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DE1023495B - Kassiervorrichtung fuer Muenzen verschiedener Groesse und Wertigkeit fuer Muenzfernsprecher - Google Patents

Kassiervorrichtung fuer Muenzen verschiedener Groesse und Wertigkeit fuer Muenzfernsprecher

Info

Publication number
DE1023495B
DE1023495B DET11579A DET0011579A DE1023495B DE 1023495 B DE1023495 B DE 1023495B DE T11579 A DET11579 A DE T11579A DE T0011579 A DET0011579 A DE T0011579A DE 1023495 B DE1023495 B DE 1023495B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
relay
circuit
contacts
coins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET11579A
Other languages
English (en)
Inventor
Harald Valdemar Alexandersson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Original Assignee
Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB filed Critical Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
Publication of DE1023495B publication Critical patent/DE1023495B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/023Circuit arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)
  • Testing Of Coins (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung· betrifft Kassiervorrichtungen für Münzen verschiedener Größe und Wertigkeit für Münzfernsprecher, die über eine zweiadrige Anschlußleitung mit einer Vermittlungsstelle verbunden sind, von. der aus am Anfang jeder Gesprächsperiode ein Gebührenbelastungssignal zu dem Münzfernsprecher für die Einkassierung einer Münze übertragen wird und in, welcher Relais in der Vermittlungsstelle vorgesehen sind, die bei der Einzahlung einer Münze betätigt werden und den Wert der Münze registrieren, um die Dauer jeder Gesprächsperiode nach dem Wert der Münze einzustellen.
Die bekannten Kassiervorrichtungen für mehrere Münzen sind kompliziert und teuer und erfordern einen beträchtlichen Relaisaufwand in dem Fernsprechamt zum Geben und Empfangen von Signalen. Die weiter fortschreitende Automatisierung verlangt, daß Kassiervorrichtungen nicht nur für Ortsgespräche überall dort vorhanden sein müssen, wo das Publikum ein Telephon benutzt, z. B. in Geschäften, Cafes, Pensionen od. dgl.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine einfache, billige, leicht zu handhabende und zuverlässige Kassiervorrichtung für diesen Zweck zu. entwickeln. Es wird vorausgesetzt, daß Zählimpulse im Amt von. einer Maschine ausgesandt werden und daß jeder Zählimpuls einem bestimmten Betrag entspricht. Für Gespräche mit hohen Gebühren wird die Anzahl Zählimpulse jeder Gesprächsperiode groß, so· daß der Wunsch besteht, für mehrere Zählungen mit einer Münze zahlen zu können. Um Rückzahlung zu vermeiden, berechtigt jede Münze zu einer bestimmten Anzahl Zählimpulse, und die Zeitdauer, über die man für den Betrag eines Zählimpulses sprechen kann, wechselt mit dem Tarif. Man setzt eine Münze in die Münzkanalöffnung ein. Am Anfang der ersten Gesprächsperiodei wird die Münze einkassiert, worauf man eine neue Münze in die Öffnung bringt. Falls man längere Zeit ungestört sprechen will, zahlt man mit einer großen Münze. Wenn nur ein kurzes Gespräch beabsichtigt ist, wird mit einer kleinen Münze gezahlt. Die Münze in der Münzkanalöffnung kann zurückgenommen werden, falls sie nicht einkassiert wird.
