DE836008C - Vorrichtung zum Abschaben der Borsten und Fetthaut von gebruehten Schweinen od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Abschaben der Borsten und Fetthaut von gebruehten Schweinen od. dgl.Info
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- DE836008C DE836008C DEM3188A DEM0003188A DE836008C DE 836008 C DE836008 C DE 836008C DE M3188 A DEM3188 A DE M3188A DE M0003188 A DEM0003188 A DE M0003188A DE 836008 C DE836008 C DE 836008C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B5/00—Accessories for use during or after slaughtering
- A22B5/08—Scalding; Scraping; Dehairing; Singeing
- A22B5/10—Hand-operated instruments
Landscapes
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Description
- Vorrichtung zum Abschaben der Borsten und Fetthaut von gebrühten Schweinen od. dgl. hie Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abschaben der Borsten und Fetthaut von gebrühten Schweinen. Es ist bereits bekannt, hierfür ein Werkzeug zu verwenden, das etwa die Gestalt eines umgestülpten schlanken Trichters besitzt, der am oberen, verjüngten Ende mit einem Aufhängehaken versehen ist und mit seinem Hohlraum die abgeschabten Borsten usw. aufnimmt.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung weist eine al)geänderte Ausführung auf, mit der sich die zu verrichtende Arbeit leichter und schneller vollziehen läßt. Die neue Ausführung kennzeichnet sich dadurch, daß der öffnungsrand des Hohlkörpers eine Schneide bildet, die mit äußerer Schrägfläche angeschliffen ist, und in der Öffnung mindestens zwei quer zur hewegungsrichtung liegende, zwischen gegenüberliegendenWänden verspannte Ziehklingen angeordnet sind, die eine einstellbare Befestigung und eine gegen die Achse des Hohlkörpers geneigte Lage aufweisen, wobei die hinter den Klingen liegende Hohlkörperwand eine Austrittsöffnung für die abgeschabten Abfälle enthält, die in der Bewegungsrichtung hinten liegende Klinge mit ihrer Schneide weiter über die Offnungswand des Hohlkörpers hervorsteht als die vordere Klinge und die Abstände zwischen den Klingen untereinander und zwischen der vorderen Klinge und dem vorderen Öffnungsrand des Hohlkörpers so gewählt sind, daß ein günstiges Spannen der Haut beim Abschaben eintritt. Dies ist der Fall, wenn bei einer Offnungsweite des Hohlkörpers von etwa 6o mm, in der Bewegungsrichtung des Schabers gemessen, die Schneide der vorderen Klinge etwa auf der halben Länge und die Schneide der hinteren Klinge im hinteren Drittel dieser Öffnungsweite liegt.
- Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung eines Schabers nach der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Schabers, Fig. 2 eine Ansicht von hinten, bei der der Schaber nach Fig. i um 9o° um seine Achse gedreht ist, und Fig. 3 eine Ansicht des Schabers von unten in seiner Stellung nach Fig. i.
- Das Werkzeug besteht aus einem kegligen Hohlkörper i, der im unteren Bereich an drei Seiten abgeflacht ist und an seinem verjüngten, oberen Ende in einen Haken 2 ausläuft, mit dem man das Gerät aufhängen kann. Die Öffnung 3 des Hohlkörpers am unteren Ende ist von einem als Schneide ausgebildeten Rand 4 eingefaßt, wobei die Schneide mit einer äußeren Schrägfläche 5 gefertigt ist. Zwischen den gegenüberliegenden abgeflachten Wandungen 6,7 des Hohlkörpers sind zwei Klingen 8, 9 angebracht, die zueinander und zu der abgeflachten Rückwand 24 parallel liegen und zu der Achse des Hohlkörpers derart geneigt sind, daß ihre Schneiden io und i i in bezug auf die mit dem Pfeil I kenntlich gemachte Bewegungsrichtung bei der Arbeit vorn liegen. Die Schneide i i der Klinge 9 steht über die am Öffnungsrand des Hohlkörpers befindliche Schneide 4 etwas weiter nach unten hervor als die Schneide io der Klinge B.
