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DE839321C - Verfahren und Einrichtung zum gleichzeitigen Schleifen beider Flaechen eines ununterbrochen in waagerechter Ebene fortbewegten Glasbandes - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum gleichzeitigen Schleifen beider Flaechen eines ununterbrochen in waagerechter Ebene fortbewegten Glasbandes

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Publication number
DE839321C
DE839321C DES18772A DES0018772A DE839321C DE 839321 C DE839321 C DE 839321C DE S18772 A DES18772 A DE S18772A DE S0018772 A DES0018772 A DE S0018772A DE 839321 C DE839321 C DE 839321C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
tool
glass
glass ribbon
cavity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES18772A
Other languages
English (en)
Inventor
John Harris Griffin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie de Saint Gobain SA
Original Assignee
Compagnie de Saint Gobain SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie de Saint Gobain SA filed Critical Compagnie de Saint Gobain SA
Application granted granted Critical
Publication of DE839321C publication Critical patent/DE839321C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D7/00Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
    • B24D7/10Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with cooling provisions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/20Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground
    • B24B7/22Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B7/24Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain for grinding or polishing glass
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S29/00Metal working
    • Y10S29/067Rotating cutter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum gleichzeitigen Schleifen beider Flächen eines ununterbrochen in waagerechter Ebene fortbewegten Glasbandes Die 1?rfindung bezieht sich auf das gleichzeitige Schleifen beider Seiten van Flachglas und insbesondere auf das fortlaufende Schleifen eines Glasbandes, das in waagerechter Lage zwischen Paaren von übereinstimmend angeordneten, um senkrechte Achsen sich drehenden Schleifscheiben fortbewegt wird, wobei das Band an den Schleifstellen von den unteren Scheiben getragen wird.
  • 13ei derartigen Einrichtungen weist jede Schleifscheibe gewöhnlich eine ringförmige Schleiffläche auf, welche eine mittlere Öffnung der Scheibe umgibt und ihrerseits von einem durchgehenden Zargenkranz umgeben ist. Der Durchmesser der genannten Öffnung beträgt gewöhnlich etwa die Hälfte des Außendurchmessers der Schleifscheibe an der Zarge. Die Schleiffläche wird von den Arbeitsflächen einer Anzahl von zentrischen Ringen aus -rechteckigen Eisen gebildet, die wie Inseln voneinander und von der in der gleichen Ebene liegenden durchgehenden Zarge durch etwa konzentrische Kanäle getrennt sind, die von geraden Kanälen durchschnitten werden, die sich von der mittleren Öffnung nach außen zur Zarge hin erstrecken. Vorr dem Punkt aus, an dem die geraden Kanäle von der mittleren öffnung ausgehen, sind die Kanäle zum Radius der Schleifscheibe geneigt.
  • Die gewöhnlich aus einer Mischung von Sand und Wasser bestehende Schleifflüssigkeit wird unter hvdrostatischem Druck der mittleren Öffnung jeder Schleifscheibe zugeführt und fließt von dieser aus bei sich drehender Scheibe durch die Kanäle und über die :Arbeitsflächen der.Eisen und gelangt so zu dem Glas, wo sie eine Schicht zwischen der Glasfläche und den Arbeitsflächen der Schleifeisen bildet und schließlich zwischen ;den Kanten des Glasbandes und der Zarge der `Schleifscheibe nach außen gelangt.
  • Bei jeder unteren Schleifscheibe wird die Schleif-' tlüssigkeit aufwärts durch die betreffende Werkzeugwelle in den Hohlraum eingeführt, der in dem üblichen Werkzeugkopf und der Schleifscheibe gebildet ist. Der hydrostatische Druck auf das Schleifmittel muß dabei derart sein, daß der Hohlraum und die Kanäle gefüllt bleiben, während die Flüssigkeit sich beim 1?mlauf der Scheibe zur Zarge hin verteilt, so daß zwischen den Arbeitsflächpri der :Eisen und der l'nterseite des Glases gegen den Druck, der von vier zugehörigen oberen Scheibe auf das Glasausgeübt wird, der nötige Film von Schleifflüssigkeit unterhalten wird.
