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Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern
und Wählerbetrieb Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit Haupt- und
Unterämtern und Wählerbetrieb, bei denen das Unteramt mehr als zehn Teilnehmer umfaßt
und zur Auswahl gewünschter Unteramtsteilnehmer dekadisch gesteuerte Drehwähler
benutzt werden.
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Was die Anschaltung von Teilnehmerleitungen an solche Wähler betrifft,
so sind bereits Anordnungen bekanntgeworden, in denen die Teilnehmerleitungen in
Zehnergruppen geteilt sind und je eine Gruppe an einen Wähler angeschlossen ist,
wobei die Auswahl des einzustellenden Wählers, also die Gruppenwahl, durch Einstellung
eines vorgeordneten Wählers vorgenommen wird.
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In kleineren Anlagen ist der Aufwand eines solchen die Gruppenwahl
ausführenden Wählers dadurch vermieden worden, daß sämtliche Teilnehmerleitungen
an einen als Raststellenwähler ausgebildeten Wähler angeschlossen wurden, wobei
z. B. zum Anschluß von drei Teilnehmergruppen die Bezifferung z bis 8, gz bis go
und oz bis oo gewählt wurde. Hierbei muß der Raststellenwähler infolge der unmittelbaren
Aufeinanderfolge der Kennzeichnungskontakte g und o für die zweite und dritte Teilnehmergruppe
nach Wahl der dritten Gruppe o die Kontaktreiheder7zweiten Teilnehmergruppe bis
zu einer Raststelle überlaufen, von der aus die Einstellung durch die zweite Stromstoßreihe
erfolgt. Der Wähler ist daher mit besonderen Schalteinrichtungen ausgerüstet,!um
den Antriebsmagneten des Wählers nach seiner Beeinflussung im Nummernstromstoßkreis
(erste Reihe) aus diesem
auszuschalten, in einen selbsttätigen Arbeitsstromkreis
(Überlaufen) einzuschalten und anschließend wieder im Nummernstromstoßkreis (zweite
Reihe) zu betätigen.
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Um nun sowohl den Aufwand eines besonderen Wählers in einer Gruppenwahlstufe
als auch die bei Benutzung eines Raststellenwählers als Leitungswähler erforderlichen
Schalteinrichtungen für die verschiedenartige Steuerung des Antriebsmagneten des
Wählers zur Einstellung auf die gewünschte Teilnehmerleitung zu vermeiden, hat man
vorgeschlagen, die in Zehnergruppen geteilten Leitungen an verschiedene Wähler anzuschließen
und die Kontakte zur Gruppenkennzeichnung in der Kontaktbank eines der Wähler oder
in einer bestimmten Kontaktreihe des mit mehreren Kontaktreihen ausgerüsteten Wählers
anzuordnen.
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Bei diesen Anordnungen sind nun die zur Kennzeichnung der einzelnen
Leitungsgruppen dienenden Kontakte m einer Kontaktreihe untergebracht, welche zusätzlich
zu den in üblicher Weise für den Aufbau einer Verbindung vorgesehenen Kontaktreihen
(Sprech-, Prüf- und Sperrkontaktbank) vorgesehen ist. -Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es nun, auch diesen Aufwand zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht,
daß zur Kennzeichnung der gewünschten Teilnehmergruppe unter den an verschiedene
Kontaktreihen angeschlossenen Teilnehmergruppen dienende Schalteinrichtungen an
als Kennzeichnungskontakte dienende Kontakte einer Kontaktreihe angeschlossen sind;
mit deren übrigen freien Kontakten Leitungsadern der über diese Kontaktreihe erreichbaren
Teilnehmer unmittelbar verdrahtet sind, während die die Zahl der freien Kontakte
übersteigende Zahl von Teilnehmerleitungsadern durch nach der Gruppenkennzeichnung
beeinflußte Schaltmittel an Kontakte angeschaltet wird, auf denen der durch die
Gruppenkennzeichnung einzustellende Wähler bereits vor der Kennzeichnung der gewünschten
Teilnehmerleitung steht.
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Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Fernsprechanlage gewählt,
welche aus einem mit einer Batterie ausgerüsteten Unteramt UA (Fig. i) und einem
Hauptamt HA (Fig: 2) besteht. Beide Ämter stehen über mehrere Verbindungsleitungen
miteinander in Verbindung. In dem Ausführungsbeispiel ist nur eine dieser Verbindungsleitungen,
nämlich VL i, mit ihren Wählern und Schalteinrichtungen im Haupt-und Unteramt wiedergegeben.
Die übrigen nicht gezeigten Verbindungsleitungen sind mit den gleichen Wählern und
Schalteinrichtungen ausgerüstet wie die in dem Ausführungsbeispiel gezeigte Verbindungsleitung
VZ i.
