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DE1170277B - Federendenschleifmaschine - Google Patents

Federendenschleifmaschine

Info

Publication number
DE1170277B
DE1170277B DEH32682A DEH0032682A DE1170277B DE 1170277 B DE1170277 B DE 1170277B DE H32682 A DEH32682 A DE H32682A DE H0032682 A DEH0032682 A DE H0032682A DE 1170277 B DE1170277 B DE 1170277B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coolant
spring end
grinding machine
grinding wheel
grinding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH32682A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH32682A priority Critical patent/DE1170277B/de
Priority to CH7048559A priority patent/CH381111A/de
Publication of DE1170277B publication Critical patent/DE1170277B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/10Single-purpose machines or devices
    • B24B7/16Single-purpose machines or devices for grinding end-faces, e.g. of gauges, rollers, nuts, piston rings
    • B24B7/167Single-purpose machines or devices for grinding end-faces, e.g. of gauges, rollers, nuts, piston rings end faces coil springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Federendenschleifmaschine Die Erfindung betrifft eine Federendenschleifmaschine mit zwei in paralleler Ebene umlaufenden Schleifscheiben und teleskopartig ineinander angeordneten Antriebswellen, von denen mindestens eine, vorzugsweise die innere, axial verschiebbar ist. Bei diesen bekannten Federendenschleifmaschinen wird das Kühlmittel durch flexible Schläuche zu den Schleifscheiben geführt und strömt aus einer in der Nähe der Scheibenoberfläche befindlichen Düse in Richtung auf die Scheibenoberfläche aus. Es besteht dabei der Nachteil, daß die sich drehenden Schleifscheiben nicht "leichmäßig auf ihrer Oberfläche bespült werden, so daß an den weniger mit Kühlmittel beaufschlagten Stellen die Federenden unzureichend gekühlt werden und ausglühen können. Bei den bekannten Ausführungen müssen ferner bei jeder Höhenverstellung der Schleifscheiben die schlauchartigen Kühlmittelzuleitungen ebenfalls verstellt werden und beim Auswechseln der Schleifscheiben jeweils von ihrer Befestigung am Maschinenkörper gelöst werden. Außerdem sind die meist außerhalb der Maschine geführten Leitungen leicht Beschädigungen ausgesetzt und stören das Aussehen der Maschine. Durch die Höhenverstellung der Scheiben werden die Leitungen ständig bewegt, so daß sie auch einem nicht unbeachtlichen Verschleiß unterworfen sind.
  • Es sind andererseits Schleifmittelzuführungs-Vorrichtungen für Glasschleifvorrichtungen und Werkzeugmaschinen bekanntgeworden, bei denen ein Schleifmittelbehälter vorgesehen ist, der über eine Leitung mit einer lotrecht innerhalb der Arbeitsmaschine geführten maschinenfesten Zuführungsleitung in Verbindung steht. Bei dieser bekannten Vorrichtung führt der in der Maschine befindliche Kühlmittelkanal jedoch nur zu der unteren Schleifscheibe, während für die obere Schleifscheibe eine getrennte, von oben herkommende Zuführung vorgesehen ist.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum Schleifen und Polieren von Glas sind für die obere und untere Schleifscheibe getrennte, axial liegende, ortsfeste Kühlmittelzuführvorrichtungen vorgesehen, die von einer angetriebenen Hülse umschlossen sind. Diese bekannte Anordnung ist äußerst aufwendig, da mehrere parallel zueinander liegende Zuführkanäle zu beiden Seiten der zu schleifenden Glasscheibe verteilt angeordnet sind und eine zentrale Zufuhr des Kühlmittels nicht vorgesehen ist. Außerdem fehlen bei diesen Glasschleifeinrichtungen die teleskopartig ineinandergesteckten Antriebswellen für die obere und untere Schleifscheibe, weil zwischen diesen Scheiben die Glasbahnen hindurchlaufen müssen.
