DE840861C - Muenzfernsprechanlage - Google Patents
MuenzfernsprechanlageInfo
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- H04M17/00—Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
- H04M17/02—Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
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Description
- Münzfernsprechanlage 13ei den %liinzfertisprechaiilageii üblicher Bauart wird bekanntlich bei Herstellung der Verbindung zuerst der Hörer abgenommen, der erforderliclie Betrag einbezahlt und die Nummer des gewünschten "Peilnehmers gewählt. Für den Netzgrulilwnverkelir mit Wählerl>etriel> gibt eine neben dem Münzfernsprechapparat angeordnete Tabelle Anweisungen Tiber die zu zahlenden Gebühren. Für die Fern@-erbindungen, die iil>er handbetriebene Vermittlungseinrichtungen hergestellt werden, nennt jeweils eine Beamtin den Gebührenbetrag. Im automatischen Fernbetrieb sind jedoch keine Beamtinnen mehr tätig. Es ist somit nicht mehr möglich, den Benutzern von Miinzfernsprechstatirnien :\n«-eisungen zii geben über die am Kassierapparat für die Fernverbindungen einzuzahlenden Gebühren. Diese Anweisungen können auch infolge ihrer großen Anzahl nicht mehr übersichtlich in einer Tabelle Platz finden wie für den Netzgruppenverkehr, albgesehen davon, daß die Benutzung solcher Tabellen für den Sprechgast auch sehr umständlich und zeitraubend wäre.
- Die Erfindung zeigt nun einen Weg, um die .\fünzfernsprechanlagen auch für den Fernverkehr ohne Inanspruchnahme von Beamtinnen und Tabellen zu bedienen. Sie betrifft eine Münzfernsprechanlage, bei welcher Mittel, die dem Benutzer des 'Münzfernsprechers jeweils- von der zu zahlenden Gebühr Kenntnis geben, und andere Mittel zur ;Aufspeicherung der Nummernstromstöße vorhanden sind, die derart ausgebildet sind, daß die zur Bekanntmachung der Gebühren dienenden Mittel erst nach vollendeter Nunirnermvahl wirksam werden, wobei die Wiedergabe der aufgespeicherten Nummernstromstöße zur Einstellung der Wähler in der Vermittlungseinrichtung erst dann erfolgen kann, wenn der erforderliche Betrag einbezahlt ist.
- hie Aufspeicherung der Nummernstromstöße dient zur Verzögerung der Bekanntmachung des erforderlichen Betrages. hie Aufspeicheru.ngsmittel können zweckmäßigerweise zur Einstellung der zur Bekanntmachung der Gebühren dienenden Mittel verwendet werden.
- Bei dem Erfindungsgegenstand kann ferner die Bekanntmachung der Crebiihrenlietr:ige akustisch oder optisch erfolgen.
- Für die akustische Bekanntmachung wird vorzugsweise eine Sprechmaschine verwendet, in welcher verschiedene Sätze in einer an sich bekannten Weise registriert sind. Diese entsprechen den verschiedenen, in Abhängigkeit der herzustellenden \'erhindungen in Kraft stehenden Gebühren. Jedem Satz ist ein Element zugeordnet, das aus einem Film mit einer Tonspur und einer mit dieser zusanimenarl>eitenden -#'\l>tasteinrichtung besteht. Diese Elemente werden in Abhängigkeit des Zustandes einer Einstellvorrichtung wirksam, die unter dem Einfluß der zur Aufspeicherung der Nummernstromstöße dienenden @littel steht.
- Für die optische Bekanntmachung der Gebühren dient vorzugsweise eine mit einstellbaren und Zahlen tragenden Organen ausgerüstete Anzeigevorrichtung, die bei dein @lünzferiisprecher angeordnet ist. Die einstellbaren Organe werden unter dem Einfluß eines Stroinstoßgebers fortgeschaltet, der seinerseits in Abhängigkeit von den zur Aufspeicherung der Nummernstromstöße dienenden Mitteln derart betätigt wird, daß die angezeigte Gebühr jeweils mit dem Wert der durch die gewählte Nummer herzustellenden Verbindung übereinstimmt. Je ein Beispiel einer nach dein akustischen und optischen Prinzip arbeitenden Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes werden nachstehend und an Hand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung sind nur die zum Verständnis der Erfindung unentbehrlichen Schaltelemente dargestellt.
