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DE836787C - Lademaschine mit hydraulisch angetriebener Zughacke - Google Patents

Lademaschine mit hydraulisch angetriebener Zughacke

Info

Publication number
DE836787C
DE836787C DEG3283A DEG0003283A DE836787C DE 836787 C DE836787 C DE 836787C DE G3283 A DEG3283 A DE G3283A DE G0003283 A DEG0003283 A DE G0003283A DE 836787 C DE836787 C DE 836787C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hoe
loading machine
piston
machine according
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG3283A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Egen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DEG3283A priority Critical patent/DE836787C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836787C publication Critical patent/DE836787C/de
Priority claimed from GB1277553A external-priority patent/GB738101A/en
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/02Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
    • B65G65/08Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with reciprocating pick-up conveyors
    • B65G65/10Raking or scraping devices
    • B65G65/12Raking or scraping devices operations at positions off-set from the conveyor centreline

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Lademaschine mit hydraulisch angetriebener Zughacke 1?iii "hughackeulader besteht im wesentlichen aus einem ansteigenden Transportband, das auf ein Valirgestell montiert ist, und der Zughacke. Das Transportbaild beginnt'an dem Austragende einer breiten Schauf(l, die unter das Haufwerl: gesclioben \%,ird. l )as 1?nde des Transportbandes ist meistens so hochverlegt, daß es direkt in darunter gesclulbene Förderwagen austragen kann. Das Fahrgestell kann als Schienenfahrzeug oder auch als IZaullenfülirzeug ausgebildet sein. Es hat gew(')liiilicil einen eigenen Antrieb, der vielfach mit einem Windwerk versehen ist. Mittels des Antriel)es \\-ird die breite Ladeschaufel, die fest mit dem ganzen _\ggregat verbunden ist, so weit wie möglich unter (las zu ladende Uaufwerk geschoben. Zum 1leranholen des nicht sogleich von der Schaufel unterfaßten Haufwerks dient die Zughacke, die vielfach hydraulisch vorgefahren und zurückgezogen wird. Die Zughacke ist raumbeweglich. Hierzu sind drei getrennte Antriebe gebräuchlich, und zwar ein Antrieb in Richtung des Zughackenstieles, ein weiterer in der Senkrechten und ein Antrieb in der Horizontalen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf den Antrieb der Zughacke in Richtung des Zughackenstieles, also auf die Kraftübertragung beim Einholen der Zughacke, während diese das Haufwerk herankratzt. Es ist bekannt, den Zugliackenstiel direkt mit dem Kolben eines hydraulischen Zylinders zu verbinden, und den Kolben abwechselnd auf der einen oder anderen Seite durch ein Druckmittel zu beaufschlagen. Dies hat aber den Nachteil, daß der Kolbenhub gleich der Hubbewegung der Zughacke ist. Das erfordert eine große Druckflüssigkeitsmenge und dementsprechend auch eine in ihren Abmessungen große Druckpumpe. Wird der Zylinderdurchmesser kleiner gewählt, so muß der Druck des 13etriebstnittels entsprechend höher sein. Dann tritt ein anderer Nachteil immer mehr in Erscheinung. Bei dem Arbeitshub der Zugschaufel wird nämlich die Kolbenfläche, vermindert um den Querschnitt der Kolbenstange, beaufschlagt. Man kann wohl den Zylinderdurchmesser kleiner machen, nicht aber den Kolbenstangendurchmesser, weil die Kolbenstange dann nicht mehr die genügende Festigkeit besitzt. Zum Vorstoßen der Schaufel, also für den Leerhub, steht dann die gesamte Kolbenfläche zur Verfügung. Das bedeutet einen unnötigen Druckinittelverbrauch. Die Erfindung vermeidet die vorbeschriebenen Nachteile.
