[go: up one dir, main page]

DE6606563U - Einrichtung zum trocknen von geweben - Google Patents

Einrichtung zum trocknen von geweben

Info

Publication number
DE6606563U
DE6606563U DE6606563U DE6606563U DE6606563U DE 6606563 U DE6606563 U DE 6606563U DE 6606563 U DE6606563 U DE 6606563U DE 6606563 U DE6606563 U DE 6606563U DE 6606563 U DE6606563 U DE 6606563U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
screen roller
drying
screen
air flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE6606563U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metal Tech Inc
Original Assignee
Metal Tech Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metal Tech Inc filed Critical Metal Tech Inc
Publication of DE6606563U publication Critical patent/DE6606563U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/14Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning
    • F26B13/16Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning perforated in combination with hot air blowing or suction devices, e.g. sieve drum dryers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

..•Ι.Ό'ϋ :' · :'"i : ^2, Juli 1970
M 56 7ο7/ε b Gbm
Metal-Techn.Inc., A 29 295 vlu
a Corporation organised under
the laws of the State of Maine, USA
of Biddefordf County of Cumberland and
Cfeate of Haine, United States of America
Einrichtung zum Trocknen von Qewebeo
Trocknen von feuchten Geweben, die auf einer mit vorbpstimmter Geschwindigkeit umlaufenden Siebfläche liegend eine Trocknungsatmosphäre durchlaufen.
Über den genannten tyi ischen Anwendungszweck hinaus ist die Erfindung ebenso bei der Trocknung von Papierbahnen und anderen folien- oder bandartigen Gegenständen anwendbar. Die für solche Trocknungsvorgänge üblicherweise verwendeten Einrichtungen arbeiten mit einer grö3eren Anzahl von z.B. zwanzig bis dreißig glattflächigen, dampfbeheisten Zylindern oder anderen Gefäßen, über welche das zu trocknende Gewebe oder dergl. läuft. Derartige Einrichtungen sind mit hohen Aalagekosten verbunden, vor allem wegen äer umfangreichen Heizkörper und wegen des hohen Platzbedarfs.
Zum Trocknen von porösen Stoffbahnen sind ferner schon an ■einen Heißluftkreislauf angeschlossene Walzen mit durchbrochenem Mantel verwendet worden. Die freie Durchgangs-"fläche solcher Walzen in Radialrichtung beträgt jedoch bekanntermaßen nur etwa 5ο $ der gesamten TJmfangsiläche, so daß beim radialen Durchströmen des Mantels ein beträchtlicher Druckverlust in dem trocknenden Luftstrom auftritt, der wiederum das für den eigentlichen Trocknungsvorgang beim Durchdringen des porösen Stoffs verfügbare
- 2
660656326.11.70
Druckgefälle vermindert. Die bekannten Einrichtungen dieser Art "benötigen daher für einigermaßen zufriedenstellendes Arbeiten Drucklufterzeuger von beträchtlicher Leistung.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung ier eingangs genannten Art, womit Gewebe und poröse Stoffbahnen verschiedenster Art mit geringem Leistungsbedarf für die Umwälzung des Trockuungsmittels sowie mit geringem Aalageaufwand und Platzbedarf wirksam getrocknet werden kennen. Die erfindutgsgemäße Einrichtung zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich hauptsächlich dadurch, daß als Trag- und/oder Antriebsorgan für das au trocknende Gewebe
