DE2010029C3 - Vorrichtung zum Verdichten des Baugrundes od. dgl - Google Patents
Vorrichtung zum Verdichten des Baugrundes od. dglInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D3/00—Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
- E02D3/02—Improving by compacting
- E02D3/046—Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil
- E02D3/074—Vibrating apparatus operating with systems involving rotary unbalanced masses
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verdichten des Baugrundes od. dgl. mit mindestens
einem Paar mittels Schwingungserregern wechselweise auf- und abbewegbaren Verdichtungsgeräten, die durch
mindestens zwei parallel übereinander angeordnete Wipphebel miteinander verbunden sind, wobei die
Wipphebel mittig zwischen beiden Verdichtungsgeräten schwenkbewegüch und in Gleitführungen höhenverstellbar
an einem Trägerfahrzeug gelagert sind. Aus den deutschen Patentschriften 864 263 und 926 308 sind
Vorrichtungen mit jeweils zwei über Wipphebel miteinander verbundenen und schwingend bewegten Verdichtungsgeräten
bekannt deren Wipphebel schwenkbewegüch in der Vorrichtung gelagert sind und die zugehörigen
Verdichtungsgeräte zu einem Dreh !schwingsystem miteinander verbinden. Des weiteren ist
aus der deutschen Auslegeschrift 1 212 004 eine Verdichtungsvorrichtung bekannt, bei der die Schwenkachse
der Wipphebel höhenverstellbar gelagert ist und die Verdichtungsgeräte somit angestellt werden können.
Schließlich ist aus der deutschen Patentschrift 629 960 Cine Vorrichtung bekannt bei der die Wipphebel mit
dem Verdichtungsgerät gelenkig verbunden sind
Die bekannten Vorrichtungen besitzen jedoch den Nachteil, daß sich beim Verdichten eines in starkem
Maße unebenen Bodens und insbesondere beim horitontalen Auftreffen der Verdichtungsgeräte auf Bodenfcindernisse
wie Steine und dergleichen Schwierigkeiten trgeben können. Diese Schwierigkeiten resultieren vor
•Hem daraus, daß die Verdichtungsgeräte beim horitontalen
Auftreffen auf Hindernisse nicht ausweichen können und demzufolge die Auftreffenergie voll in das
Oerät eingeleitet wird.
wähnten Nachteile zu beheben und insbesondere eine Vorrichtung zu schaffen, die nicht nur ein Anstellen der
Verdichtungsgeräte und deren lotrechtes Auftreffen auf den Boden, sondern auch ein Ausweichen der Verdkhtungsgeräte
beim horizontalen Auftreffen auf Bodenhindernisse erlaubt Die Lösung dieser Aufgabe besteht
darin, daß bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art die Verdichtungsgeräte an den Wipphebeln
gelenkig angeschlossen sind und die Verbindungs-ίο
linien der beiden Anlenkstellen der Verdichtungsgeräte an jedem Wipphebel mit der zugehörigen Schwenkachse
einen stumpfen, mit dem Scheitel nach unten weisenden Winkel bilden. Demzufolge liegen die zu den
Wipphebeln gehörenden Schwenkachsen in der Stel is lung, in der die Arbeitsflächen der Verdichtungsgeräte
in einer Ebene liegen, gegenüber den jeweils zugehörigen Anlenkstellen zwischen den Wipphebeln und der
Verdichtungsgeräten um ein bestimmtes Maß tiefer Dieses Maß ist vorzugsweise größer als die größte Am
ao plitude der Verdichtungsgeräte und gewährleistet da£ sich die Verdichtungsgeräte bei Bodenunebenheiter
u.dgl. eine horizontale Belastung derselben verursachenden
Hindernissen leicht über diese hinwegbewegea Dabei wird nach der Erfindung durch die auftre
as tcnde Horizontalkraft in den Parallellenkern ein Moment um die zugehörigen Schwenkachsen erzeugt da;
die Verdichtungsgeräte über die Hindernisse hebt
Gemäß den auftretenden Belastungen sind die Wipp hebel als besonders biege- und verwindungssteife Rah
menkonstruktion ausgebildet Die Rahmenkonstruktior der Parallellenker weist dazu eine zumindest der halben
Länge der Verdichtungsgeräte gleiche Breite auf.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dei Erfindung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ir schematicher Darstellung,
Fig.3 einen Schnitt entlang der Linie HMI! ir
Fig.l.
