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Schaltungsanordnung für Münzfernsprecher in Selbstanschlußfernsprechanlagen
zur Feststellung der Übereinstimmung des eingeworfenen Betrages mit dem Werte der
hergestellten Verbindung Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Gebührenkontrolle
für Münzfernsprecher in Selbstanschlußfernsprechanlagen, und zwar zur Feststellung
der üb;ereinstimmung des eingeworfenen Betrages mit dem Werte der hergestellten
Verbindung. Es ist bereits bekannt, zur Durchführung der Gebührenkontrolle zwei
Schaltwerke anzuwenden, von denen das eine Schaltwerk durch die eingeworfenen Münzen
auf einen dem Summenwert des eingeworfenen Betrages entsprechenden Schritt und das
zweite Schaltwerk auf einen der gewählten Kennummer der Verbindung entsprechenden
Schritt eingestellt wird. Stimmen die Stellungen der Schrittschalter überein, so
erfolgt die Durchschaltung der Verbindung. Zur Durchführung einer derartigen Gebührenkontrolle
sind zwei Wege möglich. Entweder werden die Schaltwerke im Amt oder in der Sprechstelle
angeordnet.
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, bei der die
Gebührenkontrolle durch Schaltwerke im Amt durchgeführt werden soll. Die Einstellung
des die eingeworfene Gebühr anzeigenden Schaltwerkes macht keine Schwierigkeiten,
solange nur eine Münzsorte für den Betrieb des Münzfernsprechers zugelassen wird.
Wenn jedoch verschiedene Münzsorten zugelassen werden sollen, so muß eine Umrechnung
in Münzeinheiten bei der Einstellung des Gebührenschaltwerkes stattfinden. Für diesen
-Zweck ist es bekannt, im Münzfernsprecher eine Einrichtung vorzusehen, durch die
je nach dem Wert der eingeworfenen Münze eine verschiedene Anzahl von Einstellimpulsen
für das Gebührenschaltwerk ausgesendet werden. Dies setzt jedoch eine teure mechanische
Einrichtung in jedem Münzfernsprecher voraus, die infolge des mechanisch komplizierten
Aufbaues dieser Einrichtung leicht Betriebsstörungen mit sich bringt. Um diese Geldimpulssendeeinrichtung
im Münzfernsprecher zu vermeiden, ist der Vorschlag gemacht worden, für jede Münzsorte
einen einfachen Geldimpulskontakt vorzusehen. Die einzelnen Geldimpulskontakte sind
in verschiedene Stromkreise geschaltet und steuern je einen Gebührenwähler im Amt.
Bei dieser bekannten Anordnung ist dabei der eine Gebührenwähler als Schrittschalter
und der Gebührenwähler für höherwertige Münzsorten als Relaiswähler ausgebildet.
Um nun zu der für die Gebührenkontrolle notwendigen Summenbildung in Münzeinheiten
der Einsteilwerte
der Gebührenwähler zu kommen, ist der Gebührenwähler
für die niedrigen Münzeinheiten mit einer Mehrzahl von Kontaktarmen ausgestattet,
während die Kontaktarme über die Umschaltekontakte des Relaiswählers an die Gebührenkontrolleinrichtungangeschlossen
sind. Da die Zahl der Kontaktarme von der Anzahl der zuzulassenen höherwertigen
Münzen abhängt, ist die Höhe der zulässigen Gesamtgebühr begrenzt. Durch die Erfindung
wird nun die Durchführung von Verbindungen für eine wesentlich höhere Gebühr ermöglicht.
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Erreicht wird dies dadurch, daß die den einzelnen Münzsorten zugeordneten,
durch Münzeinwurf einstellbaren Gebührenwähler in der Vermittlungsstelle ihre Einstellwerte
nacheinander beim Heimlauf - an einen die Gesamtgebühr kennzeichnenden Hilfswähler
durch Übertragung einer ihrer Restschrittzahl entsprechenden Zahl von Stromstößen
übermitteln. Beider Übertragung des Einstellwertes eines Gebührenwählers findet
dabei gleichzeitig eine Umrechnung in Münzeinheiten statt. Zur Verringerung des
Schaltaufwandes wird der die Summierüng und Umrechnung vorzunehmende Hilfswähler
mit dem die gewählte Zone kennzeichnenden Mitlaufwähler zu einem Aggregat vereinigt,
das nur während des Aufbaues der Verbindung benötigt wird und daher zur Verringerung
des Gesamtaufwandes im Amt nur zeitweise mit den Schalteinrichtungen der Sprechstelle
in Verbindting gebracht wird. Aus Gründen der Kontrolle ist es notwendig, getrennte
Gesprächszähler für den Ortsverkehr und für die höherwertigen Verbindungen (Netzgruppenverkehr)
vorzusehen. Die Steuerung des Ortsgebührenzahlers kann ini üblicher Weise erfolgen.