eine Siebwalze vorgesehen ist, dessen Walzenmantel eine auf die gesamte ümfangsfläche bezogene freie Durchgangsfläche von Mindestens 85 % und vorzugsweise 9o $ aufweist. Eine optimale Ausnutzung des Trockenmittelstroms läßt sich insbesondere dadurch erreichen, daß der Strömungswiderstand des durchbrochenen Mantels der Siebwalze weniger als 1 $ des Strömungswiderstandes für den trocknenden Luftstrom beim Durchdringen des auf der Siebwalze liegenden Gewebes beträgt. Ferner empfiehlt sich, das Arbeiten mit einem möglichst großen Umschlingungswinkel ucs ■
durchlaufenden Gewebes in bezug auf die Siebwalze. Eine hierzu bestimmte Ausgestaltung der erfiadungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß zur Einstellung eines Umschlingungswinkels des durchlaufenden Gewebes in bezug .: auf die Siebwalze von mindestens 55o° zwei Führungswalzen ^ vorgosehen sind, deren gegenseitiger Abstand etwa der doppelten Gewebestärke und deren Abstand vom Umfang des Walzenmantels etwa der einfachen Gewebestärke entspricht.
660656326.11.70
Wesentlich für die erfindungsgemäße Einrichtung ist vor allem die angegebene GröSe der freien radialen Durchgangsfläche der Siebwalze. Hierdurch wird der Druckverlust beim Durchströmen des Walzenmantels vor bzw. nach dem eigentlichen Trockungsvorgang (dies ist von der Strömungsrichtung abhängig) wesentlich vermindert, so daß der Umwälzvorgang der Trocknungsluft insgesamt mit geringem Druckgefälle durchgeführt werden kann. Letzteres hängt im wesentlichen nur noch von der Durchlässigkeit des zu trocknenden Gewebes ab und ist von der Strömungsgeschwindigkeit innerhalb des Gewebes bestimmt, welches für den wirksamen Ablauf des Trocknungsvorganges ausreicht. Durch das geringe Druckgefälle im Kreislauf wild auch die Abzweigung eines feuchten Teilluftstroms erleichtert, wofür erfindungsgemäß die Anordnung eines mit -entsprechend regelbaren Drosselorganen versehenen, vom Überdruckraum in die Außenluft mündenden Abzweigkanals ausreichend ist. Erfahrungsgemäß ergibt sich für die meisten Anwendungsfälle eine wirksame Trocknung bei Abzweigung eines Teilluftstromes von etwa 2o $.
Die Erfindung wird weiter an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert, das in den Zeichnungen dargestellt ist. Hierin zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Trockeneinrichtung im Teilscnnitt,
Fig. 2 eine Schnittansicnt ge:.ri.; Linie 11-11 in Fig. 1,
660656326.11.70
r %
4 -
Pig. 3 eine Abwandlung der Trockeneinrichtung mit umgekehrter Richtung des Luftstroms in Schnittansicht gemäß Pig. 2,
Pig. 4 eine vergrößerte Darstellung der Einstellvorrichtung für den tfalzenrand in der Einrichtung nach den vorangehenden Pig. mit Blickrichtung parallel zur Walzenachse und
Pig. 5 eine Teilansicht der Vorrichtung nach Pig. 4 mit Blickrichtung quer sur Walzenachse*
