DE8301691U - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE8301691U DE8301691U DE8301691U DE 8301691 U DE8301691 U DE 8301691U DE 8301691 U DE8301691 U DE 8301691U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- insert according
- burning
- burning insert
- dry fuel
- fuel body
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 42
- 238000010411 cooking Methods 0.000 claims description 30
- 239000004449 solid propellant Substances 0.000 claims description 21
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 17
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 8
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 2
- 238000002309 gasification Methods 0.000 description 6
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 5
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 2
- 239000013067 intermediate product Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 2
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 2
- 241001517013 Calidris pugnax Species 0.000 description 1
- LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N Ethanol Chemical compound CCO LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 235000002918 Fraxinus excelsior Nutrition 0.000 description 1
- 239000002956 ash Substances 0.000 description 1
- 238000012217 deletion Methods 0.000 description 1
- 230000037430 deletion Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 239000003337 fertilizer Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000002893 slag Substances 0.000 description 1
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 1
- 230000000391 smoking effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 235000021150 warm meals Nutrition 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Description
PATENTANWÄLTE RUFI0 uKit» ©Έ VEi fr' STUTTGART
_, , _w _ _ .. N eo k arstraOe 30
D pl.-Ohem Dr. Ruft D-7OOO StuttQart 1
?ΜηΠα'Λ '! " 5 " Tel.: CO71O 227051«
Dipl.-Phys. Schöndorf Telex O7-2JM12 erubd
10. Januar 1983 JB/al
7157 Murrhardt/Württ. Unser Zeichen: A 20 000/1
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brenneinsatz für
ein Kochgerät, insbesondere eine fahrbare Feldküche,
das aus einem transportablen Rahmen mit Kochgefassen oder Haltern dafUr und einem darunterliegenden Brennraum
besteht. Derartige Kochgeräte sind in großem Umfang beim MHItXr und Hilfswerken im Einsatz, um an beliebigen
Stellen, vorwiegend 1m Freien, warme Mahlzeiten zubereiten zu können. Häufig sind als Brenner Brenneinsatz vorgesehen,
die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen arbeiten. Dabei sind sowohl die Brenner als auch die Vorratsbehälter,
d.h. Tanks oder Gasflaschen, innerhalb eines herausnehmbaren Einsatzes angeordnet. Für den praktischen Einsatz
derartiger Kochgeräte sind derartige Brennaggregate häufig zu störungsanfa'll ig und, insbesondere bei enger räumlicher
Anordnung Innerhalb des Einsatzes auch nicht ganz ungefährlich,
beispielsweise bei benzinbetriebenen Brennern. Bei gasbetriebenen Brennern besteht außerdem der Nachteil,
A 20 000/1 - 6 -
daß sich der Füllzustand der Gasflaschen praktisch nicht
feststellen läßt und oft die Beschaffung gefüllter Flaschen im entscheidenden Moment schwierig oder unmöglich
ist.
Es gibt auch Feldküchen mit Beheizung durch herkömmliche feste Brennstoffe (Holz oder Kohle). Hier ist jedoch die
Regulierung und teilweise das Anheizen schwierig, die Rauchentwicklung stört und der Brennstofftransport und
die Lagerung in den gewünschten kleinen Mengen ist oft bei den transportablen Einheiten schwierig.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Brenneinsatz für ein Kochgerät, insbesondere eine fahrbare Feldküche, zu schaffen,
der besonders einfach, robust und nicht störungsanfällig, wartungsfrei und in der Benutzung einfach und
sinnfällig ist sowie mit leicht zu lagernden und transportierenden Brennmaterialien benutzbar ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch einen Brenneinsatz mit einer Aufnahmeschale für mehrere Trockenbrennstoff-Körper,
die unterlüftet auf einem Gestell angeordnet und aus dem Brennraum herausnehmbar ist.
