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DE1198840B - Gichtverschluss mit Verteilvorrichtung fuer das Begichtungsgut fuer insbesondere im Durchmesser grosse, im Hochdruckverfahren betriebene Hochoefen - Google Patents

Gichtverschluss mit Verteilvorrichtung fuer das Begichtungsgut fuer insbesondere im Durchmesser grosse, im Hochdruckverfahren betriebene Hochoefen

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Publication number
DE1198840B
DE1198840B DED35504A DED0035504A DE1198840B DE 1198840 B DE1198840 B DE 1198840B DE D35504 A DED35504 A DE D35504A DE D0035504 A DED0035504 A DE D0035504A DE 1198840 B DE1198840 B DE 1198840B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outlet nozzle
gout
closure according
furnace
outlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED35504A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Heinrich Ludwig Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED35504A priority Critical patent/DE1198840B/de
Priority to BE614419A priority patent/BE614419A/fr
Publication of DE1198840B publication Critical patent/DE1198840B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements
    • C21B7/20Bell-and-hopper arrangements with appliances for distributing the burden

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blast Furnaces (AREA)

Description

  • Giehtverschluß mit Verteilvorrichtung für das Begichtungsgut für insbesondere im Durchmesser große, im Hochdruckverfahren betriebene Hochöfen Die Erfindung betrifft einen Gichtverschluß mit Verteilvorrichtung für das Begiehtungsgut für insbesondere im Durchmesser große, im Hochdruckverfahren betriebene Hochöfen mit einem zentral angeordneten Einfüllrohr für die Begichtung, dem ein drehbarer, in der Ofenhaube mittig geführter, zum Ofenmantel hin abgebogener, rüsselförmiger Auslaufstutzen nachgeschaltet ist.
  • Der Zweck der Erfindung ist, eine gleichmäßige Begichtung des Ofens zu erreichen. Es hat sich nämlich beim Betrieb von Hochöfen großer Durchsatzleistungen, die einen immer größeren Gestelldurchmesser aufweisen, gezeigt, daß es von einer gleichmäßigen Begichtung, d. h. einer möglichst homogenen Verteilung des Gutes über den gesamten Ofenquerschnitt in hohem Maße abhängt, ob der Reduktionsprozeß im Ofenraum weitgehend gleichmäßig abläuft. Insbesondere wird dieser Ablauf begünstigt, wenn eine gleichmäßige Durchgasung des Begiehtungsgutes stattfindet, was man besonders vorteilhaft dadurch erreicht, daß der Ofen mit Überdruck gefahren wird.
  • Bei derartigen Hochöfen treten somit im wesentlichen zwei Probleme auf. Die Begichtungsvorrichtung soll eine gleichmäßige Verteilung des Materials über den Ofenraum und eine Anpassung der Begiehtung an den Ofengang ermöglichen, und es soll eine genügende Abdichtung des Ofenraumes gegenüber der atmosphärischen Luft sichergestellt sein, um einen Betrieb unter Überdruck zu gestalten.
  • Um eine Verbesserung der Verteilung des Begiehtungsgutes über den Ofenraum zu erzielen, ist bereits vorgeschlagen worden. einem zentralen Einfüllorgan einen drehbaren, in der Ofenhaube mittig geführten und zum Ofenmantel hin abgebogenen, rüsselförrnigen Auslaufstutzen nachzuschalten. Dabei wird das Begiehtungsgut in einzelnen Chargen nacheinander aus einem oberhalb des Ofens angebrachten Bunker über eine Glockenvorrichtung dem Auslaufstutzen zugeführt. Dieser wird nach jeder Zugabe um einen gewissen Betrag gedreht, so daß das Begichtungsgut nach Verlassen des Auslaufstutzens frei in den Ofen hineinfallen kann, und zwar jeweils um einen gewissen Betrag versetzt.
