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DE814427C - Aushubschleuse fuer Drucklufttiefgruendungsarbeiten - Google Patents

Aushubschleuse fuer Drucklufttiefgruendungsarbeiten

Info

Publication number
DE814427C
DE814427C DEF2530A DEF0002530A DE814427C DE 814427 C DE814427 C DE 814427C DE F2530 A DEF2530 A DE F2530A DE F0002530 A DEF0002530 A DE F0002530A DE 814427 C DE814427 C DE 814427C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bucket
excavation
lock
chamber
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF2530A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dr-Ing Christel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fries Sohn J S
Original Assignee
Fries Sohn J S
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fries Sohn J S filed Critical Fries Sohn J S
Priority to DEF2530A priority Critical patent/DE814427C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814427C publication Critical patent/DE814427C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D1/00Sinking shafts
    • E21D1/03Sinking shafts mechanically, e.g. by loading shovels or loading buckets, scraping devices, conveying screws
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D23/00Caissons; Construction or placing of caissons
    • E02D23/04Pneumatic caissons
    • E02D23/06Bringing persons or material into or out of compressed air caissons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

  • Aushubschleuse für Drucklüfttiefgründungsarbeiten Bei der Durchführung von Drucklufttiefgründungsarbeiten ist es seit Anbeginn üblich, den Aushub mittels Winden in Förderkübeln durch die Schachtrohre in eine Schleusenkammer zu heben und ihn in einen anhängenden Behälter, die sogenannte Materialhose oder Aushubschleuse, hineinzukippen, welch letzterer mit zwei Verschlüssen versehen ist, die wechselweise geöffnet und geschlossen werden. Durch Betätigung dieser Verschlüsse und zwischenzeitliches Ablassen des Luftdruckes kann der Aushub aus der unter Druck stehenden Schleusenkammer heraus ins Freie befördert werden. Am gebräuchlichsten sind Schleusen, bei denen ein Bedienungsmann sich im Innern des Behälters befindet und das Entleeren des Förderkübels in die Aushubschleuse hinein bewerkstelligt. In den meisten Fällen sind derartige Schleusen auch für den Personenverkehr eingerichtet, in welchen Fällen man von vereinigten Personen- und Materialschleusen spricht. Diese Schleusen haben alle den Nachteil, daß sich der Bedienungsmann innerhalb des Druckraumes befindet und damit in seiner Arbeitskraft beeinträchtigt ist und bezüglich seines Befindens den ungesunden Verhältnissen im Druckraume unterliegt. Außerdem müssen derartige Schleusen verhältnismäßig geräumig sein, was ihre Anschaffungskosten und vor allem die Kosten für die Aufstellung und den gesamten Betrieb auf der Baustelle wesentlich erhöht, vor allem deshalb, weil für ihre Aufstellung an oft sehr unzugänglichen Stellen kostspielige und schwere Krane betrieben werden müssen.
  • Zur Vermeidung dieser erheblichen Mängel sind auch schon andere Schleusen entwickelt worden, . bei denen sich der Bedienungsmann außerhalb befindet und die meist so arbeiten, daß lediglich eine etwas kleinere Schleusenkammer mit einem Abschluß gegen den Druckraum' vorgesehen wird, nach -dessen Schließen und Druckablassen der Förderkübel oder sein Inhalt Eiach Öffnen eines zweiten Verschlusses aus der Kammer herausgenommen werden können. Aber auch solche Konstruktionen haben noch Nachtgile, die einen, indem der nunmehr außen arbeitende Bedienungsmann in den Schleusenraum hineinlangen und den Kübel mühsam herausziehen muß oder das Auskippen in unhandlicher Lage bewerkstelligt, die anderen, indem der ganze Kübel oben aus der Kammer herausgezogen wird, was aber bedingt, daß während des Förderns das Lastorgan zum Heben und Senken des Förderkübels durch eine Stopfbüchse hindurchgeführt wird, die praktisch nicht dicht zu kriegen ist, so daß bei solchen Schleusen mit ständigen sehr erheblichen Luftverlusten gerechnet werden muß, die wieder sehr große Kompressorenanlagen an den Baustellen nötig machen und außerdem die Senkkastenarbeit direkt gefährden. Auch hat es sich gezeigt, daß ein Arbeiten mit solchen Schleusen dadurch schwierig ist, daß der Bedienungsmann nicht mehr in unmittelbarer Verbindung mit den Arbeitern im Senkkasten steht und das Förderspiel nicht mehr durch die Schachtrohre hindurch beobachten kann. Ein Fördern mit Klopfsignalen kann nur als ein Notbehelf angesehen werden und führt auch zu vorzeitiger Beschädigung der Förderkübel, die meist mit großer Wucht auf den Grund aufgesetzt werden.