- Die Anlage gemäß der Erfindung besteht aus einem Münzfernsprecher il-7St, der Tiber einen Übertrager Ue mit einer VermittlungseinrichtungZe verbunden ist, die z. B. Vorwähler VW, Gruppenwähler GW und Leitungswähler LW umfaßt. T bezeichnet eine gewöhnliche Teilnehmerstelle. Der Übertrager Ue und die Vermittlungseinrichtung Ze sind der Einfachheit halber einpolig dargestellt. Eine aus einer Anzahl von Schaltmitteln bestehende Steuereinrichtung ist für verschiedene Übertrager gemeinsam vorgesehen und wird mit diesen über Anrufsucherarme as I bis as 111 für die Dauer des Verbindungsaufbaus verbunden. In beiden Figuren sind die demselben Zweck dienenden Schaltelemente mit den gleichen Hinweiszeichen versehen.
- Die Ausführungsform gemäß Fig. i umfaßt eine Sprechmaschine Spr, die mit dem Münzfernsprecher ?l7St über den Kondensator K, den Anrufsucherarm as I und den Relaiskontakt t 3 des Übertragers Ue verbunden werden kann. Diese Sprechmaschine besteht aus Elementen, deren Anzahl derjenigen der gültigen Gebührensätze entspricht. Aufbau und Wirkungsweise von Sprechmaschinen, beispielsweise nach dem Prinzip der Tonfilmapparaturen gebaut, sind an sich bekannt und erfordern keine weiteren Erläuterungen. Die verschiedenen Elemente werden einzeln und unabhängig voneinander durch Relaiskontakte i bis 5 in Betrieb gesetzt, die ihrerseits durch einer Einstellvorrichtung gehörende Relais I bis V gesteuert werden. Diese können mittels eines Rangierverteilers hei mit einem Teil sp Il einer Aufspeicherungseinrichtung für die Nummernstromstöße auf alle möglichen Arten und je nach den Bedürfnissen des Verkehrs verbunden werden. Die Aufspeicherungseinrichtung Sp wird über ein Relais A vom Münzfernsprecher aus eingestellt. Ein unter dem Einfluß der ,Relais X und .1 stehender Münzkontrolhviililer @ITW und ein mit diesem über einen weiteren Rangierverteiler l'e2 verbundenes Relais P dienen zur Auslösung der Stromstoßwiedergabe zur Einstellung der Wähler (;W, LW in der Vermittlungseinrichtung Ze. Diese Wiedergabe erfolgt mittels eines aus den Relais Y und Z bestehenden Stromstoßgebers und eines Abzählwählers AG.