  • Der hydrostatische Druck muß jedoch in solchen Grenzen gehalten werden, daß in. dem mittleren l-lohlraum kein übermäßiger Druck entsteht, der zum Anheben des Glases führen körrnte-uiid'dädUrtli verhindern würde, daß der Druck zwischen dein Glas und der Schleiffläche die zum Schleifen notwendige Stärke besitzt. Als Folge des beschränkten hydrostatischen Druckes ist auch die Geschwindigkeit, mit der die Schleifflüssigkeit in der Werkzeugwelle nach oben fließt, beschränkt: Der auf die Schleifflüssigkeit am unteren Ende der Welle wirkende hydrostatische Druck wird so eingestellt, daß sich in der Welle und durch die \,'erteilungskanäle ein normales Fließen und in dem mittleren Hohlraten ein angemessen begrenzter Druck ergibt. Auf diese Weise werden unter normalen Arbeitsbedingungen der mittlere Hohlraum und die Kanäle mit Schleifflüssigkeit gefüllt gehalten.
  • Das Glasband kann durch ein anschließend an eine Glasschmelzwanne vorgesehenes Walzwerk in einer mit Bezug auf die Schleifeinrichtung vorher festgelegten Lage gebildet werden, ist jedochvon veränderlicher Breite, die von verschiedenen Faktoren abhängig ist, wie z. B. von der Höhe und Temperatur des Glases in dem Wannenofen, die nicht genau konstant gehalten werden können. Das Glasband hält seine vorbestimmte Lage über eine gewisse Entfernung in deri Kühlofen hinein bei. Hier kann es jedoch durch kleine Unterschiede in den Kühlgeschwind@igkeiten ari beiden Seiten sich seitwärts ausbiegen. Äußerst kleine seitliche Ausbiegungen an einer Stelle des Kühlofens, die sich beispielsweise auf der halben oder zwei Drittel Länge des Ofens befindet, genügt, um die Lage des Bandes in. der Schleif- und Poliereinrichtung, also an einer um ioo m oder mehr entfernten Stelle, um mehrere Zentimeter zu verschieben und das Band so in eine unrichtige Lage zu den Werkzeugen zu bringen.
  • Bei den Schleifscheiben bekannter Ausführung wird der Widerstand gegen das Fließen des Schleifmittels nach außen fast ausschließlich von der Zarge der Schleifscheibe ausgeübt. Um die gewünschte Massenbewegung des Schleifmittels zu erhalten, ist die Anordnung so getroffen, daß ein Glasband:Mrmaler Breite den üblichen durchgehenden Randkanal, der die äußeren Schleifeisen von den Scheibenzargen trennt, nicht ganz abdeckt und dadurch ein Ausgleich zwischen dem Abfluß und dein Zufluß der Schleifflüssigkeit bewirkt wird. Vergrößert sich jedoch der freigelegte Teil des Randkanals dadurch, daß die Bandbreite kleiner ist oder das Band sich seitlich verschoben hat, so verringert sich der Widerstand gegen die Schleifmittelbewegung an der Zarge und führt zu einem übermäßigen Abfluß von Flüssigkeit von den Scheiben.
  • Dieses führt zu einer anormal hohen Fließgeschwindigkeit der Schleifflüssigkeit aus der mittleren Öffnung, die gegebenenfalls höhor wird als die Fließgeschwindigkeit der Flüssigkeit durch die Werkzeugwelle zu dem mittleren Hohlraum. Infolgedessen tritt ein teilweises Entleeren des mittleren Hohlraumes und die plötzliche Bildung eines Wirbels ein; wodurch sich ein Fallen des Luftdruckes in dem Hohlraum entsprechend dem Absinken des Wasserspiegels in der Mitte ergibt.
  • Als Folge des Fallens des Luftdruckes bzw. Unterdruckes in dem mittleren Hohlraum wird das Glas nach unten gesaugt und leicht durchgebogen, so daß der Druck zwischen dein Glas und den Kanten der Schleiffläche am Umfang der mittleren Öffnun@g anormal steigt. Die eiserne Schleiffläche kommt dann an diesen Kanten ohne zwischenliegendenSchleifflügsigkeitsfilm mit dem Glas in Berührung, so daß die Schleifeisen unmittelbar scharf auf das Glas einwirken und es zerkratzen oder ein starkes Erhitzen bewirken, wodurch sich Brüche und/ oder Verringerungen der Glasgüte durch sog. Eisenstreifen ergeben und auch ein übermäßiger Verschleiß der inneren Schleifeisen hervorgerufen wird, der schließlich zu einer Konizität in der Schleiffläche führt, die ein Auswechseln der Schleifscheibe erforderlich macht.