Die Verstellung des Zählers für die Netzgruppenverbindungen dagegen muß entsprechend
der Wertigkeit der hergestellten Verbindung erfolgen. Die Wertigkeit einer solchen
Verbindung ist gegeben durch die Einstellung der durch Münzeinwurf im Amt verstellten
Gebührenwähler. Die Verstellung des Netzgruppenzählers rnuß jedoch in Einheiten
erfolgen. Der die Summisrungund Umrechnung vornehmende Hilfswähler kennzeichnet
den Wert der Verbindung nur durch die Supplementschrittzahl der Einstellungen der
Gebührenwähler. Außerdem ist zu beachten, daß dieser Hilfswähler nur kurzzeitig
an die Verbindung angeschaltet ist und nur der Münzenkontrolle-dient, ob eine der
gewählten Zone entsprechende Gebühr eingeworfen ist. Nach dieser Feststellung hat
dieser Wähler seine Aufgabe erfüllt und kann für andere Verbindungen freigemacht
werden. Die Verstellung des Netzgruppenzählers darf jedoch erst nach Meldung des
gerufenen Teilnehmers erfolgen. Es ist daher notwendig, daß das in dem Summierungs-
und Umrechnungswähler gespeicherte Kriterium der Wertigkeit der hergestellten Verbindung
in einer Schalteinrichtung gespeichert wird, die der Sprechstelle während der ganzen
Verbindungsdauer zugeordnet ist: Nach der Erfindung wird hierzu ein für eine Münzsorte
bestimmter Gebührenwähler vorgesehen, der nach Abgabe seines durch die eingeworfenen
Münzen bestimmten Einstellwertes in die Ruhestellung läuft und von neuem eingestellt
wird entsprechend dem Summenwert in Münzeinheiten der eingeworfenen Gebühr. Zur
Erzielung möglichst einfacher Steuervorgänge wird dabei dieser Wähler nicht auf
den der Summe der Gebühr entsprechenden Schritt eingestellt, sondern auf den entsprechenden
Supplementschritt, damit die Restschrittzahl der eingeworfenen Gebühr entspricht.
Wenn daher bei Meldung des gerufenen Teilnehmers dieser so vorbereitend eingestellte
Wähler in die Ruhestellung gebracht wird, kann entsprechend der Restschrittzahl
der Netzgruppcnzähler um diese Schrittzahl mitverstellt werden. Um zu diesem Ergebnis
zu gelangen, wird nach der Erfindung der im Summier- und Umreehnungswähler enthaltene
Supplementwert der eingeworfenen Gebühr zunächst auf einen weiteren Hilfswähler
übertragen, dessen Einstellung dann der Summe der tatsächlich eingeworfenen Gebühr
entspricht. Von diesem zweiten Hilfswähler wird dann wiederum die Übernahme der
Restschritte auf den der Sprechstelle fest zugeordneten Wähler übernommen, der damit
die notwendige Supplementschrittzähl innehat.
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An Hand der Zeichnung sei nunmehr ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
beschrieben.
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Die Schaltung besteht im wesentlichen aus drei Teilen.
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Fig. a zeigt die Schalteinrichtungen im Münzfernsprecher; Fig. b zeigt
die dem Münzfernsprecher im Amt fest zugeordneten Schalteinrichtungen; Fig. c enthält
die nur während des Verbindungsaufbaues angeschaltete Zonenbestimmungseinrichtung
zur Gebührenkontrolle. Die Wicklungen der einzelnen Relais sind durch römische Ziffern
voneinander unterschieden. Die Kontaktarme der einzelnen Wähler sind gleichfalls
durch vorgesetzte römische Ziffern voneinander unterschieden. Die Drehmagnete der
einzelnen Wähler sind durch Vorsetzen des Buchstabens M gekennzeichnet. Die Kontakte
der Relais und Magnete sind mit kleinen Buchstaben bezeichnet und durch vorgesetzte
arabische Ziffern voneinander unterschieden. Die Kontaktschritte
der
einzelnen Wähler sind mit arabischen Ziffern bezeichnet. Sofern die Widerstandsverhältnisse
für das Verständnis der einzelnen Stromkreise Bedeutung haben, sind die Qhmzahlen
an den Wicklungen der Relais und Widerstände beigeschrieben.
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Die Bezugszeichen haben folgende Bedeutung zasi ist der Nummernscheibenimpulskontakt,
nsa ist ein Numtnernscheibenablaufkontakt, Ms ist das Sprechmikrophon, 1b19 ist
das Klangmikrophon für .die Gebührenüberwachung. Die Hörerhakenkontakte sind mit
HU bezeichnet. SZ ist ein Schauzeichen, durch das der gültige Gebührentarif
im Münzfernsprecher angezeigt wird. Das eingeschaltete Schauzeichen SZ zeigt an,
daß Nachttarif gültig ist und daher eine entsprechende Gebührenermäßigung für die
entsprechenden Netzgruppenverbindungen eingetreten ist.
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Zunächst sei der Ruhezustand der Anlage betrachtet. Über die Leitung
gen a und b und Erde fließt ein Ruhestrom. Im Münzfernsprecher ist der Magnet P111
erregt; im Amt sind die Relais Glo und G,," erregt. Bei Herstellung einer Netzgruppenverbindung
muß der Sprechgast vor Beginn der Wahl die der zu wählenden Zone entsprechende Gebühr
einwerfen.
