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DE949803C - Maschinell angetriebener Schaber - Google Patents

Maschinell angetriebener Schaber

Info

Publication number
DE949803C
DE949803C DEW11087A DEW0011087A DE949803C DE 949803 C DE949803 C DE 949803C DE W11087 A DEW11087 A DE W11087A DE W0011087 A DEW0011087 A DE W0011087A DE 949803 C DE949803 C DE 949803C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutter head
scraper
knife
blades
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW11087A
Other languages
English (en)
Inventor
Cecil Anthony Waters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CECIL ANTHONY WATERS
Original Assignee
CECIL ANTHONY WATERS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CECIL ANTHONY WATERS filed Critical CECIL ANTHONY WATERS
Application granted granted Critical
Publication of DE949803C publication Critical patent/DE949803C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/08Scalding; Scraping; Dehairing; Singeing
    • A22B5/10Hand-operated instruments

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Maschinell angetriebener Schaber Die Erfindung betrifft einen maschinell angetriebenen Schaber zum Entfernen von Haaren und zum Reinigen der Haut geschlachteter Tiere, insbesondere von Schweinen. Zum Reinigen der Haut, welche zum Entfernen der Haare gebrüht worden ist, müssen die abgeschnittenen Haare und andere auf der Haut verbliebene Bestandteile entfernt werden, ohne daß die Haut beschädigt oder verunstaltet wird.
  • Es sind Schaber mit rotierendem, zylindrischem Messerkopf bekannt, der auf das freie Ende der im Handgriff des Schabers gelagerten Antriebswelle aufgesetzt ist, dessen Stirnseite zur Vermeidung von Hautbeschädigungen halbkugelartig abgerundet ist und in dessen Mantelnuten bis zur halbkugeligen Stirnfläche reichende Messer eingebettet sind. Die Befestigung der Messer ist jedoch wegen vorstehender Klemmen usw. unzweckmäßig und angesichts der hohen Messerkopfdrehzahl unzuverlässig. Es ist auch bekannt, Schneidkanten aus dem Messerkopfmaterial herauszuarbeiten, wodurch aber die Herstellung verteuert wird und die Messer nicht ausgewechselt werden können. Die fliegende -Befestigung des Messerkopfes auf dem Antriebswellenzapfen ist auf Grund der Lockerungsgefahr nachteilig. Manche Schaber, die trocken arbeiten, tragen am Messerkopf zwei Satz Messer, ein Messer jeweils zum Scheren, das andere zum Nachbehandeln bzw. Glätten und Säubern:. Wo anstatt der nacharbeitenden Messer die praktischere Spülwasserzuführung zum Schaber verwendet wird, ist diese bisher noch nicht für beste Wirksamkeit durchgebildet worden.
  • Bei den bekannten Schabern können sich zwischen den Messern Hautfalten bilden, die dann vom folgenden Messer angeschnitten werden, so daß die Haut beschädigt wird.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile vermieden. Der Messerkopf ist zwischen einem auf der Antriebswelle befestigten, besonders geformten Ringflansch und einer am freien Wellenende angeordneten Schraubkappe festgespannt und weist eine Mehrzahl von sich in gewissen Abständen um den Umfang des Messerkopfes erstreckenden Rippen auf, die den Zwischenraum zwischen den in Längsnuten des Messerkopfes eingebetteten, vorzugsweise hinterschliffenen Messerklingen überbrücken, um ein Falten der Tierhaut zwischen den Messern zu verhindern. Weiter ist die Wasserzuführung zum Messerkopf zur wirksamen Säuberung der Hautoberfläche gemäß derErfindung dadurch verbessert, daß am Gehäuse des Schabers eine Einrichtung angeordnet ist, die eine Flüssigkeitseintrittsöffnung, ein Ventil und mehrere ins Gehäuseinnere führende Austrittsdüsen aufweist. Diese Düsen sind so .auf die Messerschneiden gerichtet, daß der Flüssigkeitsstrahl entgegengesetzt der Messerkopfdrehrichtung auf die Messer auftrifft.
  • Die Ausgestaltung und . Vorteile der Erfindung gehen im einzelnen aus der nachfolgenden Beschreibung sowie den Zeichnungen hervor, die eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung darstellen. In ihnen zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Schabers, Fig. 2 einen Teillängsschnitt durch den Schaber, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 2, Fig. 5 einen Teilausschnitt nach der Linie 5-5 in Fig. i und Fig. 6 einen Teilausschnitt nach der Linie 6-6 in Fig. 5.
  • Der Schaber ist an einem Handgriff i befestigt, der Lager 2 und 3 für eine Antriebswelle 4 enthält und mit einem Gehäuse 5 aus einem Stück hergestellt ist. Die Antriebsweile 4 erstreckt sich von dem Handgriff' i unter das Gehäuse 5 und weist eine mit Nuten versehene Nabe 6 auf, die an das Lager 3 angrenzt. Das Ende der Antriebswelle 4 hat einen kleineren Durchmesser und trägt das Gewinde 7.
  • Ein Ringflansch 8 nimmt mit einem sich nach innen erhebenden Ansatz g die mit Nuten versehene ,Nabe 6 auf und ist am Rande mit einem zylinderförmigen Teil io ausgestattet. An den Ringflansch8 stößt ein hohler Messerkopf i i an, der eine abgerundete Stirnfläche 12 aufweist und zwischen diesem und dem Ringflansch 8 zylindrisch ausgebildet ist. In den Messerkopf i i sind Längsnuten 13 eingearbeitet, die sich von dem Ringflansch 8 bis zum anderen Ende erstrecken und um die abgerundete Stirnfläche 12 bogenförmig verlaufen. Der Messerkopf ist mit mehreren sich über den Umfang erstreckenden Rippen 14 ausgestattet. Die Rippen 14 und die abgerundete Stirnfläche überragen die zylindrische Oberfläche um das gleiche Stück.