  • Die neue Erfindung, welche alle die geschilderten Mängel vermeiden und darüber hinaus eine Leistungsverbesserung erzielen will, befaßt sich gleichfalls mit einer Aushubschleuse für Drucklufttiefgründungsarbeiten, bei der sich der Bedienungsmann im Freien und außerhalb der Kammer befindet_ Im ihrigen aber unterscheidet sie sich von bisher bekannten Ausführungen vor allem dadurch, daß die in senkrechter Verlängerung der Schachtrohre angeordnete stehende Hauptkammer mit einer seitlich, meist schräg nach unten angeordneten Kammer versehen ist, in die der aus den Schachtrohren kommende Förderkübel oder sein Inhalt durch beliebige geeignete Mittel zum Zweck der Ausschleusung hinübergeführt bzw. ausgekippt wird. An beliebigen geeigneten Stellen dieser Haupt- und Nebenkammer befinden sich Durchlaßöffnungen mit Verschlüssen, die zweckmäßigerweise gegen den Druck öffnen und zum Zweck des Durchschleusens wechselweise von Hand oder aber Ball) oder voll selbständig gesteuert werden. Der Befehl für die Steuerhandhabung kann durch den Förderkübel selbst gegeben werden, wenn er an einer zweckentsprechenden mechanischen Einrichtung vorbeigleitet. Es kann aber auch an der Winde ein Schallapparat ähnlich einem Spindelendschalter oder einem Kopierapparat vorgesehen sein, der mit elektrischen Hilfsmitteln die Kommandos gibt; durch die die einzelnen Handhabungen durch elektrische, hydraulische oder zweckmäßigerweise pneumatische Hilfsmittel ausgeführt werden.
  • In den Abb. i bis 3 sind drei verschiedene Beispiele solcher Schleusen dargestellt, wobei auch noch andere Ausführungsarten denkbar sind. In allen Abbildungen bedeuten übereinstimmend i die Schachtrohre, 2 die senkrechten Schleusenkammern, die stehend über den Schachtrohren angeordnet sind und seitlich angeordnete Kammern 3 besitzen. 4 zeigt jeweils den Förderkübel in verschiedenen Lagen, die zur Unterscheidung mit 4', 4' usw. bezeichnet sind. 5 deutet die Trommel einer Förderwinde an, die zweckmäßigerweise selbst außerhalb der Kammer angeordnet ist und deren Trommelwelle durch eine Stopfbüchse in das Innere der Schleuse geführt wird. 7 und 9 sind die- Durchlaßöffnungen für den Förderkübel oder seinen Inhalt, die durch zugehörige Verschlüsse 6 und 8 abgeschlossen werden können und die sich je nach Art der Kübelbewegung und der Konstruktion an verschiedenen Stellen der Kammern 2 und 3 befinden können.
  • Im übrigen unterscheiden sich die drei gezeigten Beispiele wie folgt: Bei der Ausführung nach Abb. i wird für die Förderung ein Kippkübel benutzt, der in an und für sich bekannter Art in einem geführten Bügel io hängt und in diesem durch eine beliebige Verriegelung i i gehalten ist. Wenn der Kübel hoch kommt, wird diese Verriegelung durch eine geeignete Vorrichtung 12 ausgelöst, wobei der Bügel io geradeaus weiter fährt in die Lage io', der Kübel selbst aber unter Vermittlung einer . geeigneen Führung 13, 14 in die Kipplagen 4, 4' übergeführt wird, so daß er seinen Inhalt in die Kammer 3 hinein entleert. Diese Kammer besitzt außer dem bereits erwähnten Verschluß 8 noch eine Zurückhalteklappe 15, die in bereits bekannter Weise mit der Verschlußklappe 8 zusammenwirkt und es ermöglicht, mehrere Kübelinhalte zusammenkommen zu lassen und diese hernach gemeinsam auszuschleusen, ohne dabei die Dichtungsflächen des Verschlusses 8 in der Öffnung 9 zu verunreinigen. Die Verschlüsse 6 und 8, ebenso wie die Zurückhalteklappe 15 sind zweckmäßigerweise mit Gegengewichten versehen und können durch beliebige Mittel in Abhängigkeit voneinander halb oder voll selbsttätig betrieben werden, wie dies schon oben angedeutet wurde und dem Ausschleusungsvorgang entspricht. Bei der vorliegenden Schleuse würden bei geöffnetem Verschluß 6, 7 und bei geschlossenem Verschluß 8, 9 und auch geschlossener Klappe 15 mehrere Kübelinhalte hintereinander durchAuskippen in den Schleusenraum 3 entleert werden. Daraufhin wäre bei hochstehendem Kübel 4 der Verschluß 6, 7 zu schließen, die Druckluft aus den Kammern 2 und 3 abzulassen und durch Nacheinanderbetätigen der Vorrichtungen 8, 9 und r5 der Inhalt nach außen zu entleeren, worauf der Auslaß wieder zu schließen, die Kammern 2, 3 unter Druck zusetzen und der Verschluß 6, 7 zu öffnen wäre, so daß das Förderspiel von neuem beginnen kann. Es muß immerhin erwähnt werden, daß diese Einrichtung sich bei schwerem, z. B. Lehmboden, nicht eignet, weil ein vollständiges Entleeren des Kübels. beim Auskippen in die Lage 4' nicht unbedingt gewährleistet ist.
