druck völlig entfallen
ist.
Die dargestellte und beschriebene Erfindung ist nur beispielsweise
erläutert, und es versteht sich von selbst, daß zahlreiche Abwandlungen durchführbar sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu
verlassen.
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Claims (7)
- Patentansprüche•/Verfahren zum Kühlen konischer Wände von Luftseparatoren, dadurch gekennzeichnet,' daß Wasser nach einem Speisesammelbehälter geführt wird, daß der Wasserdruck auf einen vorbestimmten Wert in dem Speisesammelbehälter reguliert wird, daß man das unter konstantem Druck stehende Wasser über eine Reihe von Spritzrohren nahe der Wand ausfließen läßt, daß die Entfernung, die jeder Wasserstrahl von der Wand aufweist, so einreguliert wird, daß ein Haften des Strahls an der Wand erfolgt und eine Breitenstreuung in Form eines Schleiers eintritt, daß der gegenseitige Abstand der aufeinanderfolgenden Wasserstrahlen so einreguliert wird, daß die verschiedenen Wasserschleier sich auf der Wand vereinigen, um einen einzigen ununterbrochenen Wasserschleier zu bilden, daß man den so gebildeten Wasserschleier entlang der Wand rinnen läßt und daß das Wasser auf einem vorbestimmten Niveau gesammelt wird, wo seine Temperatur keine beachtliche Kühlung der Wand mehr erbringt und daß das gesammelte warme Wasser abgeleitet wird.
- 2. Vorrichtung zur Kühlung konischer Wände von LuftSeparatoren durch rinnendes Wasser gemäß dem Verfahren nach Anspruch.1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung in der Nähe des oberen Endes (8) der zu kühlenden Wand (1) einen Speisesammelbehälter (9) aufweist, der unter konstantem Druck stehendes Wasser an eine Reihe von Spritzrohren (12J liefert, die nach der Wand (1) gerichtet sind, wobei die Entfernung (Ik) des freien Rohrenendes gegenüber der Wand einregulierbar ist und zumindest Mittel vorgesehen sind, um das warme Wasser zu sammeln und am unteren Ende der Wand abzuleiten.409829/079
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Spritzrohr (12) mit einem Teleskopstutzen (13) ausgerüstet ist.
- km Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3· dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Spritzrohren (12) am Speisesammelbehälter (9) derart ist, daß die von ihnen auf der Wand gebildeten Schleier sich vereinigen so, daß der Wasserausfluß aller Spritzrohre (12) auf der - Vand (i) einen ununterbrochenen Schleier bildet, wobei die Entfernung des freien Endes der Stutzen (13) von der Vand (1) so reguliert ist, daß das Haften des Strahles an der Vand (1) und sein Verteilen in Form des Schleiers gewährleistet ist.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auffangen des warmen Wassers am unteren Ende der Vand (1) ein Trog dient, an welchen Ableitungen anschließen, und daß eine lösbare Schutzwand vorhanden ist, die sich von dem Trog (15) bis zum Speisesammelbehälter (9) erstreckt.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung des Wassers in dem Speisesammelbehälter (9) so regulierbar ist, daß ein schwacher Auslauf durch ein Überlaufröhrchen (i6) erfolgt, das oben am Speisesammelbehälter (9) angebracht ist, so daß der Druck auf der Höhe der Spritzrohre (12) durch die Höhe der Wassersäule zwischen dem Niveau der Spritzrohre (12) und dem Niveau des Überlaufrohres (i6) bestimmt wird.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Auslaufbedingungen in dem Speisesammelbehälter geschaffen werden, die am Auslauf der Spritzrohre (12) zu einer laminaren Strömung führen.409829/0791-P-Leerseite
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