F i g. 4 den gleichen Schnitt wie in F i g. 3 mit in Be
triebsstelking befindlichen Verdichtungsgeräten nacl
Fig. t.
Fig.5 die Verdichtungsgeräte in einer schemati
sehen Einzelansicht,
Fig.6 einen Antrieb für die Verdichtungsgeräu
nach F i g. 5 in schemaüscher Darstellung,
F i g. 7 einen Antrieb nach F i g. 6 in einer weiterer schematischen Darstellung,
F i g. 8 einen weiteren Antrieb für die Verdichtungs
geräte nach F i g. 5 in schematicher Darstellung und
F i g. 9 den Antrieb nach F i g. 8 in einer weiterer schematischen Darstellung.
Die Verdichtungsvorrichtung besteht im wesentli chen aus einem Trägerfahrzeug mit einem Chassis 1
und einem Fahrgestell mit zwei oder mehr Fahr achsen 3. Die Fahrachsen 3 sind zugleich als Antriebs
achsen ausgebildet bzw. mit einem Einzelantrieb odei gemeinsamen Antrieb versehen, der zusätzlich stufen
los verstellbar ist so daß das Trägerfahrzeug in beider Fahrtrichtungen, also vorwärts und rückwärts, zwi
sehen der Geschwindigkeit Null und einer oberen Ge schwindigkeit für jede Fahrtrichtung mit jeder beliebi
gen Zwischengeschwindigkeit gefahren werden kann.
der Fahrachsen 3 in der Ausführungsform nach F i g. I
als übliche Lenkachse ausgebildet ist In der Ausfüh rungsform mit mehreren Fahrachsen sind dann mehre
re Fahrachsen als Lenkachsen ausgebildet. Außerdem
kann das Trägerfahrzeug auch mit einfacher oder doppelter Knicklenkung verwendet werden.
Das Trägerfahrzeug läuft auf insgesamt fünf gummi- und luftbereiften Rädern 2, die nach F i g. 2 spurversetzt
angeordnet sind, so daß sie eine erhebliche Druck- und Walkwirkung auf den Untergrund ausüben
und den Untergrund dadurch entsprechend verdichten.
Die Antriebsaggregate und die zugehörigen Steuerungs- und Bedienungselemente des Trägerfahrzeuges
sind in dessen Chassis 1 eingebaut
In das Chassis I bzw. in dessen Seitenwangen sind nach F i g. 2 bis 4 zwischen den Fahrachsen 3 Unrechte
Gleitführiiiigen 4 in Form von Nuten eingearbeitet, in
denen ein Rahmen 5 mittels bekannter, nicht dargestellter, hydraulisch oder mechanisch wirkender Antriebseinrichtungen,
wie z.B. Gewindespindeln, heb- und senkbar angeordnet ist
Der Rahmen 5 ist dabei gleitbeweglich oder mittels Rollen in den Gleitführungen 4 gelagert und trägt an
seiner Unterseite dynamische Verdichtungsgeräte 6. Als dynamische Verdichtungsgeräte können z. B. Rüttelplatten,
Rüttelbalken oder vibrierende Walzbandagen dienen.