  • Eine Mehrzahl unterschnittener Messerklingen 15 sind in die Längsnuten 13 eingesetzt und verlaufen bogenförmig bis in eine Ausnehmung 16 der abgerundeten Stirnfläche 12. An den Enden der Messerklingen 15 sind Kerben 17 vorgesehen, die von dem Flansch 18 einer Schraubkappe ig aufgenommen werden, welche auf das Gewinde 7 der Antriebswelle 4 aufgeschraubt ist. Die anderen Enden der Klingen 15 weisen Ausnehmungen 15" auf, die unter den zylinderförmigen Teil io des Ringflansches 8 reichen. Die Klingen 15 werden auf dem Messerkopf i i durch den Ringflansch 8 und die Schraubkappe ig festgehalten.
  • An dem Gehäuse 5 ist ein Aufsatz 2o angeordnet, der eine mit Innengewinde :2i versehene Bohrung zur Aufnahme eines Rohres hat, durch das eine Flüssigkeit, beispielsweise warmes oder heißes Wasser, herangeführt wird. Ferner ist in dem Aufsatz ein Ventil 22 mit einem Bedienungshebel 23 vorgesehen. Für den Flüssigkeitsaustritt sind drei Düsen 24, 25 und 26 vorgesehen, welche gegen den Messerkopf i i auseinandergehend gerichtet sind, um die Flüssigkeit in der Längsrichtung auf den Messerkopf zu sprühen.
  • Die Düsen 24, 25 und 26 leiten die Flüssigkeit gegen die unterschnittenen, vorstehenden Teile der Klingen 15, wodurch diese gereinigt werden, die Flüssigkeit mitnehmen und auf die Haut übertragen. Auf diese Weise schabt und wäscht der Messerkopf die Haut in einem Arbeitsgang. Die Schneiden der Klingen überragen die Rippen 14 und die abgerundete Stirnfläche 12 nur um ein geringes Stück, so daß die Haut nicht zwischen die Klingen gezogen und zerrissen werden kann. Dieser geringe Überstand erlaubt das Nachschärfen der Klingen. Die Räume zwischen den Klingen und den Rippen sind vertieft, um die von der Haut entfernten Haare und sonstigen Bestandteile so lange aufzunehmen, bis sie von der aus den Düsen 24, 25 und 26 kommenden Flüssigkeit weggewaschen "werden. Die unterschnittenen vorstehenden Teile der Klingen zerteilen die Flüssigkeit in einen feinen Sprühnebel.
  • Der Aufsatz 2o trägt einen Haken 27, um den Schaber bei Nichtgebrauch aufzuhängen. Wenn die Klingen bis auf Höhe der Rippen 14 und das abgerundete Ende 12 abgenutzt sind, können sie durch Wegnahme der Schraubkappe-ig entfernt und durch neue Klingen ersetzt werden. Die Flüssigkeit, die von den Düsen 24, 25 und*-26 gegen die vorstehenden, unterschnittenen Teile der Klingen 15 geleitet wird, hält die Klingen und das Innere des Gehäuses 5 sauber.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Maschinell angetriebener Schaber zur Säuberung der Haut geschlachteter Tiere, insbesondere von Schweinen, von Haaren u. dgl., wobei in einem einseitig offenen, mit einem Handgriff verbundenenGehäuse ein Messerkopf und im Handgriff die Antriebswelle desselben drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerkopf (ii) zwischen einem auf der Antriebswelle (q.) befestigten Ringflansch (8) und einer am freien Wellenende angeordneten Schraubkappe (i9) festgespannt ist und eine Mehrzahl sich in gewissen Abständen um den Umfang des Messerkopfes (ii) erstreckenden Rippen (i4) aufweist, die die Zwischenräume zwischen den in Längsnuten (i3) des Messerkopfes (i i) eingebetteten, vorzugsweise hinterschliffenen Messerklingen (i5) überbrücken.
  2. 2. Schaber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (5) eine Einrichtung (2o) angeordnet ist, die mit einer Flüssigkeitseintrittsöffnung (2i), einem Ventil (22) und mehreren ins Gehäuseinnere führenden und auf die Messerschneiden gerichteten Austrittsöffnungen ausgestattet ist.
  3. 3. Schaber nachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsaustrittsöffnungen (2q., 25, 26) so angeordnet sind, daß der Flüssigkeitsstrahl in entgegengesetzter Richtung zur Drehrichtung des Messerkopfes auf die Messer (i5) auftrifft. q.. Schaber nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Messerkopf (ii) eine abgerundete Stirnseite aufweist, die die zwischen den Messerklingen vorhandenen Zwischenräume überbrückt. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 753 355; USA.-Patentschrift Nr.
DEW11087A 1953-02-05 1953-04-24 Maschinell angetriebener Schaber Expired DE949803C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US949803XA 1953-02-05 1953-02-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE949803C true DE949803C (de) 1956-09-27

Family

ID=22248314

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW11087A Expired DE949803C (de) 1953-02-05 1953-04-24 Maschinell angetriebener Schaber

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE949803C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR753355A (fr) * 1932-07-16 1933-10-14 Outil rotatif pour raser et nettoyer les viandes et peaux, notamment celle de porc
US2481182A (en) * 1945-05-14 1949-09-06 Waters Cecil Hog scraper

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR753355A (fr) * 1932-07-16 1933-10-14 Outil rotatif pour raser et nettoyer les viandes et peaux, notamment celle de porc
US2481182A (en) * 1945-05-14 1949-09-06 Waters Cecil Hog scraper

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