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Es sei der Fall betrachtet, diese Gebühr betrage i,2o A@lZ. Es ist
dem Sprechgast freigestellt, die Gebühr entweder in sieben Zehnpfennigstücken und
einem Fünfzigpfennigstück oder zwei Zehnpfennigstücken und einem i-Mark-Stück oder
zwei Zehnpfennigstücken und zwei Fünfzigpfennigstücken einzuwerfen. Das Einwerfen
des Geldes kann vor oder nach Abheben des Hörers erfolgen.
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Beim jedesmaligen Einwerfen eines Zehnpfennigstückes wird der Kontakt
gki" kurzzeitig geöffnet, während beim Einwerfen eines Fünfzigpfennigstückes der
Kontakt gk" geöffnet wird. Das Einwerfen eines i-Mark-Stückes ruft das zweimalige
Öffnen des Kontaktes 9k5" hervor.
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Beim Einwerfen :eines Zehnpfennigstückes wird der über Erde, gkl",
PM, Leitung a, i via, i sna, i r, 3 zr, i d, Glo und H verlaufende
Stromkreis unterbrochen, so daß Relais Glo abfällt. über die hochohmige Wicklung
P1111 kann das Relais H nicht anziehen, wohl aber das Relais Glo. Durch Abfall
von Relais Gio wird über Kontakt 3 9l" der Drehmagnet 11i1" des Gebührenwählers
W" für die Zählung der eingeworfenen Zehnpfennigstücke erregt.
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Für die Zählung der Fünfzigpfennigstücke ist der Gebührenwähler W5"
vorgesehen, der drei Kontaktarme I W5", II W5" und III W;," besitzt. Die Wähler
Wi" und TV" sollen Wähler mit vierunddreißig Kontaktschritten und einem Leerschritt
sein. Die Kontaktschritte des Wählers Wlo sind so verdrahtet, daß der Wähler auf
Schritt a4 und auf Schritt 35 eine Raststellung erhält. Der Wähler W;," soll Raststellungen
auf Schritt 29 und Schritt 35 haben. Die Verdrahtung der Wähler W1" und TV" bestimmt
die Anzahl der Münzen, die von einer Münzsorte bei Herstellung einer Verbindung
höchstens eingeworfen werden dürfen.
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Bei dein Ausführungsbeispiel könnten daher höchstens neun Zehnpfennigstücke
und vier Fünfzigpfennigstücke eingeworfen werden, was einer Gesamtgebühr von 2,9o
AX entspricht. Der Drehmagnet 11111o für den Gebührenwähler Wlo zieht ini nachstehenden
Stromkreis an: i. Erde, 3r, 391o, 3e, 1111o, Batterie.
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Der Drehmagnet 1L1,," für den Gebührenwähler W50 zieht bei-Einwurf
eines Fünfzigpfennigstückes oder einer Mark durch Stromloswerden des Relais G,,o
über 5r, 49,,o, 4e, ell15o, Batterie an.
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Bei Einwurf von zwei Zehnpfennigstücken und einem i-Mark-Stück bei
dem angenommenen Beispiel würden also Wähler Wlo von Schritt 24 auf Schritt
26 und Wähler W" von Schritt a9 auf Schritt 3 1 gesteuert werden.
Durch Abheben des Hörers wird durch Schließen des Hakenurnschalterkontaktes i
HU die hochohmige Wicklung PA1 1 im Münzfernsprecher kurzgeschlossen,
so daß durch die hierdurch bedingte Stromverstärkung Relais H anzieht. Das Anziehen
von Relais H muß die Belegung eines Wählers für den Verbindungsaufbau und die Anschaltung
der Zonenbestimmungseinrichtung bewirken. Relais H bringt über Kontakt 2h
und die Kontakte 491o, 3 gso und 4 y- Relais B zum Anziehen. Relais B bindet sich
über seinen eigenen Kontakt 5 b in Abhängigkeit von den Kontakten 2 a, :2p
und 2 a b. Über den Kontakt 6 b wird der Vorwähler VW zum Anlaufen gebracht,
indem sein Drehmagnet 11T VW über die Kontaktarme 5 VW, 6b, 4t,
MVW
an den Relaisunterbrecher RU gelegt wird.
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Beim Aufprüfen auf einen freien I. Gruppenwähler GW zieht in bekannter
Weise über den Kontaktarm IV VW Relais T im Vorwähler an. Durch Kontakt4t
wird 111VW abgeschaltet. Über i b wird eine Leitungsschleife zum I. Gruppenwähler
GW gebildet, so daß dort die RelaisAG und BG ansprechen. Unabhängig von den
Belegungsvorgängen eines freien Gruppenwählers wird über Kontakt 2 b die Anschaltung
eines Zonenbestimmungssatzes bewirkt. Relais An zieht über 2 b, 4
p an. Über Kontakt an wird der Drehmagnet
MAS des Anrufsuchers
AS eines freien Zonenbestimmungssatzes angelassen: 2. Erde; Relaisunterbrecher RU,
an, 3 N; 5 Pr, MAS, Batterie.