Die in Pig. 1 "bis 3 dargestellte Trockeneinrichtung 2o ist auf einer Fundamentflache 21 befestigt und in einem Gebäude 22 untergebracht. Das den zirkulierenden Luftstrom aufnehmende Gehäuse 23 der Trockeneinrichtung ist vergleichsweise starkwandig ausgebildet, wobei die Gehäusewandungen aus Blechtafeln mit einer mittleren Isolierschicht 25 mehrschichtig aufgebaut sind. Im unteren Bereich der Gehäuserückwand 27 ist eine Eintrittsöffnung 26 sowie vorzugsweise letzterer gegenüberliegend im unteren Bereich der Gehäusevorderwand 29 eine Austrittsöffnung 28 für das durchlaufende Gewebe angeordnet. Die Decke bzw. die Seitenwände des Gehäuses sind mit 31 bzw. 3?, 33 bezeichnet.
Im unteren Bereich des Gehäuseinnenraumes ist Siebwalze 34 angeordnet, deren Tiit beiderseits offenen Endabschnitten 36 und 37 versehener Mantel 35 aus raial aufrechtstehend angeordneten und wabenförmig gebogenen bzw. miteinander verbundenen Blechstreifen 38 besteht.
- 5-
660656326.11.70
« ' t » Il
letztere "bilden vergleichsweise feste und schmale Längskanten 39 bzw. 4o an der Außen- "bzw. Innenfläche des Walzenmantels 35. Durch die Zwischenräume 42 der Blechstreifen 38 ist eine freie, radiale Durchgangsfläche des Walzenmantels "bestimmt, die mindestens 85 $> und Torzugsweise 9o fo der gesamten mittleren ümfangsfläche des Walzenmantels entspricht. Die Wabenstruktur des Walzenmantels "besitzt genügende Festigkeit, um ein über die Siebwalze laufendes Gewebe 44 ohne unzulässige Durchbiegung und Torsion tragen und antreiben zu können. Der Walzenmantel 35 ist an beiden Enden durch je einen Speichenflansch 45 bzw. 46 mit einer in Lagern 48 und 49 angeordneten Welle 47 koaxial fest verbunden. Unterhalb der Siebwalze sind innerhalb des Gehäuses Führungswalzen 51 und 52 mit einem etwa der doppelten Stärke des Gewebes 44 entsprechenden gegenseitigen Abstand sowie mit einem der einfachen Gewebestärke entsprechenden Abstand von der Außenfläche der Siebwalze angeordnet. Das Gewebe läuft in der Trockeneinrichtung von der Eingangsöffnung 26 über die Führungswalze 52, den Umfang der Siebwalze und die Führungswalze 51 zur Ausgangsöffnung 28, wobei zwischen Gewebe und Siebwalze auf einem Umfangswinkel von wenigstens 35o° bei entsprechend eingestellter Spannung des Gewebes innige Berührung eintritt.
Der Boden des Gehäuses 23 wird durch zwei Fallklappen 54 und 55 gebildet, die mit Gelenken 56 und 57 am Rahmen 24 befestigt sind. Für die Fallklappen ist ein aus Druckzylindern 58 mit Kolbenstangen 59 bestehender
660656326.11.70
• * 6 *
' a e β,
Sebwenkantrieb Torgesehen, der über Druckmittelleitungen 6o steuerbar ist. Durch die somit leicht zu öffnenden Fallklappen ist die Siebwalze mit ihren Führungswalzen zum Einführen eines Gewebes sowie zur Wartung und Instandsetzung bequem zugänglich.
Innerhalb des Gehäuses 23 der Trockeneinrichtung ist ferner eine Umwälzvorrichtung 62 zur Erzeugung eines zirkulierenden Luftstromes angeordnet. Die Umwälavorrichtung umfaßt vorzugsweise zwei Gebläse 63, 64 mit Ansaugöffnungen 65, 66 und Ausstoßöffnungen 67, Die Gebläse werden von außerhalb des Gehäuses 23 angeordneten Motoren 75, 76 über je einen Keilriementrieb 72, 73, 74 und Wellen 69 bzw. 7o angetrieben. Im Beispielsfall wurden Gebläse verwendet, die bei einem Förderdruck von 12,7 cm Wassersäule einen Luftstrom
3 2