Nach F i g. 1 bis 9 bestehen die dynamischen Verdichtungsgeräte 6 aus zwei Rüttelplatten. Die Rüttelplatten
sind nach F i g. 5, 6 und 8 in einem gemeinsamen Parallelogrammrahmen mit schwenkbeweglich in
dem heb- und senkbaren Rahmen 5 angeordneten Wipphebeln 7 gehalten. Die Wipphebel 7 sind dabei
jeweils zu zweit symmetrisch beiderseits der Mittelachse des Trägerfahrzeuges schwenkbeweglich und übereinander
zwischen Laschen 8 des heb- und senkbaren Rahmens 5 derart gelagert, daß die Schwenkachsen 9
der jeweils oberen Wipphebel 7 und die Schwenkachsen 10 der jeweils unteren Wipphebel 7 jeweils miteinander
fluchten. Darüber hinaus sind die oberen Wipphebel 7 über Traversen 11 und die unteren Wipphebel 7
über Traversen 12 starr miteinander verbunden, so daß die oberen WlDphebel 7 mit den Traversen 11 einen
biege- und verwindungssteifen und schwenkbeweglich in dem heb- und senkbaren Rahmen 5 gelagerten oberen
Rahmen mit der Schwenkachse 9 und die unteren Wipphebel 7 mit den Traversen 12 einen biege- und
verwindungssteifen und schwenkbeweglich in dem heb- und senkbaren Rahmen 5 gelagerten unteren Rahmen
mit der Schwenkachse 10 bilden. Die Lagerung des oberen und einen Wipphebel des Parallelogrammrahmens
bildender Rahmens mit der Schwenkachse 9 und des unteren den anderen Wipphebel des Parallelogrammrahmens
bildenden Rahmens mit der Schwenkachse 10 wird in nicht dargestellter Weise durch einfache
Bolzen und wahlweise mit Wälzlagern bewirkt.
Zur gelenkigen Verbindung der Verdichtungsgeräte 6 mit den Wipphebeln 7 bzw. den oberen und unteren
Rahmen sind die Verdichtungsgeräte 6 bei horizontal verlaufender Arbeitsfläche jeweils mit vier vertikal stehenden
Laschen 13 versehen. Die Laschen 13 sind dabei nach F i g. 6 und 8 derart angeordnet, daß die Wipphebel
7 jeweils zwischen zwei Laschen 13 greifen und bei entsprechenden Bohrungen in den Wipphebeln 7
und den Laschen 13 durch einfache, nicht dargestellte Bolzen mit den Laschen 13 gelenkig verbunden sind.
In diesem Fall wird der Parallelogrammrahmen durch den oberen Rahmen mit der Schwenkachse 9 sowie
den unteren Rahmen mit der Schwenkachse 10 und die Laschen 13 gebildet. Der Parallelogrammrahmen
hat dabei als Gelenkpunkte die Anlenkstellen 14 zwischen den Laschen 13 und den Wipphebeln 7. Er hat
außerdem annähernd eine indifferente Gleichgewichtslage; & h. bei einem oberen Rahmen mit der Schwenkachse
9 und einem unteren Rahmen mit der Schwenkachse 10, die zumindest hinsichtlich ihres Gewichtes
S symmetrisch ausgebildet sind, befinden sich die Schwenkachsen 9 und 10 genau auf der Mitte zwischen
den Anlenkstellen 14 der zugehörigen WipphebeJ 7 mit den Laschen 13. Dadurch gleichen sich die Gewichte
der Verdichtungsgeräte 6, die einander vorzugsweise
ίο genau gleich sind, vorteilhaftenveise gegenseitig aus,
d.h. es befindet sich der Gesamtschwerpunkt der schwingend bewegten Massen vorteilhafterweise in der
Vertikalebene, in der die Schwenkachsen 9 und 10 liegen, so daß sich eine wesentliche Einsparung für den
Die Gleichgewichtslage des Parallelogrammrahmens ist nach F i g. 5 lediglich insoweit labil, als die Schwenkachsen
9 und 10 in der Stellung des Parallelogrammirahmens,
in der die Arbeitsflächen der Verdichtungsgeräte 6 in einer Ebene liegen, gegenüber den Anlenkstellen
14 der zugehörigen Wipphebel 7 mit den Laschen 13 um ein bestimmtes Maß tiefer liegen, so daß die Verbindungslinien
der beiden Anlenkstellen 14 an jedem Wipphebel mit der zugehörigen Schwenkachse 9 bzw.
