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DE837544C - Beschickungsvorrichtung fuer Schachtoefen, insbesondere Hochoefen - Google Patents

Beschickungsvorrichtung fuer Schachtoefen, insbesondere Hochoefen

Info

Publication number
DE837544C
DE837544C DET988A DET0000988A DE837544C DE 837544 C DE837544 C DE 837544C DE T988 A DET988 A DE T988A DE T0000988 A DET0000988 A DE T0000988A DE 837544 C DE837544 C DE 837544C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gout
valve member
furnace
opening
furnaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET988A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1624775U (de
Inventor
Isak Edvin Johansson
Erik Torsten Anderson Tesch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
T An Tesch A B
Original Assignee
T An Tesch A B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by T An Tesch A B filed Critical T An Tesch A B
Application granted granted Critical
Publication of DE837544C publication Critical patent/DE837544C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Beschickungsvorrichtung für Schachtöfen, insbesondere Hochöfen Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an mit einfacher oder doppelter Gicht ausgerüsteten Beschickungsvorrichtungen für Schachtöfen, vorzugsweise Hochofen. Bei derartigen Öfen ist es wichtig, daß das Material möglichst gleichförmig über den ganzen Querschnitt des Ofens so beschickt wird, daß die reduzierenden Gase gleichmäßig verteilt hindurchströrnen.
  • Das übliche Verfahren, das Gut beim Herabstürzen in den Schachtöfen nur einen Kegel passieren zu lassen, ergibt nicht die gewünschte `lerteilung, was u. a. auf der Neigung des Gutes beruht, sich nach Größe und spezifischem Gewicht zu verteilen. Die nach oben strömenden Gase folgen dem Gesetz des geringsten Widerstandes und ziehen daher dort, wo gröberes Gut angehäuft und die Beschickung lockerer ist, reichlicher ab als dort, wo feineres Gut mit einer entsprechend dichteren Besch-ickung vorhanden ist. Die Reduktion des Erzes in dem Gut wird hierdurch ungleichmäßig und das nutzbare Volumen des Hochofens nicht vollständig ausgenutzt. Dazu kommt, daß das abziehende Gas ungleich zusammengesetzt ist, was zu einer verschlechterten Wärmewirtschaft führt. Betriebsstörungen können auch infolgedessen sowie infolge davon auftreten, daß das Gas im Gut unregelmäßige Wege und Kanäle bildet.
  • Ein Ausweg, eine gleichmäßigere Gasströmung im Ofen zu erzielen, !besteht darin, daß man eine relativ größere Menge Gut mit kleinerer Stückgröße konzentrisch an die Mauer des Ofens, dagegen eine relativkleinere Menge Gut mit größerer Stückgröße in den zentralen Teil des Ofens beschickt.
  • Indessen weisen aderartige Gichten den Nachteil auf, daß die Beschickung kostbare Handbedienung für das Einbringen und für die Verteilung,des feinstückigen Gutes erfordert und daß die Gichten nicht für doppelten Verschluß konstruiert werden können, wodurch während .des Einfüllens des Gutes in den Hochofen das Gas durch die Gicht abzieht.
  • Um eine bessere Verteilung des Gutes zu erhalten, hat man auch vorgeschlagen, die Öffnung im trichterförmigen Boden der Gicht mit Hilfe eines kegeligen Ventils zu verschließen, das zwecks Leerung der Gicht entweder über seine Verschlußlage gehoben, wenn das Gut in die Ofenmitte fallen Soll, oder unter die Verschlußlage ,gesenkt wird, wenn das Gut nach .der Ofenwand zu herausfallen soll.
  • Auch diese Anordnung bringt jedoch gewisse Schwierigkeiten mit sich, da die Fallhöhe des Gutjjes verändert wird, wenn das kegelige Ventil von einer Lage über der Bodenöffnung der Gicht in eine Lage unter dieser Öffnung umgestellt wird.
  • Um eine derartige Veränderung der Fallhöhe des Gutes hei der Umstellung des kegeligen Ventils zu verhindern, wird erfindungsgemäß der Bodenverschluß der Gicht aus zwei untereinander angeordneten, unabhängig voneinander heb- und senkbaren kegeligen Ventilorganen ausgeführt, von denen zumindest das untere kleiner als die Bodenöffnung der Gicht ist, so daß das untere Ventilorgan nicht nur zusammen mit dem oberen Ventilorgan über die Bodenöffnung zwecks zentraler Beschickung gehoben, sondern auch unabhängig von dem oberen Ventilorgan unter die Bodenöffnung zwecks Ermöglichung einer Mauetibeschickung gesenkt werden kann.
