DE1044129B - Vorrichtung zur Begichtung von Schachtoefen, insbesondere von Hochoefen - Google Patents
Vorrichtung zur Begichtung von Schachtoefen, insbesondere von HochoefenInfo
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Description
- Vorrichtung zur Begichtung vors Schachtöfen, insbesondere von Hochöfen
Die erfindungsgemäße $egichtungsvorrichtung ist gekennzeichnet durch eine untere Glocke, die :einen etwas kleineren Durchmesser hat als die untere Offnung des sich auf den Ofenschacht abstützenden trichterförmigem Unterteils der Gichtschüssel, und durch ein nach oben und unten offenes, doppelkegeliges Zwischenstück, :dis zusammen mit !der unteren Glocke anhebbax -ist 'und,dessen nach außen über den unteren Rand der Gichtschüssel hinausragende -untere Kegelfläche, an -der die °untere 'Gloel@e von .unten anliegt, in der oberen Stellung des Zwischenstückes am unteren Rand des ;Gichtschüsseltrichters anliegt, während in der unteren Stellung des Zwischenstückes seine obere Kegelfläche eine Verlängerung des Gichtschüsseltridhters nach innen bildet. Zwischen den beiden Kegelflächen des Zwischenstückes wird zweckmäßig ein zylindrischer -Teil vorgesehen.Die Erfindung betrifft Begichtungsvorrichtungen für Schachtöfen, die aus einem durch eine obere Glocke abgeschlossenen Fülltrichter und einer durch eire untere Glocke abgeschlossenen Gichtschlüssel bestehen. Die frei derartigen Begichtuiigsvƒrn-chtungen bei der Mölleraufgabe, besonders bei großen Hochöfen, zwangl-äufig auftretende Entmischung des Aufgabe- gutes in grob und fein hat auf die Gasdurrchstrümung und damit auf den Ofengmg einen entscheidenden Einfluß. -Mit dein Übergang zuggroßen Ofeneinheiten wird -der EntinischungsgTad des Aufgabegutes ent- sprechezd der ebenfalls größer werdenden Gicht iinauer stärker. Die gebräuchlichen Begichtungseinri@ehtunben sind dadurch gekennzeichnet, daß das sBes'chickungsgut, über hegel.föt-mige Flächen -geschüttet, einen rinbför- migen Schüttkegel :bildet, der je-nach Ausführung Ücr Begichtungseinrichtung irgendwo zwischen Ofenraud und --mitte liegt rriit -dem Ergebnis, da,ß sich der gräßte Anteil -des Feinen in deti liölw°ren Anschüttungsstellen und des Groben fast ausschließlich in =den Araschü.t- tungstälern befindet. Fast alle :bekannten Begchtungs- e @n@riclituiigeiz lassen jeweils nur eine .einzige Schii,t- tung zu. Es sind .auch schön Begichtungseinrichtungen @#or- geschlagen worden, die ein wahlweises Schütten des Aufgabegutes an -den Rand oder zur -Ofentns@te hiii gestatten. Eine bekannte Vorrichtung dieser Art be- steht aus drei durch Huborgane einzeln bewegten Begichtungsglöcken, nämlich einer kleinen Glocke im oberen Drehtrichter und zwei weiteren, untereinander angeordneten .und unabhängig voneinander heb- -tind senkbaren Glocken in -der :unteren Öffnung des.Schleu- sen.raumes, der von der -größeren dieser Glocken ge- schlossen -wird. .Das Begiclten der Ofenmitte erfolgt durch das Anheben der :großen Glocke und der @tiefer- I:iegenden kleineren dritten '.Glocke iln den -Schleusen- raum. Durch Anheben der -großen -Glocke und Ab- senken der .kleineren Glocke in eine Stellung unterhalb der unteren S:chleusenraumöffnung :wird das von der Crrichrtgchüssel aus auf die kleinere Glücke aufprallende Gut .zum Ofenrand Irin :abgeleitet. Neben dem stör- anfälligen Arttrieb durch drei -unabhängige Einzel- antriebe hat diese Begichttingsvdrricktung den Nach- teil, daß die :große Glocke innerhalb des °mit der Be- schickung gefüllten Schleusenrzumes-rtiit:häher mecha- nischer -Reibung angehoben werden muß. Ein -nicht vorveröffentlichter Vorschlag der An- mel.derin sieht -für die -Rin- und Zentralbegiehtung bereits nur zwei Huborgane @vßr. Aufgabe der Erfindung .ist Tdie Schaffung einer in ihrem Aufbau -und :ihrer Arbeitsweise sehr @eiufachen `Tarrichtung;zum wahlweisen-Gichten in=.die Ofenmitte und an den Ofenrand. - Weitere Merkmale -der Erfindung werden an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels .näher erläutert find beschrieben.