von o,65 m /min pro cm Trockenfläche erzeugten. Die Gebläse 63 und 64 können gemäß Fig. 1 und 2 oberhalb der Siebwalze 34 angeordnet werden, so daß sich der austretende Luftstrom abv/ärts unmittelbar gegen die Außenfläche der Siebwalze richtet und nach Durchdringen des zu trochnenden Gewebes 44 sowie des durchlässigen Walzenmantels 35 ül/er den Innenraum der Siebwalze und deren beiderseits offene Enden zurück zur Ansaugseite der Gebläse gelangt.
In Fig. 3 ist die umgekehrte Strömungsriehtung angedeutet, wobei die Gebläse den austretenden Luftstrom abwärts in die offenen Enden der Siebwalze 34 leiten und diesen nach
— 7 —
Durchdringen des Walzenmantels 35 sowie des zu trocknenden Gewebes wieder ansaugen. Bei der letzt genannten Betriebsart bildet der den Walzenmantel durchdringende Luftstrom ein Luftkissen 71 zwischen Walzenaußenfläche und Gewebe, welch letzteres somit im Abstand von den festen Teilen des Walzenmantels gehalten wird. Dies ist vor allem bei der Behandlung von gefärbten Geweben vorteilhaft. Ggf. kann zur Luftumwälzung vorteilhaft ein Axialgebläse mit rohrförmigen) Gehäuse und beiderseits gleichen Anschlußflanschen verwendet werden, womit die Umkehr .·'■'· ciUxnmrjgsrichtung auf einfache Weise durch seitenvertauschten Einbau des Gebläses mit den gleicl· en An-8:r.Ju-elementen durchführbar ist.
Im Ausstoßkanal beider Gebläse sind Luftfilter 78 bzw. 79 angeordnet. Diese Filter sind zur Wartung durch eine Klappe 8o in der Gehäusevorderwand 29 zugänglich.
Die Führung des Luftstroms zwischen den Gebläsen 63, und der Siebwalze 34 erfolgt über ein Leitgehäuse 82, dessen durch die geneigte Wandungen 83, 84 begrenzter oberer Teil über Durchlässe 87, 88 mit den Ausstoßöffnungen der Gebläse verbunden ist. Im unteren Teil des Leitgehäuses sind einander gegenüberliegende, dem Querschnitt der Siebwalze angepaßte Öffnungen 85, 86 vorgesehen. Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 bildet der Innenraum 89 des Leitgehäuses eine Überdruckkammer, in welche die Gebläse eine große Luftmen^e einführen und in Berührung mit der AuSenfläche 9o des durchlaufenden Gewebes 44 bringen. Der Raum 91 zwischen dem Leitgehäuse
8 -
660656326.11.70
• · · · * ft ft ' t · · « ft ft
ft « ft * · ft ft ft»
• · · t O ft ·
8 -
82 und dem äusseren Gehäuse 23 der Trockeneinrichtung uildet eine Unterdruckkammer, über welche die aus dem Innenraum der Siebwalze tretende Luft zur Ansaug
seite der Gebläse aurückströmt. |
Im Siromufigäweg d^e Luft innerhalb des Gehäuses 23 ist ferner ein Erhitzer 93 angeordnet, welcher die gegen das Gewebe strömende Luft auf eine Arbeitstemperatur von etwa 15o° C bringt. Im Beispielsfall besteht der Erhitzer 93 aus zwei Wärmetauschern 94 und 95 > die etwa über Zuström- und Abströmleitungen 96, 97 mit einer Heizdampfquelle verbunden sind. Als Erhitzer kann z.B, auch ein gasbeheizter Infrarotstrahler verwendet werden. Letzteres empfiehlt sieh besonders dann, wenn vollständige Trocknung des Gewebes erreicht werden soll und die Trockeneinrichtung 2o Bestandteil einer mehrteiligen Trockenbatterie ist. Bei einer aus drei Einheiten bestehenden Trockenbatterie kann die Behandlungsluft