  • Dieser einzige Mangel wird durch eine Korntstruktion nach Abb. 2 vermieden, bei der nicht nur der Inhalt, sondern der Kübel selbst ausgeschleust wird. Infolgedessen ist auch die Zurückhalteklappe 15 hier entbehrlich, der Kübel wird, wie vorher auch, bis in seine Höchstlage 4' gehoben und daraufhin in die Lage 4... gedrückt, zu welchem Zweck ein Teil der Führung 16 beweglich ausgebildet und beispielsweise durch einen Preßluftzylinder 17 mit zugehörigem Kolben auf Kommando hin und her geschwenkt wird. Der Vorgang ist in diesem Fall so, daß nach Erreichen der Kübellage 4' der Verschluß 6, 7 geschlossen und die Luft in den Kammern 2 und 3 abgelassen wird, worauf der Verschluß 8, 9 zu öffnen ist. Der Kübel wird dann durch beliebige Vorrichtungen 16, 17 in die Schräglage 4... gedrückt und wieder abgelassen, so daß er unter Vermittlung einer Führung 18 durch die Öffnung 9 austreten kann,. wobei es in den meisten Fällen genügt, daß sein unteres Ende, welches hier zweckmäßigerweise mit Bodenentleerung versehen ist, zugänglich wird, geöffnet und entleert werden kann. Es besteht hier ohne weiteres die Möglichkeit, auch bei schwerem Boden in der üblichen Weise nachzuhelfen. Zur Wiederholung des Förderspiels wird der Kübel 4 wieder in seine Höchstlage 4" und 4' zurückgezogen, wobei die Vorrichtungen 16 und 17 umgekehrt wirken. Der Verschluß 8, 9 wird geschlossen, neuer Druck auf die Kammern 2, 3 ermöglicht ein Öffnen des Verschlusses 6, 7 und ein Ablassen des Kübels in den Schacht. In dieser Abbildung ist als Beispiel auch eine Möglichkeit gezeigt, wie der Kübel 4 unter Vermittlung eines zweiarmigen Hebels i9 mit Gestänge 2o und Hebel 21 das selbsttätige Schließen des Deckels 6 bewerkstelligen kann, wenn er durch die Öffnung 7 hindurchgelangt ist. In ähnlicher Weise kann z.'B. auch der Verschluß 8 bedient werden, wenn der Kübel von der Lage .' in die Lage 4... verschoben wird, oder wenn er sich aus letzterer Lage absenkt.
  • Die Abb. 3 unterscheidet sich von der in Abb. 2 gezeigten Ausführung nur dadurch, daß an Stelle der Führung 16 ein anderes schwenkbares Führungsteil 22 vorgesehen ist, welches ebenfalls in beliebiger Weise von einem Preßluftzylinder oder irgendeiner anderen Vorrichtung zwischen den Lagen 22 und 22' hin und her verschoben werden kann. In der einen Lage kann der aus dem Schacht aufsteigende Förderkübel 4 vorbeifahren, in der anderen Lage wird er beim Senken durch diese Führung in die Nebenkar4mer 3 umgeleitet, um, wie im vorherigen Falle, ausgeschleust zu werden. Auch hier kann das Hinundherschwenken des Führungsteils gegebenenfalls auch durch die Kübelbewegung selbst eingeleitet werden.