  • Die bekannte Vorrichtung weist gegenüber der älteren Glockenbe-ichtung den Vorteil auf, daß bei unterschiedlicher Begichtungshöhe im Ofen örtliche Vertiefungen, soweit sie im Bereich des Auslaufstutzens liegen, ausgeglichen werden können. Es ist jedoch nicht zu vermeiden, daß auf Grund der voneinander abweichenden spezifischen Gewichtc von Erz und Kohle und infolge der verschiedenen Körnigkeit des Begiehtungsgutes eine unerwünschte Entmischung beim freien Fall v#m Bunker in das Zentralrohr und von dort im Auslaufstutzen bis zum uftreffen auf der Beschickungsoberfläche stattfindet. Andererseits erleichtert die Ausbildung bei der bekannten Begichtungsvorrichtung die Abdichtung des Ofens, weil auf Grund der Verwendung eines Auslaufstutzens die Begichtungsglocke einen kleinen Durchmesser erhalten kann. Begichtungsglocken mit kleinen Durchmessern können leichter dicht gehalten werden, weil sie nicht so anfällig gegen Verforinungen unter dem Einfluß der hohen Temperaturen sind. Jedoch haftet der bekannten Begichtungsvorrichtung der Nachteil an, daß die Begichtungsglocke einem erheblichen Verschleiß durch das herabstürzende Material ausgesetzt ist, wodurch die Genauigkeit der Dichtflächen auf die Dauer erheblich beeinträchtigt wird. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß lediglich eine Punktaufgabe des Materials möglich ist und daß, um eine wenigstens einigermaßen gleichmäßige Beaichtung züi erhalten, zahlreiche kleine Chargen aufgegeben werden müssen.
  • Es ist zwar bei Gaserzeugern und ähnlichen kleinen Öfen der Vorschlag bekannt, die Austrittsöffnun-,en C für das Füllgut bis zur Oberfläche der Beschikkung hinabreichen zu lassen, wobei es sich in der Regel um eine größere Zahl von in konzentrischer Anordnung über den Ofenraum verteilt angeordneter Füllrohre handelt. Bei diesen Vorschlägen reichen die Füllrohre bis zur Ofenhaube bzw. sind aus dieser herausgeführt. Diese Ausbildung von Füllrohren ist jedoch auf das der Erfindung zugrunde liegende Problem nicht anwendbar, insbesondere auch, weil die bis zum Einlauf mit Begichtungsgut angefüllten Rohre lediglich eine punktförnüge Zuführung des Gutes gestatten. Diese führt zur Bildung von unerwünschten Schüttkegeln und erfordert eine große Anzahl von Füllrohren. Zur Erzielung einer möglichst ebenen Begichtungsoberfläche ist diese Ausbildungsweise, insbesondere bei großen Hochöfen, ungeeignet.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, unter Vermeidung der bei den bekannten Anlagen gezeigten Mängel, eine gleichmäßige Verteilung des Materials über den Ofenraum zu erreichen und zugleich eine Crenügende Abdichtung des Ofenraumes gegenüber der atmosphärischen Luft sicherzustellen.
  • Erflndungsgemäß wird hierfür vorgeschlagen, daß der Auslaufstutzen in seiner Drehrichtung gesehen auf seiner Vorderseite eine schräggeneigte Auslauf-,fläche aufweist, deren untere Querkante bei gefülltem Ofen sich in Höhe der Oberfläche des Füllgutes befindet, wobei auf der Rückseite des Auslaufstutzens eine schräge Austrittsöffnung für das Begichtungsgut vorgesehen ist. Durch die Anordnung und Ausbildun- nach der Erfindung wird eine gleichmäßige und annähernd ebene Verteilung des Füllgutes erreicht, weil der gekrümmte Auslaufstutzen eine Breite erhalten kann, die annähernd dem Radius des Ofenraumes entspricht.
  • Durch diese Gestaltung wird erreicht, daß aus der Auslauföffnung bei jeder Umdrehung des Stutzens eine neue, gleichmäßig dicke Materialschicht austritt und aufa ,elegt wird. Dabei erfüllt das Begichtungsgut den Auslaufstutzen vollständig, und es wird ein freier Fall vermieden, so daß die damit verbundenen Verschleißerscheinungen nicht auftreten können. Gleichzeitig wird auch durch das langsame Nachrtitschen des Materials im Auslaufstutzen die nachteilige Entmischung der unterschiedlichen Materialanteile im Begichtungsgut unterbunden.
