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DE662106C - Schaltungsanordnung fuer Muenzfernsprecher in Selbstanschlussfernsprechanlagen zur Feststellung der UEbereinstimmung des eingeworfenen Betrages mit dem Werte der hergestellten Verbindung - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Muenzfernsprecher in Selbstanschlussfernsprechanlagen zur Feststellung der UEbereinstimmung des eingeworfenen Betrages mit dem Werte der hergestellten Verbindung

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Publication number
DE662106C
DE662106C DET46434D DET0046434D DE662106C DE 662106 C DE662106 C DE 662106C DE T46434 D DET46434 D DE T46434D DE T0046434 D DET0046434 D DE T0046434D DE 662106 C DE662106 C DE 662106C
Authority
DE
Germany
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selector
relay
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charge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET46434D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Appelius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co filed Critical Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority to DET46434D priority Critical patent/DE662106C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE662106C publication Critical patent/DE662106C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/023Circuit arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Münzfernsprecher in Selbstanschlußfernsprechanlagen zur Feststellung der Übereinstimmung des eingeworfenen Betrages mit dem Werte der hergestellten Verbindung Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Gebührenkontrolle für Münzfernsprecher in Selbstanschlußfernsprechanlagen, und zwar zur Feststellung der üb;ereinstimmung des eingeworfenen Betrages mit dem Werte der hergestellten Verbindung. Es ist bereits bekannt, zur Durchführung der Gebührenkontrolle zwei Schaltwerke anzuwenden, von denen das eine Schaltwerk durch die eingeworfenen Münzen auf einen dem Summenwert des eingeworfenen Betrages entsprechenden Schritt und das zweite Schaltwerk auf einen der gewählten Kennummer der Verbindung entsprechenden Schritt eingestellt wird. Stimmen die Stellungen der Schrittschalter überein, so erfolgt die Durchschaltung der Verbindung. Zur Durchführung einer derartigen Gebührenkontrolle sind zwei Wege möglich. Entweder werden die Schaltwerke im Amt oder in der Sprechstelle angeordnet.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, bei der die Gebührenkontrolle durch Schaltwerke im Amt durchgeführt werden soll. Die Einstellung des die eingeworfene Gebühr anzeigenden Schaltwerkes macht keine Schwierigkeiten, solange nur eine Münzsorte für den Betrieb des Münzfernsprechers zugelassen wird. Wenn jedoch verschiedene Münzsorten zugelassen werden sollen, so muß eine Umrechnung in Münzeinheiten bei der Einstellung des Gebührenschaltwerkes stattfinden. Für diesen -Zweck ist es bekannt, im Münzfernsprecher eine Einrichtung vorzusehen, durch die je nach dem Wert der eingeworfenen Münze eine verschiedene Anzahl von Einstellimpulsen für das Gebührenschaltwerk ausgesendet werden. Dies setzt jedoch eine teure mechanische Einrichtung in jedem Münzfernsprecher voraus, die infolge des mechanisch komplizierten Aufbaues dieser Einrichtung leicht Betriebsstörungen mit sich bringt. Um diese Geldimpulssendeeinrichtung im Münzfernsprecher zu vermeiden, ist der Vorschlag gemacht worden, für jede Münzsorte einen einfachen Geldimpulskontakt vorzusehen. Die einzelnen Geldimpulskontakte sind in verschiedene Stromkreise geschaltet und steuern je einen Gebührenwähler im Amt. Bei dieser bekannten Anordnung ist dabei der eine Gebührenwähler als Schrittschalter und der Gebührenwähler für höherwertige Münzsorten als Relaiswähler ausgebildet. Um nun zu der für die Gebührenkontrolle notwendigen Summenbildung in Münzeinheiten der Einsteilwerte der Gebührenwähler zu kommen, ist der Gebührenwähler für die niedrigen Münzeinheiten mit einer Mehrzahl von Kontaktarmen ausgestattet, während die Kontaktarme über die Umschaltekontakte des Relaiswählers an die Gebührenkontrolleinrichtungangeschlossen sind. Da die Zahl der Kontaktarme von der Anzahl der zuzulassenen höherwertigen Münzen abhängt, ist die Höhe der zulässigen Gesamtgebühr begrenzt. Durch die Erfindung wird nun die Durchführung von Verbindungen für eine wesentlich höhere Gebühr ermöglicht.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß die den einzelnen Münzsorten zugeordneten, durch Münzeinwurf einstellbaren Gebührenwähler in der Vermittlungsstelle ihre Einstellwerte nacheinander beim Heimlauf - an einen die Gesamtgebühr kennzeichnenden Hilfswähler durch Übertragung einer ihrer Restschrittzahl entsprechenden Zahl von Stromstößen übermitteln. Beider Übertragung des Einstellwertes eines Gebührenwählers findet dabei gleichzeitig eine Umrechnung in Münzeinheiten statt. Zur Verringerung des Schaltaufwandes wird der die Summierüng und Umrechnung vorzunehmende Hilfswähler mit dem die gewählte Zone kennzeichnenden Mitlaufwähler zu einem Aggregat vereinigt, das nur während des Aufbaues der Verbindung benötigt wird und daher zur Verringerung des Gesamtaufwandes im Amt nur zeitweise mit