z.B. in der ersten Einheit auf etwa 26o° C erhitzt werden, um etwa die Hälfte der "bei Raumtemperatur vorhandenen Gewebefeuchtigkeit zu entfernen. Die zweite und dritte von dem Gewebe durchlaufene Einheit kann dann wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit einer Lufttemperatur von etwa 15o C arbeiten, wobei die restliche Feuchtigkeit ohne Beschädigung des Gewebes entfernt wird. Bei der Betriebsweise nach Fig. und 2 ist der Erhitzer 93 in der Überdruckkammer angeordnet, "bei der Betriebsweise nach Fig. 3 jedoch wegen der umgekehrten Richtung des Luftstroms in der Unterdruckkammer.
6606563 26,11.70
• · · t β · a
Während das Gewebe 44 die Trockeneinrichtung mit einer zum Durchzug ü'ber die Siebv/alze mit einer Geschwindigkeit von z.B. etwa 45 ra/sec durchläuft, wird die das Gewebe durchdringende Luft mit Feuchtigkeit gesättigt, womit sich die Wärmespeicherfühigke1* t und die thermische Wirksamkeit der Luft zunächst erhöht. Um jedoch weiteren Feuchtigkeitsentzug aus dem Gewebe durch den umlaufenden Luftstrom aufrechtzuerhalten, muß diesem fortlaufend ein gewisser Anteil an Feuchtigkeit entzogen v/erden. Hierfür ist gemäß Fig. 2 ein Zweigkanal 99 vorgesehen, der von einer Anschlußöffnung 1oo im oberen Abschnitt 1o1 des Leitgehäuses 82 ausgehend über eine Anschlußleitung 1o2 an einer von der Trockeneinrichtung genügend weit entfernten Stelle, vorzugsweise außerhalb der Gebäudewand 22 in die Außenluft mündet. Mittels einer im Zweigkanal 99 angeordneten Drosselklappe 1o3 wird der den Überdruckraum verlassende, feuchte Teilluftstrom auf etwa 2o io bis 25 des Gesamtluftstroms eingestellt. Die Regelung der Drosselklappenstellung kann von Hand oder mit Hilfe geeigneter Meßinstrumente selbsttätig erfolgen. Im Bereich des Unterdruckraums sind in den Seitenwänden 32, 33 des Gehäuses 23 Ansaugöffnungen 1o4 bzw. 1o5 angeordnet, über die ein dem austretenden, feuchten Teilluftstrom entsprechender trockener Luftstrom aus der Atmosphäre in das Gehäuse 23 eintritt. Für die Ansaugöffnungen sind ebenfalls geeignete, von Hand oder selbsttätig regelbare Drosselvorrichtungen 1o6 bzw. 1o7 vorgesehen.
- 10 -
6606563 26.11.70
- 10 -
Die Siebwalze weist e.'ne Vorrichtung 1o9 zur Anpassung der wirksamen Walzenbreite an die jeweilige Breite des durchlaufenden Gewebes auf. Die während der Umdrehung der Siebwalze arbeitende Vorrichtung umfaßt zwei scheibenförmige Flansche 11o, 111, deren kreisförmige Ränder bzw. 113 genau und abdichtend in den Walzenmantel 35 eingepaßt sowie über teleskopartig ineinander verschiebbare Hülsen 114 bzw. 115 mit den beiden offenen Enden der Siebwalze verbunden sind. Der innerhalb der abgrenzenden Hülse liegende Bereich der Plansche 11o und 111 ist durchbrochen? während die Fläche der Hülse selbst undurchbrochen ist. Infolgedessen ist der wirksame, mit den offenen Enden der Siebwalze verbundene Abschnitt des Walzenmantels 35 durch den Abstand zwischen den Planschen 11o, 111 bestimmt.