  • Demgegenüber soll durch die Erfindung bei einer Federendenschleifmaschine mit zwei in paralleler Ebene umlaufenden Schleifscheiben und teleskopartig ineinander angeordneten Antriebswellen, von denen mindestens eine, vorzugsweise die innere, axial verschiebbar ist, eine konstruktiv einfache Anordnung der Kühlmittelzuführkanäle geschaffen werden, bei welchen die eingangs geschilderten Nachteile der bekannten Ausführungen mit flexiblen Kühlmittelschläuchen vermieden sind.
  • Gemäß der Erfindung kennzeichnet sich diese Federendenschleifmaschine dadurch, daß beide Antriebswellen mit von einem gemeinsamen Sammelraum ausgehenden Kühlmittelzuflußkanälen und Austrittsöffnungen zu den Schleifscheiben versehen sind.
  • Vorteilhaft liegen die Austrittsöffnungen zur unteren Schleifscheibe etwa in der Höhe des Scheibenflansches. Hierdurch ergibt sich ein besonders einfacher Strömungsverlauf des ausfließenden Kühlmittels zu der jeweiligen Schleifscheibenoberfläche.
  • Eine konstruktiv einfache und vorteilhafte Ausbildung erhält man, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung der gemeinsame Kühlmittelsammelraum von der hohlen Antriebswelle gebildet ist, vor dem eine Pumpe und ein Regelventil angeordnet sind. Zwischen den Antriebswellen kann eine Büchse vorgesehen sein, in welcher die Austrittsöffnungen symmetrisch angeordnet sind.
  • Um auf einfache Weise innerhalb der oberen Schleifscheibe eine gute Führung des Kühlmittels zu erzielen, ist vorteilhaft ein kegelförmiges Leitblech als Führungsblech für das Kühlmittel innerhalb der oberen Schleifscheibe vorgesehen.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist eine wesentliche konstruktive Vereinfachung erzielt, und es ist weiterhin erreicht, daß die bisher bei fast allen Ausführungen erforderlichen Dichtungen, insbesondere im Bereich der oberen Schleifscheibe, entfallen können. Die Kühlmittelzufuhr ist insoweit vorteilhaft vereinfacht, als das Kühlmittel sowohl der unteren Schleifscheibe als auch der oberen Schleifscheibe durch die in an sich bekannter Weise teleskopartig ineinandergesteckten Hohlwellen zuströmt und, ohne daß besondere Dichtungen erforderlich werden, durch radiale Ausnehmungen in den Innenraum der Schleifscheiben tritt, von wo es infolge der Fliehkraft unmittelbar an die Schleifstellen gefördert wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Austritt des Kühlmittels stets die Lage einnimmt, die der zu schleifenden Federlänge entspricht, ohne daß dabei irgendwelche zusätzlichen und zeitraubenden Umgestaltungen erforderlich sind. Durch die Erfindung wird insgesamt erreicht, daß das Kühlmittel eine erheblich verbesserte Wirksamkeit hat, da es in jeder beliebigen Stellung der oberen Schleifscheibe auf die zu schleifende Fläche unter stets gleichbleibenden Bedingungen wirken kann, so daß die Schleifgüte hinsichtlich der hohen Anforderungen, wie sie an das Schleifen von Federn gestellt werden, stets erhalten bleibt. Durch die erreichte gleichmäßige Bespülung der ganzen Scheibenfläche wird eine erhöhte Spülwirkung des Flüssigkeitsstromes und eine bessere Reinigung der Scheibe erreicht, da der Flüssigkeitsstrom stets in gleicher Richtung, nämlich entsprechend der Fliehkraft, nach außen geführt wird, so daß die sich auf der Schleifscheibe absetzenden Abriebteilchen wirksam weggeschwemmt werden. Darüber hinaus ist eine sehr vorteilhafte Staubabdichtung erzielt worden, weil der Gegenstrom des Kühlmittels keinen Schleifstaub in die Büchse und damit in die sich drehenden Hohlwellen eindringen läßt. Es findet somit ständig eine Selbstreinigung der umlaufenden Teile der Maschine statt, da abgesetzte, feste Teilchen durch das unter Druck ausfließende Kühlmittel herausgewaschen werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine -schematische Darstellung, F i g. 2 in Teilschnitten ein Ausführungsbeispiel mit konstruktiven Einzelheiten, F i g. 3 einen Querschnitt durch die Antriebswelle gemäß F i g. 2.