- Die etwas verstärkten Enden der Klingen 8 und 9 sind in schräge Nuten oder Einschnitte 12 und 13 der Wandflächen 6 und 7 eingesetzt und weisen abgebogene Ansätze 14, 14 und 15, 15' auf, die mit Schrauben 16, 17 und 18, i9 an den Wänden 6,7 befestigt sind. Die Schrauben liegen dabei in' Schlitzen 16', 18', die gleichlaufend zu den Nuten oder Einschnitten 12, 13 liegen, und sind mit Muttern 2o bis 23 versehen.
- Zur Arbeitsverrichtung ergreift man das Gerät in der in Fig. i wiedergegebenen Stellung und zieht es unter gleichzeitigem Drücken nach unten in Richtung des Pfeiles I über den Körper des zuvor gebrühten Schweines. Die Schneide 4 an den Rändern der Öffnung 3 und besonders die Schneiden 9 und io reinigen dabei die Haut des Tieres. Die Schneide 4 schabt die Borsten ab, die, sofern sie noch nicht abgetrennt werden, auch von der nachfolgenden Schneide io erfaBt werden, während die am weitesten nach unten vorstehende Schneide i i die auf der Haut befindliche Fettschicht entfernt. Die abgeschabten Abfälle treten durch eine in der Rückwand 24 befindliche Öffnung 25 heraus, so da.ß sie sich nicht an den Klingen festsetzen.
- Die günstigste Neigung der Klingen 8 und 9 in bezug auf die Achse des kegligen Hohlkörpers beträgt q.5°'. Der Abstand zwischen den Schneiden der Klingen beträgt bei dem dargestellten Gerät 20 mm und der größte Abstand der Schneide io der vorderen Klinge von der Schneide 4 am vorderen Öffnungsrand des Hohlkörpers beträgt 29 mm. In dieser Ausführung läßt sich mit dem Werkzeug bei geringem Kraftaufwand leicht, einwandfrei und sauber arbeiten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abschaben der Borsten und Fetthaut von gebrühten Schweinen od. dgl., bestehend aus einem nach unten offenen, kegelförmigen Hohlkörper, der am oberen, verjüngten Ende in einen Aufhängehaken übergeht, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungsrand des Hohlkörpers als Schneide (4) mit äußerer Schrägfläche (5) ausgebildet ist und in der Öffnung mindestens zwei quer zur Bewegungsrichtung liegende, zwischen gegenüberliegenden Wänden verspannte Ziehklingen (8, 9) angeordnet sind, die gegen die Achse des Hohlkörpers geneigt und einstellbar befestigt sind, wobei die in der Bewegungsrichtung hinten liegende Klinge (9) mit ihrer Schneide (i i) weiter über den Öffnungsrand des Hohlkörpers hervorsteht als die vordere Klinge, die hinter den Klingen liegende Hohlkörperwand (24) eine Austrittsöffnung (25) für die abgeschabten Abfälle aufweist und die Abstände zwischen den Klingen und zwischen der vorderen Klinge und dem vorderen Öffnungsrand des Hohlkörpers so gewählt sind, daß ein günstiges Spannen der Haut beim Abschaben eintritt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Öffnungsweite des Hohlkörpers von etwa 6o mm, in der Bewegungsrichtung des Schabers gemessen, die Schneide der vorderen Klinge etwa auf der halben Länge und die hintere Klinge im hinteren Drittel dieser Öffnungsweite liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH836008X | 1950-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE836008C true DE836008C (de) | 1952-04-07 |
Family
ID=4540727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM3188A Expired DE836008C (de) | 1950-04-15 | 1950-05-07 | Vorrichtung zum Abschaben der Borsten und Fetthaut von gebruehten Schweinen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE836008C (de) |
-
1950
- 1950-05-07 DE DEM3188A patent/DE836008C/de not_active Expired
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