Kassiervorrichtungen für Münzfernsprecher ohne Anordnungen für Rückzahlungen, bei denen eine Münze in die Münzkanalöffnung eingesetzt und bei Antwort einkassiert wird, sind bereits bekannt. Bei diesen Münzfernsprechern wird jedoch kein Signal zur Vermittlungsstelle gesandt, wenn eine Münze einkassiert wird, so daß keine Übereinstimmung zwischen Zählungen und Münze und keine Verändel ung der Gesprächszeit nach der Münze erreicht werden können. So kann mit diesen Einrichtungen keine
Kassiervorrichtung für Münzen
verschiedener Größe und Wertigkeit
für Münzfernsprecher
Anmelder:
Telefonaktiebolaget LM Ericsson,
Stockholm
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Pienzenauerstr. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 17. November 1954
Harald Valdemar Alexandersson, Lidingö (Schweden), ist als Erfinder genannt worden
gebührenfreie Schaltung ohne Münze vorgenommen werden, wie es z. B. bei der Herstellung von. Verbindungen mit der Polizei, Feuerwehr usw. zweckmäßig ist. Daher ist es erwünscht, daß Verbindungen geschaltet werden können, die erst bei Anwort gezahlt werden. Falls aber keine Münze gezahlt wird, soll auch keine Zählung im Amt registriert werden. Dies wird dadurch erreicht, daß im Stromkreis für den Kassiermagneten des Münzfernsprechers elektrische Ventile in einer solchen Durchlaßrichtung angeordnet sind, daß dieser Stromkreis nur dann zustande kommt und den Kassiermagneten sowie damit verbunden die Münzklinken oder Münzsperrhebel beeinflußt, wenn sowohl beim Melden des gerufenen Teilnehmers als auch in Abhängigkeit weiterer während des Bestehens einer Verbindung einlaufender Gebührenbelastungssignale durch ein Kontrollrelais die Verbindung unterbrochen und statt dessen eine besonders gepolte Stromquelle an die Sprechadern angelegt wird, und daß bei Betätigung eines der Münzengröße entsprechenden Gleitbahnkontaktes ein Stromkreis über die Adern der Anschlußleitung geschlossen wird, in welchem Relais in dar Vermittlungsstelle in einer dem Wert der Münze entsprechenden Kombination betätigt werden und die Registrierung des Münzwertes während der folgenden Gesprächsperiode und die Wiederherstellung der ursprünglichen Verbindung veranlassen.
70S 877/53
Die Erfindung wird nun genauer an Hand der Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Kassiervorrichtung für zwei Münzsorten und eine Münzgleitbahn für jede Münzsorte1 sowie die erforderlichen Vorrichtungen in einem Selbstanschlußfernsprechamt;
Fig. 2 zeigt eine Kassiervorrichtung für drei Münzsorten und eine allen Münzsorten gemeinsam dienende Münzgleitbahn.
Die Vorrichtungen in dem Fernsprechamt ent- ίο sprechen dabei der Fig. 1.
In Fig. 1 ist T ein Fernsprechapparat, dem eine zusätzliche Kassiervorrichtung oder Münzbehälter, die bzw. der aus zwei Münzgleitbahnen EA und BB besteht und zwei elektrische Ventile aufweist, die aus Gleichrichtern !5 GA und GB bestehen, zugeordnet ist. In jeder Münzgleitbahn befindet sich eine obere Münzklinke oder Münzsperrhebel PA1 bzw. PB1 und eine untere Münzklinke oder Münzsperrhebel PA2 bzw. FBZ, die von einem Hinterlegungs- oder Einwurfmagneten M gesteuert werden, der beiden. Münzgleitbahnen und allen Münzsperrhebeln gemeinsam dient, wobei die Münzsperrhebel so ausgebildet sind, daß die unteren Sperrhebel blockieren, wenn die oberen entriegelt sind. An jedem der unteren Münzsperrhebel befindet sich ein Münzgleitbahnkontakt ka bzw. kb zum Schließen und zum Unterbrechen von Stromkreisen. Der Fernsprechapparat T ist über eine Leitung a/b an ein Selbstanschlußfernsprechamt angeschlossen, das eine Anzahl von Leitungs- oder Anrufsuchern 6" enthält, die jeweils einen Relaissatz Rl bis RIO haben. Die Teilnehmeranschlußleitung ist mit einem Leitungs- oder Anrufrelais LR und einem Trennrelais BR sowie mit einem Gesprächszähler SM versehen. Ein Wähler Z zum Registrieren der Gebühr eines Gesprächs und ein Wähler V zum Registrieren der Zählimpulse gehören zu dem Relaissatz des Leitungssuchers 5". Zu einer Anzahl Anrufsucher S gehört ein gemeinsamer Unterbrecher TDl-TD 2, der Impulse mit verschiedenen Zeitintervallen für verschiedene Gebühren aussendet, sowie eine Stromquelle BAT, um die Gleichrichter GA und Gi? stromführend zu machen.
