DE8304087U1 - Vorrichtung zur umluftbehandlung von fortlaufend transportierten textilen warenbahnen, insbesondere spannrahmentrockner - Google Patents
Vorrichtung zur umluftbehandlung von fortlaufend transportierten textilen warenbahnen, insbesondere spannrahmentrocknerInfo
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Description
Vorrichtung zur Umluftbehandlung von fortlaufend
transportierten textlien Warenbahnen, insbesondere Spannrahmentrockner
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Umluftbehandlung von fortlaufend transportierten textlien
Warenbahnen, insbesondere einen Spannrahroentrockner, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Wie in vielen Industriezweigen, so besteht auch in der Textilveredelungsindustrie die Tendenz, Maschinen
und Anlagen in steigendem Maße zu automatisieren. Dies trifft auch für die oben erwähnten Vorrichtungen
zur Umluftbehandlung, insbesondere also für Spannrahmentrockner und dergleichen zu. In
der innerhalb einer solchen Vorrichtung zirkulierenden, also nach entsprechender Regenerierung
wiederverwendeten Behandlungsluft sind nach dem
Durchsetzen bzw. Berühren der textlien Warenbahnen Flusen, Fasern oder dergleichen enthalten, die vor dem Durchsetzen eines Wärmetauschers sowie vor dem Zuführen zu Behandlungsdüsen mit Hilfe eines Faserfilters aus der Luft entfernt werden müssen, damit sie nicht zu Verstopfungen oder anderen Störungen
wiederverwendeten Behandlungsluft sind nach dem
Durchsetzen bzw. Berühren der textlien Warenbahnen Flusen, Fasern oder dergleichen enthalten, die vor dem Durchsetzen eines Wärmetauschers sowie vor dem Zuführen zu Behandlungsdüsen mit Hilfe eines Faserfilters aus der Luft entfernt werden müssen, damit sie nicht zu Verstopfungen oder anderen Störungen
führen können.
Aus der Praxis sind nun bereits verschiedene Ausführungsformen solcher Faserfilter bekannt. So wird
in einer Vielzahl von Umluftbehandlungsvorrichtangen
jeweils ein im Weg des zurückgeführten Umluftstromes
angeordneter, flacher Filterrahmen verwendet, der von Zeit zu Zeit vom Bedienungspersonal
manuell gereinigt bzw. ausgetauscht wird, indem . § das Innere einer solchen Umluftbehandlungsvorrich- ;■
tung durch Türen begehbar ist. Das Reinigen bzw. Auswechseln eines solchen Filters wird vielfach
- wegen einer gewissen Unbequemlichkeit - unter-
. i lassen, so daß es zu unerwünschten Verstopfungen ΐ
und somit zu stark herabgesetzten Umluftbehandlungsleistungen kommt.
In der DE-AS 10 04 581 ist eine Umluftbehandlungsvorrichtung vorgeschlagen worden, bei der als
Faserfilter ein eben gespanntes Filtersieb mit einer quer über das Filtersieb reichenden Absaug-Peinigungsdüse
vorgesehen ist. Hier bestehen im wesentlichen zwei Arbeitsmöglichkeiten: Zum einen
kann die Absaug-Reinigungsdüse an dem ortsfest gespannten Filtersieb entlangbewegt werden und
zum andern kann die Absaug-Reinigungsdüse ortsfest gehaltert sein, während das breitgehaltene Filtersieb
an seinen Enden auf Rollen aufgewickelt ist und zwischen diesen Wickelrollen hin- und herbewegt werden kann. Im Bodenteil der Umluftbehandlungsvorrichtung
ist jeweils ein als Faserfeng dienender Sammelraum vorgesehen, der von Zeit zu
Zeit entleert werden muß. Für diese Arbeiten muß jedoch die Vorrichtung stillgesetzt werden, da sich
der Sammelraum im heißen Innenteil der Vorrichtung befindet und sonst nicht erreichbar ist. Zu diesem
erheblichen Nachteil kommt noch hinzu, daß das im Umluftweg unmittelbar vor dem Wärmetauscher angeordnete
Filtersieb eine verhältnismäßig kleine Füterfiäche bietet und dadurch einen entsprechend
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hohen Druckabfall des ümluftstromes mit sich bringt-
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten
Art zu schaffen, die sich bei relativ einfachem Aufbau durch eine weitgehend wartungsfreie
und äußerst zuverlässige Ausführung auszeichnet.
