DE10107065A1 - Behälter mit brandregulierendem Mehrkammer-System - Google Patents
Behälter mit brandregulierendem Mehrkammer-SystemInfo
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Abstract
Kamineinsatz mit zumindest einem Vorratsbehälter (1) für einen Brennstoff mit zumindest einer Öffnung (3), wobei der Vorratsbehälter (1) als Flüssigkeitsbehälter für einen flüssigen Brennstoff vorgesehen ist, der mit einem zumindest teilweise oben offenen Gefäß (2) kommunizierend ausgebildet ist, das zumindest teilweise als Brennraum für einen flüssigen Brennstoff ausgebildet ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Kamineinsatz mit einem Vorratsbehälter für
einen Brennstoff mit einer Öffnung, der insbesondere zum Erzeugen eines
Kaminfeuers vorgesehen ist.
Ein Kamineinsatz nach Stand der Technik besteht in einer für gasförmige
Brennstoffe ausgelegten Vorrichtung mit einem zylinderförmigen
Endstück, an dessen Mantelfläche Gasaustrittsdüsen vorgesehen sind,
und das an ein Gaszuleitungssystem über eine Leitung angeschlossen ist.
Das Kaminfeuer wird durch Abfackeln des durch die Düsen austretenden
gasförmigen Brennstoffes erzeugt.
Diese Ausführung hat den Nachteil, dass aufwendige
Gaszuführungssysteme, die hohen Sicherheitsanforderungen genügen
müssen, erforderlich sind. Ferner muss ein gasförmiger Brennstoffvorrat
aus einem Reservoir beispielsweise einer Druckgasflasche außerhalb des
Kamins zugeführt werden, um Explosionsgefahren zu begegnen. Dadurch
ist zusätzlicher Platz notwendig sowie lange Gaszuleitungen. Ferner
besteht die Gefahr, dass unentzündetes Gas austritt, sich in dem Kamin
oder in einem Zimmer, in dem der Kamin steht, sammelt und explodieren
kann. Das System muss in der Regel aus Sicherheitsgründen fest in dem
Kamin installiert werden und ist auf die Verwendung für Kaminfeuer
beschränkt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Kamineinsatz zum Erzeugen eines
Kaminfeuers zur Verfügung zu stellen, der vollständig innerhalb des
Kamins und somit relativ platzsparend angeordnet werden kann, zur
Aufbewahrung von Brennstoffen dienen kann, kostengünstig herstellbar,
vielseitig verwendbar und sicher handhabbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Kamineinsatz mit zumindest einem
Vorratsbehälter für einen Brennstoff mit zumindest einer Öffnung, dadurch
gelöst, dass der Vorratsbehälter als Flüssigkeitsbehälter für einen
flüssigen Brennstoff vorgesehen ist, der mit einem zumindest teilweise
oben offenen Gefäß kommunizierend ausgebildet ist, das zumindest
teilweise als Brennraum für einen flüssigen Brennstoff ausgebildet ist.
Dabei wird durch die Verwendung von flüssigen Brennstoffen, wie z. B.
Spiritus die Explosionsgefahr im Vergleich zu gasförmigen Brennstoffen
stark vermindert. Durch das Vorsehen eines Vorratsbehälters kann der
Kamineinsatz zur Aufbewahrung von Brennstoff dienen und der oder die
Brennstoffe bzw. Brennstoffgemische können in dem Gefäß kontrolliert
abbrennen, wobei der Brennstoff aus dem Vorratsbehälter in das Gefäß
nachläuft.
In einer bevorzugten Ausführung eines Kamineinsatzes nach der
Erfindung sind der Vorratsbehälter und das zumindest teilweise oben
offene Gefäß als wenigstens zwei, vorzugsweise durch wenigstens eine
Trennwand mit zumindest einer Öffnung getrennte Kompartimente eines
Grundbehälters ausgebildet. Durch diese Maßnahme ist ein Kamineinsatz
aus wenigen Teilen herstellbar, beispielsweise aus einem Grundbehälter
mit einer Öffnung nach oben, wobei der den Vorratsbehälter bildende
Raum beispielsweise durch eine Trennwand abgetrennt ist und die
Flamme auf der Oberfläche des im anderen Raum, dem Gefäß
befindlichen Flüssigbrennstoffs brennt.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung ist ein Kamineinsatz,
bei dem das das Gefäß bildende Kompartiment zumindest teilweise durch
eine Seitenwand des Grundbehälters begrenzt ist. Durch diese
Maßnahme ist ein Kamineinsatz aus wenigen Teilen herstellbar. So z. B.
aus einem Grundbehälter mit einer Öffnung nach oben, in die Trennwände
eingeführt sind, um in dem Grundkörper die entsprechenden
Kompartimente vorzusehen.