Erfahrungsgemäß sind die Kanten eines Gewebes von dichterer Struktur als dessen mittlerer Plächenbereich, woraus sich Schwierigkeiten für eine gleichmäßige Trocknung des durchlaufenden Gewebes über die gesamte Breite ergeben. Bei der erfindungsgemäßen Trockeneinrichtung werden dauer die den wirksamen Abschnitt der Siebwalze bestimmenden Plansche 11o, 111 in Achsrichtung der Walze derart eingestellt, daß zwischen den Kanten des Gewebes 44 und den Planschen auf beiden Säten ein Spalt von etwa 13 mm Breite eingehaltan wird. Auf diese Weise werden die äußersten Randbereiche des Gewebes von dem trocknenden Luftstrom nicht nur durchdrungen, sondern auch umstomt, wodurch sich erfahrungsgemäß eine verstärkte Trockenwirkung gerade in diesem Bereich ergibt.
— 1 1 —
660656326.11.70
se ί χ 1
t · 1 4 t
C* tC
11 -
Die Plansche 11o und 111 sitzen mit konzentrischen Öffnungen 117 bzw. 118 auf der hohl ausgebildeten und mit Längsschlitzen 11S, 12o "versehenen Welle 47 der Siebwalze. Zur Einstellung bzw. axialen Verschiebung der Plansche ist eine Vorrichtung 122 vorgesehen, welche zwei parallel angeordnete, über Kettenräder 125, 126, 127, 128 laufende und sich über die gesamte länge innerhalb der hohlen Welle 47 erstreckende Ketten 123, 124 aufweist. Die genanntenKettenräder sind außerhalb der Enden der Welle 47 in ortsfesten Lagern 13o, 131 gelagert. Die gemeinsame Welle 134 der an einem Ende der hohlen Welle 47 angeordneten Kettenräder ist über einen weiteren Kettentrieb 135 mit einem auf einer Gshäusekonsole 133 angeordneten, in der Drehrichtung umsteuerbaren Antriebsmotor 132 gekuppelt ( siehe auch Tig. 4 und 5).
Die Plansche Ho und 111 sind durch je eine einen der Längsschlitze 119 bzw. 12o durchgreifende Leiste 137 bzw. 136 ait je einem zugehörigen, in der hohlen Welle 47 verschiebbar gelagerten Ring verbunden, von welch letzteren in Flg. 4 der vordere Ring Ho sichtbar ist. Jeder dieser Hinge stent ferner im Eingriff mit je einer Klaue 136 bzw. 139, welche beide an den einander gegenüberliegenden Abschnitten der Ketten 123, 124 symmetrisch zur breiten Mitte der Siebwalze befestigt sind. Mit Hilfe dieser Vorrichtung können die Plansche Ho und 111 in Axialrichtung ^egenliufig unter Einhaltung ihrer symmetrischen Stellung zur breiten Mitte der Siebwalze durch entsprechende Steuerung des Antriebsmotors 132 verschoben werden.
Pein Fetriet der Tr ckeneinrichtung wird eine den Abaieasun-^er. des STrömun^squerschnitts und der 3eblüsoleistung entsprechende große Menge erhitzter Luft auf geschlossenem Wege über die Gebläse 63, 64 und dem Erhitzer 93 sowie
- 12 -
6606563 26.11.70
über dasjzu trocknende Gewebe 44 und die Siebwalze 34 umgewälzt. Die Druckdifferenz zwischen über- und TJnterdruekraum hängt dabei im wesentlichen nur von der Durchlässigkeit des Gewebes und der Stärke des abgezweigten Luftstromes ab.
Bei der umgekehrten Strcungsrichtung nach Fig. 3 erfolgt die Entfernung eines Peuchtigkeitsanteils der umgewälzten Luft durch Austritt eines feuchten Teilluftstroms aus den Gehäuseöffnungen 1o4,und 1o5, welche in diesem Pail im Bereich des Überdruckraums liegen. Die entsprechende Erisctiluftmenge wird dann über den in den Unterds-uckraum mündenden Eanal 99 angesaugt. Die Regulierung der Teilluftströme erfolgt wie bei der Betriebsweise nach Pig. 1 und 2.
660656326.11.70