as 10 einen stumpfen, mit dem Scheitel nach unten weisenden
Winkel bilden. Das Maß, um das die Schwenkachsen 9,10 tiefer liegen, ist im vorliegenden Fall größer
als eier Hub oder die Amplitude der Verdichtungsgeräte 6. Das hat zur Folge, daß der Parallelogramm-
rahmen dann, wenn die Arbeitsflächen der Verdichtungsgeräte
6 eine unterschiedliche Höhe haben, immer ein Übergewicht zu der jeweils tieferen Arbeitsfläche
hin hat
genau senkrecht gegen den Untergrund bewegt werden. Das wird nach F i g. 5 dadurch bewirkt, daß die
Schwenkachsen 9 und 10 genau auf einer Vertikalen liegen.
Jedes Verdichtungsgerät 6 besteht aus einer Rüttelplatte, auf der jeweils unmittelbar zwei Schwingungserreger 15 mit je einer Unwuchtwelle montiert sind. Die Unwuchtwellen werder durch einen angeflanschten Elektro- oder Ölmotor oder über Zahnräder oder, wie in F i g. 5 und 8 dargestellt, über einen Ketten- oder
Jedes Verdichtungsgerät 6 besteht aus einer Rüttelplatte, auf der jeweils unmittelbar zwei Schwingungserreger 15 mit je einer Unwuchtwelle montiert sind. Die Unwuchtwellen werder durch einen angeflanschten Elektro- oder Ölmotor oder über Zahnräder oder, wie in F i g. 5 und 8 dargestellt, über einen Ketten- oder
Die beiden Unwuchtgewichte der Schwingungserreger 15 einer jeden Rüttelplatte sind nach F i g. 6 so angeordnet
daß sich, wie in F i g. 7 schematisch dargestellt bei einem bleibenden Phasenunterschied von
180° die horizontalen Komponenten 34 ihrer Erregerkräfte 32 gegenseitig aufheben. Daneben ist dargestellt
daß die Unwuchtwellen mit einander entgegengesetzten Drehrichtungen 35 und 36 laufen. Dadurch wirken
die vertikalen Komponenten 33 der Erregerkräfte 32 beider Schwingungserreger 15 einer Rüttelplatte immer
in gleicher Richtung.
Außerdem ist in F i g. 7 dargestellt, daß die Unwuchtgewichte
der einen Rüttelplatte mit einem solchen Phasenunterschied zu den Unwuchtgewichten der anderer
Rüttelplatte laufen, daß die zu den Schwingungserre gern 15 der einen Rüttelplatte gehörigen vertikaler
Komponenten 33 zu den vertikalen Komponenten 33 tlie zu der anderen Rüttelplatte gehören, immer dit
entgegengesetzte Richtung haben. Der erforderlich« Phasenunterschied für diese Richtungsverschiedenheil
ist dabei dann gegeben, wenn zumindest zwischer einem Unwuchtgewicht der einen Rüttelplatte unc
einem Unwuchtgewicht der anderen Rüttelplatte eir
Somit werden die Rottelplatten schwingend und in vertikaler Richtung immer entgegengesetzt angetrieben
und durch die bewegliche Lagerung in dem Parallelogrammrahmen auch entgegengesetzt schwingend
bewegt
Nach Fig.5 und 8 sind die Schwingungserreger 15
einer jeden Rüttelplatte mit einer gemeinsamen Antriebswelle 16 versehen, die jeweils ein entsprechendes
Ketten- oder Riemenrad 17 trägt Außerdem ist in weiteren Laschen 18 des heb- und senkbaren Rahmens 5
eirte Antriebswelle 19 drehbeweglich gelagert, die ihrerseits drei Ketten- oder Riemenräder 20 trägt Von
diesen drei Ketten- oder Riemenrädern 20 wirken zwei über entsprechende Ketten oder Riemen 30 mit den
Ketten- oder Riemenrädern 17 zusammen, während das dritte Ketten- oder Riemenrad 20 zum Antrieb der
Antriebswelle 19 genutzt wird. Die zwei mit den Ketten- oder Riemenrädern 17 zusammenwirkenden Ketten-