den Schalteinrichtungen der Sprechstelle in Verbindting gebracht wird. Aus Gründen der Kontrolle ist es notwendig, getrennte Gesprächszähler für den Ortsverkehr und für die höherwertigen Verbindungen (Netzgruppenverkehr) vorzusehen. Die Steuerung des Ortsgebührenzahlers kann ini üblicher Weise erfolgen. Die Verstellung des Zählers für die Netzgruppenverbindungen dagegen muß entsprechend der Wertigkeit der hergestellten Verbindung erfolgen. Die Wertigkeit einer solchen Verbindung ist gegeben durch die Einstellung der durch Münzeinwurf im Amt verstellten Gebührenwähler. Die Verstellung des Netzgruppenzählers rnuß jedoch in Einheiten erfolgen. Der die Summisrungund Umrechnung vornehmende Hilfswähler kennzeichnet den Wert der Verbindung nur durch die Supplementschrittzahl der Einstellungen der Gebührenwähler. Außerdem ist zu beachten, daß dieser Hilfswähler nur kurzzeitig an die Verbindung angeschaltet ist und nur der Münzenkontrolle-dient, ob eine der gewählten Zone entsprechende Gebühr eingeworfen ist. Nach dieser Feststellung hat dieser Wähler seine Aufgabe erfüllt und kann für andere Verbindungen freigemacht werden. Die Verstellung des Netzgruppenzählers darf jedoch erst nach Meldung des gerufenen Teilnehmers erfolgen. Es ist daher notwendig, daß das in dem Summierungs- und Umrechnungswähler gespeicherte Kriterium der Wertigkeit der hergestellten Verbindung in einer Schalteinrichtung gespeichert wird, die der Sprechstelle während der ganzen Verbindungsdauer zugeordnet ist: Nach der Erfindung wird hierzu ein für eine Münzsorte bestimmter Gebührenwähler vorgesehen, der nach Abgabe seines durch die eingeworfenen Münzen bestimmten Einstellwertes in die Ruhestellung läuft und von neuem eingestellt wird entsprechend dem Summenwert in Münzeinheiten der eingeworfenen Gebühr. Zur Erzielung möglichst einfacher Steuervorgänge wird dabei dieser Wähler nicht auf den der Summe der Gebühr entsprechenden Schritt eingestellt, sondern auf den entsprechenden Supplementschritt, damit die Restschrittzahl der eingeworfenen Gebühr entspricht. Wenn daher bei Meldung des gerufenen Teilnehmers dieser so vorbereitend eingestellte Wähler in die Ruhestellung gebracht wird, kann entsprechend der Restschrittzahl der Netzgruppcnzähler um diese Schrittzahl mitverstellt werden. Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, wird nach der Erfindung der im Summier- und Umreehnungswähler enthaltene Supplementwert der eingeworfenen Gebühr zunächst auf einen weiteren Hilfswähler übertragen, dessen Einstellung dann der Summe der tatsächlich eingeworfenen Gebühr entspricht. Von diesem zweiten Hilfswähler wird dann wiederum die Übernahme der Restschritte auf den der Sprechstelle fest zugeordneten Wähler übernommen, der damit die notwendige Supplementschrittzähl innehat.
  • An Hand der Zeichnung sei nunmehr ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
  • Die Schaltung besteht im wesentlichen aus drei Teilen.
  • Fig. a zeigt die Schalteinrichtungen im Münzfernsprecher; Fig. b zeigt die dem Münzfernsprecher im Amt fest zugeordneten Schalteinrichtungen; Fig. c enthält die nur während des Verbindungsaufbaues angeschaltete Zonenbestimmungseinrichtung zur Gebührenkontrolle. Die Wicklungen der einzelnen Relais sind durch römische Ziffern voneinander unterschieden. Die Kontaktarme der einzelnen Wähler sind gleichfalls durch vorgesetzte römische Ziffern voneinander unterschieden. Die Drehmagnete der einzelnen Wähler sind durch Vorsetzen des Buchstabens M gekennzeichnet. Die Kontakte der Relais und Magnete sind mit kleinen Buchstaben bezeichnet und durch vorgesetzte arabische Ziffern voneinander unterschieden. Die Kontaktschritte der einzelnen Wähler sind mit arabischen Ziffern bezeichnet. Sofern die Widerstandsverhältnisse für das Verständnis der einzelnen Stromkreise Bedeutung haben, sind die Qhmzahlen an den Wicklungen der Relais und Widerstände beigeschrieben.
  • Die Bezugszeichen haben folgende Bedeutung zasi ist der Nummernscheibenimpulskontakt, nsa ist ein Numtnernscheibenablaufkontakt, Ms ist das Sprechmikrophon, 1b19 ist das Klangmikrophon für .die Gebührenüberwachung. Die Hörerhakenkontakte sind mit HU bezeichnet. SZ ist ein Schauzeichen, durch das der gültige Gebührentarif im Münzfernsprecher angezeigt wird. Das eingeschaltete Schauzeichen SZ zeigt an, daß Nachttarif gültig ist und daher eine entsprechende Gebührenermäßigung für die entsprechenden Netzgruppenverbindungen eingetreten ist.
  • Zunächst sei der Ruhezustand der Anlage betrachtet. Über die Leitung gen a und b und Erde fließt ein Ruhestrom. Im Münzfernsprecher ist der Magnet P111 erregt; im Amt sind die Relais Glo und G,," erregt. Bei Herstellung einer Netzgruppenverbindung muß der Sprechgast vor Beginn der Wahl die der zu wählenden Zone entsprechende Gebühr einwerfen.
  • Es sei der Fall betrachtet, diese Gebühr betrage i,2o A@lZ. Es ist dem Sprechgast freigestellt, die Gebühr entweder in sieben Zehnpfennigstücken und einem Fünfzigpfennigstück oder zwei Zehnpfennigstücken und einem i-Mark-Stück oder zwei Zehnpfennigstücken und zwei Fünfzigpfennigstücken einzuwerfen. Das Einwerfen des Geldes kann vor oder nach Abheben des Hörers erfolgen.