Claims (1)

  1. M 56 7o7/8 b Gbm A 29 295 du
    METAL-TECHU.INC.
    a Corporation organised under
    the laws of the State of Maine,
    USA of Biddeford, County of
    Cumberland and State of Maine
    United States of America
    Ansprüche
    1. Einrichtung zum Trocknen von feuchten Geweben, die auf einer mit vorbestiiDiüter· Geschwindigkeit umlaufenden Siebfläche liegend eine Trocknungsatmosphäre durchlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß als Trag- und/oder Antrieböorgan für das zu trockne.-ide Gewebe (44) eine Siebwalze (34) vorgesehen ist, dessen Walzenmantel (35) eine auf die gesamte Umfangsfläehe bezogene freie Durchgangsfläche von mindestens 85 $ und vorzugsweise 9ο °fo aufweist.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der 7/alzenmantel (35) eine wabenförmice Struktur aus radial aufrechtstehend angeordneten Blechstreifen (38) aufweist.
    3- Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den trocknenden luftstrom innerhalb eines Gehäuses (23) ein geschlossener Strömungsweg über ein Gebläse (63> 64), einen Erhitzer (S3) sowie über das zu trocknende Gewebe (44) und den Innenraum der an beiden Enden offenen Siebwalze (34) vorgesehen ist.
    — 2 —
    6606563 26.11.70
    4· Einrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsweg der trocknenden luft durch das zu trocknende Gewebe (44) radial in den für die Rückströmung beiderseits offenen Innenraum der Siebwalze (34) verläuft.
    5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsweg der trocknenden Luft vom Innenraum der mit beiderseitigen Einströmöffmangen versehenen Siebwalze (34) radial nach außen durch das zu trocknende Gewebe (44) v&rläuft.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet, da.6 der Strömungswiderstand des durchbrochenen Mantels (35) der Siebwalze (34) weniger als 1 io des Strömungswiderstandes für den trocknenden Luftstrom beim Durchdringen des auf der Siebwalze liegenden Gewebes (44) beträgt
    7· Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet; daß füt die Abführung eines feuchten leilluftstroins und/oder für die Einführung eines entsprechenden Frischluftstromes ZweigkanäZe (99 bzw. 1o4, 1o5) mit regelbaren Drosselorganen (1o3 bzw. 1o6, 1o7) vorgesehen sind.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines gcscnlossenen Gehäuses (23) eine durch die Fläche des zu trocknssüden Gewebes (44) von einer Unterdruckkammer (91) getrennte Überdruckkammer (39) angeordnet ist.
    5606563 26.11.70
    - 3
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzweiokanal (99) zur Entfernung eines feuchten TeilluftStroms an die Überdruckkammer (89, Fig. 2) angeschlossen ist.
    10. Einrichtung nach einem der Aasprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Mantel (35) der Siebwalze (34) scheibenförmige Plansche (11o, 111) verschiebbar angeordnet und mit einer ortsfesten Verstellvorrichtung (122) zur Einstellung der wirksamen Breite der Siebwalze verbunden sind.
    11. Einrichtung nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Plansche (11o, 111) im Innenraum des Walzenmantels (35) durch teleskopartig ineinander verschiebbare Hülsen (114, 115) mit den offenen Enden der Siebwalze (34) verbunden sind.
    12. Einrichtung nach Anspruch 1o oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (122) mindestens eine im Innenraum einer hohlen Welle (47) der Siebwalze (34) angeordnete Kette (123 bzw. 124) aufweist, deren gegenläufige Abschnitte mit je einem der die wirksame Breite bestimmenden Plansche (11o, 111) gekuppelt sind.
    15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung eines Umschlingungswinkels des durchlaufenden Gewebes (44) in bezug auf die Siebwalze (34) von mindestens 35o° zwei Pührungswalzen (51, 52) vorgesehen sind, deren gegenseitiger Abstand ätwa der doppelten Gewebestärke und deren Abstand vom Umfang des V/alzenmantels (35) etwa der einfachen Gewebesliärke entspricht.
    660656326.11.70
    -A-
    14· Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beaufschlagung des Gewebes mit dem trocknenden Luftstrom eine Siebwalze vergesehen ist, welche das Gewebe auf einem Umfangswinkel von etwa J55o mit vorbestimmter Zugspannung umschlingt.
    15. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Breite der umladenden Siebfläche selbsttätig der jeweiligen Breite des su trocknenden Gewebes während dessen Durchlaufs angepaßt ist.
    16» Einrichtung nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Breite der umlaufenden Siebfläche um einen solchen Betrag größer als die Breite des durchlaufenden Gewebes gehalten ist, da3 beiderseits der Gewebokanten ein zur Uraatröajung bei gleichzeitiger Durchdringung der Randbereiche des Gewebes ausreichender Zwischenraum für einen die Siebfläche unmittelbar durchdringenden Teilluftstrom besteht.
    17. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für den umlaufenden luftstrom vor der Erhitzung auf die Zuführtemperatür am Ge-, webe ein Euter vorgesehen ist.
    i&mmmm^smi
    ·. *~-ιΐ* wtictii :vöftr:ctr- rfοπτα»«ηο ders?t
    660656326.11.70
DE6606563U 1965-10-23 1966-10-22 Einrichtung zum trocknen von geweben Expired DE6606563U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US509676A US3345756A (en) 1965-10-23 1965-10-23 Method and apparatus for drying a wet web