Der gesamte Brenneinsatz, der z.B. bei einem flüssiggasbetriebenen
Kochgerät aus den Gasflaschen mit Druckregler, Brennerdüsen und gegebenenfalls Zündeinrichtung besteht,
kann also aus einem relativ einfachen Blechteil hergestellt sein, das auch bei für andere Brenner konzipierten Kochgeräten
anstelle des anderen Brenneinsatzes eingeschoben werden kann. Bei dem verwendeten Trockenbrennstoff handelt
es sich um den oft fälschlicherweise auch als Trockenspiritus
bezeichneten Trockenbrennstoff in Torrn eines meist weißen zucker- oder salzartig aussehenden festen Körpers,
A 20 000/1 - 7 -
wie er unter dem Namen "Esbit" seit Jahrzehnten von der
Anmelderin hergestellt und vertrieben wird. Dieser Trockenbrennstoff
würde bei einer Verwendung in größeren Kochgeräten, beispielsweise Feldküchen, vorzugsweise in Würfelform
von ca. 10 cm Kantenlänge, geformt sein und verbrennt mit einer spiritusartig blauen, nicht rußsnden oder rauchenden
Flamme praktisch rückstandsfrei. Der Brennstoff ist besonders leicht und auf kleinem Raum zu lagern und zu
transportieren und hat einen sehr hohen Heizwert je Gewichts- und Raumeinheit, der in der Größenordnung bester
Kohle liegt. Er ist also ideal für Lagerhaltung, Verteilung und Transport, sauber in der Verwendung, und der Vorrat,
sowohl außerhalb wie auch innerhalb des Brennraumes, kann stets leicht überblickt werden.
Es sei erwähnt, daß mit derartigem Trockenbrennstoff betriebene
Kocher für Notverpflegung und Biwak bereits seit langem bekannt sind. Es handelt sich dabei um meist zusammenklappbare
Kocher, in deren zusammenklappbarem Blechgestell eine Auflagefläche für die Trockenbrennstoff-Körper integriert ist,
Es hat sich als ganz besonders wichtig erwiesen, bei der gleichzeitigen Verbrennung größerer Mengen von Trockenbrennstoff
anstatt einer einfachen Auflage eine Aufnahmeschale zu verwenden, die zwar relativ flach sein kann und
sollte, weil sie den Trockenbrennstoff möglichst wenig gegen die Zufuhr von Luft abdecken sollte, um eine rückstandslose
Verbrennung zu gewährleisten, andererseits aber auch zur Aufnahme einer geringen Menge flüssiger Bestandteile
geeignet sein soll, die bei der Verbrennung als eine Art Zwischenprodukt entstehen, das bei der vollständigen
Verbrennung wieder verschwindet. Zur Vermeidung von übermäßiger Vergasung von unten her, die das gleichmäßige ab-
und rückstandfreie Abbrennen des Trockenbrennstoff-Körpers
A 20 000/1 - 8 -
behindern könnte, ist es auch wichtig, daß diese Aufnahmeschale durch eine gute Unter!Uftung und gegebenenfalls zusätzliche
Maßnahmen, wie Verrippuni, etc., auf einer geringen
Temperatur gehalten wird.
Wesentlich 1st für die Verwendung, daß der Brenneinsatz innerhalb des Brennraumes von außen her mit einzelnen
Trockenbrennstoff-Körpern, die vorzugsweise die gleiche Form, nämlich meist Würfelform, haben, beschickt werden
kann. Dadurch ist auch eine Regelung im erforderlichen Umfange
möglich, da sich Trockenbrennstoff-Körper auch einzeln
wieder entnehmen und leicht löschen lassen.
Vorzugsweise kann die Aufnahmeschale zur Aufnahme von
mehreren Trockenbrennstoff-Körpern in einer Reihe ausgebildet sein. Dadurch 1st neben einer guten Zugänglichkeit
für die Verbrennung selbst auch eine übersichtliche Anordnung möglich.
In der Aufnahmeschale kann vorzugsweise eine durchbrochene
Auflage für die Trockenbrennstoffkörper angeordnet sein.
Sie kann dabei vorzugsweise so hoch angeordnet sein, daß die Unterkante des Trockenbrennstoffkörpers von den Seitenwänden
der Aufnahmeschale fast nicht mehr abgedeckt wird, um die Seiten für die Verbrennungsluft zugänglich zu halten,
Trotzdem können die in geringem Umfange anfallenden flüssigen Zwischenprodukte in die Aufnahmeschale laufen und
von dort aus wieder verbrennen. Die entstehende Zwischen-Luftschicht schafft außerdem eine zusätzliche Unterlüftung.
Die Auflage ist also nicht eigentlich ein Rost, durch das Verbrennungsluft nach oben strömt, sondern eher eine durchlässige
Auflage.