  • Um bei eintretendem übermäßigem Abfluß von Schleifflüssigkeit von den Schleifscheiben den Ausgleich zwischen dem Abfluß und dem Zufluß wieder herzustellen, ist es wegen der großen Flächenabmessung der Schleifscheiben gänzlich unmöglich, den hydrostatischen Druck auf die Schleifflüssigkeit für irgendeine bestimmte untere Schleifscheibe zu 'ändern, weil jede Erhöhung des Flüssigkeitsdruckes unter dem Glas, der auf eine so große Fläche wirkt, das Glasband von der betreffenden Schleifscheibe und seiner Schleiffläche abheben würde, wodurch der Druck auf die obere Schleifscheibe erhöht und der Druck auf die untere Schleifscheibe verringert würde und sich dadurch zwischen der letzteren und dem Glas eine Lage Schleifflüssigkeit von solcher Dicke bilden könnte, daß ein wirksames Schleifen unmöglich würde.
  • Die' Erfindung hat den Zweck, das Eintreten einer Saugwirkung auf das Glasband im Falle der Entstehung eines Wirbels und einem damit verbundenen Luftunterdruck in dem mittleren Hohlraum lies unteren Schleifwerkzeuges zu vermeiden.
  • Zu diesem Zweck wird der mittlere Hohlraute jedes die Unterseite des Glasbandes bearbeitenden \\Werkzeuges st:iiidig derart belüftet, (laß jeder durch einen Wirbel hervorgerutene 1_uftunterdruck sofort aufgehoben und eire Saugwirkung auf das Glas uniniiglich gemacht wird.
  • 1?rtin(lungsgeni:iß erhält jedes untere Schleifwerkzeug eine lieliifttitlgsleitttng, die von einem in der Nähe der Werkzeugachse im olleren Teil des mittleren 1-Iohlratinies liegenden Punkt aus durch eine \-\'aiici des Ilohlraunnes zu einem von der Werkzeugachse entfernt liegenden funkt ins Freie führt. Dabei wi r(i die (Öff nung ani olleren Ende der Ileliiftuiigsleitung zweckmäßig kleiner gehalten als der L.eitttngscltterschilitt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführtingsheispiel erläutert, und zwar -neigt die Zeichnung die Belüftungsanordnung bei einem zum Bearbeiten der Unterseite des Glasbandes dienenden Schleifwerkzeug mit einer Schleifscheibe.
  • Iiei diesem Werkzeug ist die Schleiffläche der Schleifscheibe voll einer Anzahl längerer und kürzerer Schleifcisell 12 und 13 gebildet, die in der Drehrichtung der Scheibe nach außen und vorwärts fortlaufend gebogen und von einem schmalen Zargenkranz 14 umgeben sind, wobei die Schleifeisen durch Verteilungskanäle 15 für die Schleifflüssigkeit voneinander getrennt sind, die mit ihren äußeren Enden in nebeneinander längs der Zarge liegende kurze IZan(lkan:ile 16 münden, die die kürzeren Schleifeisen 13 von der Zarge trennen.
  • Die mit der mittleren Öffnung 17 versehene Schleifscheibe ist mittels eines hohlen Gußringes 21 auf dem Flansch iy des Werkzeuges 20 montiert. Innerhalb des Gul.lringes )bildet das Werkzeug mit der Schleifscheibe einen mittleren Hohlraum 17Q, denn die Schleifflüssigkeit von unten durch die Werkzeugwelle zugeführt wird. Die mittlere Öffnung 17 der Schleifscheibe bildet die Mündung des Hohlraumes 17°.
  • Um zu vermeiden, dali sich in <lein Hohlraum unter den bereits geschilderten Umständen oder bei einem Bruch des Glasbandes ein Wirbel bildet, ist der \'Verkzeugflansch i< durchbohrt und mit Gewinden 23 zur Aufnahme von kurzen Rohrelf 24 und 25 versehen, von denen (las letztere außerhalb des Schutzmantels 26 des Werkzeuges mit der Außenluft in Verbindung steht. Das Rohr 24 ist durch ein leicht aufwärts geneigtes Röhr 27 mit einem Knie 28 verbunden, an welches (las Rohrendstück 29 angeschlossen ist. Das Knie 28 kann in einer auf (lein Werkzeugflansch i9 sitzenden Stütze 30 gehalten sein.
  • Das lZohrendstück 29 ist nahe der Scheibenmitte angeordnet, wo es von der bei der Drehung des Werkzeuges auftretendenZentrifugalkraft praktisch unbeeinflußt bleibt. Die Mündung 31 des Rohrendstückes 29 befindet sich zweckmäßig nahe der Oberfläche der Schleifscheibe, weil sich dort derLuftraum des etwa auftretenden Wirbels zu bilden beginnt. Mit Rücksicht auf diese Lage des l#ohrendstiickes 29 besteht dieses vorzugsweise aus einem biegsamen Rohr, beispielsweise aus einem Gummischlauch, so daß, weim es bei eintretendem Verschleiß der Schleifscheibe mit dem Glas in Berührung kommt, dieses nicht beschädigt wird.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, verläuft die aus den Teilen 23 bis 29 bestehende Belüftungsleitung vom oberen Ende 29 aus bis zu dem durch den Flansch i9 gehenden unteren Endteil so, daß die Leitung an keiner Stelle nach oben oder nach innen geht, d. h. sie verläuft stetig abwärts und auswärts.