AVie sich aus der Figur ergibt, ist an die Leitung a/b negatives Potential über das Anrufrelais LR angelegt, so daß die Gleichrichter GA und GB normalerweise keinen Strom zum Magneten M durchlassen. Bei einem Anruf von dem Apparat T wird eine Münze zuerst in eine der Münzgleitbahnen EA oder EB eingeworfen, und dann wird der Hörer abgehoben. Dadurch wird das Anrufrelais LR betätigt und schließt mittels des Kontaktes 120 Stromkreise zum Inbetriebsetzen eines Anrufsuchers S, der in bekannter Weise die Leitung a/b mit einem Relaissatz R1 bis R10 verbindet, worauf das Relais R 7 seinen Anker anzieht. Die Stromkreise des Wählvorganges haben für die Arbeitsweise der Kassiervorrichtung keine Bedeutung und sind deshalb weggelassen worden. Das Trennrelais BR wird bei der Zwischenverbindung in dem folgenden Stromkreis betätigt: Von Plus über den Kontakt 73, den Kontaktarm Sc in dem Anrufsucher S und die Wicklung des Relais BR nach Minus. Die Kontakte 111-112 werden betätigt. Das Anrufrelais LR fällt ab, und der Anreizstromkreis für den Anruf wird aufgetrennt. Das Relais R3 zieht in dem folgenden Stromkreis an: Von Erde über die obere Wicklung des Relais i?3, die Kontakte 61 und 71, den Kontaktarm Sa, den α-Zweig des Münzgleitbahnkontaktes ka, den Fernsprechapparat T, den Münzgleitbahnkontakt kb, den 5-Zweig, den Kontaktarm Sb, die Kontakte 72 und 63 und die untere Wicklung des Relais R 3 nach Minus. Die Kontakte 31-32 werden betätigt. Das verzögert abfallende Relais Rl wird dann über den Kontakt 32 gehalten.
Die rufende Person gibt Impulsreihen mittels der Wählscheibe des Frensprechapparates T. Die Impulse werden von dem Relais i?3 auf einen Stromkreis über den Kontakt 31 übertragen, wodurch eine Verbindung in bekannter Weise über Wähler GV und LV zu einem gerufenen Apparat Tn aufgebaut wird. Auch dieser Schaltvorgang ist für die Erfindung ohne Bedeutung, so daß die hierzu gehörenden Stromkreise in der Zeichnung weggelassen worden sind.
Wenn der gerufene Teilnehmer sich nicht meldet, wird der Hörer an dem Apparat T aufgelegt, und die rufende Person kann ihre Münze zurückerhalten. Wenn der gerufene Teilnehmer Tn sich meldet, wird ein Stromkreis für das Relais Rl geschlossen, das seinen Anker anzieht. Der Kontakt 11 wird betätigt. Das Relais R 6 zieht in dem folgenden Stromkreis an: λΓοη Plus über die Kontakte 21, 11 und 91 und die Wicklung des Relais i?6 nach Minus. Die Kontakte 61 bis 67 werden betätigt. Das Relais R6 wird dann über die Kontakte 74, 52, 42 und 66 betätigt gehalten. Das Relais RS wird über den Kontakt 67 erregt und zieht seinen Anker an. Die Kontakte 81 bis 85 werden betätigt. Der Hinterlegungsmagnet M in der Kassiervorrichtung wird in den folgenden Stromkreisen angezogen: Von Erde über die Batterie. BAT, den Kontakt 81, die oberen Wicklungen der Relais Ri bzw. R 5, die Kontakte 62, 64 bzw. 71, 72, die Kontaktarme Sa bzw. Sb, die Leitung alb, die Gleichrichter GA. bzw. Gi? und die Wicklungen M nach Erde. Die Münzsperrhebel PA1 und PB1 werden entriegelt, und die Sperrhebel PA2 und PB 2 blockieren. Wenn keine Münze in eine der Münzeinwurfbahnen EA-EB fällt, wird kein Relais i?4-i? 5 in diesem Stromkreis angezogen, so daß das Relais R 7 nach einer kurzen Zeitdauer abfällt und die Verbindung mit dem Apparat Tn unterbrochen wird. Wenn eine Münze auf einem der oberen Münzsperrhebel liegt, fällt sie in die Münzgleitbahn und gelangt auf den unteren Sperrhebel, wo sie den entsprechenden Münzgleitbahnkontakt ka bzw. kb betätigt. Die