A 20 000/1 - 9' -
Die Aufnahmeschale bzw. die Auflage kann vorzugsweise eine Einteilung besitzen, auf der die Trockenbrennstoff-Körper
in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet werden können. Dadurch wird einerseits erreicht, daß auch im Bereich
zwischen zwei Trockenbrennstoff-Körpern die Vergasung des Brennstoffs einsetzen kann und somit ein weitgehend
gleichmäßiger Abbrand um den Körper herum einsetzt, und andererseits sind die Körper zur Auswechslung und gegebenenfalls
Löschung leichter zugänglich.
Der Brenneinsatz kann vorteilhaft so ausgebildet sein, daß die flache, langgestreckt rechteckige Aufnahmeschale an
ihren Längsseiten vorzugsweise schräg auswärts und abwärts weisende, an ihrer Unterkante abgekantete Stützstreben hat,
die gegebenenfalls durchbrochen sind. Ein solcher aus Blech leicht herstellbarer Brenneinsatz ist stabil und sorgt für
die vorstehend geschilderten grundlegenden Bedingungen.
An dem Kochgerät können mit dam Brenneinsatz zusammenwirkende lösbare Befestigungseinrichtungen für den Brenneinsatz
vorgesehen sein. Dies ist insbesondere bei einer fahrbaren Feldküche wichtig, damit der Brenneinsatz auch bei Erschütterungen
sicher gelagert ist. Da es oft gefordert wird, daß das Kochen auch während des Fahrens möglich sein soll,
kann vorteilhaft ein durchbrochener, luft- und flammendurchlässiger,
je wenigstens einen Trockenbrennstoff-Körper umgebende
Sicherungskäfig vorgesehen sein, der mit Halterungen am Brenneinsatz oder Kochgerät festgelegt ist. Ein solcher
Käfig, der auch die gesamte Aufnahmeschale in der der Originalhöhe der Trockenbrennstoffkörper entsprechenden
Höhe umgeben kann, verhindert, daß beim Fahren die Trockenbrennstoff-Körper,
insbesondere wenn sie brennen, aus dem Einsatz herausspringen. Trotzdem hindert der Käfig, der
vorzugsweise aus einem kräftigen Drahtgitter besteht, die Vergasung und Flammenentwicklung kaum.
A 20 000/1 - 10 -
Zur Regelung kann wenigstens eine über wenigstens einen Trockenbrennstoff-Körper bringbare Abdeckung vorgesehen
sein, die im wesentlichen die gesamte Außenfläche des Trockenbrennstoff-Körpers außer seiner Auflagefläche auf
der Aufnahmeschale oder aer Auflage, dicht abschließt. Vorzugsweise können mehrere Abdeckungen für je einzelne
Trockenbrennstoffkorper einer Reihe ausgebildet sein.
Durch die vollständige Abschließung des Trockenbrennstoff-Körpers
an seinen Vergasungsflächen (obere Fläche und Seitenflächen) wird er gelöscht, ohne daß er weitervergast,
sich dabei verbraucht und störende Abgase erzeugt. Es ist also möglich, beispielsweise bei Anordnung
von fünf Trockenbrennstoffwürfeln in einer Reihe eine fünfstufige Regelung durch Abdeckung der einzelnen Würfel
vorzunehmen, ohne den Betrieb zu unterbrechen.
Die Abdeckung kann vorzugsweise ein Blechkasten sein, der
an seiner einen Seite offen ist und an der gegenüberliegenden
Seite eine Halterung für eine Bedienungseinrichtung aufweist.
Diese Halterung kann vorteilhaft ein beidseitig offener, eine Kastenseite überdeckender Bügel sein. Der
Bügel hat also die Größe der Basisfläche der Abdeckung, und zwischen ihm und der oberen Kastenfläche entsteht ein
Schlitz, in den als Bedienungseinrichtung vorzugsweise ein spatelartiges Werkzeug mit einem Handgriff und einem Stiel
einführbar ist. Die Arbeitsfläche der Bedienungseinrichtung ist einerseits zur Einführung in die Halterung der Abdeckung
ausgebildet, andererseits aber auch zur Aufnahme eines Trockenbrennstof f-Körpe>-s , der zum Beschicken oder
Entnehmen so von außen handhabbar ist. Dabei 1st vorzugsweise die Arbeitsfläche in Richtung auf den Stiel zu durch
einen Anschlag begrenzt.