- Die dargestellte Anlage arbeitet folgendermaßen: Beim Abheben des flörers des \liinzfernsprechers _1TSt wird der Anrufsucher über nicht dargestellte Mittel angereizt und auf die anrufende Leitung eingestellt. Ein über ebenfalls nicht dargestellte und an sich bekannte Zlittel erzeugter Summton gibt dem Benutzer Anweisung, daß er mit der Numinernwah'1 beginnen kann. Das Relais A spricht an. Der Kontakt a i schaltet (las abfallverzögerte Relais bf' ein, dessen Kontakt zL, (las Einschalten des Relais Y vorbereitet. Während der Nummernwahl fällt der Anker des Relais A impulsweise ab. Das Relais h wird erregt und schließt seinen Kontakt v i, wodurch die Spule Sp eines Speicherwählers über die Kontakte z, i, a 2 und x unter Strom gesetzt wird. Da das Relais L' ebenfalls abfallverzögert ist, bleibt sein Anker während der ganzen Stronistoßreihe angezogen. Der geöffnete Kontakt v 2 verhindert eine Steuerung der Relais 1 bis V während der Einstellung des Wählers Sp. Im Übertrager Ue verhindert der offen bleibende Kontakt t 2, daß die Wahlstromstöße die Wähler der Vermittlungseinrichtung Ze beeinflussen. Nach der vollendeten Wahl sind die Wählerarme spI bis spIII eingestellt. Beim Abfallen des Ankers des Relais N',' schaltet der Kontakt v2 das eine der Relais I bis V je nach der gewählten Nummer, d. h. in Abhängigkeit der Rangierung innerhalb des Verteilers 1''e i, ein. Es wird vorausgesetzt, daß das Relais IV eingeschaltet worden ist. Der Kontakt 4 setzt die Sprechmaschine in Betrieb, und diese sendet zu dem Münzfernsprecher einen dem Wert der herzustellenden Verbindung entsprechenden Sprechsatz aus. Damit nimmt der Benutzer von dem zu zahlenden Betrag Kenntnis. Er wirft das Geld in
den Apparat eilt und veranlaßt hierdurch in an sielt bekannter Weise die Aussendung von Münz- impulsen. Das Relais X, das ein Differenzrelais ist, dessen zweite Wicklung nicht gezeichnet ist, spricht w<ihren<1 der ganzen Dauer der :\Iüii7impuls- reihe an. Das Relais .a dagegen fällt bei jedem Miinzinipttls alt, und sein Kontakt a 2 sendet Strom- stöße in die Spule llfl' des Münzkontrollwählers, dessen Arin atno entsprechend dem Wert des eingeworfenen Gelde: eingestellt wird. Der geöff- nete Kontakt v3 @-crhindert vorerst eine Verbin- dung des Relais l'. Dieses spricht erst bei voll- ei l(letei- Viiistelltnl- (les llünzw@ililers 11IW iilyer den haiigiert-erteiler Vr 2 und in Abhängigkeit der Iiitstellting des \tininterlistronistoßspeichers spIII all. Stititint der eiiibez<ililt(# I)ett-a 7 mit (lern von der Sprechinaschitie angesagten, (l. h. mit dein Wert der li(#i-ztistell(#ti(len @-erl>indung überein, dann wird (las lZelais I' et-regt. Die Kontakte p i his p3 setzen die Stromstol.i@@ ic(lergal>ceinrichtung in Betrieb. Das Relais I- erhält Strom älter l)atterle, Wick- lung I-, Kotpakte z r. p i. lt i, Erde. Kontakt y1 @chaltct (las kelai< Z ein, dessen Kontakt c t (las Relais )" abschaltet. 1)ic Relais 1- und 7. arbeiten als I@elaisunterltreclter. Der Kontakt c2 sendet \ninniertistronistölie älter den Kontakt p2, (101t All- rufsuchcrarie «s 11, (letz Kontakt t4 in die Leitililg zti der Vermittlttlgscinrichtung Xe. Gleichzeitig :(haltet der Kontakt z,3 den l;oi-tsclialtniagneteit des _\ltz<ihl@@;ihlers AG stoßweise ein. 1)0t- Wähler- arin ug 1 \\ird scliritt\\eise fortgeschaltet, )eis er einen finit (lein bereits eingestellten Ariri spl (1.