Eine weitere günstige Ausführungsform der Erfindung ist ein
Kamineinsatz, in dem die Trennwand zumindest teilweise als Wand des
Gefäßes ausgebildet und zumindest teilweise innerhalb des
Grundbehälters, vorzugsweise klappsymmetrisch bzw. mittig angeordnet
ist. Dieser kann z. B. in einem fassförmigen Grundkörper mit einer mitten
Öffnung an seiner Oberseite bestehen, in die ein mit seitlichen Löchern
versehenes Gefäß eingepasst ist. Dieser Kamineinsatz bildet somit
vorteilhaft ein kompaktes Teil.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform eines Kamineinsatzes
nach der Erfindung ist ein Boden des Gefäßes tiefer liegend als der des
Vorratsbehälters angeordnet. Durch diese Maßnahme kann sichergestellt
werden, dass der Brennstoff aus dem Vorratsbehälter vollständig in das
Gefäß laufen und dort verbrennen kann, so dass der Vorratsbehälter
durch vollständiges Abbrennen der dort enthaltenen Brennstoffe entleert
wird.
Vorteilhaft wird diese Ausführung derart ausgeführt, dass der Boden des
Grundbehälters ein Gefälle von dem Vorratsbehälter aus in Richtung des
Gefäßes aufweist.
Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung ist ein Kamineinsatz, in dem
der Vorratsbehälter eine Druckausgleichsöffnung aufweist, die
vorzugsweise in der Trennwand oberhalb des Brennstoffflüssigkeitspegels
angeordnet ist. Durch diese Maßnahme kann beim Abbrennen der
Brennstoffe erhitzter und verdampfter Brennstoff durch eine derartige
Druckausgleichsöffnung austreten und mit der Flamme in dem Gefäß
abfackeln. In anderen Ausführungen kann eine Druckausgleichsöffnung
auch an jeder anderen Stelle oberhalb des Brennstoffflüssigkeitspegels in
dem Vorratsbehälter angeordnet sein und z. B. auch zum Nachfüllen des
Brennstoffs dienen.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform ist ein Kamineinsatz, der
wenigstens teilweise aus einem nicht brennbaren und/oder nicht
rostendem Material vorzugsweise Edelstahl oder emailliertem Metall
ausgebildet ist. Durch diese Maßnahme wird ein besonders haltbarer
Kamineinsatz zur Verfügung gestellt.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung ist ein Kamineinsatz, in dem
Teile des Kamineinsatzes, insbesondere der Vorratsbehälter und/oder die
Trennwand wenigstens teilweise aus einem thermisch isolierenden
Material ausgebildet sind. Dazu kann jedes hitzebeständige
Isoliermaterial, beispielsweise mit Glaswolle gefüllte Hohlkörper verwendet
werden. Vorteilhaft wird bei dieser Ausführungsform der Brennstoff in
dem Vorratsbehälter beim Abbrennen des Brennstoffes in dem Gefäß
weniger erhitzt, womit einem Verdampfen des Brennstoffes in dem
Vorratsbehälter entgegengewirkt werden kann.
Eine vorteilhafte Ausführung umfasst einen Kamineinsatz, in dem die
Trennwand und/oder das Gefäß beweglich, insbesondere klapp- und/oder
verschiebbar angeordnet sind. Somit kann beispielsweise bei einer
Anordnung des Vorratsbehälters auf der einen und des Gefäßes auf der
anderen Seite der Trennwand die Größe dieser beiden Behälter variiert
werden und somit auch die Größe des Feuers. Das Feuer kann auch
durch Verschieben der Trennwand bis ein das Gefäß bildendes
Kompartiment praktisch nicht mehr da ist gelöscht werden oder auch
durch Umklappen der Trennwand, derart dass diese das Gefäß
verschließt.
Eine günstige Ausführungsform des Kamineinsatzes der Erfindung ist ein
Kamineinsatz, in dem die Trennwand aus Metall, gebranntem Ton,
Keramik, Stein, emailliertem Metall und/oder einem porösen Material
ausgebildet ist. Damit werden besonders beständige Materialen eingesetzt
und die Verwendung eines offenporigen porösen Material können die
Öffnungen zumindest teilweise als Poren ausgebildet sein.