A 20 000/1 "' - ti - '·
gehen ferner aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei diese und die Merkmale der Ansprüche jeweils
für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht
sein können. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. t eine schematische Rückansicht eines fahrbaren Kochgerätes,
Fig. 2 eine perspektivische Seitenansicht eines Brenneinsatzes ,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Brenneinsatz mit einer Abdeckung,
Fig. 4 einen Teilschnitt durch einen Brenneinsatz mit einem Sicherungskäfig,
Fig. 5 eine Bedienungseinrichtung mit einem Trockenbrennstoff-Körper
und
Fig. 6 eine Bedienungseinrichtung mit einer Abdeckung, jeweils in perspektivischer Darstellung.
In Fig. 1 ist ein Kochgerät 11 dargestellt, das normalerweise als Feldküche bezeichnet wird. Es besitzt ein fahrgestellt
oder Rahmen 13 mit Rädern 12, der einen Brennraum 14 enthält, der eine Herdplatte 15 beheizt, auf der
iCochgefässe 16 stehen können. Der Brennraum hat normalerweise nicht dargestellte Brennraumtüren, Zu- und Ablauftöffnungen
sowie gegebenenfalls einen Schornstein. Statt einer Herdplatte können auch fest eingebaute, direkt beheizte
Kochgefäße vorgesehen sein bzw., wie strichliert angedeutet, die Kochgefässe in Vertiefungen der Herdplatte
gehaltert sein.
A 20 000/1 .:...*.. ·..' r.*12*.i
Am Boden des Brennraumes sind Befestigungseinrichtungen 17 in Form in Längsrichtung verlaufender Führungsschienen vorgesehen,
die zur herausnehmbaren Anbringung eines Brenneinsatzes 18 dienen. Diese Halterungen können beliebig ausgebildet
sein und auch bei verschiedenen Kochgeräten entsprechend der Bauart verschieden sein, so daß gegebenenfalls
für den jeweils gleichen Brenneinsatz Adapter zwischengeschaltet werden können.
In den Befestigungseinrichtungen 17 1st der Brenneinsatz herausnehmbar gehaltert. Er ist im einzelnen 1n Fig. 2 dargestellt.
Er besteht aus Metallblech und besitzt eine flache, langgestreckt rechteckige Aufnahmeschale 20 mit einem umlaufenden,
gegebenenfalls an einer Stirnseite zur besseren
Entnahme eines Trockenbrennstoff-Körpers abgeschrägten Rand 21. An den Längsseiten der Aufnahmeschale schließen
sich schräg nach unten und außen gerichtete Stützstreben an, die mehrere Durchbrüche 23 haben. An ihrer Unterkante
sind die Stützstreben 22 mit Abkantungen 24 versehen, die einerseits Standflächen und andererseits mit den Befestigungseinrichtungen
17 zusammenwirkende Schienen bilden.
In der Aufnahmeschale 20 ist eine Auflage 25 angeordnet, die
aus einem durchbrochenen, beispielsweise gelochten Blech mit
nach unten abgekantetem Rand 26 besteht, der auf dem Boden der Aufnahmeschale 20 steht, so daß der flächige Teil der
Auflage eine durchbrochene, in einigem Abstand vom Boden der Aufnahmeschale befindliche Auflagefläche bildet. Auf ihr
stehen Trockenbrennstoff-Körper 28, die würfelförmig sind und eine Seitenlänge von ca. 10 cm haben. Das Material dieses
Trockenbrennstoffes entspricht dem unter dem Warenzeichen "Esbit" von der Anmelderin vertriebenen Material.
A 20 000/1 - 13 -
Aus Fig. 2 ist zu erkennen, daß mehrere gleich große und gleich geformte Trockenbrennstoff-Körper dieser recht
erheblichen Größe von je 1000 cm Inhalt in einer Reihe auf dem Brenneinsatz angeordnet sind, und zwar jeweils mit
einem Abstand 29 voneinander. Die genaue Anordnung und der Abstand 29 kann durch eine Einteilung an der Aufnahmeschale
bzw. der Auflage sichergestellt sein, beispielsweise, wie strichliert angedeutet, durch nach innen gerichtete
Ausbuchtungen 30 im Längsrand 21 der Aufnahmeschale 20 oder durch entsprechende Nocken oder Erhebi-ngen 1n der Auflage
25.