- In den Zeichnungen zeigen die Abb. 1 -bis 4 vertikale Längsschnitte durch die erfindungsgemäße Begichtungsvorrichtung.
- Abb. 1 zeigt die Einstellung der Vorrichtung bei der Füllung der Gichtschüssel für eine Begichtung des äußeren Ofenrandes, Abb. 2 während der Begichtung -des Ofenrandes; Abb. 3 zeigt -die Einstellung -der Vorrichtung bei der Füllung der -Gichtschüssel für-eine Begichtung der Ofenmitte, Abb.4 die Einstellung während der Begichtung der Ofenmitte; die Abb. 3 -bis 8 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Betätigungseinrichtung für .die .untere -Glocke in den verschiedenen Einstellungen, .die den in den Abb. 1 bis 4 dargestellten Stellungen der Begichtungsvorrichtung entsprechen; die Abb. 9 bis 12 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Betätigungseinrichtung der unteren Glocke in den vier möglichen Stellungen.
- Die Gichtschüssel 1, die ein trichterförmiges Unterteil 2 besitzt, stützt sich auf dem Ofenschacht 3 ab. Den oberen Abschluß der Gichtschüssel1 bildet die mit einem Drehtrichter 4 zusammenarbeitende obere Glocke 5, deren Anheben .über ein Rohr 6 erfolgt. Der untere Abschluß der Lichtschüssel 1 gegen den Ofenraum 7 wird durch die untere Glocke 8 mit Zugstange 9 wind das Zwischenstück 10 gebildet. Das Zwischenstück 10 besteht aus einer oberen Kegelfläche 11, einem sich daran anschließenden zylindrischen Teil 12 und einer unteren Kegelfläche 13. Die untere Glocjce 8 liegt von unten an der Kegelfläche 13 an. Unter der unteren Kegelfläche 13 kann eine zylindrische Ablenkfläche 14 angebracht sein. Der Gichtschüsseltrichter 2 ist an seinem unteren Ende derart nach unten abgekröpft, daß bei abgesenktem Zwischenstück 10 die Oberfläche des Gichtschüsseltrichters 2 und der oberen Kegelfläche 11 des Zwischenstückes auf der gleichen Kegelfläche liegen. Unterhalb der Öffnung des Gichtschüsseltrichters 2 ist eine das Schachtmauerwerk 15 nach innen abdeckende Stahlschürze 16 vorgesehen.
- Wie die Abb. 1 und 2 zeigen, erfolgt die Begichtung des Ofenrandes folgendermaßen: Die Lichtschüssel 1 wird bei völlig angehobener unterer Glocke 8 und damit angehobenem Zwischenstück 10 durch Offnen der oberen Glocke 5 gefüllt. Dabei gelangt der Möller in den Ringraum 17 zwischen der Gichtschüsselwand 2 und dem Zwischenstück 10. Durch gemeinsames Absenken der unteren Glocke 8 und des Zwischenstückes 10 wird die Lichtschüssel 1 nach unten geöffnet, und der Möller gelangt über die untere Kegelfläche 13 des Zwischenstückes 10 an den Ofenrand, wobei ein unmittelbares Auftreffen auf -das Schachtmauerwerk 15 und damit eine Beschädigung desselben durch die Stahlschürze 16 vermieden wird.