#s Speiclierwiililers verbundenen Bankkontakt er- reicht. Ihtnti\\ ird (las Relais H erregt. Dieses liiilt sich älter (Ifi1l Kontakt 113 und (las Riicklatifsegmetit 11. Durch ()fitten des Kontaktes lt r wird (Lt-- Re@aisu titerltrecher 1', 7 stillgesetzt. Im 1`ltcr- trager ('e wird (las Relais T über den geschlossenen hMltakt lag und den :\tirtifsttclict-,trm «s 111 ein- geschaltet. Das Relais L' hält sich älter seinen eige- nen l@mitakt t r und einett zu einem nicht dar- gestellten :\usl@iserelais geli<iretiden Kontakt fit. Der lttttt geschlossene l@otltakt t2 schaltet den \üinz- f@r@sltr(:c@er M.5't an dic# Vermittltingseiiirich- tung Ze ritt, während die Kontakte t 3 und t4 die ganze I@.inrichtung zur l;el:anltmachung der Gc- bühreii abschalten. Ein Ritcklaufstronikreis r i wird für die \\'ülller Sp, _IIII' tind _9G in einer an sich bekatniteii und nicht interessierenden Weise her- ge;tellt. 1'ninittelbar nach der W ählerrückstellttlg steht die Einrichtung anderen -Münzfernsprechern zur Verfügung. 130i der --\ttsführitngsforrn getnüß Fig. 2 ist eine \nzeigecinrichtun#@@ 7'.l/, z. 1). in der Vorin eines üblichen Taxmelders, bei (lern Münzfernsprecher allgeordnet. :\i1 Stelle der Sprechniasch.ine ist ein neuer :\ltzühlv.üliler T.IIII` zur Einstelltllg der Zitterni-ctll(@li des "Iaxmel<lers T_1- vorhanden, der durch \@\'ecliselstronist('iße angetrieben wird. Beint M)heben des Hörers des lliinzfertt- sltrechers wird der _\tirtifsticlier wie üblich an- gei-eiz#. und auf die altrufende (.eitting eingestellt. l@i@ .\ufsl>cicherllg @ler .\ummerlstr@>mstülie er- die lauer der Gespräche (mit der Ausnahme der Ortsgespräche) auf drei 3linuten beschränkt. Bei längeren Gesprächen ist der Sprechgast verpflichtet, die Verbindung nochmals herzustellen. Bei dem handvermittelten Fernverkehr ist jedoch diese Pflicht nicht vorhanden, denn die Beamtin des Fernamtes kann den Sprechgast jeweils aufmerksam machen, daß er einen neuen Betrag einzuzahlen hat. Für den automatischen Fernverkehr hat man ein sogenanntes Nacheinwurfaggregat vorgesehen, (las gestattet, dem Sprechgast kurz vor Ende der letzten Minute ein Warnungszeichen zu gellen, wodurch dieser eingeladen wird, den Betrat, für drei weitere Minuten einzuwerfen. Selbstverständlich kann dieses Nachwurfaggregat auch für den Netzgruppenverkelir verwendet werden. Es ist ohne weiteres möglich, eine Anlage gemäß der Erfindung mit einem derartigen Nacheinwurfaggregat zu versehen. In diesem Fall ist dafür zu sorgen, (-]all z.li. die Sprechmaschine ie,%veils nach drei llintiten wieder eingeschaltet wird. Sie bleibt stets mit dein Übertrager direkt verbunden. Dann sind nur die Einrichtungen für die Nummernstromstoßaufspeicherung Sp und die Wiedergabe Y, Z, AG Tiber einen Anrufsucher mit dem Übertrager Ue zu verbinden. Ferner müssen noch Mittel vorgesehen sein, durch die das in Anspruch genommene Relais 1, 1I, 111, IV oder V trotz der Freigabe und Rückstellung der Aufspeicherungseinrichtung bis zii Ende des Gesprächs in angezogenem Zustand gehalten wird.folgt durch dieselben Einrichtungen und in dersel- ben Weise wie bei der anderen Ausführungsform. Nach beendeter Nummernwahl wird das Relais An über Erde, Kontakt v3, Arm spIV des Speicher- wählers, Kontakte k2, p4, Wicklung An, Batterie erregt. Über den Kontakt an i wird