Dies wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Merkmale erreicht.
Bei dieser neuerungsgemäßen Ausbildung der Umluftbehandlungsvorrichtung
stellt somit nahezu die ganze Fläche des Umfangsmantels die Filterfläche dar,
die von der Außenumfangsseite her zum Trommelinnern hin von der zirkulierenden Umluft durchsetzt wird,
die das Trommelinnere an dem einen Stirnende in Richtung des Umluftkanales verläßt. Ein solcher
Trommelfilter, der durchaus eine Art Fortsetzung des Umluftkanales darstellen kann, bietet - im Vergleich
zu bekannten Ausführungen - eine verhältnismäßig große Filterfläche, so daß die zirkulierende
Umluft mit verhältnismäßig niedriger Durchtrittsgeschwindigkeit diesen Faserfilter durchsetzen
kann, was eine weniger feste Faserablagerung an der Filteroberfläche und dadurch auch eine günstigere
Absaug-Reinigungsleistung mit sich bringt. Gleichzeitig
kann hierdurch aber auch der den Umluftstrom erzeugende Ventilator von vornherein mit
einem kleineren Unterdruck, also kostengünstiger ausgeführt sein.
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Da der Absaug-Reinigungsdüse ein druckluftbetrie- .
bener Ejektor zugeordnet ist, kann die Abreinigung der Fläche des Trommelfilters mit verhältnismäßig
geringer Luftmenge äußerst wirkungsvoll geschehen.
Dieser Ejektor kann dabei entweder an ein vorhandenes Druckluftsystem oder auch an ein gesondertes
Druckluftsystem angeschlossen sein.
Ein besonderer Vorteil ergibt sich, wenn das der Absaug-Reinigungsdüse und dem Ejektor zugeordnete
Filterelement durch einen mit einem Schnellwechselverschluß ausgestatteten Filtersack gebildet ist
und dieser Filtersack sich innerhalb des Vorrichtungsgehäuses etwa neben dem Umluftkanal befindet.
Die hier aus dem Filtersack austretende, als Ejektor-Druckluft zugeführte Frischluft kann in vorteilhafter
Weise gleich dem Umluftstrom als ein Teil der ohnehin notwendigen Frischluft zufließen. Der Filtersack
selbst kann dabei so günstig innerhalb des Vorrichtungsgehäuses placiert werden, daß ein
rasches und ungehindertes Austauschen jederzeit - auch ohne Stillsetzen der Vorrichtung - durchgeführt
werden kann.
Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß die neuerungsgemäße Umluftbehandlungsvorrichtung
mit den im Anspruch 1 als Mindestanzahl angegebenen Vorrichtungsteilen (Ventilator, Umluftkanal, Wärmetauscher,
Faserfilter ...) die kleinste Baueinheit darstellt. In ihrer Ausführung als Spannrahmentrockner
oder dergleichen wird sie jedoch mehrere in Warenbahn-Transportrichtung hintereinandergeschaltete
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Umluftbehandlungsfelder besitzen, von denen jedes
- wie an sich bekannt - zwei Umlufteinrichtungen mit je einem Ventilator, einem zugehörigen Umluftkanal,
Wärmetauschern und Faserfiltern enthält. Bei dieser Ausbildung ist es neuerungsgemäß ferner von
Vorteil, wenn jeder Trommelfilter einen eigenen Drehantrieb aufweist und alle Filterdrehantriebe
sowie alle den Absaug-Reinigungsdüsen zugeordneten Ejektoren mit einer gemeinsamen Steuereinrichtung
derart verbunden sind, daß jeweils nur ein Filterdrehantrieb mit zugehörigem Ejektor betätigbar ist
und die Filterdrehantriebe sowie die zugehörigen Sjektoren aller Umlufteinrichtungen der Reihe nach
abwechselnd einschaltbar sind. Bei einer so ausgeführten Vorrichtung genügt für den Filterantrieb
und seine Abreinigung nur ein verhältnismäßig kleiner Energiebedarf und es brauchtjfür die Ejektor-Drucklufterzeugung
nur ein verhältnismäßig kleiner Kompressor bzw. Druckluftanschluß mit entsprechend
geringer Antriebsleistung vorgesehen zu werden.