  • Beim jedesmaligen Einwerfen eines Zehnpfennigstückes wird der Kontakt gki" kurzzeitig geöffnet, während beim Einwerfen eines Fünfzigpfennigstückes der Kontakt gk" geöffnet wird. Das Einwerfen eines i-Mark-Stückes ruft das zweimalige Öffnen des Kontaktes 9k5" hervor.
  • Beim Einwerfen :eines Zehnpfennigstückes wird der über Erde, gkl", PM, Leitung a, i via, i sna, i r, 3 zr, i d, Glo und H verlaufende Stromkreis unterbrochen, so daß Relais Glo abfällt. über die hochohmige Wicklung P1111 kann das Relais H nicht anziehen, wohl aber das Relais Glo. Durch Abfall von Relais Gio wird über Kontakt 3 9l" der Drehmagnet 11i1" des Gebührenwählers W" für die Zählung der eingeworfenen Zehnpfennigstücke erregt.
  • Für die Zählung der Fünfzigpfennigstücke ist der Gebührenwähler W5" vorgesehen, der drei Kontaktarme I W5", II W5" und III W;," besitzt. Die Wähler Wi" und TV" sollen Wähler mit vierunddreißig Kontaktschritten und einem Leerschritt sein. Die Kontaktschritte des Wählers Wlo sind so verdrahtet, daß der Wähler auf Schritt a4 und auf Schritt 35 eine Raststellung erhält. Der Wähler W;," soll Raststellungen auf Schritt 29 und Schritt 35 haben. Die Verdrahtung der Wähler W1" und TV" bestimmt die Anzahl der Münzen, die von einer Münzsorte bei Herstellung einer Verbindung höchstens eingeworfen werden dürfen.
  • Bei dein Ausführungsbeispiel könnten daher höchstens neun Zehnpfennigstücke und vier Fünfzigpfennigstücke eingeworfen werden, was einer Gesamtgebühr von 2,9o AX entspricht. Der Drehmagnet 11111o für den Gebührenwähler Wlo zieht ini nachstehenden Stromkreis an: i. Erde, 3r, 391o, 3e, 1111o, Batterie.
  • Der Drehmagnet 1L1,," für den Gebührenwähler W50 zieht bei-Einwurf eines Fünfzigpfennigstückes oder einer Mark durch Stromloswerden des Relais G,,o über 5r, 49,,o, 4e, ell15o, Batterie an.
  • Bei Einwurf von zwei Zehnpfennigstücken und einem i-Mark-Stück bei dem angenommenen Beispiel würden also Wähler Wlo von Schritt 24 auf Schritt 26 und Wähler W" von Schritt a9 auf Schritt 3 1 gesteuert werden. Durch Abheben des Hörers wird durch Schließen des Hakenurnschalterkontaktes i HU die hochohmige Wicklung PA1 1 im Münzfernsprecher kurzgeschlossen, so daß durch die hierdurch bedingte Stromverstärkung Relais H anzieht. Das Anziehen von Relais H muß die Belegung eines Wählers für den Verbindungsaufbau und die Anschaltung der Zonenbestimmungseinrichtung bewirken. Relais H bringt über Kontakt 2h und die Kontakte 491o, 3 gso und 4 y- Relais B zum Anziehen. Relais B bindet sich über seinen eigenen Kontakt 5 b in Abhängigkeit von den Kontakten 2 a, :2p und 2 a b. Über den Kontakt 6 b wird der Vorwähler VW zum Anlaufen gebracht, indem sein Drehmagnet 11T VW über die Kontaktarme 5 VW, 6b, 4t, MVW an den Relaisunterbrecher RU gelegt wird.
  • Beim Aufprüfen auf einen freien I. Gruppenwähler GW zieht in bekannter Weise über den Kontaktarm IV VW Relais T im Vorwähler an. Durch Kontakt4t wird 111VW abgeschaltet. Über i b wird eine Leitungsschleife zum I. Gruppenwähler GW gebildet, so daß dort die RelaisAG und BG ansprechen. Unabhängig von den Belegungsvorgängen eines freien Gruppenwählers wird über Kontakt 2 b die Anschaltung eines Zonenbestimmungssatzes bewirkt. Relais An zieht über 2 b, 4 p an. Über Kontakt an wird der Drehmagnet MAS des Anrufsuchers AS eines freien Zonenbestimmungssatzes angelassen: 2. Erde; Relaisunterbrecher RU, an, 3 N; 5 Pr, MAS, Batterie.
  • Über den Arm VI des Anrufsuchers AS kommt über Kontakt 2 b ein Prüfstromkreis # zustande. Im Anrufsatz zieht Relais P an, und im Zonenbestimmungssatz zieht Relais PR an. Durch Kontakt 5 Pr wird der Drehmagnet MAS abgeschaltet und der Anrufsucher AS stillgesetzt. Durch Kontakt 4. P wird Relais An abgeschaltet. über Kontakt 3 P halten sich die Relais P und PR über Kontakt 5 t abhängig vom Relais T im Vorwähler. Durch die unabhängige Belegung des Gruppenwählers GW und der Zonenbestimmungseinrichtung wird die kürzeste Belegungszeit erzielt. Nach Anschaltung des Gruppenwählers und der Zonenbestimmungseinrichtung kann die Wahl beginnen.