Verbindung zu dem Fernsprechapparat T wird durch den betätigten Münzgleitbahnkontakt unterbrochen, und wenigstens einer der Gleichrichter GA oder GB sowie die obere Wicklung des Magneten Jl/ werden kurzgeschlossen. Wenigstens eines der Relais i?4-i?5 zieht seinen Anker an, und die Kontakte 41 bis 47 bzw. 51 bis 56 werden betätigt. Das Relais i?2 zieht in einem Stromkreis über den Kontakt 94 und einen der Kontakte 43, 53 an. Die Kontakte 21 bis 25 werden betätigt. Das Relais i?6 läßt seinen Anker abfallen, und es wird eine Verbindung zwischen den Apparaten T und Tn über die Kondensatoren Cl-C 2 hergestellt. Das Relais i?3 wird erneut betätigt. Der Anker des Relais i?8 fällt ab. Das Relais i?4 oder i?5, das anzieht, wird über die Kontakte 74, 65, 41 bzw. 51 und die untere Wicklung des entsprechenden Relais betätigt gehalten. Das Relais i?2 wird in einem Stromkreis über die Kontakte 76 und 23 angezogen gehalten.
Nachdem eine Münze hinterlegt worden ist, muß wenigstens ein Zählimpuls an dem Gesprächszähler SM der Kassiervorrichtung registriert werden. Die Münze kann jedoch zur Berechtigung für eine Anzahl Gesprächsperioden gelten, und falls das Gespräch vor diesem Gesamtzeitraum unterbrochen wird, erfolgt keine Rückzahlung. Die Rechnungsbelastung für Ge-
spräche von der Kassiervorrichtung erfolgt gemäß dem Gesprächszähler SM, und jeder Schritt, um den der Gesprächszähler SM fortschaltet, entspricht einem Einheitsbetrag, der nicht dem Wert einer der Münzen A und B zu entsprechen braucht, für welche die Münzgleitbahnen EA und EB konstruiert sind. Die Kassiervorrichtung kann somit wie ein gewöhnlicher Fernsprechapparat abonniert werden, wobei der Teilnehmer seinen Münzbehälter selbst leert, aber gemäß der Aufzeichnung des Gesprächszählers SM zahlt. Der Teilnehmer kann auf diese Weise einen gewissen Gewinn oder Ausgleich für die Teilnehmergebühr erzielen.
Für die Gesprächszählung ist, wie oben erwähnt wurde, ein Wähler Z vorhanden, der zu dem Relaissatz Rl bis RIO im Fernsprechamt gehört. Der Wähler Z wird gleichzeitig mit den Wählern GV und LV in Abhängigkeit von den Impulsreihen von dem Kontakt 31 eingestellt, und seine Einstellung gibt die Gebühr für das Gespräch an. Ein Unterbrecher TD 1-TD 2, der dieser Gebühr entspricht, wird dabei an die Verbindung angeschlossen, und ein Impuls von dem Unterbrecher entspricht dem Einheitsbetrag. Die Zeit zwischen den Impulsen ändert sich mit der Gebühr. Die Unterbrecher TD1-ΤΌ2 laufen mit regelmäßiger Geschwindigkeit um und sind von den Zeitpunkten des Gesprächsbeginns unabhängig. Damit der erste Zeitabschnitt nicht zu kurz wird, beginnt die Zeitmessung erst, wenn ein Impuls erhalten worden ist, wobei das Relais R9 in dem folgenden Stromkreis zum Ansprechen gebracht wird: Von Plus über den Unterbrecher TDl oder TD 2, den Wähler Z, den Kontakt 47 oder 56, den Kontakt 24 und die untere Wicklung des Relais i?9 nach Minus. Die Kontakte 91 bis 95 werden betätigt. Das Relais R 9 wird dann in einem Stromkreis über seine obere Wicklung und die Kontakte 95 und 76 angezogen gehalten. Der Anker des Relais B2 fällt ab, jedoch in verzögerter Weise, so daß der Impuls, der das Relais R 9 betätigt, beendet ist, wenn der Kontakt 25 geschlossen wird. Alle folgenden Impulse von dem Unterbrecher TD 1-TD 2 betätigen dann einerseits den Gesprächszähler SM in einem Stromkreis über den Kontakt 77 und den Kontaktarm Sd und andererseits den Schrittschaltmagneten VM des Wählers V in einem Stromkreis über den Kontakt 85.