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Über den Arm VI des Anrufsuchers AS kommt über Kontakt 2 b ein Prüfstromkreis
# zustande. Im Anrufsatz zieht Relais P an, und im Zonenbestimmungssatz zieht Relais
PR an. Durch Kontakt 5 Pr wird der Drehmagnet MAS abgeschaltet und der Anrufsucher
AS stillgesetzt. Durch Kontakt 4. P wird Relais An abgeschaltet. über Kontakt
3 P halten sich die Relais P und PR über Kontakt 5 t abhängig vom Relais
T im Vorwähler. Durch die unabhängige Belegung des Gruppenwählers GW und der Zonenbestimmungseinrichtung
wird die kürzeste Belegungszeit erzielt. Nach Anschaltung des Gruppenwählers und
der Zonenbestimmungseinrichtung kann die Wahl beginnen.
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Beim- Aufziehen der Nummernscheibe werden die Kontakte i vk und 2vk
im Münzfernsprecher umgelegt, da beim Abheben des Hörers Magnet PM angezogen war
und bis zum Wählbeginn angezogen bleibt. Durch die Umschaltung von i vk und
2 vk werden die Relais Glo und G50 sowie H stromlos, da die Erde im Münzfernsprecher
abgeschaltet ist und über die Kontakte i vk und 2vk ein Schleifenstromkreis über
die Sprechgarnitur des Münzfernsprechers zustande gekommen ist. Durch Abfall der
Relais Glo; Gso wird Relais D erregt im nachfolgenden Stromkreis: 3. Erde, 3 r,
3 .glo, 2 g50, i ab; D@ I, Batterie. Über die Kontakte i d und 2 d
wird die Leitung von den Gebührenkontrolleinrichtungen umgeschaltet auf die über
die Wähler laufende Leitung zum I. Gruppenwähler. Das Relais A im Anrufsatz zieht
an: 4. @ Erde, A I, i d, 3 zr, i r, i sm, i vk, Sprechgarnitur, nsi,
2 vk; 2 sm, 2 r, 2 d, AII, Batterie.
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Relais A schließt über Kontakt 3 a die Schleife für den Gruppenwähler
GW, dessen Steuerrelais AG und BG sich abhängig vom Kontakt 3 a halten.
Relais A klappert . beim Ablauf der Nummernscheibe im Rhythmus der Wahlimpulse.
Über Kontakt 3 a werden der I. Gruppenwähler und die weiteren Verbindungswähler
gesteuert. Der Haltestromkreis für Relais B wird durch Kontakt
2 a
geöffnet, da Kontakt 2P bereits bei der Anschaltung der Zonenbestimmungseinrichtung
erregt wurde. Über den Kontakt 3 d des Relais D zieht das anzugsverzögerte Relais
E an. Die Anzugsverzögerung des Relais E ist notwendig, damit der durch die Umschaltung
der Kontakte i vk, 2 vk im Münzfernsprecher hervorgerufene @ Steuerimpuls
für die Relais Glo und G50 infolge der Abschaltung der Erde im Münzfernsprecher
für die Fortschaltung der Drehmagnete Mio und l11" unverkürzt zur Auswirkung kommen
kann. An sich-ist der durch dieUmschaltung hervorgerufene Steuerstromstoß nicht
erwünscht. Er läßt sich jedoch nicht vermeiden und muß daher mit voller Sicherheit
zur Auswirkung gebracht werden. Diese nicht durch Geldeinwurf hervorgerufene zusätzliche
Verstellung der Gebührenwähler Wlo und W50 wird durch die Wahl der Raststellung
dieser Wähler berücksichtigt. Beim Abfall von Relais Glo und G50 ziehen Magnet Mlo
über 3 r, 3 glo7 3 e, Mio, Batterie und der Drehmagnet .L'1750 über 5 7-, 4 95o,
4 e, Mso, Batterie an. Durch öffnen des Kontaktes 3 e werden die Magnete Mio und
M50 stromlos.
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Beim Ablauf der Nummernscheibe pendelt Relais A im Rhythmus der Wahlimpulse:
Beim erstmaligen Abfall des Relais A ziehen über Kontakt i a die Relais V und VR
im nachstehenden Stromkreis an: 5. Erde, 3 b, q. d, i a; h Wicklung I, KontaktarmIAS,
2i, 6Py, 3vr, VR, Batterie. Durch Kontakt i a wird entsprechend der
gewählten Ziffer der Drehmagnet MW: des Mitlaufwählers im Takt der Wahlimpulse erregt.
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Es sei angenommen, daß durch die Ziffern 2 bis g an erster Stelle
die Ortsverbindungen, durch eine o an erster Stelle die Netzgruppenverbindungen
und durch eine i an erster Stelle die gebührenfreien Verbindungen gekennzeichnet
seien. Die Gebührenstufe der Netzgruppenverbindungen wird bei dem Ausführungsbeispiel
durch die zweite Ziffer bestimmt. Bei dem angenommenen Beispiel sei die Kennziffer
der Zone o8. Nach Wahl der Kennziffer o8 steht daher der Arm I W, auf Schritt 18.