  • Nach einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung sind im abgebogenen Teil des Auslaufstutzens ein oder mehrere zu dessen Längsseite quer durchlaufende Leitbleche angeordnet. Damit wird durch eindeutia e Führun- C des Materialstromes eine weitere Sicherung gegen die unerwünschte Entmischung erreicht.
  • In das Einfüllrohr ist ein an sich bekannter Materia.lbunker eingeschaltet. In diesem Zwischenbunker sammelt sich auch bei un-leichmäßiger ,vlaterialzuführung ein gewisser Vorrat an Begichtungsgut an, der dem Auslaufstutzen kontinuierlich Zur Steuerun- des Materialzu- und -abflusses zu dem Z#,--,#iselierbunker wird erfindunasgemäß ferner vorgeschlagen, ober- und unterhalb des Bunkers in den Teilen des Einfüllrohres je eine gasdichte Verschlußklappe anzuordnen.
  • Hochöfen mit Gichtverschlüssen mit Verteilvorrichtung für das Begichtungsgut eignen sich insbe-3ondere für die Anwendung einer Materialzuführung Knittels B a nd' tö rderern, zumal bei einer derartigen izontinuierlichen #NIaterialzufuhr der Zwischenbunker verhältnismäßia klein -ehalten werden kann. Bei chier solchen Anordnung ist es vorteilhaft, den Nlaterialbunker an einer Brücke unterhalb einer Trä-ereinrichtun- für die Bandförderer zu befesti-"en, wobei ein sonst übliches Ofengerüst nicht not wendig ist. Diese Bauweise führt zu erheblichen Materialeinsparungen und verbessert die übersichtlicli'K-e;i und Zugänglichkeit der gesamten Anlage.
  • C g Dabci ist der Materialbunker an der Brücke mittels ve:-";'.zal angeordneter Federn aufgehängt. Darin ist C eine zusätzliche Maßnahme für eine einfache, übersichtliche Bauweise zu sehen. - In den Antriebsorganen des Auslaufstutzens sind drehmomentabhängige oder drehmomentanzeigende Kupplungen bzw. Meßgeräte für den Antrieb des uslaufstutzens vorgesehen, die es ermöglichen, beim Auftreten von Bewegungswiderständen innerhalb des Ofenraumes oder in der Begichtungsvorrichtung den Antriebsmotor für den Auslaufstutzen zu beeinflussen. Dies kann beispielsweise auch in der Form geschehen, daß in Abhängigkeit vom auftretenden Drehmoment in ihrem Schlupf gesteuerte Rutschkupplungen vorgesehen werden.
  • Der Auslaufstutzen ist mit einer oder mehreren mit ihm umlaufenden Gichtsonden versehen. Insbesondere ist die Anordnung von einer oder mehreren Gichtsonden, in Drehrichtung des Auslaufstutzens gesehen hinter der Austrittsöffnung des Auslaufstutzens, vorteilhaft. Die Gichtsonden dienen bekanntlich zur Feststellung der Begichtungshöhe im Ofen.
  • In an sich bekannter Weise ist es auch möglich, diametral zu dem Auslaufstutzen einen weiteren Auslaufstutzen anzuordnen. Dadurch wird, insbesondere bei sehr großen Hochöfen, eine langsamere Drehgeschwindigkeit eingehalten und trotzdem eine ausreichend große Gleichmäßigkeit der Begichtung gewährleistet. In Abwandlung dieser Ausbildungsform ist es möglich, wie an sich bekannt, anstatt dieses zusätzlichen Auslaufstutzens diametral zu dem einzigen Auslaufstutzen einen mit diesem umlaufenden Rechen oder einen ähnlichen Verteiler für das Gut vorzusehen.
  • Die Gichtsonden sind mit Impulsgebern für eine Druckregulierung des Gebläsewindes versehen. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, daß die Meßergebnisse dieser Gichtsonden als Regelimpuls für die Beeinflussung des Stellantriebs der Ventile dienen.