Eine weitere günstige Ausführungsform ist ein Kamineinsatz, in dem die
Öffnung(en) wenigstens teilweise verschließbar, insbesondere mit einem
Deckel zum Luftabschluss ausgebildet sind. Mit dieser Ausführungsform
kann beim Verschließen des Gefäßes die Flamme in einfacher Weise
gelöscht werden, was eine einfache Handhabung des Gefäßes erleichtert.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist ein
Kamineinsatz, in dem vorzugsweise offenporige Einsätze in dem Gefäß
und/oder in dem Vorratsbehälter vorgesehen sind. Dadurch kann die
Brennoberfläche in dem Gefäß variiert und ggf. verkleinert werden.
Außerdem wird die Sicherheit dadurch erhöht, dass der Brennstoff
zumindest teilweise in den Poren vorliegt und Verpuffungen somit
unmöglich werden.
In einer günstigen Ausführungsform eines Kamineinsatzes gemäß der
Erfindung ist auf dem Kamineinsatz, insbesondere auf der Oberseite des
Vorratsbehälters (1) wenigstens ein nach oben offenes, vorzugsweise
pfannenförmig ausgebildetes Gefäß vorgesehen. Vorzugsweise kann
diese Ausführungsform verwirklicht werden, indem die oberen die Ränder
des einen Vorratsbehälter in Nachbarschaft zu dem Gefäß zum
Abbrennen des Brennstoffs bildenden Kompartiments unter Ausbildung
einer Wanne nach oben fortgesetzt sind, wodurch eine Pfanne auf dem
Kamineinsatz gebildet wird. Der Kamineinsatz ist in dieser
Ausführungsform auch als Grill verwendbar.
Die Erfindung wird hier insbesondere als Kamineinsatz beschrieben, kann
aber ebenso gut für andere Anwendungen als eine Feuerstelle verwendet
werden, die von einem Kamin unabhängig eingesetzt werden, wie
beispielsweise als Grill, Brennlampe oder Lichtquelle, Brenner für Koch-,
oder Fonduetöpfe oder Teekannen, usw..
Die Erfindung wir im Folgenden unter Bezugnahme auf die in den Figuren
dargestellten Zeichnungen, in denen funktionsgleiche Teile mit denselben
Bezugsziffern versehen sind, in verschiedenen Ausführungsformen
schematisch veranschaulicht, darunter folgende:
Die Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht eines Kamineinsatzes gemäß
der Erfindung mit nebeneinander angeordnetem Vorratsbehälter und
Gefäß.
Die Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht eines rotationssymmetrischen
Kamineinsatzes gemäß der Erfindung mit mittig angeordnetem Gefäß.
Die Fig. 3 zeigt eine Querschnittsansicht eines Kamineinsatzes gemäß
der Erfindung mit zwei für die Feuer vorgesehenen Gefäßen.
Die Fig. 4 zeigt eine Variante des in Fig. 1 gezeigten Kamineinsatzes
gemäß der Erfindung.
Die Fig. 5 zeigt eine Querschnittsansicht des in Fig. 4 gezeigten
Kamineinsatzes.
Die Fig. 6 zeigt eine Teilquerschnittsansicht eines Kamineinsatzes
gemäß der Erfindung mit einer klappbaren Trennwand.