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Zur Auswahl eines gewünschten Unteramtsteilnehmers bei der Herstellung
ankommender Verbindungen oder bei dem Aufbau interner Verbindungen wird ein dem
Anrufsucher entsprechend ausgebildeter Leitungswähler benutzt, also entweder ein
Wähler mit zwei Schaltarmsätzen oder zwei Wähler. Zunächst wird der Leitungswähler
durch eine Gruppenkennziffer zur Einstellung gebracht, d. h. abhängig von dieser
Gruppenkennziffer der zur Teilnehmerauswahl zu benutzende Schaltarmsatz oder Wähler
bestimmt; dieser wird daraufhin durch die letzte Teilnehmer ziffer eingestellt:
Die Unterscheidung zwischen abgehenden und in ternen Verbindungen erfolgt durch
ein Mitlaufschalt. werk im Hauptamt, welches durch die einzelner Stromstoßreihen
der Nummernwahl fortgeschaltei wird und bei Kennzeichnung einer Internverbinduni
eine derartige Umschaltung veranlaßt, daß die zui Kennzeichnung des gewünschten
Teilnehmers, alsc zur Einstellung des Leitungswählers im Unteramt; dienenden weiteren
Stromstoßreihen über eine Adei der Verbindungsleitung Stromstoßempfangsrelais im
Hauptamt beeinflussen, welche diese Stromstöße über die andere Ader der Verbindungsleitung
zum Leitungswähler des Unteramtes zurückgeben.
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Nach dieser grundsätzlichen Erläuterung des Ausführungsbeispiels sollen
nunmehr die einzelnen Stromläufe und die hierdurch gesteuerten Schaltvorgänge zur
Darstellung kommen.
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Im Ruhezustand der gezeigten Verbindungsleitung VZ i sind in
dem über die a-Ader der Verbindungsleitung VZ x verlaufenden, zur Ladung
der Unteramtsbatterie dienenden-Stromkreis die Relais Lit und L i u im Unteramt
und das Relais Sph im Hauptamt erregt. Dieser Ladestromkreis verläuft über -, Lu,
L i et, Gl i,' lwc i in Stellung o, 238 h 3 u, as 2 in Stellung
o, 65 cu, 66 mu, 73 P i ti, aVI_ i, zig uh, 121 hh,
146 bh, 149 Ih, Sah, -. Außer diesem über die a-Ader verlaufenden
Ladestromkreis besteht noch ein über die b-Ader der Verbindungsleitung VZ
i
verlaufender Ruhestromkreis, nämlich über -, Wi 17,
x61 fh, Lla,156
yh, 150 mh (bzw.162 lh, Kh I, 16o yh, 159 bh, 240 yh, 15= Ih), aw
4 in Stellung o, 135 ila, mw 4 in Stellung o, 133 sPh, 132 hh,
b VL 1, 89 uu, 88 mu, Xu III, Cu, Wi 10, 92 eu, 100
h 3 u, lw i in Stellung o, i11 P 2 u, 54 uu, +. In diesem über die
b-Ader verlaufenden Ruhestromkreis ist nur das Relais LA erregt; das infolge Schließens
der Kontakte 151 Ih und 162 Ih parallel zu dem Relais Lh liegende Relais Kh ist
nicht erregt. Infolge Erregung des Relais Lu im Unteramt UA sind unter anderen die
Kontakte 31 tc und ii lu geschlossen, so däß für einen anrufenden Teilnehmer die
Verbindungsleitung VL i bereitgestellt ist.
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Hebt ein anrufender Teilnehmer, z. B. der Teilnehmer Tn ii, seinen
Hörer ab, so kommt folgender Stromkreis zustande: -, Sph, 149 ljt,
146 bh, 1.21 hh, zig uh, a VZ 1, 73 P = u, 66
mu, 65 cu, 1-1, 31 u, R i1 I, i t i1, Tn 11, 4 t 1i, +. In diesem Stromkreis
kommt das Relais R ii zur Erregung und veranlaßt eine Erregung des Relais
An i über-, An i, ii lu; g t 11, 8 y i=, -[-. Durch Schließen des
Kontaktes 8o an z kommt eine Erregung des Relais Czc zustande, so daß nach
Schließen des Kontaktes 47 gu der Drehmagnet Das des Anrufsuchers AS erregt
wird über -, Das, 53 xu, 52 M, 51 P 1 u, 48 lu, 47 gu, ccs
i in Stellung o, 54 uu, -f-. Der Anrufsucher AS führt einen Schaltschritt aus. Durch
Schließen des Kontaktes 56 das kommt eine Erregung des Relais Xu über die
Wicklung I zustande; so daß durch Schließen des Kontaktes 86 xu das Relais Eu an
die b-Ader der Verbindungsleitung VL i angelegt wird. Durch Öffnen des Kontaktes
53 xu wird der DrehmagnetDas
stromlos. Das Relais Xu hält sich über
die Kontakte 59 eu, 58 an i und 57 xu. Im Hauptamt HA kommt
nach Anschaltung des Relais Eu das parallel zum Relais Lh an der b-Ader der
Verbindungsleitung VZ i liegende Relais Kh zur Erregung und veranlaßt durch
Schließen des Kontaktes i8o kh eine Erregung des Relais Mh und parallel zu diesem
eine Erregung des Drehmagneten Daw des Anschaltwählers. Durch Schließen des Kontaktes
167 daw kommt das Relais Yh in Reihe mit dem hierbei nicht zur Erregung kommenden
Drehmagneten Dmw des Mitlaufwerkes zum Ansprechen, so daß das Relais Lh abgetrennt
wird, sich aber während der Erregung des Relais Yh in dem Entladestromkreis des
Kondensators lio i weiter hält. Bei aberregtem Relais Yh verläuft der Haltekreis
über den Kontakt 152 mh. Das Relais Ylt hält sich mit seiner Wicklung II nach Fortschaltung
des Anschaltwählers um einen Schaltschritt über den Schaltarm aw 4 in Stellung
i, den Kontakt 441 yla und die b-Ader der Verbindungsleitung VZ i. In diesem
Stromkreis kommt auch das an die b-Ader angeschaltete Relais Eu zur Erregung
und veranlaßt durch Öffnen des Kontaktes 59 eu eine Aberregung des Relais Xu. Durch
Öffnen des Kontaktes 86 xu werden die Relais Eu im Unteramt und Yh im Hauptamt
stromlos. Würde der anrufende Teilnehmer noch nicht erreicht sein, so würde eine
neue Erregung des Drehmagneten Das zustande kommen und ebenfalls eine weitere
Fortschaltung des Anschaltwählers im Hauptamt erfolgen, wobei wiederum nach der
Fortschaltung des Anschaltwählers durch Erregung des Relais Eu über die b-Ader eine
Bestätigung zum Unteramt über die erfolgte Fortschaltung gegeben wird. Der Anrufsucher
AS und der Anschaltwähler im Hauptamt werden demnach im Gleichschritt fortgeschaltet.