Damit wenigstens ein Zählimpuls nach jeder Münzenhinterlegung an dem Gesprächszähler SM registriert wird, ist ein Relais RIO vorhanden. Wenn das Gespräch unterbrochen wird, bevor ein weiterer Impuls den Wähler V betätigt hat, wird der Gesprächszähler während der Abrechnung betätigt, nachdem das Relais R7 abgefallen ist. Während der Abfallzeit jedes Relais R2 und R9, die verzögert abfallen, wird der folgende Stromkreis geschlossen: Von Plus über die Kontakte 22 und 93, die Kontakte 103 und 75, den Kontaktarm Sd und die Wicklung des Gesprächszählers SM nach Minus. Wenn andererseits ein Impuls von dem Unterbrecher TD1 -TD 2 den Gesprächszähler SM betätigt, zieht das Relais R10 gleichzeitig in dem folgenden Stromkreis an: Von Plus über den Unterbrecher TD 1-TD 2, den Wähler Z, einen der Kontakte 47, 56, die Kontakte 25, 85 und 101, die Wicklung des Relais 2? 10 nach Minus. Die Kontakte 101 bis 103 werden betätigt. Dann wird das Relais 2? 10 über die Kontakte 102 und 93 oder 22 angezogen gehalten, bis die Verbindung unterbrochen wird.
Nachdem die gerufene Teilnehmerstelle Tn sich gemeldet hat und ein erster Impuls von dem Unterbrecher TD 1-TD 2 durch Anziehen des Relais R 9 und Abfallen des Relais R2 aufgezeichnet worden ist, wird jeder Impuls an dem Gesprächszähler SM und in dem Wähler V aufgezeichnet bzw. gespeichert. Wenn der Wähler V seine Anfangsstellung verlassen hat, wird der Kontakt vl geschlossen. Die Münze 23, die für die Münzgleitbahn EB bestimmt ist, hat in Fig. 1 kleinere Größe und kleineren Wert als die Münzet. Wenn nur eine Münze B hinterlegt worden ist, wird während des Anrufs nur das Relais R 5 betätigt. Wenn der Wähler V beispielsweise um zwei Stufen, d. h. nach zwei Zählungen an dem Gesprächszähler SM, fortgeschaltet hat, wird der folgende Stromkreis geschlossen: Von Plus über die Kontakte 54 und 45, den Kontaktarm des Wählers V, die Kontakte 82 und 92 und die Wicklung des Relais R6 nach Minus. Die Kontakte 61 bis 67 werden betätigt. Das Relais R 4 oder R 5, das angezogen wird, in diesem Fall das Relais RS, läßt seinen Anker während der Anzugzeit des Relais R 8 abfallen. Wenn das Relais R 8 betätigt ist, wird der Hinterlegungsmagnet M erneut angezogen. Wenn der Teilnehmer das Gespräch fortzusetzen wünscht, muß er während der vorhergehenden Gesprächsperiode in den Münzschlitz einer der Münzgleitbahnen EA-EB eine neue Münze, z. B. eine Münze A, einwerfen. Die Münze A wird hinterlegt, und das Relais i?4 zieht an. Die Kontakte 41 bis 47 werden betätigt. Das Relais R 6 fällt ab, und das Relais Ri wird während der folgenden Gesprächsperiode angezogen gehalten. Das Relais R 8 bleibt in einem Stromkreis über die Kontakte vl und 83 und die untere Wicklung des Relais angezogen. Der Schrittschaltmagnet VM schaltet den Wähler V in seine Anfangsstellung auf Grund seines Stromkreises über den Kontakt vl und den Kontaktunterbrecher ν 2, der durch den Magneten VM betätigt wird. Wenn der Wähler V seine Anfangsstellung erreicht, fällt das Relais R8 ab, worauf der Wähler um einen Schritt für jeden Impuls von dem Unterbrecher TD 1-TD 2 fortgeschaltet wird. Dabei muß der Wähler V eine größere Anzahl Schritte als beim vorhergehenden Vorgang zurücklegen, bevor das Relais R6 erneut anzieht, da eine größere Münze bezahlt worden ist. In der