- Die Begichtung der Ofenmitte erfolgt gemäß den Abb. 3 und 4 folgendermaßen: Vor dem Absenken der oberen Glocke 5 wird die untere Glocke 8 zusammen mit dem Zwischenstück 10 so weit nach unten abgesenkt, bis die obere Kegelfläche 11 des Zwischenstückes am unteren Rand des Giehtschüsseltrichters 2 zur dichtenden Anlage kommt. Gleichzeitig liegt die untere Glocke 8 an der unteren Kegelfläche 13 des Zwischenstückes 10 dichtend an. Die obere Kegelfläche 11 bildet bei dieser in Abb. 3 gezeigten Stellung eine Verlängerung des Gichtschüsseltrichters 2 nach innen. Der Möller fällt in den durch die Kegelfläche 11 nach unten verlängerten Innenraum der Gichtschüssel1 oberhalb der unteren Glocke 8 hinein. Nach Öffnen der unteren Glocke 8 fällt der Möller in den mittleren Teil des Ofens, wobei er noch zusätzlich durch die zylindrische Ablenkfläche 14 innen gehalten werden kann. Durch die Abkröpfung des unteren Randes des Gichtschüsseltrichters 2 wird ein Hängenbleiben von Beschickungsbestandteilen am oberen Rand der Kegelfläche 11 des Zwischenstückes 10 vermieden.
- Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung müssen nur zwei Glocken betätigt werden, wie dies auch bei den normalen Begichtungsvorrichtungen der Fall ist, bei denen nur eine Begichtungsart möglich ist. Dementsprechend sind bei der Vorrichtung nach der Erfindung auch nur zwei Glockentragelemente erforderlich, nämlich das Rohr 6 und eine darin verschiebbare Stange 9.
- Die verschiedenen Stellungen der Stange 9,. die den in den Abb. 1 bis 4 dargestellten Einstellungen der Begichtungsvorrichtung entsprechen, müssen möglichst genau eingehalten werden. Wenn bei der Einstellung gemäß Abb. 3 die untere Glocke 8 z. B. zu tief steht, dann ergibt sich zwischen ihr und der unteren Kegelfläche 13 des Zwischenstückes 10 ein Spalt. Steht die untere Glocke 8 dagegen zu hoch, so bildet sich ein Spalt zwischen dem Unterteil t der Lichtschüssel 1 und der oberen Kegelfläche 11 des Zwischenstückes 10. In beiden Fällen wäre der untere Abschluß der Lichtschüssel 1 nicht gewährleistet.
- Diese Einstellung der unteren Glocke kann infolge der zwischen den beiden Endstellungen liegenden beiden Zwischenstellungen durch ein im gesamten Hubbereich der Glocke kontinuierlich arbeitendes Antriebselement nicht erreicht werden.
- Erfindungsgemäß werden deshalb als Betätigungseinrichtung für die untere Glocke zwei voneinander unabhängig arbeitende Antriebselemente vorgesehen, die über ein Additionsgetriebe auf das Glockentrag glied wirken. Der Gesamthub des einen Antriebselementes entspricht der Glockenöffnungs- und -schließbewegung, der Gesamthub des anderen Antriebselementes der Bewegung des Zwischenstückes 10 von seiner einen in die andere Endstellung.
- Bei dem Ausführungsbeispiel für die Betätigungseinrichtung der unteren Glocke gemäß den Abb.5 bis 8 sind als Antriebselemente zwei pneumatische oder hydraulische Zylinder 18 und 19 vorgesehen. Die Kolben der beiden Zylinder können durch Einleiten von Druckmittel unter den Kolben angehoben werden. Die Abwärtsbewegung wird durch Gewichte 20 und 21 bewirkt. Selbstverständlich kann die Rückbewegung auch durch Einleitung von Druckmittel auf die Oberseite der Kolben erfolgen. Die Kolbenstange des Zylinders 18 greift unmittelbar an dem einen Ende 22 eines Seil- oder Kettenzuges 23 an, der mit dem einen Ende 24 eines bei 25 drehbar gelagerten zweiarmigen Hebels 26 bzw. Balanciers verbunden ist. Am anderen Ende des Hebels 26 ist eine Führung 27 für die mit dem Glockentragglied 9 verbundene Kette 28 vorgesehen. Das Seil oder die Kette 23 laufen über verschiedene, nicht näher bezeichnete Umlenkrollen und zusätzlich über eine frei bewegliche Zwischenrolle 29, die mit der Kolbenstange des Zylinders 19 verbunden ist.