Da der anrufende Teilnehmer Tn ii bereits an den von dem ersten Schaltarmsatz erreichbaren
Kontakt i des Anrufsuchers AS angeschlossen ist, erfolgt schon nach Vollendung des
ersten Schaltschrittes eine Erregung des Relais P i et über -,
T 1i, 6 y ii bzw. 7 t ii, R Il 1I, 5 y ii, c ii, ase i auf
Kontakt i, 2o wu, P i u I, 24 an i,
Durch Öffnen des Kontaktes 73 P i u wird
der über die a-Ader verlaufende Ladestromkreis unterbrochen, so daß die Relais Lu
und L i u zur Aberregung kommen und die übrigen Teilnehmer durch Schließen
der Kontakte 2i u bzw. io lu auf die nächste Verbindungsleitung weiterschalten.
Durch Öffnen des Kontaktes ii he wird das Relais An i aberregt. Infolge Durchschaltung
der Sprechadern nach Schließen der Kontakte 72 P i u und 16 p i u kommt über die
Teilnehmerschleife das Relais Uu zur Erregung, es schaltet durch Schließen des Kontaktes
55 uu das Relais Fu ein, welches nunmehr durch Schließen des Kontaktes 81 fu das
Relais Gu weiter hält und durch Schließen des Kontaktes 76 fu auch die b-Ader
der Verbindungsleitung VL i zum Hauptamt durchschaltet.
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Sollte der anrufende Teilnehmer nicht zu der Teilnehmergruppe Tn ii-Tn
io gehören, welche an den ersten Kontaktsatz des Anrufsuchers AS angeschlossen ist,
so erfolgt im Gleichschritt mit dem Anschalt-Wähler eine Fortschaltung des Anrufsuchers
AS bis zum Erreichen des Kontaktes ii durch den Schaltarm. asc 2; über diesen
Kontakt wird das Relais Wu beeinflußt, nämlich über -, Wi i, 23 wu,
22 an i,
asc 2 auf Kontakt ii, Wu I, -E-. Es hält sich über
-, Wi 2, 42 wu, Wu 1I, 44 au, -@-. Durch Öffnen der Kontakte 12 wu,
14 wu und 2o wu bzw. Schließen der Kontakte 13 wu, 15 wu und
21 wu wird an Stelle des zuerst für die Suchbewegung wirksamen Schaltarmsatzes des
Anrufsuchers AS 'der zweite Schaltarmsatz eingeschaltet. Ein gleicher Schaltvorgang
erfolgt inzwischen im Hauptamt, indem dort nach Erreichen der Stellung ii durch
den Schaltarm aw i
des Anschaltwählers das Relais Wh zur Erregung kommt
und durch Öffnen des Kontaktes 215 wh bzw. Schließen des Kontaktes 214 wh an Stelle
des Schaltarmes aw i den Schaltarm aw 2 zur Anschaltung des dem anrufenden
Teilnehmer entsprechenden Zählers wirksam macht. Die Fortschaltung des Anrufsuchers
und des Anschaltwählers erfolgt nun so lange, bis der zu der zweiten Teilnehmergruppe
Tn 9,i-2o gehörige Teilnehmer gefunden ist. Die dann eintretenden Schaltvorgänge
entsprechen den bereits oben geschilderten Schaltvorgängen.