  • Nach F i g. 1 fördert eine Pumpe 14 durch die Zuleitung 19 Kühlmittel zum Hauptanschluß 20 der Federendenschleifmaschine. Diese Maschine dient mittels zweier horizontal und parallel angeordneter Schleifscheiben 3, 4 im wesentlichen zur Erzeugung von parallelen Auflageflächen an zylindrischen und anders geformten Druckfedern aus Rund- oder Profildraht.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden die obere und untere Schleifscheibe von einem gemeinsamen Motor 21, der in der Zeichnung schematisch dargestellt ist, angetrieben. Die Antriebswelle der unteren Schleifscheibe, auf welche unmittelbar der Motor greift, ist mit der Antriebswelle der oberen Schleifscheibe, beispielsweise durch eine Keilverbindung, formschlüssig verbunden. In der Hohlwelle 1 des Antriebsmotors 21, die gleichzeitig den Flansch 28 für die untere Schleifscheibe 3 trägt, ist eine verschiebbare Welle 2 gelagert, die den Flansch 7 für die obere Scheibe 4 trägt.
  • Mittels eines Anschlußstückes 22 wird nun das von der Pumpe 14 geförderte Kühlmittel von einem gemeinsamen Sammelraum 8' aus durch die hohlen Wellen 1 und 2 zu den Austrittsöffnungen 9 für die unteren Scheiben und 29 für die obere Scheibe geleitet. Von den Öffnungen 29 gelangt das Kühlmittel zum Austritt 23 an der Schleifscheibe. Der Kühlmittelstrom in den Wellen 1, 2 ist mit 9' und 27 bezeichnet. Für die Kühlmittelzufuhr ist es unwesentlich, in welcher Stellung sich die Scheiben 3, 4 befinden, weil die Austrittsöffnungen 9, 29 und 23 so angebracht sind, daß stets eine ausreichende Kühlmittelversorgung gewährleistet ist.
  • Durch zweckmäßige Wahl der Austrittsöffnungen 9, 29, 23 bildet sich unter Wirkung der Zentrifugalkraft infolge der Flanschkanten 24, 24' bzw. der Scheibenkante ein Flüssigkeitsring so aus, daß er in Unterstützung der Pumpe einen gewissen Ausgleich des Leitungswiderstandes bewirkt. Dabei kann für die Beaufschlagung der oberen Scheibe 4 auch ein zusätzliches kegelförmiges Leitblech 18 auf der Welle 2 angebracht werden.
  • In F i g. 2 ist ein konstruktives Ausführungsbeispiel gezeigt. Die Pumpe 14' fördert das Kühlmittel über ein Ventil 15' zum Hauptanschluß 20' und Anschlußstück 22'. Die vom Motor angetriebene Hohlwelle der unteren Schleifscheibe 3' ist mit 1' und die über eine Keilverbindung von dieser mitgenommene Antriebswelle für die obere Schleifscheibe 4' mit 2' bezeichnet. Das Gehäuse 25 schließt die Antriebs- und Zufuhrelemente nach außen wasser- und staubdicht ab. Wie aus dem Teilschnitt F i g. 3 erkennbar, ist die Hohlwelle 1' für die untere Schleifscheibe 3' im Ausführungsbeispiel durch zwei Keile 26, 26' mit der Antriebswelle 2' formschlüssig und gegenseitig verschiebbar verbunden.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind in die Antriebswelle 1' sechs Keilnuten eingearbeitet, von denen zwei die Verbindungskeile 26, 26' aufnehmen und die übrigen als Zuleitungskanäle für die Kühlflüssigkeit zur unteren Schleifscheibe 3' dienen.