der Relais- unterbrecher Y, Z, der zur Stromstoßwiedergabe dient, in Betrieb gesetzt. Da aber das Relais P nicht erregt ist, können keine Stromstöße in die Vermittlungseinrichtung Ze gesandt werden. Die Abzählwählerspule TII-IW wird über die Kontakte a112 und y 2 erregt. Der Wählerarm tmw wird schrittweise fortgeschaltet, bis er einen über den Rangierverteiler he i mit dem Wählerarm sp Il ver- bundenen Kontakt erreicht. Inzwischen erhält das Relais G Stromstöße über Erde, Kontakte k i, an3, Y3, Wicklung G, Batterie. Durch den Kontakt g werden Wechselstromstöße in die Leitung zu dem Münzfernsprecher MSt gesandt, wodurch die Zah- lenrollen des Taxmelders TM eingestellt werden. Die Stromstoßshidung wird erst unterbrochen, wenn das Relais K über Erde, Arm sp II des Speicher- wählers, Rangierverteiler he i, Arm tmw des Ab- zählwählers TIIIW, Wicklung K, Batterie erregt wird. Relais K hält sich über seinen eigenen Kon- takt k3 und den Kontakt 1a4. Das Relais G wird durch den Kontakt k i und das Relais An durch den Kontakt k 2 abgeschaltet. Der Relaisunter- brecher I', Z wird stillgesetzt. Der Sprechgast nimmt von dein zu zahlenden Betrag Kenntnis und wirft das Geld in den ;Münzfernsprecher MSt ein, wodurch der 1Nlünzkantrollwähler in der an Hand von Fig. i bereits beschriebenen Weise durch die Wirkring der Relais X und A eingestellt wird. Stimmt der eingeworfene Betrag mit dem von dem Tatmelder T--1 gezeigten, d. h. mit dem Wert der leerzustellenden Verbindung, überein, dann spricht (las Relais I' an, dessen Kontakt p i den Relais- unterbrecher Y, Z in Betrieb setzt. Der Kontakt p4 verhindert ein Ansprechen des Relais An und da- durch ein erneutes Fortschalten des Wählers T1lIW. Die Stromstofviedergabe erfolgt in der bereits be- schriebenen Weise über die Kontakte z2 und p2. Der Abzählwähler AG wird fortgeschaltet, bis der Aren a- I in übereinstimmende Lage mit dem Arm spl der Aufspeicherungseinrichtung kommt. Dann spricht das Relais H an, wodurch die Strom- stoßwiedergabe beendet ist. Durch Öffnen des Kontaktes /t,4 wird das Relais X abgeschaltet. Die Durchschaltung der Leitung zwischen dem Münz- fernsprecher 1ISt und der Vermittlungseinrich- tung Ze erfolgt durch Schließen des Kontaktes t 2, die Abschaltung der Einrichtung zur Bekannt- nachung der Gebühren durch Öffnen der Kontakte t 3 und t 4. Wie aus der Fig. 2 und der Beschrei- bung zu ersehen ist, ist der kelaisunterbrecher Y, Z sowohl für die Einstellung des Taxmelders TM als auch für die Wiedergabe der aufgespeicherten Nuniniertistromstöße verwendbar. Zu Geit dargestellten Ausführungsformen des Erfindttitgsgegenstandes ist noch folgendes zu be- merken liei den -Münzfernsprechern ist ini allgemeinen - Bei der akustisch wirkenden Ausführungsform der beschriebenen Anlage werden die Gebührensätze so lange wiederholt, d. h. die Sprechmaschine wird so lange in Betrieb gehalten, bis der erforderliche l)etrag einbezahlt ist. Zweckmäßigerweise können auch Mittel vorgesehen werden, die die Ansage nach einer bestimmten Zeit abstellen, wenn der erforderliche Betrag nicht in den 1Vliiitzfernsprecher eingeworfen wird.
- Bei der optisch wirkenden Ausführungsform genügt es, zur Verlängerung eines Gespräches \littel zur Abgabe eines Warnungszeichens vorzusehen, da der Taxmelder seine Einstellung bis zu En(le des Gespräches aufrechterhält.