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Im Hauptamt kommt nach der Durchschaltung der b-Ader am Kontakt
76 fu eine Erregung des an die b-Ader angeschalteten Relais Bh über die Wicklungen
I und II zustande, welches durch Schließen seines Kontaktes 147 bh das Relais Ah
an die a-Ader der Verbindungsleitung anschaltet, so daß auch dieses Relais über
die Schleife des anrufenden Teilnehmers zur Erregung kommt, Durch Öffnen des Kontaktes
146 bh wird das Relais Sph ausgeschaltet, Inzwischen ist durch Schließen des Kontaktes
2o2 ah eine Erregung des Relais Ch über den Widerstand Wi ig erfolgt, da
der Kurzschluß auch am Kontakt Zoo bh aufgehoben ist, Nach Schließen des Kontaktes
198 ch kommt. das Relais Fh über seine Wicklung I zur Erregung. Ein weiterer Haltestromkreis
verläuft über .-, Fh II, Wi 21, 208 fh, -i-.. Nach Schließen des Kontaktes
i28 ah liegt über die Wicklungen I und II des Relais Dh eine Brücke zwischen
den Sprechadern, so daß ein hier nicht gezeigtes, in bekannter Weise in der Anrufschaltung
des Vorwählers VW liegendes Anrufrelais beeinflußt wird; dieses veranlaßt eine Einstellung
des Vorwählers VW auf eine freie, zu einem Nummernstromstoßempfänger führende Verbindungsleitung.
Durch das Relais T des Vorwählers VW erfolgt in üblicher Weise die Stillsetzung
des Vorwählers VW auf einem solchen Nummernstromstoßempfänger.
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Sendet nun der anrufende Teilnehmer durch Betätigung seiner Nummernscheibe
Stromstöße aus, so werden diese durch entsprechendes Öffnen des Kontaktes 128
ah zur Einstellung von Nummernstromstoßempfängern zum Aufbau des gewünschten
Verbindungsweges weitergegeben. Bei dieser Nummernwahl wird zur Ausscheidung abgehender
und interner Verbindungen das Mitlaufwerk im Hauptamt mit eingestellt. Der Stromstoßkreis
hierfür verläuft, da das Relais Mh nach der Einstellung des Anrufsuchers über seine
Wicklung III gehalten wird, über -, Dmw, 166 daw, 171 ch, 174 mh,
176 ah, 175 ch, -@--. Der weitere Aufbau einer abgehenden Verbindung ist
hier
nicht von Interesse. Wünscht dagegen der anrufende Teilnehmer Tn =i eine interne
Verbindung, so wählt er zunächst die Kennziffer 2232. Durch die erste aus zwei Stromstößen
bestehende Stromstoßreihe gelangt der Schaltarm mw i des Mitlaufwerkes auf den Kontakt
n i, über den nach Aberregung des während jeder Stromstoßsendung erregten Relais
Vh (Wicklung I) eine Erregung des Relais H = h zustande kommt über -, Wi
28, 194 h 2 h, H i h I; mw i auf n x, 186 ih, 188 vh,
Mh 11I, i77 ah, 175 ch, +. In
diesem Stromkreis bleibt das Relais
Mh erregt. Das Relais H i h legt sich mit seiner Wicklung II in einen Haltekreis
über -; Wi 24, 237h I h, H I h 1I, 231 mh, 230 ch, +. Durch
die nächste aus zwei Stromstößen bestehende Stromstoßreihe gelangt der Schaltarm
mw i auf den Kontakt n 2, über den nach Beendigung-der Stromstoßreihe, da die Kontakte
188 vh und 198 h 7i h
geschlossen sind, das Relais H 2 h über seine Wicklung
I -zur Erregung kommt; es hält sich über seine Wicklung^II in Reihe-mit-der hierbei
ebenfalls-erregten Wicklung I des Relais Gh. Die weitere aus drei Stromstößen 'bestehende
Stromstoßreihe schaltetdas Mitlaufwerk bis zum Kontakt n 3 fort, über den infolge
Schließens der Kontakte.i88 vh und 195 A:2 h eine Erregung des Relais H 3
h über die Wicklung I erfolgt. Das Relais H 3 h hält sich über seine Wicklung II
und den Kontakt 233 h 3 h. Die vierte aus zwei Stromstößen bestehende Stromstoßreihe
der internen Kennziffer schaltet das Mtlaufwerk auf den Kontakt n 4, über
den, da- der Kontakt 192 h 3 h
geschlossen ist, das Relais h (Wicklung I)
erregt wird. Das Relais-- Jh legt sich räch Schließendes Kontaktes 204
ih mit seiner Wicklung II in einen Haltekreis. Durch Öffnen des Kontaktes
i29 ih wird der bereits aufgebaute, abgehende Weg ausgelöst. Durch Schließen
des Kontaktes 187 ih erfolgt eine Umschaltung auf den Schaltarm .mw
2 des Mitlaufwerkes, über den das Relais Mh (Wicklung III) weiterhin erregt
gehalten wird. Durch die nun folgende Stromstoßreihe kennzeichnet der anrufende
Teilnehmer, ob er einen Teilnehmer aus der Teilnehmergruppe =i bis =o oder 2i bis
2o wünscht. Will er eine Verbindung zu dem Teilnehmer der erstgenannten Teilnehmergruppe
herstellen, so besteht die nächste Stromstoßreihe aus einem. Stromstoß, während
im anderen Falle die nächste -Stromstoßreihe aus zwei Stromstößen besteht. Durch