Durch das Eindrehen des Mitlaufwählers W1 beim Beginn der Wahl wird der Hilfswähler
S in Gang gesetzt, um das durch die Stellung der Gebührenwähler Wlo und TV" gegebene
Kriterium für die eingeworfene Gebühr zu übernehmen. Zunächst wird der Wähler S
entsprechend der Restschritte des Wählers Ws, verstellt. Der Wähler W50 stand bei
Beginn dieser Schaltvorgänge auf Schritt 32, so daß dieser Wähler bis zum Erreichen
seiner Ruhestellungi Schritt 35, drei Schritte zurückgelegt hat. Jeder Schritt des
Wählers W50 stellt fünf Münzeinheiten dar. Damit der Wähler S eine der Restschrittzahl
des Wählers Ws, ent.-sprechende Schrittzahl in Münzeinheiten ausführt, sind die
Kontaktschritte des Kontaktarmes IIIS des Wählers S bei jedem fünften Schritt angeschlossen.
Bei der Übernahme der Restschritte des Wählers Ws, unter gleichzeitiger Umrechnung
in -Münzeinheiten spielen sich folgende Schaltvorgänge ab: Über Erde, III W1, Widerstand
Wig, Relais
X, 3 pr, i u, III AS, I W50, M5o und Batterie
zieht Relais X an. Der Drehmagnet M5, :erhält zunächst noch Fehlstrom. Kontakt ix
bringt das abfallverzögerte Relais WR. Über i x, wr zieht der Drehmagnet
MS für den Hilfswähler S an. Der Kontakt i ms des MagnetenMS schließt RelaisX kurz.
Magnet M5o kann jedoch noch nicht anziehen, da der Widerstand Wis in den Stromkreis
eingeschaltet ist. Relais X fällt ab, Magnet MS wird stromlos, Hilfswähler S wird
um einen Schritt fortgeschaltet. Dieses Spiel wiederholt sich bis Kontaktarm IIIS
den Schritt 5 erreicht hat. Magnet M5, kann jetzt über Erde, IIIS Schritt 5, 5
u, i ms, 3 pr, i u, III AS, I WSO, M50, Batterie anziehen. Wenn der
Kontaktarm IIIS auf den nächsten Schritt springt, wird M5, stromlos. M50 zieht von
neuem an, wenn III S Schritt i o erreicht und so fort.
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Sobald Kontaktarm I W50 den Schritt 35 erreicht, bleibt Relais X stromlos.
Wenn Relais X längere Zeit abgefallen ist, fällt auch das abfallverzögerte Relais
WR ab, so daß über Erde, Kontaktarm VS, 3 wr, Relais U anzieht. Durch Kontakt
i u wird jetzt der Gebührenwähler Wio für den Heimlauf im Gleichtakt mit dem Hilfswähler
S geschaltet. Durch Kontakt 5 u ist der Widerstand Wis wirkungslos gemacht, so daß
zunächst Relais X und WR, dann Drehmagnet Mio im nachfolgenden Stromkreis
anziehen kann: 6. Erde, 5u, I ms, 3 pr, i u, II AS, I Wio, Mlo, Batterie.
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Relais X und der Drehmagnet MS arbeiten wiederum als Selbstunterbrecher.
Über 6u, i wr, V W1 zieht Relais TR an. Relais TR bindet sich über Kontakt
3 tr. Sobald W,0 Schritt 35 erreicht hat, hat Wähler S die Supplementschrittzahl
der beiden Gebührenwähler Wlo und W5o unter gleichzeitiger Umrechnung der Schritte
des Wählers W5o in Münzeinheiten übernommen.
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Bei dem angenommenen Beispiel hat sich der Wähler S auf den Schritt
23 (5X3-1-8) gestellt. Schritt 23 des Kontaktarmes IS entspricht einer Gebühr von
i,2o A£ und ist mit dem Schritt 18 des Wählers W1 verbunden. Relais VR war immer
nur während des Aussendens der Wahlimpulse erregt. Nach Aussenden der zweiten Stromstoßreihe
ziehen daher über Kontakt i vr, Kontaktarm I W1 Schritt 18, T S Schritt 23,
z tr, a wr, die Relais Y und C über ihre Wicklungen I an.
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Das Ansprechen von Relais Y und C ist das Kriterium für die entrichtete
Gebühr der gewählten Netzgruppenverbindung. Über Kontakt 5 y und den hochohmigen
Widerstand Wi 5, V AS zieht Relais F über Wicklung F I an, während
Relais K durch den Widerstand Wi5 Fehlstrom erhält. Relais F bindet sich über seine
Wicklung F II und den eigenen Kontakt 3 f in Abhängigkeit von 2 ab.
.Relais
C bindet sich über seine Wicklung CII und Kontakt :2 c in Abhängigkeit von dem Mitlaufwähler
W1 über V W1.