  • Dies geschieht einmal dadurch, daß der Zughackenstiel und die Kolbenstange als Zahnstangen ausgebildet sind und daß die beiden Zahnstangen durch ein gegenüber dem Zylinder raumfestes Rädergetriebe miteinander gekuppelt sind, derart, daß sie sich gegenläufig bewegen. Weiter wird die Übersetzung des Rädergetriebes so gewählt, daß die Schaufel einen längeren Weg zurücklegt als der Antriebskolben. Vorteilhaft ist es noch, an den Hubenden des Kolbens zur Vermeidung von Massenstößen hydraulische Drosseldorne vorzusehen, wobei der Drosselquerschnitt gegebenenfalls eingestellt werden kann. Dadurch, daß bei der Arbeitsbewegung der Zughacke der Kolben auf seiner ganzen Fläche durch die Druckflüssigkeit beaufschlagt wird, wird erreicht, daß bei gleichbleibender Fördermenge der hydraulischen Pumpe die Leerbewegung der Zughacke mit größerer Geschwindigkeit erfolgt, weil dann der mit Druckflüssigkeit aufzufüllende Zylinderraum durch den Inhalt der Kolbenstange verringert ist.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Zughackenlader gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt , Fig. i einen Aufriß, . Fig. 2 einen Grundriß, Fig.3 das Prinzip des Zughackenantriebes schematisch.
  • Über einem Fahrgestell i i ist ein Kratzförderer 12 angeordnet, der, in einer breiten Schaufel beginnend, zunächst ansteigt und dann in einem horizontalen Ausleger endigt, der so hoch liegt, daß der Förderer in darunter geschobene Wagen austragen kann. Der Antrieb des Förderers erfolgt am oberen Ende durch Preßluft oder elektrisch. In dem Raum 14 über dem Fahrgestell und unterhalb des Förderers ist eine Flüssigkeitspumpe angeordnet, die wie der Förderer elektrisch oder mit Preßluft angetrieben wird. Die Flüssigkeitspumpe liefert die Druckflüssigkeit für die verschiedenen Arbeitszylinder zur Bewegung der Zughacke sowie für den Zylinder für die Klinkenantriebe zum Unterschieben der Schaufel unter das zu ladende Haufwerk und zum Vorfahren der Lademaschine in beiden Richtungen.
  • Die Zughacke 15 mit dem Stiel 16, der bei 17 in seiner Längsrichtung geführt ist, wird durch den Zylinder 18 unter Vermittlung eines Zahnradgetriebes i9 derart angetrieben, daß er eine hin und her gehende Bewegung in der Achsrichtung des Zylinders ausführt. Damit die Zughacke 15 auch eine Vertikalbewegung ausführen kann, ist der Zylinder 18 mit dem Getriebeblock i9 und der Zughackenführung 17 um die horizontale Achsego drehbar, die in einem Lagerkörper 23 gehalten ist. Die Vertikalbewegung wird durch einen Zylinder 21 bewirkt, dessen Deckelseite um einen an dem Lagerkörper 23 angeordneten Zapfen 26 und dessen Kolbenstange um einen an dem Getriebeblock i9 angeordneten Zapfen 22 drehbar ist. Damit auch die Zughacke in der Horizontalen beweglich wird, ist der Lagerkörper 23 um eine senkrechte Achse 24 schwenkbar, die an dem Gerüst der Maschine befestigt ist. Die Horizontalbewegung erfolgt durch einen Zylinder 25, der mit dem Maschinengerüst verbunden ist und dessen Kolbenstange an dem Lagerkörper 23 angreift. Die Druckmittelzuführung zu den drei Zylindern 18, 21, 25 wird z. B. durch eine in der Zeichnung nicht ersichtliche Knüppelsteuerung in beliebiger Reihenfolge geregelt.
  • Die Kolbenstange 27 des Zylinders 18 ist als Zahnstange ausgebildet und greift in das Zahnrad 28 ein. Dieses ist mit dem Zahnrad 29 auf der gleichen Achse befestigt. Das Rad 29 treibt das Zahnrad 3o an, das mit dem Zahnrad 31 auf einer zweiten Achse aufgekeilt ist, In das Zahnrad 31 faßt der als Zahnstange ausgebildete Stiel 16 der Zughacke 15 ein.
