DE1060735B - Schleifanordnung, insbesondere zum Schleifen von Glasplatten - Google Patents
Schleifanordnung, insbesondere zum Schleifen von GlasplattenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D7/00—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor
- B24D7/10—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting otherwise than only by their periphery, e.g. by the front face; Bushings or mountings therefor with cooling provisions
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B7/00—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
- B24B7/20—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground
- B24B7/22—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
- B24B7/24—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain for grinding or polishing glass
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, insbesondere eine Einrichtung zum Schleifen von Platten
aus Glas oder ähnlichen Stoffen.
Die Erfindung richtet sich auf umlaufende Werkzeuge mit zentraler Schleif mittel Versorgung, insbesondere
zum Klarschleifen eines sich kontinuierlich vorwärts bewegenden Glasbandes.
Bekanntlich hat der Schleifkopf solcher Werkzeuge die Form einer Krone" and enthält durch Kanäle getrennte
Schleifrippen, wobei die Kanäle von einem mittleren Durchlaß ausgehen und zum Rand hin verlaufen,
ohne aus der Seitenfläche des Werkzeuges auszutreten. Die Schleifmittelsuspension wird durch die
Mittelöffnung zugeführt und verteilt sich in den Verteilungskanälen unter dem Einfluß des Verteilungsdruckes
und der-auf sie wirkenden Zentrifugalkraft.
Sie tritt an den Enden der Kanäle aus und überschwemmt beim Umlauf des Werkzeuges das Glasband.
■■ ■
Es zeigt sich dabei, daß die Schleifmittelsuspension nur pulsierend und ungenügend austritt, so daß sich
eine ausreichende Zirkulation nicht aufrechterhalten läßt, d. h. nicht immer ausreichend frisches Schleifmittel
auf der Glasoberfläche zur Verfugung steht.
Durch den nur intermittierenden Austritt der Schleifmittelflüssigkeit ist ein Absetzen der größeren
Sandkörner möglich, so daß, bedingt durch eine etwaige Ansammlung von Sandkörnern oder ein Trockenlauf en
der Schleifflächen, gefährliche Überhitzungserscheinungen auftreten, die zur Unbrauchbarkeit des behandelten
Glases führen.
Weiterhin ist bei dieser Vorrichtung ein gleichmäßiger Zufluß der S;chleifflüssigkeit nicht gewährleistet.
Hierdurch entstehen leicht unterschiedliche Strukturen auf der Glasoberfläche, die die Unbrauchbarkeit
des Glases bedingen.
Es ist auch bereits bekannt, den Druck der Schleifmittelflüssigkeit durch Anwendung einer in Art von
kommunizierenden Röhren ausgebildeten Zuführungsleitung konstant zu halten. Bei dieser bekannten Vorrichtung
wird jedoch das Problem der kontinuierlichen Führung der Schleifmittelflüssigkeit über die zu
schleifende Fläche nicht gelöst, so daß auch hier Ablagerungen und damit Fehler beim Schleifen auftreten
können.
Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt, indem man am äußersten Ende der Verteilungskanäle Öffnungen vorsieht, die den Abfluß des Schleifmittels
sichern und seinen Druck innerhalb des Kanals konstant halten. Hierdurch ist eine gleichmäßige
Beschickung der Glas- und Schleifflächen mit Schleifflüssigkeit gewährleistet und der Anfall an
Ausschußware in derartigen Betrieben erheblich herabgesetzt.
Schleif anordnung,
insbesondere zum Schleifen
von Glasplatten
Anmelder:
Societe Anonyme des Manufactures
des Glaces et Produits Chimiques
de Saint-Gobain, Chauny & Cirey,
Paris
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. H. Bahr und Dipl.-Phys. E. Betzier,
Patentanwälte, Herne (Westf.), Freiligrathstr. 19
Patentanwälte, Herne (Westf.), Freiligrathstr. 19
Beanspruchte Priorität:
Frankreich, vom 3. Mai 1955
Frankreich, vom 3. Mai 1955
Robert Touvay, Paris,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Durch die Erfindung ist ferner sichergestellt, daß das Schleifmittel aus den Kanälen während des ganzen
Umlaufs des Werkzeuges und nicht nur beim Austritt des Kanalendes über den Glasbandrand austreten kann,
so daß im Kanal immer der gewünschte Flüssigkeitsdruck aufrechterhalten wird.
Die erfindungsgemäßen Austrittsöffnungen weisen vorzugsweise einen regelbaren Querschnitt auf, um in
jedem Falle die optimale Schleifmittelverteilung zu erzielen.
Die Austrittsöffnung kann ein am Grund des Kanalendes vorgesehenes Loch sein. Vorzugsweise wird die
Austrittsöffnung mit Vorrichtungen versehen, die den Austrittsquerschnitt zu verändern gestatten, z. B. mit
einem Kegelventil oder Nadelventil, einem Gummiklappenventil od. dgl.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird der Austritt des Kanalendes ins Freie dadurch
erhalten, daß man den Rand der Schleifoberfläche des Glasbearbeitungswerkzeuges über einen Abrichtschleifstein
od. dgl. laufen läßt. Hierbei wird der Außenrand des Glasbearbeitungswerkzeuges so weit
abgenommen, bis die Radialkanäle den gewünschten Austrittsquerschnitt haben.
909 559/37
Claims (4)
1. Schleifanordnung, insbesondere zum Schleifen von Glasplatten, mit zentraler Schleifmittelversorgung
und von der Mitte im wesentlichen radial nach außen verlaufenden Schleifmittel-Verteilungskanälen,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Schleiffläche unterteilenden Verteilungskanäle (7,
8) am äußeren Ende mit einer Öffnung (14, 14', a) versehen sind.
2. Schleifwerkzeug nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung ein seitlich aus
der Schleifwerkzeugwand (12) austretendes Loch (14) ist.
3. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung ein aus der der
Glasplatte abgewendeten Fläche (15) des Schleifwerkzeuges (3) ausmündendes Loch (14') ist.
4. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifmittelaustrittsöffnung
am Ende der Verteilungskanäle (7, 8) durch fortschreitendes Abschleifen des Randes des
Schleifwerkzeuges (3) während des Schleif vor ganges erzeugt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 655 788, 832 719.
Deutsche Patentschriften Nr. 655 788, 832 719.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
& S09 559/37 6.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR2820334X | 1955-05-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1060735B true DE1060735B (de) | 1959-07-02 |
Family
ID=9689055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES48581A Pending DE1060735B (de) | 1955-05-03 | 1956-05-02 | Schleifanordnung, insbesondere zum Schleifen von Glasplatten |
Country Status (5)
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| DE (1) | DE1060735B (de) |
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1955
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-
1956
- 1956-04-30 GB GB13274/56A patent/GB800685A/en not_active Expired
- 1956-05-02 US US582270A patent/US2820334A/en not_active Expired - Lifetime
- 1956-05-02 DE DES48581A patent/DE1060735B/de active Pending
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Also Published As
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