  • Zufolge dieser Anordnung und Ausbildung der Belüftungsleitung kann diese nicht durch Sand verstopft werden, und es bleibt immer ein freier Durchgang durch sie. Um in dieser Beziehung noch eine größere Sicherheit zu erhalten, wird die obere Öffnung 31 kleiner als der übrige Querschnitt der Leitung gemacht. Infolgedessen bleibt in der Leitung stets ein freier Durchgang für die Luft zum mittleren Hohlraum, zumal die auftretende Zentrifugalkraft stets das Bestreben hat, die Belüftungsleitung zu entleeren.
  • Nach einer Ausführungsform kann die Öffnung 3 i des Rohrendstückes 29 durch eine gelochte Platte abgedeckt werden, deren Loch gleichachsig mit dem Rohrendstück liegt. Dabei wird das Loch der Abdeckplatte wesentlich kleiner gehalten als die Querschnittsfläche der Leitung. Versuche haben gezeigt, daß ein Loch von etwa einem Viertel der Querschnittsfläche der Leitung die Aufrechterhaltung eines Luftdurchgangs durch die Leitung zum Hohlraum 17 völlig gewährleistet. Dabei kann die Belüftungsleitung auf ihrer ganzen Länge im Verhältnis zur Größe des Einlasses am oberen Ende soweit gehalten werden, daß sie nie volläuft, so daß, während Sand und Wasser durelh die Leitung nach außen fließen, bei Entstehung eines Wirbels im mittleren Hdhlraum immer Luft durch die Leitung in der entgegengesetzten Richtung in den Hohlraum gelangen kann.
  • Die Erfindung läßt sich auf alle Arten von Schleifplatten anwenden, auf solche, die aus konzentrischen Ringen inselförmiger Schleifenmarken bestehen, und auf irgendeine Ausführung von Schleifplatten, bei denen Kanäle das Schleifmittel von einem mittleren Hohlraum zum Rand der Scheibe führen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum gleichzeitigen Schleifen beider Flächen eines ununterbrochen in waagerechter Ebene fortbewegten Glasbandes mittels oberer und unterer gleichachsiger Schleifwerkzeuge, deren Schleifflächen die Schleifflüssigkeit durch einen mittleren Hohlraum der Werkzeuge zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Hohlraum jedes die Unterseite des Glasbandes bearbeitenden Schleifwerkzeuges dauernd derart belüftet wird, daß jeder etwa durch einen Wirbel in dem Hohlraum entstehende Luftunterdruck sogleich aufgehoben und jede Saugwirkung auf das Glas unterbunden wird.
  2. 2. Zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i dienendes Schleifwerkzeug für die Unterseite des Glasbandes, gekennzeichnet durch eine Belüftungsleitung (29 bis 23), die von einem in der Nähe der Werkzeugachse im oberen Teil (r7)-des mittleren Hohlraumes (i7, i7°) liegenden Punkt aus durch eine Wand (t9) des llohlraumes zu einem von der Werkzeugachse entfernt liegenden Punkt ins Freie führt, wobei die Leitung zu letzterem Punkt hin stetig abwärts und auswärts verläuft.
  3. 3. Schleifwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Öffnung am oberen Ende (3t) der Belüftungsleitung (29 bis 23) kleiner als der Leitungsquerschnitt ist.
  4. 4. Schleifwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB der obere Endteil (29) der Belüftungsleitung bis nahe der Schleiffläche des Werkzeugs reicht und, aus einem biegsamen Schlauch besteht.
DES18772A 1949-08-24 1950-08-25 Verfahren und Einrichtung zum gleichzeitigen Schleifen beider Flaechen eines ununterbrochen in waagerechter Ebene fortbewegten Glasbandes Expired DE839321C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB22054/49A GB672989A (en) 1949-08-24 1949-08-24 Improvements in or relating to methods of and apparatus for grinding flat glass on both faces simultaneously

Publications (1)

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DE839321C true DE839321C (de) 1952-05-19

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ID=10173153

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES18772A Expired DE839321C (de) 1949-08-24 1950-08-25 Verfahren und Einrichtung zum gleichzeitigen Schleifen beider Flaechen eines ununterbrochen in waagerechter Ebene fortbewegten Glasbandes

Country Status (6)

Country Link
US (1) US2577889A (de)
BE (1) BE497724A (de)
DE (1) DE839321C (de)
FR (1) FR1026183A (de)
GB (1) GB672989A (de)
NL (1) NL76135C (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB672989A (en) 1952-05-28
US2577889A (en) 1951-12-11
FR1026183A (fr) 1953-04-24
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BE497724A (de)

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