Figur wird angenommen, daß die Münze A zu einer Gesprächsdauer berechtigt, die doppelt so lang ist als die Gesprächsdauer für die Münze B. Nachdem der Wähler V um vier Schritte vorwärts geschaltet hat, wird der folgende Stromkreis geschlossen : Von Plus über die Kontakte 55 und 46, den Kontaktarm des Wählers V, die Kontakte 82 und 92 und die Wicklung des Relais R6 nach Minus. Der Niederlegungsvorgang wird wiederholt, falls keine Münze hinterlegt ist. Falls dies nicht geschieht, wird die Verbindung unterbrochen.
Natürlich kann die rufende Person auch in jede Münzgleitbahn EA und EB eine Münze einwerfen, so daß beide Münzen hinterlegt sind und beide Relais i?4 und RS betätigt werden. In diesem Fall ist die rufende Person zu einer Gesprächsdauer berechtigt, deren Länge der Summe der beiden Münzen A und B entspricht. Der Wähler V muß nun in dem in der Figur dargestellten Beispiel um sechs Schritte vorwärts schalten, wodurch der folgende Stromkreis geschlossen wird: Von Plus über die Kontakte 54 und 44, den Kontaktarm des Wählers V, die Kontakte 82 und 92 und die Wicklung des Relais R 6 nach Minus. In der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform besteht der Nachteil darin, daß die Münze verloren ist, wenn eine Münze B in die Münzgleitbahn EA eingeworfen wird.
Deshalb zeigt Fig. 2 eine andere Ausführungsform mit einer gemeinsamen Münzgleitbahn für alle Münzen. Es wird auf diese Weise erreicht, daß drei Münzen A, B und C verwendet werden können. In der Münzgleitbahn E befindet sich ein oberer Münzsperrhebel Pl und ein unterer Münzsperrhebel P 2, die durch den Hinterlegungs- oder Einwurfmagneten M betätigt werden. Der untere Münzgleitbahnsperrhebel PZ ist als Anker für den Magneten M ausgebildet und betätigt einen Federsatz, der zwei Trennkontakte ml und w2 enthält, die zur Unterbrechung des Fernsprechapparates T dienen. Außerdem sind zwei elektrische Ventile GA und GB, die als Glimmentladungsröhren ausgebildet sind, sowie drei Münzgleitbahnkontakte ka, kl· und kc vorhanden, die jeweils mit einem Münzanschlag AS, BS bzw. CS kombiniert sind. Der obere Münzsperrhebel P1 wird mittels eines an dem Anker PI befestigten Armes h zu der gleichen Zeit entriegelt, wenn der untere Münzsperrhebel den Durchgang zu dem Münzbehälter L unterbricht, der in der Figur unten dargestellt ist.
Wenn die Batterie BAT in Fig. 1 mit der Leitung all· verbunden ist, werden die Glimmentladungsröhren GA-GB gezündet. Der Magnet M nimmt Strom über seine beiden Wicklungen auf und zieht seinen Anker P 2 an. Der Münzsperrhebel P1 wird entriegelt, und eine Münze A, B oder C fällt durch die Münzgleitbahn gegen den Münzsperrhebel P 2 und einen der Anschläge AS, BS oder CS abhängig von der Größe der Münze. Der dem Münzanschlag entsprechende Gleitbahnkontakt wird betätigt, wodurch die eine, die andere oder beide Glimmentladungsröhren GA-GB kurzgeschlossen werden. Somit erhöht sich der Strom in der einen, in der anderen oder in beiden Adern der Leitung, und das eine, das andere oder beide Relais Pv4-i?5 in Fig. 1 ziehen ihre Anker an. Wenn der Sperrhebel P2 blockiert, öffnen die Kontakte ml und »2 die Sprechadern auf, wodurch der Apparat T abgeschaltet wird und die Sprechadern α und voneinander getrennt werden, so daß zwei verschiedene Signalkreise erhalten werden.