Weitere Einzelheiten und Vorzüge der Neuerung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen sowie
aus der folgenden Beschreibung einiger in der Zeichnung veranschaulichter Ausführungsbeispiele. In der
weitgehend schematisch gehaltenen Zeichnung zeigen
Fig.1 eine vereinfachte Seitenansicht eines die Umluftbehandlungsvorrichtung darstellenden
Spannrahmentrockners mit mehreren Umluftbehandlungsfeldern;
| • | 1 | • | 5 | Fig. 2 | ·: : . : : * : ·..' .· •••ι··· t ι tr c · • · tit ft)· ··· · titcii te Ii - 6 - |
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| eine vereinfachte Aufsicht auf ein Umluft-. | 'äi | |||||
| behandlungsfeld bei abgenommener Gehäuse- | % | |||||
| decke, wobei in diesem Behandlungsfeld | ||||||
| zwei verschieden arbeitende Wärmetauscher | ||||||
| Fig. 3 | vorgesehen sind; | |||||
| eine Schemadarstellung lediglich zur Erläu | ||||||
| terung der Absaug-Reinigungsdüse mit züge- | % |
hörigem Ejektor und Filtersack; 10
Fig.4 ein im vergrößerten Maßstab dargestellter
Detail-Vertikalschnitt mit dem Trommelfilter bei einer Zusammenordnung mit direkt heizendem
Wärmetauscher;
^5
^5
Fig.5 eine Querschnittsansicht entlang der Linie V-V in Fig.4.
Fig.1 zeigt in einer Gesamt-Seitenansicht einen
Spannrahmentrockner 1, der in seinem Gesamtaufbau etwa in herkömmlicher Weise ausgeführt sein kann und
für die Umluftbehandlung einer nur strichpunktiert angedeuteten, in Richtung des Pfeiles 2 mit herkömmlichen
Mitteln transportierten textlien Warenbahn 3 bestimmt ist. In Warenbahn-Transportrichtung
(Pfeil 2) betrachtet enthält der Spannrahmentrockner 1 ein Einlauffeld EF, mehrere hintereinandergeschaltete
Umluftbehandlungsfelder F 1, F 2 ....Fn sowie ein in der Zeichnung nur kurz angedeutetes
Auslauffeld AF. Die umluftbehandlungsfelder F 1 bis
F η sind innerhalb des Trocknergehäuses 4 in dessen Längsrichtung hintereinander angeordnet und im wesentlichen
gleichartig ausgebildet.
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Anhand der Fig.2 sei daher lediglich ein Umluftbehandlungsfeld
F 2 näher erläutert. In dem Umluftbehandlungsfeld sind - in Richtung der Warenbahn-Transportrichtung
gesehen (Pfeil 2) - zwei gesonderte Umlufteinrichtungen 5, 6 hintereinandergeordnet.
Generell sind auch diese Umlufteinrichtungen 5, 6 eines Spannrahmentrockners etwa baukastenartig
in gleicher Weise ausgeführt, wobei lediglich eine spiegelbildliche Anordnung der einzelnen Einrichtungsteile
zueinander vorgesehen wird, um eine gleichmäßige Luftbehandlung über die ganze Warenbahnbreite
gewährleisten zu können. Da anhand der Fig.2 der Einfachheit halber jedoch zwei verschiedene,
im Spannrahmentrockner 1 verwendbare Wärmetauscher-Ausführungen
erläutert werden sollen, sind die Umlufteinrichtungen 5 und 6 in entsprechender Weise unterschiedlich veranschaulicht.
Zum grundsätzlichen Aufbau der beiden verschiedenen Umlufteinrichtungen 5 und 6 sei gesagt, daß die Umlufteinrichtung
5 einen Ventilator 7 zur Erzeugung des Umluftstromes, einen mit der Ansaugseite des
Ventilators 7 verbundenen Umluftkanal 8, einen dem Umluftkanal 8 zugeordneten, indirekt heizenden
Wärmetauscher 9 sowie einen im Umluftweg auf der Ansaugseite des Ventilators 7 vorgesehenen Faserfilter
10 enthält. In ähnlicher Weise enthält auch die Umlufteinrichtung 6 einen den Umluftstrom erzeugenden
Ventilator 7, einen mit der Ansaugseite des Ventilators 7 verbundenen Umluftkanal 8 und
einen im Umluftweg auf der Ansaugseite des Ventilators 7 vorgesehenen Faserfilter 10, während in
diesem Falle ein direkt heizender Wärmetauscher 11.