  • In die hohl ausgeführte Antriebswelle 1' ist teleskopartig die ebenfalls hohl ausgebildete Antriebswelle 2' eingesetzt. Das in den gemeinsamen Sammelraum 8' einströmende Kühlmittel steigt kommunizierend in den mittleren Kanal 27 der Hohlwelle 2' und in den Kanälen der äußeren Antriebswelle 1' nach oben. Im Bereich der unteren Schleifscheibe 3' ist eine Büchse 16' vorgesehen, deren Durchtrittskanäle 9' mit den Nuten in der Hohlwelle l' in Verbindung stehen. Die Austrittsöffnungen 9 für die Kühlmittelflüssigkeit liegen etwa im Bereich des unteren Teiles der Schleifscheibe 3', und zwar vorzugsweise konzentrisch verteilt, so daß eine gleichmäßige Kühlmittelzufuhr zur Schleifscheibe 3' gewährleistet ist.
  • Auf der Antriebswelle l' ist der Flansch 28 angeordnet, welcher für das einströmende Wasser eine Art Aufnahmeschale bildet. Infolge der Fliehkraftwirkung und der Flanschkante 24 legt sich der unter Druck aus den Bohrungen 9' ausströmende Kühlmittelstrom ringförmig und gleichmäßig an die senkrechte Innenwand der Schleifscheibe 3'. Er gelangt dann auf die Oberfläche der Schleifscheibe. Das im Kanal 27 zur oberen Schleifscheibe 4' hochströmende Kühlmittel tritt durch seitliche Bohrungen 29 in die Kanäle 30. Infolge der Flanschkanten 24' wird auch hier ein Flüssigkeitsring gebildet, der gleichmäßig die Oberfläche der Schleifscheibe 4' beaufschlagt. Zur Führung dieses Flüssigkeitsstromes dient ein kegeliges Leitblech 18'. Die Antriebswelle für die Schleifscheibe 4' ist bei 31 gelagert.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Federendenschleifmaschine mit zwei in paralleler Ebene umlaufenden Schleifscheiben und teleskopartig ineinander angeordneten Antriebswellen, von denen mindestens eine, vorzugsweise die innere, axial verschiebbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß beide Antriebswellen (1, 2;1', 2') mit von einem gemeinsamen Sammelraum (8') ausgehenden Kühlmittelzuflußkanälen (9', 27) und Austrittsöffnungen (9, 29) zu den Schleifscheiben versehen sind.
  2. 2. Federendenschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen (9) zur unteren Schleifscheibe (3) etwa in Höhe des Scheibenflansches (28) liegen.
  3. 3. Federendenschleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Kühlmittel-Sammelraum (8') von der hohlen Antriebswelle (1,1') gebildet wird, vor dem eine Pumpe (14, 14') und ein Regelventil (15') angeordnet sind.
  4. 4. Federendenschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Antriebswellen (1, 2) eine Büchse (16') vorgesehen ist, in welcher die Austrittsöffnungen (9) symmetrisch angeordnet sind.
  5. 5. Federendenschleifmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein kegelförmiges Leitblech (18, 18') als Führungsblech für das Kühlmittel innerhalb der oberen Schleifscheibe (4, 4') vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 209 449, 655 788, 707 628, 879 525, 884 300; österreichische Patentschrift Nr. 180 502; französische Patentschrift Nr. 1077 885.
DEH32682A 1958-03-14 1958-03-14 Federendenschleifmaschine Pending DE1170277B (de)

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CH7048559A CH381111A (de) 1958-03-14 1959-03-05 Federendenschleifmaschine

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