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Durch Kontakt 6 c wird der Drehmagnet MWl an den Relaisunterbrecher
RU geschaltet, so daß der Mitlaufwähler W1 die Nullstellung aufsucht. Durch VW,
wird der Haltestromkreis für C auf Schritt »o« unterbrochen und der Magnet MW, durch
öffnen von Kontakt 6 c stillgesetzt. Relais Y hat sich über seine Wicklung Y II
und Kontakt 2 y abhängig vom Hilfswähler S über Arm V S gehalten. Nach Abfall von
C zieht über die Kontakte 5 u, X, 6y, 5C3 3q3 wi4, Batterie Relais
X an. Relais X und Magnet MS arbeiten wiederum als Selbstunterbrecher, so daß der
Hilfswähler S in die Nullstellung läuft.
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Bei dem Heimlauf vom Wähler S wird der Mitlaufwähler W1 von neuem
eingestellt. Er übernimmt die Restschrittzahl des Wählers S. Drehmagnet MW, zieht
über i y, 2 ms im Rhythmus des Drehmagneten MS an. Während des Heimlaufes
von S zieht durch Wiederansprechen von WR Relais TR von neuem an und zwar über:
7. Erde, V W1, i wr, 6u, TR, Batterie. Wenn Wähler S in Ruhelage, wird über
V S Schritt »o« Kontakt ¢ tr und Relais 1(R über seine Wicklung KR II erregt. Relais
KP,
bindet sich über den eigenen Kontakt q. kr abhängig von V W1. Über Kontakt
3 kr wird Relais C über Wicklung C II abhängig vom Kontaktarm V W1 eingeschaltet.
Da Relais Z über seine Wicklung ZII, i pr, Kontaktarm V S in Ruhestellung erregt
ist, werden die Relais PR und P stromlos, sobald die Relais C und I(R erregt werden.
Kontakt 5 z ist geöffnet und die Ruhekontakte 5 kr und i c öffnen sich.
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Durch den Heimlauf des Hilfswählers S war der Haltestromkreis für
Relais Y über seine Wicklung YII, Kontaktarm VS unterbrochen. Der Gebührenwähler
WS", der sich in Ruhestellung befindet, übernimmt jetzt die Ergänzungsschrittzahl
des Wählers W, im nachfolgenden Stromkreis: 8: Erde, V W1, N, q.y, IVAS,
4f, MSo, . Batterie.
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In diesem Stromkreis zieht zunächst Relais N an. Über 2 n wird der
Drehmagnet MW, erregt. Kontakt z mwl schließt Relais N kurz, so daß M5o anziehen
kann. W, und W50 machen je einen Schritt. Durch Abfall von N wird MW, stromlos.
N zieht wieder an. Die Schaltvorgänge wiederholen sich, bis T1'1 die Nullstellung
erreicht hat. Alle Relais im Zonenbestimmungssatz werden bei Erreichen der Nullstellung
durch Wähler WI stromlos.
Wenn der gerufene Teilnehmer sich meldet,
kann die Stellung des Wählers-W" für die Steuerung des Netzgruppenzählers ausgenutzt
werden, da die Ergänzungsschrittzahl gerade der eingeworfenen Gebühr in Münzeinheiten
entspricht.
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Um noch einmal zu dem angenommenen Beispiel zurückzukommen, es war
der Betrag von i,2o Adt in Form von zwei Zehnpfennigstücken und zwei Fünfzigpfennigstücken
entrichtet. Der Gebührenwähler f720 war dabei von Schritt 24 auf Schritt 27 gesteuert
und der Gebührenwähler W50 von Schritt 29 auf Schritt 32. Die Ergänzungsschritte
des Wählers bV" betragen daher 35 -- 27 = B. Die Ergänzungsschritte des Wählers
W50 betragen 35 - 32 = 3. Der Hilfswähler S war daher eingestellt auf 3 X
5 = 15 -i - s = 23. Wähler W1 übernimmt r die Ergänzungsschritte des Wählers
S, d. h. er stellt sich auf Schritt i 2 = 35-23. Wähler W50 übernimmt die Ergänzungsschritte
vom Wähler W1, d. h. er stellt sich auf Schritt 23 = 3 5 - 12. Die Ergänzungsschrittzahl
des Wählers W50 ist 12, die der eingeworfenen Gebühr von i,20 9jZ = zwölf Münzeinheiten
entspricht.
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Bei Meldung des gerufenen Teilnehmers zieht Relais M über 2 f, seine
Wicklung 1171 und den Arm III vw an, da in bekannter Weise an die b-Ader des I.
Gruppenwählers das Zählpotential gelegt wird. Relais 1L7 bindet sich über 2m, seine
WicklungMII in Abhängigkeit von lab. Durch Kontakt 41zt wird. die Haltewicklung
F 1I kurzgeschlossen, so daß Relais F abfällt. Relais K1 zieht über Erde,
5 t, i f, II Wso, 3 m, K I, D III, Batterie an. Durch Kontakt 3 k wird der
Drehmagnet ild"o erregt; durch Kontakt m50 wird Relais I wieder kurzgeschlossen,
so daß Wähler W50 einen Schritt macht. Dieses Spiel wiederholt sich, bis der Wähler
TV" den Schritt 34 erreicht hat. (Die Ausgangsstellung war Schritt 35.) Beim
jedesmaligen Anziehen von Relais K wird der Netzgruppenzähler FZ über die Kontakte
i k, ?- @1,i jedesmal um einen Schritt fortgeschaltet.