  • Die Impulsgeber betätigen auch die Antriebe der Verschlußklappen. Damit kann ziemlich verzögerun-sfrei die Zuführung weiteren Beschickungsgutes bewerkstelligt werden, vorteilhafterweise kann dies abwechsluncysweise für den Zwischenbunker und den rohrförrnigen Teil des Auslaufstutzens getrennt geschehen, oder aber es wird nur einer von beiden aufgefüllt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Gichtverschluß mit Verteilvorrichtung für das Begiehtungsgut werden keine Gichtglocken verwendet, so daß auch deren Nachteile vermieden werden, wie beispielsweise ihre hohen Eigengewichte nebst den Gewichten der notwendiaen Betätigungseinrichtungen, ferner die Ab- dichtungsschwierigkeiten an ihren Rändern, was bei mit Hochdruck betriebenen öfen, insbesondere hinsichtlich des großen Abdichtungsdurchmessers, laufend zu Undichtigkeiten und zu verhältnismäßig kurzer Lebensdauer der Gichtverschlüsse führt. Die verhältnismäßig leichte Ausführung des Gichtverschlusses mit Verteilvorrichtung für das Begichtungs-Gut nach der Erfindung ermöglicht beispielsweise bei Bandförderung ihre Befestigung lediglich an einer Bandbrücke, so daß das übliche Hochofengerüst entfallen kann. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß, abgesehen von dem rüsselförmigen Auslaufstutzen mit im Verhältnis zum Ofendurchmesser kleinem Auslaufquerschnitt, keine Teile des Gichtverschlusses mit Verteilvorrichtung für das Begichtungsgut innerhalb des Ofens angeordnet sind.
  • C In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gichtverschlusses mit Verteilvorrichtung für das Begichtungsgut nach der Erfindung dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch den oberen Teil eines Hochofens mit dem Giehtverschluß mit Verteilvorrichtung für das Begichtungsgut nach der Erfindung, F i g. 2 einen Schnitt B-C nach F i g. 1.
  • Das Begichtungsgut wird über Förderbänder 1 einem zentral angeordneten, vertikal verlaufenden oberen Einfüllrohr 2 a des Ofens 5 zugeführt, dem ein Bunker 3 nachgeschaltet ist. Aus dem Bunker gelangt das Begichtungsgut über das untere Füllrohr 2b in den zum Ofenmantel hin abgebogenen, rüsselförmigen Auslaufstutzen 4.
  • Der Auslaufstutzen 4 besteht aus einem zentralen, sich an das Füllrohr 2 b anschließenden rohrförmigen Teil 4a, an den sich ein mittlerer, schrägverlaufender und zum Ofenmantel hin abgebogener Teil 4 b anschließt. Der untere, im wesentlichen den Auslauf bildende Teil besteht aus den seitlichen Begrenzungsflächen 4 b, die nach unten durch eine schräggeneigte Auslauffläche 4 c abgeschlossen werden und die eine entgegengesetzt zur Drehrichtung weisende seitliche öffnung (Austrittsöffnung) 4d in der gewünschten Schichtdecke frei lassen. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, verläuft die Unterkante 4 e etwa in Höhe der Oberfläche der Begichtung.
  • Der Auslaufstutzen 4 ist gegenüber dem Einfüllrohr 2 in Pfeilrichtung drehbar, auf Rollen 6 gelagert und mittels einer Dichtung 7 gegen das Einfüllrohr sowie mittels einer Dichtung 8 an der Durchführung durch die Ofendecke abgedichtet. Der Antrieb des Stutzens erfolgt über ein Ritzel 9 und einen Zahnkranz 10. In dem Stutzen ist ein rechtsseitig über die senkrechte Achse der Vorrichtung hinausragendes Leitblech 11 längsseitig angeordnet.
  • Der Zwischenbunker 3 ist an der Brücke 12 mittels Federelementen 12 a vertikal nachgiebig aufgehängt. Die Brücke 12 ist an einem Trägerwerk 12 b befestigt, welches zur Aufnahme der Förderbänder 1 dient.