- wie noch näher erläutert wird - im wesentlichen innerhalb des Faserfilters 10 angeordnet ist. Die
bei den Umlüfteinrichtungen 5 und 6 mit derselben
Bezugszahl bezeichneten Teile sind bei beiden Einrichtungen vorzugsweise gleichartig ausgeführt.
Anhand der Fig.3 bis 5 sei zunächst die Ausbildung des hier in erster Linie interessierenden Faserfilters
10 näher erläutert. Der Faserfilter ist in Form eines drehbaren Trommelfilters 10 ausgeführt,
bei dem der Umfangsmantel 12 eine zylindrische
Außenseite besitzt und im wesentlichen die eigentliche Filterfläche bildet. Der Umfangsmantel 12
enthält ein formstabiles Traggerüst 13, über das ein Filtergewebe 14 gespannt ist, bei dem es sich
um jede geeignete Gewebeausführung handeln kann; insbesondere wird jedoch ein Edelstahl-Filtergewebe
bevorzugt. Falls durch das Traggerüst 13 eine mögliehst formgetreue zylindrische Form des Umfangsmantels
12 nicht ausreichend gewährleistet werden kann oder falls von vornherein eine besonders stabile
Abstützung für das Filtergewebe 14 gewünscht wird, dann kann es ferner von Vorteil sein, zwischen
dem Traggerüst 13 und dem Filtergewebe 14 ein großmaschiges Stützgewebe vorzusehen, das fest mit
dem Traggerüst 13 verbunden ist.
Der Trommelfilter 10 ist mit seiner Längsachse 10a etwa rechtwinklig zur vertikalen Längsmittelebene
1a des Spannrahmentrockners 1, also in Querrichtung dieser Trockners ausgerichtet. Damit kann der durch
die gestrichelten Pfeile 15 angedeutete Umluftstrom in äußerst günstiger Weise nahezu von der
ganzen Außenumfangsfläche her durch das Filtergewebe 14 radial nach innen strömen, wobei der
Trommelfilter 10 abströmseitig über sein nach innen weisendes Stirnende 10b offen mit dem Umluftkanal
8 in Verbindung steht.
An der Außenumfangsseite des Umfangsmantels 12 bzw.
des zugehörigen Filtergewebes 14 ist mit engem Abstand und ortsfest eine Absaug-Reinigungsdüse 16
angeordnet, die sich etwa über die ganze axiale Länge des Umfangsmantels 12 erstreckt. Wie aus Fig.5
zu erkennen ist, handelt es sich bei dieser Absaug-Reinigungsdüse 16 um eine Art Schlitzdüse, wobei
- in Umfangsrichtung des Umfangsmantels 12 gesehen vor und hinter dem Düsenschlitz 17 je ein kurzes
Abdeckblech 18, 18a vorgesehen ist, um die Absaugwirkung der Düse 16 zu erhöhen.
Dieser Absaug-Reinigungsdüse 16 ist ein druckluftbetriebener Ejektor 19 zugeordnet, der - vgl. insbesondere
Fig.2 und 3 - durch eine nur angedeutete Druckluft-Anschlußleitung 20 mit einer nicht näher
veranschaulichten Druckluftquelle in Verbindung steht, bei der es sich um einen gesonderten Druckluftkompressor
oder um ein ohnehin vorhandenes Druckluftnetz handein kann. Die Steuerung der Druckluftzufuhr
geschieht über an sich bekannte Ventile und in noch zu erläuternder Weise. Auf jeden Fall
ist dieser Ejektor 19 mit seiner Saugseite 19a über eine Rohrverbindung 21 einerseits an die Absaug-
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- ιοί Reinigungsdüse 16 und mit seiner Druckseite 19b
über eine weitere Rohrverbindung 22 an ein Luftfilterelement angeschlossen, bei dem es sich vorzugsweise
um einen Filtersack 23 handelt. Auch dieser Filtersack 23 kann aus jedem geeigneten
Filtermaterial aus temperaturbeständigen Fasern bestehen; als hierfür besonders geeignet hat sich
sog. Aramid-Fasergewebe erwiesen. Dieser Filtersack ist - ebenso wie alle anderen zur Absaug-Reinigungsdüse
16 gehörenden Teile - innerhalb des Trocknergehäuses
4 gehaltert (etwa neben dem ümluftkan^l 8)
und besitzt einen bei 24 nur angedeuteten Schnellverschluß, so daß er im Bedarfsfalle rasch und bequem
- auch während des Betriebes - ausgewechseltes werden kann. Die durch den Filtersack 23 hindurchströmende,
von Fasern befreite Druckluft (vgl. gestrichelte Pfeile 25) kann als Anteil der Frischluft
in das Innere des Gehäuses 4 bzw. in den Umluftstrom der zugehörigen Umlufteinrichtung 5 bzw.