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Die Auslösung der Verbindung@wrd durch Einhängen des Hörers im Münzfernsprecher
bewirkt. Über Batterie, A II, 2d, 2r, 2 sän,
2 vk, 2 HU zieht der Sperrmagnet SM an. Durch a sni wird der hochohmige
Widerstand Wälo eingeschaltet, so daß Relais A in dein genannten Stromkreis sich
nicht halten kann. Relais A fällt ab und bewirkt die Auslösung der Verbindung. In
bekannter Weise wird der Zählimpuls über die c-Ader zum Vorwähler gegeben, so daß
durch die eintretende Stromverstärkung Relais ZR über Wicklung ZR I anziehen
kann. Relais ZR bindet sich über den eigenen Kontakt 5 zr abhängig vom Relais
V, das beim. Abfall von Relais A über Erde, 3b, 4d, i a, VI, i p,
VII, Batterie erregt würde, Kontakt 3 -r legt das Kassierpotential an die
a-Ader, so daß der Kassiermagnet Kill über Erde, K117, i szn; i r, 3 z",
P, Batterie anziehen kann. In diesem Stromkreis zieht auch Relais P an, das durch
i p Relais V zum Abfallen bringt. Relais V ist. abfallverzögert, so daß Relais ZR
durch Öffnen des Kontaktes i v erst nach einer gewissen Zeit stromlos wird, damit
über Kontakt 3 -r das Kassierpotential genügend lange an die Leitung geschaltet
ist. Durch die Abschaltung des Gruppenwählers fällt Relais T ab, das in bekannter
Weise über Kontakt 4. t den Vorwähler durch Erregen des Drehmagneten AIVW über den
Relaisunterbrecher RU in die Nullstellung treibt. Durch den Abfall von Relais
T kommt Relais AB über Erde, 3 b; 4d, 3 t, AB, Batterie
unter Strom. Relais AN hält sich über den eigenen Kontakt i ab in
Abhängigkeit von den Relais Glo und G5". Über Kontakt 3 ab wird ein Besetztsummer
an die Leitung zum Münzfernsprecher gelegt. Kontakt i ab bringt Relais D
zum Abfall, und Kontakt 2 ab läßt Relais illl Wicklung II stromlos werden.
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Damit dve Gebührenwähler W20 und 1A%50 für eine neue Verbindung die
notwendige Einstellung auf Schritt 24 und 2c9 einnehmen, wird über Kontakt i
ab und Kontaktarm IlI W5o, 3 m, Relais K, D III und über Kontaktarm 1I W20;
Relais HR, D II, Batterie erregt. Relais K und Drehmagnet 2,1" einerseits und Relais
HR und Drehmagnet &1 l0 andererseits arbeiten als Selbstunterbrecher, bis der
Kontaktarm III W.50 den Schritt 29 und Kontaktarm II Wlo den Schritt 24 erreicht
haben. Während des Laufes der Wähler W50 und W1, bleibt Relais D über seine Wicklung
D 1I und DIII noch erregt. Sobald Wlo und W50 die Schritte 24 und 29 erreicht haben,
fällt Relais D ab, da der Stromkreis für Wicklung D I durch Kontakt i
ab bereits unterbrochen war. Sobald nach Umschaltung der Kontakte i vk und
2 vk wieder Erde an die ab-Ader geschaltet ist, ziehen die Relais Gio und
G50 von neuem an. Durch die Kontakte 2 g5, und 3 glo wird der Haltestromkreis für
Relais AB unterbrochen. Es ist jetzt der Anfangszustand wieder hergestellt.
Es fließt ein Ruhestrom über die Relais GlO und GSO.
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Da die Gebühren für die Netzgruppenverbindüngen sich abhängig yon
der Tageszeit ändern sollen, ist im Amt ein Tarifumschalter TU vorgesehen. Durch
den Kontakt i T U kann die hochohmige Wicklung G50 ,I des Relais G5, kurzgeschlossen
werden; so daß das Schauzeichen SZ im Münzfernsprecher genügend Strom erhält. Je
nachdem; ob das Schauzeichen erregt ist oder nicht,
wird bestimmt,
ob der Nacht- oder Tagtarif gültig ist. Durch den Tarifumschalter TU findet über
Kontakt 2 TU gleichzeitig eine Umschaltung auf den Kontaktarm II S des Hilfswählers
S statt, dessen Kontaktschritte entsprechend der Gebührenänderung mit den Schritten
des Mitlaufw.ählers W1 verbunden sind.