Die in Fig. 1 gezeigte Ausführung besteht aus einem kastenförmigen
Grundkörper 5 mit einem schrägen Boden 9, der durch eine Trennwand 4,
die über ihre gesamte Fläche in regelmäßigen Abständen mit Löchern 3
versehen ist, in zwei Kompartimente unterteilt wird. Dabei ist das den
Vorratsbehälter bildende Kompartiment 1 nach oben geschlossen und das
das Gefäß 2 bildende Kompartiment nach oben offen. Es kann mit einem
abnehmbaren Deckel 7 verschlossen werden und mit einem porösen
Körper 2, der herausnehmbar ist, versehen werden. Der Boden des
Grundkörpers 5 ist schräg ausgebildet, derart, dass ein konstantes Gefälle
über den Boden weg aus Richtung des Vorratsbehälters 1 in Richtung des
Gefäßes 2 gegeben ist. Der Flüssigbrennstoff, z. B. Spiritus, wird von oben
in das Gefäß eingeführt und verteilt sich beim Einfüllen über die gelochte
Trennwand 4 hindurch auf die Kompartimente des Grundkörpers unter
Bildung eines einheitlichen Flüssigkeitspegels 8. Ein Einsatz 6 in dem
Gefäß ist offenporig, beispielsweise als Bimsstein ausgebildet, der sich mit
dem Spiritus voll saugt, welcher bei abgenommenem Deckel 7 entzündet
werden kann und verbrennt. Ebenso kann die Flüssigkeit in dem Gefäß 2
bei herausgenommenem Einsatz 6 abgebrannt werden. Durch Auflegen
des Deckels 7 wird das Feuer gelöscht. Dabei ist der Deckel 7 aus
emailliertem Metall ausgebildet und derart ausgeformt, dass er beim
Aufliegen des Grundkörpers 5 diesen nahezu luftdicht verschließt. Die
Trennwand 4 ist L-förmig mit einem oben auf dem Vorratsbehälter
aufliegenden Schenkel ausgebildet und kann unter Verschiebung dieses
Schenkels in Richtung des Gefäßes 2 verschoben werden. Die
Trennwand 4 und das das Vorratsgefäß 1 bildende Kompartiment des
Grundkörpers 5 sind durch mit Glaswolle gefüllte geschlossene
Hohlkörper an den Wänden (nicht dargestellt) besetzt, die eine
Wärmeisolierung bewirken. Alle übrigen Teile sind aus emailliertem Metall
gefertigt. Der Behälter wird derart in einem Kamin angeordnet, dass der
Boden des Grundkörpers 9 das gewünschte Gefälle aufweist. Dazu wird
unter den Vorratsbehälter 1 ggf. ein Klotz (nicht dargestellt) untergelegt.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform besteht in einem
zylinderförmigen Gefäß 5, das nach oben durch ein mittig angeordnetes
rundes Loch offen ist, in das ein zylinderförmiges, ebenfalls oben offenes
Gefäß 2 eingepasst ist, das auf der Mantelfläche durchgehend mit in
einem bestimmten Abstand angeordneten Rundlöchern 3 versehen ist und
um das herum in dem zylinderförmigen Behälter 5 ein als Vorratsbehälter
1 dienendes Kompartiment ausgebildet ist. Spiritus wird in das Gefäß
eingeführt und bildet in dem Behälter 5 und dem Gefäß 2 einen
einheitlichen Flüssigkeitspegel 8.
Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform ähnelt jener in Fig. 1. Sie ist
klappsymmetrisch mit an zwei gegenüberliegenden Außenseiten
angeordneten Gefäßen 2 zum Abbrennen von Flüssigbrennstoffen und
mittig dazwischen angeordnetem Vorratsbehälter 1, der durch gelochte
Trennwände 4 mit regelmäßig über die gesamte Fläche der Trennwände
angeordneten Löchern 3 von den Gefäßen 2 abgegrenzt ist. Der Boden 9
der Gefäße 2 und des Vorratsbehälters 1 steigt jeweils von den
Außenkanten der Gefäße 2 in Richtung des Vorratsbehälters 1 an und
bildet in seiner Mitte einen Giebel unten in dem Vorratsbehälter aus, so
dass die Unterseite der in Fig. 3 gezeigten Vorrichtung dachförmig
ausgebildet ist.
Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der in
Fig. 1 gezeigten darin, dass die oberen Ränder des einen Vorratsbehälter
1 in Nachbarschaft zu dem Gefäß 2 zum Abbrennen des Brennstoffs
bildenden Kompartiments unter Ausbildung einer Wanne oder Pfanne 10
nach oben fortgesetzt sind. Ferner ist der Kamineinsatz an seinen sich
beiderseits der Trennwand 4 gegenüberliegenden Enden durch Laschen
11 in Höhe der Oberkante des Gefäßes 2 bzw. des Vorratsbehälters 1
begrenzt und eine Wärmeisolierung des Vorratsbehälters 1 sowie ein
Einsatz in dem Gefäß 2 und ein Deckel dafür sind nicht vorgesehen.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Querschnittsansicht dieser Ausführungsform
ist der Kamineinsatz mit den Laschen 11 auf einen externen Rahmen 12
gesetzt, innerhalb dessen der Grundkörper 5 angeordnet ist, wobei die
Pfanne 10 waagerecht angeordnet ist, um insbesondere auch als
Grillpfanne verwendbar zu sein.