  • Um die Schwierigkeit des Fahrens mit der außerhalb der Kammer liegenden Winde zu vermeiden, ist an dieser eine Höhenzeigervorrichtung vorgesehen, die zweckmäßigerweise aus einer Skala oder einem Zifferblatt besteht mit darauf eingetral;enenTiefen von o bis 30 m. Außerdem ist ein verstellbarer Schieber oder Schleppzeiger vorgesehen, der je nach dem Fortschreiten der Gründungsarbeit von Hand verstellt wird und somit dem Windenführer deutlich die jeweilige Tiefe anzeigt, in die der Kübel gefördert werden muß. Er kann also genau nach der Skala fahren und danach seine Geschwindigkeiten einrichten und kurz vor Erreichen der Ziele, also des tiefsten oder höchsten Punktes, die Fahrt verlangsamen. Es bleibt zu erwähnen, daß diese Tätigkeit auch ähnlich wie im Aufzugsbau bekannt durch Fahrtverzögerung eines Doppelnutmotors oder sonstwie selbsttätig erreicht werden kann. Jedenfalls ist es mit einer solchen Vorrichtung möglich, auch beim Blindfahren sehr genau zu steuern.
  • Die Vorteile von Aushubschleusen der geschilderten Art gehen aus dem vorerwähnten zum großen Teil schon hervor. Zunächst werden Schleusen dieser Art wesentlich billiger und auch leichter ausfallen als solche mit innen fahrendem Windenführer, was, wie schon erörtert, für die Bereithaltung von Kranen für die Montage oder das Versetzen beim Aufstocken von erheblicher Bedeutung ist.
  • Der weitere große Vorteil, daß der Bedienungsmann im Freien arbeiten kann, wird aber nicht erkauft durch den Nachteil des Blindfahrens bzw. sind Mittel an die Hand gegeben, auch so die Bedienung zuverlässig zu gestalten und Beschädigungen am Förderkübel zu vermeiden.
  • Sodann ist sehr wesentlich, daß bei derartigen Schleusen hohe Geschwindigkeiten, auch größere Traglasten eingeführt werden können, so daß durch beide, Mittel.-die Förderleistung wesentlich vergrößert werden kann. Darüber hinaus eignet sich die Konstruktion sehr zur Einführung halb oder voll selbsttätiger Bedienung der einzelnen Verschlüsse bzw. der schwenkbaren Führungsteile und Lufthähne, so daß durch dieses selbsttätige Wirken sowohl die Betriebssicherheit verbessert wird, indem der Ablauf weitgehend vom Bedienungsmann unabhängig ist, als auch die Leistungsfähigkeit durch Verkürzen der Ausschleusungszeiten abermals verbessert wird.
  • Schließlich kommt noch hinzu, daß die Ein- und Ausschleusungszeiten für einen Bedienungsmann gespart werden, ebenso wie auch besondere Sicherheitsvorkehrungen, wie Caisson-Manometer, Uhren, Thermometer u. dgl. m., was ebenfalls zur Verbilligung der Anlage und zu ihrer einfachen und betriebssicheren Tätigkeit beiträgt. Ferner ist noch zu erwähnen, daß durch halb oder voll selbsttätige Durchführung der einzelnen Handhabungen die Sicherheit .im Betrieb solcher Schleusen dadurch wesentlich verbessert wird, daß keine Fehlschaltungen vorkommen können, weil notgedrungen eine Bewegung nach der anderen in der vorgeschriebenen Reihenfolge vor sich geht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRACHE: i. Aushubschleuse für Drucklufttiefgründungsarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß eine in senkrechter Verlängerung der Schachtrohre (i) angeordnete, stehende Hauptkammer (2) mit einer seitlich angeordneten, vorzugsweise schräg nach unten gerichteten, Kammer (3) versehen ist, in die der aus den Schachtrohren kommende Förderkübel (4) zum Zweck der Ausschleusung durch beliebige geeignete Mittel herübergeführt bzw. sein Inhalt ausgekippt wird. ' 2. Aushubschleuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an beliebigen geeigneten Stellen der Kammern (2 und 3) Durchlaßöffnungen (7, 9), mit gegen den Druck öffnenden Verschlüssen (6, 8) angeordnet sind, die zum Zweck des Durchschleusens des Kübels (4) oder seines Inhaltes wechselweise von Hand oder halb oder voll selbsttätig gesteuert werden, wobei der Befehl für die Steuerhandlung durch den Förderkübel selbst oder einen geeigneten Schaltapparat in Abhängigkeit von der Kübelstellung erteilt und durch elektrische, hydriulische oder pneumatische Hilfsmittel durchgeführt wird. Auch das Umlegen des Lufthahnes für das Ent- oder Belüften der Kammern (2, 3) kann in die Selbsttätigkeit der Handlung miteinbezogen werden. 