6 abströmen.
In den Figuren 4 und 5 ist ferner veranschaulicht, daß der Trommelfilter 10 bzw. dessen Umfangsmantel
12 an seinen beiden Stirnenden je einen axial kurzen, geschlossenen Mantelführungsabschnitt 12a,
12b aufweist, der von mehreren über den Mantelumfang verteilten, ortsfest gehalterten Führungsrollen 26 drehbeweglich und begrenzt axial verschieb
bar geführt ist. Anstelle der Führungsrollen 26 können selbstverständlich auch andere geeignete
Führungselemente, z.B. Gleitschuhe, vorgesehen
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werden; in jedem Falle muß jedoch eine zuverlässig, rundlaufende Drehabstützung gewährleistet sein. Für
die den weiter innen im Trocknergehäuse liegenden Mantelführungsabschnitt 12a abstützenden Führungsrollen
26 kann ein am Boden abgestützter Rahmen vorgesehen sein, der auch gleichzeitig das entsprechende
Ende des Umluftkanales 8 abstützt (wie in Fig.4 veranschaulicht).
Dem der Außenwand 4a des Trocknergehäuses 4 benachbarten äußeren Mantelführungsabschnitt 12b ist
dagegen ein Trommelfilter-Drehantrieb 28 zugeordnet, der eine formschlüssige Drehantriebsübertragung
gewährleistet und für einen periodischen Betrieb des Trommelfilters 10 von jeweils wenigstens
einer ganzen Umdrehung gewährleistet. Dieser Drehantrieb 28 enthält im wesentlichen einen von der
Gehäuse-Außenwand 4a getragenen Antriebsmotor 29, ein auf der Motorwelle 29a angebrachtes Kettenrad
30, ferner über den Außenumfang dieses äußeren Mantelführungsabschnittes 12b gleichmäßig verteilte
Kettenzähne 31 sowie eins Antriebskette 32 als Antriebsverbindung zwischen dem Kettenrad und dem
Kettenzähnen 31. Bei dem Antriebsmotor 29 kann es sich um jede geeignete Ausführung handeln, insbesondere
um einen Druckluftmotor und einen Elektromotor, während als Antriebskette 32 eine relativ
langlaschige Kette bevorzugt wird. An dieser Gehäuse-Außenwand 4a können auch die Führungsrollen
26 für diesen äußeren Mantelführungsabschnitt 12b gehaltert sein.
Was nun die Ausführung und Anordnung der verschiedenartigen Wärmetauscher 9 bzw. 11 in den Umlufteinrichtungen
5 und 6 anbelangt, so sei zunächst auf die Ausführung bei der Umlufteinrichtung 5 eingegangen:
Wie bereits weiter oben erwähnt worden ist, handelt es sich bei dem in der ümlufteinrichtung
verwendeten Wärmetauscher um einen den Umluftstrom indirekt aufheizenden Wärmetauscher 9, d.h. also
dieser Wärmetauscher 9 kann in üblicher Weise gestaltet, direkt in den Strömungsweg des Umluftstromes
(vgl. Pfeile 15) eingebaut und beispielsweise mittels Dampf oder Wasser als Wärmetauschermedium betrieben
sein, wobei er von der zirkulierenden Uniluft durchströmt und diese dabei aufgeheizt oder abgekühlt
(im Kühlfeld) wird. In Umluftströmungsrichtung (Pfeile 15) gesehen, ist der Trommelfilter 10 vor
dem Wärmetauscher 9 angeordnet und mit letzterem durch einen sich in Umluftströmungsrichtunq erweiternden
Übergangsabschnitt 8a des Umluftkanales 8 verbunden.