oder Riemenräder 20 sind dazu so auf der Antriebswelle 19 angeordnet, daß sie in einer Drehebene
mit dem zugehörigen Ketten- oder Riemenrad 17 liegen. Der Bewegung des Parallelogrammrahmens wird
dabei dadurch Rechnung getragen, daß die gemeinsamen Antriebswellen 16 der Schwingungserreger einerseits
jeweils genau parallel zu den Verbindungslinien der Anlenkstellen 14 mit den Laschen 13 des zugehörigen
Verdichtungsgerätes 6 angeordnet sind und mit diesen Verbindungslinien in einer Ebene liegen, und andererseits
die Achse der Antriebswelle 19 in einer Ebene mit den Schwenkachsen 9 und 10 liegt und zusätzlich
parallel und in dem genau gleichen Abstand zu den Schwenkachsen 9 und 10 bzw. zwischen den Schwenkachsen
9 und 10 angeordnet ist wie die gemeinsamen Antriebswellen 16 zwischen den Verbindungslinien der
zugehörigen Anlenkstellen 14 angeordnet sind.
Eine Doppelvibration ist auch bei einer in F i g. 8 und 9 gezeigten Anordnung der Unwuchtgewichte gegeben.
Nach Fig.8 sind die Unwuchtwellen mit zur Längsrichtung der Wipphebel 7 paralleler Drehebene
auf den Rüttelplatten montiert Die Unwuchtwellen der einen Rüttelplatte laufen dabei, wie in F i g. 9 schematisch
dargestellt mit gleicher Drehrichtung 37 und 180° Phasenunterschied zu den Unwuchtwellen der anderen
Rüttelplatte. Dadurch Hegen hinsichtlich der zu den Schwingungserregern 15 gehörenden vertikalen Kom-■
ponenten 33 die gleichen Verhältnisse wie bei der Anordnung nach F i g. 6 und 7 vor, während sich die zu
den Schwingungserregern 15 der einen Rüttelplatte gehörenden horizontalen Komponenten 34 und die zu
den Schwingungserregern 15 der anderen Rüttelplatte gehörenden horizontalen Komponenten 34 einander
über die Parallelogrammrahmen ausgleichen. Das infolgedessen an dem heb- und senkbaren Rahmen 5 auftretende
Moment wird durch eine entsprechende Ausbildung der Gleitführungen 4, die den Rahmen 5 zugleich
gegen ein unvorhergesehenes Verschieben oder Verdrehen sichern, in das Chassis 1 geleitet
Im Betrieb wird das Trägerfahrzeug in dem in F i g. 3 dargestellten Betriebszustand mit angehobenem Rahmen
5 und angehobenen Verdichtungsgeräten 6 zur Einsatzstelle gefahren. An der Einsatzstelle werden der
Rahmen 5 und die Verdichtungsgeräte 6 in die in F i g. 4 dargestellte Lage abgesenkt Dabei werden die
Verdichtungsgeräte 6 gegen den Baugrund gedrückt und über die Schwingungserreger 15 in Schwingungen
versetzt Der heb- und senkbare Rahmen 5 bzw. dessen Antrieb ist mit einem einstellbaren und in dem Bereich,
in dem die Verdichtungsgeräte 6 Berührung mit dem Baugrund haben, fein einstellbaren Hub versehen, und
die Frequenz der Schwingung der Verdichtungsgeräte 6 ist durch Drehzahländerung an den Schwingungserregern
15 einstellbar, wobei sich die Amplitude der
- druck am Baugrund und der Frequenz der Schwingung ergibt
dichtungsgeräte 6 wird das Trägerfahrzeug in Bewegung gesetzt und damit der Baugrund in der gewünschten
Weise einerseits durch die Rüttelplatten dynamisch verdichtet und andererseits durch die bekannte Walkwirkung
der gummibereiften Räder 2 verdichtet Das ist auch bei einem sehr schwierigen, beispielsweise unebenen.