3. Aushubschleuse nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Kippkübels der eigentliche Behälter (4) in einem Gehänge (io) setiwenkbar befestigt und durch eine Verriegelung (i i) gehalten ist, die bei Erreichen der Kippstellung durch eine beliebige Vorrichtung (i2). ausgelöst wird, so daß der Kübel unter Verwendung einer geeigneten Führung (i3) und einer Leitrolle (i4) in' die Kippstellung gelangt. 4. Aushubschleuse nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleusenkammer (3) als Vorratsbehälter für mehrere Kübelfüilungen eingerichtet und dementsprechend mit einem an sich bekannten Verschluß mit Zurückhalteklappe (i5) ausgestattet ist. 5. Aushubschleuse nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB der Kübel (4) nicht im Innern der Schleusenkammer entleert, sondern selbst durch eine zwischengeschaltete Senkbetätigung ganz aus der Schleusenkammer (3) ausgeschleust wird, wobei der Kübel (4) zweckmäßigerweise als Bodenentleerer ausgebildet ist. 6. Aushubschleuse nach einem der Ansprüche i, z oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Überführen des in seiner Höchstlage befindlichen Kübels (4) in die Seitenkammer (3) eine Drückvorrichtung (i6) mit zugehörigem, beliebigem Antriebsmechanismus (i7), zweckmäßigerweise einem Preßluftzylinder, vorgesehen ist, 'die selbst als Führung wirkt und den Kübel zum Zweck seiner Ausschleusung durch die Öffnung (9) auf eine dieser zugeordnete weitere Führung (i8) leitet. 7. Aushubschleuse nach einem der Ansprüche i,_ 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß für das Umleiten des hochgefahrenen Kübels. (4) aus der Kammer (2) in die Kammer (3) eine in beliebiger Weise betätigte, schwenkbare Führung (22) vorgesehen ist, an der der Kübel beim Heben vorbeifährt und die ihn beim Senken zu der Auslaßöffnung (9) der Kammer (.1) hinüberleitet. B. Ausbubschleuse nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegungen bzw. Steuerung der VerschluBklappen (6,8) und bzw. oder auch der Be- und Entlüftungshähne, gegebenenfalls auch der Umleitvorrichtungen (i6, 2.2) oder der Zurückhalteklappe (15) durch den Kübel selbst betätigte, beliebige ausgebildete Hebel (20) vorgesehen sind, die entweder mechanisch über Gestänge (i9, 21) nach Durchfahrt der Öffnung (7) die Klappe (6) schließen bzw. nach Entlüften der Kammern (2, 3) die Klappe (8) öffnen und gegebenenfalls im geeigneten Augenblick die Zurückhalteklappe (i5) oder die Umleitvorrichtungen (i6, 22) betätigen bzw. durch Ein- oder Ausschalten eines Stromkreises oder Umstellung von Hähnen einer pneumatischen Vorrichtung die Bewegung dieser Teile einleiten. 9. Aushubschleuse nach einem der An- sprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Spindelendschalter oder Kopierapparate vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von der Höhenlage des Förderkübels die Bewegungen der Klappen, Hähne, Leitvorrichtungen usw. selbsttätig durchführen lassen und die auch zur Einleitung einer Fahrtverzögerung des Windenmotors gegen Erreichen der höchsten oder niedrigsten Endstellung herangezogen werden können. io. Aushubschleuse nach einem der Ansprüche i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß für ein zuverlässiges Blindfahren Skalen oder Zifferblätter nach Art von Teufenzeigern vorgesehen sind, die auch bei Handbedienung der Winde ein genaues Fahren ermöglichen, und daß auf diesen die jeweilige Förderhöhe durch Schieber oder Schleppzeiger fortlaufend an- gezeigt werden kann.
DEF2530A 1950-08-27 1950-08-27 Aushubschleuse fuer Drucklufttiefgruendungsarbeiten Expired DE814427C (de)

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