Die zweite Ausführungsmöglichkeit für einen in einer Umlufteinrichtung verwendbaren Wärmetauscher sei nun
anhand der Umlufteinrichtung 6 und der Fig.2 (linke Hälfte) sowie der Fig.4 und 5 beschrieben.
Bei der Erläuterung der Fig.2 ist bereits gesagt worden, daß es sich bei dem Wärmetauscher in der
Ui.ilufteinrichtung 6 um einen den Umluftstrom direkt
aufheizenden Wärmetauscher 11 handelt. Dieser Wärmetauscher 11 enthält einen an sich bekannten, mit
Gas oder öl beheizten Brenner 33, der über seine
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Flamme 33a direkt in den ümluftstrom (Pfeile 15) arbeitet. Dieser Brenner 33 ist ebenfalls - wie auch
der Trommelfilter-Drehantrieb 28 - an bzw. in der zugehörigen Außenwand 4a des Trocknergehäuses 4 gehaltert.
Innerhalb dieses Trocknergehäuses 4 ist der Brenner 33 und insbesondere dessen Flamme 33a
von dem einen, äußeren axialen Ende 34a eines Flammenleitrohres 34 umgeben, das konzentrisch
innerhalb des Trommelfilters 10 bzw. innerhalb dessen
Umfangsmantels 12 vorgesehen ist. Dieses etwa zylindrische
Flammenleitrchr 34 erstreckt sich in axialer Richtung aus dem Bereich des Brenners 33 bzw. der
Gehäuse-Außenwand 4a bis mindestens zum abströmseitigen
Stirnende 10b des Trommelfilters 10, vorzugsweise jedoch noch darüber hinaus (wie in den
Fig.2 und 4 angedeutet). Das Flammenleitrohr 34 ist in seinem Durchmesser so bemessen, daß es einerseits
die erzeugten Brenngase (Pfeile 35) etwa zentral in den anschließenden Abschnitt 8b des Umluftkanales
8 leitet und andererseits zusammen mit der Innenuaifangsseite des Trommelfilter-Umfangsmantels
12 einen ausreichend großen ringförmigen Strömungsraum 36 für die zirkulierende Umluft (Pfeile 15)
bietet. Das Flammenleitrohr 34 ist dabei vorzugsweise drehfest mit dem Trommelfilter 10 verbunden,
indem es über Halterungsstäbe 37 oder dergleichen so am Traggerüst 13 aufgehängt ist, daß es sich
innerhalb des Umfangsmantels 12 frei ausdehnen
kann (was durch Temperaturänderungen hervorgerufen wird). In diesem Zusammenhang sei auch darauf hingewiesen,
daß der Trommelfilter-Umfangsmantel 12 über seine Mantelumfangsabschnitte 12a und 12b von den
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Führungsrollen 26 nicht nur drehbeweglich, sondera auch begrenzt axial verschieblich gehalten wird,
wodurch temperaturbedingte Mantel-Längenänderungen berücksichtigt werden können, ohne die Drehbeweglichkeit
des Trommelfilters 10 zu beeinträchtigen.
Bei den der Erfindung zugrundeliegenden Versuchen hat sich gezeigt, daß die koaxiale Zuordnung von
Brenner 33 und Flairanenleitrohr 34 zum Trommelfilter
10 nicht nur baulich erhebliche Vorteile bringt (äußerst raumsparende Unterbringung), sondern sich
auch hinsichtlich eines optimalen Wärmetauscher-Wirkungsgrades vorteilhaft auswirkt. Bei der erläuterten
Zusammenordnung von Trommelfilter 10 mit Brenner 33/Flammenleitrohr 34 wird nämlich das
vom Brenner erzeugte Heißgas koaxial in den aus dem ringförmigen Strömungsraum 36 ausströmenden Umluftstrom
eingeführt, was eine nahezu allseitige Anströmung des Heißgases mit äußerst schneller
und wirkungsvoller Durchmischung von Umluft und Heißgas zur Folge hat.