Zum Betrieb eines mit einem Brenneinsatz 18 ausgerüsteten
Kochgerätes 11 ist es also lediglich erforderlich, Trockenbrennstoff-Körper
28 in der Aufnahmeschale 20 in der vorgegebenen
Anordnung anzubringen und diese anzuzünden, was problemlos geht. Sie brennen gleichmäßig weitgehend rückstandsfrei
ab, so daß keine Aschen, Schlacken o.dgl. zu entfernen sind. Zum Aufbringen der Trockenbrennstoff-Körper,
auch zum Nachbeschicken während des Betriebes, dient eine Bedienungseinrichtung 32, die die Form eines Spatels
oder einer flachen Schaufel mit einer im wesentlichen ebenen Arbeitsfläche 33, einem Stiel 34 und einem Handgriff 35 hat.
Die Arbeitsfläche 33 ist etwas langer und etwa so breit wie
eine Seitenkante eines Trockenbrennstoffkörpers 28. Aus Fig. 5 ist zu erkennen, daß die Arbeitsfläche an ihrer Oberseite
durch einen Anschlag 36 in Richtung auf den Stiel zu begrenzt wird, so daß ein Trockenbrennstoff-Körper 28 damit
einwandfrei auf dem Brenneinsatz positioniert werden kann. Aus Fig. 3 und 6 geht jedoch hervor, daß diese Bedienungseinrichtung 32 noch zu einem zweiten Zweck dient, nämlich
zur Positionierung und Entfernung einer Abdeckung 38. Sie besteht aus einem der Form eines Trockenbrennstoff-Körpers
A 20 000/1 "■ "" '- IT -
angepaßten Blechkasten, der also im vorliegenden Fall nahezu würfelförmig ist und dessen untere Seite offen ist.
Die Abmessungen sind etwas größer als die des Trockenbrennstoff-Körpers in seiner Ausgangsgröße. Parallel
zur oberen Wandung 39 der Abdeckung verläuft ein Bügel 40, der die gesamte Fläche der obere Wandung 39 einnimmt, jedoch
mit einem geringen Abstand davon angeordnet ist, so daß sich ein schmaler, nach zwei Seiten offener Raum ergibt,
in den die Arbeitsfläche 33 der Bedienungseinrichtung 32 hineingeschoben werden kann und dort sicher geführt ist.
Der Anschlag 36 sorgt für die richtige Positionierung.
Es ist also möglich, die Abdeckung auch während des Brennvorganges
über jeden einzelnen der in Abstand voneinander befindlichen Trockenbrennstoff-Körper zu setzen, so daß er
allseitig von der Abdeckung umschlossen wird. Dadurch geht nicht nur die von diesem Trockenbrennstoff-Körper herrührende
Flamme aus, sondern auch die Vergasung des Brennstoffs hört auf, und es können nur noch die übrigen Trockenbrennstoff-Körper
weiterbrennen. Dies dient zur Regelung und/oder zum Löschen des gesamten Brennvorganges.
Es wäre auch möglich, Abdeckungen dieser Art am Brenneinsatz oder am Kochgerät so zu lagern, daß sie durch Betätigung
von außen her über die einzelnen Trockenbrennstoff-Körper geschwenkt werden können. Zum Löschen des gesamten Feuers
ist auch eine Gesamtabdeckung für alle Brennstoffkörper
des Einsatzes denkbar. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, daß der einzelne Trockenbrennstoff-Körper an seinen
wirksamen Flächen (alle Flächen bis auf die Unterseite) so dicht umschlossen wird, daß keine unvollständige Vergasung
des Brennstoffkdrpers auftreten kann.