die Erregung des Relais JA sind inzwischen folgende Schaltvorgänge eingetreten:
Durch Anlegen eines Pluspotentials an die a-Ader über i25 ih, Wi 13, 124
h 2 h, 121 Ah, wobei das Relais Ah über dieses Potential gehalten wird, und
Anlegen eines Minuspotentials an die b-Ader über -, Gh 1I, 143
ah, 144 gh, 140 h 3 h, 136 ih, 134 ch, i32 Ah erfolgt eine Potentialumkehr
auf der Verbindungsleitung VZ i, so daß im Unteramt das Relais Um
abgeworfen
wird. Durch Öffnen des Kontaktes 55 uu wird das Relais F'ü aberregt. Nach Schließen
der Kontakte 54 2L25 und 89 um kommt folgender Stromkreis zustande: -, Gh 1I, 143
ah, 144 gh; 140 h 3 h,
136 ih, -i34 ch, 132 hh,
b VZ i, 89 uu, 88 mu, XÜ III, Cu, 9111 u, Ioo h 3 u,
lm I in Stellung o, Iii P 2 u, 54 uu, -I-- In diesem Stromkreis werden die
Relais Xu und Cu erregt. Nach Schließen des Kontaktes 49 cu kommt das Relais
Ru und nach Schließen des Kontaktes 84 cu das Relais Yu zur Erregung. Nachdem
inzwischen im Hauptamt das Relais H x h durch Kurzschluß über den Kontakt 29,9
ih und das Relai: H 2 h durch Kurzschluß über den Kontakt 235 h z h aberregt
sind, wird das Relais Ah erregt gehalten übet -, Ah, 148 ch,
121 hh, iig uh, a VL z, 72 p I u, 12 wu, asa i auf Kontakt
_, a =i, Tn =z, b =i, asb i auf Kontakt i, 14 wu, 16 p i u, =8 ru,
+. Die weitere Nummernwahl des anrufenden Teilnehmers wird nunmehr das Relais
Ah im Hauptamt zur Fortschaltung des Mitlaufwerkes beeinflussen, wobei die
aufgenommenen Stromstöße durch den" Kontakt 143 ah über die b-Ader zum Unteramt
zurückgegeben werden. Hierdurch wird das Relais Xu in entsprechender Weise beeinflußt,
während das Relais Cu als Verzögerungsrelais ununterbrochen erregt bleibt. Da nach
Schließen des Kontaktes 113 yu das Relais Vu über seine Wicklungen I und II erregt
ist, wird mit der ersten Aberregung des Relais Xu der Drehmagnet Dlw durch Schließen
des Kontaktes =05 xu erregt, um dann in gleicher Weise entsprechend der vorletzten
Stromstoßreihe wieder erregt und aberregt zu werden. Während dieser Zeit ist das
Relais V x u über seine Wicklung I - erregt.
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Wird ein Teilnehmer der Gruppe =i bis =o gewünscht, so besteht die
vorletzte Stromstoßreihe aus einem Stromstoß, d. h. das Relais Xu wird aberregt
und spricht dann wieder an; hierdurch gelangt -der Leitungswähler LW auf
den Kontakt i; über den auf dem Kontakt i stehenden Schaltarm lwc 2 kommt
nach Aberregung des Relais Vu am Ende der Stromstoßreihe (==o dlw bleibt geöffnet)
das Relais H i u
über seine Wicklung I zur Erregung. Der Stromkreis
verläuft über -, H i u I, lwc 2 auf Kontakt i, 32 h I u, 39v
I u, 37 cu, 4I vu, +. . Das Relais H i u legt sich mit seiner Wicklung
II in Reihe mit dem hierbei erregten Relais H 3 u in einen Haltekreis. Das Relais
V i u, dessen Wicklung I nach Öffnen des Kontaktes 107 vu abgeschaltet ist, hält
sich nach Schließen des Kontaktes 61 h 3 u weiter über -, Vu I,
1I, 2-2,
V i u, lwc i auf Kontakt I, 34 v i u, 61 h 3 u, -E-. In diesem Stromkreis
kommt das Relais Vu wieder zur Erregung. Inzwischen ist im Hauptamt, da dort das
Mitlaufwerk ebenfalls um einen Schritt fortgeschaltet ist, das Relais Rh in zweiter
Stufe zur Erregung gekommen über -, Rh I, mw 2 auf Kontakt
n 5, 187 ih, 188 vh, MA 11I, 177 ah, 175 ch, Es öffnet
seinen Kontakt 189 rh und legt sich über seine Wicklungen II und III in einen Haltekreis.
Würde die Ziffer 2 gewählt worden sein, würde der Schaltarm inw 2 auf den
Kontakt n 6 gelangt sein und dort das Relais Rh in erster Stufe zur
Erregung bringen.
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Durch die nun folgende letzte Stromstoßreihe wird der Leitungswähler
LW; dessen Schaltarme lwa i, dwb i und lwc i wirksam sind, auf den gewünschten
Teilnehmer eingestellt. Hierzu dient eine der Ziffern i bis o, durch welche die
Schaltarme lwa i, lwb i und lwc i entsprechend auf einen der Kontakte 2 bis =z gelangen.
An den Kontakt 2 ist der Teilnehmer Tn =i und an den Kontakt =i der Teilnehmer Tn
=o angeschlossen. Sollte der Leitungs-
Wähler nur zehn Kontakte
besitzen, so werden die Leitungsadern des Teilnehmers Tn io an den Kontakt o, und
zwar über Arbeitskontakte des Relais Hiu angeschlossen. Nach einer solchen Einstellung
prüft das Relais P x u, da nach der letzten Stromstoßreihe die Relais
V i u und Vu aberregt sind, ob der erreichte Teilnehmer frei ist.