Wie bereits weiter oben erläutert worden ist, kann der Spannrahmentrockner 1 bzw. eine entsprechende
Umluftbehandlungsvorrichtung baukastenartig mit jeder beliebigen Anzahl von Behandlungsfeldern bzw.
Umlufteinrichtungen aufgebaut sein, wobei der kleinste Bau-
kastenteil eine Umlufteinrichtung (5 oder 6) dar- . stellen könnte. Im Hinblick auf den anhand der
Fig.1 bis 5 geschilderten Spannrahmentrockner 1 sei angenommen, daß eine größere Anzahl von Umluftbehandlungsfeldern
(F 1, F 2... F n) mit je zwei ümlufteinrichtungen 5, 6 vorhanden ist. Hierbei
wird jeder Trommelfilter 10 einen eigenen Drehantrieb 28 aufweisen und alle diese Drehantriebe 28
sowie alle den Absaug-Reinigungsdüsen 16 zugeordneten Ejektoren 19 sind dabei mit einer gemeinsamen
Steuereinrichtung 38 (in Fig.1 angedeutet) vorzugsweise derart verbunden, daß jeweils nur ein Trommelfilter-Drehantrieb
mit dem zugehörigen Ejektor gleichzeitig betätigt wird und daß diese Drehantriebe
und die zugehörigen Ejektoren aller ümlufteinrichtungen 5, 6 der Reihe nach abwechselnd eingeschaltet
werden können. In der Praxis bedeutet dies,
daß die Trommelfilter 10 der Reihe nach abwechselnd im Sinne einer Flusen bzw. Faserabreinigung eingeschaltet
werden, wobei sie dann etwa ein oder zwei (gegebenenfalls auch mehrere) Umdrehungen ausführen
und wobei dann jeweils die zugehörige Absaug-Reinigungsdüse 16 wirksam wird. Auf diese Weise kann die
Absaug-Reinigungsdüse 16 bzw. der zugehörige Ejektor 19 die Absaugreinigung des Filterumfangmantels
mit relativ niedrigem Luftbedarf (z.B. 2 Nm3/min) aus einer gemeinsamen Druckluftquelle durchführen.
Dies bedeutet einen äußerst niedrigen Energie- und Druckluftbedarf für den ganzen Spannrahmentrockner
Die Vorrichtung kann ich gleichartiger Weise auch z.B. als Fixiermaschine vorgesehen sein.
Claims (1)
1. Vorrichtung zur Umluftbehandlung von fortlaufend
transportierten textlien Warenbahnen, insbesondere Spannrahmentrockner, enthaltend wenigstens einen
Ventilator zur Erzeugung des Umluftstromes innerhalb des Vorrichtungsgehäuses, einen mit der
Ansaugseite des Ventilators verbundenen Umluftkanal , einen dem Umluftkanal zugeordneten Wärmetauscher
sowie einen im Umluftweg auf der Ansaugseite des Ventilators vorgesehenen Faserfilter,
an dessen vom Umluftstrom durchsetzter, bewegbarer Filterfläche eine Absaug-Reinigungsdüse angeordnet
ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) der Faserfilter ist in Form eines drehbaren Trommelfilters (10) ausgeführt, dessen Umfangsmantel
(12) die Filterfläche bildet und der abströmseitig über sein eines Stirnende (10b)
offen mit dem Umluftkanal (8) verbunden ist;
b) die Absaug-Reinigungsdüse (16) erstreckt sich etwa in axialer Richtung über die Außenumfangsseite
des Trommelfilter-Umfangsmantels (12) und ist an die Saugseite (19a) eines druckluftbetriebenen
Ejektors (19) angeschlossen, dessen Druckseite (19b) mit einem Luftfilterelement
(23) in Verbindung steht.
I 1 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
I - zeichnet, daß der Umfangsmantel (12) des Trommel-
£ filters (10) eine zylindrische Außenseite be-
I sitzt und die Absaug-Reinigungdsüse (16) mit
ν 5 engem Abstand und ortsfest dieser Außenseite zu-
^ geordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelfilter-Umfangsmantel
j, 10 (12) ein formstabiles Traggerüst (13) mit darü
ber gespanntem Filtergewebe (14) enthält, wobei
• im Bereich beider Stirnenden des Umfangsmantels
je ein axial kurzer, geschlossener Mantelführungsabschnitt (12a, 12b) vorgesehen ist, der von
15 mehreren über den Mantelumfang verteilten, orts-
[■ fest gehalterten Führungselementen (26) drehbe-
I weglich geführt ist.