< I ft t I I ■ · I
A 20 000/1 '·' '" -"' ΐ 5 '·»' ''
Aus Fig. 4 1st noch 7U erkennen, daß ein Sicherungskäfig vorgesehen sein kann, der während des Brennvorganges
einzelne oder alle Trockenbrennstoff-Körper 28 einer Reihe umgibt. Dieser Schutzkäfig 40 besteht aus einem weitmaschigen
Drahtgitter, das beispielsweise durch seitlich
vorspringende und in öffnungen 41 1m Rand 21 der Aufnahmeschale 20 einrastbare Stifte 42 so fest am Einsatz gelagert ist, daß ein Trockenbrennstoff-Körper 28 auch bei
Erschütterung, beispielsweise beim Transport des Kochgerätes 11, nicht vom Einsatz herunterspringen kann. Der
Schutzkäfig 40 sollte so bemessen und angeordnet sein, daß die Abdeckung 38 noch darübergesetzt werden kann.
vorspringende und in öffnungen 41 1m Rand 21 der Aufnahmeschale 20 einrastbare Stifte 42 so fest am Einsatz gelagert ist, daß ein Trockenbrennstoff-Körper 28 auch bei
Erschütterung, beispielsweise beim Transport des Kochgerätes 11, nicht vom Einsatz herunterspringen kann. Der
Schutzkäfig 40 sollte so bemessen und angeordnet sein, daß die Abdeckung 38 noch darübergesetzt werden kann.
PATENTANWÄLTE RUFF UND
Dlpl.-Chem. Or. Ruff
D I ρ I.-I η j. J. B β I β r
Dipl.-Phys. Sohöndorf
Erich Schumm GmbH Erich-Schumm-Str. 2-4
7157 Murrhardt/WUrtt. A 20 000/1
ST UTT GART
Neokaratraße 90 D-7OOO Stuttgart 1
Tal.: C0711) 227O31· Telex O7-23412 erubd
10. Januar 1983 JB/al
Ein Brenneinsatz (18) für ein Kochgerät (11), insbesondere einen landläufig auch als Gulaschkanone bezeichneten Feldkocher,
besteht aus einer unterlüfteten flachen, langgestreckten Aufnahmeschale (20) mit seitlichen Stützstreben
(22). Auf einem Auflage-Einsatz (25) sind nebeneinander
mehrere einzelne Trockenbrennstoff-Würfel (28) anzuordnen. Der Brenneinsatz (18) kann anstelle anderer Brenneinsätze
in das Kochgerät eingesetzt und durch Abdeckung einzelner Würfel reguliert werden.
Hierzu Fig. 1
PATENTANWÄLTE RUFF UND BEfER STUTTGART
Dipl.-Oh em. Dr. Ruff D I ρ I. -1 η ο. J. Bel-ir
Dlpl.-Phya. Sohöndorf
Erich Schumm GmbH Erich-Schumm-Str. 2-4
7157 Murrhardt/Württ. A 20 000/1
NeokarstraSe so D-7000 Stuttgart 1 Tel.: C0711) 22 7Ο31·
Telex Ο7-23412 erubd
10. Januar 1983 JB/al
Brenneinsatz für ein Kochgeräc
Claims (14)
- AnsprücheBrenneinsatz für ein Kochgerät, insbesondere eine fahrbare Feldküche, das aus einem transportablen Rahmen (13) mit KochgefSssen (16) oder Haltern (15) dafür und einem darunterliegenden Brennraum (14) besteht, gekennzeichnet durch einen Brenneinsatz (18) mit einer Aufnahmeschale (20) für mehrere Trockenbrennstoff-Körper (28), die unterlüftet auf einem Gestell (22) angeordnet und aus dem Brennraum (14) herausnehmbar ist.
- 2. Brenneinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er im Brennraum (14) von außen her mit einzelnen Trockenbrennstoff-Körpern (28) von jeweils gleicher geometrischer Form, vorzugsweise Würfelform, beschickbar ist.a 20 000/1 : .* * :-:2"·: * :
- 3. Brenneinsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufr.ahraeschale (20) zur Aufnahme von mehreren, vorzugsweise würfelförmigen Trockenbrennstoff-Körpern (28) 1n einer Reihe ausgebildet 1st.
- 4. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Aufnahmeschale (20) eine durchbrochene Auflage (25) für die Trockenbrennstoff-Körper (28) angeordnet ist.
- 5. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeschale (20) bzw. die Auflage (25) eine Einteilung zur Anordnung mehrerer Trockenbrennstoff-Körper (28) in einem Abstand (29) voneinander aufweist.
- 6. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die flache, langgestreckt rechteckige Aufnahmeschale (20) an ihren Längsseiten vorzugsweise schräg auswärts und abwärts weisende, an ihrer Unterseite abgekantete Stützstreben (22) hat, die gegebenenfalls durchbrochen sind.