- 1) ,ei der akustisch wirkenden _\usführungsform kann ferner die Sprechmaschine derart ausgebildet sein. daß außer den Gebührensätzen noch weitere .-\nweisungen zur Bedienung des 'Münzfernsprechers angesagt werden. An Stelle des beim \bnehmen des Hörers aus dem Übertrager gesandten Summtons kann z. B. der Satz »Bitte Nummer einstellen« gesprochen -%verden. Weiter kann der nach vollendeter Nummernwahl angesagte Gehiihrensatz durch »Bitte Geld einwerfen« ergänzt werden. Schließlich erhält der Sprechgast, falls der einbezahlte Betrag mit der erforderlichen Gebühr nicht übereinstimmt, die Atiiveisung »Die einbezahlte Gebühr stimmt nicht«, die das übliche liesetztz-eiclien ersetzt. Da während der Verdunklungszeit die angeschlagenen schriftlichen Bedienungsanweisungen kaum abgelesen werden können, wäre eine derartige Anordnung Besonders zweckmäßig. Sie würde auch für Personen mit verminderter Sehkraft von großem Vorteil sein.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Münzfernsprechanlage, die zum Anschluß an eine Vermittlungseinrichtung mit Wählerbetrieb bestimmt ist, gekennzeichnet durch Mittel, die denn Benutzer des Münzfernsprechers jeweils von der zu zahlenden Gebühr Kenntnis geben, und durch Mittel zur Aufspeicherung der Nummernstromstöße, die derart ausgebildet sind, daß die zur Bekanntniachung der Gebühren dienenden Mittel erst nach vollendeter Nummernwahl wirksam werden, wobei die Wiedergabe der aufgespeicherten Nummernstromstöße zur Einstellung der Wähler in der Vermittlungseinrichtung erst dann erfolgt, wenn der erforderliche Betrag einbezahlt ist.
- 2. Münzfernsprechanlage nach Anspruch i, bei welcher die Aufspeicherung der Nummernstromstöße zur Verzögerung der Bekanntmachung des erforderlichen Betrages erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspeicherungsmittel gleichzeitig zur Einstellung der zur Bekanntmachung der Gebühren dienenden Mittel verwendet werden.
- 3. Münzfernsprechanlage nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der zur Bekanntmachung der Gebühren dienenden Mittel, daß diese Bekanntmachung akustisch erfolgt.
- 4. Münzfernsprechanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die' Mittel zur Bekanntmachung der Gebühren als Sprechmaschine ausgebildet sind, die eine den verschiedenen Gebührensätzen entsprechende Zahl von Elementen umfaßt, wobei diese in Abhängigkeit des Zustandes einer unter dem Einfluß der zur Aufspeicherung der Nummernstromstöße dienenden Mittel stehenden .Einstellvorrichtung wirksam werden.
- 5. Münzfernsprechanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung aus einer der Anzahl der vorhandenen Gebührensätze entsprechenden Anzahl von Schaltmitteln besteht, die mit den Mitteln zur Aufspeicherung der Nummernstromstöße derart verbunden sind, daß sie in Abhängigkeit der gewählten Nummer einzeln wirksam werden und dadurch die Ansage eines jeweils mit dem Wert der durch die gewählte Nummer Tierzustellenden Verbindung übereinstimmenden Betrages veranlassen.
- 6. Münzfernsprechanlage nach Anspruch 5,, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnuaig, daß die Ansage der Gebührenbeträge so lange wiederholt wird, bis der erforderliche Betrag einbezahlt ist.
- 7. Münzfernsprechanlage nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der zur Bekanntmachung der Gebühren dienenden Mittel, <laß diese Bekanntmachung optisch erfolgt. . @liiiizferiisl>rechaiilage nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, (laß die Mittel zur Bekanntmacliung der (ielriihren als mit einstellbaren und Zahlen tragenden Organen ausgerüstete, bei (lern Münzfernsprecher angeordnete .\nzeigevorriclitung ausgebildet sind, deren einstellbare Organe unter dem Einfluß eines Stromstoßgebers fortgeschaltet werden, der in _\bliängigkeit der zur Aufspeicherung der Nummernstromstöße dienenden Mittel derart betätigt wird, daß die angezeigte Gebühr Jeweils mit dem Wert der durch die gewählte N N ummer herzustellenden Verbindung übereinstimmt. Münzfernsprechanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet; daß der zur Einstellung der Gebührenanzeigevorrichtung dienende Stromstoßgeber auch zur Wiedergabe der Nummernstromstöße bei Herstellung der gewünschten Verbindung verwendet wird.
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