DE827368C - Faltenbalgwand aus Gummistoff zur UEberbrueckung und Abdichtung der Verbindung von Lokomotiven mit ihren Schlepptendern - Google Patents
Faltenbalgwand aus Gummistoff zur UEberbrueckung und Abdichtung der Verbindung von Lokomotiven mit ihren SchlepptendernInfo
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- DE827368C DE827368C DEK6058A DEK0006058A DE827368C DE 827368 C DE827368 C DE 827368C DE K6058 A DEK6058 A DE K6058A DE K0006058 A DEK0006058 A DE K0006058A DE 827368 C DE827368 C DE 827368C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
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- B61D17/00—Construction details of vehicle bodies
- B61D17/04—Construction details of vehicle bodies with bodies of metal; with composite, e.g. metal and wood body structures
- B61D17/20—Communication passages between coaches; Adaptation of coach ends therefor
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Description
- Faltenbalgwand aus Gummistoff zur Überbrückung und Abdichtung der Verbindung von Lokomotiven mit ihren Schlepptendern Die Erfindung betrifft Faltenbalgwände aus Gummistoff zur Überbrückung und Abdichtung der Verbindung von Lokomotiven mit ihren Schlepptendern, wobei der Gummistoff aus einer Kautschukmasse besteht, in der eine entsprechend den auftretenden Beanspruchungen eine oder mehrere Schichten aufweisende Seele von Webstoff eingebettet ist.
- Derartige 1, altenbalgwände werden insbesondere bei Schienenfahrzeugen zur geschlossenen Überbrückung beispielsweise von zwei aneinandergekuppelten Personen- oder Schnellzugwagen vorgesehen, da der Werkstoff als solcher sowie durch seine faltenartige Anordnung bei einer genügenden Festigkeit eine derartig große Elastizität aufweist, daß z. B. die sich beim Bogenlauf ergebenden Zug-und Druckbeanspruchungen oder die sich beim Überfahren von Schienenstößen im Zusammenhang mit der sich aus der senkrechten Federung ergebenden Verwindungs- und Stoßbewegungen von dem Werkstoff ohne weiteres aufgenommen werden, zumal die sich hierbei zwischen zwei Waggons ergebenden Relativbewegungen und Beanspruchungen verhältnismäßig klein sind. Außerdem hat der im wesentlichen aus Kautschuk bestehende Stoff den Vorteil der Wetterbeständigkeit sowie des Bestrebens, nach einer Deformierung in die gewünschte Lage zurückzugehen.
- Die sinngemäße Anwendung der an sich bekannten, mehr oder weniger tief gefalteten Faltenbalgwände zur Überbrückung und Abdichtung zwischen der Rückwand eines vollständig geschlossenen Führerhauses und der Stirnwand eines Tenders bei einer Schlepptenderlokomotive ist jedoch insofern nicht möglich, als die hierbei beispielsweise beim Bogenlauf auftretenden Seitenbewegungen und Beanspruchungen und insbesondere im Zusammenhang damit die durch die Abnahme der Vorräte im Tender bedingten und durch die senkrechten Federbewegungen noch vergrößerten Höhenverschiebungen gegenüber den Bewegungen gekuppelter Waggons wesentlich größer sind. Eine derartige Faltenbalgwand könnte dem erheblichen exzentrischen Spiel zwischen Lokomotive und Tender nicht in ausreichendem Maße folgen und würde in kürzester Zeit in gleicher Weise zerstört sein, Wie dies bei den bisher angewendeten, aus Segeltuch, Leder o. dgl. bestehenden FaltenbaIgwänden der Fall ist. Eine Abhilfe ist auch dadurch nicht möglich, daß zur Vergrößerung der 1?lastizität die Falten anomal groß ausgeführt werden, da der hierfür erforderliche Platzbedarf nicht vorhanden ist bzw. nur auf Kosten der für die Beschickung und für den Kohlentransport in der Rückwand des Führerhauses und in der Stirn,#vand des Tenders vorgesehenen Öffnungen gehen kann. Außerdem ist bei den bekanntgewordenen Anordnungen noch dadurch ein erhöhter Verschleiß gegeben, als durch die bei einem Beschickungsvorgang herabfallenden Kohlenstücke noch zusätzliche Beanspruchungen auftreten.
- Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, zwischen der Öffnung in der Rückwand des geschlossenen Führerhauses als auch in der Stirnwand des Tenders einer Schlepptenderlokomotive eine Lfiberbrückung und Abdichtung zu schaffen, die gegenüber dem zwischen den beiden Fahrzeugen vorhandenen erheblichen exzentrischen Spiel äußerst anpassungsfähig ist und keinerlei Kräfte überträgt.
- Die Lösung der Aufgabe erfolgt dadurch, daß der senkrecht auf der Rückwand eines geschlossenen Führerhauses und auf der Stirnwand des Tenders einer Schlepptenderlokomotive angeordnete, im Querprofil zweckentsprechend ausgebildete Faltenbalg ein Längsprofil aufweist, das aus einer Einfach- oder Doppelwelle von S-förmigem Querschnitt besteht. Eine Weiterbildung erfolgt dadurch, daß der im Querprofil zweckentsprechend gestaltete Faltenbalg-nach unten offen ist und daß die offenen Enden in gleicher Weise wie die Befestigungsränder des Faltenbalges eingefaßt oder verstärkt ausgebildet werden. Des weiteren wird zur einwandfreien Abdichtung sowohl die Rückwand des Führerhauses als auch die Stirnwand des Tenders mit einer der Öffnung angepaßten Kleininvorrichtung versehen, die zweckmäßigerweise aus einem an der Stirnwand und der Rückwand befestigtem Profileisen und einem in gleicher Weise ausgebildeten und angepaßten sowie durch geeignete Befestigungsmittel anpreßbaren Spannstück besteht.
- Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ergibt sich insofern eine erhebliche fortschrittliche Wirkung, als die Anwendung der Einfach- bzw. Doppelwelle von S-förmigem Querschnitt im Längsprofil des Faltenbalges bei einem geringsten Platzbedarf eine derartig große Werkstoffanhäufung ermöglicht, die auch den größtmöglichen relativen Bewegungsausschlägen zu folgen vermag, ohne Kräfte zu übertragen. Des weiteren wird durch die nach unten offene Ausbildung des Faltenbalges bei herabfallenden Kohlenstücken eine zusätzliche Verschleißbeanspruchung vermieden und infolge Verstärkung oder Einfassung der offenen Enden und der Befestigungsrunder eine erhöhte Lebensdauer gewährleistet.
- In der Zeichnung ist ein _#,usführting1sl)eisl)iel dargestellt. Es zeigt Al>b. i die :\nordnung (ies I'altenbalges zwischen Lokomotive und "Fender im l.iiligssclniitt, Abb. 2 (las Querprofil des Faltenbalges, Abb. 3 das I_äiigsl)rnfil der Hinfach- uiid Doppelwelle, Abb. I Schnitt nach der Linie A-A in Abb. 2. Sowohl an der Rückwand i des geschlossenen Führerhauses 2 als auch <in der Stirnwand 3 des Tenders d einer Schlepptenderlokoinotive sind um die für die Kohlenfördertnig zweckentsprechend ausgebildete Öffnung 5 Ringlaschen 6 befestigt, an denen zur einwandfreien Ahdichtung und Einspannung mittels geeigneter Befestigungsmittel durch Spannstücke 8 die eingefaßten bzw. verstärkten Ränder 9 des Faltenbalges io angepreßt werden. Der Faltenbalg io ist nach unten offen (Abb. 2), wobei die offelleii Enden i i ebenfalls eingefaßt oder verstärkt ausgebildet werden. Sein Längsprofil besteht aus einer Einfach- bzw. Doppelwelle 12 bzw. 13 von S-förniigenl Querschnitt.
Claims (3)
- PATENT ANSPRCCHE: i. Ealtenbalgwand aus Guinniistoff zur Überbrückung und Abdichtung der Verbindung von Lokomotiven mit ihren Schlepptendern, wobei der Gummistoff aus einer Kautschukmasse besteht, in der eine entsprechend den auftretenden Beanspruchungen eine oder mehrere Schichten aufweisende Seele von Webstoff eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, (laß der senkrecht auf der Rückwand (i) eines geschlossenen Führerhauses (2) und auf der Stirnwand (3) des Tenders (_l) einer Schlepptenderlokomotive angeordnete, ini Querprofil zweckentsl)reclien(1 ausgebildete Faltenbalg (i o) ein Uingspi-ofil auf-Weist, das aus einer Einfach- oder Doppelwelle (i2) IM- (i3) von S-förini(,eni Querschnitt besteht.
- 2. Faltelil)algwan(1 nach .\iisl)i-ucli t, dadurch gekennzeichnet, (laß der im nuerprofil zweckentsprechend gestaltete 1, altenl)alg (io) nach unten offen ist und daß die offenen Enden (i r) in gleicher Weise wie die Befestigungsränder (9) eingefaßt oder verstärkt ausgebildet sind.
- 3. Faltenbalgwand nach .'\nspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, (laß zur einwandfreien Abdichtung sowohl die Rückwand (i) des Führerhauses (2) als auch die Stirnwand (3) des Tenders (d) eine der Öffnung ('5) angepaßte Klemmvorrichtung aufweist, die zweckmäßigerweise aus eineue an der Stirnwand (i) und der Rückwand (3) befestigten Profileisen (6) und einem in gleicher Weise ausgebildeten und angepaßten sowie durch geeignete Befestigungsmittel (7) anpreßbaren Spannstück (R) besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK6058A DE827368C (de) | 1950-08-25 | 1950-08-25 | Faltenbalgwand aus Gummistoff zur UEberbrueckung und Abdichtung der Verbindung von Lokomotiven mit ihren Schlepptendern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEK6058A DE827368C (de) | 1950-08-25 | 1950-08-25 | Faltenbalgwand aus Gummistoff zur UEberbrueckung und Abdichtung der Verbindung von Lokomotiven mit ihren Schlepptendern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE827368C true DE827368C (de) | 1952-01-24 |
Family
ID=7211121
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEK6058A Expired DE827368C (de) | 1950-08-25 | 1950-08-25 | Faltenbalgwand aus Gummistoff zur UEberbrueckung und Abdichtung der Verbindung von Lokomotiven mit ihren Schlepptendern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE827368C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3613729A1 (de) * | 1986-04-23 | 1987-10-29 | Huebner Gummi & Kunststoff | Uebergansschutz in der form eines faltenbalges |
-
1950
- 1950-08-25 DE DEK6058A patent/DE827368C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3613729A1 (de) * | 1986-04-23 | 1987-10-29 | Huebner Gummi & Kunststoff | Uebergansschutz in der form eines faltenbalges |
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