Der Prüfstromkreis verläuft über das entsprechende R- und T-Relais, eine der Adern
c 11'-c 1o', lwc 1, 35 v 1 u, 33 h I u, P 2 u, 37 cu, 41
v I u, -f-. Bei freiem Teilnehmer spricht das Relais P 2 u an und schaltet
durch Schließen der Kontakte 71 P 2 u und 69 p 2 u die Sprechadern
an die Verbindungsleitung VL i an. Da im Hauptamt nach der letzten Stromstoßreihe
das Relais Hh stromlos wird, wird durch Öffnen des Kontaktes 231 mh eine
Aberregung des Relais H 3 h herbeigeführt, während durch Schließen des ;Kontaktes
227 mh das Relais Uh über seine Wicklung T zur Erregung kommt. Zum
gewünschten Teilnehmer wird Rufstrom gesandt über -, 142 uh, Qh, 137 dh,
139 h 3 h, 136 ih, 134 ch, 132 lah, b VZ 1, 75 yu, 71 P
2 u, 25 h 2 u, lwa i, Wecker des Teilnehmers, lwb 1, 27 h 2 u,
69 p 2 u, Uu, 77 fu, -f-. Über den Abzweig 89 uu, 88 mu,
Xu III, Cu, Dr 1, 94 P 2 u zu diesem Stromkreis kommt das Relais
Qh zur Erregung und bringt durch Öffnen des Kontaktes 222 qh das Relais
Uh zur Aberregung. Das Relais Qh hält sich über den Kontakt 141
uh
weiter. Nach Schließen des Kontaktes 221 qh kommt das Relais
Uh, solange das hierbei durch Öffnen des Kontaktes 228 uh ausgeschaltete
Relais Gh noch nicht abgefallen ist, über den Kontakt 224 gh und den Langsamunterbrecher
L U zur Erregung. Nach Abfall des Relais Gh erfolgt die periodische Beeinflussung
des Relais Uh über den Kontakt 223 gh und den 5"-Schalter. Bei jeder Erregung
des Relais Uh erfolgt eine Rufstromsendung. Meldet sich der gewünschte Teilnehmer,
so erfolgt in dem Rufstromkreis die Erregung des Relais Uu. Durch Öffnen des Kontaktes
89 uu wird das Relais Qh stromlos, so daß keine weitere Rufstromsendung erfolgt.
Durch Öffnen des Kontaktes 54 uu wird das Relais Ru stromlos, während durch Schließen
des Kontaktes 55 uu das Relais Fu zur Erregung kommt. Durch Schließen der Kontakte
17 yu und 74 yu sind die Sprechadern beider Teilnehmer miteinander verbunden,
während nach Schließen des Kontaktes 76 fu die Speisung über die Verbindungsleitung
VL i vom Hauptamt erfolgt. Im Hauptamt erfolgt nach Aberregung des Relais Qh durch
Schließen des Kontaktes 225 qh eine Erregung des Relais DA über -,
Wi 24, Dh III, 219 gh, 225 qh, 227 mh, 229 ih, 230 ch,
+. Durch Schließen des Kontaktes 216 dh erfolgt eine Beeinflussung des dem anrufenden
Teilnehmer Tn ii entsprechenden, über den Anschaltwähler bereitgestellten Zählers
Z ii über -, Z ii, aw i auf Kontakt i, 2,5 wh, 216 dh, Wi
25, 204 ih, 198 ch, +. Durch Schließen des Kontaktes 138 dh wird an die Stelle
des Minuspotentials ein Pluspotential über die Wicklungen I und II des Relais Bh
angelegt, so daß nunmehr der Speisestromkreis über die Relais Ah und Bh vollendet
ist.