  • In dem Einfüllrohr sind ober- und unterhalb des Zwischenbunkers in ihrer Schließstellung gasdicht wirkende Verschlußklappep 17 a und 17 b vorgesehen. Durch den Ofendeckel geführte Gichtsonden 13 werden jeweils in den Ofen abgesenkt, um die Begichtungshöhe zu messen. Die Anordnung eines zum Auslaufstutzen 4 angeordneten diametral liegenden weiteren Auslaufstutzens 4f ist in der Zeichnung strichpunktiert angedeutet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Giehtverschluß mit Verteilvorrichtung für das Begiehtungsgut für insbesondere im Durchmesser große, im Hochdruckverfahrcn betriebene Hochöfen mit einem zentral an-eordneten Einfüllrohr für die Be-ichtun- dem ein drehbarer, in C ei der Ofenhaube mittig geführter, zum Ofenmantel hin abgebogener, rüsselförnliger Auslaufstutzen nachgeschaltet ist, dadurch gekennzeichn e t, daß der Auslaufstutzen (4), in seiner Drehrichtung gesehen, auf seiner Vorderseite eine schräggeneigte Auslauffläche (4 c) aufweist, deren untere Querkante (4a) bei gefülltem Ofen sich in Höhe der Oberfläche des Füllgutes befindet, wobei auf der Rückseite des Auslaufstutzens (4) eine schräge Austrittsöffnung (4 d) für das Begichtungsgut vorgesehen ist.
  2. 2. Gichtverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im abgebogenen Teil (4 b) des Auslaufstutzens (4) ein oder mehrere zu dessen Längsseiten quer durchlaufende Leitbleche (11) angeordnet sind. 3. Gichtverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in das Einfüllrohr (2) ein an sich bekannter Materialbunker (3) eingeschaltet ist. 4. Gichtverschluß nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ober- und unterhalb des Bunkers (3) in den Teilen des Einfüllrohres (2a, 2b) je eine gasdichte Verschlußklappe (17a, 17 b) angeordnet ist. 5. Giehtverschluß für einen Hochofen mit Bandförderung für seine Begichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialbunker (3) an einer Brücke (12) unterhalb einer Trägereinrichtung (12b) für die Bandförderung (1) befestigt ist. 6. Gichtverschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialbunker (3) an der Brücke (12) mittels vertikal angeordneter Federn (12a) aufgehängt ist. 7. Gichtverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß drehmomentabhängige oder drehmomentanzeigende Kupplungen bzw. Meßgeräte für den Antrieb des Auslaufstutzens (4) vorgesehen sind. 8. Gichtverschluß nach einem der Ansprüche 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere mit dem Auslaufstutzen (4) umlaufende Gichtsonden angeordnet sind. 9. Gichtverschluß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in Drehrichtung des Auslaufstutzens gesehen hinter der Austrittsöffnung d) des Auslaufstutzens (4) eine oder mehrere Gichtsonden (13) angeordnet sind. 10. Giehtverschluß nach einem der Ansprüche 1, 2, 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auslaufstutzen (4) in an sich bekannter Weise diametral ein weiterer Auslaufstutzen (4f) vorgesehen ist. 11. Gichtverschluß nach einem der Ansprüche 1, 2, 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auslaufstutzen (4) in an sich bekannter Weise diametral ein mit diesem umlaufender Rechen vorgesehen ist. 12. Gichtverschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gichtsonden mit Impulsgebern für eine Druckregulierung des Gebläsewindes versehen sind. 13. Gichtverschluß nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gichtsonden (13) mit Impulsgebern für die Betätigungsantriebe der Verschlußklappen (17 a, 17 b) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 57 164, 598 828, 861302, 866 255; deutsche Auslegeschrift Nr. 1035 367; britische Patentschrift Nr. 184 094.
DED35504A 1961-02-25 1961-02-25 Gichtverschluss mit Verteilvorrichtung fuer das Begichtungsgut fuer insbesondere im Durchmesser grosse, im Hochdruckverfahren betriebene Hochoefen Pending DE1198840B (de)

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