- Der Zylinder 18 dient zum Öffnen und Schließen der unteren Glocke. Sein Hub ist gleich der erforderlichen Öffnungsbewegung. Der Zylinder 19 dient zur Einstellung der Begichtungsvorrichtung auf Randbeschickung oder Zentralbeschickung. Sein Hub entspricht, unter Berücksichtigung der durch die Zwischenrolle 29 gegebenen Hubübersetzung 1: 2, der Höhenverschiebung des Zwischenstückes 10 zwischen seinen beiden Einstellungen.
- Die in Abb.5 veranschaulichte Einstellung entspricht der Stellung der Teile der Begichtungsvorrichtung in Abb. 1, also einer geschlossenen unteren Glocke bei Einstellung auf Randbegichtung. Zur Entleerung der Lichtschüssel wird gemäß Abb. 6 der Hubzylinder 18 unter Druck gesetzt. Die Begichtungsvorrichtung nimmt dabei die Lage nach Abb. 2 ein. Zur Umstellung der Begichtungsvorrichtung auf Zentralbegichtung wird gemäß Abb. 7 der Einstellzylinder 19 unter Druck gesetzt, während der Hubzylinder 18 in seiner einer geschlossenen unteren Glocke entsprechenden untersten Einstellung bleibt. Die Teile der Begichtungsvorrichtüng nehmen dabei die Lage nach Abb. 3 ein. Zum Begichten wird nun gemäß Abb. 8 zusätzlich noch der Hubzylinder 18 unter Druckgesetzt, so daß die kleine Glocke 8 gemäß Abb. 4 öffnet. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 9 bis 12 ist wiederum ein Hubzylinder 18 mit Gewicht 20 vorgesehen. An Stelle des in den Gang des Seiles oder der Kette23 flaschenzugartig eingeschalteten Einstellzylinders 19 mit Zwischenrolle 29 ist jedoch der Hebelteil 30, der die Kettenführung 27 trägt, und der Hebelteil 31, an dem das Seil bzw. die Kette 23 angreift, nicht zu einem zweiarmigen Hebel verbunden, sondern unabhängig voneinander um den Drehpunkt 25 drehbar. Die Hebel 30 und 31 können durch einen zwischen diese beiden Hebelteile eingeschalteten pneumatischen oder hydraulischen Zylinder 32 oder durch andere, z. B. elektrische Antriebselemente, iii zwei verschiedene gegenseitige Winkelstellungen gebracht werden. Der Hubzylinder 18 dient wiederum dem Öffnen und Schließen der unteren Glocke 8, während der Zylinder 32 ausschließlich der Einstellung der Begichtungsvorrichtung auf Rand- oder Zentralbeschickung dient. Bei der Randbeschickung ist der Zylinder 32 gemäß den Abb. 9 und 10 eingefahren, bei Zentralbeschickung gemäß den Abb. 11 und 12 ausgefahren.
- Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind zahlreiche Begichtungssysteme möglich, indem in ganz beliebiger Aufeinanderfolge zur Mitte und zum Rand gegichtet werden kann. Durch solche Kombinationen kann die Verteilung von Grob- und Feingut sehr feinfühlig gesteuert werden. Dabei lassen sich optimale Strömungsverhältnisse für das Gas schaffen, die ihrerseits zu einem geringen Koksverbrauch je t Roheisen und hoher Ofenleistung führen.
- Ein weiterer wichtiger Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist darin zu sehen, daß die Vorrichtung in bereits vorhandenen Ofengichten üblicher Gestalt, wie sie in den Zeichnungen dargestellt sind, eingebaut werden kann. Man kann auch die erfindungsgemäße Vorrichtung ohne Schwierigkeiten ausbauen und wieder zur üblichen Begichtung übergehen. Hierzu muß lediglich das Zwischenstück 10 entfernt und die untere Glocke -8 so weit nach außen verlängert werden, daß sie den Gichtschüsseltrichter 2 nach unten abschließen kann.