  • Beim- Aufziehen der Nummernscheibe werden die Kontakte i vk und 2vk im Münzfernsprecher umgelegt, da beim Abheben des Hörers Magnet PM angezogen war und bis zum Wählbeginn angezogen bleibt. Durch die Umschaltung von i vk und 2 vk werden die Relais Glo und G50 sowie H stromlos, da die Erde im Münzfernsprecher abgeschaltet ist und über die Kontakte i vk und 2vk ein Schleifenstromkreis über die Sprechgarnitur des Münzfernsprechers zustande gekommen ist. Durch Abfall der Relais Glo; Gso wird Relais D erregt im nachfolgenden Stromkreis: 3. Erde, 3 r, 3 .glo, 2 g50, i ab; D@ I, Batterie. Über die Kontakte i d und 2 d wird die Leitung von den Gebührenkontrolleinrichtungen umgeschaltet auf die über die Wähler laufende Leitung zum I. Gruppenwähler. Das Relais A im Anrufsatz zieht an: 4. @ Erde, A I, i d, 3 zr, i r, i sm, i vk, Sprechgarnitur, nsi, 2 vk; 2 sm, 2 r, 2 d, AII, Batterie.
  • Relais A schließt über Kontakt 3 a die Schleife für den Gruppenwähler GW, dessen Steuerrelais AG und BG sich abhängig vom Kontakt 3 a halten. Relais A klappert . beim Ablauf der Nummernscheibe im Rhythmus der Wahlimpulse. Über Kontakt 3 a werden der I. Gruppenwähler und die weiteren Verbindungswähler gesteuert. Der Haltestromkreis für Relais B wird durch Kontakt 2 a geöffnet, da Kontakt 2P bereits bei der Anschaltung der Zonenbestimmungseinrichtung erregt wurde. Über den Kontakt 3 d des Relais D zieht das anzugsverzögerte Relais E an. Die Anzugsverzögerung des Relais E ist notwendig, damit der durch die Umschaltung der Kontakte i vk, 2 vk im Münzfernsprecher hervorgerufene @ Steuerimpuls für die Relais Glo und G50 infolge der Abschaltung der Erde im Münzfernsprecher für die Fortschaltung der Drehmagnete Mio und l11" unverkürzt zur Auswirkung kommen kann. An sich-ist der durch dieUmschaltung hervorgerufene Steuerstromstoß nicht erwünscht. Er läßt sich jedoch nicht vermeiden und muß daher mit voller Sicherheit zur Auswirkung gebracht werden. Diese nicht durch Geldeinwurf hervorgerufene zusätzliche Verstellung der Gebührenwähler Wlo und W50 wird durch die Wahl der Raststellung dieser Wähler berücksichtigt. Beim Abfall von Relais Glo und G50 ziehen Magnet Mlo über 3 r, 3 glo7 3 e, Mio, Batterie und der Drehmagnet .L'1750 über 5 7-, 4 95o, 4 e, Mso, Batterie an. Durch öffnen des Kontaktes 3 e werden die Magnete Mio und M50 stromlos.
  • Beim Ablauf der Nummernscheibe pendelt Relais A im Rhythmus der Wahlimpulse: Beim erstmaligen Abfall des Relais A ziehen über Kontakt i a die Relais V und VR im nachstehenden Stromkreis an: 5. Erde, 3 b, q. d, i a; h Wicklung I, KontaktarmIAS, 2i, 6Py, 3vr, VR, Batterie. Durch Kontakt i a wird entsprechend der gewählten Ziffer der Drehmagnet MW: des Mitlaufwählers im Takt der Wahlimpulse erregt.
  • Es sei angenommen, daß durch die Ziffern 2 bis g an erster Stelle die Ortsverbindungen, durch eine o an erster Stelle die Netzgruppenverbindungen und durch eine i an erster Stelle die gebührenfreien Verbindungen gekennzeichnet seien. Die Gebührenstufe der Netzgruppenverbindungen wird bei dem Ausführungsbeispiel durch die zweite Ziffer bestimmt. Bei dem angenommenen Beispiel sei die Kennziffer der Zone o8. Nach Wahl der Kennziffer o8 steht daher der Arm I W, auf Schritt 18. Durch das Eindrehen des Mitlaufwählers W1 beim Beginn der Wahl wird der Hilfswähler S in Gang gesetzt, um das durch die Stellung der Gebührenwähler Wlo und TV" gegebene Kriterium für die eingeworfene Gebühr zu übernehmen. Zunächst wird der Wähler S entsprechend der Restschritte des Wählers Ws, verstellt. Der Wähler W50 stand bei Beginn dieser Schaltvorgänge auf Schritt 32, so daß dieser Wähler bis zum Erreichen seiner Ruhestellungi Schritt 35, drei Schritte zurückgelegt hat. Jeder Schritt des Wählers W50 stellt fünf Münzeinheiten dar. Damit der Wähler S eine der Restschrittzahl des Wählers Ws, ent.-sprechende Schrittzahl in Münzeinheiten ausführt, sind die Kontaktschritte des Kontaktarmes IIIS des Wählers S bei jedem fünften Schritt angeschlossen. Bei der Übernahme der Restschritte des Wählers Ws, unter gleichzeitiger Umrechnung in -Münzeinheiten spielen sich folgende Schaltvorgänge ab: Über Erde, III W1, Widerstand Wig, Relais X, 3 pr, i u, III AS, I W50, M5o und Batterie zieht Relais X an. Der Drehmagnet M5, :erhält zunächst noch Fehlstrom. Kontakt ix bringt das abfallverzögerte Relais WR. Über i x, wr zieht der Drehmagnet MS für den Hilfswähler S an. Der Kontakt i ms des MagnetenMS schließt RelaisX kurz. Magnet M5o kann jedoch noch nicht anziehen, da der Widerstand Wis in den Stromkreis eingeschaltet ist. Relais X fällt ab, Magnet MS wird stromlos, Hilfswähler S wird um einen Schritt fortgeschaltet. Dieses Spiel wiederholt sich bis Kontaktarm IIIS den Schritt 5 erreicht hat. Magnet M5, kann jetzt über Erde, IIIS Schritt 5, 5 u, i ms, 3 pr, i u, III AS, I WSO, M50, Batterie anziehen. Wenn der Kontaktarm IIIS auf den nächsten Schritt springt, wird M5, stromlos. M50 zieht von neuem an, wenn III S Schritt i o erreicht und so fort.