Wenn die in Fig. 2 dargestellte Kassiervorrichtung nur für zwei Münzen A und B verwendet wird, ist der Kontakt 44 des Relais R 4 in Fig. 2 in geeigneter Weise direkt mit der Wicklung des Relais R6 verbunden, wie in der Figur durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist. Auf diese Weise können die Teilnehmer die Zahlung einer Münze nicht dadurch vortäuschen, daß sie einen Punkt des Fernsprechapparatel T erden. Wenn Erde angelegt wird, nachdem der Magnet M angezogen hat, wird der Apparat T abgetrennt, und die Erdung bleibt ohne Wirkung. Wenn Erde angelegt wird, bevor der Magnet M betätigt ist, werden die beiden Relais R4-R 5 angezogen, und die Verbindung wird durch das Relais R6 abgetrennt, das betätigt gehalten wird, bis der Anker des Relais R7 abfällt.
In der obigen Beschreibung und in der Zeichnung sind aus Symmetriegründen zwei elektrische Ventile GA' und GB vorhanden. Grundsätzlich ist in keinem Fall mehr als ein Ventil erforderlich, da ein Stromkreis über eine Sprechader zur Betätigung des Hinterlegungsmagneten M ausreicht. Die Kombinationssignale von den Münzgleitbahnkontakten ka, kb, kc sind von den elektrischen Ventilen GA und GB unabhängig. In Fig. 1 sowie auch in Fig. 2 kann z. B. das Ventil GB weggelassen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Kassiervorrichtung für Münzen verschiedener Größe und Wertigkeit für Münzfernsprecher, die über eine zweiadrige Anschlußleitung mit einer Vermittlungsstelle verbunden sind, von der aus am Anfang jeder Gesprächsperiode ein Gebührenbelastungssignal zu dem Münzfernsprecher für die Einkassierung einer Münze übertragen wird und in welcher Relais in der Vermittlungsstelle vorgesehen sind, die bei der Einzahlung einer Münze betätigt werden und den Wert der Münze registrieren, um die Dauer jeder Gesprächsperiode nach dem Wert der Münze einzustellen, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis für den Kassiermagneten (M) des Münzfernsprechers elektrische Ventile (GA, GB) in einer solchen Durchlaßrichtung angeordnet sind, daß dieser Stromkreis nur dann zustande kommt und den Kassiermagneten sowie damit verbunden die Münzklinken oder Münzsperrhebel (PAl, PBl) beeinflußt, wenn sowohl beim Melden des gerufenen Teilnehmers als auch in Abhängigkeit weiterer während des Bestehens einer Verbindung einlaufender Gebührenbelastungssignale durch ein Kontrollrelais (i?6) die Verbindung unterbrochen und statt dessen eine besonders gepolte Stromquelle an die Sprechadern angelegt wird, und daß bei Betätigung eines der Münzengröße entsprechenden Gleitbahnkontaktes (ka, kabv kc) ein Stromkreis über die Adern der Anschlußleitung geschlossen wird, in welchem Relais (724, RS) in der Vermittlungsstelle in einer dem Wert der Münze entsprechenden Kombination betätigt werden und die Registrierung des Münzwertes während der folgenden Gesprächsperiode und die Wiederherstellung der urspürnglichen Verbindung veranlassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 709 877/93 1.58
DET11579A 1954-11-17 1955-11-17 Kassiervorrichtung fuer Muenzen verschiedener Groesse und Wertigkeit fuer Muenzfernsprecher Pending DE1023495B (de)

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