  • Tritt auf der Deckelseite des Zylinders 18 Druckflüssigkeit ein, dann bewegt sich die Kolbenstange 27 nach links und treibt das daran angreifende Zahnräderpaar 28, 29 entgegen dem Uhrzeigersinn an. Das hat zur Folge, daß das zweite Räderpaar 30, 31 im Sinne des Uhrzeigers gedreht wird. Die Zughacke 15, deren Zahnstangenstiel 16 in das Zahnrad 31 eingreift, bewegt sich demnach von links nach rechts, also gegenläufig zu der Kolbenstange 27. Bei dieser Bewegung leistet die Zughacke Arbeit, indem sie das Haufwerk dem Förderer 12 über die Schaufel zuschiebt. Dabei wird der volle Kolbenquerschnitt des Zylinders 18 beaufschlagt.
  • Bei der Bewegung der Zughacke in der entgegengesetzten Richtung ist keine nennenswerte Arbeit zu verrichten. Bei dieser Bewegung wird der Kolbenquerschnitt, vermindert um den Kolbenstangenquerschnitt, vom Druckmittel beaufschlagt. Das hat zusätzlich den Vorteil, daß bei gleichbleibendem Druckflüssigkeitszufluß die Bewegung schneller erfolgt als beim Arbeitshub.
  • Durch die Zwischenschaltung des Rädergetriebes zwischen die Zughacke 15 und den Antriebszylinder 18 ist es möglich, die Hubbewegung der Zughacke und des Zylinderkolbens verschieden groß zu wählen. Vorteilhaft ist hierbei ein kleiner Kolbenhub hei einem größeren Hub der Zughacke. Der Flüssigkeitsdruck wird hierbei zwar etwas höher, als wenn beide Teile gleiche Wege zurücklegen würden. Das ist aber unerheblich, weil die mittels Preßluft oder elektrisch angetriebene Flüssigkeitspumpe ohne Verwendung eines stärkeren Antriebsmotors entsprechend eingerichtet werden kann.
  • Damit die Zug- und Druckkräfte in den beiden Zahnstangen 16 und 27 möglichst in einer Richtung arbeiten, ist es vorteilhaft, beide Stangen auf der "leichen Seite der Zahnräderachse anzuordnen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Lademaschine mit hydraulisch angetriebener Zughacke, insbesondere zum Verladen des Haufwerks beim Auffahren von Gesteinsstrecken. dadurch gekennzeichnet, daB zwischen der Zughacke und dem zugehörigen Antriebskolben ein Umkehrgetriebe (17) eingeschaltet ist, so daß sich Kolben und Hacke gegenläufig bewegen. .
  2. Lademaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Umkehrgetriebe (17) als Übersetzungsgetriebe ausgebildet ist.
  3. 3. Lademaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB das als Rädergetriebe ausgebildete Umkehrgetriebe (17) an einer Seite der durch die Zahnstangen (16, 27) des Kolbens und der Zughacke bestimmten Ebene angeordnet ist. .
  4. Lademaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem ziehenden Arbeitshuh der Hacke (15) die volle, nicht durch den Kolbenstangenquerschnitt verminderte Kolbenfläche von dem Druckmittel beaufschlagt wird.
  5. 5. Lademaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abbrernsung der Massenbewegung an den Hubenden hydraulische Drosseldorne vorgesehen sind.
  6. 6. Lademaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselquerschnitte einstellbar sind.
DEG3283A 1950-08-15 1950-08-15 Lademaschine mit hydraulisch angetriebener Zughacke Expired DE836787C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG3283A DE836787C (de) 1950-08-15 1950-08-15 Lademaschine mit hydraulisch angetriebener Zughacke

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG3283A DE836787C (de) 1950-08-15 1950-08-15 Lademaschine mit hydraulisch angetriebener Zughacke
GB1277553A GB738101A (en) 1953-05-07 1953-05-07 Loading machines with drag picks

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE836787C true DE836787C (de) 1952-04-17

Family

ID=25977957

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG3283A Expired DE836787C (de) 1950-08-15 1950-08-15 Lademaschine mit hydraulisch angetriebener Zughacke

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DE (1) DE836787C (de)

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