  • Sobald Kontaktarm I W50 den Schritt 35 erreicht, bleibt Relais X stromlos. Wenn Relais X längere Zeit abgefallen ist, fällt auch das abfallverzögerte Relais WR ab, so daß über Erde, Kontaktarm VS, 3 wr, Relais U anzieht. Durch Kontakt i u wird jetzt der Gebührenwähler Wio für den Heimlauf im Gleichtakt mit dem Hilfswähler S geschaltet. Durch Kontakt 5 u ist der Widerstand Wis wirkungslos gemacht, so daß zunächst Relais X und WR, dann Drehmagnet Mio im nachfolgenden Stromkreis anziehen kann: 6. Erde, 5u, I ms, 3 pr, i u, II AS, I Wio, Mlo, Batterie.
  • Relais X und der Drehmagnet MS arbeiten wiederum als Selbstunterbrecher. Über 6u, i wr, V W1 zieht Relais TR an. Relais TR bindet sich über Kontakt 3 tr. Sobald W,0 Schritt 35 erreicht hat, hat Wähler S die Supplementschrittzahl der beiden Gebührenwähler Wlo und W5o unter gleichzeitiger Umrechnung der Schritte des Wählers W5o in Münzeinheiten übernommen.
  • Bei dem angenommenen Beispiel hat sich der Wähler S auf den Schritt 23 (5X3-1-8) gestellt. Schritt 23 des Kontaktarmes IS entspricht einer Gebühr von i,2o A£ und ist mit dem Schritt 18 des Wählers W1 verbunden. Relais VR war immer nur während des Aussendens der Wahlimpulse erregt. Nach Aussenden der zweiten Stromstoßreihe ziehen daher über Kontakt i vr, Kontaktarm I W1 Schritt 18, T S Schritt 23, z tr, a wr, die Relais Y und C über ihre Wicklungen I an.
  • Das Ansprechen von Relais Y und C ist das Kriterium für die entrichtete Gebühr der gewählten Netzgruppenverbindung. Über Kontakt 5 y und den hochohmigen Widerstand Wi 5, V AS zieht Relais F über Wicklung F I an, während Relais K durch den Widerstand Wi5 Fehlstrom erhält. Relais F bindet sich über seine Wicklung F II und den eigenen Kontakt 3 f in Abhängigkeit von 2 ab. .Relais C bindet sich über seine Wicklung CII und Kontakt :2 c in Abhängigkeit von dem Mitlaufwähler W1 über V W1.
  • Durch Kontakt 6 c wird der Drehmagnet MWl an den Relaisunterbrecher RU geschaltet, so daß der Mitlaufwähler W1 die Nullstellung aufsucht. Durch VW, wird der Haltestromkreis für C auf Schritt »o« unterbrochen und der Magnet MW, durch öffnen von Kontakt 6 c stillgesetzt. Relais Y hat sich über seine Wicklung Y II und Kontakt 2 y abhängig vom Hilfswähler S über Arm V S gehalten. Nach Abfall von C zieht über die Kontakte 5 u, X, 6y, 5C3 3q3 wi4, Batterie Relais X an. Relais X und Magnet MS arbeiten wiederum als Selbstunterbrecher, so daß der Hilfswähler S in die Nullstellung läuft.
  • Bei dem Heimlauf vom Wähler S wird der Mitlaufwähler W1 von neuem eingestellt. Er übernimmt die Restschrittzahl des Wählers S. Drehmagnet MW, zieht über i y, 2 ms im Rhythmus des Drehmagneten MS an. Während des Heimlaufes von S zieht durch Wiederansprechen von WR Relais TR von neuem an und zwar über: 7. Erde, V W1, i wr, 6u, TR, Batterie. Wenn Wähler S in Ruhelage, wird über V S Schritt »o« Kontakt ¢ tr und Relais 1(R über seine Wicklung KR II erregt. Relais KP, bindet sich über den eigenen Kontakt q. kr abhängig von V W1. Über Kontakt 3 kr wird Relais C über Wicklung C II abhängig vom Kontaktarm V W1 eingeschaltet. Da Relais Z über seine Wicklung ZII, i pr, Kontaktarm V S in Ruhestellung erregt ist, werden die Relais PR und P stromlos, sobald die Relais C und I(R erregt werden. Kontakt 5 z ist geöffnet und die Ruhekontakte 5 kr und i c öffnen sich.
  • Durch den Heimlauf des Hilfswählers S war der Haltestromkreis für Relais Y über seine Wicklung YII, Kontaktarm VS unterbrochen. Der Gebührenwähler WS", der sich in Ruhestellung befindet, übernimmt jetzt die Ergänzungsschrittzahl des Wählers W, im nachfolgenden Stromkreis: 8: Erde, V W1, N, q.y, IVAS, 4f, MSo, . Batterie.
  • In diesem Stromkreis zieht zunächst Relais N an. Über 2 n wird der Drehmagnet MW, erregt. Kontakt z mwl schließt Relais N kurz, so daß M5o anziehen kann. W, und W50 machen je einen Schritt. Durch Abfall von N wird MW, stromlos. N zieht wieder an. Die Schaltvorgänge wiederholen sich, bis T1'1 die Nullstellung erreicht hat. Alle Relais im Zonenbestimmungssatz werden bei Erreichen der Nullstellung durch Wähler WI stromlos. Wenn der gerufene Teilnehmer sich meldet, kann die Stellung des Wählers-W" für die Steuerung des Netzgruppenzählers ausgenutzt werden, da die Ergänzungsschrittzahl gerade der eingeworfenen Gebühr in Münzeinheiten entspricht.