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Abschaltung der Zonenbestimmungseinrichtung bei nicht ausreichender
Gebühr Wie bereits beschrieben, war das Relais TR bei der Einstellung des Hilfswählers
S auf den der eingeworfenen Gebühr entsprechenden Ergänzungsschritt erregt worden
und hatte sich über Kontakt 3 tr in Abhängigkeit von V W1 gehalten. Nach
Wahl der zweiten Ziffer bei einer Zonenverbindung zieht über Erde, Kontaktarm II
W, Schritt i L bis 2o, i tr, 2 wr, 2 vr, Relais 0 an. Nur wenn die
Stellung des Mitlaufwählers W1 mit der Stellung des Hilfswählers Sübereinstimmt,
ziehen die Relais Y und C an. Über Kontakt 3 q wird Relais KR über seine Wicklung
KR II erregt, da Kontakt 3 c sich in Ruhe befindet. Kontakt i ki- bewirkt einen
starken Stromstoß über Kontaktarm V AS, so daß die Relais F und K im Anrufsatz
anziehen. Da der gerufene Teilnehmer sich noch nicht gemeldet hat und somit das
Relais !1T stromlos ist, wird durch den Kontakt 3 h Relais T kurzgeschlossen. Der
Abfall des Relais T bewirkt die Auslösung der Verbindung. Über Kontakt .1 t wird
der Vorwähler nach Hause gesteuert. Durch Kontakt 5 t werden die RelaisP und PR
zum Abfall gebracht. Durch den Abfall von PR wird der Zonenbestimmungssatz, wie
bereits beschrieben, in die Ruhelage geführt. Über Kontakt 3 t wird Relais
AB, wie bereits beschrieben, gebracht. Über Kontakt ä ab werden die
Relais K und IJR über die Kontaktarme III W,0 und IIIWlo erregt, die mit den Drehmagneten
1f110 und M50 als Selbstunterbrecher arbeiten und die Gebührenwähler Wlo und W5o
in die Stellung 24. und 29 treiben. Über Kontakt 3 ab wird ein Besetztsummer
an die Leitung gelegt.
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Ortsverbindungen Vor Beginn der Wahl muß die Ortsgebühr (io ,h11)
eingeworfen sein. Der Gebührenwähler Wlo wird durch ein einmaliges Öffnen des Kontaktes
ghlo auf Schritt 25 gebracht. Bei Beginn der Wahl wird, wie bereits beschrieben,
durch Abfall von 010, bedingt durch die Umschaltung der Kontakte i vh und. 2 vh,
Wähler W10 von Schritt 25 auf Schritt 26 gebracht. Auch Wähler W50 läuft von Schritt
29 auf Schritt 3o. Die Zonenbestimmungseinrichtungen (Fig. c) sind, wie beschrieben,
durch 2 b angeschaltet worden. Der Summenschalter S stellt sich bei Übernahme der
Suppleinentsschrittzahl der Wähler Wlo und W,, auf Schritt 3q., und zwar macht er
5X5=25 Schritte bei Übernahme der Supplementschritte von W" und 9 Schritte bei Obernahme
der Supplementschritte von W,0.
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Die Ortsverbindungen sind geke.nizeichnet durch eine 2 bis 9 an erster
Stelle. Sobald eine derartige Ziffer gewählt ist, zieht Relais f an über seine Wicklung
J I, da der Kontaktarm I W, auf den der gewählten Ziffer entsprechenden Schritt
gestellt wird. Über Kontakt i i und den Widerstand Wi9, der hochohmig sein soll,
zieht Relais C an, und zwar im nachfolgenden Stromkreis: 9.-Erde, ii, Wio, IS Schritt34,
2TU, 2tr, 2 wr, Y I, C I, Batterie.
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Relais Y erhält Fehlstrom. Durch Kontakt 21 wird der Drehmagnet MW,
des Mitlaufw ählers für die weitere Aufnahme von Wahlimpulsen gesperrt. Durch Kontakte
i c und 4i wird der Stromkreis für die Relais PR und P geöffnet, da Relais Z bereits
erregt war. Durch Kontakt 6 c wird der MitlaufwählerWi durch Erregung desDrehinagneten
MW, über Relaisunterbrecher RU in die Ruhelage gebracht. Sobald Kontaktarm
V Lhi die Ruhestellung erreicht hat, fallen die Relais J und C ab. Durch
Abfall von Relais PR wird Relais X erregt über Batterie, Wi4, 3 y,
3 pr, X, 5 u, Erde.
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Über Kontakt i x wird Relais WR gebracht, das über den Kontakt wr
den Drehmagneten MS einschaltet. X und MS arbeiten als Selbstunterbrecher, so daß
der Hilfswähler S in die Ruhestellung gebracht wird. Sobald Kontaktarm VS die Nullstellung
erreicht hat, wird Relais U stromlos. Im Anrufsatz (Fig. b) war Relais P abgefallen.
Die Relais F und K konnten nicht anziehen, da die Relais Y und KR nicht gekommen
waren. Wenn beim Einhängen des Hörers der Gruppenwähler auslöst, zieht Relais ZR
an. Über Erde, 5 t, I f, I In, 2 zr zieht der Ortsgebührenzähler OZ an. Nach
Abfall von Relais T zieht, wie bereits beschrieben, Relais AB an, das über
Kontakt 2 ab in Verbindung mit dem Relais K und HR die Gebührenwähler W10
und W,;0 in die Stellungen 2,4 und 29 treibt.