  • Wenn die Gutzuführung in der Sehachtofenmitte erfolgen soll, werden beide Ventilorgane zusammen nach oben gehoben. Soll die Gutzuführung nach der Schachtofenmauer zu erfolgen, so wird zuerst das untere Ventilorgan in seine unterste Lage herabgesenkt, wonach das obere Ventilorgan in seine höchste Lage gehoben wird. Das Gut stürzt dabei während der gesamten Beschickung aus konstanter Höhe nach dem unteren Ventilorgan herab und rutscht längs dessen kegeliger Fläche nach der Schachtofenmauer. Das obere Ventilorgan ist zweckmäßig so ausgebildet, daß es etwas größer als die Bodenöffnung der Gicht ist, wodurch es in gesenkter Lage als gasdichter Ventilverschluß wirkt.
  • Um die Beschickung des Gutes nach der Schachtofenmauer weiter sicherzustellen, kann gemäß einer Ausführungsform der Erfindung im oberen Ofenteil ein fest angeordneter kegeliger und mit zentralem Durchlauf versehener, das Gut steuernder Mantel angebracht sein, mit dem das untere kegelige Ventilorgan in einer unter die Bodenöffnung der Gicht gesenkten Lage zusammenwirkt, und der außerdem so angeordnet ist, daß das Gut in der angehobenen Lage des unteren Ventilorgans durch die zentrale Mantelöffnung herabfallen kann.
  • Diese Anordnung ergibt eine sehr günstige Gasverteilung im Ofen.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der das Gut steuernde @kegelige Mantel und gegebenenfalls auch das untere kegelige Ventilorgan mit einer Anzahl radial angeordneter Leisten oder Nuten versehen, die die radiale und ringsherum gleichförmige Entleerung in Richtung auf die Ofenmauer zu sicherstellen.
  • Die Erfahrung hat nämlich gezeigt, daß Gut, das längs einem ebenen Kegel lierabgleitet, sich nicht immer nur radial nach außenbewegt. Oft und besonders bei Gut mit ungleichmäßiger Stückgröße wird die Gleitbewegung unregelmäßig und kann stellenweise ganz wesentlich in tangentialer Richtung abweichen, so daß die Entleerung des Gutes nicht der beabsichtigten, gleichmäßig verteilten entspricht.
  • Dadurch, daß man den Gutverteiler mit radialen Steuerleisten versieht, wird das Gut daran gehindert, in tangentialer Richtung abzuweichen und gleichsam in Nuten radial nach außen gesteuert, so daß die Beschickung an den Ofenumfang herum ganz gleichmäßig wird, wo die Gefahr eines unkontrollierten Gasdurchgangs am größten ist.
  • Weiter kann erfindungsgemäß der kegelige Mantel nach unten zu von seinem Außendurchmesser aus mit einem zylindrischen oder nahezu zylindrischen Teil verlängert werden, der dazu dient, das Gichtgut konzentrisch längs der Ofenmauer zu steuern.
  • Die übrigen Erfindungskennzeichen werden im folgenden an Hand der Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Schachtofens näher angegeben.
  • Fig. i ist ein Vertikalschnitt durch den Ofen und die Gicht, während Fig. 2 eine Einzelheit darstellt; Fig.3 und 4 zeigen die Gicht und benachbarte Ofenteile in größerem Maßstab und in zwei verschiedenen Arbeitslagen.
  • Der Schachtofen ist mit A bezeichnet, der untere Behälter der doppelten Gicht mit B und ihr oberer, zweckmäßig auf Rollen 2 drehbar gelagerter Behälter mit C. Das Gut wird dem Ofen durch einen selbstkippenden Wagen i zugeführt. Nach-dem der Behälter C mit einer genügenden Menge Gut gefüllt ist, wird das kegelige Ventil 3 mit Hilfe des Druckluftzylinders 4, dem Hebel 5 mit Gegengewicht 6 und der hohlen Aufhängestange 7 gesenkt. Das Beschickungsgut stürzt hierbei aus dem Behälter C in den Behälter B herab, wonach der Behälter C dadurch geschlossen wird, daß man das Ventil 3 wieder nach dem trichterförmigen Boden 8 des Behälters anhebt.
  • Hiernach wird das Gut aus dem Behälter B in den Schachtofen A dadurch entleert, daß man die beiden kegeligen Ventile 9 und 25 gemäß Fig. 3 anliebt, wobei das Gut in die Schachtofenmitte herabfällt, oder das Ventil 25 senkt und das Ventil 9 gemäß Fig. 4 anhebt, wobei das Gut an die Mauer 21 des Schachtofens A herabfällt. Zum Schutz der blauer gegen Abnutzung ist ein Futter 15 vorgesehen.