^ 4. Vorrichtung nach Anspruch 3f dadurch gekennzeich-
I 20 net, daß dem einen, einer Außenwand (4a) des Vor-
riohtungsgehäuses (4) benachbarten Mantelführungsabschnitt
(12b) ein Trommelfilter-Drehantrieb (28) für einen periodischen Antrieb von
jeweils wenigstens einer ganzen Umdrehung zuge-25 ordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb (28) im wesentlichen
durch einen von der Gehäuse-Außenwand 30 (4a) getragenen Antriebsmotor (29) , ein auf der
, Motorwelle (29a) angeordnetes Kettenrad (30),
über den Außenumfang des genannten Mantel-
führungsabschnittes (12b) gleichmäßig verteilte. Kettenzähne (31) sowie eine Antriebskette (32)
gebildet ist.
6. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen,
wobei der Wärmetauscher im wesentlichen durch einen direkt in den Umluftstrom arbeitenden
Brenner gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Brenner (33) zugeordnetes Flammenlei
trohr (34) konzentrisch innerhalb des Trommelfilters (10) vorgesehen ist und sich in axialer
Richtung etwa von der benachbarten Außenumfangsseite (4a) des Vorrichtungsgehäuses (4) bis mindestens
zum abströmseitigen Stirnende (10b) des Trommelfilters (10) erstreckt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Flammenleitrohr (3 4)
und der Innenumfangsseite des Trommelfilter-Umfangsmantels
(12) ein ringförmiger Strömungsraum (36) für den Umluftstrom (15) vorhanden
ist und daß das Flammenleitrohr (34) drehfest mit dem Trommelfilter (10) verbunden ist, wobei
der Trommelfilter-Umfangsmantel (12) über seine Mantelführungsabschnitte (12a, 12b) von den
Führungselementen (26) begrenzt axial verschieblich
gehaltert wird.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, wobei der Wärmetauscher durch einen in den Umluftkanal
eingebauten Wärmetauscher zum indirekten Aufheizen des Umluftstroms gebildet ist, dadurch gekenn-
· · t C t 1
zeichnet, daß der Trommelfilter (10) - in Umluftströmungsrichtung
(15) gesehen - vor dem Wärmetauscher (9) angeordnet und mit diesem
durch einen sich in ümluftströmungsrichtung er weiternden Übergangsabschnitt (8a) des Umluftkanales
(8) verbunden ist.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das der Absaug-Reinigungsdüse (16) und dem Ejektor (19) zugeordnete Filterelement
durch einen mit einem Schnellwechselverschluß (24) ausgestatteten Filtersack (23) gebildet
ist und dieser Filtersack sich innerhalb des Vor richtungsgehäuses (4) etwa neben dem Umluftkanal
(8) befindet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Traggerüst (13) und
dem Filtergewebe (14) ein grobmaschiges Stützgewebe angebracht ist.
11. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei mehrere Umluftbehandlungsfeider in Warenbahn-Transportrichtung hintereinandergeschaltet
sind und jedes Umluftbehandlungsfeld zwei Umlufteinrichtungen mit je
einem'Ventilator, einem zugehörigen Umluftkanal, einem Wärmetauscher und einem Faserfilter enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Trommelfilter
(10) einen eigenen Drehantrieb (28) aufweist und alle Trommelfilter-Drehantriebe (28) sowie alle
den Äbsaug-Reinigungsdüsen (16) zugeordneten
• It· · ·
Ejektoren (19) mit einer gemeinsamen Steuerein-,
richtung (38) derart verbunden sind, daß jeweils nur ein Trommelfilter-Drehantrieb (28) mit zugehörigem
Ejektor (19) betätigbar ist und daß die Drehantriebe (28) und die zugehörigen Ejektoren
(19) aller Umlufteinrichtungen (5, 6) der Reihe
nach abwechselnd einschaltbar sind.
Priority Applications (4)
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Family Applications (1)
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