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6606563U true DE6606563U (de) 1970-11-26

Family

ID=24027641

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661635263 Pending DE1635263A1 (de) 1965-10-23 1966-10-22 Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Geweben
DE6606563U Expired DE6606563U (de) 1965-10-23 1966-10-22 Einrichtung zum trocknen von geweben

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661635263 Pending DE1635263A1 (de) 1965-10-23 1966-10-22 Verfahren und Einrichtung zum Trocknen von Geweben

Country Status (3)

Country Link
US (1) US3345756A (de)
DE (2) DE1635263A1 (de)
GB (1) GB1107474A (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1635122A1 (de) * 1966-04-07 1971-06-09 Patentdienst Anstalt F Vorrichtung zur Behandlung von Guetern mit gas- oder dampffoermigen Medien
US4011124A (en) * 1975-07-09 1977-03-08 E. I. Du Pont De Nemours And Company Apparatus for continuous hot air bonding a nonwoven web
WO1997013111A1 (en) * 1995-10-04 1997-04-10 Tubular Textile Machinery Corporation Suction drum system for processing web materials, particularly knitted fabrics
US7201563B2 (en) * 2004-09-27 2007-04-10 Studebaker Enterprises, Inc. Louvered fan grille for a shrouded floor drying fan
DE102005023446A1 (de) * 2005-05-20 2006-11-23 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Haushaltgerät zur Pflege von Wäschestücken, insbesondere Wäschetrockner
DE102008012965A1 (de) 2008-03-06 2009-09-17 Uhde Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von bei der Vergasung anfallenden Fluidströmen
US11608595B2 (en) * 2020-10-14 2023-03-21 Valmet, Inc. Through-air apparatus with adjustable deckle

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US920351A (en) * 1908-04-24 1909-05-04 William Edward Layland Apparatus for drying wool after washing.
US1601332A (en) * 1923-12-18 1926-09-28 Whitehead John Henry Drying apparatus for backwashing machines used in the treatment of wool or like fibrous substances
US2189915A (en) * 1936-02-06 1940-02-13 Celanese Corp Drying of layers or sheets of material
US2473629A (en) * 1944-11-16 1949-06-21 Bernard R Andrews Drying apparatus
US2713213A (en) * 1954-02-15 1955-07-19 Proctor And Schwartz Inc Self-cleaning screen for material handling apparatus
FR392479A (fr) * 1959-10-26 1908-11-27 Isaac Emerson Palmer Rouleau pour faire circuler les fluides

Also Published As

Publication number Publication date
US3345756A (en) 1967-10-10
GB1107474A (en) 1968-03-27
DE1635263A1 (de) 1971-04-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0465769B1 (de) Vorrichtung zum durchströmenden Behandeln von bahnförmigem Gut
DE2921618C2 (de) Vorrichtung zum Naßbehandeln von Textilgut, insbesondere Färben
DE3215515A1 (de) Trocknungsvorrichtung
AT397111B (de) Verfahren und vorrichtung zur führung von faserstoffbahnen
DE3040159C2 (de) Vorrichtung zum Aufheizen eines gasförmigen Mediums
WO2013041429A1 (de) Vorrichtung zum behandeln von einem gut, insbesondere zum trocknen eines vorzugsweise bahnförmigen guts
DE69835149T2 (de) Vorrichtung zur Behandlung von durchlässigen oder halbdurchlässigen Bahnen
DE6606563U (de) Einrichtung zum trocknen von geweben
DE1460709C3 (de) Siebtrommeltrockner Ausscheidung aus 1281992
DE2155222B2 (de) Drehbarer Trockenzylinder
DE2305948B2 (de) Tabaktrockner
DE2229905A1 (de) Vorrichtung zur behandlung von bahnen aus stoff, papier od.dgl
DE1460499A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen und Buegeln von Kabeln und aehnlichem Textilgut
DE2628676C2 (de) "Vorrichtung und Verfarhen zum kontinuierlichen Transferbedrucken von Textilbahnen"
DE860039C (de) Heisslufttrockner fuer Ketten-Schlichtmaschinen
DE2615261A1 (de) Vorrichtung zum behandeln von bahnfoermigem material
DE68922286T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Färben von Textilmaterialien.
DE2155386A1 (de) Beschichtungs- und Trocknungseinrichtung für bahnförmige Materialien
DE2404134A1 (de) Extraktionsverfahren und vorrichtung fuer stueckgut
DE2137377B2 (de) Siebtrommel-trockeneinrichtung
CH160414A (de) Sauglufttrockenmaschine für gewebte oder gewirkte Stoffbahnen.
DE496866C (de) Trockenpartie fuer Papiermaschinen
DE2755790A1 (de) Trockenvorrichtung zum trocknen einer papier- bzw. fasermaterialbahn
CH434955A (de) Vorrichtung zum Trocknen einer kontinuierlich bewegten Folienmaterialbahn
DE640033C (de) Trockenzylinderanlage zum Trocknen von Papier