Claims (1)
- PATEN-rANsPrtICHE: 1. Begichtungsvorrichtung für Schachtöfen, insbesondere Hochöfen, bestehend aus einem durch eine obere Glocke abgeschlossenen Fülltrichter und einer durch eine untere Glocke abgeschlossenen Gichtschüssel, gekennzeichnet durch eine untere Glocke (8), die einen etwas kleineren Durchmesser hat als die untere Öffnung des sich auf den Ofenschacht (3) abstützenden trichterförmigen Unterteils (2) der Gichtschüssel (1), und durch ein nach oben und unten offenes, doppelkegeliges, zusammen mit der unteren Glocke (8) anhebbares Zwischenstück (10), dessen nach außen über den unteren Rand des Gichtschüsseltrichters (2) hinausragende untere Kegelfläche (13), an der die untere Glocke (8) von unten anliegt, in der oberen Stellung des Zwischenstückes (10) am unteren Raid des Gichtschüsseltrichters (2) anliegt und deren obere Kegelfläche (11) in der unteren Stellung des Zwischenstückes (10) eine Verlängerung des Gichtschüsseltrichters (2) nach innen bildet. z. Begichtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (10) zwischen seinen beiden Kegelflächen (11, 13) einen zylindrischen Teil (12) besitzt. 3. Begichtungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gichtschüsseltrichter (2) an seinem unteren Ende derart nach unten abgeknöpft ist, daß bei abgesenktem Zwischenstück (10) die Oberflächen: des Gichtschüsseltrichters (2) und der oberen Kegelfläche (11) des Zwischenstückes (10) auf der gleichen Kegelfläche liegen. 4. Begichtungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zwischenstück (10) eine von dessen unterer Kegelfläche (13) nach unten ragende zylindrische Ablenkfläche (14) vorgesehen ist. 5. Begichtungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine das Schachtmauerwerk (15) nach innen abdeckende Stahlschürze (16) unterhalb der Öffnung des Gichtschüsseltrichters (2). 6. Begichtungsvo.rrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungseinrichtung für die untere Glocke (8) zwei voneinander unabhängig arbeitende Antriebselemente (18, 19 bzw. 18, 32) vorgesehen sind, die über ein Additionsgetriebe auf das Tragglied (9) der unteren Glocke (8) wirken und von denen das eine (18) einen der Glockenöffnungs- und -schließbewegung entsprechenden Gesamthub, das andere (19 bzw. 32) einen der Bewegung des Zwischenstückes (10) von seiner einen in die andere Endstellung entsprechenden Gesamthub hat. 7. Begichtungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Antriebselement (18) am Ende (22) eines an das Glockentragglied (9) angeschlossenen Seil- oder Kettenzuges (23), das andere Antriebselement (19) an einer frei beweglichen Zwischenrolle (29), um die das Seil bzw. die Kette (23) nach Art eines Flaschenzuges herumgelegt ist, angreift. B. Begichtungsvorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch zwei einarmige, um einen gemeinsamen Drehpunkt (25) schwenkbare Hebel (30, 31), die durch einen zwischen beide Hebel eingeschalteten pneumatischen oder hydraulischen Zylinder (32) oder durch andere, z. B. elektrische Antriebselemente, in zwei verschiedene gegenseitige Winkelstellungen einstellbar sind und von denen der eine mit dem Glockentragglied (9), der andere mit dem anderen Antriebselement (18) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 837 544.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH28687A DE1044129B (de) | 1956-11-29 | 1956-11-29 | Vorrichtung zur Begichtung von Schachtoefen, insbesondere von Hochoefen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH28687A DE1044129B (de) | 1956-11-29 | 1956-11-29 | Vorrichtung zur Begichtung von Schachtoefen, insbesondere von Hochoefen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1044129B true DE1044129B (de) | 1958-11-20 |
Family
ID=7150928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH28687A Pending DE1044129B (de) | 1956-11-29 | 1956-11-29 | Vorrichtung zur Begichtung von Schachtoefen, insbesondere von Hochoefen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1044129B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE837544C (de) * | 1949-06-01 | 1952-04-28 | T An Tesch A B | Beschickungsvorrichtung fuer Schachtoefen, insbesondere Hochoefen |
-
1956
- 1956-11-29 DE DEH28687A patent/DE1044129B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE837544C (de) * | 1949-06-01 | 1952-04-28 | T An Tesch A B | Beschickungsvorrichtung fuer Schachtoefen, insbesondere Hochoefen |
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