  • Der mantelförmige Gutverteiler 14, -der am oberen Teil des Ofens fest angeordnet ist, dient dazu, das Gut nach der Mauer 21 zu leiten, wie sich aus Fig. 4 ergibt; Leisten 17 auf dem Ventil 25 und dem Gutverteiler 14 dienen dazu, das leerabfallende Gut nach der Wand oder Mauer 21 in radialer Richtung des Ofens zu führen. Der Gutverteiler 14 ist bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel nach unten zu mit einem zylindrischen Teil 18 verlängert, so däß ein ringförmiger Raum fier die Steuerung der Beschickung gebildet wird.
  • Fig. 2 zeigt im einzelnen, wie die Glocke 9 sich gasdicht an den Behälterboden 16 anschließt und wie das Ventil 25 in das Ventil 9 hineinp@aßt sowie sc'liließlicli, daß das Ventil 25 unbehindert durch die Offnung im Boden 16 des Behälters B herabgesenkt werden kann.
  • Das Ventil 9 wird bei der dargestellten AusfÜhrungsfortn von dem Luftdruckbehälter io, dem Hebel i i mit Gegengewicht 12 und der hohlen Stange 13 betätigt, während die Betätigung des Ventils 25 mit Hilfe des Luftdruckbehälters 26, des Hebels 27 mit Gegengewicht 28 und der Stange 29 erfolgt. Die Gasauslässe des Ofens sind mit 22 bezeichnet. Mit 23 ist eine Explosionsklappe bezeichnet.
  • Die Betätigung der Ventile kann selbstverständlich in jeder anderen Weise erfolgen, beispielsweise auf hydraulischem Wege, mittels elektrisch angetriebener Winden tisw., oder von Hand.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einfacher oder doppelter Gicht ausgerüstete Beschickungsvorrichtung für Schachtöfen, vorzugsweise Hochöfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenverschluß der Gicht aus zwei untereinander angeordneten, unabhängig voneinander lieb- und senkbaren kegeligen Ventilorganen besteht, von denen zumindest das untere kleiner als die Bodenöffnung der Gicht ist, so daß das untere Ventilorgan nicht nur zusammen mit dem oberen Ventilorgan über die Bodenöffnung gehoben, sondern auch unabhängig von dem oberen Ventilorgan unter die Bodenöffnung gesenkt werden kann, um eine zentrale 'bzw. eine Mauerbeschickung zu ermöglichen. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen unter der Bodenöffnung im oberen Ofenteil fest angeordneten kegeligen und mit zentralem Durchlauf versehenen, das Gut steuernden Mantel, mit dem das untere Ventilorgan in einer unter die Bodenöffnung der Gicht gesenkten Lage zwecks Entleerung des Gutes nach der Ofenmauer zusammenwirkt, und der außerdem so angeordnet ist, -daß das Gut in der angehobenen Lage des unteren Ventilorgans, durch die zentrale Mantelöffnung herabfallen kann. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel nach unten zu mit einem zylindrischen Teil verlängert ist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ventilorgan größer als die Bodenöffnung der Gicht ist, so daß es in gesenkter Lage als gas-,dichter Ventilverschluß wirkt. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel an der Außenseite mit radial gerichteten Leisten oder Nuten versehen ist, die dazu dienen, das Gut radial nach dem Ofenumfang zu leiten. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ventilorgan so ausgebildet ist, daß es durch das obere Ventilorgan umfaßt wird.
DET988A 1949-06-01 1950-05-17 Beschickungsvorrichtung fuer Schachtoefen, insbesondere Hochoefen Expired DE837544C (de)

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DET988A Expired DE837544C (de) 1949-06-01 1950-05-17 Beschickungsvorrichtung fuer Schachtoefen, insbesondere Hochoefen

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DE (1) DE837544C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952528C (de) * 1953-03-12 1956-11-15 T An Tesch Aktiebolag Beschickungsanordnung fuer Schachtoefen, vorzugsweise Hochoefen
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DE1188099B (de) * 1958-10-01 1965-03-04 Demag Ag Gichtverschlussantrieb
WO1988001306A1 (fr) * 1986-08-15 1988-02-25 Zhdanovsky Metallurgichesky Institut Dispositif de chargement pour haut fourneau

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