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Legen beide Teilnehmer ihre Hörer auf, so werden sämtliche im Unteramt
erregten Relais stromlos. Der Drehmagnet Das des Anrufsuchers AS wird
erregt über -, Das, 53 xu, 52 eu, 51 P i u,r'as 1 in Stellung
i bis 11, 54 uu, +. Im Wechselspiel mit dem Relais Xu (Wicklungen I und II durch
56 das
beeinflußt) wird der Drehmagnet Das so lange betätigt, bis der
Anrufsucher AS die Ruhelage erreicht hat. Der Drehmagnet Dlw des Leitungswählers
LW,
welcher im Wechselspiel mit dem über den Kontakt iio dlw beeinflußten
Relais Vu zusammenarbeitet, wird so lange beeinflußt über -, Dlw, 103 yu,
9g vu, lw i in Stellung i bis ii, III P 2 u, 54 uu, -f-, bis die Ruhelage
erreicht ist. Im Hauptamt wird nach der Aberregung der dort erregten Relais zunächst
der Anschaltwähler in die Ruhelage gebracht, indem der Drehmagnet Das beeinflußt
wird über -, Daw, 179 lh, 178 fh, aw 3 in Stellung i bis 11, 183 yh,
-f-. Über den Kontakt 167 daw wird das Relais Yh über seine Wicklung I erregt, um
den Drehmagneten Daw wieder auszuschalten. Das Wechselspiel zwischen dem Drehmagneten
Daw und dem Relais Yh wiederholt sich so lange, bis die Ruhelage erreicht ist. Jetzt
wird der Drehmagnet Dmw des Mitlaufwerkes beeinflußt über -, Dmw, 166 daw, mw
3 in Stellung = bis 11, 172 hh, aw 3 in Stellung o, 183 yh, -f-. Durch
Schließen des Kontaktes 169 dmw wird die Wicklung I des Relais Yh beeinflußt, so
daß dieses Relais den Drehmagneten Dmw am Kontakt 183 yh wieder ausschaltet. Das
Wechselspiel zwischen dem Drehmagneten Dmw und dem Relais Yh setzt sich so lange
fort, bis das Mitlaufwerk die Ruhelage erreicht hat. Inzwischen ist nach Rückkehr
des Anrufsuchers AS und des Leitungswählers LW in die Ruhelage über die a-Ader
der Verbindungsleitung VL ein Stromkreis für das Relais L i .u zustande gekommen;
er verläuft über -, Sph, Wi 15, 146 bh, 121 hh, iig uh, a V I i,
73 P i u, 66 mu, 65 cu, as 2 in Stellung o, 238 h 3 u,
lwc i
in Stellung o, Gl i, L i u, Lu, -. In diesem Stromkreis spricht
im Unteramt nur das Relais L i u und im Hauptamt das Relais Sph an. Erst jetzt wird
der über die b-Ader zur Erregung des Relais Lh dienende Stromkreis am Kontakt 133
sPh vorbereitet. Würde eine Unterbrechungsstelle an diesem Kontakt nicht vorhanden
sein, so würde, falls das Mitlaufwerk durch die einzelnen Stromstoßreihen einer
Internverbindung, z. B. bei Wahl des Teilnehmers 2232/12, auf den Kontakt o, also
in die Ruhestellung gelangt ist, das während des Heimlaufes stoßweise erregte Relais
Yh sich mit seiner Wicklung II über den Schaltarm aw 4 und die b -Ader halten, sofern
das Relais L i u noch nicht erregt ist und demzufolge der Kontakt 92 11 u
den Widerstand Wi io noch kurzgeschlossen hält. Hierdurch würde eine weitere Auslösung
verhindert werden. Durch Einfügung des Kontaktes 133 sPh wird jetzt der Stromkreis
über die b-Ader durch das Relais Sph erst vorbereitet, wenn das Relais L i u erregt,
also der Widerstand Wiio eingeschaltet ist, so daß das Relais Yh sich nicht mehr
halten kann, selbst wenn der Schaltarm mw 4
schon in der Stellung o stehen
sollte. Die Auslösung ist dadurch sichergestellt. Sind nun im Hauptamt die Wähler
ebenfalls in der Ruhelage, so wird das Relais Lh über die b-Ader erregt. Durch Schließen
des Kontaktes 149 Ih wird der Widerstand Wi 15
kurzgeschlossen;
so daß durch die hierbei eintretende Stromverstärkung auf der a-Ader nunmehr .auch
das Relais Zu anspricht und durch Umlegen seiner Kontakte die Verbindungsleitung
VL i bereitstellt.
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Ist vorstehend die Einstellung des Leitungswählers LW auf einen Teilnehmer
der Gruppe ii bis io im Rahmen einer Internverbindung beschrieben worden, so soll
nunmehr die Arbeitsweise des Leitungswählers LW bei Wahl eines Teilnehmers
der Gruppe 21 bis 2o an Hand einer ankommenden Verbindung erläutert werden. Die
Verbindungsleitung VL i wird zu diesem Zweck über einen vorgeordneten Wähler LWo
belegt. Da das Relais Lh bei betriebsbereiter Verbindungsleitung erregt ist, kommt
über die c-Ader und den Kontakt 211 lh ein Stromkreis für die Relais Hh und T zustande.
Durch. Öffnen des Kontaktes 121 hh werden die Relais L i u, Zu, Sph
und durch Öffnen des Kontaktes 132 hh das Relais Lh stromlos. Durch -Schließen der
Kontakte 122 hh und -13i hh werden die a- und b-Ader metallisch ium Unteramt
durchgeschaltet. Da an- der vom Wähler Lwo kommenden b-Ader ein Minuspotential liegt,
werden im Unteramt die Relais Xu und Cu erregt über b VL i, - 89 um, 88 mu,.
Xu III, Cu, 9i Z i u, -10ö h 3u, lw i in Stellung o, i=i P 2 2c,
54 uu, -i-. Durch Schließen des Kontaktes 84 cu wird das Relais Yu
erregt, während das -Relais Gu über den -Kontakt 82 yu zur Erregung kommt.