  • Um noch einmal zu dem angenommenen Beispiel zurückzukommen, es war der Betrag von i,2o Adt in Form von zwei Zehnpfennigstücken und zwei Fünfzigpfennigstücken entrichtet. Der Gebührenwähler f720 war dabei von Schritt 24 auf Schritt 27 gesteuert und der Gebührenwähler W50 von Schritt 29 auf Schritt 32. Die Ergänzungsschritte des Wählers bV" betragen daher 35 -- 27 = B. Die Ergänzungsschritte des Wählers W50 betragen 35 - 32 = 3. Der Hilfswähler S war daher eingestellt auf 3 X 5 = 15 -i - s = 23. Wähler W1 übernimmt r die Ergänzungsschritte des Wählers S, d. h. er stellt sich auf Schritt i 2 = 35-23. Wähler W50 übernimmt die Ergänzungsschritte vom Wähler W1, d. h. er stellt sich auf Schritt 23 = 3 5 - 12. Die Ergänzungsschrittzahl des Wählers W50 ist 12, die der eingeworfenen Gebühr von i,20 9jZ = zwölf Münzeinheiten entspricht.
  • Bei Meldung des gerufenen Teilnehmers zieht Relais M über 2 f, seine Wicklung 1171 und den Arm III vw an, da in bekannter Weise an die b-Ader des I. Gruppenwählers das Zählpotential gelegt wird. Relais 1L7 bindet sich über 2m, seine WicklungMII in Abhängigkeit von lab. Durch Kontakt 41zt wird. die Haltewicklung F 1I kurzgeschlossen, so daß Relais F abfällt. Relais K1 zieht über Erde, 5 t, i f, II Wso, 3 m, K I, D III, Batterie an. Durch Kontakt 3 k wird der Drehmagnet ild"o erregt; durch Kontakt m50 wird Relais I wieder kurzgeschlossen, so daß Wähler W50 einen Schritt macht. Dieses Spiel wiederholt sich, bis der Wähler TV" den Schritt 34 erreicht hat. (Die Ausgangsstellung war Schritt 35.) Beim jedesmaligen Anziehen von Relais K wird der Netzgruppenzähler FZ über die Kontakte i k, ?- @1,i jedesmal um einen Schritt fortgeschaltet.
  • Die Auslösung der Verbindung@wrd durch Einhängen des Hörers im Münzfernsprecher bewirkt. Über Batterie, A II, 2d, 2r, 2 sän, 2 vk, 2 HU zieht der Sperrmagnet SM an. Durch a sni wird der hochohmige Widerstand Wälo eingeschaltet, so daß Relais A in dein genannten Stromkreis sich nicht halten kann. Relais A fällt ab und bewirkt die Auslösung der Verbindung. In bekannter Weise wird der Zählimpuls über die c-Ader zum Vorwähler gegeben, so daß durch die eintretende Stromverstärkung Relais ZR über Wicklung ZR I anziehen kann. Relais ZR bindet sich über den eigenen Kontakt 5 zr abhängig vom Relais V, das beim. Abfall von Relais A über Erde, 3b, 4d, i a, VI, i p, VII, Batterie erregt würde, Kontakt 3 -r legt das Kassierpotential an die a-Ader, so daß der Kassiermagnet Kill über Erde, K117, i szn; i r, 3 z", P, Batterie anziehen kann. In diesem Stromkreis zieht auch Relais P an, das durch i p Relais V zum Abfallen bringt. Relais V ist. abfallverzögert, so daß Relais ZR durch Öffnen des Kontaktes i v erst nach einer gewissen Zeit stromlos wird, damit über Kontakt 3 -r das Kassierpotential genügend lange an die Leitung geschaltet ist. Durch die Abschaltung des Gruppenwählers fällt Relais T ab, das in bekannter Weise über Kontakt 4. t den Vorwähler durch Erregen des Drehmagneten AIVW über den Relaisunterbrecher RU in die Nullstellung treibt. Durch den Abfall von Relais T kommt Relais AB über Erde, 3 b; 4d, 3 t, AB, Batterie unter Strom. Relais AN hält sich über den eigenen Kontakt i ab in Abhängigkeit von den Relais Glo und G5". Über Kontakt 3 ab wird ein Besetztsummer an die Leitung zum Münzfernsprecher gelegt. Kontakt i ab bringt Relais D zum Abfall, und Kontakt 2 ab läßt Relais illl Wicklung II stromlos werden.
  • Damit dve Gebührenwähler W20 und 1A%50 für eine neue Verbindung die notwendige Einstellung auf Schritt 24 und 2c9 einnehmen, wird über Kontakt i ab und Kontaktarm IlI W5o, 3 m, Relais K, D III und über Kontaktarm 1I W20; Relais HR, D II, Batterie erregt. Relais K und Drehmagnet 2,1" einerseits und Relais HR und Drehmagnet &1 l0 andererseits arbeiten als Selbstunterbrecher, bis der Kontaktarm III W.50 den Schritt 29 und Kontaktarm II Wlo den Schritt 24 erreicht haben. Während des Laufes der Wähler W50 und W1, bleibt Relais D über seine Wicklung D 1I und DIII noch erregt. Sobald Wlo und W50 die Schritte 24 und 29 erreicht haben, fällt Relais D ab, da der Stromkreis für Wicklung D I durch Kontakt i ab bereits unterbrochen war. Sobald nach Umschaltung der Kontakte i vk und 2 vk wieder Erde an die ab-Ader geschaltet ist, ziehen die Relais Gio und G50 von neuem an. Durch die Kontakte 2 g5, und 3 glo wird der Haltestromkreis für Relais AB unterbrochen. Es ist jetzt der Anfangszustand wieder hergestellt. Es fließt ein Ruhestrom über die Relais GlO und GSO.