Untergrund der Fall, denn eine aus einer Unebenheit im Untergrund oder Hindernis resultierende,
auf das in Fahrtrichtung vordere Verdichtungsgerät 6 wirkende und unvorhergesehen große Horizontalkraft
kann nicht zu einer Betriebsstörung führen. Infolge der
besonderen Anordnung der Schwenkachsen 9 und 10 zu den Anlenkstellen 14 zwischen den Wipphebeln 7
und den Laschen 13 entsteht aus der Horizontalkraft ein um die Schwenkachse des Parallelogrammrahmens
wirkendes, rechtsdrehendes Moment das das vordere Verdichtungsgerät 6 leicht über die Unebenheit rutschen
läßt
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Verdichten des Baugrundes od-dgL mit mindestens einem Paar mittels Schwingungserregern
wechselweise auf- und abbewegbaren Verdichtungsgeräten, die durch mindestens
zwei parallel übereinander angeordnete Wipphebel miteinander verbunden sind, wobei die Wipphebel
mitü'g zwischen beiden Verdichtungsgeräten schwenkbewegüch und in Gleitführungen höhenverstellbar
an einem Trägerfahrzeug gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdichtungsgeräte
(6) an den Wipphebeln (7) gelenkig angeschlossen sind und daß die Verbindungslinien
der beiden Anlenkstellen (14) der Verdichtungsgeräte
(6) an jedem Wipphebel (7) mit der zugehörigen Schwenkachse (9 bzw. 10) einen stumpfen, mit
dem Scheitel nach unten weisenden Winkel bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhe zur Schwenkachse (9 bzw. 10) des durch die Schwenkachse (9 bzw. 10) und die
beiden Anlenkstellen (14) jedes Wipphebels (7) gebildeten Dreiecks größer als die größte Schwingungsamplitude
der Verdichtungsgeräte (6) ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Wipphebel (7) als
Rahmenkonstruktion mit zumindest einer der halben Breite der Verdichtungsgeräte (6) gleichen
Breite ausgebildet sind
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010029 DE2010029C3 (de) | 1970-03-04 | 1970-03-04 | Vorrichtung zum Verdichten des Baugrundes od. dgl |
| DE19702046840 DE2046840A1 (de) | 1970-03-04 | 1970-09-23 | Vorrichtung zum Verdichten von Bodenschichten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702010029 DE2010029C3 (de) | 1970-03-04 | 1970-03-04 | Vorrichtung zum Verdichten des Baugrundes od. dgl |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2010029A1 DE2010029A1 (de) | 1971-09-30 |
| DE2010029B2 DE2010029B2 (de) | 1974-09-19 |
| DE2010029C3 true DE2010029C3 (de) | 1975-05-07 |
Family
ID=5763978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702010029 Expired DE2010029C3 (de) | 1970-03-04 | 1970-03-04 | Vorrichtung zum Verdichten des Baugrundes od. dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2010029C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4340699A1 (de) * | 1993-11-30 | 1995-06-01 | Linz Albert Dipl Ing | Vorrichtung zur dynamischen Bodenverdichtung |
-
1970
- 1970-03-04 DE DE19702010029 patent/DE2010029C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4340699A1 (de) * | 1993-11-30 | 1995-06-01 | Linz Albert Dipl Ing | Vorrichtung zur dynamischen Bodenverdichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2010029B2 (de) | 1974-09-19 |
| DE2010029A1 (de) | 1971-09-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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