Nach Schließen des Kontaktes 113 yu wird das Relais Vu über seine Wicklungen I und
TI erregt, so daß nunmehr auch die Wicklung -I des Relais V i u über die Kontakte
108 yu, 107 vu, io6 h 3 u beeinfiußt wird. Wird jetzt der über die
b-Ader -verlaufende Stromkreis auf irgendeine hier nicht dargestellte Weise durch
die Nummernwahl des anrufenden Teilnehmers unterbrochen und wieder geschlossen,
so wird das Relais Mu dementsprechend -oft -aberregt -und wiedererregt, so daß der
Drehmagnet Dlw durch den Kontakt 105 xu Stromstöße wie- bei Herstellung einer internen
Verbindung erhält. Da ein -Teilnehmer der Gruppe 2= bis 2o gewünscht wird, besteht
diese Stromstoßreihe aus zwei Stromstößen. Hierdurch gelangt der- Leitungswähler
LW auf den Kontakt?,; über den auf diesem Kontakt -stehenden Schaltarm lwc
2 kommt nach Aberregung des Relais Vu -am Ende der Stromstoßreihe das Relais
H 2 u über seine Wicklung I zur Erregung. Der Stromkreis verläuft über -,
H 2 u I;. lwc 2 auf Kontakt 2, 32 h r u; 39 v-i u,
37 cu, 41 v", +. Das Relais H 2 u legt sich, mit seiner Wicklung
II in Reihe mit dem hierbei erregten Relais H 3 u in einen Haltekreis. Das
Relais V i u, dessen Wicklung I nach Öffnen des Kontaktes 107 vu abgeschaltet
ist, hält sich nach Schließen des . Kontaktes 61 h 3 u weiter über -, Vu
I, 1I, 2-2, V i u, 29 h x u, lwc i auf Kontakt 2, 34 v i u, 61:
h 3 u, +: In diesem Stromkreis kommt das Relais Vu wieder zur Erregung..
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Durch die nun folgende letzte Stromstoßxeihe wird der Leitungswähler
LW, dessen Schaltarme lwia 2,
lwb 2 und lwc 2 durch die
Erregung des Relais H 2 u wirksam gemacht sind, auf den gewünschten Teilnehmer
eingestellt: Hierzu dient eine der Ziffern i bis o, durch welche die Schaltarme
lwa 2, lwb 2 und lwe 2 entsprechend auf einen der Kontakte
3 bis o gelangen. An den Kontakt 3 ist der Teilnehmer Tn zi und an den Kontakt o
der Teilnehmer Tn 29 angeschlossen. Sollte der Leitungswähler nur zehn Kontakte
besitzen, so werden die Leitungsadern des Teilnehmers Tn 29 an den Kontakt
o wie bisher die Leitungsadern des Teilnehmers TÜ Zo angeschlossen, während die
Leitungsadern des Teilnehmers Tn 2o
über Arbeitskontakte des Relais
H 2 u an den Kontakt i angeschaltet werden. Nach einer solchen Einstellung
prüft das Relais P 2 u, da nach der letzten StromstoBreihe die Relais
V i u und Vu aberregt sind, ob der erreichte Teilnehmer frei ist. Der Prüfströmkreis
verläuft über das entsprechende R- und T-Relais, eine der Adern c -,i'-c
2ö', lwc 2, 32 lt i u, P 2 u, 37 cu, 41 vü, +. Ist der
Teilnehmer besetzt, so kommt keine Erregung des Relais P 2 u zustande: Handelt
es sich bei der herzustellenden Verbindung um eine Fernverbindung, so kommt über
ein an der vom Wähler LWo kommenden b-Ader liegendes Minuspotential das Relais Bu
zur Erregung, welches an dieser Ader liegt, über .b-Ader, 89 uu, 88 mu, Xu III,
Cu, gi l i u, Bu, 95 M,. 98 yu, lw z in Stellung i bis ii, iii P
2 u, 54 uu, -[-. Durch ein an die a-Ader durch Tastendruck der Beamtin
angelegtes Minuspotential kommt das Relais Nu zur Erregung über a-Ader, 73
P i 2c, 66 mu, 65 cu, as 2 in Stellung o, Nu, 63 bu, 61 h 3 u,
+. Durch Schließen der Kontakte 68 nu und 7o nu ist die Fernverbindung auf
den gewünschten Teilnehmer aufgeschaltet. Zur Durchführung der Fernamtstrennung
wird das Minuspotential von der : b-Ader abgeschaltet, so daß also bei weiterer
Erregung des Relais Nu das Relais Bu stromlos wird. Hierdurch wird über
54 uu, izi P 2 2c, 4-4, 79 bu, 68 uu, 28 h 2 u, lwb 2. an die
b-Ader der bestehenden Verbindung Pluspotential angelegt, so däß das Relais Uu der
bestehenden Verbindung durch Kurzschluß zum Abfall gebracht wird und diese Verbindung
auslösen läßt. Nunmehr kann das Relais P 2u in dem obenerwähnten Stromkreis
frei prüfen. Nach Aufhebung der. Tastenbetätigung wird das Relais Nu
wieder
stromlos; die Verbindung ist jetzt über die "Kontakte 69 p 2 u und 7i P
2 u teilweise durchgeschaltet. Bei geschlossener.Teilnehmerschleife wird
das Relais Uu erregt, um durch Erregung des Relais Fü die Durchschaltung zu vollenden.
Am Schluß der Verbindung wird die Auslösung durch Aberregung des Relais Uu eingeleitet.
Die weiteren Vorgänge sind hier nicht von Interesse.