  • Da die Gebühren für die Netzgruppenverbindüngen sich abhängig yon der Tageszeit ändern sollen, ist im Amt ein Tarifumschalter TU vorgesehen. Durch den Kontakt i T U kann die hochohmige Wicklung G50 ,I des Relais G5, kurzgeschlossen werden; so daß das Schauzeichen SZ im Münzfernsprecher genügend Strom erhält. Je nachdem; ob das Schauzeichen erregt ist oder nicht, wird bestimmt, ob der Nacht- oder Tagtarif gültig ist. Durch den Tarifumschalter TU findet über Kontakt 2 TU gleichzeitig eine Umschaltung auf den Kontaktarm II S des Hilfswählers S statt, dessen Kontaktschritte entsprechend der Gebührenänderung mit den Schritten des Mitlaufw.ählers W1 verbunden sind.
  • Abschaltung der Zonenbestimmungseinrichtung bei nicht ausreichender Gebühr Wie bereits beschrieben, war das Relais TR bei der Einstellung des Hilfswählers S auf den der eingeworfenen Gebühr entsprechenden Ergänzungsschritt erregt worden und hatte sich über Kontakt 3 tr in Abhängigkeit von V W1 gehalten. Nach Wahl der zweiten Ziffer bei einer Zonenverbindung zieht über Erde, Kontaktarm II W, Schritt i L bis 2o, i tr, 2 wr, 2 vr, Relais 0 an. Nur wenn die Stellung des Mitlaufwählers W1 mit der Stellung des Hilfswählers Sübereinstimmt, ziehen die Relais Y und C an. Über Kontakt 3 q wird Relais KR über seine Wicklung KR II erregt, da Kontakt 3 c sich in Ruhe befindet. Kontakt i ki- bewirkt einen starken Stromstoß über Kontaktarm V AS, so daß die Relais F und K im Anrufsatz anziehen. Da der gerufene Teilnehmer sich noch nicht gemeldet hat und somit das Relais !1T stromlos ist, wird durch den Kontakt 3 h Relais T kurzgeschlossen. Der Abfall des Relais T bewirkt die Auslösung der Verbindung. Über Kontakt .1 t wird der Vorwähler nach Hause gesteuert. Durch Kontakt 5 t werden die RelaisP und PR zum Abfall gebracht. Durch den Abfall von PR wird der Zonenbestimmungssatz, wie bereits beschrieben, in die Ruhelage geführt. Über Kontakt 3 t wird Relais AB, wie bereits beschrieben, gebracht. Über Kontakt ä ab werden die Relais K und IJR über die Kontaktarme III W,0 und IIIWlo erregt, die mit den Drehmagneten 1f110 und M50 als Selbstunterbrecher arbeiten und die Gebührenwähler Wlo und W5o in die Stellung 24. und 29 treiben. Über Kontakt 3 ab wird ein Besetztsummer an die Leitung gelegt.
  • Ortsverbindungen Vor Beginn der Wahl muß die Ortsgebühr (io ,h11) eingeworfen sein. Der Gebührenwähler Wlo wird durch ein einmaliges Öffnen des Kontaktes ghlo auf Schritt 25 gebracht. Bei Beginn der Wahl wird, wie bereits beschrieben, durch Abfall von 010, bedingt durch die Umschaltung der Kontakte i vh und. 2 vh, Wähler W10 von Schritt 25 auf Schritt 26 gebracht. Auch Wähler W50 läuft von Schritt 29 auf Schritt 3o. Die Zonenbestimmungseinrichtungen (Fig. c) sind, wie beschrieben, durch 2 b angeschaltet worden. Der Summenschalter S stellt sich bei Übernahme der Suppleinentsschrittzahl der Wähler Wlo und W,, auf Schritt 3q., und zwar macht er 5X5=25 Schritte bei Übernahme der Supplementschritte von W" und 9 Schritte bei Obernahme der Supplementschritte von W,0.
  • Die Ortsverbindungen sind geke.nizeichnet durch eine 2 bis 9 an erster Stelle. Sobald eine derartige Ziffer gewählt ist, zieht Relais f an über seine Wicklung J I, da der Kontaktarm I W, auf den der gewählten Ziffer entsprechenden Schritt gestellt wird. Über Kontakt i i und den Widerstand Wi9, der hochohmig sein soll, zieht Relais C an, und zwar im nachfolgenden Stromkreis: 9.-Erde, ii, Wio, IS Schritt34, 2TU, 2tr, 2 wr, Y I, C I, Batterie.
  • Relais Y erhält Fehlstrom. Durch Kontakt 21 wird der Drehmagnet MW, des Mitlaufw ählers für die weitere Aufnahme von Wahlimpulsen gesperrt. Durch Kontakte i c und 4i wird der Stromkreis für die Relais PR und P geöffnet, da Relais Z bereits erregt war. Durch Kontakt 6 c wird der MitlaufwählerWi durch Erregung desDrehinagneten MW, über Relaisunterbrecher RU in die Ruhelage gebracht. Sobald Kontaktarm V Lhi die Ruhestellung erreicht hat, fallen die Relais J und C ab. Durch Abfall von Relais PR wird Relais X erregt über Batterie, Wi4, 3 y, 3 pr, X, 5 u, Erde.