Die in Fig. 6 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der in
Fig. 1 gezeigten lediglich darin, dass die Trennwand 4 an ihrem oberen
Ende mit einem Scharnier 13 an dem Grundkörper befestigt ist und ein
Einsatz in dem Gefäß 2 und ein Deckel dafür nicht vorgesehen sind. Sie
kann so mit einem an ihrem unteren Ende befestigten Drahtseil (nicht
dargestellt) nach oben geklappt bzw. gezogen werden, wobei das Feuer
beim Hochklappen der Trennwand 4 über den Flüssigbrennstoffpegel 8
gelöscht werden kann.
Auf diese Weise ist in einfacher Weise ein vielseitig verwendbarer, sicher
handhabbarer Kamineinsatz mit Brennstoffreservoir geschaffen.
1
Vorratsbehälter
2
Gefäß
3
Loch
4
Trennwand
5
Grundkörper
6
Einsatz
7
Deckel
8
Flüssigkeitspegel des Brennstoffs
9
Boden
10
Pfanne
11
Lasche
12
Rahmen
13
Scharnier
Claims (14)
1. Kamineinsatz mit zumindest einem Vorratsbehälter (1) für einen
Brennstoff mit zumindest einer Öffnung (3), dadurch
gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (1)als
Flüssigkeitsbehälter für einen flüssigen Brennstoff vorgesehen ist,
der mit einem zumindest teilweise oben offenen Gefäß (2)
kommunizierend ausgebildet ist, das zumindest teilweise als
Brennraum für einen flüssigen Brennstoff ausgebildet ist.
2. Kamineinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorratsbehälter (1) und das zumindest teilweise oben
offene Gefäß (2) als wenigstens zwei Kompartimente eines
Grundbehälters (5) ausgebildet sind, die vorzugsweise durch
wenigstens eine Trennwand (4) mit zumindest einer Öffnung (3)
getrennt sind.
3. Kamineinsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das das Gefäß (2) bildende Kompartiment zumindest teilweise
durch eine Seitenwand des Grundbehälters (5) begrenzt ist.
4. Kamineinsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Trennwand (4) zumindest teilweise als Wand des Gefäßes
(2)ausgebildet und zumindest teilweise innerhalb des
Grundbehälters (5), vorzugsweise klappsymmetrisch bzw. mittig
angeordnet ist.
5. Kamineinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Boden des Gefäßes (2) tiefer
liegend als der Vorratsbehälter (1) angeordnet ist.
6. Kamineinsatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Boden (9) des Grundbehälters (5) ein Gefälle von dem
Vorratsbehälter (1) aus in Richtung des Gefäßes aufweist.
7. Kamineinsatz nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter eine
Druckausgleichsöffnung aufweist, die vorzugsweise in der
Trennwand (4) oberhalb des Brennstoffflüssigkeitspegels
angeordnet ist.
8. Kamineinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass der Kamineinsatz wenigstens teilweise
aus einem nicht brennbaren und/oder nicht rostendem Material
vorzugsweise Edelstahl oder emailliertem Metall ausgebildet ist.
9. Kamineinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass Teile des Kamineinsatzes,
insbesondere der Vorratsbehälter (1) und/oder die Trennwand (4)
wenigstens teilweise aus einem thermisch isolierenden Material
ausgebildet sind.
10. Kamineinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass die Trennwand (4) und/oder das Gefäß
(2) beweglich, insbesondere klapp- und/oder verschiebbar
angeordnet sind.
11. Kamineinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass die Trennwand (4) aus Metall,
gebranntem Ton, Keramik, Stein, emailliertem Metall und/oder
einem offenporigen, porösen Material ausgebildet ist.
12. Kamineinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, dass die Öffnung(en) (3) wenigstens
teilweise verschließbar, insbesondere mit einem Deckel (6) zum
Luftabschluss ausgebildet sind.
13. Kamineinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass vorzugsweise offenporige Einsätze (6)
in dem Gefäß (2) und/oder in dem Vorratsbehälter (1) vorgesehen
sind.
14. Kamineinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, dass auf dem Kamineinsatz, insbesondere
auf der Oberseite des Vorratsbehälters (1) wenigstens ein nach
oben offenes, vorzugsweise pfannenförmig ausgebildetes Gefäß
vorgesehen ist.
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