- 7. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kochgerät (11) mit dem Brenneinsatz (18) zusammenwirkende, lösbare Befestigungseinrichtungen (17) für den Brenneinsatz (18) vorgesehen sind.
- 8. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen durchbrochenen, gas- und flammendurchlässigen, je wenigstens einen Trockenbrennstoff-Körper (28) umgebenden Sicherungskäfig (40), derA 20 000/1 - 3' -mit Halterungen (41, 42) am Brenneinsatz (18) oder
Kochgerät (11) festgelegt ist. - 9. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine über
wenigstens einen Trockenbrennstoff-Körper (28) bringbare Abdeckung (38) vorgesehen ist, die im wesentlichen die gesamte Außenfläche des Trockenbrennstoff-Körpers (28) außer seiner Auflagefläche auf der Aufnahmeschale (20) oder der Auflage (25) dicht abschließt. - 10. Brenneinsatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Abdeckungen (38) für je einzelne Trockenbrennstoff-Körper (28) einer Reihe vorgesehen sind.
- 11. Brenneinsatz nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennnzeichnet, daß die Abdeckung (38) ein Blechkasten ist, der an seiner einen Seite offen ist und an der gegenüberliegenden Seite (39) eine Halterung (40) für eine Bedienungseinrichtung (32) aufweist.
- 12. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (40) ein vorzugsweise beidseitig offener, eine Kastenseite (39)
überdeckender Bügel ist. - 13. Brenneinsatz nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (38) schwenkbar oder verschiebbar an dem Kochgerät (11) oder dem
Brenneinsatz (18) angeordnet ist und vom Äußeren des
Kochgerätes (11) her betätigbar ist. - 14. Brenneinsatz nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinrichtung (32) einA 20 000/1 ' -"4 -spatel artiges Werkzeug mit einem Handgriff (35) und einem Stiel (34) ist, dessen Arbeitsfläche (33) zur Aufnahme eines Trockenbrennstoff-Körpers (28) und zur Einführung in die Halterung (40) der Abdeckung (38) ausgebildet ist, wobei vorzugsweise die Arbeitsfläche (33) in Richtung auf den Stiel (34) zu durch einen Anschlag (36) begrenzt ist.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE202019005674U1 (de) | Zusammenlegbare Grillvorrichtung mit gasbetriebener Heizeinrichtung | |
| WO2017220088A1 (de) | Grill, kocher und holzkohlekammer für einen grill, kocher | |
| EP3034940A1 (de) | Festbrennstoffverbrennungsvorrichtung mit Brennstoffvorratsbehälter | |
| DE8301691U (de) | ||
| DE3302083A1 (de) | Brenneinsatz fuer ein kochgeraet | |
| DE10107065A1 (de) | Behälter mit brandregulierendem Mehrkammer-System | |
| EP4199794B1 (de) | Grill oder kocher | |
| AT506995B1 (de) | Grill | |
| DE202018006715U1 (de) | Zusammenlegbare Grillvorrichtung mit gasbetriebener Heizeinrichtung | |
| DE10151402A1 (de) | Grill mit verbesserter Zündung | |
| EP0692213A1 (de) | Grillgerät | |
| EP3903653B1 (de) | Portables grillgerät, verfahren zu dessen handhabung sowie verwendung eines solchen portablen grillgerätes | |
| WO2017220089A1 (de) | Grill und/oder kocher | |
| WO2016087410A1 (de) | Aufnahmebehälter für ein festbrennstoffelement | |
| EP1026444B1 (de) | Brenner mit flüssigem Brennstoff | |
| DE102012011059A1 (de) | Kochsystem für Speisen | |
| DE29515002U1 (de) | Grillvorrichtung | |
| DE19751893A1 (de) | Holzkohlegrill | |
| DE202024101194U1 (de) | Zusammenlegbare Gasfeuerstelle | |
| DE19638310C1 (de) | Gasgrillgerät | |
| DE202025106187U1 (de) | Multifunktionales Tischgerät mit Erhitzer | |
| DE3527057A1 (de) | Brennrost | |
| DE202013102333U1 (de) | Brenner für Festbrennstoffe | |
| DE29817700U1 (de) | Grillvorrichtung | |
| DE9100407U1 (de) | Wasserkessel |