  • Über Kontakt i x wird Relais WR gebracht, das über den Kontakt wr den Drehmagneten MS einschaltet. X und MS arbeiten als Selbstunterbrecher, so daß der Hilfswähler S in die Ruhestellung gebracht wird. Sobald Kontaktarm VS die Nullstellung erreicht hat, wird Relais U stromlos. Im Anrufsatz (Fig. b) war Relais P abgefallen. Die Relais F und K konnten nicht anziehen, da die Relais Y und KR nicht gekommen waren. Wenn beim Einhängen des Hörers der Gruppenwähler auslöst, zieht Relais ZR an. Über Erde, 5 t, I f, I In, 2 zr zieht der Ortsgebührenzähler OZ an. Nach Abfall von Relais T zieht, wie bereits beschrieben, Relais AB an, das über Kontakt 2 ab in Verbindung mit dem Relais K und HR die Gebührenwähler W10 und W,;0 in die Stellungen 2,4 und 29 treibt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Münzfernsprecher in Selbstanschlußfernsprechanlagen zur Feststellung der übereinstimmung des eingeworfenen Betrages finit dein Werte der hergestellten Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß die den einzelnen Münzsorten zugeordneten, durch Münzeinwurf einstellbaren Gebühren-Wähler (W10, W50) in der Vermittlungsstelle ihre Einstellwerte nacheinander beim Heimlauf an einen die .Gesamtgebühr kennzeichnenden Hilfswähler (S) durch Übertragung einer ihrer Restschrittzahl entsprechenden Zahl von Stromstößen übermitteln.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB bei der Obertragung der Restschrittzahl der Gebühren-Wähler auf den Hilfswähler gleichzeitig eine Umrechnung in Münzeinheiten erfolgt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ergänzungsschrittzähl der Gebühren-Wähler übernehmende Hilfswähler bzw. Summierwähler (S) mit einem Hilfsrelais (U) zusammenwirkt, das die Einstellungen der Gebührenwähler (W1, und W50) nacheinander wirksam werden läßt:
  4. 4. SchaltungsanordnungnachAnspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Summenbildung in einer Münzeinheit die in verschiedenen Gebührenwählern (W10 und W50) gespeicherten Münzwerte verschiedener Münzsorten ein vom Summier-Wähler (S) geschaltetes Hilfsrelais (X) vorgesehen ist, das mit dem Drehmagneten (MS) des Summierwählers (S) als Selbstunterl#,recher und mit den Drehmagneten (M10 und M,,0) der Gebührenwähler (W10 und Ws.) über einen die Drehmagneten (M50 und M10) nacheinander einschaltenden Kontakt eines weiteren Hilfsrela: s (U) geschaltet ist, das über seinen Kontakt (5 ji) den über das Hilfsrelais (X) und den Drehmagneten (M50) verlaufenden Stromkreis über einen Kontaktarm (IIIS) des Summerwählers (S) schaltet, der über eine Kontaktbank gleitet; deren Schritte entsprechend der Wertigkeit in Münzeinheiten des durch den Gebührenwähler (W50) angezeigten Münzwertes verbunden sind.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ortsgebühr kennzeichnenden Schritte dies Mitlaufwählers (W1) mit einem Relais (J) verbunden sind, das das die Ortsgebühr kennzeichnende Potential über einen hohen Widerstand (Wis) an den der Ortsgebühr .entsprechenden Schrittkontakt des Summierwühlers (S) schaltet, so däß in dem über den Summierwählerarm (IS bzw. IIS) verlaufenden Stromkreis nur eines von den beiden Gebührenkontrollrelais (Ir, G) zur Wirkung gebracht wird.
  6. 6. Schaltungsanordnungnach Anspruch i bis 5; dadurch gekennzeichnet, daß der in der Zonenbestimmungseinrichtung (W1, S) durch die Stellung des Summierwäh7!ers (S) gekennzeichnete Wert der eingeworfenen Gebühr für die Fortschaltung des Zählers unter Zuhilfenahme eines Hilfswählers nutzbar gemacht wird, um vor Meldung des gerufenen Teilnehmers die Zonenbestimmungseinrichtüng für eine andere Verbindung freizumachen.
  7. 7. SchaltungsanordnungnachAnspruch6, dadurch gekennzeichnet, daß der das Wertigkeitskennzeichen aus der Zonenbestimmungseinrichtung (W1, S) übernehmendeHilfgwähler ein derTeilnehmerleitung zugeordneter Gebührenwähler (W;,0) ist, der nach Übermittlung seines Gebührenwertes an den Umrechnungswähler (S) in der Zonenbestimmungseinrchtung in die Ruhestellung läuft zwecks übernahmt des Summenwertigkeitskennzeichens aus der Zonenbestimmungseinrichtung.
  8. 8: SchaltungsanordnungnachAnspruch6 und 7, dadurch gekennzeichnet, däß zur Einstellung des der Leitung fest zugeordneten Gebührenwählers (W50) auf die der Summe der eingeworfenen Gebühr entsprechende Restschrittzahl der im Umrechnungswähler (S) enthaltene Supplementwert der eingeworfenen Gebühr auf den als Hilfswähler dienenden Mitlaufwähler (W1) übertragen wird, der beim Heimlauf seine Restschrittzahl auf den Gebührenwähler (W50) überträgt.
  9. 9. SchaltungsanordnungnachAnspruch6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der der Leitung fest zugeordnete Hilfswähler (W50) bei Meldung des gerufenen Teilnehmers im Heimlauf seine der Gebühr entsprechende Restschrittzahl auf den Zähler (FZ) überträgt.
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